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Klima-, Umwelt- und Naturschutz


Shubashi
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Thofrock
vor 59 Minuten schrieb rince:

Zum Fracking-Verbot in Deutschland:

 

https://www.n-tv.de/23523962

Für die Förderung von Fracking Gas in Bayern bin ich übrigens auch. Gleiches gilt für Sachsen.

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Marcellinus

Die meisten Vorkommen scheinen in Niedersachsen zu sein. Was eine merkwürdige Ironie ist, kamen doch die meisten Befürworter russischer Gaslieferungen auch von da. ;)

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Thofrock

Ja klar, so wie Niedersachsen auch die besten Endlagerbedingungen hat. Wir sollten gleich mal Fracking Bohrungen in der Asse machen.

 

Ich bin dafür, in Wolfratshausen anzufangen. Bei Edmund im Vorgarten. 

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vor 8 Stunden schrieb Thofrock:

Ironischerweise wollen das die, gegen die sie protestieren, ebenfalls.

Typische Propaganda des Salon-Sozialisten.

 

Die Demonstranten haben dieses Ziel ja klar formuliert. 

 

Wo kann ich entsprechendes bei den Betreibern des Hamburger Hafens nachlesen? 

Edited by rince
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vor 8 Stunden schrieb Thofrock:

Für die Förderung von Fracking Gas in Bayern bin ich übrigens auch. Gleiches gilt für Sachsen.

Genau das Problem wird im Artikel auch angesprochen:

 

Zu viel emotionales Polemisieren statt Fakten-basiertes Argumentieren. 

Edited by rince
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ultramontanist
vor einer Stunde schrieb Moriz:

 

Irgendwie möchte ich kein Spüli im Trinkwasser haben...

wer möchte das schon.

Jede Energie hat Vor und Nachteile.:evil:

WER heute wenig für eine warme Bude zahlen will, der bezahlt halt morgen mehr fürs Trinkwasser;)

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vor 1 Stunde schrieb Moriz:

 

Irgendwie möchte ich kein Spüli im Trinkwasser haben...

Nicht? Es gibt doch schöne Sorten: Himbeer, Granatapfel, Orange, ...

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vor 36 Minuten schrieb UHU:
vor 2 Stunden schrieb Moriz:

 

Irgendwie möchte ich kein Spüli im Trinkwasser haben...

Nicht? Es gibt doch schöne Sorten: Himbeer, Granatapfel, Orange, ...

Als Spüli??? Mit den 'Früchten' wasche mir doch die Haare...

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vor 28 Minuten schrieb Moriz:

Als Spüli??? Mit den 'Früchten' wasche mir doch die Haare...

Ja - als Spüli. Schau einfach mal in die Regale/Internetläden einer großen Drogeriekette.

Wobei ich mich frage: Wozu bräuchte ich gefühlt 47 Sorten Abwaschmittel? Wenn es nur drei Sorten gäbe, wäre für mich das aus verschiedenen Gründen völligst in Ordnung.

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vor 25 Minuten schrieb UHU:

Ja - als Spüli. Schau einfach mal in die Regale/Internetläden einer großen Drogeriekette.

Wobei ich mich frage: Wozu bräuchte ich gefühlt 47 Sorten Abwaschmittel? Wenn es nur drei Sorten gäbe, wäre für mich das aus verschiedenen Gründen völligst in Ordnung.

Mein Spüli kauf' ich beim Discounter. Gibt's da wirklich mehr als drei Sorten? (Lange nicht mehr gekauft.)

Bei der Flüssigseife kaufe ich immer meine Lieblingsfarbe :)

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vor 4 Minuten schrieb Moriz:

Mein Spüli kauf' ich beim Discounter. Gibt's da wirklich mehr als drei Sorten? (Lange nicht mehr gekauft.)

Bei der Flüssigseife kaufe ich immer meine Lieblingsfarbe :)

Nee, Discounter werden nicht die Auswahl wie die großen Drogerieketten haben.

Flüssigseife kaufe ich immer Hausmarke und irgendwas fruchtig ;) und im Nachfüllbeutel.

Mit dem Nachfüllbeutel habe ich wieder das Threadthema erreicht. :D

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vor 30 Minuten schrieb UHU:

Mit dem Nachfüllbeutel habe ich wieder das Threadthema erreicht. :D

Ich nehme für die Körperpflege (Hände, Kopf, Körper) nur noch Manufaktur-Naturseife am Stück.

 

Shampoos oder Spülung brauch ich bei Glatze oder max. 3 mm Haarlänge eh nicht.

 

Nur das Thema Rasierschaum konnte ich noch nicht klären, weil mir Pinsel und Schaumschale noch nicht geheuer sind.

 

Mit Sonnenschutz komme ich auf 18 Pflegeutensilien im Badezimmer (also ohne Waage, Handtücher, Waschlappen, Vorleger, Medizinisches, Medikamente, usw.) inkl. Kulturtasche (in der ich immer alles zusammen habe) und dem Etui für die Nagelpflegeutensilien.

Mit Schaumschale, Pinsel und ggf. Ständer wären es 20 bzw. 21.

(Ok - den Kajal für Karneval habe ich jetzt nicht mitgerechnet.)

 

Weniger geht meiner Meinung nach kaum noch.

Edited by Flo77
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Thofrock
vor 2 Stunden schrieb Shubashi:

 

Wieso sollten solche Menschen ernstgenommen werden?

Ich hätte auch gerne mal gewusst, warum gerade in vermeintlich „fortschrittlichen“ Milieus mit solchen Vorstellungen überhaupt kokettiert wird?

Du benutzt ein paar verblendete Spinner, um eine ganze Bewegung zu diskreditieren, die eben den von dir skizzierten Zusammenbruch ein paar Jahrzehnte hinausschieben möchte.

 

Du denkst einfach zu kurzfristig. Hauptsache, der Planet reicht noch für uns. Du möchtest auf das Treiben, dass uns in diese bemerkenswerte Situation gebracht hat, nicht verzichten. Dass der Zusammenbruch in anderen Teilen der Welt längst auf Hochtouren läuft, ignorierst du leider. 

 

Dabei hast du doch inzwischen nachhaltig zur Kenntnis nehmen können, dass der böse grüne Wirtschaftsminister sich wie jeder seiner Vorgänger auch dem Wachstum verpflichtet fühlt.  Hier im Forum kommt das nicht so richtig rüber, denn grün ist ja grundsätzlich böse hier, wenn man aber seine Auftritte vor Arbeitgeberverbänden sieht, läuft das doch sehr harmonisch.

 

Die Menschen haben ist in wenigen Jahrzehnten geschafft, einen völlig intakten Planeten unumkehrbar in die Unbewohnbarkeit zu treiben. Und außer in den Regionen die bereits unbewohnbar sind, interessiert uns das auch überhaupt nicht. Denn für uns reicht es ja noch.

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vor 7 Minuten schrieb Thofrock:

Die Menschen haben ist in wenigen Jahrzehnten geschafft, einen völlig intakten Planeten unumkehrbar in die Unbewohnbarkeit zu treiben.

Vor ein paar Jahrzehnten war der Rhein in Basel so intakt, dass man nicht drin Baden konnte. Heute ist Rheinschwimmen sehr beliebt.

 

Vor ein paar Jahrzehnten war die Luft in Bitterfeld & Co wirklich gesundheisgefährdend. 

 

In Deutschland hat man in den letzten Jahrzehnten deutliche Verbesserungen erreicht.

 

Aber ja, die stark steigende Bevölkerung in anderen Gegenden der Welt ist durchaus problematisch für die Umwelt

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ultramontanist
vor 3 Stunden schrieb Shubashi:

Diskutieren wir das doch mal ernsthaft, ohne provokante Schlagwörter.

Wenn es also tatsächlich keinerlei Energieimporte mehr nach Deutschland gäbe, und gleichzeitig radikal aus der heimischen Braunkohle ausgestiegen würde, was ginge dann überhaupt noch?

Und das sind die Forderungen dieser Aktivisten:

https://taz.de/Debatte-Klimapolitik/!5251372/

 

Also, ich würde mal sagen, setzte man das ernsthaft um:

-bräche die öffentlich Stromversorgung komplett zusammen

-es gäbe fast keine Treibstoffe mehr, und daher kein Transportwesen.

-es gäbe praktisch keinerlei Industrieproduktion mehr.

Es gibt eben Schlimmeres als 2 Grad Klimawandel:evil:

 

Für die Radikalen spricht,dass sie wohl selber nicht erwarten ihre Forderungen durchzusetzen.

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ultramontanist
vor 3 Minuten schrieb Marcellinus:

 

 Die letzte nachhaltig lebende Menschenart waren vermutlich die Neandertaler.

Und die waren so klug beim Erscheinen von uns modernen Menschen auszusterben:daumenhoch:

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vor 5 Minuten schrieb Marcellinus:

Entschuldige, aber für so naiv halte ich dich nicht.

Ich schon. Oder er verbreitet bewusst Propagandalügen.

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Marcellinus
vor 12 Minuten schrieb ultramontanist:
vor 16 Minuten schrieb Marcellinus:

Die letzte nachhaltig lebende Menschenart waren vermutlich die Neandertaler.

Und die waren so klug beim Erscheinen von uns modernen Menschen auszusterben

 

Die Ursache dafür waren wohl auch die Sapiense. Die waren einfach erfolgreicher im Ausbeuten ihrer Umwelt, und dadurch zahlreicher. Was damals ein evolutionärer Vorteil war, wird nun zum Nachteil.

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Shubashi
2 hours ago, Marcellinus said:

 

Entschuldige, aber für so naiv halte ich dich nicht. Es gibt seit mindestens 2000 Jahren mehr Menschen, als dieser Planet auf Dauer verträgt. Die ersten massiven Abholzungsaktionen datieren aus der Zeit der Phönizier und Griechen, die Schlackeberge der etruskischen Eisenproduktion sind heute noch zu sehen. Die ersten massiven Brandrodungen haben kurz nach Auftauchen des Homo Sapiens stattgefunden, das Ausrotten der Megafauna ebenfalls. Die letzte nachhaltig lebende Menschenart waren vermutlich die Neandertaler.

 

Jared Diamond hat die Erfindung der Landwirtschaft als die zentrale Zäsur angesehen, die eben zu Phasen des zivilisatorischen Aufbaus mit Übernutzung lokaler Ressourcen und (gewalttätiger) Konkurrenz um selbige bezeichnet.

 

Das Problem ist nun mal, dass es äusserst schwierig ist, unsere Zivilisation auf ein Maß zurückzuführen, dass kompatibel mit den natürlichen Reserven unseres Planeten ist. Die Ideen der „verblendeten Spinner“ würden dabei die Radikalkur darstellen: Zivilisationszusammenbruch durch Zerstörung modernen Infrastruktur.

Mein Problem ist dabei, dass eben diese Konsequenz solcher Vorschläge nicht durchdacht wird - „gut gemeint“ halte ich da für keine gute Entschuldigung, weil eben auch die gemäßigten Versionen einen Abbau der modernen Infrastruktur bedingen, ohne dass den Leuten die Folgen offen dargestellt werden.

Ich bin ebenfalls sehr für einen ökologischen Umbau, aber eben in einer Weise, die mit den gewohnten demokratischen und rechtlichen Standards vereinbar ist.

Man kann dann auch Wohlstandsreduktionen vereinbaren, aber wie bei jeder gefährlichen Therapie bitte mit der notwendigen Aufklärung der Patienten.

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https://www.n-tv.de/panorama/Walross-Freya-in-Norwegen-eingeschlaefert-article23525061.html

Ich bin fassungslos und wütend wegen der Begründung:

Zitat

Da Appelle an die Öffentlichkeit, Abstand zum Walross zu halten, nicht fruchteten, wurde jedoch anders entschieden. Immer wieder näherten sich Menschen, um Fotos zu machen. Besonders störte es die Fischereidirektion, dass Leute zu Freya ins Wasser gehüpft waren und ihr sehr nahe gekommen sind. In einigen Fällen sollen auch Kinder dabei gewesen sein.

Wegen der Doofheit und Dummheit von Menschen wurde das Tier getötet.

Und was ich dazu noch schreiben würde, lasse ich lieber ...

  • Sad 2
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vor 4 Stunden schrieb Shubashi:

Jared Diamond hat die Erfindung der Landwirtschaft als die zentrale Zäsur angesehen, die eben zu Phasen des zivilisatorischen Aufbaus mit Übernutzung lokaler Ressourcen und (gewalttätiger) Konkurrenz um selbige bezeichnet.

 

Dazu kommt in den letzten 200 Jahre eine deutlich gesunkene Kindersterblichkeit.

Ich habe mal versucht, herauszubekommen, wie viele Menschen im deutschen Reich lebten. Ist gar nicht so einfach, denn zwischen 1871 und 1918 wuchs die Bevölkerung extrem. Die Leute bekamen immer noch viele Kinder, aber im Gegensatz zu früher überlebten die auch fast alle, u.a. dankt gestiegener Hygiene. Welchen Anteil die geänderte Arbeitsorganisation hatte, weiß ich jetzt nicht zu sagen; die massenweise Schaffung industrielle Arbeitsplätze dürfte auch in diese Zeit fallen.

Gestiegener Wohlstand (und die 'Pille') haben dann irgendwann dazu geführt, daß unsere Zahl langsam wieder sinkt. Aber Deutschland (flächenmäßig deutlich kleiner als das damalige Deutsche Reich) hat immer noch mehr Einwohner als dieses.

 

Und von irgendwem stammt der Spruch: "Wer zwei Halme da wachsen lässt, wo bisher nur einer wächst, der ist größer als jeder Feldherr". Die großtechnische Nutzbarmachung von Luftstickstoff als Rohstoff für die Industrie, u.a. für Düngemittel, ist wohl eine deutsche Erfindung.

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Thofrock
vor 8 Stunden schrieb rince:

Vor ein paar Jahrzehnten war der Rhein in Basel so intakt, dass man nicht drin Baden konnte. Heute ist Rheinschwimmen sehr beliebt.

Vor allem bei Pegelständen von 30 cm. Der Rhein gibt inzwischen Sandbänke frei, die man noch nie gesehen hat. Energiewirtschaft und chemische Industrie schlagen Alarm, weil sie über Wasserstraßen nicht mehr beliefert werden können.

 

Dass uns die jedes Jahr neue Rekorde setzende Dürre auch ein paar Milliarden kostet, fließt ja in die Rechnungen der EE- Feinde nicht mit ein. Und dass Dürre auch ein ganz erheblicher Inflationstreiber ist, bewegt sich auch außerhalb jeder Wahrnehmung.

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