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Aufhebung der Exkommunikation der Pius-Bischöfe


gouvernante

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Nicht glauben will ich aber, dass sein Gott demzufolge nicht unser Gott, der "lebendige Gott" ist.

Wer ist es dann?

Gewiss ist sein Gott lebendig. Denn so steht es ja in den Statuten. Und dann muss es ja per definitionem auch so sein.

Alles darf lebendig sein - solange es im Rahmen der Regeln bleibt.

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intelligente menschen erkennen irgendwann aber, dass sie sich selbst in eine sackgasse manövrieren. manchmal dauert das ne weile, weil die angst gross ist, aber irgendwann kommt der schlag der befreiung...

Da hab ich aber in der Praxis schon ganz anderes gesehen. Es gibt genug hochintelligente Selbst- und Fremdzerstörer. Dies anzusehen ist sogar besonders dramatisch.

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Oh nein. Nichts ist verloren. Auf die Dauer sind das Leben und der Lebenswille stärker, als die Angst.

Diese Angstsysteme wirken nur so stark, denn sie arbeiten naturgemäß mit festen Strukturen, Vorschriften ... all das, wovor man selbst Angst bekommen könnte.

Kennst Du das Lied vom Löwenzahn und dem Beton? Auf die Dauer gewinnt der Löwenzahn.

 

Tausende zerstampft der Krieg,

eine Welt vergeht,

doch des Lebens Blütensieg

leicht im Winde weht ...

Deinen Optimismus möchte ich haben ...

 

Ich sehe ehrlich gesagt überhaupt nicht, wo der Siegesmarsch des Löwenzahns auch nur ansetzen sollte ...

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Das stimmt ja nu nicht! Ich kann mich noch gut an die Diskussionen um die Religionsfreiheit erinnern, als Benedikt diese verteidigte und der eine oder andere Pius-Bischof rumgeiferte.

Er ist geradezu ein Heros der Religionsfreiheit.

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Franciscus non papa

der löwenzahn, um mit mecky zu reden, schafft das seit 2000 jahren in dieser kirche gegen die strukturen. der geist gottes ist am ende doch stärker, als die ängste eines alten papstes.

 

und wir haben es doch nur mit den ängsten eines alten mannes zu tun. da gab es in der geschichte der kirche schon ganz andere "problemfälle"

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Franciscus non papa

grins, man sollte ihn deshalb möglichst schnell heiligsprechen... achja, geht ja noch nicht...

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Das liegt in der Natur der Sache.

Konnte man am Kreuz sehen, wo es weiter geht?

Oder nach dem 2. Weltkrieg?

 

Das Leben bricht sich an unvermuteten Orten seine Bahn. Da helfen keine wissenschaftalichen Analysen im Vorhinein. Da hilft nur noch Glaube.

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Es gibt keine überlebenden Zeugen ihrer Hinrichtung, aber Indizien, dass es so war, wie du sagst.

 

Was mir immer mehr auffällt, ist jedoch, dass sich so eine Art "Holocaust-Inquisition" gebildet hat, die jedes kritische Nachfragen sofort als "Antisemitismus" wertet, anstatt auf das vorhandene Faktenmaterial zu verweisen.

Das wirkt verdächtig und trägt erst recht dazu bei, dass Menschen am Holocaust zu zweifeln beginnen.

Holocaust-Zweifeln sollte man genau so begegnen wie Mondlandungs-Zweifeln: mit Argumenten!

Es gibt genug Faktenmaterial! Es wäre einfach angebracht an deiner Stelle, dich erstmal selber zu informieren und nicht zu erwarten, dass dir Forenmitglieder diese mundgerecht servieren.

Tja, genau wie bei den Mondlandungszweiflern, kommt man auch bei den Gaskammernzweiflern meist mit Fakten nicht sehr weit.

Davon abgesehen, ob die ca. 6 Millionen Juden, erschossen, erschlagen, vergast, verhungert oder sonst wie elendig verreckt sind... er leugnet ja, dass es überhaupt annähernd so viele waren.

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Das Leben bricht sich an unvermuteten Orten seine Bahn. Da helfen keine wissenschaftalichen Analysen im Vorhinein. Da hilft nur noch Glaube.
man kann ja den wissenschaftlichen analysen glauben, wenn man es nicht besser weiss. :angry2: ständig falsch sind sie nun doch nicht. oder hat glauben eine mindere qualität, wenn er nicht blind, sondern skeptisch, zweifelnd oder abwägend ist? :angry2: laut evangelium scheint dies der fall zu sein, doch ich könnte mich irren - andererseits ist die forderung nach blinder gefolgschaft ein markenzeichen von verführern, despoten, sektengurus und dergleichen. bearbeitet von phyllis
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Die Aufhebung der Exkommunikation der Pius-Bischöfe ist eine richtige und weise Entscheidung. Seine Heiligkeit der Vicarius Iesu Christi Papst Benedikt XVI. hat meine für viele unbedeutende aber uneingeschränkte Solidaridät.

Ja. Ich denke, Leute wie Konrad sind die Zukunft der katholischen Kirche, und die katholische Kirche hat diese Zukunft verdient.

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Oh nein. Nichts ist verloren. Auf die Dauer sind das Leben und der Lebenswille stärker, als die Angst.

Diese Angstsysteme wirken nur so stark, denn sie arbeiten naturgemäß mit festen Strukturen, Vorschriften ... all das, wovor man selbst Angst bekommen könnte.

Kennst Du das Lied vom Löwenzahn und dem Beton? Auf die Dauer gewinnt der Löwenzahn.

 

Tausende zerstampft der Krieg,

eine Welt vergeht,

doch des Lebens Blütensieg

leicht im Winde weht ...

Deinen Optimismus möchte ich haben ...

 

Ich sehe ehrlich gesagt überhaupt nicht, wo der Siegesmarsch des Löwenzahns auch nur ansetzen sollte ...

 

 

Wenn, weil und solange ich glauben kann, dass der Ewige seinen Sohn nicht im Tod gelassen hat, sondern dass er ihn auferweckt hat, dann kann ich auch nicht glauben, dass ein solches von Mecky treffend beschriebenes System der Angst das letzte Wort haben kann. Der Tod hat es nicht gehabt, und die Piusbrüder werden es erst Recht nicht haben. Und die Kirche als ganze ist so lebendig, da bin ich nicht bang drum!

 

Aber Mecky würde ich echt gern mal predigen hören....

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Oh nein. Nichts ist verloren. Auf die Dauer sind das Leben und der Lebenswille stärker, als die Angst.

Diese Angstsysteme wirken nur so stark, denn sie arbeiten naturgemäß mit festen Strukturen, Vorschriften ... all das, wovor man selbst Angst bekommen könnte.

Kennst Du das Lied vom Löwenzahn und dem Beton? Auf die Dauer gewinnt der Löwenzahn.

 

Tausende zerstampft der Krieg,

eine Welt vergeht,

doch des Lebens Blütensieg

leicht im Winde weht ...

Deinen Optimismus möchte ich haben ...

 

Ich sehe ehrlich gesagt überhaupt nicht, wo der Siegesmarsch des Löwenzahns auch nur ansetzen sollte ...

 

 

Wenn, weil und solange ich glauben kann, dass der Ewige seinen Sohn nicht im Tod gelassen hat, sondern dass er ihn auferweckt hat, dann kann ich auch nicht glauben, dass ein solches von Mecky treffend beschriebenes System der Angst das letzte Wort haben kann. Der Tod hat es nicht gehabt, und die Piusbrüder werden es erst Recht nicht haben. Und die Kirche als ganze ist so lebendig, da bin ich nicht bang drum!

 

Aber Mecky würde ich echt gern mal predigen hören....

 

Ja, ich auch.

Meine Hoffnung richtet sich auf Gott, und ich glaube nicht wegen des Papstes..

bearbeitet von Elima
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Es ist die Angst vor dem Leben, genauer: Vor der Lebendigkeit des Lebens.

so ist es. Ein von Angst geprägter Mensch.

 

Wenn ich mich mit ihm unterhalten habe, hat er entweder auf meine Füße geschaut oder über meinen Kopf hinweg, nie in die Augen.

 

Zu einer (für ihn unangenehmen Besprechung) kam er mit einer leeren (!) Aktentasche. Wenigstens an der Aktentasche konnte er sich festhalten.

 

Als ich bei einem Frühstück mühsam nach einer halben Stunde doch noch mit ihm in's Gespräch kam, hat er ganz schnell gemeint, daß wir nun aber genug geredet hätten.

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Sehe ich auch so! Sokrates, lass den Quatsch! Die Kirche reduziert sich nicht auf 500 Priester und 4 selbsternannte Bischöfe.

Ich vermute, dass es Soki nicht um die vier Bischöfe geht, sondern dass diese für ihn lediglich das äußere Zeichen der neuen Marschrichtung sind.

Gegen die Aufhebung Exkommunikation wäre meiner Meinung ja auch gar nichts zu sagen. War sowieso doof. Aber man kann so schön sehen, wie Benedikt Zug um Zug vom Weg in die Zukunft und vom 2. Vatikanum entfernt. Immer schlau, immer gerissen, nie so, dass man ihm das nachweisen könnte.

Aber ein juristisch einwandfreier Nachweis ist gar nicht für jederman notwendig. Man sieht es ja auch so: Der Weg geht zurück, weg von der heutigen Zeit, zurück in den Absolutismus, zurück in das trügerische Scheinwissen des Biblizismus, zurück in der Liturgie, zurück in der Lehre. Benedikt hatte noch nie inhaltliche Differenzen mit den Piussen - nur konnte er nicht leiden, dass sie sich nicht der Zugriffsgewalt des Papstes (und auch noch gerade DIESES Papstes) entzogen.

Für Soki und Wolfgang scheint jetzt nicht nur die Grenze der Erkennbarkeit, sondern auch die Grenze der Erträglichkeit überschritten zu sein.

 

Ich persönlich sehe das anders. Auch in Zeiten weit schlimmerer Vergehen sähe ich die an mich gerichtete Verpflichtung, solche Dinge intern durchzukämpfen und denen beizustehen, die womöglich noch schlimmer (manchmal auch völlig unbewusst) unter miserablen Päpsten, mangelnder Einsicht und sonstigen Übeln leiden. Ich bin ja auch froh, dass früher Leute wie Heinrich Spe nicht aus der Kirche ausgetreten sind. Wo wäre die Kirche ohne solche Männer und Frauen gelandet!

 

Deshalb ist es ein trauriger Tag. Da verlassen uns gute Leute. Und mit ihnen schwindet ein Teil Hoffnung, doch noch was in gute Bahnen zu lenken.

Das war mein Weg nicht. Ich habe innerhalb der Kirche, innerhalb der Religion überhaupt das Gefühl gehabt, keine Luft mehr zu bekommen. Es war ein Schritt, der ziemlich schmerzhaft gewesen ist, aber sich für mich persönlich als richtig erwiesen hat. Der Auslöser war damals das Neokatechumenat, was unsere schöne und funktionierende Gemeinde kaputt gemacht hat, aber schon vorher hat sich ein gewaltiger innerer Protest gegen einige Dinge, die in der Kirche geschahen, aufgebaut. Das reichte von JPIIs Marienfrömmigkeit und seinem beständigen Aushebeln des Vatikanums II, der Frauenfeindlichkeit der Kirche bis zu völlig verqueren Personalentscheidungen, an denen wir heute noch hier in Kölle kranken: Stichwort Meisner.

 

Nein, Mecky, es ist nicht nur Ratzinger, der dabei ist, das Fenster wieder zu schließen, was Roncalli aufgerissen hat, Keiner seiner Nachfolger konnte mit diesem mutigen Schritt mithalten. Die RK ist sowieso ziemlich überheblich. Auch sie ist nur eine Teilkirche der katholischen Kirche Christi. Das übersieht sie allerdings geflissentlich und kommt mit fadenscheinigem Geseifer von Sukzession und anderem Quatsch.

 

Ich kann Soki und Wolfgang verstehen.

bearbeitet von Platona
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Eine sehr ernstgemeinte Frage an all Mitkatholiken die der Piusbrüderaktion kritisch gegenüberstehen:

Wenn ich in der hl Messe im Hochgebet den Priester beten hört...vereint mit unserem Papst Benedikt.......wie geht es Euch da, wie verkraftet ihr das.

 

Ich bitte wirklich um Eure Hilfe, denn gerade auch an dieser Frage hängt mein überlegter Kirchenaustritt.

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Kirchenhistoriker

Eure Hysterie ist ja schon hochgradig kindisch, eure Art über den Papst zu schreiben ist über alle Maßen unanständig und eure Psychosen sind mindestens so groß wie jene, die ihr dem Hl. Vater unterstellt. Mecky, von dir höre ich nur hysterische Verschwörungstheorien. Wenn das mal keine Angstpsychose gegen jenes ist, daß du nicht selbst in deinem Orbit hast, also das, was du nicht kontrollieren kannst. Wolfgang, deine Anmerkung mit dem Gebet für den Papst ist ein Zeichen für mangelnde Nächstenliebe. Keinem Mörder würdest du eine Gebetseinfügung - und nichts anderes ist das - verweigern. Schließlich umfasst die Bitte den ganzen Christlichen Weltkreis.

 

Der Papst hat zu einem falschen und unglücklichen Zeitpunkt eine Entscheidung getroffen. Das ist in der Tat kritikwürdig. Aber es ändert nichts! Wer mir Änderungen im kirchlichen Leben, neue dezidierte Anweisungen des Papstes für alle aufgrund seiner hier gemutmaßten Einstellung nachweisen kann der soll das bitte mal tun.

 

Diese Diskussion hier ist inzwischen nur noch lächerlich und zeugt von Weinerlichkeit, Egozentrik und Selbstverliebtheit.

 

Übrigens: Die Sonne ist auch heute wieder aufgegangen.

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Kirchenhistoriker
Das stimmt ja nu nicht! Ich kann mich noch gut an die Diskussionen um die Religionsfreiheit erinnern, als Benedikt diese verteidigte und der eine oder andere Pius-Bischof rumgeiferte.

Er ist geradezu ein Heros der Religionsfreiheit.

 

Ja.

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...und wir haben es doch nur mit den ängsten eines alten mannes zu tun....

In diese Richtung dachte ich auch schon, dass hinter der konservativen "Engstirnigkeit" dieses alten Mannes Ängstlichkeit und ein enormes Sicherheitsbedürfnis steht, aus welchem gut vorstellbar die Motivation wächst, die Schlingen um den christlichen Glauben immer fester ziehen zu wollen.

Warum bevorzugt er das Zurückblicken auf die Vergangenheit, anstatt die Zukunft situationsorientiert und entwicklungsgerecht (der gesellschaftlichen Entwicklung angemessen) mitzugestalten? Ist es Angst vor einer ungewissen Zukunft? Warum sieht er in modernisierten, neu kreierten Wertesystemen sogleich "ausgehöhlte Wertesysteme"? Wir leben in einer modernen Welt. Warum kann er sich keinen Wertepluralismus vorstellen? M.E. geht er von unrealistischen Voraussetzungen aus, als lebe er in einer anderen Zeit, an der Gegenwart vorbei, vor den Möglichkeiten der Zukunft die Augen verschließend.

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Kirchenhistoriker
Fragt sich nur, wie lange man kämpfen sollte. Natürlich kann ich mir immer sagen: In meiner Gemeinde ändert sich nichts dadurch, dass der Papst diese reaktionären Piusler wieder aufnimmt, was geht mich das also an?

 

Aber das geht nicht unbegrenzt. Irgendwann ist der Punkt erreicht, an dem man sich fragen muss, ob man sich noch im Spiegel anschauen kann, wenn man weiterhin mitmacht. Auch wenn es in der eigenen Gemeinde ganz anders und gut erträglich läuft. Am Ende trage ich das ganze Zeug, das aus dem Vatikan kommt, als Katholik ein Stück weit mit, unweigerlich. Aber klar, das lässt sich im Alltag schön ausblenden. Ist wahrscheinlich die Variante der meisten Leute, ist auch am schmerzfreisten. Nicht die dümmste Lösung. Für mich ginge das nicht.

 

Dein Vorschlag zu kämpfen, klingt heroisch - aber was ist das bitte für ein Kampf? Ein chancenloser ... Wie sollte so ein Kampf aussehen, der nicht von Anfang an lächerlich ist? Man macht sich zum Don Quichotte.

 

Mein Kampfaufruf richtete sich nicht an eine bestimmte Richtung sondern grundsätzlich an den Menschen in seinem sozialen Umfeld. Du hast ja jetzt einen Bezug von Kampf zu derzeitigen Situation in der Kirche gezogen. Deshalb frage ich: Wo ist diese Kirche Realität, die du, die Mecky und andere zu sehen glauben? Eine angeblich beobachtete zunehmende Unfreiheit ist eine Chimäre. Das Gegenteil, zumindest mehr Vielfalt ist vielmehr der Fall. Ich habe in dem anderen Thread ja bewußt die Maroniten erwähnt. Hier werden nach allen Seiten Einheitsbestrebungen verfolgt und vom heiligen Stuhl Kröten geschluckt. Man kann höchstens mit Nursianer fragen ob das gut ist oder nicht vielmehr die Kirche als Einheit in Gefahr bringt.

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Kirchenhistoriker
...und wir haben es doch nur mit den ängsten eines alten mannes zu tun....

In diese Richtung dachte ich auch schon, dass hinter der konservativen "Engstirnigkeit" dieses alten Mannes Ängstlichkeit ...

 

Was wäre hier eigentlich gewesen, wenn die Exkommunikation Luthers aufgehoben worden wäre?

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Warum wird diese "väterliche Einfühlsamkeit" derartigen Leuten zugesichert, nicht aber gläubigen wiederverheirateten Geschiedenen...und....und...?

Ach ja, bei denen ist ja alles gaaaaaanz anders.

Vielleicht kann das jemand überzeugend erklären?

Genau das habe ich mich auch gefragt. Ich komme auch zu einer Erklärung - allerdings setzt sie ein paar Dinge voraus.

 

Man denkt, dass Benedikt etwas gegen Homosexuelle hat. Jaaaa, schon. Aber das ist nicht sein Nerv.

Bei der Karfreitagsfürbitte könnte man denken, er hat was gegen die Juden. Nö, glaube ich nicht mal.

Man könnte denken, er habe etwas gegen die Neuzeit. Dachte ich lange Zeit auch. Aber auch das ist nicht sein Nerv.

Oder er hat was gegen die neuere Bibelwissenschaft. Dachte ich lange Zeit auch. Aber auch das ist nicht sein Nerv.

 

Ich glaube, dass es in alle dem immer nur um eines geht. Er hat nur eine Angst und aus dieser Angst ergeben sich zwei Strategien.

 

Die Angst ist die Angst vor allem Unkontrollierbaren. Und damit die Angst vor allem Lebendigen, sich Entwickelndem.

Gegenstück sind kontrollierbare Zustände. Eine genau geregelte Liturgie. Menschen, die sich präzise an die Weisungen der Kirche halten.

 

Bei den Homosexuellen kommt ihm nicht, wie üblichen Homophoben der Ekel vor dem Anderen hoch, sondern der Ekel davor, dass die aufmucken. Auf die Straße gehen. Sich schminken und lauter Zeugs treiben, das man nicht soll. Sie brechen aus dem aus, was für ihn "gut und richtig" ist. Und das auch noch - und hier wird es furchtbar bedrängend - mit inzwischen großem Selbstbewusstsein.

 

Es ist die Angst vor dem Leben, genauer: Vor der Lebendigkeit des Lebens. Daher kommt auch seine Liebe zur Vergangenheit: Da ist alles festgefügt. Was einmal so war, ist für alle Zeit so. Ewig. *schwelg*.

Sexualität, Kreativität, Handeln aus der Lust und Laune, anarchische Diskopartys (jede Diskoparty ist irgendwo anarchisch) ... all das macht ihn ganz kirre.

Jemand, der sich entgegen der Weisung der Kirche verhält - z.B. wiederverheiratete Geschiedene, außereheliche Sexulanten, charismatische Prediger - all das macht ihm Angst. All das fällt aus dem Rahmen. All das ist in Dursleys kleiner Welt nicht vorgesehen.

 

Sein Ziel ist überall das Gleiche: Alle unter eine Knute, alle in ein System.

 

Bei den Wiederverheirateten, bei den Homosexuellen, den alltäglichen Sexualheinis etc. rechnet er sich keine Chance aus. Die kommen nicht unter seine Knute. Da ist die Lebendigkeit geradezu krebsartig zu weit fortgeschritten.

 

Aber die Piusse teilen doch eigentlich seine Angst. Die wollen prinzipiell dasselbe - nur haben sie ein anderes System mit einer anderen Machtorientierung.

Das ist schlecht. Es kann nur einen geben. Also ergeben sich zwei Möglichkeiten:

1. Man lockt mit "Liebe": "Kommt doch her. Bei mir seid Ihr richtig. Beugt Euch unter meine Knute, denn meine Last ist leicht und meine Bestimmungen drücken nicht!"

2. Wenn das nicht hilft, wird aus dem Zuckerbrot die Peitsche geboren. Ausgespuckt in das Reich des Bösen. Eingeordnet in diese angsterweckende, böse, unkontrollierbare Welt. Zeitgeist. Leben. Abzulehnen.

 

Für die Lebenden kommt nur Variante 2 in Frage.

Für ein abgestorbenes Denken und Leben eignet sich Variante 1 besser.

Und vielleicht kann man ja aus den Mitverängstigten noch was machen? Schergen. Ballzuwerfer. Nützliche Deppen.

Da ist "Väterliche Einfühlsamkeit" durchaus geboten. Die Gegner, die sich lediglich in der Richtung, nicht aber in der Denkstruktur unterscheiden, macht man am Besten zu Vasallen.

Bei den anderen dagegen ist Hopfen und Malz verloren. Die hängen an der Lebendigkeit. Die unterscheiden sich auch im ganzen Lebensstil, in der Denkweise - im Prinzip. Da kann man die schlimmsten Auswüchse durch Regelungen und deren Kontrollinstanzen vielleicht noch eindämmen - mehr wohl kaum. Ansonsten drückt man sie besser aus dem Bereich des Sichthorizontes. Möglichst rasch, möglichst vollständig. Und das Gemotze darüber (wie sich diese Kreaturen aufregen!) erträgt man einfach oder amüsiert sich sogar darüber.

Daß Ratzi ein ängstlicher Mensch, der zudem noch kontrollsüctig ist, habe ich in diesem Forum schon vor zig Jahren geschrieben, aber keiner hat mir geglaubt.

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Eure Hysterie ist ja schon hochgradig kindisch, eure Art über den Papst zu schreiben ist über alle Maßen unanständig und eure Psychosen sind mindestens so groß wie jene, die ihr dem Hl. Vater unterstellt. Mecky, von dir höre ich nur hysterische Verschwörungstheorien. Wenn das mal keine Angstpsychose gegen jenes ist, daß du nicht selbst in deinem Orbit hast, also das, was du nicht kontrollieren kannst. Wolfgang, deine Anmerkung mit dem Gebet für den Papst ist ein Zeichen für mangelnde Nächstenliebe. Keinem Mörder würdest du eine Gebetseinfügung - und nichts anderes ist das - verweigern. Schließlich umfasst die Bitte den ganzen Christlichen Weltkreis.

 

Der Papst hat zu einem falschen und unglücklichen Zeitpunkt eine Entscheidung getroffen. Das ist in der Tat kritikwürdig. Aber es ändert nichts! Wer mir Änderungen im kirchlichen Leben, neue dezidierte Anweisungen des Papstes für alle aufgrund seiner hier gemutmaßten Einstellung nachweisen kann der soll das bitte mal tun.

 

Diese Diskussion hier ist inzwischen nur noch lächerlich und zeugt von Weinerlichkeit, Egozentrik und Selbstverliebtheit.

 

Übrigens: Die Sonne ist auch heute wieder aufgegangen.

Im österreichischen Rundfunk gibt es eien Kabarettsendung in der ein Herr "Schönfärber" auftritt,,,,,,Du solltest dort ein Casting machen.

 

Ansonsten

Wolfgang, deine Anmerkung mit dem Gebet für den Papst ist ein Zeichen für mangelnde Nächstenliebe. Keinem Mörder würdest du eine Gebetseinfügung - und nichts anderes ist das - verweigern. Schließlich umfasst die Bitte den ganzen Christlichen Weltkreis.

 

Das ist einfach nicht richtig.........es hängt die Gültigkeit der Messe an der Gemeinschaft mit dem Papst und mit diesem Papst will ich keine Gemeinschaft mehr.

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Kirchenhistoriker
Warum kann er sich keinen Wertepluralismus vorstellen?

 

 

Das erkennst du an dieser Entscheidung!!! Super! Oder vielleicht daran, daß er nicht überall deine Werte teilt sondern andere Werte vertritt. Toller Wertepluralismus den du da propagierst...

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Kirchenhistoriker
Eure Hysterie ist ja schon hochgradig kindisch, eure Art über den Papst zu schreiben ist über alle Maßen unanständig und eure Psychosen sind mindestens so groß wie jene, die ihr dem Hl. Vater unterstellt. Mecky, von dir höre ich nur hysterische Verschwörungstheorien. Wenn das mal keine Angstpsychose gegen jenes ist, daß du nicht selbst in deinem Orbit hast, also das, was du nicht kontrollieren kannst. Wolfgang, deine Anmerkung mit dem Gebet für den Papst ist ein Zeichen für mangelnde Nächstenliebe. Keinem Mörder würdest du eine Gebetseinfügung - und nichts anderes ist das - verweigern. Schließlich umfasst die Bitte den ganzen Christlichen Weltkreis.

 

Der Papst hat zu einem falschen und unglücklichen Zeitpunkt eine Entscheidung getroffen. Das ist in der Tat kritikwürdig. Aber es ändert nichts! Wer mir Änderungen im kirchlichen Leben, neue dezidierte Anweisungen des Papstes für alle aufgrund seiner hier gemutmaßten Einstellung nachweisen kann der soll das bitte mal tun.

 

Diese Diskussion hier ist inzwischen nur noch lächerlich und zeugt von Weinerlichkeit, Egozentrik und Selbstverliebtheit.

 

Übrigens: Die Sonne ist auch heute wieder aufgegangen.

Im österreichischen Rundfunk gibt es eien Kabarettsendung in der ein Herr "Schönfärber" auftritt,,,,,,Du solltest dort ein Casting machen.

 

Ansonsten

Wolfgang, deine Anmerkung mit dem Gebet für den Papst ist ein Zeichen für mangelnde Nächstenliebe. Keinem Mörder würdest du eine Gebetseinfügung - und nichts anderes ist das - verweigern. Schließlich umfasst die Bitte den ganzen Christlichen Weltkreis.

 

Das ist einfach nicht richtig.........es hängt die Gültigkeit der Messe an der Gemeinschaft mit dem Papst und mit diesem Papst will ich keine Gemeinschaft mehr.

 

Warum schreibst du mir nicht viel lieber mal, was er so alles per Erlass am kirchlichen Leben verändert hat?

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