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Synodaler Weg - schon versperrt?


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Geschrieben (bearbeitet)
vor 29 Minuten schrieb rorro:

 

Ich habe mal den Abschnitt über die Taufe gelesen. Woher die Erbsünde des einzelnen kommt: Fehlanzeige. Daß die Empfängnis Jesu biologisch(!) jungfräulich war: Fehlanzeige.

 

Man interpretiert lieber am Glaubenssatz vorbei - schränkt also faktisch die Interpretationsmöglichkriten ein, da man eine katechetisch vorgibt. Das nennt man dann fortschrittlich. Auch nett.

 

Und für mich - das ist allerdings mein persönliches Empfinden - ist da zuviel Geschwafel (dasselbe Empfinden habe ich auch beim Dt. Erwachsenenkatechismus). Das hat allerdings mit der doktrinären Einschätzung nichts zu tun.

bearbeitet von rorro
Geschrieben
vor 9 Stunden schrieb rorro:

Übrigens hat das Johannes Dyba live vor Ort erlebt - und dieses Desaster machte aus ihm einen Konservativen.

Oh, vorher war er noch nicht verrückt? Das wusste ich nicht.

 

Werner

Geschrieben
vor 4 Stunden schrieb rorro:

Daß die Empfängnis Jesu biologisch(!) jungfräulich war: Fehlanzeige.

Erklär das mal als Arzt, was ist eine „biologisch jungfräuliche Empfängnis“?

Ohne GV, aber das ist ja eh klar, wenn es der Heilige Geist war. Aber sonst? In vitro ist doch so gesehen auch „biologisch jungfräulich“?

 

Werner

Geschrieben
Am 29.3.2026 um 14:04 schrieb Merkur:

Ich komme drauf zurück, wenn ich ihn gelesen habe. 

Ich habe jetzt die ersten hundert Seiten gelesen und bin angenehm überrascht. Gemessen an dem, was danach und vor allem davor kam, ist dieser Katechismus schon ein bedeutender Entwicklungsschritt. Er ist offensichtlich für das seinerzeitige katholische Milieu geschrieben, nicht für dem Glauben Fernstehende und auch wohl nicht für Konvertiten. Gedacht ist er offenbar für Erwachsene, die das übliche katechetische Programm als Kind durchlaufen haben und ihren Glauben in das Erwachsenenalter hinüberretten oder wieder entdecken wollen. Da das seinerzeitige Milieu heute fast verschwunden ist, besteht anscheinend kein Bedarf mehr für derartige Texte. 

 

Einige Passagen, so auch der über die Erbsünde, sind aufgrund des Berichts der Kardinalskommission später geändert worden.  

Geschrieben

Da sind sie wieder ... die notorisch "Verdächtigen"

 

"Frauen müssen endlich zu Diakoninnen geweiht werden" - Verbände drängen auf Öffnung kirchlicher Ämter für Frauen

 

Zu den Trägern des Aktionstags gehören die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd), der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB), das Netzwerk Diakonat der Frau, das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) sowie der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ).

 

Unter dem Leitwort "Gott diskriminiert nicht" ... Das Motto greift Impulse der Initiative "#meingottdiskriminiertnicht" auf.

Betonung auf "mein" in "#meingottdiskriminiertnicht" ...

 

... mit dem nach Angaben der Veranstalter auch weitere bislang nicht anerkannte Berufungen und nicht-heterosexuelle Menschen innerhalb der Kirche einbezogen werden sollen.

 

 

Leichter geht ein Kamel durch ein Nadelöhr als dass Polit-Aktivisten verstehen, dass Änderungen in der römisch-katholischen Glaubensgemeinschaft eine theologische Grundlage benötigen.

 

Geschrieben (bearbeitet)

DBK-Vorsitzender Wilmer und ZdK-Präsidentin Stetter-Karp sprechen über Synodalen Weg

 

Diesen Wortlaut lese ich jetzt schon zum x-ten Male am Ende eines Artikel der KNA zum synodalen Weg:

 

Die weiterhin kritische Frage mit Blick auf die Satzung ist jene nach dem gemeinsamen Beraten und Entscheiden von Diözesanbischöfen und Nicht-Bischöfen, was im Vatikan zumindest in den vergangenen Jahren auf Widerstand stieß. In der Satzung heißt es konkret, die Synodalkonferenz „berät und fasst Beschlüsse im Sinne ‚synodaler Entscheidungsprozesse‘ (vgl. Abschlussdokument der Bischofssynode, Nr. 94) zu wichtigen Fragen des kirchlichen Lebens von überdiözesaner Bedeutung.“

Der Vatikan unter Papst Franziskus und nun unter Papst Leo forderte trotz aller Kritik am Synodalen Weg nie förmlich, den Prozess mit seinen teils radikalen Änderungsbestrebungen an der überlieferten kirchlichen Lehre zu beenden und Gremien nur so einzurichten, wie es kirchenrechtlich problemlos möglich ist und wie sie in Deutschland auf allen Ebenen existieren.

 

V.a. dieser Absatz hats in sich:

Nun besteht die Lösung der deutschen Frage entweder darin, die Satzung zu genehmigen, womit alle bisherige vatikanische Kritik als substanzlos erscheinen würde, oder die Satzung abzulehnen, wodurch der Eindruck entstünde, dass der Vatikan erst dann durchgreift, wenn es um die Macht der Bischöfe geht, nicht aber zuvor, wenn zentrale Punkte der katholischen Lehre in Frage gestellt wurden – etwa in Sachen Frauenordination, aber auch, was homosexuelle Betätigung angeht.

 

Man kann gespannt sein, wie die vatikan. Entscheidung im Wortlaut lauten wird. Ich vermute, dass die Satzung genehmigt wird, aber ich mag eiertänzerische bzw geschwurbelte Wortlaute.

bearbeitet von SteRo
Geschrieben (bearbeitet)
vor 2 Stunden schrieb Flo77:

 

Ich gehe mal davon, dass der Welt das Wissen bzgl. der Hintergründe fehlt. Aber als Schlagzeile taugt das in der weltlichen Presse allemal.

Meines Wissens ist die Handreichung in mehreren Bistümer bereits in Gebrauch und warum das jetzt erst bei Marx in der Welt Erwähnung findet ist rätselhaft. Und Streitpunkt ist bei der Handreichung immer, ob damit tatsächliche Paare gesegnet werden. Bätzing war bisher der Mann fürs Verschwurbeln.

 

Wenn ausgerechnet der Initiator des synodalen Wegs das nicht umsetzen würde, wäre das auch sehr seltsam. Und Marx ist sowieso immer auf Applaustour in der Öffentlichkeit.

 

bearbeitet von SteRo
Geschrieben

Die liberale Infotainment Plattform zum gleichen Thema:

 

Kardinal Marx empfiehlt Segens-Handreichung für sein Erzbistum

 

Paare, die sich lieben, können in der Erzdiözese München und Freising nun gemäß der kontrovers diskutierten Segens-Handreichung gesegnet werden

Also explizit Paare ... und "die sich lieben" wird sich wohl kaum ausschließlich auf platonisch Liebende beziehen.

Man beachte "können"

 

Im Erzbistum München und Freising soll künftig die Handreichung zum Segen für Paare, die nicht kirchlich heiraten können oder wollen, eingesetzt werden.

Man beachte "soll"

 

In einem Brief an die Seelsorgerinnen und Seelsorger hat Kardinal Reinhard Marx die im vergangenen Jahr durch die Gemeinsame Konferenz von Deutscher Bischofskonferenz (DBK) und Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) verabschiedete Handreichung als Grundlage des pastoralen Handelns empfohlen, wie ein Sprecher der Erzdiözese gegenüber katholisch.de bestätigte.

Man beachte "empfohlen"

 

Die im Papier zusammengefassten Vorschläge verstehen sich als Angebot für "Geschiedene und Wiederverheiratete, Paare aller geschlechtlichen Identitäten und sexuellen Orientierungen sowie Paare, die aus anderen Gründen nicht das Sakrament der Ehe empfangen wollen oder können".

 

Mit dem Leitfaden folge man dem "pastoralen Ansatz des Pontifikats von Papst Franziskus", hieß es bei der Vorstellung.

Diese Behauptung dürfte äußerst umstritten sein

 

Der Beschluss der Segenshandreichung in diesem Gremium hat daher keine bindende Wirkung für die Bischöfe. In den meisten deutschen Diözesen wird die Handreichung entweder empfohlen oder ihre Verwendung zumindest geduldet.

Man beachte: "nicht bindend" "entweder empfohlen oder ... geduldet"

 

Derzeit wird das Benediktionale für den deutschsprachigen Sprachraum überarbeitet. Darin soll auch ein Formular für die Segnung von liebenden Paaren enthalten sein,

"Formular" .... Trauungsurkunde?

 

Da kommt sicher noch was dazu auf der KNA-Plattform mit kritischen Kommentaren zu.

 

Geschrieben
vor 3 Minuten schrieb SteRo:

 

Derzeit wird das Benediktionale für den deutschsprachigen Sprachraum überarbeitet. Darin soll auch ein Formular für die Segnung von liebenden Paaren enthalten sein,

"Formular" .... Trauungsurkunde?

Bei aller Kritikwürdigkeit des Münchner Vorgehens, aber dieser Schluss ist Deiner nicht würdig.

Geschrieben
vor 5 Minuten schrieb Flo77:

Bei aller Kritikwürdigkeit des Münchner Vorgehens, aber dieser Schluss ist Deiner nicht würdig.

Assoziation, nicht Schluss

Geschrieben
vor 47 Minuten schrieb SteRo:

Assoziation, nicht Schluss

Nenn es wie Du willst, ist trotzdem unter Deinem Niveau.

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb SteRo:

Assoziation, nicht Schluss

Als großer Erklärbär des rechten katholischen Glaubens solltest du aber schon wissen was ein Formular in diesem Zusammenhang ist…

 

Werner

Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb Werner001:

Als großer Erklärbär des rechten katholischen Glaubens solltest du aber schon wissen was ein Formular in diesem Zusammenhang ist…

 

Werner

 

Mein Interesse gilt dem rechten Glauben. Der hat nicht unmittelbar mit der römisch-katholischen Glaubenslehre oder Theologie zu tun. Letzteres habe ich tatsächlich in Worten oft vertreten, was Teil meines Forschungsprojektes ist.

Schwerpunkt ist und bleibt/blieb dabei immer das Geistige (also das, was durch das Lesen oder Hören der Worte der Glaubenslehre oder Theologie im Geist zurückbleibt).

"Formular" hört sich für mich ziemlich materiell an und ich denke an ein Formular wie es üblich bei Behörden ist. Ich habe nicht die geringste Ahnung, welche Bedeutung "Formular" in gebenem Kontext sonst noch haben könnte.

Geschrieben
vor 4 Stunden schrieb Flo77:

Nenn es wie Du willst, ist trotzdem unter Deinem Niveau.

Bitte unterstell mir kein Niveau. Das fühlt sich nicht gut an.

Geschrieben

Ich finde es schön, daß Priester an die Hand genommen werden sollen, "die sich mit dieser Segnung noch schwertun". Wer sich also mit der Mißachtung der Anordnung des Papstes schwertut, bekommt Nachhilfe.

 

Nett.

 

Aber trauen tut sich Seine Eminenz dann doch nicht richtig, denn amtlich werden soll es nicht: 

 

https://www.herder.de/communio/theologie/keine-veroeffentlichung-im-amtsblatt-geplant-marx-brief-zu-segensfeiern-war-internes-schreiben/

 

Kein Kommentar...

Geschrieben
vor 14 Stunden schrieb rorro:

Ich finde es schön, daß Priester an die Hand genommen werden sollen, "die sich mit dieser Segnung noch schwertun". Wer sich also mit der Mißachtung der Anordnung des Papstes schwertut, bekommt Nachhilfe.

 Bin gespannt, ob Leo das genauso  wie Franziskus immer durchgehen lässt, wenn deutsche Bischöfe seine Aordnungen ignorieren oder bewusst falsch interpretieren um grün-woken Wahnsinn in den deutschen Bistümern zu treiben.

Geschrieben

Natürlich ist es reiner Zufall, dass der Kardinal das gerade jetzt so beschließt, wenn es einen Nuntiuswechsel gibt. Reiner Zufall…

Geschrieben
vor 16 Stunden schrieb rorro:

Natürlich ist es reiner Zufall, dass der Kardinal das gerade jetzt so beschließt, wenn es einen Nuntiuswechsel gibt. Reiner Zufall…

und was hat das eine nun mit dem anderen zu tun?

Geschrieben
vor 18 Stunden schrieb rorro:

Natürlich ist es reiner Zufall, dass der Kardinal das gerade jetzt so beschließt, wenn es einen Nuntiuswechsel gibt. Reiner Zufall…

 

Das würde ich wohl eher für eine Verschwörungstheorie halten. Wenn du dir anschaust, wie lange der Synodale Weg schon läuft, berührt er zwangsläufig diverse kirchenpolitische Ereignisse, darunter auch der Wechsel des Nuntius. 

Geschrieben (bearbeitet)

Es war genauso „zufällig“ wie die Veröffentlichung der Handreichung durch die DBK während der Sedisvakanz. 

bearbeitet von rorro
Geschrieben

Ehrlich gesagt habe ich nicht den Eindruck, dass dort kirchenpolitisch taktiert wird. Ich kann mich natürlich irren.

Geschrieben

Der Marx hat was. Angefangen von seinem Verrat in Jerusalem (als der das Kreuz ablegte) bis zum Synodalen Weg und seinem ganzen Auftreten in der Öffentlichkeit. Er hat was ... für mich ganz persönlich.

Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb taupunkt:

Ehrlich gesagt habe ich nicht den Eindruck, dass dort kirchenpolitisch taktiert wird. Ich kann mich natürlich irren.

Man nutzt / wartet auf günstige Zeiten. Zufällig ist da nichts, das sehe ich wie @rorro.

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