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Tirunesh

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" Die Stadt in der Wüste" vom Autor des " kleinen Prinzen" , Saint-Exupery.

Ein sehr seltsames Werk. Eine Gedankenwelt, die so ganz anders als der "kleine Prinz" rüberkommt.

Nach einem drittel hab ich es aus der Hand gelegt. Religiös verbrämte Herrenmenschenideologie. Schlimm.

 

 

immer noch sehr irritiert.................tribald

 

 

"Citadelle" (so der Originaltitel) hab ich schon mehrfach angefangen....und nie zu Ende gelesen :angry2:

 

müßte es mal wieder versuchen, vielleicht schaffe ich es diesmal

einige Passagen haben mir recht gut gefallen, andere weniger

 

Versuch mal "Vol de nuit" (Nachtflug) oder "Terre des hommes" (Wind, Sand und Sterne)

Wobei eigentlich fast alle übrigen Bücher von St.Ex anders rüberkommen als le Petit Prince, der ist in jeder Hinsicht einzigartig... :angry2:

 

 

edit:

derzeit lese ich (mal wieder) "Die Nebel von Avalon" von Marion Zimmer Bradley

bearbeitet von Perelha
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Der Vorname Marcel löst bei mir seit ich in Sachsen wohne (trotz MRR) und die Aussprache Mohrsel kennenlernen mußte, hinsichtlich der Sprach- und Literaturkundigkeit seiner Träger böseste Vorurteile aus, nur noch übertroffen von Vornamen wie Ronny etc. - Vor Weihnachten ist mir nun ein Buch zugelaufen, d.h. empfohlen worden von Deutschlands bester Buchhandlung, als ich dort nach dem Auslesen des "Turms" dringend Nachschub erheischte, wodurch diesem Vorurteil der Garaus gemacht wurde. Marcel Beyer: Kaltenburg. Ich bin schlechthin begeistert. Eine unaufdringlich gediegene Sprache, ein hochintelligenter Plot, obwohl die Handlung ganz nebensächlich und in Andeutungen daherkommt und als Hintergrund die Ornithologie, von der man einiges in ansteckender Weise mitbekommt. Bei dem schönen Wetter gestern bin ich gleich mit dem Feldstecher los, die Unterschiede zwischen Dohlen, Raben-, Nebel- und Saatkrähen zu memorieren. Grüße, KAM

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" Die Stadt in der Wüste" vom Autor des " kleinen Prinzen" , Saint-Exupery.

Ein sehr seltsames Werk. Eine Gedankenwelt, die so ganz anders als der "kleine Prinz" rüberkommt.

Nach einem drittel hab ich es aus der Hand gelegt. Religiös verbrämte Herrenmenschenideologie. Schlimm.

 

 

immer noch sehr irritiert.................tribald

 

 

"Citadelle" (so der Originaltitel) hab ich schon mehrfach angefangen....und nie zu Ende gelesen :angry2:

 

müßte es mal wieder versuchen, vielleicht schaffe ich es diesmal

einige Passagen haben mir recht gut gefallen, andere weniger

 

"Citadelle" war meine Lieblingslektüre, auch wenn ich sie nicht fertig gemacht habe. Ich spreche von ca. 35 Frühlingzeiten her :angry2: Ein bisschen paranoid, rhapsodisch, kabbalistich. Von allem ein bisschen, ohne Ende. Übrigens es hat etwas gemeinsam mit Michaels Ende, unendliche Geschichte. so nebenbei bemerkt.

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Bei dem schönen Wetter gestern bin ich gleich mit dem Feldstecher los, die Unterschiede zwischen Dohlen, Raben-, Nebel- und Saatkrähen zu memorieren. Grüße, KAM

 

Gibt es in Sachsen Rabenkrähen?

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Uwe Tellkamp: Der Turm - bin aber erst auf S. 257 von gut 1000. Bis jetzt ein sehr guter Eindruck. Grüße, KAM

Das krieg ich zu Weihnachten :angry2:

So, nun habe ich es, aber mein erstes Problem ist der Stadtplan vorne und hinten: Warum ist da die Standseilbahn linkselbisch? Mein Dresdener Stadtplan zeigt ihn rechts der Elbe ... :angry2:

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Bei dem schönen Wetter gestern bin ich gleich mit dem Feldstecher los, die Unterschiede zwischen Dohlen, Raben-, Nebel- und Saatkrähen zu memorieren. Grüße, KAM

 

Gibt es in Sachsen Rabenkrähen?

 

Bis zur Elbe, östlicher dann nur noch Nebelkrähen. Hier im Elbtal kommen beide Unterarten vor. Im Winter kommen große Scharen aus Ost- und Nordeuropa dazu. Grüße, KAM

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Uwe Tellkamp: Der Turm - bin aber erst auf S. 257 von gut 1000. Bis jetzt ein sehr guter Eindruck. Grüße, KAM

Das krieg ich zu Weihnachten :angry2:

So, nun habe ich es, aber mein erstes Problem ist der Stadtplan vorne und hinten: Warum ist da die Standseilbahn linkselbisch? Mein Dresdener Stadtplan zeigt ihn rechts der Elbe ... :angry2:

 

Der Plan ist nicht mit dem realen Stadtplan identisch (er verwirrt bloß, als Karl-May-Leser bin ich da anderes gewöhnt :-). Der Turm ist ja ein fiktiver Stadtteil, wenn er auch viel vom echten Weißen Hirsch und von Oberloschwitz hat. Die Standseilbahn ist wie die Schwebebahn natürlich rechtselbisch, auf der anderen Seite gibts ja erstmal keine Hügel...

Grüße, KAM

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Ah - danke! Sollte man denn den Plan dann einfach ignorieren?

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Ah - danke! Sollte man denn den Plan dann einfach ignorieren?

 

Er hilft nach meiner Erfahrung beim Lesen nicht wirklich. (Wie weit bist du denn schon?) Grüße, KAM

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Ah - danke! Sollte man denn den Plan dann einfach ignorieren?

 

Er hilft nach meiner Erfahrung beim Lesen nicht wirklich. (Wie weit bist du denn schon?) Grüße, KAM

Ganz am Anfang. Christian kommt gerade erst an, ihm wird erklärt, wer wo übernachtet. Aber ich habe lange versucht, die Wege auf dem Plan nachzuvollziehen und kam nicht damit klar, dass das Blaue Wunder eigentlich da nicht sein konnte, wenn die Standseilbahn links wäre.

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Ah - danke! Sollte man denn den Plan dann einfach ignorieren?

 

Er hilft nach meiner Erfahrung beim Lesen nicht wirklich. (Wie weit bist du denn schon?) Grüße, KAM

Ganz am Anfang. Christian kommt gerade erst an, ihm wird erklärt, wer wo übernachtet. Aber ich habe lange versucht, die Wege auf dem Plan nachzuvollziehen und kam nicht damit klar, dass das Blaue Wunder eigentlich da nicht sein konnte, wenn die Standseilbahn links wäre.

 

Eben. Der Roman hält sich selbst nicht an den Plan. Der Weg über die Brücke bis zur Bahn enthält schon Einschübe der Phantasie, man kann dort zB kein Fachwerkhaus in der Schillerstraße sehen. Die Standseilbahn: http://www.lexi-tv.de/Lexikon/thema.asp?In...632&Seite=3 Grüße, KAM

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Ah - danke! Sollte man denn den Plan dann einfach ignorieren?

 

Er hilft nach meiner Erfahrung beim Lesen nicht wirklich. (Wie weit bist du denn schon?) Grüße, KAM

Ganz am Anfang. Christian kommt gerade erst an, ihm wird erklärt, wer wo übernachtet. Aber ich habe lange versucht, die Wege auf dem Plan nachzuvollziehen und kam nicht damit klar, dass das Blaue Wunder eigentlich da nicht sein konnte, wenn die Standseilbahn links wäre.

Zuviel Sachwissen macht manche Dinge nicht einfacher... ist in Kirche mitunter auch so :angry2:
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Asimov/Silverberg, Nightfall. Der dritte Teil (daybreak) ist nach meinem Empfinden nicht so der Hit, aber bis zum Ende des zweiten (nightfall), also bis zu dem Punkt, wo auf dem bewussten Planeten nach 2049 Jahren zum ersten Mal die Finsternis anbricht, ist der Roman absolut großartig.

 

Hat den jemand gelesen?

bearbeitet von Domingo
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Ich habe heute "Cookys" von Werner Köhler ausgelesen.

 

Insgesamt nett zu lesen, das letzte Kapitel sollten Seelchen wie ich allerdings eigentlich auf einem Sofa bei Tee und Kerzenschein mit reichlich Taschentüchern in Griffweite genießen *immernocheinwenigrumseufz*

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Im Moment lese ich " Gottes kleiner Krieger " von Kiran Nagarkar. Einem Inder. Wie wird Mensch zum Fundamentalist. Queer durch alle Glaubensrichtungen mit Schwerpunkt Islam Und Christentum. Sehr fesselnd.

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Kirchenhistoriker

Christopher Clark, Wilhelm II.

 

Sehr ausgewogen. Nach dem Preußenbuch jetzt zum 150. Geburtstag wieder ein Volltreffer. Sehr empfehlenswert für all jene die den guten Willi nicht verdammen (Röhl) und auch nicht zur Ehre der Altäre erheben (Straub) möchten.

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(Wie weit bist du denn schon?) Grüße, KAM

Ich bin jetzt durch und schwer beeindruckt. Der Auflösung der DDR am Ende scheint eine gewisse Auflösung der Form des Romans zu entsprechen. Manche Dinge sind nur sehr kurz angetippt, über die man auch sehr viel mehr hätte schreiben können (Jugendwerkhof z.B.), die - für mich über lange Strecken nicht fassbare - Figur Eschschloraque gewinnt m.E. am Ende durch die sehr ernsten Kriegserinnerungen, die durch das Ende der DDR wieder freigelegt scheinen. Diese Verknüpfung fand ich das Erstaunlichste am Ganzen.

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(Wie weit bist du denn schon?) Grüße, KAM

Ich bin jetzt durch und schwer beeindruckt. Der Auflösung der DDR am Ende scheint eine gewisse Auflösung der Form des Romans zu entsprechen. Manche Dinge sind nur sehr kurz angetippt, über die man auch sehr viel mehr hätte schreiben können (Jugendwerkhof z.B.), die - für mich über lange Strecken nicht fassbare - Figur Eschschloraque gewinnt m.E. am Ende durch die sehr ernsten Kriegserinnerungen, die durch das Ende der DDR wieder freigelegt scheinen. Diese Verknüpfung fand ich das Erstaunlichste am Ganzen.

 

Du würdest es also empfehlen?

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(Wie weit bist du denn schon?) Grüße, KAM

Ich bin jetzt durch und schwer beeindruckt. Der Auflösung der DDR am Ende scheint eine gewisse Auflösung der Form des Romans zu entsprechen. Manche Dinge sind nur sehr kurz angetippt, über die man auch sehr viel mehr hätte schreiben können (Jugendwerkhof z.B.), die - für mich über lange Strecken nicht fassbare - Figur Eschschloraque gewinnt m.E. am Ende durch die sehr ernsten Kriegserinnerungen, die durch das Ende der DDR wieder freigelegt scheinen. Diese Verknüpfung fand ich das Erstaunlichste am Ganzen.

 

Du würdest es also empfehlen?

Unbedingt! Aber es liest sich nicht in einem Rutsch, man muss es ab und an weglegen, findet sich aber immer wieder gut rein.

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(Wie weit bist du denn schon?) Grüße, KAM

Ich bin jetzt durch und schwer beeindruckt. Der Auflösung der DDR am Ende scheint eine gewisse Auflösung der Form des Romans zu entsprechen. Manche Dinge sind nur sehr kurz angetippt, über die man auch sehr viel mehr hätte schreiben können (Jugendwerkhof z.B.), die - für mich über lange Strecken nicht fassbare - Figur Eschschloraque gewinnt m.E. am Ende durch die sehr ernsten Kriegserinnerungen, die durch das Ende der DDR wieder freigelegt scheinen. Diese Verknüpfung fand ich das Erstaunlichste am Ganzen.

 

Du würdest es also empfehlen?

Unbedingt! Aber es liest sich nicht in einem Rutsch, man muss es ab und an weglegen, findet sich aber immer wieder gut rein.

 

Das ist gut und wichtig. Für einen Rutsch fehlt mir sowieso im Augenblick :angry2: die Zeit.

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