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Bischofssynode zum Thema "Ehe und Familie"


Udalricus

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Den Partner nicht zu lieben oder zu verlassen ist natürlich sündhaft.

Ich stell mir die zugehörige Beichte lustig vor.

Pönitent: "Herr Pfarrer, ich liebe meine Frau nicht mehr."

Pfarrer: "Ja mei, da müsset sie sich halt zwinge!"

 

Warum hat dann der heilige JP2 bestimmt, dass man selbstverständlich zur Kommunion darf, wenn man mit seinem neuen Partner "wie Bruder und Schwester" zusammenlebt?

 

Werner

 

Werner

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Ich könnte es begründet in verschiedenen Threads unterbringen - aber hier passt es wohl am besten. Gerade lese ich die HK des Monats August (wie so oft hänge ich da etwas hinterher), in seinem Beitrag zur Unauflöslichkeit der Ehe berichtet der St. Georgener Kirchenrechtler Johannes Günter Gerhartz SJ von einem Erlebnis, dass er in den 1960er Jahren in Rom gehabt habe. Dort habe er Gelegenheit zu einem Gespräch mit Kardinal Alfredo Ottaviani gehabt, der nun nicht gerade ein Vorkämpfer der Revolution war. Gerhartz befragte Ottaviani, warum denn nun der Papst bei aller Binde- und Lösevollmacht (Suarez sprach von der "universalissima potestas") keine Vollmacht haben solle, sakramentale und vollzogene Ehen aufzulösen. Ottaviani habe geantwortet: "Padre, sie wissen, dass der Papst diese Ehen bisher nicht gelöst hat; aber wir müssen diese Frage prüfen."

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Ich hoffe, ich habe es nicht übersehen und es hat schon jemand verlinkt:

 

Das Abschlussdokument der ao Synode http://www.dbk.de/presse/details/?presseid=2669&cHash=f83a8d54f1d58194e5e726eaad691fe1

bearbeitet von Edith1
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Interessante These. Aber damit wäre die Unauflöslichkeit der Ehe tatsächlich ad absurdum geführt.

Die biblische Weisung lautet: Was Gott zusammengefügt hat, das darf der Mensch nicht trennen.

 

Wo steht geschrieben, daß Gott nicht trennt?

 

Im 1. Kapitel des Johannesevangeliums.

 

Da steht „Gott ist die Liebe”. Liebe trennt nicht. Liebe führt zusammen.

 

Und wenn die Liebe weg ist, hat Gott sich verabschiedet.

 

Werner

 

Nö. Gott verabschiedet sich nicht. Menschen verabschieden sich - das nennt man Sünde.

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Den Partner nicht zu lieben oder zu verlassen ist natürlich sündhaft.

 

Spätestens jetzt sollte man ausreichend abgeschreckt sein, eine Ehe einzugehen.

 

Ja, das haben die Jünger auch gesagt. Matt. 9-10: „

Ich sage euch: Wer seine Frau entlässt, obwohl kein Fall von Unzucht vorliegt, und eine andere heiratet, der begeht Ehebruch.3
10 Da sagten die Jünger zu ihm: Wenn das die Stellung des Mannes in der Ehe ist, dann ist es nicht gut zu heiraten.”
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Thomas' Argumentation ist übrigens genial.

Was man daraus nicht alles ableiten kann:

Wenn zwei Geschiedene zu anderen Partnern Liebe entwickeln, ist es logischerweise Gott, der da wirkt.

Und die Kirche, die diese neue Liebe verurteilt, handelt gegen Gott.

Gleiches gilt bei Liebe zwischen zwei Menschen des gleichen Geschlechts.

Usw.

 

Werner

Weißt Du, lieber Werner, es wäre zeitsparend, wenn Du einfach ein automatisches Programm nutzen würdest, das zu jedem Beitrag eines Katholiken schreibt „Ich finde alles, was nur entfernt katholisch aussieht, doof, und Katholiken auch.” Das würde Dir die geistige (?) Anstrengung ersparen, anderen Menschen mit aller Penetranz das Wort im Munde zu verdrehen, nur weil Du es nicht aushalten kannst, dass diese etwas glauben, was Du verloren hast. Armes Luder!

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Den Partner nicht zu lieben oder zu verlassen ist natürlich sündhaft.

 

Spätestens jetzt sollte man ausreichend abgeschreckt sein, eine Ehe einzugehen.

 

Ja, das haben die Jünger auch gesagt. Matt. 9-10: „

Ich sage euch: Wer seine Frau entlässt, obwohl kein Fall von Unzucht vorliegt, und eine andere heiratet, der begeht Ehebruch.3
10 Da sagten die Jünger zu ihm: Wenn das die Stellung des Mannes in der Ehe ist, dann ist es nicht gut zu heiraten.”

 

Das geht am Thema vorbei. Niemand fordert, es solle erlaubt werden, seine Frau wegzuschicken, wenn einem danach ist.

 

Werner

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Thomas' Argumentation ist übrigens genial.

Was man daraus nicht alles ableiten kann:

Wenn zwei Geschiedene zu anderen Partnern Liebe entwickeln, ist es logischerweise Gott, der da wirkt.

Und die Kirche, die diese neue Liebe verurteilt, handelt gegen Gott.

Gleiches gilt bei Liebe zwischen zwei Menschen des gleichen Geschlechts.

Usw.

 

Werner

Weißt Du, lieber Werner, es wäre zeitsparend, wenn Du einfach ein automatisches Programm nutzen würdest, das zu jedem Beitrag eines Katholiken schreibt „Ich finde alles, was nur entfernt katholisch aussieht, doof, und Katholiken auch.” Das würde Dir die geistige (?) Anstrengung ersparen, anderen Menschen mit aller Penetranz das Wort im Munde zu verdrehen, nur weil Du es nicht aushalten kannst, dass diese etwas glauben, was Du verloren hast. Armes Luder!

 

Warum antwortest du eigentlich nie argumentativ, sondern immer nur ad personam?

 

Werner

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Etwas anderes zu meinen wäre ja auch gleich ein Ehehinderungs- und Annullierungsgrund!

 

Meinen darf man es ohne Folgen, wollen darf man es nicht (wenn man denn eine gültige Ehe haben will).

 

 

Richtig, wollen.

Im christlichen Abendland wollen eigentlich alle immer ewig. Ich bezweifle, dass es heute viele Trauungen gibt, in denen etwas anderes gewollt wird, als bis zum letzten Atemzug zusammenzubleiben, ganz egal, ob auf dem Standesamt oder vor der versammelten Transzendenz.

 

Und wie komisch es uns vorkommt etwas anderes zu wollen oder gar gleich ins Eheversprechen hineinzupacken, ist die Eheauffassung des Islam, der eine Zeitehe kennt. Ein Mann kann nicht nur mehrere Frauen heiraten, die Eheleute können auch nur für eine bestimmte Zeit heiraten. Das kann von wenigen Minuten/Stunden bis zu mehreren Jahren reichen.

 

Das ist eine andere Variante von Gesetzlichkeit. Sex außerhalb der Ehe ist derart verboten, dass man seinen Onenightstand für eine Nacht heiraten kann.

 

Das nenne ich mal kundenorientierte Theologie.

 

Und so frauenfreundlich...

 

Im Übrigen kenne ich jede Menge Ehen die durchaus mit dem Gedanken an Scheidung, aufgesetzten Eheverträgen etc geschlossen werden. Meistens in weiß und in der Kirche...

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"Bis dass der Tod euch scheidet"

 

Muss damit wirklich der Tod einer Person gemeint sein? Kann damit nicht auch der Tod der Beziehung gemeint sein?

Was damit gemeint ist steht außer Zweifel, aber das ist gar nicht der Punkt. Entscheidend ist, was vorher kommt, nämlich "ich will... bis dass..."

Nicht "ich werde", nicht, "ich schwöre, dass ich nie mehr... bevor der Tod uns scheidet" oder sowas.

Dass beide in dem Moment, wo sie das sagen, das wollen, kann man getrost unterstellen.

Aber das hat doch rein gar nichts mit dem zu tun, was sich Jahre später daraus entwickelt hat.

 

Werner

 

Das wäre aber schade. DerSatz: Was man verspricht, muss man auch halten" kommt ja nicht aus der Bibel... Eine gewisse Verbindlichkeit sehe ich da schon. Natürlich kann es Scheitern geben. Aber ich kann auch in einer Entwicklung mich an mein Versprechen erinnern. Machmal hilft es.

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Interessante These. Aber damit wäre die Unauflöslichkeit der Ehe tatsächlich ad absurdum geführt.

Die biblische Weisung lautet: Was Gott zusammengefügt hat, das darf der Mensch nicht trennen.

 

Wo steht geschrieben, daß Gott nicht trennt?

 

Im 1. Kapitel des Johannesevangeliums.

 

Da steht „Gott ist die Liebe”. Liebe trennt nicht. Liebe führt zusammen.

 

Und wenn die Liebe weg ist, hat Gott sich verabschiedet.

 

Werner

 

Liebe verabschiedet sich genauso wenig wie Gott. Ab und an ist man bei beiden allerdings mit Blindheit geschlagen.

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Ich hoffe, ich habe es nicht übersehen und es hat schon jemand verlinkt:

 

Das Abschlussdokument der ao Synode

Soweit ersichtlich gab es die meisten Nein-Stimmen bei den Punkten 22, 25, 27, 28, 35, 41 - 43 (Zusammenleben außerhalb einer kath. Ehe), 47 - 49, 51 - 54 (Geschiedene) und 55, 56 (Homosexuelle). Ich bin gespannt, ob bei diesen Themen ein Konsens hergestellt werden kann, der über allgemeine Aussagen hinausgeht.

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"Bis dass der Tod euch scheidet"

 

Muss damit wirklich der Tod einer Person gemeint sein? Kann damit nicht auch der Tod der Beziehung gemeint sein?

Was damit gemeint ist steht außer Zweifel, aber das ist gar nicht der Punkt. Entscheidend ist, was vorher kommt, nämlich "ich will... bis dass..."

Nicht "ich werde", nicht, "ich schwöre, dass ich nie mehr... bevor der Tod uns scheidet" oder sowas.

Dass beide in dem Moment, wo sie das sagen, das wollen, kann man getrost unterstellen.

Aber das hat doch rein gar nichts mit dem zu tun, was sich Jahre später daraus entwickelt hat.

 

Werner

 

Das wäre aber schade. DerSatz: Was man verspricht, muss man auch halten" kommt ja nicht aus der Bibel... Eine gewisse Verbindlichkeit sehe ich da schon. Natürlich kann es Scheitern geben. Aber ich kann auch in einer Entwicklung mich an mein Versprechen erinnern. Machmal hilft es.

 

Es heißt nicht "ich verspreche, dich immer lieben zu wollen", sondern "ich will dich lieben"

Es ist eine Absichtsbekundung.

Versprechen kann man das nämlich gar nicht.

Liebe ist nichts, was man versprechen kann.

 

Werner

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Interessante These. Aber damit wäre die Unauflöslichkeit der Ehe tatsächlich ad absurdum geführt.

Die biblische Weisung lautet: Was Gott zusammengefügt hat, das darf der Mensch nicht trennen.

 

Wo steht geschrieben, daß Gott nicht trennt?

 

Im 1. Kapitel des Johannesevangeliums.

 

Da steht „Gott ist die Liebe”. Liebe trennt nicht. Liebe führt zusammen.

 

Und wenn die Liebe weg ist, hat Gott sich verabschiedet.

 

Werner

 

Liebe verabschiedet sich genauso wenig wie Gott. Ab und an ist man bei beiden allerdings mit Blindheit geschlagen.

 

Aber sicher kann sich Liebe verabschieden.

 

Werner

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Warum antwortest du eigentlich nie argumentativ, sondern immer nur ad personam?

Weil man auf gehässige Verdrehungen nur so antworten kann, dass man die dahinter stehenden Motive klarstellt. Wenn Du meinst, Beiträge nur einseitig auf den Kopf stellen und lächerlich machen zu können, ohne darauf eine passende Antwort zu bekommen, solltest Du das vielleicht bei jemand anderem versuchen. Jedenfalls ist es mehr als albern, hinterher angeflennt zu kommen und sich beschweren.

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Auf das "jemanden wegschicken, wenn einem gerade danach ist" läuft der Wunsch Vieler allerdings hinaus, und durchaus auch die Vorgehensweise einige mir bekannter Personen.

Und die RKK tut mMn gut daran, zu erinnern, dass am Anfang eienr Ehe ein Versprechen steht und eine Verantwortung.

 

Was "Liebe" anbetrifft, so ist das Verständnis der RKK halt nicht: Ich seh dich durch die roarote Brille; alles,was dut ust, ist toll und ich will unbedingt Sex mit dir".

Die Phase ist nett, dauert aber meistens nicht ewig.

Liebe ist dauerhafter, veranwortungsvoller, ernster.

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"Bis dass der Tod euch scheidet"

 

Muss damit wirklich der Tod einer Person gemeint sein? Kann damit nicht auch der Tod der Beziehung gemeint sein?

Was damit gemeint ist steht außer Zweifel, aber das ist gar nicht der Punkt. Entscheidend ist, was vorher kommt, nämlich "ich will... bis dass..."

Nicht "ich werde", nicht, "ich schwöre, dass ich nie mehr... bevor der Tod uns scheidet" oder sowas.

Dass beide in dem Moment, wo sie das sagen, das wollen, kann man getrost unterstellen.

Aber das hat doch rein gar nichts mit dem zu tun, was sich Jahre später daraus entwickelt hat.

 

Werner

 

Das wäre aber schade. DerSatz: Was man verspricht, muss man auch halten" kommt ja nicht aus der Bibel... Eine gewisse Verbindlichkeit sehe ich da schon. Natürlich kann es Scheitern geben. Aber ich kann auch in einer Entwicklung mich an mein Versprechen erinnern. Machmal hilft es.

 

Es heißt nicht "ich verspreche, dich immer lieben zu wollen", sondern "ich will dich lieben"

Es ist eine Absichtsbekundung.

Versprechen kann man das nämlich gar nicht.

Liebe ist nichts, was man versprechen kann.

 

Werner

 

Ich verspreche die Treue. Und ob das 'will' eine Absichtsbekundung oder ein Futur- "Will" ist- nun ja, da darf jetzt chryso ran.

Aber wie auch immer, ich gebe ein Versprechen ab und ein anderer Mensch verlässt sich vielleicht darauf. Dessen sollten sich Ehepartner schon bewusst sein.

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Versprechen kann man das nämlich gar nicht. Liebe ist nichts, was man versprechen kann.

Du solltest Deine eigene Unfähigkeit nicht zur allgemeinen Maxime überhöhen.

 

Selbstverständlich kann „man” Liebe versprechen. Und man auch daran scheitern, dieses Versprechen zu erfüllen. Menschen scheitern schon mal. Das ist menschlich. Unmenschlich wird es erst, wenn man das Scheitern in Gelingen umzulügen versucht.

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Liebe als solche verabschiedet sich nicht. Liebe ist ja keien Person.

Ich denke, dass ich weiß, was du meinst, aber hinter einer gescheiterten Beziehung steckenja (meistens) ein Prozess, innnerhalb dessen -so beobachte ich das- zu oft nicht liebevoll miteinander umgegangen wurde, ja, wo Achtung /Respekt, von Ehre ganz zu schweigen, gefehlt hat. Und oftmals Erwartungen, die ein wenig, äh, hoch waren. Die Realität und die eigenen Erwartungen passen nicht immer zueinander, das ist aber in den seltensten Fällen der Fehler der Realität.

 

Um dauerhafte Liebe zu leben, muss etwas getan werden.

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"Bis dass der Tod euch scheidet"

 

Muss damit wirklich der Tod einer Person gemeint sein? Kann damit nicht auch der Tod der Beziehung gemeint sein?

Was damit gemeint ist steht außer Zweifel, aber das ist gar nicht der Punkt. Entscheidend ist, was vorher kommt, nämlich "ich will... bis dass..."

Nicht "ich werde", nicht, "ich schwöre, dass ich nie mehr... bevor der Tod uns scheidet" oder sowas.

Dass beide in dem Moment, wo sie das sagen, das wollen, kann man getrost unterstellen.

Aber das hat doch rein gar nichts mit dem zu tun, was sich Jahre später daraus entwickelt hat.

 

Werner

 

Das wäre aber schade. DerSatz: Was man verspricht, muss man auch halten" kommt ja nicht aus der Bibel... Eine gewisse Verbindlichkeit sehe ich da schon. Natürlich kann es Scheitern geben. Aber ich kann auch in einer Entwicklung mich an mein Versprechen erinnern. Machmal hilft es.

 

Es heißt nicht "ich verspreche, dich immer lieben zu wollen", sondern "ich will dich lieben"

Es ist eine Absichtsbekundung.

Versprechen kann man das nämlich gar nicht.

Liebe ist nichts, was man versprechen kann.

 

Werner

 

Ich verspreche die Treue. Und ob das 'will' eine Absichtsbekundung oder ein Futur- "Will" ist- nun ja, da darf jetzt chryso ran.

Aber wie auch immer, ich gebe ein Versprechen ab und ein anderer Mensch verlässt sich vielleicht darauf. Dessen sollten sich Ehepartner schon bewusst sein.

 

Treue kann man versprechen, das ist richtig. Allerdings finde ich, dass die Treue nicht um ihrer selbst Willen, sondern wegen dem, dem man treu sein will, einen Wert hat. Wenn dieser andere auf die Treue verzichtet, wenn sie ihm sogar lästig oder wierwärtig wird, dann muss man sich auch nicht mehr daran gebunden finden, so finde ich.

 

Werner

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Liebe als solche verabschiedet sich nicht. Liebe ist ja keien Person.

Ich denke, dass ich weiß, was du meinst, aber hinter einer gescheiterten Beziehung steckenja (meistens) ein Prozess, innnerhalb dessen -so beobachte ich das- zu oft nicht liebevoll miteinander umgegangen wurde, ja, wo Achtung /Respekt, von Ehre ganz zu schweigen, gefehlt hat. Und oftmals Erwartungen, die ein wenig, äh, hoch waren. Die Realität und die eigenen Erwartungen passen nicht immer zueinander, das ist aber in den seltensten Fällen der Fehler der Realität.

 

Um dauerhafte Liebe zu leben, muss etwas getan werden.

Das ist ja alles gar keine Frage.

Aber es geht doh darum, was man tun soll, wenn das Kind im Brunnen liegt.

Und dann ist es halt nicht hilfreich, nur davon zu predigen, das Kinder nicht in Brunnen fallen sollen.

 

Werner

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Versprechen kann man das nämlich gar nicht. Liebe ist nichts, was man versprechen kann.

Du solltest Deine eigene Unfähigkeit nicht zur allgemeinen Maxime überhöhen.

 

Selbstverständlich kann „man” Liebe versprechen. Und man auch daran scheitern, dieses Versprechen zu erfüllen. Menschen scheitern schon mal. Das ist menschlich. Unmenschlich wird es erst, wenn man das Scheitern in Gelingen umzulügen versucht.

 

Das ist dummes Zeug. Aus rein semantischen Gründen.

Du kannst deiner Frau jetzt deine Liebe versichern. Und dabei die Wahrheit sagen.

Du kannst deiner Frau versprechen, dass du versuchen wirst sie immer zu lieben. Und dieses Versprechen halten.

Du kannst deiner Frau versprechen, dass du ihr immer deine Liebe versichern wirst. Und dieses Versprechen halten. Allerdings kann es dir dann passieren, dass du dann irgendwann nicht mehr die Wahrheit sagen kannst.

Ihr aber ewige Liebe zu versprechen, dazu bist auch du aus rein semantischen Gründen unfähig.

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