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Klima-, Umwelt- und Naturschutz


Shubashi

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vor einer Stunde schrieb mn1217:

Die Menschheit wusste  spätestens spätestens seit Club of Rome 1970, was Sache ist, hat  aber  immer zu wenig getan. Umweltschutz war immer angeblich zu teuer, zu umständlich, zu unbequem, zu was- weiss- ich.

Und jetzt wird es halt richtig teuer und unangenehm. Im Prinzip gilt: Selbst schuld,leb mit den Konsequenzen deines Verhaltens.

Das Problem ist nur,dass diejenigen,die es am meisten verursacht haben,es am wenigsten spüren (werden).

Diese Unwahrheiten werden durch Wiederholung nicht wahrer.

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Wir wissen schon lange, das wir Mist bauen.

Wir wissen auch,was wir anders machen können.

Wir tun es aber unzureichend.

Und das, was momentan schon spürbar ist,ist noch gar nix.

 

bearbeitet von mn1217
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vor 2 Stunden schrieb Marcellinus:

 

Das ist einfach nicht richtig! Ich habe es erlebt, und die Erfolge auch. Auf einmal sah man den Himmel über der Ruhr wieder, im Rhein schwammen wieder Fische und die Wälder lagen nicht mehr voll von Sperrmüll. 

...

 

Das sind  Erfolge, die auch gut sind.

Wobei leider immer noch Müll im Wald ist.

Und es der ein oder anderen Fischart demnächst vielleicht zu warm im Rhein wird.

Es reicht nicht.

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vor 2 Minuten schrieb mn1217:

 

Das sind  Erfolge, die auch gut sind.

Wobei leider immer noch Müll im Wald ist.

Und es der ein oder anderen Fischart demnächst vielleicht zu warm im Rhein wird.

Es reicht nicht.


Richtig, es reicht nicht! Wir sind zu viele! In diesem Land, und in allen anderen Ländern auch.

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Gerade eben schrieb Marcellinus:


Richtig, es reicht nicht! Wir sind zu viele! In diesem Land, und in allen anderen Ländern auch.

Also ist die beste Maßnahme Suizid.

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Kleiner Nachtrag: Man hatte hier bei uns im Norden eine Herde Wisente ausgewildert. Hat nicht funktioniert! Hat sich mit Land- und Forstwirtschaft gebissen (im wahrsten Sinne des Wortes). Und daß bei uns die Wölfe auch zunehmend wieder abgeschossen werden, hat ja auch wohl jeder mitbekommen. 

 

Fun Fakt: Mit der Ausbreitung des Homo Sapiens über diese Planeten ist überall nach kurzer Zeit die Großfauna ausgestorben (worden). Vor ca. 2.500 Jahren haben die Völker rund um das Mittelmeer begonnen, die dortigen Wälder abzuholzen, um Schiffe daraus zu machen. Die Schlackeberge der Eisengewinnung der Etrusker sind heute noch zu sehen. Bis ca. 1.500 war Mitteleuropa ein einziger riesiger Urwald. Danach begann die Binnenkolonisierung, mit Städtebau, Holzeinschlag, Köhlerei, Bergbau, der Wald verschwand und mit ihm die Tiere und Planzen. Ich denke, die letzte Menschenart, die nachhaltig gelebt hat, war der Neandertaler. 

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6 hours ago, mn1217 said:

Die Menschheit wusste  spätestens spätestens seit Club of Rome 1970, was Sache ist, hat  aber  immer zu wenig getan. Umweltschutz war immer angeblich zu teuer, zu umständlich, zu unbequem, zu was- weiss- ich.

Und jetzt wird es halt richtig teuer und unangenehm. Im Prinzip gilt: Selbst schuld,leb mit den Konsequenzen deines Verhaltens.

Das Problem ist nur,dass diejenigen,die es am meisten verursacht haben,es am wenigsten spüren (werden).


Es ging mir mit dem Beispiel nicht einfach um „zu teuer“, sondern um zu zeigen, dass Klimapolitik auch wirtschaftlich funktionieren muss, weil sie sonst nämlich gar nicht funktioniert.

„Gar nicht funktionieren“ heißt dann konkret, dass eine Wohnungsbaugesellschaft pleite geht. Wohnungen können dann nicht mehr adäquat gewartet werden, der Verfall setzt ein und damit droht Unbewohnbarkeit - die für den Bau aufgewandte erhebliche Energie (und die damit freigesetzten Emissionen) gehen verloren.

Der Glaube, Klimaschutz müsse nicht finanzierbar sein, führt letztlich dazu, dass er gar nicht stattfindet.

Deshalb ist es so wichtig, realistisch und durchgerechnet zu planen - reine Fantasie- und Wunschprojekte sind im Prinzip nur gut gemeint, aber am Ende nur Ressourcenverschwendung, die alles schlimmer macht als zuvor.

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vor 3 Stunden schrieb mn1217:

Wir wissen auch,was wir anders machen können.

Tun wir das? Was heute die umwelttechnische Heilsbotschaft ist, ist morgen Teufelswerk. 
So führt die Reduzierung der Stickoxidwerte zu einer höheren Ozonkonzentration, „Bio“-Diesel führt zur Regenwaldzerstörung usw usf.

Diese Erde ist ein extrem komplexes System, zu sagen, wir müssten einfach dieses oder jenes tun, dann würde es gut, ist einfach nicht richtig 

 

Werner

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vor 4 Stunden schrieb mn1217:

 

Das sind  Erfolge, die auch gut sind.

Wobei leider immer noch Müll im Wald ist.

Und es der ein oder anderen Fischart demnächst vielleicht zu warm im Rhein wird.

Es reicht nicht.

Für deine Wünsche braucht es ein paar strenge Hungerwinter und echte Seuchen, nicht sowas albernes wie Covid.

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vor einer Stunde schrieb Werner001:

Diese Erde ist ein extrem komplexes System, zu sagen, wir müssten einfach dieses oder jenes tun, dann würde es gut, ist einfach nicht richtig 

 

Mit anderen Worten, es ist ein säkularer Aberglauben. ;)

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vor 15 Stunden schrieb Marcellinus:


Richtig, es reicht nicht! Wir sind zu viele! In diesem Land, und in allen anderen Ländern auch.

Stimmt,wird aber erstmal so bleiben, eher noch steigen,bevor die Zahl dann wieder sinkt.

Die Frage ist also, was können die 8 Milliarden Meschen tun.

Nur Kopf in den Sand stecken und jammern ist halt keine so gute Alternative. 

bearbeitet von mn1217
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vor 11 Stunden schrieb Werner001:

Tun wir das? Was heute die umwelttechnische Heilsbotschaft ist, ist morgen Teufelswerk. 
So führt die Reduzierung der Stickoxidwerte zu einer höheren Ozonkonzentration, „Bio“-Diesel führt zur Regenwaldzerstörung usw usf.

Diese Erde ist ein extrem komplexes System, zu sagen, wir müssten einfach dieses oder jenes tun, dann würde es gut, ist einfach nicht richtig 

 

Werner

 

Das mit dem komplexen System stimmt.

Das wir Fehler machen,auch.

Nix tun bringt aber auch nix.

Meistens ist es nicht einfach und ja,es braucht unterschiedliche Ansätze. Das heißt ja nicht,dass es nicht geht.  Nur,dass es kompliziert ist.

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vor 11 Stunden schrieb Shubashi:


Es ging mir mit dem Beispiel nicht einfach um „zu teuer“, sondern um zu zeigen, dass Klimapolitik auch wirtschaftlich funktionieren muss, weil sie sonst nämlich gar nicht funktioniert.

„Gar nicht funktionieren“ heißt dann konkret, dass eine Wohnungsbaugesellschaft pleite geht. Wohnungen können dann nicht mehr adäquat gewartet werden, der Verfall setzt ein und damit droht Unbewohnbarkeit - die für den Bau aufgewandte erhebliche Energie (und die damit freigesetzten Emissionen) gehen verloren.

Der Glaube, Klimaschutz müsse nicht finanzierbar sein, führt letztlich dazu, dass er gar nicht stattfindet.

Deshalb ist es so wichtig, realistisch und durchgerechnet zu planen - reine Fantasie- und Wunschprojekte sind im Prinzip nur gut gemeint, aber am Ende nur Ressourcenverschwendung, die alles schlimmer macht als zuvor.

 

Also nix tun,weil es ja momentan so toll läuft?

Es geht doch gar nicht um Wunschvorstellungen.

Das sind doch nur die Strohmänner derjenigen,die nix tun wollen,weil es für sie unangenehm würde,etwas zu tun 

Klimawandel ist real existent und kein Aberglaube. 

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Appelle statt Strategien.

Ideologie statt Wirtschaft.

Panik statt Ratio.

 

Irgendwas muss man ja tun.

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8 minutes ago, mn1217 said:

 

Also nix tun,weil es ja momentan so toll läuft?

Es geht doch gar nicht um Wunschvorstellungen.

Das sind doch nur die Strohmänner derjenigen,die nix tun wollen,weil es für sie unangenehm würde,etwas zu tun 

Klimawandel ist real existent und kein Aberglaube. 


Nein, es geht darum, genau zu prüfen, was geht und was nicht geht.

Wunschvorstellungen sind Programme, die ich beginne, obwohl ich schon mit hoher Wahrscheinlichkeit vorhersagen kann, dass ich es nicht werde erfolgreich umsetzen können.

Wenn jemand empirisch-verifiziert darlegt, dass ein Klimaneutralitätsprogramm nicht durchführbar ist, was soll die Firma dann tun? Allen Mietern ab 2045 kündigen, Gebäude verkaufen und den Betrieb einstellen?

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vor 53 Minuten schrieb Shubashi:
vor einer Stunde schrieb mn1217:

 

Also nix tun,weil es ja momentan so toll läuft?

Es geht doch gar nicht um Wunschvorstellungen.

Das sind doch nur die Strohmänner derjenigen,die nix tun wollen,weil es für sie unangenehm würde,etwas zu tun 

Klimawandel ist real existent und kein Aberglaube. 


Nein, es geht darum, genau zu prüfen, was geht und was nicht geht.

Wunschvorstellungen sind Programme, die ich beginne, obwohl ich schon mit hoher Wahrscheinlichkeit vorhersagen kann, dass ich es nicht werde erfolgreich umsetzen können.

Wenn jemand empirisch-verifiziert darlegt, dass ein Klimaneutralitätsprogramm nicht durchführbar ist, was soll die Firma dann tun? Allen Mietern ab 2045 kündigen, Gebäude verkaufen und den Betrieb einstellen?

Und ergänzend: Die Strohmänner bauen die, denen die Realisten nicht weit genug gehen. Es geht nicht um 'nix tun wollen' -ganz im Gegenteil: Bis 2050 insgesamt 80% der CO2-Emissionen einzusparen ist ein super Ziel und dafür 100 Millionen im Jahr ausgeben zu wollen echt nicht wenig. Und meiner Meinung nach auch genug.

Nur die letzten 20%, die werden dann so richtig teuer - und da ist weder abzusehen, wie das bezahlt werden soll, noch wofür das wirklich gut sein soll.

 

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Pareto passt sehr gut (zu dem Problem), aber 100 Mios sind zu kurz gesprungen. Das ist ja nicht mal der Radweg in Peru.

 

Erklärung1: https://de.wikipedia.org/wiki/Paretoprinzip

Erklärung2: https://www.tagesschau.de/faktenfinder/radwege-peru-entwicklungshilfe-100.html

 

bearbeitet von Soulman
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vor 2 Stunden schrieb mn1217:

Also nix tun,weil es ja momentan so toll läuft?

Nochmal: wer vertritt diesen Standpunkt? Und der Fall, von dem berichtet wurde, ist doch eben alles andere als 'nix tun'. Du drischst doch munter Strohfrauen...

bearbeitet von rince
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vor 3 Stunden schrieb mn1217:

 

Das mit dem komplexen System stimmt.

Das wir Fehler machen,auch.

Nix tun bringt aber auch nix.

Doch: "Nix tun" ist besser, als Fehler zu machen. Fehler machen alles noch schlimmer, als nix.

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vor 20 Minuten schrieb Aristippos:

Doch: "Nix tun" ist besser, als Fehler zu machen. Fehler machen alles noch schlimmer, als nix.

 

Oder wie Goethe sagte: Es ist nichts schrecklicher als tätige Unwissenheit.

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vor 43 Minuten schrieb Spadafora:

das kann man so allgemein nicht sagen 

sagen kann man alles.

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