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Evangelien vom Mittwoch


Monika

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3. September

 

Hl. Gregor der Grosse

 

Papst, Kirchenlehrer

 

 

 

Gregor, aus einer römischen Patrizierfamilie stammend, wurde um 540 geboren. Er trat in den Staatsdienst und war 572/573 Stadtpräfekt von Rom. Nach dem Tod seines Vaters stiftete er in seinem Elternhaus das Andreaskloster und auf Besitzungen der Familie in Sizilien sechs weitere Klöster. Er selbst wurde Mönch im Andreaskloster. Aber bald musste er als päpstlicher Gesandter nach Konstantinopel gehen (579-585). 590 wurde er zum Papst gewählt (Bischofsweihe am 3. Sep­tember). Er ordnete die kirchlichen Verhältnisse in Rom und in den Di­özesen Italiens sowie in den übrigen Kirchenprovinzen; er entsandte Augustin mit etwa vierzig Mönchen zur Mission nach England, war um die kirchliche Einheit zwischen Westen und Osten besorgt, nahm Beziehungen zu den aufsteigenden germanischen Völkern auf, ord­nete und reformierte die Liturgie und fand noch Zeit, um zu predigen und Bücher zu schreiben. Es sind von ihm außerdem 854 Briefe erhal­ten. In seinen theologischen und kirchenpolitischen Auffassungen ist Gregor von Augustinus beeinflusst: er hat viel von dem geistigen Gut der Kirchenväter an das anbrechende Zeitalter weitergegeben, das wir Mittelalter nennen. Gregor starb am 12. März 604.

 

 

 

Im Licht des Schöpfers

 

„Wenn eine Seele den Schöpfer sieht, erscheint ihr die ganze Schöpfung klein. Auch wenn es nur ganz wenig ist, was sie vom Licht des Schöpfers erblickt hat, so wird ihr davon doch alles Geschaffene zu eng.“ (Gregor, Dialoge II)

 

 

 

Konkret

 

„... Übrigens hast du uns ein schlechtes Pferd und fünf gute Esel geschickt. Auf dem Pferd kann ich nicht reiten, weil es schlecht ist, auf den guten Eseln nicht, weil sie Esel sind ...“ (Gregor, Brief an einen Subdiakon in Sizilien)

 

 

 

Lesung 2 Kor 4, 1-2.5-7

 

Wir verkündigen Jesus Christus als den Herrn, uns aber als eure Knechte um Jesu willen

 

Lesung aus dem zweiten Brief des Apostels Paulus an die Korinther

 

1Daher erlahmt unser Eifer nicht in dem Dienst, der uns durch Gottes Erbarmen übertragen wurde.

 

2Wir haben uns von aller schimpflichen Arglist losgesagt; wir handeln nicht hinterhältig und verfälschen das Wort Gottes nicht, sondern lehren offen die Wahrheit. So empfehlen wir uns vor dem Angesicht Gottes jedem menschlichen Gewissen.

 

5Wir verkündigen nämlich nicht uns selbst, sondern Jesus Christus als den Herrn, uns aber als eure Knechte um Jesu willen.

 

6Denn Gott, der sprach: Aus Finsternis soll Licht aufleuchten!, er ist in unseren Herzen aufgeleuchtet, damit wir erleuchtet werden zur Erkenntnis des göttlichen Glanzes auf dem Antlitz Christi.

 

7Diesen Schatz tragen wir in zerbrechlichen Gefäßen; so wird deutlich, dass das Übermaß der Kraft von Gott und nicht von uns kommt.

 

 

 

 

Evangelium Lk 22, 24-30

 

Ich vermache euch das Reich, wie es mein Vater mir vermacht hat

 

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas

 

24Es entstand unter ihnen ein Streit darüber, wer von ihnen wohl der Größte sei.

 

25Da sagte Jesus: Die Könige herrschen über ihre Völker, und die Mächtigen lassen sich Wohltäter nennen.

 

26Bei euch aber soll es nicht so sein, sondern der Größte unter euch soll werden wie der Kleinste, und der Führende soll werden wie der Dienende.

 

27Welcher von beiden ist größer: wer bei Tisch sitzt oder wer bedient? Natürlich der, der bei Tisch sitzt. Ich aber bin unter euch wie der, der bedient.

 

28In allen meinen Prüfungen habt ihr bei mir ausgeharrt.

 

29Darum vermache ich euch das Reich, wie es mein Vater mir vermacht hat:

 

30Ihr sollt in meinem Reich mit mir an meinem Tisch essen und trinken, und ihr sollt auf Thronen sitzen und die zwölf Stämme Israels richten.

 

 

(Quelle Erzabtei Beuron)

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Welcher von beiden ist größer: wer bei Tisch sitzt oder wer bedient? Natürlich der, der bei Tisch sitzt. Ich aber bin unter euch wie der, der bedient.

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Wir haben uns von aller schimpflichen Arglist losgesagt;

wir handeln nicht hinterhältig und verfälschen das Wort Gottes nicht, sondern lehren offen die Wahrheit.

So empfehlen wir uns vor dem Angesicht Gottes

jedem menschlichen Gewissen.

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Mittwoch der 23. Woche im Jahreskreis

 

 

Zur Lesung. Im Schlussteil des Kolosserbriefs (Kap. 3-4) zieht Paulus die Folgerungen, die sich für den glaubenden Menschen aus der neuen Wirklichkeit ergeben. Diese ist durch das Ereignis unserer Taufe geprägt: Wir sind mit Christus gestorben und mit ihm zum Leben auferweckt. Wir haben uns von den Elementen und Mächten der Welt losgesagt (2, 20); Gott hat uns frei gemacht, er hat uns die Gemeinschaft seines eigenen Lebens geschenkt, jetzt schon. Wir sind eine neue Schöpfung geworden, der Mensch nach dem Bild seines Schöpfers. Zu sehen ist von dieser neuen Wirklichkeit noch nicht viel, und wir sind nicht am Ende unseres Weges. Das Neue, das wir geworden sind, ist gleichsam noch „verborgen in Gott“. Wir selbst wissen einstweilen nur ahnungsweise, wer wir sind, was wir geworden sind. Aber dieses Wissen verpflichtet uns; wir können unser Leben nicht spalten und „in Christus“ als neue, erlöste Menschen leben, in der irdischen Wirklichkeit aber die alten Lasten weiterschleppen (V. 5-6). Dass der alte Mensch gestorben ist, muss sichtbar werden durch eine klare Lebensführung, die von der Wahrheit und von der Liebe bestimmt wird. - ­Phil 3, 20-21; Kol 1, 27; 1 Joh 3, 2; Röm 6, 11-14; Gal 5, 24; Eph 2, 1-3; Tit 3, 3; Eph 4, 22-25; Gen 1, 26-27; 1 Kor 12, 13; Gal 3, 27-28. (www.erzabtei-beuron.de)

 

 

Lesung

 

Kol 3, 1-11

 

 

1 Ihr seid mit Christus auferweckt; darum strebt nach dem, was im Himmel ist, wo Christus zur Rechten Gottes sitzt.

2 Richtet euren Sinn auf das Himmlische und nicht auf das Irdische!

3 Denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist mit Christus verborgen in Gott.

4 Wenn Christus, unser Leben, offenbar wird, dann werdet auch ihr mit ihm offenbar werden in Herrlichkeit.

5 Darum tötet, was irdisch an euch ist: die Unzucht, die Schamlosigkeit, die Leidenschaft, die bösen Begierden und die Habsucht, die ein Götzendienst ist.

6 All das zieht den Zorn Gottes nach sich.

7 Früher seid auch ihr darin gefangen gewesen und habt euer Leben davon beherrschen lassen.

8 Jetzt aber sollt ihr das alles ablegen: Zorn, Wut und Bosheit; auch Lästerungen und Zoten sollen nicht mehr über eure Lippen kommen.

9 Belügt einander nicht; denn ihr habt den alten Menschen mit seinen Taten abgelegt

10 und seid zu einem neuen Menschen geworden, der nach dem Bild seines Schöpfers erneuert wird, um ihn zu erkennen.

11 Wo das geschieht, gibt es nicht mehr Griechen oder Juden, Beschnittene oder Unbeschnittene, Fremde, Skythen, Sklaven oder Freie, sondern Christus ist alles und in allen.

 

 

 

 

Zum Evangelium. Die „Bergpredigt“ lebt im christlichen Bewusstsein vor allem in der Form des Matthäusevangeliums. Bei Lukas ist es eine „Feldrede“: Jesus ist vom Berg herabgestiegen, in der Ebene strömt die Menschenmenge herbei (V. 17). Drei Gruppen von Zuhörern werden genannt: die Zwölf, die große Schar der Jünger und viele Menschen aus der näheren und weiteren Umgebung. Im ersten Teil der Rede (V. 20-23) wendet sich Jesus zunächst an die Jünger (V. 20; vgl. 12, 1), dann aber an das ganze Volk (vgl. 6, 27; 7, 1). Er preist die Armen und Hungernden, die Weinenden und Verfolgten selig: „Selig seid ihr!“ Jesus spricht den ganzen Menschen an: der ganze Mensch soll sich freuen, und zwar jetzt, nicht weil er arm ist, sondern weil seine Armut ihn fähig macht, die Gabe Gottes zu empfangen. Die anschließenden Wehrufe sind Sonderüberliefe­rung des Lukas (nicht bei Matthäus); sie erinnern an die Schelt- und Drohreden der alten Propheten. Matthäus hat in der Bergpredigt statt dieser Drohrede entsprechende Mahnungen; dem Wehe über die Reichen entspricht bei Matthäus das Wort vom Almosen, dem über die Satten das Wort vom Fasten, dem über die Lachenden und solche, die das Lob der Menschen suchen, das Wort vom Beten im Verborgenen. - Mt 5, 1-12; Lk 16, 25; Jes 5, 8-25; Am 6, 1; Jak 5, 1-6. (www.erzabtei-beuron.de)

 

 

Evangelium

 

Lk 6, 20-26

 

 

20 Er richtete seine Augen auf seine Jünger und sagte: Selig, ihr Armen, denn euch gehört das Reich Gottes.

21 Selig, die ihr jetzt hungert, denn ihr werdet satt werden. Selig, die ihr jetzt weint, denn ihr werdet lachen.

22 Selig seid ihr, wenn euch die Menschen hassen und aus ihrer Gemeinschaft ausschließen, wenn sie euch beschimpfen und euch in Verruf bringen um des Menschensohnes willen.

23 Freut euch und jauchzt an jenem Tag; euer Lohn im Himmel wird groß sein. Denn ebenso haben es ihre Väter mit den Propheten gemacht.

24 Aber weh euch, die ihr reich seid; denn ihr habt keinen Trost mehr zu erwarten.

25 Weh euch, die ihr jetzt satt seid; denn ihr werdet hungern. Weh euch, die ihr jetzt lacht; denn ihr werdet klagen und weinen.

26 Weh euch, wenn euch alle Menschen loben; denn ebenso haben es ihre Väter mit den falschen Propheten gemacht.

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ihr habt den alten Menschen mit seinen Taten abgelegt

und seid zu einem neuen Menschen geworden,

der nach dem Bild seines Schöpfers erneuert wird,

um ihn zu erkennen.

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Richtet euren Sinn auf das Himmlische und nicht auf das Irdische!

 

Weh euch, wenn euch alle Menschen loben; denn ebenso haben es ihre Väter mit den falschen Propheten gemacht.

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17. September

 

Hl. Hildegard von Bingen

Äbtissin, Mystikerin

 

Hildegard wurde 1098 in Bermersheim (nördlich Alzey) geboren. Sie war das zehnte Kind des Edelfreien Hildebert und seiner Gattin Mech­tild. Das Mädchen war schwächlich, aber lebhaft und fröhlich, und das blieb sie ihr Leben lang. Schon als Kind sah sie mehr als andere Menschen. Zur Erziehung wurde sie zu Jutta von Spanheim auf den nahe gelegenen Disibodenberg gebracht. Als Jutta, die Meisterin der Klause, 1136 starb, wurde Hildegard ihre Nachfolgerin. 1150 zog sie mit ihren inzwischen zahlreicher gewordenen Nonnen in das von ihr erbaute Kloster Rupertsberg bei Bingen. Um 1165 besiedelte sie das damals leer stehende Kloster Eibingen oberhalb von Rüdesheim. ­- Schon auf dem Disibodenberg hatte sie auf Gottes Geheiß angefan­gen, ihre in wachem Zustand empfangenen Visionen und Einsichten niederzuschreiben. Sie, die sich „ungelehrt“ und „armselig“ nannte, war in Wahrheit eine hoch begabte, ja geniale Frau. Ihr Erstlingswerk nannte sie „Scivias“ - „Wisse die Wege (Gottes)“. Durch ihre Schrif­ten, Briefe, Predigten und Prophezeiungen wurde sie bald eine be­kannte Persönlichkeit. Sie stand in Briefwechsel mit Päpsten und Königen; aber auch arme und einfache Menschen suchten bei ihr Rat und Hilfe. Offenheit für die Fragen und Nöte der Welt und tiefe Gottverbundenheit waren für sie keine Gegensätze. Immer lebte sie im Licht Gottes; ihn fand sie in allen Dingen wieder: in den Steinen, Tie­ren, Menschen. Die Kraft ihrer Schau wurde geformt durch die Heilige Schrift, die Liturgie und die Kirchenväter. In allem aber blieb sie der demütig staunende Mensch. Hildegard starb am 17. September 1179. Sie wurde nie förmlich heilig gesprochen. aber immer als Heilige ver­ehrt. (www.erzabtei-beuron.de)

 

 

 

„Gott ist ewig, und Ewigkeit ist Feuer, und das ist Gott.

Und Gott ist kein verborgenes, kein schweigendes Feuer,

sondern ein wirkendes Feuer.“

 

„Der Heilige Geist ist Leben spendendes Leben,

Beweger des Alls und Wurzel alles geschaffenen Seins.

Er reinigt das All von Unlauterkeit,

er tilgt die Schuld, und er salbt die Wunden.

So ist er leuchtendes Leben, würdig des Lobes.

auferweckend und wieder erweckend das All.“

 

(Hildegard von Bingen)

 

 

 

 

 

Zur Lesung. Die Weisheit als Kraft der Unterscheidung und der Verbindung wohnt in ihrer Fülle in Gott Er schenkt sie seinen Auserwählten als kostbare Gabe. In Weish 8, 2-3 wird sie mit einer wegen ihrer Schönheit und ihres göttlichen Adels liebenswerten Braut verglichen. Sie bringt als Brautgaben Reichtum und Klugheit, Wissen und Können. Dass nicht alle Menschen sie in gleichem Maß besitzen, ist eine Tatsache. Gott ist offenbar kein Freund der allgemeinen Gleichmacherei; gerade die Verschiedenheit der Gaben macht ihre Kostbarkeit sichtbar. - Zu 8, 2-3: Weish 6, 12-16; Sir 15, 2. - Zu 8, 4-6: Spr 8, 27-30; Weish 7, 21. (www.erzabtei-beuron.de)

 

 

Lesung

 

Weish 8, 1-6

 

 

1 Machtvoll entfaltet sie ihre Kraft von einem Ende zum andern und durchwaltet voll Güte das All.

2 Sie habe ich geliebt und gesucht von Jugend auf, ich suchte sie als Braut heimzuführen und fand Gefallen an ihrer Schönheit.

3 Im Umgang mit Gott beweist sie ihren Adel, der Herr über das All gewann sie lieb.

4 Eingeweiht in das Wissen Gottes, bestimmte sie seine Werke.

5 Ist Reichtum begehrenswerter Besitz im Leben, was ist dann reicher als die Weisheit, die in allem wirkt?

6 Wenn Klugheit wirksam ist, wer in aller Welt ist ein größerer Meister als sie?

 

 

 

 

Zum Evangelium. Nicht von Jungfrauen oder Mädchen ist in diesem Evangelium die Rede, sondern vom Kommen des Menschensohnes und von der Wachsamkeit. Die wachenden Menschen werden klug, die schlafenden töricht oder einfältig genannt. Im Gleichnis von den zehn Jungfrauen schlafen allerdings auch die klugen ein; für die einen wie für die anderen kommt der Herr plötzlich und unerwartet. Aber während die Einfältigen mit leeren Lampen und leeren Händen dastehen, haben die Klugen ihre Lampen voll Öl: sie haben das Evangelium gehört und verstanden, sie haben danach gelebt, ihr Herz ist wach. Den Einfältigen nützt es nichts, mit leeren Herzen Kyrie („Herr, Herr“) zu rufen. - Lk 12, 35-38; Mt 7, 22; Lk 13, 25; Mt 24, 42; Mk 13, 33-37. (www.erzabtei-beuron.de)

 

 

Evangelium

 

Mt 25, 1-13

 

 

1 Dann wird es mit dem Himmelreich sein wie mit zehn Jungfrauen, die ihre Lampen nahmen und dem Bräutigam entgegengingen.

2 Fünf von ihnen waren töricht, und fünf waren klug.

3 Die törichten nahmen ihre Lampen mit, aber kein Öl,

4 die klugen aber nahmen außer den Lampen noch Öl in Krügen mit.

5 Als nun der Bräutigam lange nicht kam, wurden sie alle müde und schliefen ein.

6 Mitten in der Nacht aber hörte man plötzlich laute Rufe: Der Bräutigam kommt! Geht ihm entgegen!

7 Da standen die Jungfrauen alle auf und machten ihre Lampen zurecht.

8 Die törichten aber sagten zu den klugen: Gebt uns von eurem Öl, sonst gehen unsere Lampen aus.

9 Die klugen erwiderten ihnen: Dann reicht es weder für uns noch für euch; geht doch zu den Händlern und kauft, was ihr braucht.

10 Während sie noch unterwegs waren, um das Öl zu kaufen, kam der Bräutigam; die Jungfrauen, die bereit waren, gingen mit ihm in den Hochzeitssaal, und die Tür wurde zugeschlossen.

11 Später kamen auch die anderen Jungfrauen und riefen: Herr, Herr, mach uns auf!

12 Er aber antwortete ihnen: Amen, ich sage euch: Ich kenne euch nicht.

13 Seid also wachsam! Denn ihr wisst weder den Tag noch die Stunde.

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Wenn Klugheit wirksam ist, wer in aller Welt ist ein größerer Meister als sie?

 

Seid also wachsam!

Denn ihr wisst weder den Tag noch die Stunde.

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Mittwoch der 25. Woche im Jahreskreis

 

 

Lesung Esra 9, 5-9

 

Auch in unserer Knechtschaft hat unser Gott uns nicht verlassen

Lesung aus dem Buch Esra

 

5Zur Zeit des Abendopfers erhob ich mich aus meiner Bußübung, mit zerrissenem Gewand und Mantel. Dann warf ich mich auf die Knie, breitete die Hände aus und betete zum Herrn, meinem Gott:

 

6Mein Gott, ich schäme mich und wage nicht, die Augen zu dir, mein Gott, zu erheben. Denn unsere Vergehen sind uns über den Kopf gewachsen; unsere Schuld reicht bis zum Himmel.

 

7Seit den Tagen unserer Väter bis heute sind wir in großer Schuld. Wegen unserer Vergehen wurden wir, unsere Könige und Priester, den Königen der Länder ausgeliefert, dem Schwert, der Gefangenschaft, der Plünderung und der Schande, wie es noch heute der Fall ist.

 

8Jetzt, für einen kurzen Augenblick, hat der Herr, unser Gott, uns Erbarmen gezeigt; er hat einen Rest gerettet und übrig gelassen und uns einen Ruheplatz an seinem heiligen Ort gewährt. So ließ unser Gott unsere Augen aufleuchten, er ließ uns ein wenig aufleben in unserer Knechtschaft.

 

9Ja, wir sind Knechte. Aber auch in unserer Knechtschaft hat unser Gott uns nicht verlassen. Er wandte uns die Gunst der Könige von Persien zu. Er ließ uns aufleben, so dass wir das Haus unseres Gottes wieder aufbauen und es aus den Trümmern wieder aufrichten konnten. Er gewährte uns ein geschütztes Gebiet in Juda und Jerusalem.

 

 

 

Zum Evangelium Die Zwölf waren bisher nur Begleiter Jesu und Zeugen seines Tuns. Nun sendet er sie in die Dörfer Galiläas, damit sie das Reich Gottes verkünden. Dazu gibt er ihnen als einzige Ausrüstung die Kraft seines Geistes und die Macht über Dämonen und Krankheiten. Jede weitere Ausrüstung und Sicherung wird ihnen ausdrücklich untersagt. Von anderen Wanderpredigern, die es damals gab, sollen die Boten Jesu sich durch ihre völlige Armut unterscheiden: sie sollen darauf vertrauen, dass Gott selbst die Häuser und die Herzen öffnen wird. Diese wunderbare Zeit gehört auch für Lukas bereits der Vergangenheit an, die völlige Mittellosigkeit der Missionare lief sich später nicht mehr verwirklichen. In Lk 22, 35 wird an diese Aussendung nochmals erinnert; „jetzt aber...“ (22, 36), in einer feindselig verschlossenen Welt, braucht jeder seine Ausrüstung. Trotzdem: die Forderung der Armut bleibt. - Lk 8, 1-3; Mk 6, 7-13; weitere Aussendungsreden: Lk 10, 1-12; Mt 9, 37-38; 10, 5-16; Apg 9, 43; 16, 15; 17, 7; 18, 3; 13, 51.

 

 

 

Evangelium Lk 9, 1-6

 

Er sandte sie aus mit dem Auftrag, das Reich Gottes zu verkünden und zu heilen

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas

 

1Dann rief er die Zwölf zu sich und gab ihnen die Kraft und die Vollmacht, alle Dämonen auszutreiben und die Kranken gesund zu machen.

 

2Und er sandte sie aus mit dem Auftrag, das Reich Gottes zu verkünden und zu heilen.

 

3Er sagte zu ihnen: Nehmt nichts mit auf den Weg, keinen Wanderstab und keine Vorratstasche, kein Brot, kein Geld und kein zweites Hemd.

 

4Bleibt in dem Haus, in dem ihr einkehrt, bis ihr den Ort wieder verlasst.

 

5Wenn euch aber die Leute in einer Stadt nicht aufnehmen wollen, dann geht weg, und schüttelt den Staub von euren Füßen, zum Zeugnis gegen sie.

 

6Die Zwölf machten sich auf den Weg und wanderten von Dorf zu Dorf. Sie verkündeten das Evangelium und heilten überall die Kranken.

 

 

(Quelle Erzabtei Beuron)

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Und er sandte sie aus mit dem Auftrag, das Reich Gottes zu verkünden und zu heilen.

Er sagte zu ihnen: Nehmt nichts mit auf den Weg, keinen Wanderstab und keine Vorratstasche, kein Brot, kein Geld und kein zweites Hemd.

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Sie verkündeten das Evangelium und heilten überall die Kranken

 

Das waren noch Zeiten! Heute haben wir was anderes zu tun. Ist ja auch wichtig, ob die Moderatoren in lila oder grün schreiben...

 

Mein Gott, ich schäme mich und wage nicht, die Augen zu dir, mein Gott, zu erheben. Denn unsere Vergehen sind uns über den Kopf gewachsen; unsere Schuld reicht bis zum Himmel.

 

Passend zum Tage...

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Jes 66, 10-14c

Freut euch mit Jerusalem! Jubelt in der Stadt, alle, die ihr sie liebt. Seid fröhlich mit ihr, alle, die ihr über sie traurig wart.

Saugt euch satt an ihrer tröstenden Brust, trinkt und labt euch an ihrem mütterlichen Reichtum!

Denn so spricht der Herr: Seht her: Wie einen Strom leite ich den Frieden zu ihr und den Reichtum der Völker wie einen rauschenden Bach. Ihre Kinder wird man auf den Armen tragen und auf den Knien schaukeln.

Wie eine Mutter ihren Sohn tröstet, so tröste ich euch; in Jerusalem findet ihr Trost.

Wenn ihr das seht, wird euer Herz sich freuen, und ihr werdet aufblühen wie frisches Gras. So offenbart sich die Hand des Herrn an seinen Knechten.

 

Mt 18, 1-5

 

In jener Stunde kamen die Jünger zu Jesus und fragten: Wer ist im Himmelreich der Größte? Da rief er ein Kind herbei, stellte es in ihre Mitte

und sagte: Amen, das sage ich euch: Wenn ihr nicht umkehrt und wie die Kinder werdet, könnt ihr nicht in das Himmelreich kommen.

Wer so klein sein kann wie dieses Kind, der ist im Himmelreich der Größte.

Und wer ein solches Kind um meinetwillen aufnimmt, der nimmt mich auf.

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Ihre Kinder wird man auf den Armen tragen und auf den Knien schaukeln.

Wie eine Mutter ihren Sohn tröstet, so tröste ich euch; in Jerusalem findet ihr Trost.

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