Werner Hoffmann Geschrieben 2. Juli Melden Geschrieben 2. Juli (bearbeitet) Wahrscheinlich gibt es eine Auferstehung, aber nicht alle kommen in den "Himmel" oder "ins Licht", sondern dorthin wo es sie hinzieht. Es könnte so sein: Die Viele-Welten-Interpretation (VWI) der Quantenmechanik besagt, dass es keinen Zufall und keinen Kollaps der Wellenfunktion gibt. Stattdessen spaltet sich die Realität bei jedem Quantenereignis auf, sodass jede denkbare physikalische Möglichkeit in einem eigenen, parallelen Universum tatsächlich stattfindet. (Quelle: Wikipedia) Dies bedeutet, jeder kommt nach seinem Tod in das für ihn "optimale" Universum, das der Gerechtigkeit entspricht. Die einen fühlen sich in der Finsternis, in Kriegen und der Hölle wohl, die anderen lieben dunkle Schattenwelten und viele andere zieht es ins Licht. Man kann nicht alle in einer Welt zusammenbringen. Und manch einer erwacht nach dem Tod in dieser Welt um dort die Ewigkeit zu verbringen: https://youtu.be/9P1av1qxq0s?is=qYcSA3Cs-H6qX4N6 Manche bekommen etwas Licht: https://youtu.be/IkeFtD65i4g?is=wLats9bin_BtRXOy Wieder andere finden sich in dieser Art von Welten wieder mit mehr Licht: https://youtu.be/wpaDxiWH4Dc?is=5gLGrKlwNeULOFdn bearbeitet 2. Juli von Werner Hoffmann 1 Zitieren
atheist666 Geschrieben 2. Juli Melden Geschrieben 2. Juli (bearbeitet) Nö, wo man wieder aufersteht hängt von einem selber ab: entweder ich suche die Gottesnähe schon im Diesseits oder ich komme in die Hölle, so einfach ist das. bearbeitet 2. Juli von atheist666 Zitieren
atheist666 Geschrieben 2. Juli Melden Geschrieben 2. Juli vor 9 Stunden schrieb SteRo: Die "Auferstehung des Fleisches" ist kein Naturgesetz. Hinzuzufügen wäre noch, daß die gesamte Auferstehung kein Naturgesetz ist, also auch nichts mit der Quantentheorie zu tun hat. Zitieren
atheist666 Geschrieben 2. Juli Melden Geschrieben 2. Juli vor 14 Minuten schrieb Werner Hoffmann: Wahrscheinlich gibt es eine Auferstehung, aber nicht alle kommen in den "Himmel" oder "ins Licht", sondern dorthin wo es sie hinzieht. Es könnte so sein: Die Viele-Welten-Interpretation (VWI) der Quantenmechanik besagt, dass es keinen Zufall und keinen Kollaps der Wellenfunktion gibt. Stattdessen spaltet sich die Realität bei jedem Quantenereignis auf, sodass jede denkbare physikalische Möglichkeit in einem eigenen, parallelen Universum tatsächlich stattfindet. (Quelle: Wikipedia) Dies bedeutet, jeder kommt nach seinem Tod in das für ihn "optimale" Universum, das der Gerechtigkeit entspricht. Die einen fühlen sich in der Finsternis, in Kriegen und der Hölle wohl, die anderen lieben dunkle Schattenwelten und viele andere zieht es ins Licht. Man kann nicht alle in einer Welt zusammenbringen. Und manch einer erwacht nach dem Tod in dieser Welt um dort die Ewigkeit zu verbringen: https://youtu.be/9P1av1qxq0s?is=qYcSA3Cs-H6qX4N6 Manche bekommen etwas Licht: https://youtu.be/IkeFtD65i4g?is=wLats9bin_BtRXOy Wieder andere finden sich in dieser Art von Welten wieder mit mehr Licht: https://youtu.be/wpaDxiWH4Dc?is=5gLGrKlwNeULOFdn Quatsch, der nichts mit dem Glauben zu hat! Alleine die Nachfolge von Jesus zählt, und wer das nicht will, der hat Pech gehabt. Die Hölle hat schon Sinn, denn wo sollen sonst die ganzen Sünder hin. So bekommt jeder, was er/sie verdienen. Zitieren
Weihrauch Geschrieben 2. Juli Melden Geschrieben 2. Juli vor 28 Minuten schrieb Werner Hoffmann: Und manch einer erwacht nach dem Tod in dieser Welt um dort die Ewigkeit zu verbringen: https://youtu.be/9P1av1qxq0s?is=qYcSA3Cs-H6qX4N6 Manche bekommen etwas Licht: https://youtu.be/IkeFtD65i4g?is=wLats9bin_BtRXOy Wieder andere finden sich in dieser Art von Welten wieder mit mehr Licht: https://youtu.be/wpaDxiWH4Dc?is=5gLGrKlwNeULOFdn Alles davon ist besser als diese (YouTube-)Welt voller Werbung, selbst der töteste Tod ist mir willkommen, damit das endlich aufhört, permanent und überall manipuliert zu werden. 1 Zitieren
manden Geschrieben 2. Juli Melden Geschrieben 2. Juli vor 27 Minuten schrieb Weihrauch: Alles davon ist besser als diese (YouTube-)Welt voller Werbung, selbst der töteste Tod ist mir willkommen, damit das endlich aufhört, permanent und überall manipuliert zu werden. Du / Ihr manipuliert euch SELBER ! Zitieren
SteRo Geschrieben 3. Juli Melden Geschrieben 3. Juli vor 13 Stunden schrieb atheist666: Hinzuzufügen wäre noch, daß die gesamte Auferstehung kein Naturgesetz ist, also auch nichts mit der Quantentheorie zu tun hat. Die "Auferstehung des Fleisches" ist "die gesamte Auferstehung". Zitieren
SteRo Geschrieben 3. Juli Melden Geschrieben 3. Juli vor 21 Stunden schrieb Kara: Mich persönlich interessiert dieses Thema nicht besonders (zumal mein Glaube sehr diesseitsbezogen ist), ich kann aber sehr gut verstehen, wenn andere das spannend finden. Solange es für dich reicht, das Glaubensbekenntnis authentisch mitzusprechen ... wenn's nicht reicht, dann schweigst du an der entsprechenden Stelle besser. Zitieren
SteRo Geschrieben 3. Juli Melden Geschrieben 3. Juli vor 13 Stunden schrieb Werner Hoffmann: Wahrscheinlich gibt es eine Auferstehung, ... Also gläubiger Katholik ist er auf jeden Fall keiner, der Werner Hoffmann. Was nicht wundert, wenn man seine Glaubensquellen, die er in seinen Beiträgen aufführt, zur Kenntnis nimmt. Zitieren
SteRo Geschrieben 3. Juli Melden Geschrieben 3. Juli Mt 14, 26 Und als die Jünger ihn auf dem See einhergehen sahen, wurden sie bestürzt und sprachen: Es ist ein Gespenst! Und sie schrien vor Furcht. 27 Sogleich aber redete Jesus zu ihnen und sprach: Seid guten Mutes! Ich bin es. Fürchtet euch nicht! 28 Petrus aber antwortete ihm und sprach: Herr, wenn du es bist, so befiehl mir, auf dem Wasser zu dir zu kommen! 29 Er aber sprach: Komm! Und Petrus stieg aus dem Boot und ging auf dem Wasser und kam auf Jesus zu. 30 Als er aber den starken Wind sah, fürchtete er sich; und als er anfing zu sinken, schrie er und sprach: Herr, rette mich! 31 Sogleich aber streckte Jesus die Hand aus, ergriff ihn und spricht zu ihm: Kleingläubiger, warum zweifeltest du? "Auferstehung des Fleisches" und "auf dem Wasser gehen" ... die Kleingläubigkeit heute ist die Kleingläubigkeit damals. Zitieren
Chrysologus Geschrieben 3. Juli Melden Geschrieben 3. Juli vor 21 Stunden schrieb Flo77: Willst Du uns sagen? Dass es zwar eine Auferstehung gibt, aber kein Mensch auch nur den Hauch einer Idee hat, was vom realen Menschen bleibt? Ich habe da glaube ich deutlich mehr als nur den Hauch einer Idee - nur ist das am Ende kaum zusammen zu denken, das Problem bleibt. Ich verstehe Auferstehung weder als "Gehe zurück auf Los" noch als einfaches Reset zum Sterbezeitpunkt. Zugleich glaube ich, dass zu meiner Leibhaftigkeit meine Beziehungen gehören. Wenn ich nun davon ausgehe, dass mein Leib wieder Leib ist, dann stellt sich ja etwas verkürzt die Frage, ist das der wiederbelebte Körper mit allen seinen altersbedingten und anderen Schwächen? Ersteht der Blinde blind auf? Ist der Greis immer noch alt und gebrechlich? Das nehme ich kaum an - der Auferstandene trug die Male des Leidens am Leib, aber er litt nicht mehr. Es sind keine verheilten, sondern verwandelte Wunden. Aber zurück zum Alter(n): Wenn die Beziehungen meines Lebens im Jenseits Relevanz haben werden, wenn ich den Menschen, die ich geliebt habe, leibhaftig gegenübertreten werde, als wer mache ich das denn? Ein Beispiel: Meine Großmutter hat den Mann ihres Lebens verloren, da war sie 29, er war 33. Als sie starb, war sie 96. Wie begegnen die beiden sich leibhaftig wieder, so dass sie sich erkennen? Als sie starb, war sie 96, meine Tochter war 10. Wie begegnen die sich leibhaftig wieder, sie dass sie sich erkennen. Wenn ich mir für einen kurzen Moment die Ewigkeit als Parkanlage mit temporalen Abläufen denke (weil alles andere kaum denk-bar ist) und mir die drei an einem Cafétisch vorstelle - wie sollte das leibhaftig gehen, wenn ich mit Leib so vorstelle, wie wir das heute sind? Aber wenn Beziehungen da weiter gehen (ganz anders, als wir das heute kennen, aber eben weiter gehen), dann muss meine Großmutter dort zugleich junge und alte Frau sein, nicht mal so und mal so, sondern im selben Moment. Ist es nun deutlicher geworden? Zitieren
Flo77 Geschrieben 3. Juli Melden Geschrieben 3. Juli vor 2 Minuten schrieb Chrysologus: Ist es nun deutlicher geworden? Soweit ja (da antworte ich im Detail später nochmal drauf), aber die Frage war ja gewesen, was lehrt die Kirche. Im Moment wüsste nicht, daß es dazu irgendein Modell gibt, das sozusagen "offiziell" wäre. Nicht mal die Feinstofflichkeit des Auferstehungsleibes, die Paulus und der Autor des Johannesevangeliums annehmen scheint mir heute wirkliches depositum fidei zu sein. Zitieren
Kara Geschrieben 3. Juli Melden Geschrieben 3. Juli vor 31 Minuten schrieb SteRo: Solange es für dich reicht, das Glaubensbekenntnis authentisch mitzusprechen ... wenn's nicht reicht, dann schweigst du an der entsprechenden Stelle besser. ? Ich sehe den Zusammenhang zum Glaubensbekenntnis nicht. Ich kann alles davon mitsprechen, ich glaube an die Lehre der Kirche. Ich mache mir lediglich keine weiterführenden Gedanken darüber, WIE genau es sein wird. Zitieren
SteRo Geschrieben 3. Juli Melden Geschrieben 3. Juli (bearbeitet) vor einer Stunde schrieb Chrysologus: Ich verstehe Auferstehung weder als "Gehe zurück auf Los" noch als einfaches Reset zum Sterbezeitpunkt. Zugleich glaube ich, dass zu meiner Leibhaftigkeit meine Beziehungen gehören. Die Beziehungen aber sind in der Seele "gespeichert", die als Form des Körpers (Form + Körper = Leib) natürlich zu Lebzeiten von diesem sinnlich "gespeist" wird. vor einer Stunde schrieb Chrysologus: Wenn ich nun davon ausgehe, dass mein Leib wieder Leib ist, dann stellt sich ja etwas verkürzt die Frage, ist das der wiederbelebte Körper mit allen seinen altersbedingten und anderen Schwächen? Ersteht der Blinde blind auf? Ist der Greis immer noch alt und gebrechlich? Das nehme ich kaum an - der Auferstandene trug die Male des Leidens am Leib, aber er litt nicht mehr. Es sind keine verheilten, sondern verwandelte Wunden. Die Seele ist zwar "Speicher", Speicher des Immateriellen, das sie durch die Körperlichkeit erworben hat, aber eben nicht Speicher der Körperlichkeit als solcher samt aller akzidentieller Eigenschaften des Körpers. In diesem immateriellen Sinne wird die Seele zu Lebzeiten ebenso vom Körper "geformt". Als Form des Körpers formt sie das "auferstandene Fleisch", dann also auch mittels des zu Lebzeiten durch die Köperlichkeit erworbenen Immateriellen. vor einer Stunde schrieb Chrysologus: Aber zurück zum Alter(n): Wenn die Beziehungen meines Lebens im Jenseits Relevanz haben werden, wenn ich den Menschen, die ich geliebt habe, leibhaftig gegenübertreten werde, als wer mache ich das denn? Ein Beispiel: Meine Großmutter hat den Mann ihres Lebens verloren, da war sie 29, er war 33. Als sie starb, war sie 96. Wie begegnen die beiden sich leibhaftig wieder, so dass sie sich erkennen? Als sie starb, war sie 96, meine Tochter war 10. Wie begegnen die sich leibhaftig wieder, sie dass sie sich erkennen. Wenn ich mir für einen kurzen Moment die Ewigkeit als Parkanlage mit temporalen Abläufen denke (weil alles andere kaum denk-bar ist) und mir die drei an einem Cafétisch vorstelle - wie sollte das leibhaftig gehen, wenn ich mit Leib so vorstelle, wie wir das heute sind? Aber wenn Beziehungen da weiter gehen (ganz anders, als wir das heute kennen, aber eben weiter gehen), dann muss meine Großmutter dort zugleich junge und alte Frau sein, nicht mal so und mal so, sondern im selben Moment. Ist es nun deutlicher geworden? Die zu Lebzeiten in Beziehung stehenden Menschen begegnen sich in der und durch die Schau Gottes, die Schau der Wesenheit, welche alle Beziehungen, alles Gewesene als Seiendes enthält. bearbeitet 3. Juli von SteRo Zitieren
Weihrauch Geschrieben 3. Juli Melden Geschrieben 3. Juli vor einer Stunde schrieb Chrysologus: Ein Beispiel: Meine Großmutter hat den Mann ihres Lebens verloren, da war sie 29, er war 33. Als sie starb, war sie 96. Wie begegnen die beiden sich leibhaftig wieder, so dass sie sich erkennen? Als sie starb, war sie 96, meine Tochter war 10. Wie begegnen die sich leibhaftig wieder, sie dass sie sich erkennen. Wenn ich mir für einen kurzen Moment die Ewigkeit als Parkanlage mit temporalen Abläufen denke (weil alles andere kaum denk-bar ist) und mir die drei an einem Cafétisch vorstelle - wie sollte das leibhaftig gehen, wenn ich mit Leib so vorstelle, wie wir das heute sind? Solche Beiträge hätte ich mir im Thread "Ewiges Leben?" gewünscht. Dann halt nicht. Es hat halt alles immer einen Preis. Wenn der Leib so wichtig genommen wird, ist das Problem, das du da schilderst der Preis dafür. Das mit dem gegenseitigen Erkennen finde ich allerdings nicht so problematisch, da wir uns von anderen im irdischen Leben ständig ein Bild machen, und bemüht sind, uns von der Schokoladenseite zu präsentieren. Da ist also immer schon viel Maskerade und Interpretation im Spiel gewesen. Am Kaffeetisch könnte man sich das so vorstellen, dass deine Tochter deine Großmutter mit 96 sieht, und der Mann deiner Großmutter sie mit 29 sieht. Damit wäre der eigenen körperlichen Wahrnehmung der anderen Genüge getan. Die Wahrnehmung des eigenen Körpers, ist für mich relevanter als für die anderen. vor einer Stunde schrieb Chrysologus: Aber wenn Beziehungen da weiter gehen (ganz anders, als wir das heute kennen, aber eben weiter gehen), dann muss meine Großmutter dort zugleich junge und alte Frau sein, nicht mal so und mal so, sondern im selben Moment. Das ist schon viel kniffliger, denn da stellt sich die Frage, was man da eigentlich die ganze Zeit machen soll. Mit meinen Lieben Kaffee trinken möchte ich nicht missen, aber die Sinnfrage stellt sich unweigerlich auch im Ewigen Leben. "Bei Gott sein" ist da etwas dürftig. Na gut, Gott bekommt auch seinen Kaffee und sitzt mit am Tisch, aber wozu - wie gehen die Beziehungen zu Gott und den Lieben weiter? Gemütliches beieinander sitzen macht ja keine Beziehung aus, und mal ehrlich, alle Beziehungen auf Erden sind suboptimal gelaufen, gelinde gesagt. Wir haben niemanden genug geliebt. Da gäbe es vieles aufzuarbeiten und zu versöhnen. Gott oder Jesus als Mediator am Tisch wäre eine denkbare Möglichkeit, um da ein wenig Sinn ins Spiel zu bringen. Die Lieben am Tisch wären schon mal ein guter Einstieg, für den Anfang. Aber wir hatten ja noch viele andere Beziehungen im Leben ... Zitieren
Flo77 Geschrieben 3. Juli Melden Geschrieben 3. Juli vor einer Stunde schrieb Chrysologus: Ich habe da glaube ich deutlich mehr als nur den Hauch einer Idee - nur ist das am Ende kaum zusammen zu denken, das Problem bleibt. Ich verstehe Auferstehung weder als "Gehe zurück auf Los" noch als einfaches Reset zum Sterbezeitpunkt. Zugleich glaube ich, dass zu meiner Leibhaftigkeit meine Beziehungen gehören. Wenn ich nun davon ausgehe, dass mein Leib wieder Leib ist, dann stellt sich ja etwas verkürzt die Frage, ist das der wiederbelebte Körper mit allen seinen altersbedingten und anderen Schwächen? Ersteht der Blinde blind auf? Ist der Greis immer noch alt und gebrechlich? Das nehme ich kaum an - der Auferstandene trug die Male des Leidens am Leib, aber er litt nicht mehr. Es sind keine verheilten, sondern verwandelte Wunden. Aber zurück zum Alter(n): Wenn die Beziehungen meines Lebens im Jenseits Relevanz haben werden, wenn ich den Menschen, die ich geliebt habe, leibhaftig gegenübertreten werde, als wer mache ich das denn? Ein Beispiel: Meine Großmutter hat den Mann ihres Lebens verloren, da war sie 29, er war 33. Als sie starb, war sie 96. Wie begegnen die beiden sich leibhaftig wieder, so dass sie sich erkennen? Als sie starb, war sie 96, meine Tochter war 10. Wie begegnen die sich leibhaftig wieder, sie dass sie sich erkennen. Wenn ich mir für einen kurzen Moment die Ewigkeit als Parkanlage mit temporalen Abläufen denke (weil alles andere kaum denk-bar ist) und mir die drei an einem Cafétisch vorstelle - wie sollte das leibhaftig gehen, wenn ich mit Leib so vorstelle, wie wir das heute sind? Aber wenn Beziehungen da weiter gehen (ganz anders, als wir das heute kennen, aber eben weiter gehen), dann muss meine Großmutter dort zugleich junge und alte Frau sein, nicht mal so und mal so, sondern im selben Moment. Das mit den Beziehungen finde ich etwas schwierig. Im Orbit der Nahtoderfahrungsszene habe ich mal die These gehört, daß ein Mensch in dem Moment zwischen Leben und Tod sein ganzes Leben aus der Perspektive der Menschen erlebt, mit denen er umgegangen ist. Eine Horrorvorstellung finde ich, die aber mit unserem Purgatorium durchaus eine gewisse Ähnlichkeit aufweist. Im Dia de Muertos-Kult in Lateinamerika geht man, glaube ich, davon aus, daß die Toten das Alter und den Zustand zum Zeitpunkt ihres Todes beibehalten. Auch die Familienbande bleibt bestehen. Lediglich der Geist wird klar. Aber hier geht es nur um die Seele nicht um den Körper. Die Schrift formuliert: es wird nicht Mann noch Frau sein, sie werden nicht Heiraten und nicht geheiratet werden, sondern sie werden sein wie die Engel. Das würde ich so lesen, als wären alle Beziehungen nur noch Erinnerung, haben aber in der nächsten Welt keine praktische Bedeutung mehr. Da zählt nur noch das Sein in der Gegenwart Gottes. Dazu kommt, daß Thomas von Aquin(? oder Augustinus, ich weiß es gerade nicht), davon ausging, daß die Seele, die bei Gott zwischen Tod und Auferstehung wartet, das gereinigte (es kann nichts Unreines in den Himmel kommen) "Prinzip" eines Menschen darstellt. Wenn man nun mit der antiken hellenistischen Philosophie davon ausgeht, daß dieses Prinzip die Form bestimmt, müsste der Auferstehungsleib unser ideales Selbst annehmen und sich entsprechend formen. Dieses Prinzip ist logischerweise alters- und zeitlos. Inwiefern es durch das Leben geformt wurde oder ob es einfach nur so ist, wie Gott sich es gedacht und ausgesprochen hat, scheint mir nicht so richtig geklärt zu sein. Was die Begegnung mit unseren irdischen Beziehungen angeht - was in der Schrift nicht thematisiert wird, außer in der "wie die Engel"-Passage wo diese Begnung anscheinend aber verneint wird - würde ich vermuten, daß wir die Menschen, die wir geliebt haben, auch in ihrer "reinen" Gestalt wiedererkennen. Das wird nicht über die Augen laufen, da "sehen" ein physikalisch-biologischer Prozess ist, der für die kommende Welt nicht relevant ist. Geht der Auferstehungsleib auf's Klo wäre da die interessantere Frage. Das ältere jüdische Konzept sah nur vor, daß die Gerechten erweckt werden, ihre 120 Jahre auf Erden in der Seligkeit des Herrn voll machen dürfen und dann zu ihren Vätern in den ewigen Schlaf der Gerechten versammelt werden. Da stellt sich zum einen die Frage nach der Ewigkeit nicht, zum anderen ist das ganze ein sehr irdisches Geschehen, das nicht in eine transzendente Sphäre versetzt ist, in der unsere physikalisch-biologischen Grenzen nicht zu gelten scheinen. Was ich ja problematischer finde ist die Definition von "Leben" nach der Auferstehung. "Leben" ist meiner Meinung definiert durch Stoffwechsel/Energiebewegung und Veränderung, Wachstum und Verfall. In den meisten Himmelsschilderungen findet nichts mehr davon statt. 2 Zitieren
Flo77 Geschrieben 3. Juli Melden Geschrieben 3. Juli vor 2 Stunden schrieb Chrysologus: Wenn ich mir für einen kurzen Moment die Ewigkeit als Parkanlage mit temporalen Abläufen denke (weil alles andere kaum denk-bar ist) Ich denke da liegt der Fehlschluss. Gott wird in der Kirche außerhalb der Zeit gedacht. Er war vor der Zeit und wird auch nach der Zeit sein. Wer in seiner Gegenwart ist, müsste daher selbst zeit-los sein (es erinnert ein wenig an TOD und Albert). Wenn es eine Begegnung der Seelen in der kommenden Welt gibt, und diese Welt nicht mehr den Kräften unterliegt, die derzeit die Welt in Form halten, wird sie nicht in unseren Begriffen von temporalen Abläufen geschehen. Wir werden keine Gehirne mehr haben, die auf elektrische Datenübertragung - die nur in der Zeit passieren können - angewiesen sind. Ich würde erwarten, daß wir dem entsprechend eine andere Fähigkeit der Wahrnehmung erhalten. Wenn überhaupt. Ich wüsste jetzt keinen Mystiker oder Theologen, der mal die Frage wie Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in einer zeitlosen Sphäre zusammenfallen oder auseinanderfallen, überhaupt in Betracht gezogen hat. Wenn bei Gott immer nur "Jetzt" ist, gibt es kein Vorher und kein Nachher. 1 Zitieren
Weihrauch Geschrieben 3. Juli Melden Geschrieben 3. Juli (bearbeitet) vor 44 Minuten schrieb Flo77: Ich wüsste jetzt keinen Mystiker oder Theologen, der mal die Frage wie Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in einer zeitlosen Sphäre zusammenfallen oder auseinanderfallen, überhaupt in Betracht gezogen hat. Die Mystiker beschreiben ihre Liebes-Erfahrungen, die sie im Hier und Jetzt haben, nicht das "Paradies" sondern ihre paradiesischen Gefühlslagen. vor 44 Minuten schrieb Flo77: Wenn bei Gott immer nur "Jetzt" ist, gibt es kein Vorher und kein Nachher. Alles schockfrosten? Gott ist nicht der Schöpfer, wenn er ohne oder mit der Welt ist. vor einer Stunde schrieb Flo77: Die Schrift formuliert: es wird nicht Mann noch Frau sein, sie werden nicht Heiraten und nicht geheiratet werden, sondern sie werden sein wie die Engel. Das würde ich so lesen, als wären alle Beziehungen nur noch Erinnerung, haben aber in der nächsten Welt keine praktische Bedeutung mehr. Da zählt nur noch das Sein in der Gegenwart Gottes. Ob das Jesus tatsächlich gesagt hat, weiß ich nicht, und falls doch, nicht, was er damit zum Ausdruck bringen wollte. Vielleicht nur, dass Gott nicht ein Gott der Toten ist, sondern der Lebendigen. Vielleicht ist dem Verfasser da seine Bewertung von Sexualität mit reingerutscht. Gotteswort in Menschenwort und so ... Wenn Kinder im Mutterleib oder kurz nach der Geburt verstorben sind, was sollen die dann im Ewigen Leben machen, wenn nicht geboren werden und weiterwachsen? Und warum sollen sich die Menschen im Himmel nicht vermehren und Kinder bekommen? Nicht, dass ich mir keinen Sex im Himmel wünschen würde, das auch, aber in der Sexualität, in den sexuellen Beziehungen der Menschen ist viel schief gelaufen, und Gerechtigkeit herzustellen, funktioniert nicht dadurch, ein Thema auszublenden. In einem Himmel ohne Kinder, nur mit Menschen im besten Erwachsenenalter würde mir der Mensch fehlen. bearbeitet 3. Juli von Weihrauch Aus "Schöpfung" "Welt" gemacht. Zitieren
Chrysologus Geschrieben 3. Juli Melden Geschrieben 3. Juli vor 1 Stunde schrieb Flo77: Ich denke da liegt der Fehlschluss. Gott wird in der Kirche außerhalb der Zeit gedacht. Er war vor der Zeit und wird auch nach der Zeit sein. Wer in seiner Gegenwart ist, müsste daher selbst zeit-los sein (es erinnert ein wenig an TOD und Albert). Dessen bin ich mir vollkommen bewusst - nur versagen meine Begrifflichkeit und meine Bilder dann vollkommen. vor 1 Stunde schrieb Flo77: Wenn es eine Begegnung der Seelen in der kommenden Welt gibt, und diese Welt nicht mehr den Kräften unterliegt, die derzeit die Welt in Form halten, wird sie nicht in unseren Begriffen von temporalen Abläufen geschehen. Wir werden keine Gehirne mehr haben, die auf elektrische Datenübertragung - die nur in der Zeit passieren können - angewiesen sind. Ich würde erwarten, daß wir dem entsprechend eine andere Fähigkeit der Wahrnehmung erhalten. Wenn überhaupt. Es ist eben nicht nur eine Begegnung der Seelen, sondern leibhaftiger Personen. Da meint Auferstehung. Wie immer die Leibhaftigkeit dann aussehen mag. vor 1 Stunde schrieb Flo77: Ich wüsste jetzt keinen Mystiker oder Theologen, der mal die Frage wie Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in einer zeitlosen Sphäre zusammenfallen oder auseinanderfallen, überhaupt in Betracht gezogen hat. Wenn bei Gott immer nur "Jetzt" ist, gibt es kein Vorher und kein Nachher. Auch das ist klar - aber reines Jetzt kennt auch keine Veränderung, aber Kommunikation beinhaltet immer Veränderung und Anschauung Gottes ist Kommunikation. Hier versagen die Worte - aber wir tun uns auch keinen Gefallen, das einfach mit so einem Geheimnisnebel zu umhüllen. Doch wie Paulus es sagt: Wir sehen die Dinge in einem Spiegel. Zitieren
Flo77 Geschrieben 3. Juli Melden Geschrieben 3. Juli vor 15 Minuten schrieb Chrysologus: Dessen bin ich mir vollkommen bewusst - nur versagen meine Begrifflichkeit und meine Bilder dann vollkommen. Natürlich, aber genau deshalb bleibt außer dem Geheimnisnebel gar nichts übrig. vor 15 Minuten schrieb Chrysologus: Es ist eben nicht nur eine Begegnung der Seelen, sondern leibhaftiger Personen. Da meint Auferstehung. Wie immer die Leibhaftigkeit dann aussehen mag. Welche Bedeutung könnte die Interaktion der Auferstandenen untereinander haben? Nach dem Zeugnis der Schrift ging es immer nur um die Beziehung zu Gott, aber nie zu anderen Verstorbenen. vor 15 Minuten schrieb Chrysologus: Auch das ist klar - aber reines Jetzt kennt auch keine Veränderung, aber Kommunikation beinhaltet immer Veränderung und Anschauung Gottes ist Kommunikation. Hier versagen die Worte - aber wir tun uns auch keinen Gefallen, das einfach mit so einem Geheimnisnebel zu umhüllen. Doch wie Paulus es sagt: Wir sehen die Dinge in einem Spiegel. Inwiefern soll die Anschauung Gottes Kommunikation sein, bzw. woher ziehst Du diesen Gedanken? Die Anschauung Gottes ist erstmal ein Zustand der Erkenntnis. Diese Erkenntnis verändert sich nicht mehr, wenn der Mensch einmal in diesen Zustand eingetreten ist. Mangels temporalen Ablaufs und ausbleibender Veränderung. Bei mir reflektieren sich da eher Konzepte wie Helheim oder der Hades wieder, die aus menschlicher Sicht gerade wegen der Bedürfnislosigkeit der dort Weiterexistenten und der völligen Abwesenheit von Veränderung als "Hölle" wahrgenommen wurden. Nur, daß in der Anschauung Gottes die Bedürfnisse nicht erloschen sind sondern in Fülle befriedigt werden und der Zustand maximaler Erfüllung herrscht. (In seiner "Unveränderlichkeit" und "Langeweile", steht in meiner Vorstellungswelt der Himmel der Hölle tatsächlich nichts nach. Spoiler Das Paradoxon ist, daß sich Gott dem Moses als "ich werde" offenbart. Also als "sein" und zwar als "der der (er) ist" und "der, der (er) sein wird". Im Grunde widerspricht mMn der unaussprechliche Name und die darin enthaltene Selbstoffenbarung Gottes, der Idee Gott sei zeitlos. Er ist Veränderung, er wandelt sich stetig, genau wie unsere Wahrnehmung von ihm. Insofern stellt sich für mich eher die Frage, ob die Konzeption Gottes jenseits der Zeit überhaupt Sinn ergibt. Aber da kommen wir jetzt zu persönlichen Ideen, und da hänge ich eher der alt-jüdischen Idee mit der Auferweckung in eine renovierte irdische Existenz an ohne eine Aussage treffen zu wollen ob die nun zeitlich begrenzt oder ewig sein soll. 3 Zitieren
Werner Hoffmann Geschrieben 6. Juli Melden Geschrieben 6. Juli (bearbeitet) Ein Freund von mir glaubt nicht an die Auferstehung von den Toten. Für ihn ist der Tod der gleiche Zustand wie vor der Geburt (genauer vor Verschmelzung der Eizelle mit der Samenzelle) - es ist die Nichtexistenz. Die Nichtexistenz, so sagt er, dauert ewig. Als Begründung gibt er an, dass bisher noch kein Verstorbenener wieder gesehen wurde. Und er sagt, der einzelne Mensch stirbt wie ein Hund oder ein Kaninchen oder ein Tier oder ein Baum. Alles stirbt, was lebt. Tot sein bedeutet nie wieder zu existieren. Als Begründung gibt er eben die Alltagserfahrung an. Wenn man über einen Friedhof geht, wird einem bewusst, dass die Toten ewig tot bleiben. Daraufhin habe ich geantwortet, dass man das alles nicht sicher wissen und auch nicht beweisen kann, weil der Mensch in dieser Welt Erkenntnisgrenzen hat und nur bis zu einer gewissen "Schranke" blicken kann. Was jenseits davon ist, wissen die Lebenden nicht. Ich sagte ihm, dass die Sadduzaer genau diesen Punkt direkt bei Jesus Christus angesprochen hatten und Jesus Christus ihnen Irrtum bescheinigte: Die Frage nach der Auferstehung (Lutherbibel 2017 Markus 12, 28-27) 18 Da traten die Sadduzäer zu ihm, die sagen, es gebe keine Auferstehung; die fragten ihn und sprachen: 19 Meister, Mose hat uns vorgeschrieben: »Wenn jemandes Bruder stirbt und hinterlässt eine Frau, aber keine Kinder, so soll sein Bruder sie zur Frau nehmen und seinem Bruder Nachkommen erwecken.« 20 Nun waren sieben Brüder. Der erste nahm eine Frau; der starb und hinterließ keine Kinder. 21 Und der zweite nahm sie und starb und hinterließ auch keine Kinder. Und ebenso der dritte. 22 Und alle sieben hinterließen keine Kinder. Zuletzt nach allen starb die Frau auch. 23 Nun in der Auferstehung, wenn sie auferstehen: Wessen Frau wird sie sein? Denn alle sieben haben sie zur Frau gehabt. 24 Da sprach Jesus zu ihnen: Irrt ihr nicht darum, weil ihr weder die Schrift kennt noch die Kraft Gottes? 25 Denn wenn sie von den Toten auferstehen, so werden sie weder heiraten noch sich heiraten lassen, sondern sie sind wie die Engel im Himmel. 26 Aber von den Toten, dass sie auferstehen, habt ihr nicht gelesen im Buch des Mose, bei dem Dornbusch, wie Gott zu ihm sagte und sprach: »Ich bin der Gott Abrahams und der Gott Isaaks und der Gott Jakobs«? 27 Gott ist nicht ein Gott der Toten, sondern der Lebenden. Ihr irrt sehr. bearbeitet 6. Juli von Werner Hoffmann Zitieren
SteRo Geschrieben 7. Juli Melden Geschrieben 7. Juli vor 12 Stunden schrieb Werner Hoffmann: Die Frage nach der Auferstehung (Lutherbibel 2017 Markus 12, 28-27) ... 25 Denn wenn sie von den Toten auferstehen, so werden sie weder heiraten noch sich heiraten lassen, sondern sie sind wie die Engel im Himmel.... Das zeigt, dass Beziehungen auf Erden bei der Auferstehung weder mitgenommen noch wiederholt etabliert werden. Aber es ist dennoch nicht so, dass irdische Beziehungen keine immaterielle Spur in der Seele hinterlassen würden, zB als Wissen von den Beziehungen, welche auf Erden waren. Aber dieses Wissen ist durch die "Schau Gottes" (welches ein analoges "Schauen" des Seins mit dem Vernunftvermögen ist) moduliert wie alles, auch das Sehen durch die Augen des Fleisches, andere Sinneswahrnehmungen, Empfindungen etc. durch die Schau Gottes moduliert ist. "Die Engel im Himmel" weist auf Erkennen durch Intuition bei Abwesenheit von Erkennen durch Nachdenken hin. Das Erkennen und Wahrnehmen von Allem durch das Wesen Gottes, welches Alles ist. Zitieren
Werner Hoffmann Geschrieben 7. Juli Melden Geschrieben 7. Juli Wenn es ans Sterben geht, so die aktuelle Forschung verstehen die Menschen worauf es wirklich im Leben ankommt: Liebe. Altruismus steht bei Sterbenden im Vordergrund. Gian Domenico Borasio berichtet aus seiner Arbeit als Palliativmediziner https://youtu.be/l0eNcB3ELSA?is=uSloF0lD7b6xH0UW Zitieren
atheist666 Geschrieben 7. Juli Melden Geschrieben 7. Juli vor einer Stunde schrieb Werner Hoffmann: Wenn es ans Sterben geht, so die aktuelle Forschung verstehen die Menschen worauf es wirklich im Leben ankommt: Liebe. Altruismus steht bei Sterbenden im Vordergrund. Gian Domenico Borasio berichtet aus seiner Arbeit als Palliativmediziner https://youtu.be/l0eNcB3ELSA?is=uSloF0lD7b6xH0UW Ach, und was sagt die Forschung darüber, ob bei der Auferstehung körperlich oder nur astral bin? Das ist die Art von "Wissenschaft" die die Wissenschaft in Verruf bringt. Zitieren
Werner Hoffmann Geschrieben 7. Juli Melden Geschrieben 7. Juli (bearbeitet) Professor Gian Domenico Borasio hat allerdings als Palliativmediziner die katholische Kirche und den katholischen Glauben kritisiert insofern als angeblich Angst vor dem Tod geschürt würde wegen Fegefeuer und Höllenstrafe beim Teufel. Deswegen wenden sich in der Tat Menschen vom katholischen Glauben ab. Dies beruht meines Erachtens aber auf einem Missverständnis. An sich vermittelt der katholische Glaube Hoffnung über den Tod hinaus. Schuld hat jeder Christ auf sich geladen, gesündigt und Böses getan. Dies bedeutet aber nicht zwangsläufig die ewige Verdammnis. Die Menschen sind oft schlecht und haben einen miesen Charakter. Deshalb bereiten sie sich hier auf Erden bereits schon die schlimmste mögliche Hölle. Das können die Menschen besser als der Teufel. Wer wirklich zu Gott gehört und Jesus Christus vertraut, braucht keine Angst vor dem Tod zu haben. bearbeitet 7. Juli von Werner Hoffmann Zitieren
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