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Buch "The Da Vinci Code"


UHU

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Hallo!

 

Von einem Bekannten wurde ich auf das Buch "The Da Vinci Code" (in den USA 6 Mio. verkaufte Exemplare) aufmerksam macht.

 

...

 

Vielleicht weiß einer von Euch mehr – da meine Kenntnisse diesbezüglich ziemlich mager sind!

 

Freue mich auf Eure Antworten und wünsche Euch allen einen schönen Frühlingsabend!

 

uhu

 

Eine deutliche und katholische Antwort findest du hier.

 

Kleines Detail am Rande: Ich hatte das Glück, vor eineinhalb Jahren ein Gespräch mit einer CERN-Mitarbeiterin namens Fr. Dr. Blumenschein zu führen, und sie erzählte mir, dass Dan Brown in "Illuminati" behauptet, dass das CERN einen Jet, der 10facher Überschallgeschwindigkeit fähig ist, besitzt, und dass seit Erscheinen des Romans ständig Leute anrufen, die diesen Jet besichtigen/kaufen/nutzen wollen.

 

Dir auch einen schönen Tag.

AndreasB

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Gibt es Menschen, die tatsächlich über diese Stelle im Da-Vinci-Film zum Abfall vom Glauben gekommen sind?

Und wenn?

Es soll ja tatsächlich auch Menschen geben, die durch Äusserungen von Päpsten vom Glauben abgekommen sind.

Heisst das, man muss dem Papst künfig.....

 

Werner

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Die katholische I****** werden nicht weniger.........

 

Es kräht längst kein Hahn mehr nach dem Da Vici Code und jetzt kochen die das Thema wieder auf.

 

Wer die Kirche zum Feind hat braucht keinen PR Agenten......das besorgt für ihn die verbohrte Klerisei

Du scheinst selber zu den I****** zu gehören!

Dieses Pamphlet stand lange Zeit auf den bestsellerlisten und wird heute noch von vielen Menschen gelesen, die stets behaupten, daß irgendetwas ja dran sein muß!

Es gab seinerzeit schonmal ein unseriöses Drama, welches den Ruf der Kirche bzw. des Papstes zerstört hat, obwohl nachweislich auf Lügen und Halbwahrheiten aufbauend:

Rolf Hochhuth "Der Stellvertreter".

Vor diesem Hetzstück war das Ansehen Pius XII. unbefleckt und hernach wurde er permanent mit Dreck beschmissen.

Ein I***** ist wohl eher jemand, der die Wirkung von solch kirchenfeindlichen Schriften herunterspielt!

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Ein I***** ist wohl eher jemand, der die Wirkung von solch kirchenfeindlichen Schriften herunterspielt!

 

Na endlich jemand, der sich damit auskennt!

 

Vielleicht bekomme ich ja nun Antwort auf meine Fragen:

Ist es die Vaterschaft Jesu, das den Da-Vinci-Code zu einer kirchenfeindlichen Schrift macht?

Wie sieht die Wirkung des Filmes und allgemein solcher kirchenfeindlichen Schriften aus?

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Ist es die Vaterschaft Jesu, das den Da-Vinci-Code zu einer kirchenfeindlichen Schrift macht?

Wie sieht die Wirkung des Filmes und allgemein solcher kirchenfeindlichen Schriften aus?

Jede kirchenfeindliche Schrift ist ein Ärgernis für die Kirche, auch wenn es "nur" ein Roman ist.

Jeder Autor will eine Botschaft mit seinen Werken rüberbringen.

Je mehr Leser ein Autor hat, desto mehr Verantwortung hat er auch.

Als Katholik darf man auch keine kirchenfeindlichen Schriften lesen und soll sich nur mit Literatur beschäftigen, die den Glauben fördern und erbauen.

Auch wissenschaftliche Bücher können der Erbauung dienen, wenn sie nicht konträr zum Glauben sind.

Gott hat ja ALLES geschaffen, auch die Wissenschaften

 

http://www.sakrileg-betrug.de/sakrileg/dan...n_irrtuemer.php

http://www.stjosef.at/artikel/sakrileg_dan...n_rezension.htm

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Ist es die Vaterschaft Jesu, das den Da-Vinci-Code zu einer kirchenfeindlichen Schrift macht?

Wie sieht die Wirkung des Filmes und allgemein solcher kirchenfeindlichen Schriften aus?

Jede kirchenfeindliche Schrift ist ein Ärgernis für die Kirche, auch wenn es "nur" ein Roman ist.

Jeder Autor will eine Botschaft mit seinen Werken rüberbringen.

Je mehr Leser ein Autor hat, desto mehr Verantwortung hat er auch.

Als Katholik darf man auch keine kirchenfeindlichen Schriften lesen und soll sich nur mit Literatur beschäftigen, die den Glauben fördern und erbauen.

Auch wissenschaftliche Bücher können der Erbauung dienen, wenn sie nicht konträr zum Glauben sind.

Gott hat ja ALLES geschaffen, auch die Wissenschaften

 

http://www.sakrileg-betrug.de/sakrileg/dan...n_irrtuemer.php

http://www.stjosef.at/artikel/sakrileg_dan...n_rezension.htm

 

 

Alles schön und gut, aber es geht hier nicht um "kirchenfeindliche Schriften" sondern um einen ROMAN und wer das nicht begreift sollte vielleicht wirklich nur die Bibel lesen.

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Ist es die Vaterschaft Jesu, das den Da-Vinci-Code zu einer kirchenfeindlichen Schrift macht?

Wie sieht die Wirkung des Filmes und allgemein solcher kirchenfeindlichen Schriften aus?

Jede kirchenfeindliche Schrift ist ein Ärgernis für die Kirche, auch wenn es "nur" ein Roman ist.

Jeder Autor will eine Botschaft mit seinen Werken rüberbringen.

Je mehr Leser ein Autor hat, desto mehr Verantwortung hat er auch.

Als Katholik darf man auch keine kirchenfeindlichen Schriften lesen und soll sich nur mit Literatur beschäftigen, die den Glauben fördern und erbauen.

Auch wissenschaftliche Bücher können der Erbauung dienen, wenn sie nicht konträr zum Glauben sind.

Gott hat ja ALLES geschaffen, auch die Wissenschaften

 

http://www.sakrileg-betrug.de/sakrileg/dan...n_irrtuemer.php

http://www.stjosef.at/artikel/sakrileg_dan...n_rezension.htm

 

 

Alles schön und gut, aber es geht hier nicht um "kirchenfeindliche Schriften" sondern um einen ROMAN und wer das nicht begreift sollte vielleicht wirklich nur die Bibel lesen.

Jemand der einen Roman nicht von der Wirklichkeit unterscheiden kann, soll die Bibel lesen? oh oh..... :angry:

 

Werner

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Du greifst die Grundfesten des Glaubens an, ohne mit der Wimper zu zucken.
Nein, die werden mit so einem Schmarrn nicht angegriffen.

 

Viele werden vom Glauben abfallen!!!
Waren sie je im Glauben? Ich sehe nur viele, die sich sagen werden "war schon immer mein Verdacht, die Kirche ist böse".

 

In der Bibel steht nichts davon, dass Jesus verheiratet war. Wenn er Vater eines Kindes wäre, wäre das Kind unehelich und Jesus hätte eine schwere Todsünde begangen. Sex ist nur in der Ehe erlaubt, sonst wäre er ungeordnet.
Und warum genau sollten wir einem rein fiktiven Roman mehr Glauben schenken als der Bibel?
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Alles schön und gut, aber es geht hier nicht um "kirchenfeindliche Schriften" sondern um einen ROMAN und wer das nicht begreift sollte vielleicht wirklich nur die Bibel lesen.

Auch ein Roman kann gut oder schlecht sein!

Gut oder schlecht auch für den Glauben.

Es gibt genügend Romane, welche den Glauben fördern oder keine glaubensfeindlichen Inhalte haben.

Auch ein schlechter Roman beeinflußt.

Auch mit einem Roman will der Autor eine Botschaft rüberbringen.

Steter Tropfen höhlt den Stein.

Die Aussagen der Personen, welche diesen Schund gelesen haben, bestätigt:

Irgendetwas muß ja dran sein.

Damit hat der Widersacher wieder einen Sieg errungen

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Auch ein Roman kann gut oder schlecht sein!

Das stimmt! Verbietet Rosamunde Pilcher!

 

Werner

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Dan Brown hat ganz genau recherchiert. Alles, was er sagt stimmt. Ich hab mir das Bild genau angeschaut. Neben Jesus sitzt eine Frau und dazwischen ist ein V. Alles, was Dan Brown herausgefunden stimmt. Und deswegen hat Jesus auch einen Sohn gehabt.

Schöner Artikel hierzu in der ZEIT:

 

"Es wäre sinnlos aufzuzählen, was in Dan Browns Thriller nicht den Fakten entspricht. Wer glauben will, der glaubt, vor allem, wenn der Glaube durch Bilder belegt scheint. Aber ein kunsthistorischer Blick auf die leitmotivisch eingesetzten Gemälde lohnt doch, weil der »Fall Dan Brown« eine grundsätzliche Frage nach dem Umgang mit Bildern aufwirft."

 

Lies mal, lohnt sich wirklich :angry:

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Ist es die Vaterschaft Jesu, das den Da-Vinci-Code zu einer kirchenfeindlichen Schrift macht?

Wie sieht die Wirkung des Filmes und allgemein solcher kirchenfeindlichen Schriften aus?

Jede kirchenfeindliche Schrift ist ein Ärgernis für die Kirche, auch wenn es "nur" ein Roman ist.

Jeder Autor will eine Botschaft mit seinen Werken rüberbringen.

Je mehr Leser ein Autor hat, desto mehr Verantwortung hat er auch.

Als Katholik darf man auch keine kirchenfeindlichen Schriften lesen und soll sich nur mit Literatur beschäftigen, die den Glauben fördern und erbauen.

Auch wissenschaftliche Bücher können der Erbauung dienen, wenn sie nicht konträr zum Glauben sind.

Gott hat ja ALLES geschaffen, auch die Wissenschaften

 

http://www.sakrileg-betrug.de/sakrileg/dan...n_irrtuemer.php

http://www.stjosef.at/artikel/sakrileg_dan...n_rezension.htm

 

 

Alles schön und gut, aber es geht hier nicht um "kirchenfeindliche Schriften" sondern um einen ROMAN und wer das nicht begreift sollte vielleicht wirklich nur die Bibel lesen.

Nicht einmal das sondern auch davon nur ausgewählte Teile, damit er nicht negativ beeinflußt wird :angry:

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Ist es die Vaterschaft Jesu, das den Da-Vinci-Code zu einer kirchenfeindlichen Schrift macht?

Wie sieht die Wirkung des Filmes und allgemein solcher kirchenfeindlichen Schriften aus?

Jede kirchenfeindliche Schrift ist ein Ärgernis für die Kirche, auch wenn es "nur" ein Roman ist.

Jeder Autor will eine Botschaft mit seinen Werken rüberbringen.

Je mehr Leser ein Autor hat, desto mehr Verantwortung hat er auch.

Als Katholik darf man auch keine kirchenfeindlichen Schriften lesen und soll sich nur mit Literatur beschäftigen, die den Glauben fördern und erbauen.

Auch wissenschaftliche Bücher können der Erbauung dienen, wenn sie nicht konträr zum Glauben sind.

Gott hat ja ALLES geschaffen, auch die Wissenschaften

 

http://www.sakrileg-betrug.de/sakrileg/dan...n_irrtuemer.php

http://www.stjosef.at/artikel/sakrileg_dan...n_rezension.htm

 

 

Alles schön und gut, aber es geht hier nicht um "kirchenfeindliche Schriften" sondern um einen ROMAN und wer das nicht begreift sollte vielleicht wirklich nur die Bibel lesen.

Nicht einmal das sondern auch davon nur ausgewählte Teile, damit er nicht negativ beeinflußt wird :angry:

 

Genau, denkt mal nur an Sodom und Gomorrha :) oder Kain und Abel, denn töten soll man ja auch nicht :D

Und außerdem,wenn wir hier stundenlang drüber diskutieren, ob was Wahres dran ist, dann freuen sich die Kritiker der katholischen Kirche, oder??

bearbeitet von walrossbaby
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Ist es die Vaterschaft Jesu, das den Da-Vinci-Code zu einer kirchenfeindlichen Schrift macht?

Wie sieht die Wirkung des Filmes und allgemein solcher kirchenfeindlichen Schriften aus?

Jede kirchenfeindliche Schrift ist ein Ärgernis für die Kirche, auch wenn es "nur" ein Roman ist.

Jeder Autor will eine Botschaft mit seinen Werken rüberbringen.

Je mehr Leser ein Autor hat, desto mehr Verantwortung hat er auch.

Als Katholik darf man auch keine kirchenfeindlichen Schriften lesen und soll sich nur mit Literatur beschäftigen, die den Glauben fördern und erbauen.

Auch wissenschaftliche Bücher können der Erbauung dienen, wenn sie nicht konträr zum Glauben sind.

Gott hat ja ALLES geschaffen, auch die Wissenschaften

 

http://www.sakrileg-betrug.de/sakrileg/dan...n_irrtuemer.php

http://www.stjosef.at/artikel/sakrileg_dan...n_rezension.htm

 

 

Alles schön und gut, aber es geht hier nicht um "kirchenfeindliche Schriften" sondern um einen ROMAN und wer das nicht begreift sollte vielleicht wirklich nur die Bibel lesen.

Nicht einmal das sondern auch davon nur ausgewählte Teile, damit er nicht negativ beeinflußt wird :angry:

 

Genau, denkt mal nur an Sodom und Gomorrha ;) oder Kain und Abel, denn töten soll man ja auch nicht :D

Und außerdem,wenn wir hier stundenlang drüber diskutieren, ob was Wahres dran ist, dann freuen sich die Kritiker der katholischen Kirche, oder??

 

Stell Dir vor so jemand bekommt das Hohelied zu lesen ......sexuelle Gefährdung aller Orten :)

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...

Das ist auch eine interessante Frage, war aber nicht meine Frage. Nicht wieviele Filme/Bücher müsste man verbieten, sondern welche. Und da konkret diejenigen, die Jesus als Vater eines Kindes darstellen - sollte man diese verbieten, weil sie eine Gefahr für den Glauben sind?

 

Dieses Projekt gab es schon, nannte sich 'Verzeichnis verbotener Schriften', war aber ein Fehlschlag. Mir wäre es lieber, es gäbe eine Kongregation, die Bücher/Medien empfiehlt.

 

Ganz abgesehen davon, dass seit jeher der Zweifel zum Glauben dazugehörte, den Glauben aber immer noch nicht zerstört hat.

Das darf aber nicht dazu verleiten, dass wir so einfach zulassen, was die große Gefahr eines Glaubenszweifels und Glaubensabfalls in sich trägt.

 

 

...

Wenn der Film tatsächlich eine solch große Gefahr für den Glauben ist, dann ist ein solches Vorgehen gegen den Film nur zu begrüßen und ggf zu unterstützen.

 

Hm, auch schlechte Publicity ist Publicity! Der Tenor von "Da Vinci Code" und ähnlicher Machwerke (such mal bei Amazon nach 'templer' oder 'gral' und lies dir dann die Leserrezensionen durch) ist, dass die Kirche so dirnixmirnix Die Wahrheit(™Dan Brown) unterdrückt, da ist ein Verbot nur Wasser auf die Mühlen solch antikirchlicher Propaganda.

Was zu solcherlei Unfug wie dem von Dan Brown zu sagen bleibt, ist:

"Es ist nicht nur nicht wahr, es ist auch noch schlecht erfunden!"

 

Gibt es Menschen, die tatsächlich über diese Stelle im Da-Vinci-Film zum Abfall vom Glauben gekommen sind?

Das kann ich mir wiederum kaum vorstellen. Was solcherlei Propaganda allerdings bewirkt, ist, dass Menschen es nicht mehr nötig haben, sich mit Glaubensinhalten im Allgemeinen und mit der Katholischen Kirche im Besonderen auseinanderzusetzen. Die Intention von Dan Browns Schriften ist nicht, Christen vom Glauben abzubringen, sondern Nichtchristen von der Beschäftigung mit dem Glauben abzuhalten.

 

Nebenbei bemerkt: der Templerorden kontrollierte knapp 200 Jahre den europäischen Geldverkehr und die Logistik ins Heilige Land. Zudem waren etliche Herrscherhäuser bei dieser internationalen Bank verschuldet, was der Templerorden durchaus auszunutzen verstand (und ihn in den Untergang führte).

Die Merowinger waren auch keine Chorknaben.

So entpuppt sich Dan Brown als Fürsprecher von Erpressung, Habgier, Gewalt und Macht, honi soit, qui mal y pense!

 

AndreasB

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....

Ist eine Filmszene, in der Jesus als Vater eines Kindes dargestellt wird, wirklich eine konkrete Gefahr für den Glauben?

Ist diese Gefahr so groß, dass man einen Film (!) wegen solcher Szenen besser verbietet?

Auf keinen Fall. Mecky meinte das glaube ich auch rein ironisch... Wieviele Bücher und Filme müsste man verbieten, wollte man es darauf anlegen, den Zweifel am Glauben zu beseitigen.

Das ist auch eine interessante Frage, war aber nicht meine Frage. Nicht wieviele Filme/Bücher müsste man verbieten, sondern welche. Und da konkret diejenigen, die Jesus als Vater eines Kindes darstellen - sollte man diese verbieten, weil sie eine Gefahr für den Glauben sind?

Auf gar keinen Fall. Das zu verlangen ist, sorry für die angeblichen italienischen Geistlichen, die das anzustreben scheinen, lächerlich. Zumal so ein Buch wie das von Dan Brown hoch spekulativ ist und damit nicht ernst genommen werden will. Oder doch, damit die Kasse klingelt. Aber: Jedenfalls nicht muss.

 

Ganz abgesehen davon, dass seit jeher der Zweifel zum Glauben dazugehörte, den Glauben aber immer noch nicht zerstört hat.

Das darf aber nicht dazu verleiten, dass wir so einfach zulassen, was die große Gefahr eines Glaubenszweifels und Glaubensabfalls in sich trägt.

Was machst Du, was macht Mecky hier? Bis jetzt war ich mir sicher, er versucht uns durch Ironie zu einer guten Argumentation zu bringen. Ich mache da gern mit, ich würd's nur gern wissen... Ihr meint das doch nicht ernst, oder? (Ich hab einen ziemlich schlechten Ironie-Detektor...)

 

Meiner Ansicht und Erfahrung nach brauchen wir nicht die geringste Angst zu haben, dass unser Glauben zerstört wird, wenn wir der Wahrheit nachgehen. Die Wahrheit über Dan Browns Roman ist zum Beispiel, dass er sich die wichtigsten Zutaten seines Romans, über die manche Christen sich nun aufregen, derbe aus den Fingern gezogen hat. Was sein gutes Recht als Schriftsteller ist.

 

Und ich finde das Zuendedenken eines einmal aus dem Finger gezogenen Tatbestandes gar nicht so schlecht, um sich die Konsequenzen des "was wäre wenn" auszumalen. Was er (Dan Brown) übrigens gar nicht tut, er erzählt nur einen Krimi. Was die Vaterschaft Jesu für Konsequenzen für die Theologie und den Glauben hätte, das ist offenbar eine viel nachhaltigere Frage. Die Gläubigen erschrecken - das ist auch vollkommen in Ordnung. Sie kommen ins Grübeln - auch sehr gut. Wenn sie da drin stecken bleiben - nicht gut. Die Kirche sollte das einmal geweckte Interesse an dem Thema nicht als Anlass nehmen es zu unterdrücken, sondern mit ihrer Version der Geschichte die Macht über die Bilder zurückzugewinnen versuchen. Sie soll tun, was ihre Aufgabe ist: Verkünden. Was sie für wahr und wunderbar hält. Was faszinierend ist und glaub-würdig.

 

Wer Dan Browns Bilder unterdrücken möchte, der muss sich doch für klein und unbedeutend halten. Ich könnte jetzt sagen, das ist fast schon Blasphemie, glaubt die Kirche denn nicht mehr an die Kraft und den Beistand des Heiligen Geistes? Dann müsste ich sagen, selbst Schuld. Ich tue es aber nicht, denn ich sehe die Kirche nicht so.

 

 

Gibt es Menschen, die tatsächlich über diese Stelle im Da-Vinci-Film zum Abfall vom Glauben gekommen sind?
Und wenn es einen oder mehrere gibt - wäre das ein Grund das Verbot des Films anzustreben? Können wir so leichtfertig aufgeben, was wir, ja auch wir, die Kirche, mit der Aufklärung gewonnen haben?

 

Wenn durch einen fiktiven Roman eine kleine oder große Menge Leute den Glauben verloren hat, dann sehe ich die Rechtfertigungsschuld eher bei der Kirche, die als Gemeinschaft die Glaubwürdigkeit des Evangeliums nicht rüberbringen konnte. Was wirklich aufrüttelnd sein sollte - nicht um loszulaufen und Anzeige zu erstatten, sondern um loszulaufen und seine Version zu erzählen. Überzeugen. Missionieren. (Ja, das M-Wort :angry: ).

bearbeitet von Kirisiyana
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Stell Dir vor so jemand bekommt das Hohelied zu lesen ......sexuelle Gefährdung aller Orten :angry:
Das wäre ein schöner Text für OAOS' Hochzeit (wenn auch recht lang - aber in 8 Häppchen über die Messe verteilt ...)
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Ist es die Vaterschaft Jesu, das den Da-Vinci-Code zu einer kirchenfeindlichen Schrift macht?

Wie sieht die Wirkung des Filmes und allgemein solcher kirchenfeindlichen Schriften aus?

Jede kirchenfeindliche Schrift ist ein Ärgernis für die Kirche, auch wenn es "nur" ein Roman ist.

Jeder Autor will eine Botschaft mit seinen Werken rüberbringen.

Je mehr Leser ein Autor hat, desto mehr Verantwortung hat er auch.

Als Katholik darf man auch keine kirchenfeindlichen Schriften lesen und soll sich nur mit Literatur beschäftigen, die den Glauben fördern und erbauen.

Auch wissenschaftliche Bücher können der Erbauung dienen, wenn sie nicht konträr zum Glauben sind.

Gott hat ja ALLES geschaffen, auch die Wissenschaften

 

http://www.sakrileg-betrug.de/sakrileg/dan...n_irrtuemer.php

http://www.stjosef.at/artikel/sakrileg_dan...n_rezension.htm

Dazu fällt mir spontan ein: Wer den Zweifel nicht aushält, ist des Glaubens nicht würdig.

Und: Vor keinem Wissen dieser Welt müssen wir als Gläubige Angst haben. Selbstverständlich dürfen wir alles lesen, was uns unter die Augen kommt. Je mehr, desto besser. Erst wenn wir lernen unseren Glauben gegen das, was man in der Welt als gegenmodell oder angebliche Wahrheit unterschiebt, zu verteidigen, erst dann wissen wir wirklich, was und warum wir glauben.

 

Wer in seinem Glauben nicht so fest ist, dass er das schaffen könnte, der soll sich gerne behutsam von jemand leiten lassen. Aber mit dem Ziel, irgendwann auf eigenen Beinen zu stehen. Soll hier heißen, selber zu denken. Jeder soll immer der Wahrheitsfrage nachgehen. Der Glaubende braucht als Rüstzeug nur ein bisschen Vertrauen in das Evangelium. Und muss zudem Wissen ansammeln, mit Halbwahrheiten sich niemals abspeisen lassen.

 

Also bloß keine Zensurschere im Kopf! Das schadet der Denkfähigkeit. Und den gottgegebenen Kopf nicht zum Denken und Erforschen der Wahrheit zu gebrauchen, das wäre undankbar gegenüber dem Schöpfer.

 

Übrigens: Wenn das Wissen den Glauben ersetzt, dann ist das durchaus ein Gewinn. Das sehe ich genauso wie unsere atheistischen Freunde hier im Forum. Dass aber das Wissen eines Tages meinen Glauben an den liebenden Schöpfer ersetzt, das befürchte ich in der Tat nicht für irgendeinen Zeitpunkt vor meinem Tod.

bearbeitet von Kirisiyana
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Auch ein Roman kann gut oder schlecht sein!

Das stimmt! Verbietet Rosamunde Pilcher!

 

Werner

 

Da wäre meine bessere Hälfte auch dafür, er hasst besónders die gleichnamigen Filme :angry:

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Ist es die Vaterschaft Jesu, das den Da-Vinci-Code zu einer kirchenfeindlichen Schrift macht?

Wie sieht die Wirkung des Filmes und allgemein solcher kirchenfeindlichen Schriften aus?

Jede kirchenfeindliche Schrift ist ein Ärgernis für die Kirche, auch wenn es "nur" ein Roman ist.

Jeder Autor will eine Botschaft mit seinen Werken rüberbringen.

Je mehr Leser ein Autor hat, desto mehr Verantwortung hat er auch.

Als Katholik darf man auch keine kirchenfeindlichen Schriften lesen und soll sich nur mit Literatur beschäftigen, die den Glauben fördern und erbauen.

Auch wissenschaftliche Bücher können der Erbauung dienen, wenn sie nicht konträr zum Glauben sind.

Gott hat ja ALLES geschaffen, auch die Wissenschaften

 

http://www.sakrileg-betrug.de/sakrileg/dan...n_irrtuemer.php

http://www.stjosef.at/artikel/sakrileg_dan...n_rezension.htm

 

 

Alles schön und gut, aber es geht hier nicht um "kirchenfeindliche Schriften" sondern um einen ROMAN und wer das nicht begreift sollte vielleicht wirklich nur die Bibel lesen.

Nicht einmal das sondern auch davon nur ausgewählte Teile, damit er nicht negativ beeinflußt wird :angry:

 

Genau, denkt mal nur an Sodom und Gomorrha ;) oder Kain und Abel, denn töten soll man ja auch nicht :D

Und außerdem,wenn wir hier stundenlang drüber diskutieren, ob was Wahres dran ist, dann freuen sich die Kritiker der katholischen Kirche, oder??

 

Stell Dir vor so jemand bekommt das Hohelied zu lesen ......sexuelle Gefährdung aller Orten :)

 

:ph34r:

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Jede kirchenfeindliche Schrift ist ein Ärgernis für die Kirche, auch wenn es "nur" ein Roman ist.

Jeder Autor will eine Botschaft mit seinen Werken rüberbringen.

Je mehr Leser ein Autor hat, desto mehr Verantwortung hat er auch.

Als Katholik darf man auch keine kirchenfeindlichen Schriften lesen und soll sich nur mit Literatur beschäftigen, die den Glauben fördern und erbauen.

Auch wissenschaftliche Bücher können der Erbauung dienen, wenn sie nicht konträr zum Glauben sind.

 

 

Auch ein Roman kann gut oder schlecht sein!

Gut oder schlecht auch für den Glauben.

Es gibt genügend Romane, welche den Glauben fördern oder keine glaubensfeindlichen Inhalte haben.

Auch ein schlechter Roman beeinflußt.

Auch mit einem Roman will der Autor eine Botschaft rüberbringen.

Steter Tropfen höhlt den Stein.

Die Aussagen der Personen, welche diesen Schund gelesen haben, bestätigt:

Irgendetwas muß ja dran sein.

Damit hat der Widersacher wieder einen Sieg errungen

Ich war schon im Begriff, die Liste der erbauungsdienlichen und glaubensfördernden Romane und wissenschaftlicher Bücher von verantwortungsvollen katholischen Autoren zu erbitten. Aber da ist mir eingefallen, dass da irgendwer mal gesagt hat:

"Prüft alles, und das Gute behaltet."

(Oder ist das eine unzulässige Kürzung, das Original heißt: Lasst alles von Tilly prüfen .... ?)

 

Genau so habe ich es mit dem Da-Vinci-Roman gehalten, nach der Prüfung (nach dem Durchlesen) habe ich ihn nicht behalten, sondern zurückgegeben. (Er war allerdings ausgeliehen *zugeb*)

 

In einem anderen Fall war es sehr gut, dass ich mich nicht auf das Urteil anderer Menschen verlassen sondern selber geprüft habe: Ein Film, für dessen Verbot meine Großtante leidenschaftlich eintrat, hat mir das Dogma der Jungfräulichkeit Marias glaub-haft (im wahrsten Sinne des Wortes) gemacht.

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Genau so habe ich es mit dem Da-Vinci-Roman gehalten, nach der Prüfung (nach dem Durchlesen) habe ich ihn nicht behalten, sondern zurückgegeben. (Er war allerdings ausgeliehen *zugeb*)
Ähnlich bin ich mit "Der heilige Gral und seine Erben" verfahren - allerdings hat dieses Buch bei mir den Weg in die Wertstoffaufbereitung gefunden ...
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Schöner Artikel hierzu in der ZEIT:

 

"... ein kunsthistorischer Blick auf die leitmotivisch eingesetzten Gemälde lohnt ..."

 

Lies mal, lohnt sich wirklich :angry:

 

Ja.

 

Das berühmtes Fresko ist auf die Wand eines ehemaligen Speisesaals gemalt, und wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrfach ausgebessert. 'Übermalt' würde allerdings auch passen. Vom Original-Da-Vinci sind da bestenfalls noch ein paar Quadratdezimeter übrig. Wie war das noch mit dem Sand und dem darauf gebauten Haus?

 

AndreasB

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Man muss sich nichts vormachen. Der Roman ist keineswegs eine Werbung für das Christentum. Von der Kirche werden insbesondere ihre abstoßendsten, widerwärtigsten und gefährlichen Seiten aufgezeigt: Borniertheit, Angst vor der Wahrheit, Kampf gegen die Aufdeckung der Wahrheit, Männergesellschaft, der Wille zur Macht.

Immerhin differenziert der Roman schon so weit, dass er die Kirche nicht gleichmäßig mit diesen Attributen bedenkt, sondern sie weitgehend richtigerweise dorthin schiebt, wo sie auch wirklich hingehören: Zum Opus Dei. Es bleibt im Roman offen, in welchem Maße die gesamte Kirche sich den genannten Untugenden verpflichtet weiß.

 

Daneben werden die positiven Seiten der Kirche, insbesondere auch der Glaube (naja ... und der ist ja eigentlich das Zentrale), nur am Rande erwähnt.

 

Auf diese Weise wird ein Klischee, das sowieso schon im Umlauf ist, noch einmal verstärkt. Und ein hübscher Anteil der Kritik fällt auch auf die gesamte Kirche ab. Nicht jeder differenziert gerne kritisch und selbstreflektiv, wenn er solche Romane oder Filme konsumiert.

 

Ich bin allerdings der Meinung, dass man diese Kritik, die in Roman und Film zu finden sind, ertragen kann. Ja, sie ist sogar wichtig. Man muss Kritik ertragen, sonst bekommt man solche Schandflecke wie das Opus Dei nie weg. Kritik ist zwar schmerzhaft, aber auch katharrtisch.

 

Die Story mit dem heiligen Gral ist - wie es für einen Roman durchaus zulässig ist - natürlich an den Haaren herbeigezogen. Interessant finde ich, dass es tatsächlich Menschen gibt, die aufgrund des Romanes eher bereit sind, an Dan Browns Story, als an aussage der Evangelien zu glauben.

 

Dies ist zwar betrüblich. Wer so denkt, um dessen Oberstübchen sieht es ja nicht so gut aus. Aber dieses Phänomen zeigt uns auch noch einmal, wo wir Verkündigungs-Nachholbedarf haben: Die Art und Weise, wie die Evangelien landläufig bekannt sind, ist für manche Menschen so abstrus, dass sie selbst einem fiktiven Roman mehr Wahrheit zutrauen.

 

Oder anders gesagt (primitiv gemacht, aber auch auf den Punkt gebracht): Es ist glaubwürdiger, dass Jesus Kinder hatte, die von der Kirche verfolgt wurden, als dass Jesus auf dem See wandelte.

 

Genau genommen ist fast erstaunlich, dass noch so viele an das kirchliche Evangelium glauben. Denn: Dass die Kirche Macht heischt und Menschen drückt, kann man ja zumindest in vielen Einzelfällen heute noch beobachten. Manche Bischöfe bringen es darin zu echter Meisnerschaft. Dass jemand über den Bodensee läuft aber nicht.

bearbeitet von Mecky
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Hallo uhu,

 

das buch ist in deutscher sprache unter dem titel "sakrileg" erschienen. Es lässt sich ganz gut mal so im urlaub lesen. Man/frau sollte es aber als das betrachten was es ist, nämlich ein roman. Es empfiehlt sich auch die begleitlektüre "die wahrheit über den da - vinci - code von Dan Burstein zu lesen. Im übrigen kannst du dich darauf verlassen in diesem forum von einigen hardlinern angegiftet zu werden, wenn du die botschaften von "sakrileg" zu ernst nimmst und hier fragen stellst wie: "könnte Jesus nicht doch mit MM verheiratet gewesen sein und kinder mit ihr gezeugt haben?" :angry:

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