New Aaron Geschrieben 10. Juli Melden Geschrieben 10. Juli vor 19 Stunden schrieb Chrysologus: Die entscheidende Frage ist: Was ist Sünde? Das weißt du nicht? Alles Leiden und der Tod sind Ausdruck der Sünde. Die Frage ist also: Wie wird der Mensch davon frei? Darauf haben schon Yogis und Buddha eine Antwort gegeben und Jesus Christus hat gezeigt, dass der Weg in die völlige Herrschaft über das Materielle mündet. Zitieren
New Aaron Geschrieben 10. Juli Melden Geschrieben 10. Juli vor einer Stunde schrieb SteRo: Auferstanden im eigentlichen Sinne ist der wahre Mensch. Der wahre Gott ist das Leben selbst, ja. Als erster der Gattung Mensch hat der wahre Mensch mit seiner Auferstehung die Auferstehung für alle Menschen möglich gemacht. Dem kann ich vorbehaltlos zustimmen. Zitieren
New Aaron Geschrieben 10. Juli Melden Geschrieben 10. Juli Am 29.6.2026 um 16:00 schrieb Werner Hoffmann: Joh 14,6: Ich bin der Weg, ich bin die Wahrheit, und ich bin das Leben! Der ICH BIN ist das Leben selbst. Vom ICH BIN kommt alles Lebendige im Universum. Das ist der Ursprung des Lebens nach dem Wissenschaftler schon solange suchen. Wenn es also nach dem Tod wieder Lebendiges in neuer Fülle und Kraft gibt, dann nur durch die übernatürliche Kraft Gottes. Lebendig sind wir auch, obwohl wir im N.T. "tot" genannt werden. Die Menschen lebten schon immer nach dem Tod weiter. Das ist nichts Neues. Das ist nicht das Leben. Das wahre Leben ist die Übereinstimmung, mit dem was Leben ist, nämlich ewig und damit leidlos. Die pure Freude, das pure Glück! https://manfredreichelt.wordpress.com/ Zitieren
iskander Geschrieben 10. Juli Melden Geschrieben 10. Juli Am 9.7.2026 um 18:42 schrieb Chrysologus: Nun, wie sich zeigt, ist die Lehre gar nicht so geschlossen, wie man meint. Es gibt keinen Codex Moralis, in dem das sicher drin stünde, sondern nur mehr oder minder verbindliche Einzelaussagen und systemische Grundlagen. Und diese Spannungen können sehr fruchtbar sein. Zumindest etwa bei JPII war allerdings klar, dass er viele Einzelaussagen als sehr verbindlich betrachtet hat, und dass für ihn eine mögliche Spannung zu den systemischen Grundlagen - wenn er sie überhaupt anerkannt hätte - keineswegs diese Verbindlichkeit der Einzelaussagen relativiert hätte. Und seine Vorgänger und sein direkter Nachfolger hätten das sicher ähnlich gesehen. FI und Leo hatten/haben zwar einen anderen Stil, aber wirkliche Änderungen, die sich etwa im KKK, im CIC oder verbindlichen Lehrschreiben niedergeschlagen hätten, gibt es bei ihnen auch nicht (außer vielleicht die "pastorale Lösung" für wiederverheiratete Geschiedene von FI). Wenn ein "konservativer" und ein "progressiver" Katholik beispielsweise über die gelebte Homosexualität diskutieren, kann der konservative Katholik sich darauf berufen, dass seine Überzeugungen der offiziellen Lehre entsprechen - während der "progressive" Katholik das kaum kann. Zitieren
Higgs Boson Geschrieben 10. Juli Melden Geschrieben 10. Juli Am 9.7.2026 um 08:20 schrieb SteRo: der Höllenbewohner ist voller Hass, da geht nichts mehr. Gut, dann beleg mal diese Behauptung Zitieren
SteRo Geschrieben 11. Juli Melden Geschrieben 11. Juli (bearbeitet) vor 9 Stunden schrieb Higgs Boson: Gut, dann beleg mal diese Behauptung Das ist selbstevident. Wer Gott liebt, hasst notwendigerweise die Sünde. Wer seine Sünden nicht bereuen will, der hasst Gott. Der Zustand im Tode ist der Zustand, der nach dem Tode persistiert. Selbst wenn nach dem Tode noch wirkliche Gnade möglich wäre - was nicht der Fall ist, weil wirkliche Gnade nur zu Lebzeiten auf dem Pilgerwege angeboten wird - dann würde der Hass ein Annehmen der Gnade vollkommen ausschließen. Die Verdammnis ist also wahrhaft ewig. bearbeitet 11. Juli von SteRo Zitieren
iskander Geschrieben 11. Juli Melden Geschrieben 11. Juli vor 12 Stunden schrieb SteRo: Selbst wenn nach dem Tode noch wirkliche Gnade möglich wäre - was nicht der Fall ist, weil wirkliche Gnade nur zu Lebzeiten auf dem Pilgerwege angeboten wird [...] In dieser Vorstellung ist Gott weit weniger großzügig, als es ein guter Mensch wäre. 2 Zitieren
Higgs Boson Geschrieben 12. Juli Melden Geschrieben 12. Juli (bearbeitet) Am 11.7.2026 um 10:21 schrieb SteRo: Das ist selbstevident. Wer Gott liebt, hasst notwendigerweise die Sünde. Wer seine Sünden nicht bereuen will, der hasst Gott. Der Zustand im Tode ist der Zustand, der nach dem Tode persistiert. Selbst wenn nach dem Tode noch wirkliche Gnade möglich wäre - was nicht der Fall ist, weil wirkliche Gnade nur zu Lebzeiten auf dem Pilgerwege angeboten wird - dann würde der Hass ein Annehmen der Gnade vollkommen ausschließen. Die Verdammnis ist also wahrhaft ewig. Bleiben wir beim Hass. Nicht jeder Sünder hasst Gott. Menschen, die Gott nicht kennen, hassen ihn auch nicht. Ich hasse Zeus nicht, oder Thor, oder Shiva. Sie sind für mich bedeutungslos. Und Menschen, die ihre Fehler nicht bereuen wollen, unterlassen dies nicht aus Hass auf Gott, sondern aus Stolz, ihnen kickt die kognitive Dissonanz rein, oder sie sehen ihre Sünde einfach nicht. Mit Hass hat das alles absolut nichts zu tun. Ich kenne keinen, der 'Gott' hasst. Ich kenne Leute, die hassen ein bestimmtes Gottesbild. Auch ich lehne bestimmte Gottesbilder ab. Dass da das Bild des Gottes, der Menschen unreflektiert für eine Ewigkeit in die Hölle steckt, abgelehnt wird, weil das dem Gedanken der Gerechtigkeit vollständig widerspricht, kein Wunder. Dass sich dieses Gottesbild immer mehr auflöst, man heute von der 'Hoffnung auf die leere Hölle' spricht, trägt dem einfach nur Rechnung. Die katholische Lehre hat hier das Fegefeuer im Gepäck. Ein Ort, an dem nach dem Tod Fehler erkannt werden können. Diesen Gedanken kennt auch das Judentum (nennt man nur nicht Fegefeuer). Und auch wenn durch die Reformation Fegefeuer und Hölle in einer Liga gesehen werden, das Fegefeuer ist aber Teil des Himmels. Evangelikalen Christen ist diese Konzept völlig unbekannt. Die Erlösung durch den Tod von Jesus ist so absolut, dass da kein Platz ist, für dessen Dynamik. bearbeitet 12. Juli von Higgs Boson 1 Zitieren
SteRo Geschrieben 13. Juli Melden Geschrieben 13. Juli vor 6 Stunden schrieb Higgs Boson: Bleiben wir beim Hass. Nicht jeder Sünder hasst Gott. Menschen, die Gott nicht kennen, hassen ihn auch nicht. Ich hasse Zeus nicht, oder Thor, oder Shiva. Sie sind für mich bedeutungslos. Und Menschen, die ihre Fehler nicht bereuen wollen, unterlassen dies nicht aus Hass auf Gott, sondern aus Stolz, ihnen kickt die kognitive Dissonanz rein, oder sie sehen ihre Sünde einfach nicht. Mit Hass hat das alles absolut nichts zu tun. Ich kenne keinen, der 'Gott' hasst. Ich kenne Leute, die hassen ein bestimmtes Gottesbild. Auch ich lehne bestimmte Gottesbilder ab. Dass da das Bild des Gottes, der Menschen unreflektiert für eine Ewigkeit in die Hölle steckt, abgelehnt wird, weil das dem Gedanken der Gerechtigkeit vollständig widerspricht, kein Wunder. Dass sich dieses Gottesbild immer mehr auflöst, man heute von der 'Hoffnung auf die leere Hölle' spricht, trägt dem einfach nur Rechnung. Die katholische Lehre hat hier das Fegefeuer im Gepäck. Ein Ort, an dem nach dem Tod Fehler erkannt werden können. Diesen Gedanken kennt auch das Judentum (nennt man nur nicht Fegefeuer). Und auch wenn durch die Reformation Fegefeuer und Hölle in einer Liga gesehen werden, das Fegefeuer ist aber Teil des Himmels. Evangelikalen Christen ist diese Konzept völlig unbekannt. Die Erlösung durch den Tod von Jesus ist so absolut, dass da kein Platz ist, für dessen Dynamik. In der Bibel steht auch, dass man die eigenen Kinder hassen soll und das eigene Leben. Denk also nochmal über "hassen" nach. bevor du ein subjektives Urteil fällst. Zudem fällt auf, dass du geneigt bist ins Allgemeine und persönlich Unverbindliche abzugleiten. Die ewige Verdammnis ist aber nichts Allgemeines, Unverbindliches. Die ist ganz persönlich und hat mit dem eigenen schlechten/bösen Willen zu tun. Du, warum hast du Jesus Christus verraten? Zitieren
Higgs Boson Geschrieben 13. Juli Melden Geschrieben 13. Juli vor 22 Minuten schrieb SteRo: In der Bibel steht auch, dass man die eigenen Kinder hassen soll und das eigene Leben. Denk also nochmal über "hassen" nach. bevor du ein subjektives Urteil fällst. Zudem fällt auf, dass du geneigt bist ins Allgemeine und persönlich Unverbindliche abzugleiten. Die ewige Verdammnis ist aber nichts Allgemeines, Unverbindliches. Die ist ganz persönlich und hat mit dem eigenen schlechten/bösen Willen zu tun. Du, warum hast du Jesus Christus verraten? Wenn Dir die Argumente ausgehen, wirst Du persönlich? Ich versuche mal Deine letzte Frage zu beantworten: was für Dich Verrat wäre, wäre ich bei dem geblieben, wäre es Verrat gewesen. So wie für Dich das Christentum Deine WahrheitTM ist, wäre ich dabeigeblieben, hätte das mich zum Götzendiener gemacht. Du bist Deinem Gewissen verantwortlich, ich dem meinen. Ich habe niemanden verraten und Du bist kein Götzendiener. Und ich werde weder meine Kinder noch mein Leben hassen, ganz egal, was sie tun. Und ich weiß jetzt nicht, ob Du Kinder hast. Aber hättest Du welche, könntest Du in der Ewigkeit glücklich sein, wenn irgendein Mensch, den Du geliebt hast, in der Hölle 'schmort'? Ich brächte diesen Hass, der dafür nötig wäre nicht auf. Und Du? Zitieren
SteRo Geschrieben 13. Juli Melden Geschrieben 13. Juli vor 3 Stunden schrieb Higgs Boson: Wenn Dir die Argumente ausgehen, wirst Du persönlich? Himmelreich oder Hölle sind persönlich und lassen sich weder erlangen noch vermeiden durch schlussfolgernde Argumente. vor 3 Stunden schrieb Higgs Boson: Und ich werde weder meine Kinder noch mein Leben hassen, ganz egal, was sie tun. Und ich weiß jetzt nicht, ob Du Kinder hast. Aber hättest Du welche, könntest Du in der Ewigkeit glücklich sein, wenn irgendein Mensch, den Du geliebt hast, in der Hölle 'schmort'? Ich brächte diesen Hass, der dafür nötig wäre nicht auf. Und Du? Das mit dem "hassen" in der Bibel habe ich erwähnt um vorschnelle Urteile bzgl. des Begriffes zu unterminieren. Es muss sich also nicht um leidenschaftlichen oder "blinden" oder geifernden Hass wider Gott handeln, wenn gesagt wird: Wer seine Sünden nicht bereuen will, hasst Gott (weil er die Sünde nicht hasst). Desweiteren werde ich weder mit möglichen noch mit tatsächlichen Müttern darüber im Kontext der Kinder diskutieren. Nur nebenbei: Schließlich spricht auch das Konzil von Trient von "Feinden Gottes" und meint damit alle, welche noch nicht gerechtfertigt sind, sogar jene, die (eigennützige) natürliche Liebe für Gott empfinden und an ihn natürlich glauben und natürlich hoffen. vor 3 Stunden schrieb Higgs Boson: Ich versuche mal Deine letzte Frage zu beantworten: was für Dich Verrat wäre, wäre ich bei dem geblieben, wäre es Verrat gewesen. So wie für Dich das Christentum Deine WahrheitTM ist, wäre ich dabeigeblieben, hätte das mich zum Götzendiener gemacht. Du bist Deinem Gewissen verantwortlich, ich dem meinen. Ich habe niemanden verraten und Du bist kein Götzendiener. Nun komm mir bloß nicht wieder mit "jedem sein Gewissen und jedem seine Wahrheit", denn diese Beliebigkeit ist vollkommen gegen den Glauben. Und da du mal dem chrlstichen Glauben gefolgt und dich später davon abgewandt hast, hast du natürlich auch Jesus Christus verraten. Wenn du aber niemals Christin warst und auch nicht als Christin getauft bist, dann habe ich das wohl falsch verstanden. Zitieren
Chrysologus Geschrieben 13. Juli Melden Geschrieben 13. Juli vor 1 Stunde schrieb SteRo: Nun komm mir bloß nicht wieder mit "jedem sein Gewissen und jedem seine Wahrheit", denn diese Beliebigkeit ist vollkommen gegen den Glauben. Du hast wenig verstanden. 1 Zitieren
SteRo Geschrieben 13. Juli Melden Geschrieben 13. Juli vor 14 Stunden schrieb Higgs Boson: Bleiben wir beim Hass. Nicht jeder Sünder hasst Gott. Menschen, die Gott nicht kennen, hassen ihn auch nicht. Ich hasse Zeus nicht, oder Thor, oder Shiva. Sie sind für mich bedeutungslos. Und Menschen, die ihre Fehler nicht bereuen wollen, unterlassen dies nicht aus Hass auf Gott, sondern aus Stolz, ihnen kickt die kognitive Dissonanz rein, oder sie sehen ihre Sünde einfach nicht. Mit Hass hat das alles absolut nichts zu tun. Ich kenne keinen, der 'Gott' hasst. Ich kenne Leute, die hassen ein bestimmtes Gottesbild. Auch ich lehne bestimmte Gottesbilder ab. Dass da das Bild des Gottes, der Menschen unreflektiert für eine Ewigkeit in die Hölle steckt, abgelehnt wird, weil das dem Gedanken der Gerechtigkeit vollständig widerspricht, kein Wunder. Dass sich dieses Gottesbild immer mehr auflöst, man heute von der 'Hoffnung auf die leere Hölle' spricht, trägt dem einfach nur Rechnung. Die katholische Lehre hat hier das Fegefeuer im Gepäck. Ein Ort, an dem nach dem Tod Fehler erkannt werden können. Diesen Gedanken kennt auch das Judentum (nennt man nur nicht Fegefeuer). Und auch wenn durch die Reformation Fegefeuer und Hölle in einer Liga gesehen werden, das Fegefeuer ist aber Teil des Himmels. Evangelikalen Christen ist diese Konzept völlig unbekannt. Die Erlösung durch den Tod von Jesus ist so absolut, dass da kein Platz ist, für dessen Dynamik. Hatte darauf bereits geantwortet. Meine Antwort wurde aber zensiert mit der fadenscheinigen Begründung "ad personam". Mir scheint, dass die Erwähnung jeglicher menschlicher Schwäche auf diese Weise als Rechtfertigung für Zensur dienen kann. Eine andere Antwort als die zensierte kann ich aber nicht geben, wenn ich authentisch bleiben will. Zitieren
SteRo Geschrieben 13. Juli Melden Geschrieben 13. Juli vor einer Stunde schrieb Chrysologus: Du hast wenig verstanden. So musst du notwendigerweise denken, um dir den unzulässigen Spielraum deines persönlichen Glaubens zu erhalten. Zitieren
Chrysologus Geschrieben 13. Juli Melden Geschrieben 13. Juli vor 9 Minuten schrieb SteRo: So musst du notwendigerweise denken, um dir den unzulässigen Spielraum deines persönlichen Glaubens zu erhalten. Das muss ich zu diesem Zwecke keineswegs - das, was du hier ausbreitest, ist eine Karikatur des katholischen Glaubens, und in der Frage des Gewissen schlicht grottenfalsch. 1 Zitieren
SteRo Geschrieben 13. Juli Melden Geschrieben 13. Juli vor 3 Minuten schrieb Chrysologus: Das muss ich zu diesem Zwecke keineswegs - das, was du hier ausbreitest, ist eine Karikatur des katholischen Glaubens, und in der Frage des Gewissen schlicht grottenfalsch. 1783 Das Gewissen muß geformt und das sittliche Urteil erhellt werden. Ein gut gebildetes Gewissen urteilt richtig und wahrhaftig. Es folgt bei seinen Urteilen der Vernunft und richtet sich nach dem wahren Gut, das durch die Weisheit des Schöpfers gewollt ist. Für uns Menschen, die schlechten Ein- flüssen unterworfen und stets versucht sind, dem eigenen Urteil den Vorzug zu geben und die Lehren der kirchlichen Autorität zurückzuweisen, ist die 2039 Gewissenserziehung unerläßlich. 1784 Die Erziehung des Gewissens ist eine lebenslange Aufgabe. Zitieren
Higgs Boson Geschrieben 13. Juli Melden Geschrieben 13. Juli (bearbeitet) vor 1 Stunde schrieb SteRo: Hatte darauf bereits geantwortet. Meine Antwort wurde aber zensiert mit der fadenscheinigen Begründung "ad personam". Mir scheint, dass die Erwähnung jeglicher menschlicher Schwäche auf diese Weise als Rechtfertigung für Zensur dienen kann. Eine andere Antwort als die zensierte kann ich aber nicht geben, wenn ich authentisch bleiben will. Wegen dieser dämlichen Zensiererei habe ich schon mal das Forum für einige Zeit verlassen. Ich hatte das gelesen und dir auch schon geantwortet. Ich bin lange genug online unterwegs, dass ich mit solchen Antworten umgehen kann. Aber die Moderation macht sich hier zuviel Arbeit - du wurdest zwar in der letzten Frage persönlich, aber die Aussage war in keinem Punkt strafmassig. Meine Antwort hat es natürlich auch erwischt, weil ich Dich in voller Länge zitiert hatte. Offensichtlich hast Du darauf auch geantwortet, weil Chryso etwas von Dir zitiert, das nicht mehr da ist, mir aber neu und es waren 2 Folgeposts. Ich versuche Dir hier eine Antwort zu geben, soweit ich mich an den unverfänglichen Teil erinnern kann und die persönliche Frage zu beantworten, ohne sie direkt zu benennen und ohne auch Dir gegenüber persönlich zu werden. Falls das hier dann gelöscht wird, bin ich definitiv ganz weg, weil ich keinen ungefragten Schutz brauche. Verdammt, ich bin erwachsen! Du schriebst, dass die Bibel auffordere ggf. seine eigenen Kinder und das eigene Leben zu hassen. Ich liebe meine Kinder bedingungslos. Und ich könnte nicht in einem Himmel glücklich sein, wenn ich sie in einer ewigen Hölle wüsste. Und das gilt im Übrigen nicht nur für sie, sondern für alle Menschen. Soviel Hass oder Gleichgültigkeit bekomme ich nicht hin. Und nun zu der umstrittenen Frage: Wäre ich Christ geblieben, ich hätte mich als Götzendiener betrachten müssen. Das kann ich nicht mit meinem Gewissen vereinbaren. Und es hat nichts, überhaupt nichts, mit Hass zu tun. Sondern vielmehr mit meinem Respekt vor der historischen Person Jesu, den ich nicht für eine Projektionsfläche nutzen möchte. Und weil wir beide authentisch bleiben wollen, folgen wir beiden unserem Gewissen. bearbeitet 13. Juli von Higgs Boson Zitieren
Werner Hoffmann Geschrieben 13. Juli Melden Geschrieben 13. Juli JOHN LENNOX, ein Mathematiker und Naturwissenschaftler aus Oxford schreibt: "...Es ist ein Naturgesetz, dass Menschen nicht durch natürliche Vorgänge wieder von den Toten auferstehen...." Und nun das entscheidende Argument von John Lennox: "... Christen behaupten nicht, dass Jesus Christus durch einen natürlichen Vorgang von den Toten auferstand. Sie behaupten, dass Jesus Christus durch eine übernatürliche Kraft von den Toten auferstand. Von sich aus können die Naturgesetze diese Möglichkeit nicht ausschließen. Wenn ein Wunder stattfindet, sind es die Naturgesetze, die uns darauf aufmerksam machen, dass es ein Wunder ist. Es ist wichtig zu verstehen, dass Christen nicht die Naturgesetze leugnen. Der Glaube an die Naturgesetze ist ein wesentlicher Bestandteil der christlichen Position. Würden wir die Naturgesetze nicht kennen, würden wir niemals ein Wunder erkennen, wenn wir es sehen ..." Quelle: Lennox, John. Gott im Fadenkreuz. Warum der neue Atheismus nicht trifft. Titel der Originalausgabe: Gunning for God. Witten 2023, Seite 223 1 Zitieren
SteRo Geschrieben 13. Juli Melden Geschrieben 13. Juli vor 10 Minuten schrieb Higgs Boson: Du schriebst, dass die Bibel auffordere ggf. seine eigenen Kinder und das eigene Leben zu hassen. Das eigentlich nur, um damit eine voreilige Begriffsbildung zu "hassen" zu unterminieren. Landläufig mag ja immer die Vorstellung von leidenschaftlichem Hass oder geiferndem Hass oder blindem Hass mitschwingen, aber ich denke die Bibel sieht das etwas subtiler - wenn wir mal das Problem der Übersetzung ausblenden, welches sich ergeben könnte, wenn die zu übersetzende Sprache ggf. unterschiedliche Worte für etwas aufweist, für das es im Deutschen nur ein einziges Wort gibt. Zur Verdeutlichung hatte ich "Feinde Gottes" des Konzils von Trient aufgeführt, welches für nicht-gerechtfertigte Menschen verwendet wird, obgleich diese Gott natürlich (und also eigennützig) lieben, natürlich glauben und hoffen. Auch da stößt einen das Wort "Feinde" vielleicht auf den ersten Blick als unangemessen ab. vor 10 Minuten schrieb Higgs Boson: Ich liebe meine Kinder bedingungslos. Und ich könnte nicht in einem Himmel glücklich sein, wenn ich sie in einer ewigen Hölle wüsste. Und das gilt im Übrigen nicht nur für sie, sondern für alle Menschen. Soviel Hass oder Gleichgültigkeit bekomme ich nicht hin. Ich würde es vermeiden wollen mit möglichen oder tatsächlichen Müttern analytisch über das Bibelzitat zu diskutieren. vor 10 Minuten schrieb Higgs Boson: Und nun zu der umstrittenen Frage: Wäre ich Christ geblieben, ich hätte mich als Götzendiener betrachten müssen. Das kann ich nicht mit meinem Gewissen vereinbaren. Und es hat nichts, überhaupt nichts, mit Hass zu tun. Sondern vielmehr mit meinem Respekt vor der historischen Person Jesu, den ich nicht für eine Projektionsfläche nutzen möchte. Und weil wir beide authentisch bleiben wollen, folgen wir beiden unserem Gewissen. Na ja ... beim Thema Gewissen ist das auch so eine Sache. Neulich habe ich schon mit Alfons eine längere Kommunikation dazu gehabt (ohne Einigung zu erzielen) und Chrysologus und du, ihr scheint da Ansichten zu vertreten, wo wir vermultich auch nicht zusammenkommen. Ich folge wo immer möglich bei Begriffsbildungen zu Worten, welche in der Umgangssprache sehr bedeutungs-divers verwendet werden, der Überlieferung durch Theologie und Glaubenslehre. Das ist eine rationale Entscheidung von mir bzw ich könnte es nicht mit meinem Gewissen vereinbaren mich der Unbestimmtheit der Umgangssprache hinzugeben. Zitieren
iskander Geschrieben 13. Juli Melden Geschrieben 13. Juli vor 9 Stunden schrieb Chrysologus: Das muss ich zu diesem Zwecke keineswegs - das, was du hier ausbreitest, ist eine Karikatur des katholischen Glaubens, und in der Frage des Gewissen schlicht grottenfalsch. Vergiss nicht: @SteRo ist nach eigenen Angaben weder Katholik noch auch nur Theist. Er ist allerdings dennoch dazu berufen, über die religiösen und weltanschaulichen Einstellungen anderer zu richten - darunter auch diejenigen von Katholiken, die seiner nicht übermäßig qualifizierten Meinung nach nicht katholisch genug sind. Wer SteRo dazu berufen hat? Niemand geringerer als er selbst! Zitieren
Chrysologus Geschrieben 14. Juli Melden Geschrieben 14. Juli SteRo ist absolut berechtigt, die katholische Lehre darzustellen oder darzustellen zu versuchen. Dabei kommt es zu Irrtümern, das ist nichts weiter verwerfliches. Zitieren
gouvernante Geschrieben 14. Juli Melden Geschrieben 14. Juli vor 17 Stunden schrieb Higgs Boson: Aber die Moderation macht sich hier zuviel Arbeit - du wurdest zwar in der letzten Frage persönlich, aber die Aussage war in keinem Punkt strafmassig. Ein angenehmer Diskussionston endet weit vor der Strafbarkeit. Und selbst wenn Du persönlich ad hominems gut wegstecken kannst, heißt das nicht, dass es anderen genau so gut möglich ist oder auch nur sein sollte. Die Mods versuchen, so gut es geht, hier zu einem zivilisierten Gesprächston anzuhalten. Und ich bin sicher, der Autor der inkriminierten Posts ist durchaus in der Lage, einen solchen zu pflegen. Also: ad hominems sind hier in den Diskussionen prinzipiell nicht erwünscht und werden weiterhin versteckt, auch wenn einzelne User oder Userinnen damit gut umgehen könnten. gouvernante als Mod Zitieren
Weihrauch Geschrieben 14. Juli Melden Geschrieben 14. Juli vor 17 Stunden schrieb Werner Hoffmann: Und nun das entscheidende Argument von John Lennox: "... Christen behaupten nicht, dass Jesus Christus durch einen natürlichen Vorgang von den Toten auferstand. Sie behaupten, dass Jesus Christus durch eine übernatürliche Kraft von den Toten auferstand. Von sich aus können die Naturgesetze diese Möglichkeit nicht ausschließen. Wenn ein Wunder stattfindet, sind es die Naturgesetze, die uns darauf aufmerksam machen, dass es ein Wunder ist. Es ist wichtig zu verstehen, dass Christen nicht die Naturgesetze leugnen. Der Glaube an die Naturgesetze ist ein wesentlicher Bestandteil der christlichen Position. Würden wir die Naturgesetze nicht kennen, würden wir niemals ein Wunder erkennen, wenn wir es sehen ..." Quelle: Lennox, John. Gott im Fadenkreuz. Warum der neue Atheismus nicht trifft. Titel der Originalausgabe: Gunning for God. Witten 2023, Seite 223 Ich halte dieses Argument für kontraproduktiv und deshalb für ziemlich dumm, weil es nicht zu Ende gedacht ist. Was soll dieses Argument denn "entscheiden"? Dass es Wunder gab, gibt oder geben wird, entscheidet es jedenfalls nicht. Der Satz "Würden wir die Naturgesetze nicht kennen, würden wir niemals ein Wunder erkennen, wenn wir es sehen ...", versucht auf unlautere Weise das biblische "Zeugnis" von Wundererzählungen "historisch" zu stützen bzw. jeder, auch modernen Wundererzählung den Rang eines Faktums oder der Wahrheit zu geben. Damit höhlt es den christlichen Glauben aus, denn so werden auch alle nichtbiblischen Wunder, die jemand "gesehen" und "bezeugt" hat, zur Wahrheit, und damit all die anderen Gottheiten, die es angeblich gar nicht gibt oder gegeben hat, zu Verursachern von Wundern die "gesehen" und "bezeugt" worden sind. Dieses Argument ist noch aus einem anderen Grund in sich selbst widersprüchlich. Der Schöpfer der Welt muss sich kein Hintertürchen in seiner Schöpfung offen halten, um sich "offenbaren" oder "beweisen" zu können. Die Schöpfung sollte eigentlich als Offenbarung des Schöpfers genügen. Sie ist auch nicht durch andere Wunder zu überbieten. Die Schöpfung ist die Mutter aller Wundererzählungen. Wer diese Kröte einmal geschluckt hat, schluckt auch, dass es dieses Wunder unabhängig von der Existenz der Naturgesetze gab, weil sie Teil der Schöpfung sind - und als Schöpfer der Welt wurden in Heiligen Schriften schon viele Gottheiten angepriesen, lange bevor es das "auserwählte" Volk und seine Heiligen Schriften gab. Dieses Argument beweist gar nichts, weder dass die Welt eines Schöpfers bedurft hat, noch dass es Gottheiten gibt - aber vor allem nicht, dass man an Wunder glauben muss, um an Gott zu glauben. Zitieren
SteRo Geschrieben 14. Juli Melden Geschrieben 14. Juli vor 19 Stunden schrieb Werner Hoffmann: JOHN LENNOX, ein Mathematiker und Naturwissenschaftler aus Oxford schreibt: "...Es ist ein Naturgesetz, dass Menschen nicht durch natürliche Vorgänge wieder von den Toten auferstehen...." Und nun das entscheidende Argument von John Lennox: "... Christen behaupten nicht, dass Jesus Christus durch einen natürlichen Vorgang von den Toten auferstand. Sie behaupten, dass Jesus Christus durch eine übernatürliche Kraft von den Toten auferstand. Von sich aus können die Naturgesetze diese Möglichkeit nicht ausschließen. Wenn ein Wunder stattfindet, sind es die Naturgesetze, die uns darauf aufmerksam machen, dass es ein Wunder ist. Es ist wichtig zu verstehen, dass Christen nicht die Naturgesetze leugnen. Der Glaube an die Naturgesetze ist ein wesentlicher Bestandteil der christlichen Position. Würden wir die Naturgesetze nicht kennen, würden wir niemals ein Wunder erkennen, wenn wir es sehen ..." Quelle: Lennox, John. Gott im Fadenkreuz. Warum der neue Atheismus nicht trifft. Titel der Originalausgabe: Gunning for God. Witten 2023, Seite 223 »Dei Filius« Kap. 3 Damit nichtsdestoweniger der Gehorsam unseres Glaubens mit der Vernunft überein- stimmend [vgl. Röm 12,1] sei, wollte Gott, daß mit den inneren Hilfen des Heiligen Gei- stes äußere Beweise seiner Offenbarung ver- bunden werden, nämlich göttliche Taten und vor allem Wunder und Weissagungen, die, da sie Gottes Allmacht und unendliches Wissen klar und deutlich zeigen, ganz sichere und dem Erkenntnisvermögen aller angepaßte Zei- chen der göttlichen Offenbarung sind Zitieren
Higgs Boson Geschrieben 14. Juli Melden Geschrieben 14. Juli (bearbeitet) @Alfons hat netterweise die versteckten Beiträge wieder hergestellt. Am 13.7.2026 um 11:14 schrieb SteRo: Das mit dem "hassen" in der Bibel habe ich erwähnt um vorschnelle Urteile bzgl. des Begriffes zu unterminieren. Es muss sich also nicht um leidenschaftlichen oder "blinden" oder geifernden Hass wider Gott handeln, wenn gesagt wird: Wer seine Sünden nicht bereuen will, hasst Gott (weil er die Sünde nicht hasst). Desweiteren werde ich weder mit möglichen noch mit tatsächlichen Müttern darüber im Kontext der Kinder diskutieren. Nur nebenbei: Schließlich spricht auch das Konzil von Trient von "Feinden Gottes" und meint damit alle, welche noch nicht gerechtfertigt sind, sogar jene, die (eigennützige) natürliche Liebe für Gott empfinden und an ihn natürlich glauben und natürlich hoffen. Nun komm mir bloß nicht wieder mit "jedem sein Gewissen und jedem seine Wahrheit", denn diese Beliebigkeit ist vollkommen gegen den Glauben. Und da du mal dem chrlstichen Glauben gefolgt und dich später davon abgewandt hast, hast du natürlich auch Jesus Christus verraten. Wenn du aber niemals Christin warst und auch nicht als Christin getauft bist, dann habe ich das wohl falsch verstanden. Man begeht Sünden, weil man einen Gott nicht anerkennst - das ist offensichtlich das, was Du mit 'Hass' umschreibst. Das Wort wird so im Alltagsbrauch nicht so verwendet, aber machen wir das mal. Also wenden wir das auf auf eine andere Religion an, indem wir eine Religion zuziehen, die weder Du noch ich teilen, der wir aber laut deren Meinung angehören, auch wenn wir das (noch) nicht wissen. Alle Menschen sind nämlich Muslime. Es gibt Menschen, die die Gnade haben, das von Geburt an zu wissen und solche, die das nicht wissen - so wie Du und ich. Hältst Du den Ramadan? Ich vermute nein, ich nämlich auch nicht. Damit begehen wir also eine Sünde, weil wir, um es jetzt mit Deinen Worten auszudrücken, den Gott der Muslime 'hassen'. Nun ist das noch nicht ganz die Situation, die du mit Deiner sehr persönlichen Frage gestellt hast. Weder Du noch ich waren jemals muslimische Gläubige. Doch nehmen wir meine Freundin Fatima*. Sie ist engagierte Muslimin. Sie hält den Ramadan. Sollte sie sich zum Christentum bekehren, wird sie ihn nicht mehr halten, weil sie jetzt etwas anderes glaubt. Wäre das für Dich ok, oder würdest Du sie auch fragen, warum sie Allah verraten hat? Ihr würde der Besuch einer Moschee, das Verbeugen im Gebet vor Allah als Götzendienst erscheinen. Und sie begeht aus Sicht der Muslime eine absolute Todsünde. Das ist meine Situation heute. Fatima* wäre Christin, doch würde sie aus Deiner Sicht eine Sünde begehen, weil sie den Ramadan nicht mehr hält? Sie 'hasst' ja aus Deiner Perspektive Allah. Ihr Bruder Achmed* ist entrüstet. Er akzeptiert es nicht, dass sie konvertiert ist und bedrängt sie. Es macht ihn irre, dass seine liebe Schwester das Paradies verpasst. Das empfinden wir als intolerant. Kann die Frau nicht einfach ihrem Gewissen folgen? Denn nichts anderes tut sie. Ach Achmed... ________________________________________ * Alle Namen aus Gründen des Datenschutz geändert bearbeitet 14. Juli von Higgs Boson Zitieren
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