SteRo Geschrieben 29. Juni Melden Geschrieben 29. Juni vor 1 Stunde schrieb atheist666: Das sind weder naturwissenschaftliche noch philosophische Fragen, sondern geschichtliche, jedenfalls für mich. Im Laufe seiner Entwicklung versuchen sich Menschen ihre Umwelt zu erklären, das geht über die Personalisierung von den Elementen als Elementare zum Beispiel Väterchen Frost etc. Erfindung von Götter und Dämonen bis hin zum Monotheismus, der wiederum auch mehrere Ursachen hat. Einmal als Bündnisgott wie bei den Juden oder als Gott zur absolutistischen Machtergreifung wie bei Eschnaton. Natürlich gibt es auch die philosophische Variante als Gegenreaktion auf den aufkommenden Materialismus wie im alten Griechenland aber wahrscheinlich auch unter der Machtergreifung eines Königtums ala Alexander des Großen. Zu guter Letzt dann zur Wahrung der Reichseinheit eine Religion, ein Reich, ein Imperator Nun, wenn du denkst es seien geschichtliche Fragen, dann musst du aber auch deine Sichtweise auf historische Fakten gründen. Was sind historische Fakten? Du schreibst "Im Laufe seiner Entwicklung versuchen sich Menschen ihre Umwelt zu erklären" ... aber ist das ein historisches Faktum oder lediglich eine Interpretation historischer Fakten? Es scheint ein Fakt zu sein, dass die Menschen an Götter glaubten (und dies zT auch heute noch tun) ... aber taten sie das wirklich, um "ihre Umwelt zu erklären"? Man könnte auch vermuten, es ging um den Versuch der Einflussnahme auf Naturgewalten, was mit den grundsätzlichen Lebensnotwendigkeiten (Nahrung, Gesundheit, Schutz des Kollektivs) zu tun hat. Aber selbst wenn wir annehmen, dass es eine Entwicklung gab/gibt, dann stellt sich die Frage "warum überhaupt?" Woher kommt die Dynamik dieser Entwicklung, was ist die unmittelbare und hinreichende Ursache dieser Dynamik? Und verläuft diese ziel- und planlos oder relativ planvoll und einem Zweck zu? Wie kommt es, dass das Vernunftvermögen des Menschen sich entfalten und vervollkommnen kann? Das Potential liegt in der menschlichen Natur. Ja, aber warum und warum gibt es überhaupt ein solches Vernunftvermögen als Potential beim Menschen? Ich denke es handelt sich um existentielle Fragen, vielleicht aufgeworfen von historischen Fakten, zu deren Lösung philosophische Methoden, d.h. auf jeden Fall das Vernunftvermögen, dienlich sein können. Die Naturwissenschaft aber hilft vermutlich am wenigsten weiter, weil sich diese nur mit materiellen Fakten beschäftigt, ohne sich mit dem woher und warum dieser Fakten zu befassen. Zitieren
Werner Hoffmann Geschrieben 29. Juni Melden Geschrieben 29. Juni Die normale Erfahrung ist: Wer auf den Friedhof gekommen ist, ward niemals wieder gesehen und ist offensichtlich für immer verschwunden. Tot bleibt tot und wird nicht wieder lebendig. Was bedeutet dies ? Es bedeutet, dass die tote Materie von sich heraus unfähig ist, neues Leben zu erschaffen. Es bedeutet auch, dass das Lebendige zum Beispiel in unserem Sonnensystem nicht von allein dadurch entstanden ist, weil man lange genug wartet beispielsweise 500 Millionen Jahre. Auch wenn alle Stoffe und Materialien für das Lebendige vorhanden sind, wird niemals aus dem Roten fas Lebendige entstehen. Es ist unmöglich. Es bedeutet weiterhin, dass das Lebendige immer von Leben kommt. Im Anfang muss also das Leben selbst bereits gewesen sein. Dazu passen die Worte gut nach Joh 14,6: Ich bin der Weg, ich bin die Wahrheit, und ich bin das Leben! Der ICH BIN ist das Leben selbst. Vom ICH BIN kommt alles Lebendige im Universum. Das ist der Ursprung des Lebens nach dem Wissenschaftler schon solange suchen. Wenn es also nach dem Tod wieder Lebendiges in neuer Fülle und Kraft gibt, dann nur durch die übernatürliche Kraft Gottes. Zitieren
atheist666 Geschrieben 29. Juni Melden Geschrieben 29. Juni vor 38 Minuten schrieb SteRo: Nun, wenn du denkst es seien geschichtliche Fragen, dann musst du aber auch deine Sichtweise auf historische Fakten gründen. Was sind historische Fakten? Du schreibst "Im Laufe seiner Entwicklung versuchen sich Menschen ihre Umwelt zu erklären" ... aber ist das ein historisches Faktum oder lediglich eine Interpretation historischer Fakten? Es scheint ein Fakt zu sein, dass die Menschen an Götter glaubten (und dies zT auch heute noch tun) ... aber taten sie das wirklich, um "ihre Umwelt zu erklären"? Man könnte auch vermuten, es ging um den Versuch der Einflussnahme auf Naturgewalten, was mit den grundsätzlichen Lebensnotwendigkeiten (Nahrung, Gesundheit, Schutz des Kollektivs) zu tun hat. Aber selbst wenn wir annehmen, dass es eine Entwicklung gab/gibt, dann stellt sich die Frage "warum überhaupt?" Woher kommt die Dynamik dieser Entwicklung, was ist die unmittelbare und hinreichende Ursache dieser Dynamik? Und verläuft diese ziel- und planlos oder relativ planvoll und einem Zweck zu? Wie kommt es, dass das Vernunftvermögen des Menschen sich entfalten und vervollkommnen kann? Das Potential liegt in der menschlichen Natur. Ja, aber warum und warum gibt es überhaupt ein solches Vernunftvermögen als Potential beim Menschen? Ich denke es handelt sich um existentielle Fragen, vielleicht aufgeworfen von historischen Fakten, zu deren Lösung philosophische Methoden, d.h. auf jeden Fall das Vernunftvermögen, dienlich sein können. Die Naturwissenschaft aber hilft vermutlich am wenigsten weiter, weil sich diese nur mit materiellen Fakten beschäftigt, ohne sich mit dem woher und warum dieser Fakten zu befassen. Manchmal frage ich mich, so wie jetzt z.B. wozu sich die Religionswissenschaftler sich all diese Mühe gemacht haben. Zitieren
atheist666 Geschrieben 29. Juni Melden Geschrieben 29. Juni vor 38 Minuten schrieb Werner Hoffmann: Die normale Erfahrung ist: Wer auf den Friedhof gekommen ist, ward niemals wieder gesehen und ist offensichtlich für immer verschwunden. Tot bleibt tot und wird nicht wieder lebendig. Was bedeutet dies ? Es bedeutet, dass die tote Materie von sich heraus unfähig ist, neues Leben zu erschaffen. Es bedeutet auch, dass das Lebendige zum Beispiel in unserem Sonnensystem nicht von allein dadurch entstanden ist, weil man lange genug wartet beispielsweise 500 Millionen Jahre. Auch wenn alle Stoffe und Materialien für das Lebendige vorhanden sind, wird niemals aus dem Roten fas Lebendige entstehen. Es ist unmöglich. Es bedeutet weiterhin, dass das Lebendige immer von Leben kommt. Im Anfang muss also das Leben selbst bereits gewesen sein. Dazu passen die Worte gut nach Joh 14,6: Ich bin der Weg, ich bin die Wahrheit, und ich bin das Leben! Der ICH BIN ist das Leben selbst. Vom ICH BIN kommt alles Lebendige im Universum. Das ist der Ursprung des Lebens nach dem Wissenschaftler schon solange suchen. Wenn es also nach dem Tod wieder Lebendiges in neuer Fülle und Kraft gibt, dann nur durch die übernatürliche Kraft Gottes. Nö! Zitieren
manden Geschrieben 29. Juni Melden Geschrieben 29. Juni vor 38 Minuten schrieb Werner Hoffmann: Die normale Erfahrung ist: Wer auf den Friedhof gekommen ist, ward niemals wieder gesehen und ist offensichtlich für immer verschwunden. Tot bleibt tot und wird nicht wieder lebendig. Was bedeutet dies ? Es bedeutet, dass die tote Materie von sich heraus unfähig ist, neues Leben zu erschaffen. Es bedeutet auch, dass das Lebendige zum Beispiel in unserem Sonnensystem nicht von allein dadurch entstanden ist, weil man lange genug wartet beispielsweise 500 Millionen Jahre. Auch wenn alle Stoffe und Materialien für das Lebendige vorhanden sind, wird niemals aus dem Roten fas Lebendige entstehen. Es ist unmöglich. Es bedeutet weiterhin, dass das Lebendige immer von Leben kommt. Im Anfang muss also das Leben selbst bereits gewesen sein. Dazu passen die Worte gut nach Joh 14,6: Ich bin der Weg, ich bin die Wahrheit, und ich bin das Leben! Der ICH BIN ist das Leben selbst. Vom ICH BIN kommt alles Lebendige im Universum. Das ist der Ursprung des Lebens nach dem Wissenschaftler schon solange suchen. Wenn es also nach dem Tod wieder Lebendiges in neuer Fülle und Kraft gibt, dann nur durch die übernatürliche Kraft Gottes. Richtig ist : Leben kann nur der Echte Gott geben. Aber der Gott der Christen ist n u r ein GÖTZE . Zitieren
atheist666 Geschrieben 29. Juni Melden Geschrieben 29. Juni vor 8 Minuten schrieb manden: Richtig ist : Leben kann nur der Echte Gott geben. Aber der Gott der Christen ist n u r ein GÖTZE . Eben! 👍 Zitieren
atheist666 Geschrieben 29. Juni Melden Geschrieben 29. Juni (bearbeitet) Seid Ihr wahres Leben, haben einst die Posbis gefragt, bevor sie die Transformkanone reden ließen. bearbeitet 29. Juni von atheist666 Zitieren
SteRo Geschrieben 30. Juni Melden Geschrieben 30. Juni vor 16 Stunden schrieb atheist666: Manchmal frage ich mich, so wie jetzt z.B. wozu sich die Religionswissenschaftler sich all diese Mühe gemacht haben. Objektive Wissenschaften gibt es um Wissen zu generieren. Ohne Wissenschaften gäbe es kein Wissen und ohne den menschlichen Wissensdurst keine Wissenschaften. Das Interesse für bestimmte Wissenschaften bei Individuen ist vergleichbar ihrer Bevorzugung bestimmter Speisen aufgrund deren Geschmack. Aufgrund der Diversität der Geschmäcker resultiert aus der Diversität der Wissenschaften der wissenschaftliche Beitrag zur Kultur eines Kollektivs. Neben dieser Betrachtung von "Wissenschaft" hinsichtlich der Objekte, mit der sie sich befasst, steht das Wort "Wissenschaft" allerdings auch für eine Tugend der Vernunft, nämlich der Fähigkeit "wissenschaftlich" zu denken, was sich auf das richtige Urteilen der Vernunft bezieht. Und also ist es nicht erstaunlich, dass diese Tugend der Wissenschaft auch zu den Gaben des Heiligen Geistes gehört (s. th. II-II, q9, a1), wenn sich die Vernunft recht befasst mit Fragen des rechten Glaubens: Damit also die menschliche Vernunft der Wahrheit des Glaubens beistimme, wird zweierlei erfordert: 1. daß sie richtig das Gehörte auffaßt; und 2. daß sie ein zuverlässiges Urteil darüber besitzt, indem sie das zu Glaubende unterscheidet vom Nicht-zu-GIaubenden. Behufs des ersten Erfordernisses hat sie die Gabe des Verständnisses, behufs des zweiten die der Wissenschaft. 1 Zitieren
atheist666 Geschrieben 30. Juni Melden Geschrieben 30. Juni vor einer Stunde schrieb SteRo: Objektive Wissenschaften gibt es um Wissen zu generieren. Ohne Wissenschaften gäbe es kein Wissen und ohne den menschlichen Wissensdurst keine Wissenschaften. Das Interesse für bestimmte Wissenschaften bei Individuen ist vergleichbar ihrer Bevorzugung bestimmter Speisen aufgrund deren Geschmack. Aufgrund der Diversität der Geschmäcker resultiert aus der Diversität der Wissenschaften der wissenschaftliche Beitrag zur Kultur eines Kollektivs. Neben dieser Betrachtung von "Wissenschaft" hinsichtlich der Objekte, mit der sie sich befasst, steht das Wort "Wissenschaft" allerdings auch für eine Tugend der Vernunft, nämlich der Fähigkeit "wissenschaftlich" zu denken, was sich auf das richtige Urteilen der Vernunft bezieht. Und also ist es nicht erstaunlich, dass diese Tugend der Wissenschaft auch zu den Gaben des Heiligen Geistes gehört (s. th. II-II, q9, a1), wenn sich die Vernunft recht befasst mit Fragen des rechten Glaubens: Damit also die menschliche Vernunft der Wahrheit des Glaubens beistimme, wird zweierlei erfordert: 1. daß sie richtig das Gehörte auffaßt; und 2. daß sie ein zuverlässiges Urteil darüber besitzt, indem sie das zu Glaubende unterscheidet vom Nicht-zu-GIaubenden. Behufs des ersten Erfordernisses hat sie die Gabe des Verständnisses, behufs des zweiten die der Wissenschaft. In vielen Dingen gebe ich Dir recht. Nur, mit dem Thomas zu kommen reicht genauso wenig wie, als wenn die Soziologen heutzutage sich bemüßigt fühlen der Welt zu erklären wieviel Heschlechter es gibt. Zitieren
SteRo Geschrieben 30. Juni Melden Geschrieben 30. Juni vor 8 Minuten schrieb atheist666: In vielen Dingen gebe ich Dir recht. Nur, mit dem Thomas zu kommen reicht genauso wenig wie, als wenn die Soziologen heutzutage sich bemüßigt fühlen der Welt zu erklären wieviel Heschlechter es gibt. Die Wissenschaft der Soziologen vermittelt das Wissen der Soziologie. Die Wissenschaft des Thomas vermittelt das Wissen über das Heil und den Weg dorthin. Zitieren
Werner Hoffmann Geschrieben 30. Juni Melden Geschrieben 30. Juni Der deutsche Schamane Benjamin Maier äußerst sich zum Leben nach dem Tod. https://youtu.be/mm61CT71JZ4?is=ZgmhMAOG-3bdi6lM Zitieren
SteRo Geschrieben 1. Juli Melden Geschrieben 1. Juli vor 20 Stunden schrieb Werner Hoffmann: Der deutsche Schamane ... Ist das dein Ernst? Hast du wirklich keine vertrauenswürdige Glaubens-Quellen? Zitieren
Werner Hoffmann Geschrieben 1. Juli Melden Geschrieben 1. Juli Gilt die Auferstehung von den Toten nur für den Homo Sapiens oder zum Beispiel auch für den Homo Erectus oder den Homo Naledi ? Beispiel: Homo naledi lebte vor etwa 335.000 bis 236.000 Jahren während des mittleren bis späten Pleistozäns. Die fossilen Überreste der Frühmenschenart wurden im Rising-Star-Höhlensystem in der „Wiege der Menschheit“ in Südafrika gefunden. Wissenschaftler tief im südafrikanischen Rising-Star-Höhlensystem die Überreste von Homo naledi , einer urzeitlichen Menschenart mit einem Gehirn, das nur ein Drittel so groß war wie unseres. Einige Indizien deuten jedoch darauf hin, dass sie ihre Toten dort absichtlich bestattet haben könnten. Sollte sich dies bestätigen, würde es die Entstehung von Bestattungsritualen um Hunderttausende von Jahren zurückdatieren und die Annahme infrage stellen, dass komplexe Emotionen wie Trauer ein großes Gehirn voraussetzen. Hielten diese Urmenschen Bestattungen durch? Oder interpretieren wir die Indizien zu stark? Dies ist die Geschichte von Homo naledi und einer Entdeckung, die uns zwingt, unser Verständnis vom Menschsein neu zu überdenken. https://www.newscientist.com/video/2513622-how-homo-naledi-is-changing-what-we-know-about-death/ Zitieren
atheist666 Geschrieben 1. Juli Melden Geschrieben 1. Juli Und was hat hat das jetzt mit dem Thread Thema zu tun? Zitieren
atheist666 Geschrieben 1. Juli Melden Geschrieben 1. Juli Ich z.B. würde gerne mal die katholische Sichtweise dazu lesen, ob ich körperlich oder nur als Seele wiederauferstehe. Zitieren
Flo77 Geschrieben 1. Juli Melden Geschrieben 1. Juli vor 17 Minuten schrieb atheist666: Ich z.B. würde gerne mal die katholische Sichtweise dazu lesen, ob ich körperlich oder nur als Seele wiederauferstehe. Ob Du auferstehen wirst, weiß ich nicht, aber wenn, dann wirst Du einen "verklärten Leib" erhalten. Dieser verklärte Leib wird keine Krankheiten und Gebrechen haben, ich meine er könne auch nicht altern. Dieser Leib wird mit Deiner Seele, die bis dahin um Purgatorium, im Himmel oder in der Hölle gewartet hat, vereint und bestimmt fürderhin die Form des Auferstehungsleibes. Sollte Deine Seele in der Hölle gelandet sein, gibt es verschiedene Traditionen, ob diese überhaupt aufersteht, ob Seele und Auferstehungsleib final ausgelöscht werden, oder ob man zu ewigen Qualen verdammt ist. Zitieren
atheist666 Geschrieben 1. Juli Melden Geschrieben 1. Juli vor einer Stunde schrieb Flo77: Ob Du auferstehen wirst, weiß ich nicht, aber wenn, dann wirst Du einen "verklärten Leib" erhalten. Dieser verklärte Leib wird keine Krankheiten und Gebrechen haben, ich meine er könne auch nicht altern. Dieser Leib wird mit Deiner Seele, die bis dahin um Purgatorium, im Himmel oder in der Hölle gewartet hat, vereint und bestimmt fürderhin die Form des Auferstehungsleibes. Sollte Deine Seele in der Hölle gelandet sein, gibt es verschiedene Traditionen, ob diese überhaupt aufersteht, ob Seele und Auferstehungsleib final ausgelöscht werden, oder ob man zu ewigen Qualen verdammt ist. Danke ❤️ für die Antwort! Zitieren
SteRo Geschrieben 2. Juli Melden Geschrieben 2. Juli (bearbeitet) vor 12 Stunden schrieb atheist666: Ich z.B. würde gerne mal die katholische Sichtweise dazu lesen, ob ich körperlich oder nur als Seele wiederauferstehe. Es gibt nur eine römisch-katholische Sichtweise: Auferstehung ist notwendigerweise die leibliche Auferstehung ("Auferstehung des Fleisches"). Alle Menschen werden so auferstehen am Tag der Wiederkunft des Herrn, die einen ins ewige gute Leben ("Himmelreich") und die anderen ins ewige schlechte Leben ("Hölle"). Die Seele ist unsterblich. Eine "Auferstehung der Seele" ist also widersinnig. Die individuelle Seele erfährt ihr Urteil beim individuellen Ableben eines Menschen: und geht schon mal vor ... "Hölle", Purgatorium oder "Himmelreich". bearbeitet 2. Juli von SteRo 1 Zitieren
SteRo Geschrieben 2. Juli Melden Geschrieben 2. Juli vor 12 Stunden schrieb Werner Hoffmann: Gilt die Auferstehung von den Toten nur für den Homo Sapiens oder zum Beispiel auch für den Homo Erectus oder den Homo Naledi ? Beispiel: Homo naledi lebte vor etwa 335.000 bis 236.000 Jahren während des mittleren bis späten Pleistozäns. Die fossilen Überreste der Frühmenschenart wurden im Rising-Star-Höhlensystem in der „Wiege der Menschheit“ in Südafrika gefunden. Die "Auferstehung des Fleisches" ist kein Naturgesetz. Zitieren
Dies ist ein beliebter Beitrag. Chrysologus Geschrieben 2. Juli Dies ist ein beliebter Beitrag. Melden Geschrieben 2. Juli vor 11 Stunden schrieb Flo77: Ob Du auferstehen wirst, weiß ich nicht, aber wenn, dann wirst Du einen "verklärten Leib" erhalten. Dieser verklärte Leib wird keine Krankheiten und Gebrechen haben, ich meine er könne auch nicht altern. Dieser Leib wird mit Deiner Seele, die bis dahin um Purgatorium, im Himmel oder in der Hölle gewartet hat, vereint und bestimmt fürderhin die Form des Auferstehungsleibes. Sollte Deine Seele in der Hölle gelandet sein, gibt es verschiedene Traditionen, ob diese überhaupt aufersteht, ob Seele und Auferstehungsleib final ausgelöscht werden, oder ob man zu ewigen Qualen verdammt ist. Danke Dir für die Antwort - ich möchte ihr einen Aspekt hinzufügen: Auferstehung ist keine einfache Wiederaufnahme des Lebens an dem Punkt, an dem ich gestorben bin. Ich bleibe der, der ich war, in den vielfältigen Beziehungen meines Lebens - und ist letzten Endes unvorstellbar. Denn Beziehungen, vor allem jene, die mich mein Leben lang begleiten, leben immer auch von dem Moment: Es ist ein Unterschied, ob ich als Teenager mit meinem besten Freund Abenteuer erlebe oder ob wir uns als Mitt50er treffen. Es macht einen Unterschied, ob ich meiner Frau als schwer verliebter junger Mann gegenübertrete oder mit ihr den 27. Hochzeitstag feiere. Es macht einen Unterschied, ob ich mich als 5 -Jähriger zu meiner Mutter flüchte und dort bergen lassen, oder ob ich sie heute in die Demenz begleite und zu bergen versuche. Und wenn alles das verwandelt wird, dann werde ich in den vielfältigen Beziehungen meines Lebens weiter existieren, und das in allen diesen Facetten. Und mein Leib muss dann notwendig jung und alt, dürr und dick, komplett und versehrt sein, weil ich alles das war und bin. Paulus wählt das Bild des Samens, der in die Erde gelegt wird - ich sehe diesem Samen nicht an, was daraus werden wird. Das ist vielleicht auch ganz gut so. Vertrauen kann ich darauf, dass es gut werden wird. 5 1 Zitieren
Kara Geschrieben 2. Juli Melden Geschrieben 2. Juli vor 3 Minuten schrieb Chrysologus: Vertrauen kann ich darauf, dass es gut werden wird. Genau so sehe ich das auch 🙂. Ich mache mir eigentlich überhaupt keine Gedanken über das Leben nach dem Tod. Wie es wohl aussehen wird. Das ist kein Thema, das mich beschäftigt. Mir reicht es, darauf zu vertrauen, dass es gut werden wird. 1 Zitieren
atheist666 Geschrieben 2. Juli Melden Geschrieben 2. Juli (bearbeitet) vor 28 Minuten schrieb Kara: Genau so sehe ich das auch 🙂. Ich mache mir eigentlich überhaupt keine Gedanken über das Leben nach dem Tod. Wie es wohl aussehen wird. Das ist kein Thema, das mich beschäftigt. Mir reicht es, darauf zu vertrauen, dass es gut werden wird. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.😉 bearbeitet 2. Juli von atheist666 Zitieren
atheist666 Geschrieben 2. Juli Melden Geschrieben 2. Juli @Kara und @Chrysologus Die Menschen können nicht nur einfach vertrauen, sie möchten gerne wissen. Deshalb sind solche Threads auch für Nichtgläubige wie mich interessant. Zitieren
Flo77 Geschrieben 2. Juli Melden Geschrieben 2. Juli vor 48 Minuten schrieb Chrysologus: Danke Dir für die Antwort - ich möchte ihr einen Aspekt hinzufügen: Auferstehung ist keine einfache Wiederaufnahme des Lebens an dem Punkt, an dem ich gestorben bin. Ich bleibe der, der ich war, in den vielfältigen Beziehungen meines Lebens - und ist letzten Endes unvorstellbar. Denn Beziehungen, vor allem jene, die mich mein Leben lang begleiten, leben immer auch von dem Moment: Es ist ein Unterschied, ob ich als Teenager mit meinem besten Freund Abenteuer erlebe oder ob wir uns als Mitt50er treffen. Es macht einen Unterschied, ob ich meiner Frau als schwer verliebter junger Mann gegenübertrete oder mit ihr den 27. Hochzeitstag feiere. Es macht einen Unterschied, ob ich mich als 5 -Jähriger zu meiner Mutter flüchte und dort bergen lassen, oder ob ich sie heute in die Demenz begleite und zu bergen versuche. Und wenn alles das verwandelt wird, dann werde ich in den vielfältigen Beziehungen meines Lebens weiter existieren, und das in allen diesen Facetten. Und mein Leib muss dann notwendig jung und alt, dürr und dick, komplett und versehrt sein, weil ich alles das war und bin. Paulus wählt das Bild des Samens, der in die Erde gelegt wird - ich sehe diesem Samen nicht an, was daraus werden wird. Das ist vielleicht auch ganz gut so. Vertrauen kann ich darauf, dass es gut werden wird. Viel geschrieben, aber ich finde den Punkt nicht. Willst Du uns sagen? Dass es zwar eine Auferstehung gibt, aber kein Mensch auch nur den Hauch einer Idee hat, was vom realen Menschen bleibt? 1 Zitieren
Kara Geschrieben 2. Juli Melden Geschrieben 2. Juli vor 28 Minuten schrieb atheist666: @Kara und @Chrysologus Die Menschen können nicht nur einfach vertrauen, sie möchten gerne wissen. Deshalb sind solche Threads auch für Nichtgläubige wie mich interessant. Dann gehöre ich nicht zu "den Menschen". Ich kann in dieser Hinsicht vertrauen. Und ich fand's vorhin wirklich wahnsinnig schön, dass nochmal jemand diesen Gedanken so formuliert hat, wie ich das tue. Dass dieser Thread nicht interessant ist, habe ich auch nirgens gesagt. Mich persönlich interessiert dieses Thema nicht besonders (zumal mein Glaube sehr diesseitsbezogen ist), ich kann aber sehr gut verstehen, wenn andere das spannend finden. 1 Zitieren
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