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Geschrieben
vor 5 Stunden schrieb Werner Hoffmann:

Die Hirnforschung sagt, dass das Gehirn nach dem endgültigen Herzstillstand noch einige Zeit "weiterarbeitet' und Akustik empfängt usw. Daher kommen die "Nahtoderfahrungen". Aber wenn das Bewusstsein sich endgültig abschaltet, dann ist es vorbei. Dann war es das. Das ist dann der Tod ohne Wiederkehr. Das Problem ist: Der Mensch, menschliche Wissenschaften, menschliche Erkenntnisse sagen: Es gibt keine Auferstehung und kein Leben nach dem Tod ! Für die Menschen ist es unmöglich.

 

Die Naturwissenschaft weiß über die Nahtoderfahrungen nichts Vernünftiges zu sagen. Das ist alles dummes Zeug, weil sie auf Grund ihres Weltbildes ein Weiterleben nach dem Tod nicht akzeptieren können. Nahtoderfahrungen sind eindeutige Erfahrungen des Jenseits.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 10 Stunden schrieb Werner Hoffmann:

Die Hirnforschung sagt, dass das Gehirn nach dem endgültigen Herzstillstand noch einige Zeit "weiterarbeitet' und Akustik empfängt usw. Daher kommen die "Nahtoderfahrungen". Aber wenn das Bewusstsein sich endgültig abschaltet, dann ist es vorbei. Dann war es das. Das ist dann der Tod ohne Wiederkehr. Das Problem ist: Der Mensch, menschliche Wissenschaften, menschliche Erkenntnisse sagen: Es gibt keine Auferstehung und kein Leben nach dem Tod ! Für die Menschen ist es unmöglich.

 

Nein, das sagt die Naturwissenschaft nicht und kann sie auch nicht sagen, ohne ihre fundamentalen methodischen Grenzen zu verletzen. Wie soll ein Naturwissenschaftler mit seinen Methoden (Beobachtung, Experiment usw.) beispielsweise auch darüber urteilen, ob es einen allmächtigen Gott jenseits der erforschbaren Natur gibt, der in die Natur eingreifen und Wunder wirken kann? Soll er dazu ein physikalisches oder chemisches Experiment durchführen? Es ist unmöglich. 

 

vor 4 Stunden schrieb New Aaron:

Die Naturwissenschaft weiß über die Nahtoderfahrungen nichts Vernünftiges zu sagen. Das ist alles dummes Zeug, weil sie auf Grund ihres Weltbildes ein Weiterleben nach dem Tod nicht akzeptieren können. Nahtoderfahrungen sind eindeutige Erfahrungen des Jenseits.

 

Entschuldige meine Ehrlichkeit, aber aus Deinen Beiträgen (siehe auch hier) wird erkennbar, dass Du Dich bisher offenbar noch nie mit den Möglichkeiten und Grenzen der Naturwissenschaft oder beispielsweise auch dem Unterschied von Naturwissenschaft einerseits und Naturalismus bzw. Szientismus andererseits befasst hast.

 

Die Naturwissenschaft als solche hat kein Weltbild im Sinne einer "Weltanschauung", sondern höchstens methodologische Prinzipien und Rahmenbedingungen (neben basalen philosophischen Annahmen, wie man sie auch im Alltag hat).

Naturwissenschaftler können allerdings natürlich Weltanschauungen und Vorurteile haben, die dann leider auch unsachgemäß in ihre Arbeit hereinfließen können; und dies kann dann im schlimmsten Fall sogar zu einer weitgehenden Ideologisierung von Wissenschaften führen. Aber das liegt dann eben nicht daran, dass die Wissenschaft ihre Arbeit gut erledigt, sondern dass Wissenschaftler über das hinausgehen, was sie selbst wissenschaftlich rechtfertigen können.     

 

Und natürlich kann die Naturwissenschaft durchaus mit ihren Methoden manches leisten; schon die Tatsache, dass Du hier im Internet überhaupt etwas posten kann, beweist es. Beispielsweise kann die Neurowissenschaft messen, was bei Nahtodeserfahrungen im Gehirn passiert und daraus plausible Schlüsse ziehen. Wenn das Gehirn bei Nahtodeserfahrungen beispielsweise sehr aktiv ist, deutet das darauf hin, dass solche Erfahrungen vom Gehirn selbst herkommen können und nicht davon herrühren müssen, dass die Seele eine andere Wirklichkeit wahrnimmt oder gar den Körper (samt Gehirn) verlassen hat.

Andererseits erklären solche Gehirnaktivitäten - das ist zumindest mein letzter Stand - nur den ersten Teil von Nahtodeserfahrungen gut, und nicht den zweiten Teil.  

 

bearbeitet von iskander
Geschrieben
vor 10 Stunden schrieb iskander:

 

Nein, das sagt die Naturwissenschaft nicht und kann sie auch nicht sagen, ohne ihre fundamentalen methodischen Grenzen zu verletzen. Wie soll ein Naturwissenschaftler mit seinen Methoden (Beobachtung, Experiment usw.) beispielsweise auch darüber urteilen, ob es einen allmächtigen Gott jenseits der erforschbaren Natur gibt, der in die Natur eingreifen und Wunder wirken kann? Soll er dazu ein physikalisches oder chemisches Experiment durchführen? Es ist unmöglich. 

Eben. Der Naturwissenschaft sind mit ihrer Methode Grenzen gesetzt.

vor 10 Stunden schrieb iskander:

 

 

Entschuldige meine Ehrlichkeit, aber aus Deinen Beiträgen (siehe auch hier) wird erkennbar, dass Du Dich bisher offenbar noch nie mit den Möglichkeiten und Grenzen der Naturwissenschaft oder beispielsweise auch dem Unterschied von Naturwissenschaft einerseits und Naturalismus bzw. Szientismus andererseits befasst hast.

Wie du siehst, ist mir das bekannt. Aber es ist doch schlimm, dass man in einem katholischen Forum der Naturwissenschaft so einen hohen Wert beimisst, dass man schon mittels der Gehirnforschung das Wissen um das Weiterleben der Seele, also ihre Unsterblichkeit relativiert.

vor 10 Stunden schrieb iskander:

. Beispielsweise kann die Neurowissenschaft messen, was bei Nahtodeserfahrungen im Gehirn passiert und daraus plausible Schlüsse ziehen. Wenn das Gehirn bei Nahtodeserfahrungen beispielsweise sehr aktiv ist, deutet das darauf hin, dass solche Erfahrungen vom Gehirn selbst herkommen können und nicht davon herrühren müssen, dass die Seele eine andere Wirklichkeit wahrnimmt oder gar den Körper (samt Gehirn) verlassen hat.

Andererseits erklären solche Gehirnaktivitäten - das ist zumindest mein letzter Stand - nur den ersten Teil von Nahtodeserfahrungen gut, und nicht den zweiten Teil.  

 

Während der Nahtoderfahrung zeigt das EEG eine Nulllinie. Das ist seit Anfang bekannt und hat sich seitdem nicht geändert. Also ist zu diesem Zeitpunkt das Gehirn inaktiv!  Würden Nahtoderfahrungen nur ein "Elektronengewitter" sein, so kann man davon ausgehen, dass die Menschen Chaos erfahren würden. Kurz: Naturwissenschaften können bezüglich der Seele, des Weiterlebens nach dem Tod absolut nichts sagen.

Geschrieben
vor 22 Stunden schrieb Werner Hoffmann:

Die Hirnforschung sagt, dass das Gehirn nach dem endgültigen Herzstillstand noch einige Zeit "weiterarbeitet' und Akustik empfängt usw. Daher kommen die "Nahtoderfahrungen". Aber wenn das Bewusstsein sich endgültig abschaltet, dann ist es vorbei. Dann war es das. Das ist dann der Tod ohne Wiederkehr. Das Problem ist: Der Mensch, menschliche Wissenschaften, menschliche Erkenntnisse sagen: Es gibt keine Auferstehung und kein Leben nach dem Tod ! Für die Menschen ist es unmöglich.

 

Also bei Licht besehen muss man doch festhalten, dass die Hirnforschung auch sagt, dass das Gehirn vor dem Herzstillstand arbeitet und man also ebenso hypothetisch (!) behaupten kann, dass daher die Erfahrungen des alltäglichen Lebens stammen wie hier hypothetisch (!) behauptet wird, dass die "Nahtoderfahrungen" von der Arbeit des Gehirns stammen.

 

Das wirft also die Frage auf, warum dem Arbeiten des Gehirns vor und nach einem Herzstillstand unterschiedliche Wertigkeiten zugeschrieben werden sollten.

 

Auch wäre zu hinterfragen, ob die hier implizit getätigte Annahme, "das Bewusstsein" werde vom Arbeiten des Gehirns erzeugt/verursacht, auf einer allgemeingültigen objektiven Evidenz beruht, welche die Hirnforschung präsentieren kann (?).

 

Also ich würde empfehlen, das Ganze mal auf allgemeingültige objektive Evidenzen abzuklopfen. Dabei könnte dann rauskommen, dass eine Diskrepanz besteht zwischen dem, was einzelne Hirnforscher sagen (weil sie's glauben) und dem, was die Hirnforschung tatsächlich belegen kann.

Geschrieben
vor 12 Stunden schrieb New Aaron:

Während der Nahtoderfahrung zeigt das EEG eine Nulllinie. Das ist seit Anfang bekannt und hat sich seitdem nicht geändert. Also ist zu diesem Zeitpunkt das Gehirn inaktiv!  

 

Das ist deswegen nicht richtig, weil das EEG nur die oberflächliche Hirnaktivität misst und nicht die tiefere. Tatsächlich scheinen neuere Untersuchungen auf eine deutliche Hirnaktivität bei zumindest einem Teil sogar der Sterbenden hinzudeuten (was mir so bisher auch neu war):

 

"Das Team um die Neurobiologin Jimo Borjigin von der Universität Michigan hat starke Hirnaktivitäten bei zwei von vier untersuchten komatösen Menschen mit Herzstillstand gemessen. Im Augenblick ihres Sterbens und auch darüber hinaus zeichneten die Hirnforscher mithilfe eines Elektroenzephalogramms (EEG) hohe Gamma-Werte auf. In ihrem Bericht brachte Jimo Borjigin diese Werte mit hoher Gedächtnisleistung, also dem Abrufen von Erinnerungen, Träumen und tiefer Meditation in Verbindung.

Der Hirnforscherin zufolge stellt unser Gehirn seine Arbeit noch nicht ein, wenn wir sterben. „Wenn überhaupt, ist es während des Sterbeprozesses viel aktiver als selbst im Wachzustand.“"

https://taz.de/Nahtoderfahrungen/!6079436/

 

Zitat

Würden Nahtoderfahrungen nur ein "Elektronengewitter" sein, so kann man davon ausgehen, dass die Menschen Chaos erfahren würden.

 

Das würde wohl höchstens dann gelten, wenn das "Elektronengewitter" selbst völlig chaotisch wäre, aber das scheint nicht der Fall zu sein.

 

Zitat

Kurz: Naturwissenschaften können bezüglich der Seele, des Weiterlebens nach dem Tod absolut nichts sagen.

 

Korrekt. Aber mit einer Ergänzung: Sie können die naturwissenschaftliche Basis mancher naturwissenschaftlich fundierten Argumente für die Existenz des Bewusstseins nach dem Tod infragestellen.

 

Hier ein kleiner Überblick - und daraus:

 

"Offene Fragen gibt es dennoch. Etwa die, warum mitunter auch von Geburt an blinde Menschen visuelle Nahtod-Erlebnisse berichten, was aus Sicht der Hirnforschung eigentlich als unwahrscheinlich gilt. Oder warum Menschen an der Schwelle zum Tod plötzlich verstorbene Angehörige sehen, die sie "abholen" in eine andere Welt – manchmal sogar welche, von denen sie noch gar nicht wissen konnten, dass sie tot sind.

Christian Hoppe ist skeptisch. "Bisher ist es so, dass die Qualität dieser Berichte manchmal zu wünschen übrig lässt." Er wolle jedoch absolut niemandem seine Erlebnisse absprechen. "Wir haben keine Eins-zu-eins-Möglichkeit, wissenschaftlich zu beweisen, dass es nach dem Tod zu irgendwelchen Erlebnissen kommt. Das heißt aber nicht, dass man für sich selbst nicht einen Glauben, eine Hoffnung haben darf."

Und doch zeigt sich Hoppe – ganz im Sinne der Wissenschaft – ergebnisoffen: "Ich würde nicht ausschließen, dass wir irgendwann Phänomene auf einem Niveau dokumentieren, was wissenschaftlich dann wirklich zu einer Revision von wichtigen Überzeugungen führt. Dass man dann auf Basis von Nahtod-Erfahrungen weiß: Wir müssen über manche Dinge anders nachdenken.""

https://www.mdr.de/wissen/podcast/challenge/nahtoderfahrungen-leben-nach-dem-tod-jenseits-bewusstsein-gehirn-100.html

Geschrieben (bearbeitet)
vor 22 Stunden schrieb SteRo:

 

Also bei Licht besehen muss man doch festhalten, dass die Hirnforschung auch sagt, dass das Gehirn vor dem Herzstillstand arbeitet und man also ebenso hypothetisch (!) behaupten kann, dass daher die Erfahrungen des alltäglichen Lebens stammen wie hier hypothetisch (!) behauptet wird, dass die "Nahtoderfahrungen" von der Arbeit des Gehirns stammen.

 

Das wirft also die Frage auf, warum dem Arbeiten des Gehirns vor und nach einem Herzstillstand unterschiedliche Wertigkeiten zugeschrieben werden sollten.

 

Auch wäre zu hinterfragen, ob die hier implizit getätigte Annahme, "das Bewusstsein" werde vom Arbeiten des Gehirns erzeugt/verursacht, auf einer allgemeingültigen objektiven Evidenz beruht, welche die Hirnforschung präsentieren kann (?).

 

Also ich würde empfehlen, das Ganze mal auf allgemeingültige objektive Evidenzen abzuklopfen. Dabei könnte dann rauskommen, dass eine Diskrepanz besteht zwischen dem, was einzelne Hirnforscher sagen (weil sie's glauben) und dem, was die Hirnforschung tatsächlich belegen kann.

 

Was also bleibt ist dass die sog "Nahtoderfahrung" nichts anderes ist als eine Lebenserfahrung, wenn auch vielleicht keine alltägliche. Aber die Erfahrung heißt ganz zurecht "Nah-Tod-Erfahrung" und nicht "Nach-Tod-Erfahrung".

 

Es gibt also keinerlei Anlass eine solche Lebensrerfahrung mit einem Leben nach dem Tode in Verbindung zu bringen (und mit der Auferstehung des Fleisches schon gar nicht) und man belasse Berichte und unsinnige Spekulationen darüber am besten da, wo sie hingehören: im Bereich der Esoterik.

 

bearbeitet von SteRo

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