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Synodaler Weg - schon versperrt?


Jan_Duever

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vor 37 Minuten schrieb Flo77:

Was soll ich glauben? Himmel und Hölle? Meine eigene Prädestination? An Gottes Verheißung der Erlösung?

 

Jein, ja, nicht mehr so richtig.

tut sich den eine Alternative auf

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vor 38 Minuten schrieb Flo77:

Christlicher Glaube ist keine Versöhnungsreligion bei der es um ..... die Ordnung der Gesellschaft geht.

 

Christlicher Glaube steht im Erbe der jüdischen Tora,

der es vom Anfang bis zum Ende um die gerechte, gottgemäße Gesellschaftsordnung geht.

 

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vor 1 Minute schrieb Spadafora:

tut sich den eine Alternative auf

Inwiefern? Eine andere Religion?

 

 

@Moriz: Sagen wir es so: Ich bin kein Hiob. Natürlich soll man den Herrn nicht auf die Probe stellen, aber wer mich auf die Probe stellt trägt dafür die Verantwortung. Davon mal ab, daß ich als Mensch und Christ bisher in entscheidenen Punkten versagt habe. Das beginnt schon beim Aufbau einer personalen vertrauenden Gottesbeziehung.

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vor 5 Minuten schrieb Abaelard:

 

Christlicher Glaube steht im Erbe der jüdischen Tora,

der es vom Anfang bis zum Ende um die gerechte, gottgemäße Gesellschaftsordnung geht.

 

Das Judentum ist ja auch eine Versöhnungs- und keinen Erlösungsreligion.

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vor 14 Minuten schrieb Flo77:

Das Judentum ist ja auch eine Versöhnungs- und keinen Erlösungsreligion

 

Ja, da hast du natürlich Recht.

 

Das zentrale Ereignis der jüdischen Heilsgeschichte, der Exodus, die gottgewirkte Befreiung aus der Knechtschaft, hat nun wirklich nix mit Erlösung zu tun.

bearbeitet von Abaelard
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vor 1 Stunde schrieb Franziskaner:

Aber ich sehe nicht so richtig, wie der ganze Prozess noch in eine  positive Richtung gelnkt werden könnte. Dazu sind zu viele Leute schon zu weit gegangen.

Der synodale Prozess steht noch ziemlich am Anfang, und er ist prinzipiell auf Konsens ausgelegt. Von den Teilnehmern habe ich solches "zu weit gehen" noch nicht wahrgenommen.

Daß die KFD "Frauenweihe sofort" fordern betrifft allenfalls ihre Vertreterin im Synodalen Weg; die hat alleine wenig Bedeutung.

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vor 44 Minuten schrieb Moriz:

Der synodale Prozess steht noch ziemlich am Anfang, und er ist prinzipiell auf Konsens ausgelegt. Von den Teilnehmern habe ich solches "zu weit gehen" noch nicht wahrgenommen.

Daß die KFD "Frauenweihe sofort" fordern betrifft allenfalls ihre Vertreterin im Synodalen Weg; die hat alleine wenig Bedeutung.

Die KFD fordert meines Wissens auch als Verband die Zulassung der Frauen zu allen Ämtern, es ist keine Privatansicht der Vorsitzenden.

Wenn es so wäre, dürfte sie dies auch wohl kaum im Synodalen Weg fordern - zumindest nicht in ihrer Funktion als KFD-Vorsitzende....

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vor 4 Stunden schrieb Flo77:

Inwiefern? Eine andere Religion?

 

 

@Moriz: Sagen wir es so: Ich bin kein Hiob. Natürlich soll man den Herrn nicht auf die Probe stellen, aber wer mich auf die Probe stellt trägt dafür die Verantwortung. Davon mal ab, daß ich als Mensch und Christ bisher in entscheidenen Punkten versagt habe. Das beginnt schon beim Aufbau einer personalen vertrauenden Gottesbeziehung.

oder kein Glaube mehr

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vor 14 Minuten schrieb Spadafora:

oder kein Glaube mehr

Das würde meiner Natur diametral entgegenstehen. Meine Umwelt ist bevölkert von Zwergen, Feen, Elfen, guten und bösen Geistern, den Geistern der ehrenwerten Ahnen, etc. Ohne die Transzendenz funktioniert meine Welt nicht.

 

Corona war für mich insofern eine "Negativoffenbarung", da ich offensichtlich eher der Versöhnungsreligionstyp bin, für den religiöses Ritual sehr konkret, handfest und in Gemeinschaft stattfinden muss um zu wirken. Auf mich zurückgeworfen mit einer Erlösungsreligion allein zu sein, hat für mich was von Jona den der Allmächtige im Bauch des Wals schlicht vergessen hat. Und da meine Beziehung zu Gott schon vorher Risse hatte und mir Jonas Vertrauen und Reue schlicht fehl(t)en, war und ist dieser Effekt nicht sonderlich hilfreich.

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vor 4 Stunden schrieb Abaelard:

 

Ja, da hast du natürlich Recht.

 

Das zentrale Ereignis der jüdischen Heilsgeschichte, der Exodus, die gottgewirkte Befreiung aus der Knechtschaft, hat nun wirklich nix mit Erlösung zu tun.

Hat sie ja auch nicht. Sundermeier ordnet das Judentum - meiner Meinung nach nachvollziehbar - den auf die irdische Gemeinschaft orientierten Versöhnungsreligionen und nicht den auf die individuelle Erlösung im jenseitigen Leben ausgerichteten Erlösungsreligionen zu.

 

Diese Begriffe stammen schließlich nicht von mir.

 

Der Exodus ist der Moment der Volkswerdung Israels, die Befreiung aus der Knechtschaft hat aber wenig bis gar nichts mit dem ewigen Leben zu tun. Die Vorstellung eines jenseitigen Lebens im Paradies als Belohnung für den Gerechten ist erst sehr spät ins Judentum eingesickert.

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vor 11 Stunden schrieb Chrysologus:

Naturwissenschaftlich könnte man argumentieren, dass die von dir genannten Ereignisse schlimmstenfalls extrem unwahrscheinlich sind, theologisch kann ich jeden Satz auch so auslegen, dass er wahrscheinlichere Szenarien beschreibt.

 

Was glaubst du denn persönlich? Glaubst du, dass Jesus alle diese Wunder vollbringen konnte und vollbracht hat? Dass er Tote auferweckt, Blinde sehen und Gelähmte laufen gemacht, Dämonen ausgetrieben, Brot vermehrt, Wasser in Wein verwandelt usw. hat? Oder glaubst du alle diese Dinge nicht?

 

Und glaubst du, dass Jesus wirklich tot war und wirklich wieder lebendig wurde, leibhaftig das Grab verlassen, unter den Menschen gelebt hat und schliesslich leiblich nach oben in den Himmel aufgefahren ist vor den Augen der Jünger?

 

Würde mich einfach nur mal interessieren. Ich glaube alles das. Ist das "unkatholisch" das zu glauben und sind das nach offizieller Kirchenlehre alles nur Fantasiegeschichten, die real nie stattgefunden haben, sondern nur eine Botschaft transportieren sollen?

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vor 28 Minuten schrieb Guppy:

Würde mich einfach nur mal interessieren. Ich glaube alles das. Ist das "unkatholisch" das zu glauben und sind das nach offizieller Kirchenlehre alles nur Fantasiegeschichten, die real nie stattgefunden haben, sondern nur eine Botschaft transportieren sollen?

Glauben darf man es sicherlich, nur was bringt einem das?  Inwiefern lebt man mit diesem Glauben besser als ohne jegliche Art von Religion?

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vor 31 Minuten schrieb Merkur:

Glauben darf man es sicherlich, nur was bringt einem das?  Inwiefern lebt man mit diesem Glauben besser als ohne jegliche Art von Religion?

 

Eine sehr utilitaristische Sichtweise, diese Fragen.

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vor 1 Stunde schrieb rorro:

 

Eine sehr utilitaristische Sichtweise, diese Fragen.

Nein, das ist es nicht. Nicht alles, was nützlich ist, ist utilitaristisch. Aber selbst wenn es das wäre, wäre das schlimm?

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vor 3 Stunden schrieb Guppy:

Was glaubst du denn persönlich? Glaubst du, dass Jesus alle diese Wunder vollbringen konnte und vollbracht hat? Dass er Tote auferweckt, Blinde sehen und Gelähmte laufen gemacht, Dämonen ausgetrieben, Brot vermehrt, Wasser in Wein verwandelt usw. hat? Oder glaubst du alle diese Dinge nicht?

 

Ich glaube, daß Jesus wunderbares getan hat und uns auch dadurch die Liebe seines Vaters gezeigt hat. Dazu muß ich diese Geschichten nicht wörtlich glauben (im Gegenteil, als Naturwissenschaftler kann ich diese Geschichten nicht wörtlich nehmen!)

Und wenn es beim Brotwunder so war, daß die Leute gesehen haben, wie dieser berühmte Rabbi das geteilt hat, was er hatte und dann angefangen haben, ihre Lunchpakete miteinander zu teilen, so daß am Ende zwölf Körbe voll übrig waren, dann wird das Wunder für mich dadurch nicht kleiner. Im Gegenteil.

 

Gerade weil ich kein Sonntagschrist sein will sondern Christus mein Leben bestimmen soll, darf ich diese Geschichten nicht wörtlich nehmen, wohl aber glauben was damit über Gott ausgesagt wird.

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vor 6 Stunden schrieb Guppy:

Und glaubst du, dass Jesus wirklich tot war und wirklich wieder lebendig wurde, leibhaftig das Grab verlassen, unter den Menschen gelebt hat und schliesslich leiblich nach oben in den Himmel aufgefahren ist vor den Augen der Jünger?

Nehmen wir diese Frage - ich glaube, dass er, der gekreuzigt wurde, lebt. 

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vor 15 Stunden schrieb Merkur:

Nein, das ist es nicht. Nicht alles, was nützlich ist, ist utilitaristisch. Aber selbst wenn es das wäre, wäre das schlimm?

 

Deine Frage zielte ausschließlich auf den persönlichen Nutzen. Das nennt man Utilitarismus.

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vor 3 Stunden schrieb rorro:
vor 13 Stunden schrieb Chrysologus:

Nehmen wir diese Frage - ich glaube, dass er, der gekreuzigt wurde, lebt. 

 

Und wie soll das naturwissenschaftlich gehen?

 

Ja nun kommen wir zur leidlichen Interpretation des Bekenntnisses...

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vor 4 Stunden schrieb rorro:

 

Deine Frage zielte ausschließlich auf den persönlichen Nutzen. Das nennt man Utilitarismus.

Nein, das ist alltäglicher Hausverstand ohne jeglichen ideologischen Überbau. Man sollte nicht aus derartigen Selbstverständlichkeiten einen -ismus machen. Bevor ich mich einer religiösen Sichtweise anschließe, würde ich gerne wissen, ob sie mit einem Nutzen verbunden ist oder nicht.

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vor 2 Minuten schrieb Merkur:

Bevor ich mich einer religiösen Sichtweise anschließe, würde ich gerne wissen, ob sie mit einem Nutzen verbunden ist oder nicht.

Mich dagegen würde interessieren, ob sie wahr ist.

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