Frey Geschrieben 6. Juli Melden Geschrieben 6. Juli Daniel Kahnemann: Schnelles Denken, Langsames Denken. Siedler Verlag. Ein Standardwerk, das man gelesen haben sollte, um die eigenen Denkfehler zu verstehen – aber mit dem Wissen, dass auch dieses Buch ein Produkt seiner Zeit ist und einzelne Befunde heute vorsichtiger zu lesen sind als bei Erscheinen 2011. Zitieren
atheist666 Geschrieben 6. Juli Melden Geschrieben 6. Juli vor 1 Stunde schrieb Frey: Daniel Kahnemann: Schnelles Denken, Langsames Denken. Siedler Verlag. Ein Standardwerk, das man gelesen haben sollte, um die eigenen Denkfehler zu verstehen – aber mit dem Wissen, dass auch dieses Buch ein Produkt seiner Zeit ist und einzelne Befunde heute vorsichtiger zu lesen sind als bei Erscheinen 2011. Danke für die Empfehlung! Allerdings, und das geht nicht gegen Dich, mag ich keine Disclaimer. Ich möchte Dir dazu ein Beispiel nennen, was mir auf den Zeiger ging: Europa Hörspiel Der Schut, was ich ansonsten gut finde. Aber der Disclaimer am Anfang daß man warnt, daß unangemessene Sachen, Ausdrücke etc vorkämen, ist für mich nur zum kotzen. Ich erwarte einfach von einem Erwachsenen Menschen, daß er sowas in Rechnung stellt. Diese Zwangsaufklärung ist einfach nur lächerlich. Zitieren
Frey Geschrieben 6. Juli Melden Geschrieben 6. Juli vor 3 Minuten schrieb atheist666: Danke für die Empfehlung! Allerdings, und das geht nicht gegen Dich, mag ich keine Disclaimer. Ich möchte Dir dazu ein Beispiel nennen, was mir auf den Zeiger ging: Europa Hörspiel Der Schut, was ich ansonsten gut finde. Aber der Disclaimer am Anfang daß man warnt, daß unangemessene Sachen, Ausdrücke etc vorkämen, ist für mich nur zum kotzen. Ich erwarte einfach von einem Erwachsenen Menschen, daß er sowas in Rechnung stellt. Diese Zwangsaufklärung ist einfach nur lächerlich. Kein Ding, danke für Deine Sicht. Wenn es alle so sehen, spare ich mir das gerne künftig. Ich habe es nicht als Zwangsaufklärung gemeint, sondern schlicht als Relativierung meiner eigenen Empfehlung. Vielleicht auch eine Immunisierungsmethode, falls das erwähnte Buch nicht gefällt... Zitieren
atheist666 Geschrieben 6. Juli Melden Geschrieben 6. Juli Gerade eben schrieb Frey: Kein Ding, danke für Deine Sicht. Wenn es alle so sehen, spare ich mir das gerne künftig. Ich habe es nicht als Zwangsaufklärung gemeint, sondern schlicht als Relativierung meiner eigenen Empfehlung. Vielleicht auch eine Immunisierungsmethode, falls das erwähnte Buch nicht gefällt... Ich mache Dir keinen Vorwurf. Ich wollte nur nebenbei, und da sind wir uns einig, auf den heutigen Zeitgeist hinweisen, der auch auf ganz normale Heftroman Serien übergegriffen hat. Zitieren
Alfons Geschrieben 13. Juli Melden Geschrieben 13. Juli Wenn eine Frau einen Brief schreibt, an einen Mann, einen langen Brief, den sie wohl nie absenden wird, wohin auch? Wenn sie einen Brief schreibt, in dem steht "Ich kann Ihnen alles antun" (sie redet den Mann mit "Sie" an, er ist der Vater ihres Kindes, aber das ist viele Jahre her, und er ist verschwunden seitdem) - also sie schreibt "Ich kann Ihnen alles antun: Ich kann Sie kahl und dick werden lassen oder grau und mager, ich kann Ihnen Krankheiten und Enttäuschungen, Pleiten und Impotenz anhängen. Jetzt bin ich Ihr Gott, weil Sie nichts davon wissen. Aber ich kann es nicht, weil Sie der meine sind" - also wenn es schon auf Seite 20 so ans Eingemachte geht, was wird dann auf den nächsten 300 Seiten geschehen? Ich bin gespannt. Das Buch heißt "Hotel Hölle, guten Tag" und stammt von Eva Demski. Zitieren
mn1217 Geschrieben 18. August Melden Geschrieben 18. August Fertig mit " Die Tage des Wals". Mochte ich. Jetzt kommen die Longlist- Leseproben. Wobei ich " Nelka" schon gelesen habe,fand ich im zweiten Teil besser als im ersten. Zitieren
Flo77 Geschrieben 18. August Melden Geschrieben 18. August Gerade "Einfach zauberhaft" beendet und bedauert "Heiße Hüpfer" nicht dabei zu haben. Zitieren
nannyogg57 Geschrieben 18. August Melden Geschrieben 18. August Da wünscht man sich interessante Zeiten ... Zitieren
Flo77 Geschrieben 19. August Melden Geschrieben 19. August vor 8 Stunden schrieb nannyogg57: Da wünscht man sich interessante Zeiten ... Der übelste Fluch aller Zeiten... Zitieren
Alfons Geschrieben 19. August Melden Geschrieben 19. August Diese Freude, wenn wieder ein paar antiquarische Bücher eingetroffen sind, und in einem steht unverhofft eine handschriftliche Widmung des Autors drin: "Alles Gute - 3.6.88 - Sigi Sommer". Wunderbar! Zitieren
Wunibald Geschrieben 20. August Melden Geschrieben 20. August Blasius, der Spaziergänger, den habe ich in der Abendzeitung immer gerne gelesen. Zitieren
Alfons Geschrieben 21. August Melden Geschrieben 21. August Am 20.8.2026 um 07:19 schrieb Wunibald: Blasius, der Spaziergänger, den habe ich in der Abendzeitung immer gerne gelesen. Weisheiten für alle Lebenslagen. "Beim Pferderennen hörte Blasius die Klage: Aba i trief ja nix, außa Bekannte, und g'winna dua i a bloß an Erfahrung." aus: Sigi Sommer, Also sprach Blasius, S. 150.) 1 Zitieren
Wunibald Geschrieben 23. August Melden Geschrieben 23. August Frriedrich von Gagern, der im Gegensatz zu Karl May tatsächlich in Nordamerika war, über den Eindruck, den die Indianermission auf Ne-i-ki-mi machte: Wie schon früher so waren auch in letzter Zeit wieder die weisen Zauberer der Weißen am Opashkewa erschienen. Sie verstanden Krankheiten zu besprechen, sie erteilten manchen bald bewährten Rat und erzählten von dem Gotte, der ihnen ihre unheimliche Macht gegeben und den sie unter einem seltsamen Zeichen verehrten. Aber nicht wie andere ehemals begnügten sich diese mit Wort und Bericht von Dingen, die vor vielen, vielen Wintern in fernem Lande weit überm Salzwasser sich zugetragen haben sollten: – sie dienten sogar ihrem Manitu vor versammeltem Stamme, errichteten aus Pfählen und Steinplatten ein Gerüst, setzten brennende Lichter darauf, ihr heiliges Zeichen in deren Mitte, legten ein prunkendes Gewand aus Sonne und bunten Flammen an und tranken unter Gemurmel ihrer Zauberweisen Feuerwasser aus goldenen Gefäßen. Dergleichen hatten frühere Boten der Blaßgesichter und ihres Gottes nicht gezeigt. Dem großen Geiste, dem solche Opfer gebracht wurden – Feuerwasser, nächst Ruhm und Skalp der Güter köstlichstes in diesen Jagdgründen – dem mächtigen großen Geiste aus Morgen gebührten aber auch diese Ehren der Pracht und des Schmuckes. Das bewiesen allein schon die Heilwunder, die von den schwarzen Männern mit den ausgeschorenen Skalplocken am Volke der Odjibewe ergingen; ... Zitieren
Wunibald Geschrieben 26. August Melden Geschrieben 26. August Ein Naturwissenschaftler, verstehen Sie. Und wenn das Wetter nur irgend erlaubt, durchstreift es das Moor. Und Bücher.Bücher...! Sein Häuschen ist beinahe ein einziger Bücherschrank! (Agatha Cristie, Das Geheimnis von Sittaford) Dazu noch eine Abwandlung von Goethes Werther „Ich kehre in mich selbst zurück, und finde eine Welt! Gehe in eine Bibliothek und finde eine Welt! Zitieren
Alfons Geschrieben 29. August Melden Geschrieben 29. August In einem lokalen Wochenblatt lese ich gerade, das hiesige Krankenhaus habe zu einem Tag der offenen Tür eingeladen. Schlagzeile der Zeitung über dem Einladungsbericht: Urologie hautnah erleben. Möchte man das wirklich? Und wäre es nicht ehrlicher, dann von einem "Tag der offenen Hosentür" zu sprechen? 2 Zitieren
Domingo Geschrieben 31. August Melden Geschrieben 31. August (bearbeitet) W. Burkert, Homo Necans, zur Vorbereitung eines meiner Kurse. Der Mensch wurde am Anfang der Steinzeit Jäger, was ihn von allen anderen Primaten absetzt (Schimpansen jagen doch auch ein bisschen? Doch wohl weniger als der Steinzeitmensch). Um seine Schuldgefühle zu lindern sowie die Angst, seine Nahrungsquellen könnten durch eben das Töten, das er zum Essen braucht, zum Versiegen gebracht werden, erschafft er Rituale, die die Schuld wegnehmen und die Wiederherstellung des Lebens der Tiere herbeizaubern sollen. Solche Rituale setzten sich dann auch in Landwirtschaftskulturen fort, nämlich als Opferriten. Er deutet auch diskret darauf hin, dass auch unsere modernen Religionen voll von Blutzauberei und gewalttätigen Ritualen sind. Aggression soll dadurch kanalisiert werden. Ich bin mir nicht sicher, inwieweit seine Theorie zu halten ist; ich will gerade die Rezeption des Buches untersuchen. Da ich kein Religionswissenschaftler bin, bin ich nicht automatisch damit vertraut. bearbeitet 31. August von Domingo Zitieren
rorro Geschrieben 1. September Melden Geschrieben 1. September Zum vielleicht vierten Mal: Fjodor Dostojewski, Die Brüder Karamasow 1 Zitieren
Shubashi Geschrieben 4. September Melden Geschrieben 4. September On 9/1/2026 at 8:02 AM, rorro said: Zum vielleicht vierten Mal: Fjodor Dostojewski, Die Brüder Karamasow Ich habe es zwar erst zweimal gelesen, aber zur religiösen Bedeutung fand ich dieses Buch sehr gut: Die Tragödie des Humanismus ohne Gott. Feuerbach-Nietzsche-Comte und Dostojewskij als Prophet, von Henri de Lubac Zitieren
Chrysologus Geschrieben 4. September Melden Geschrieben 4. September Ben Aaronowitch, Stone Sky 1 Zitieren
nannyogg57 Geschrieben 13. September Melden Geschrieben 13. September Leseliste in diesem Sommer: Mark Lawrence (Die Sisters Reihe, kann man lesen, muss man aber nicht), Earthsea (fängt gut an, wird dann stark, lässt am Ende ziemlich nach), LOTR, Simarillion, Hobbit und jetzt stecke ich in der wunderbaren Welt der PPA, spricht Ilias und Odyssee. Danach der letzte Rita Falk, Abwechslung muss sein. Zitieren
Shubashi Geschrieben 13. September Melden Geschrieben 13. September 32 minutes ago, nannyogg57 said: PPA Oh, Sankt Aküfi… Ich oute mich als Dummkopf und frage nach: wofür steht diese Buchstabenkombination wörtlich? Perverted Pilots of Antiquity? Zitieren
Domingo Geschrieben 13. September Melden Geschrieben 13. September vor 1 Stunde schrieb Shubashi: Oh, Sankt Aküfi… Ich oute mich als Dummkopf und frage nach: wofür steht diese Buchstabenkombination wörtlich? Perverted Pilots of Antiquity? Ich schließe mich der Frage an. Zitieren
Wunibald Geschrieben 14. September Melden Geschrieben 14. September Die KI antwortet auf Welt der PPA, spricht Ilias und Odyssee mit den kryptischen Worten: Das Akronym PPA steht im Zusammenhang mit der Ilias und der Odyssee (den beiden großen Epen von Homer) in der Regel für das Partizip Präsens Aktiv. In der altgriechischen Sprache Homers (dem epischen oder homerischen Griechisch) spielen Partizipien eine fundamentale Rolle. Sie werden extrem häufig genutzt, um Handlungen lebendig, fließend und dramatisch zu gestalten... Faust I, 358 1 Zitieren
Shubashi Geschrieben 14. September Melden Geschrieben 14. September 1 hour ago, Wunibald said: Die KI antwortet auf Welt der PPA, spricht Ilias und Odyssee mit den kryptischen Worten: Das Akronym PPA steht im Zusammenhang mit der Ilias und der Odyssee (den beiden großen Epen von Homer) in der Regel für das Partizip Präsens Aktiv. In der altgriechischen Sprache Homers (dem epischen oder homerischen Griechisch) spielen Partizipien eine fundamentale Rolle. Sie werden extrem häufig genutzt, um Handlungen lebendig, fließend und dramatisch zu gestalten... Faust I, 358 Aaaah, Partizip Präsens aktiv, ich wusste gar nicht, dass Homer schon so eifrig gegendert hat….die Rudernden und Bekriegenden - Held*innen, zu hindern die Freienden am Hofe zu Ithaka, dem umfluteten Reiche! Zitieren
nannyogg57 Geschrieben 14. September Melden Geschrieben 14. September (bearbeitet) PPA und PPP sind in anderen Sprachen gang und gäbe, wo wir, einen Relativsatz verwendend, dieses umgehend uns auszudrücken pflegen. bearbeitet 14. September von nannyogg57 Zitieren
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