Jump to content

Marienverehrung - Meinung Pfarrer Sterninger


Werner001

Recommended Posts

naja das mit den geweihten Priesterhänden hat er dann doch noch nicht so ganz geschnallt  :blink:

wie meinst du das?

gut die PM-Nachricht ist bei dir .

Edited by Poliven
Link to comment
Share on other sites

Öööh, damit vielleicht etwas Klarheit herrscht. Könnten die Damen und Herren vielleicht ein Votum abgeben, ob sie glauben, daß die Evangelen den heiligen Geist haben.

Da zitiere ich doch "Dominus Jesus", wo wiederum Unitatis Redintegration zitiert wird:

 

Deswegen »sind diese getrennten Kirchen und Gemeinschaften trotz der Mängel, die ihnen nach unserem Glauben anhaften, nicht ohne Bedeutung und Gewicht im Geheimnis des Heiles. Denn der Geist Christi hat sich gewürdigt, sie als Mittel des Heiles zu gebrauchen, deren Wirksamkeit sich von der der katholischen Kirche anvertrauten Fülle der Gnade und Wahrheit herleitet«.

 

Ergo: JA! Und mehr noch: diese kirchlichen Gemeinschaften sind Mittel des Heils!

Thomas, ist möchte hier ein Beispiel für den Glauben geben.

 

Der christliche Glauben ist wie ein Restaurant. Katholiken geniessen das Essen, wären die Protestanten immer noch die Speisekarte studieren :blink:

Link to comment
Share on other sites

Der christliche Glauben ist wie ein Restaurant. Katholiken geniessen das Essen, wären die Protestanten immer noch die Speisekarte studieren :blink:

Na und? Das passiert doch jeden Tag in unzähligen Restaurants. Manche Leute essen schon, andere sind erst gekommen und studieren die Karte. Nur Kindsköpfe rufen da "Erster!"

Link to comment
Share on other sites

Der christliche Glauben ist wie ein Restaurant. Katholiken geniessen das Essen, wären die Protestanten immer noch die Speisekarte studieren :blink:

Ich halte nichts von solchen Vergleichen, die von wenig Respekt gegenüber unseren Glaubensgeschwistern zeugen. Sie führen vor allen Dingen nicht weiter, weil so etwas keine Gesprächsgundlage ist.

Link to comment
Share on other sites

Hi

 

also ich würde es so formulieren: Katholiken geniessen ihre schmucken mystischen Gottesdienste, ohne sich von solchen Nebensächlichkeiten wie der biblischen Überlieferung allzusehr stören zu lassen, während sich Protestanten mehr Mühe geben, die Dinge aus dem biblischen Text heraus zu verstehen. Ich würde sagen: Mythos gegen Wort. Wertung wie immer jedem selber überlassen.

 

Olli

Link to comment
Share on other sites

Ja, das wäre dann sozusagen die Spitze von der anderen Seite, Olli. Ein schöner Beleg dafür, daß man mit solchen Prämissen kein sinnvolles Gespräch führen kann.

 

Das fängt nämlich anders an: damit, daß ich den anderen erst mal frage, was er tut, und warum, und was er ablehnt, um warum. Erst wenn ich akzeptiere, daß der andere in seinem Glauben dasselbe Ziel hat wie ich, nämlich Christus, und seinen Weg verstehe, kann ich anfangen, darüber zu reden, welcher Weg der richtige ist.

Link to comment
Share on other sites

Hi

 

also ich würde es so formulieren: Katholiken geniessen ihre schmucken mystischen Gottesdienste, ohne sich von solchen Nebensächlichkeiten wie der biblischen Überlieferung allzusehr stören zu lassen, während sich Protestanten mehr Mühe geben, die Dinge aus dem biblischen Text heraus zu verstehen. Ich würde sagen: Mythos gegen Wort. Wertung wie immer jedem selber überlassen.

 

Olli

Lieber Olli,

 

ohne Mystik kannst du Gott nicht erfahren. Das was wir tun, ist durchaus biblisch belegt.

 

Gruss

Thomas

Link to comment
Share on other sites

Der christliche Glauben ist wie ein Restaurant. Katholiken geniessen das Essen, wären die Protestanten immer noch die Speisekarte studieren  :blink:

Ich halte nichts von solchen Vergleichen, die von wenig Respekt gegenüber unseren Glaubensgeschwistern zeugen. Sie führen vor allen Dingen nicht weiter, weil so etwas keine Gesprächsgundlage ist.

Der Vergleich war im Bezug auf die Eucharestie gemeint

Link to comment
Share on other sites

Ja, das wäre dann sozusagen die Spitze von der anderen Seite, Olli. Ein schöner Beleg dafür, daß man mit solchen Prämissen kein sinnvolles Gespräch führen kann.

 

Das fängt nämlich anders an: damit, daß ich den anderen erst mal frage, was er tut, und warum, und was er ablehnt, um warum. Erst wenn ich akzeptiere, daß der andere in seinem Glauben dasselbe Ziel hat wie ich, nämlich Christus, und seinen Weg verstehe, kann ich anfangen, darüber zu reden, welcher Weg der richtige ist.

Lieber Thomas,

 

ich finde meinen Beitrag zwar scharf formuliert, aber durchaus sinnvoll. Wenn Du meine Formulierung negativ empfindest, liegt das vielleicht an der Interpretation der Vokabeln. Schmuck ist ja nicht negativ, oder?

Und tomlo hat mir gerade erklärt, dass Mystik positiv ist. Also woran liegt nun die negative Auffassung?

 

Ich habe der katholischen Kirche positive Dinge nachgesagt. Ok, mit Ausnahme des Teilsatzes in Bezug auf die biblische Überlieferung. Aber dennoch kann man doch wohl als Fakt akzeptieren, dass in einem protestantischen Gottesdienst das Wort im Mittelpunkt (ok, vielleicht ist das ja auch negativ) steht, und in einem katholischen die Eucharistie (ok, vielleicht ist die ja auch wichtiger).

 

Ich gebe zu, dass ich in letzter Zeit vielleicht etwas überspitzt formuliere (sorry, falls mich hier manche nicht so kennen), aber das hat auch seine Ursache darin, dass ich selber äusserst verunsichert bin. Z. B. habe ich kürzlich noch in einem Buch gelesen, in dem jemand aus der Bibel heraus begründet, warum die katholische Aufassung der Eucharistie de facto falsch ist (ist nicht unbedingt meine Meinung, aber ich erwähne es mal hier).

Christus Opfer ist einmalig und vollkommen, nicht wiederholbar. Für mich eine plausible Erklärung.

 

Aber all dies führt mich zu einem wesentlich tiefer gehenden Problem: die Menschen lesen die Bibel, und jeder liest was anderes. Manche lesen sie, und fallen vom Glauben ab, manche lesen sie, und ihr Glauben verstärkt sich. Manche lesen sie so, dass sie sie katholisch verstehen, manche lesen sie so, dass sie sie protestantisch verstehen.

 

Ich versuche, jeden Menschen ernst zu nehmen in seiner Person.

Aber was ist die logische Folge heraus?

 

Vertrete ich katholische Positionen, handele ich mir logischerweise den Widerspruch der Protestanten ein. Vertrete ich protestantische Positionen, handele ich mir logischerweise den Widerspruch der Katholiken ein. (dies ist der gerade aktuelle Fall). Vertrete ich christliche Positionen, handele ich mir den Widerspruch der Atheisten ein. Vertrete ich atheistische Positionen, handele ich mir den Widerspruch der Christen ein.

 

Ergo: jeder, der eine Position vertritt, handelt sich Widerspruch ein. Ich erhalte Widerspruch, was mich spüren lässt, dass ich eine Position vertrete.

Übrigens: ich habe keine dieser Positionen selber erfunden. Ich lebe in einem Umfeld von Christen, Atheisten, Katholiken und Protestanten. Es ist alles eine Sache der persönlichen Entscheidung, welcher Position man sich näher oder deckungsgleich fühlt.

 

Und natürlich hat man auch die Option, seine EIGENE Auffassung zu vertreten, und die ist folgende: ich bin für eine Einheit aller Christen (und übrigens entdecke ich auch bei unseren hiesigen Atheisten eine MENGE christlicher Tugenden, auch wenn diese sich dessen nicht bewusst sind). Und Aussagen der katholischen Kirche zur Einheit schmerzen mich.

 

viele Grüsse

 

Olli

Link to comment
Share on other sites

Und natürlich hat man auch die Option, seine EIGENE Auffassung zu vertreten, und die ist folgende: ich bin für eine Einheit aller Christen (und übrigens entdecke ich auch bei unseren hiesigen Atheisten eine MENGE christlicher Tugenden, auch wenn diese sich dessen nicht bewusst sind). Und Aussagen der katholischen Kirche zur Einheit schmerzen mich.

 

viele Grüsse

 

Olli

Lieber Olli,

 

Einheit wäre schön, aber denke, die wird erst vollzogen bei der Wiederkunft Jesus. Bis dahin können wir Christen uns ein bischen rumbalgen :blink:

Hauptsache, dass alle Christen ihr Heil erworben haben.

 

Gruss Thomas

Link to comment
Share on other sites

Franciscus non papa
Der christliche Glauben ist wie ein Restaurant. Katholiken geniessen das Essen, wären die Protestanten immer noch die Speisekarte studieren  :)

Ich halte nichts von solchen Vergleichen, die von wenig Respekt gegenüber unseren Glaubensgeschwistern zeugen. Sie führen vor allen Dingen nicht weiter, weil so etwas keine Gesprächsgundlage ist.

Der Vergleich war im Bezug auf die Eucharestie gemeint

bei deiner plakativen frömmigkeit und katholischen recht(s)gläubigkeit solltest du wenigstens "eucharistie" richtig schreiben können.

 

wie an anderer stelle schon angemerkt - da wird lauthals mundkommunion und knien propagiert, aber!!! noch nicht mal schreiben können sie das richtig, über das sie lauthals reden. :blink:

Link to comment
Share on other sites

Der christliche Glauben ist wie ein Restaurant. Katholiken geniessen das Essen, wären die Protestanten immer noch die Speisekarte studieren  :)

Ich halte nichts von solchen Vergleichen, die von wenig Respekt gegenüber unseren Glaubensgeschwistern zeugen. Sie führen vor allen Dingen nicht weiter, weil so etwas keine Gesprächsgundlage ist.

Der Vergleich war im Bezug auf die Eucharestie gemeint

bei deiner plakativen frömmigkeit und katholischen recht(s)gläubigkeit solltest du wenigstens "eucharistie" richtig schreiben können.

 

wie an anderer stelle schon angemerkt - da wird lauthals mundkommunion und knien propagiert, aber!!! noch nicht mal schreiben können sie das richtig, über das sie lauthals reden. :blink:

So kleinlich sollte man wirklich nicht sein, dass man eine Verschreibung von Eucharistie in Eucheristie als Anlaß nimmt, den Nächsten zu rügen.

 

Daher meine Vorsichtsmaßnahme: Wer bei mir Tippfehler findet, darf sie behalten. Da ich weiß, dass schnelles schreiben sogar zu lustigen Tippfehlern führen kann, würde ich daran keine Kritik aufhängen.

 

Was das Thema selbst betrifft:

 

Wir leisten unseren evangelischen Brüdern u. Schwestern keinen guten Dienst, wenn wir am katholischen Glauben Abstriche machen, nur um andere zu gewinnen. In dem Beispiel von der Vision von Anna k. Emmerich habe ich das ja angeführt. Die Versuche etwas als identisch hinzustellen, was nicht identisch ist, führen nur zu Verwischungen, Verwaschungen und einem Auflösen der Identität. Dass das Aufeinander - hören sicher gut ist, und manche Katholiken von evangelischen Christen lernen könnten, sich mit der Bibel intensiver auseinander zu setzen, ist schon wahr.

 

Dass wir aber die Anbetung Jesu im Allerheiligsten, die Verehrung der Gottesmutter Maria so wie die Verehrung der Heiligen hintanstellen sollten, nur damit wir zu einem gemeinsamen Nenner finden, wäre m.E. unangebracht.

Edited by Mariamante
Link to comment
Share on other sites

Und natürlich hat man auch die Option, seine EIGENE Auffassung zu vertreten, und die ist folgende: ich bin für eine Einheit aller Christen (und übrigens entdecke ich auch bei unseren hiesigen Atheisten eine MENGE christlicher Tugenden, auch wenn diese sich dessen nicht bewusst sind). Und Aussagen der katholischen Kirche zur Einheit schmerzen mich.

Hallo Olli!

 

Für mich ist das der Punkt:

Es ist unwichtig, ob jemand, der die Bibel liest, sie mit protestantischem, katholischem, ...oder was auch immer Hintergrund liest. D.h. es ist schon wichtig, weil er je nachdem von einem andern Ausgangspunkt ausgeht mit vermutlich jeweils andern blinden Flecken und jeweils andern schon verstandenen Punkten und darum jeweils andere Hindernisse überwinden muss, wenn er mehr verstehen will.

 

Aber entscheidend ist immer der Wille, sich selbst treu zu bleiben, das ernst zu nehmen, was einen dran beschäftigt oder anrührt oder eben auch abstösst. Entscheidend ist immer das, was eine Bibelstelle mit mir macht, wo ich mich in ihr finde. Das ändert sich ja sowieso permanent, je nachdem, welcher Entwicklungsschritt gerade ansteht.

 

Es ist - so, wie ich das verstehe, völlig unwichtig, ob jemand mit dem Mäschchen katholisch oder evangelisch oder so herumläuft, wir sind uns alle gleich darin, dass wir auf dem Weg sind und noch lange nicht angekommen. Wir könnten uns gegenseitig zuhören und dankbar zur Kenntnis nehmen, dass andere mein Verständnis erweitern und bereichern können.

Jemand, dessen wichtigstes Anliegen es ist, sich von andern abzugrenzen und Trennlinien zu ziehen, ich glaube, der hat noch einen sehr weiten Weg vor sich.

Link to comment
Share on other sites

Es ist - so, wie ich das verstehe, völlig unwichtig, ob jemand mit dem Mäschchen katholisch oder evangelisch oder so herumläuft,

es geht ja auch um nix, gelle :):blink:

Link to comment
Share on other sites

Es ist - so, wie ich das verstehe, völlig unwichtig, ob jemand mit dem Mäschchen katholisch oder evangelisch oder so herumläuft,

es geht ja auch um nix, gelle :):blink:

Es geht um alles, Erich!

Link to comment
Share on other sites

Der christliche Glauben ist wie ein Restaurant. Katholiken geniessen das Essen, wären die Protestanten immer noch die Speisekarte studieren  :)

Ich halte nichts von solchen Vergleichen, die von wenig Respekt gegenüber unseren Glaubensgeschwistern zeugen. Sie führen vor allen Dingen nicht weiter, weil so etwas keine Gesprächsgundlage ist.

Der Vergleich war im Bezug auf die Eucharestie gemeint

bei deiner plakativen frömmigkeit und katholischen recht(s)gläubigkeit solltest du wenigstens "eucharistie" richtig schreiben können.

 

wie an anderer stelle schon angemerkt - da wird lauthals mundkommunion und knien propagiert, aber!!! noch nicht mal schreiben können sie das richtig, über das sie lauthals reden. :blink:

wenn das alles ist, was du vorzubringen hast, dann kann ich dich nur bemitleiden :)

Link to comment
Share on other sites

Ich finde diese Diskussion hier sehr interessant und wieso nur habe ich im vorhinein schon gewußt, wie sich wer positioniert? :blink: Wir sind eben wie eine große Familie!

 

Besonders hat mir gefallen:

 

Bekannt ist vielleicht dieser Witz über die verschiedenen Arten von Spritualität:

 

Ein Benediktiner, ein Dominikaner, ein Franziskaner und ein Jesuit sitzen im Zimmer. Plötzlich geht das Licht aus. Der Benediktiner betet unbeirrt sein Stundengebet weiter, denn er kann es auswendig. Der Dominikaner referiert über das Wesen von Licht und Finsternis. Der Franziskaner lobt Gott, der dem Menschen auch die gnädig verhüllende Dunkelheit schenkt. Und der Jesuit geht hinaus und wechselt die Sicherung aus.

und auch diese Aussage hier:

Paulus widerstand ja auch mal dem Petrus ins Angesicht. Paulus und Barnabas hatten Disskonanzen- und auch zwischen Heiligen, die zur selben Zeit auf Erden wandelten, gab es Differenzen, sie konnten sich nicht verstehen. Das hängt m.e. mit der menschlichen Begrenztheit zusammen.

läßt mich alles etwas gelassener hinnehmen, danke Peter.

 

Herzliche Grüße an alle :)

Link to comment
Share on other sites

Liebe Verena!

 

Danke sehr und Vergelts Gott für die positive Reakion auf meine Postings. Es freut mich sehr, dass sie dich erbauen konnten.

 

Gottes Segen und alles Liebe

Peter

Link to comment
Share on other sites

Lieber Peter:

 

Im Evangelium lesen wir (wie du zitierst) die Aussage: "Wir wussten gar nicht, dass es einen Heiligen Geist gibt.

 

ZUu Deiner Frage nach dem Heiligen Geist würde ich folgendes sagen:

 

Der Dreieinige Gott wirkt sowohl in der Schöpfung, in den Engeln, Heiligen, Propheten und Menschen, den Sakramenten. Da die Menschen jedoch im Pilgerzustand und durch ihre freie Entscheidung dem Heiligen Geist widerstehen können, und von Gottes Geist nicht wie Nürnberger Trichter alles aufgenötigt bekommen, hängt es m.E. von der Disposition des jeweiligen Menschen ab, wie viel er von Gottes Geist annimmt.Dass Gottes Geist JEDEM Menschen Heil, Gnade, Segen, Erleuchtung anbietet, davon bin ich schon überzeugt.

 

Die Kirche ist ja m.W. überzeugt, dass sich Goldkörner der Wahrheit überall finden lassen- aber dass wir es in der Fülle in der heiligen, katholischen und apostolsichen Kirche finden.

Ähh, ist das jetzt ein «Ja»? (Allerdings ein «Ja», das qualitativ ebenso auf die Buddhisten zutreffen würde?)

 

Also, bitte: Haben die Evangelischen den Heiligen Geist?

 

Und, weil ihr säumig und unklar mit der Antwort wart, eine Strafzusatzfrage: Haben sie denselben, einen Herrn Jesus Christus? (Oder ist es so wie mit den Muslimen, die Jesus zwar als Person und Prophetn kennen, aber nicht nach seiner Identität als Sohn Gottes anbeten?)

Edited by Peter Esser
Link to comment
Share on other sites

Lieber Peter:

 

Im Evangelium lesen wir (wie du zitierst) die Aussage: "Wir wussten gar nicht, dass es einen Heiligen Geist gibt.

 

ZUu Deiner Frage nach dem Heiligen Geist würde ich folgendes sagen:

 

Der Dreieinige Gott wirkt sowohl in der Schöpfung, in den Engeln, Heiligen, Propheten und Menschen, den Sakramenten. Da die Menschen jedoch im Pilgerzustand und durch ihre freie Entscheidung dem Heiligen Geist widerstehen können, und von Gottes Geist nicht wie Nürnberger Trichter alles aufgenötigt bekommen, hängt es m.E. von der Disposition des jeweiligen Menschen ab, wie viel er von Gottes Geist annimmt.Dass Gottes Geist JEDEM Menschen Heil, Gnade, Segen, Erleuchtung anbietet, davon bin ich schon überzeugt.

 

Die Kirche ist ja m.W. überzeugt, dass sich Goldkörner der Wahrheit überall finden lassen- aber dass wir es in der Fülle in der heiligen, katholischen und apostolsichen Kirche finden.

Ähh, ist das jetzt ein «Ja»? (Allerdings ein «Ja», das qualitativ ebenso auf die Buddhisten zutreffen würde?)

 

Also, bitte: Haben die Evangelischen den Heiligen Geist?

 

Und, weil ihr säumig und unklar mit der Antwort wart, eine Strafzusatzfrage: Haben sie denselben, einen Herrn Jesus Christus? (Oder ist es so wie mit den Muslimen, die Jesus zwar als Person und Prophetn kennen, aber nicht nach seiner Identität als Sohn Gottes anbeten?)

Lieber Peter:

 

Thomas meinte einmal: Jesus kann man nicht "haben".

Den Heiligen Geist in seiner Fülle zu besitzen hängt nicht nur von der Konfession ab, sondern ob man in Gott lebt, ob man ein intenives Gebetleben pflegt, ob man sich für den Heiligen Geist öffnet. Der Heilige Geist schaut nicht auf die Konfession, sondern auf das liebende Herz.

 

Es gibt evangelische Christen, die "katholischer" sind als manche evangelische Christen.

 

Ich habe vor einiger Zeit eine Eingebung Jesu an eine Begnadete zitiert, die mir in dieser Hinsicht aussagekräftig scheint- dass nämlich der Heilige Geist sich nicht von einem Namensschild "Protestant" "Evangelikaler" abschrecken läßt- aber dem Menschen die göttliche Wahrheit nicht aufzwingt. Gott ist die Liebe. Der Heilige Geists ist die Liebe. Und die Liebe zwingt nicht. Daher kann der Heilige Geist nur dort immer mehr wirken, wo sich der Mensch liebend öffnet- ob als Protestant oder Katholik.

 

Und jetzt die Eingebung Jesu:

 

Ich bin für jeden Menschen da, aus jeder Rasse, Kultur und Religion: Für mich seid ihr "eins". Ich liebe euch alle. Jetzt wirst du mir mitten unter den Heiden und den Christen dienen. Ich will sie an mein Herz ziehen, wer immer sie seien. Ob sie katholisch, orthodox, protestantisch, moslemisch sind, ich liebe sie alle mit der gleichen Liebe. Ich achte die Tradition eines jeden. Deshalb sollt ihr nicht sagen: Er ist nur der Gott der Katholiken. Obwohl ich meine Herde Petrus (dem Papst) anvertraut habe, obwohl ich immer wieder sage, daß die katholische Religion in meinen Augen die einzig wahre ist, komme ich dorthin wo ihr steht und nehme euch an, wie ihr seid. Ich mache keinen Unterschied nach den Religionen. Ich schaue nur auf euer Herz und bitte es, mich zu lieben. Ich will euch unter einem einzigen Hirten versammeln, aber was ich vor allem will ist eure Liebe, eure Reinheit des Herzens, euren guten Willen. Alles andere ist vergebens, wenn ihr Anstrengungen unternehmt, aber mir nicht euer Herz schenkt. Ich segne euch die ihr mir treu seid, ob ihr Christen oder Moslems seid, wenn ihr nur die Liebe in euch bewahrt.

Link to comment
Share on other sites

Es gibt evangelische Christen, die "katholischer" sind als manche evangelische Christen.

Ich wußte gar nicht, daß man evangelische Christen danach einteilt, wie katholisch sie sind.

 

*denstilblütenthreadsuchengeh*

Link to comment
Share on other sites

Es gibt evangelische Christen, die "katholischer" sind als manche evangelische Christen.

Ich wußte gar nicht, daß man evangelische Christen danach einteilt, wie katholisch sie sind.

 

*denstilblütenthreadsuchengeh*

Lieber Thomas: Du hast sicher gesehen ,dass ich "katholischer" unter Apostroph setzte.

 

Nun- damit es verständlicher wird:

 

Es gibt Katholiken, die nicht an die Gottheit Jesu glauben. Es gibt Katholiken, die nicht an Himmel und Hölle, ein Leben im Jenseits glauben.

 

Dann gibt es aber Evangelische, welche an die Gottheit Jesu glauben, welche an die Existenz von Himmel und Hölle und ein Leben im Jenseits glauben. So verstanden sind solche "Evangelischen" katholischer als manche Katholiken, die von ihrem Glauben manches abgeschnitten haben, sich aber noch durchaus als Katholiken verstehen.

 

Es muss übrigens nicht alles eine Stilblüte sein, das Du nicht sofort verstehst. Ich gestehe allerdings, dass ich mich vielleicht manchmal nicht so geschickt ausdrücke wie die Meister der Sprache hier- aber es wird schon noch werden Übung macht den Meister.

 

NB

Nachdem du rügtest, dass ich zur Papstenzyklika nichts sagte- wieso sagst Du zu meiner "Uberdrüberökumene" lt. Zitat nichts? :blink:

Edited by Mariamante
Link to comment
Share on other sites

Es muss übrigens nicht alles eine Stilblüte sein, das Du nicht sofort verstehst.

 

Nachdem du rügtest, dass ich zur Papstenzyklika nichts sagte- wieso sagst Du zu meiner "Uberdrüberökumene" lt. Zitat nichts? :blink:

DU solltest Deine Stilblüte mal in Ruhe lesen, Peter.

 

Nachdem du rügtest, dass ich zur Papstenzyklika nichts sagte- wieso sagst Du zu meiner "Uberdrüberökumene" lt. Zitat nichts? :)

 

1. weil ich manchmal auch arbeite.

 

2. weil ich nur vermuten kann, woher das Zitat stammt.

 

3. weil es dazu nix zu sagen gibt.

Link to comment
Share on other sites

Es gibt evangelische Christen, die "katholischer" sind als manche evangelische Christen.

Ich wußte gar nicht, daß man evangelische Christen danach einteilt, wie katholisch sie sind.

 

*denstilblütenthreadsuchengeh*

Diese Einteilung erleichtert aber enorm die Rückkehr-Ökumene.

Damit kann man ihnen genau sagen, wie weit sie noch auf die katholische Kirche zugehen müssen, bis sie so katholisch sind, dass sie aufgenommen werden. :blink:

Link to comment
Share on other sites

Es muss übrigens nicht alles eine Stilblüte sein, das Du nicht sofort verstehst.

 

Nachdem du rügtest, dass ich zur Papstenzyklika nichts sagte- wieso sagst Du zu meiner "Uberdrüberökumene" lt. Zitat nichts? :blink:

DU solltest Deine Stilblüte mal in Ruhe lesen, Peter.

 

Nachdem du rügtest, dass ich zur Papstenzyklika nichts sagte- wieso sagst Du zu meiner "Uberdrüberökumene" lt. Zitat nichts? :)

 

1. weil ich manchmal auch arbeite.

 

2. weil ich nur vermuten kann, woher das Zitat stammt.

 

3. weil es dazu nix zu sagen gibt.

Danke für die Antwort.

Siehe da - ähnliche Gründe wie ich angeben würde, warum ich zu den Enzyklika- zitaten nichts schrieb.

 

"Es gibt evangelische Christen die (Anführungszeichen an:) katholischer (Anführungszeichen aus) sind, als manche katholische Christen.

 

Nun- ich erwähnte, dass mir drei Lemförder Schwestern (evangelische) bekannt sind. Ich habe mit manchen Katholiken diskutiert- ich habe mit diesen evangelischen Schwestern diskutiert: Und ich gestehe, dass sie mir in mancher Hinsicht "katholischer" vorkamen (lehnten die Marienverehrung nicht mal so ab, wie es manche hier tun- die dazu gleichgültig stehen) als manche sogennanten "Katholiken".

 

Das gibt Deinem Statement in einem anderen Thread insofern recht, dass man nicht "DIE" Protestanten oder DIE Katholiken verallgemeinernd sagen kann.

Edited by Mariamante
Link to comment
Share on other sites

×
×
  • Create New...