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Männer und Frauen und alles dazwischen


mn1217

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vor 17 Minuten schrieb mn1217:

Für mich ist Gleichberechtigung nicht nur eine Frage von Gesetzgebung.

 

Ich habe übrigens keine Forderung nach Gesetzen bezüglich Hausarbeit gefordert-lediglich geschrieben,dass diese öfter bei Frauen verortet ist.

Eine Feststellung oder Meinungsäußerung ist bei mir nicht gleich eine Forderung nach Gesetzen oder Gesetzesänderungen. Wenn ich sowas will,schreibe ich das.

 

Ja, und weil ich unter Gleichberechtigung etwas gesetzgeberisches sehe, haben wir aneinander vorbei geredet.

 

Ich erachte es aber für wichtig, diesen Unterschied zu machen. Wenn ich auf der Straße eine Migrantenfamilie aus dem nahen Osten sehe, der Mann und der Sohn mit Shorts und Tanktop, die Frau und die Tochter „züchtig“ eingepackt, dann ist das kein Thema der Gleichberechtigung, denn die Rechte sind in diesem Land für alle gleich (anders als z. B. im Iran).

Dito wenn die Ehefrau nicht arbeiten geht.

Eine Problem ist es nur dann, wenn ihr die Wahrnehmung ihres Rechtes zu arbeiten oder mit Spaghettiträgern herumzulaufen verwehrt wird.

Das Recht aber hat sie, sie ist also gleichberechtigt. Wenn sie das Recht nicht wahrnimmt, kann man nach dem Grund fragen und sie ggf. unterstützen, ihr Recht wahrzunehmen.

 

Werner

 

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vor 3 Minuten schrieb Werner001:

Wenn sie das Recht nicht wahrnimmt, kann man nach dem Grund fragen und sie ggf. unterstützen, ihr Recht wahrzunehmen.

Bist Du lebensmüde?

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vor 3 Minuten schrieb Flo77:

Ja, aber doch nicht gegenüber diesem Mitbürgerkreis du Kulturimperialist!

Wie gesagt, ich bin nicht politisch korrekt (in meiner Jugend hat man das noch „angepasst“ genannt und auch damals schon verachtet)

 

Werner

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vor 8 Minuten schrieb Moriz:

 

Warum?

Lässt man sie nicht?

Oder wollen sie nicht?

 

Hat viele Gründe.

Die beiden genannten sind auch dabei.

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Nebenan in der Politik wurde das Thema ausführlich  vehandelt.

Ich scgreib mal hier,weil es nicht so sehr eine politische Anmerkung ist.

 

Ich denke,dass die meisten Frauen und die meisten Mönner gar nicht ins jeweils andere Geschlecht wechseln wollen.

Aber sie wollen gleiche Rechte-und diese auch ausüben.

Ein Recht,das irgendwo steht,ist nett,aber das reicht nicht.

 

Für die Berufswahl zB sollte das Geschlecht völlig unerheblich sein und auch für Kleidung oder dekorative Kosmetik. Die Sache mit dem Nagellack muss ich noch verdauen.

 

Berufliche und familiäre Entscheidungen,die erstaunlich oft gleich ausfallen und von denen,die sie (mit)getroffen haben,als negativ empfunden werden und auch oft negative Auswirkungen  (Karriere,Gehalt...)haben,sind nicht so frei,wie sie auf dem Papier aussehen.

Wirklich freie Entscheidungen, bei denen Vorurteile,blöde Bemerkungen von Kollegen und Familienmitgliedern, Steuervorteile usw keine Rolle spielen,fielen wohl etwas anders aus.

 

 

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vor 42 Minuten schrieb mn1217:

Ein Recht,das irgendwo steht,ist nett,aber das reicht nicht.

Stimmt. Man muss Rechte auch wahrnehem. Zur not einklagen. Allerdings kannst du auch niemanden dazu zwingen.

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1 hour ago, mn1217 said:

Wirklich freie Entscheidungen, bei denen Vorurteile,blöde Bemerkungen von Kollegen und Familienmitgliedern, Steuervorteile usw keine Rolle spielen,fielen wohl etwas anders aus.

Leben findet nun halt nicht im Labor statt sondern in der freien Wildbahn, und die genannten Kollegen und Familienmitglieder sind Teil davon. Wer zu blöd, zu bequem, zu harmoniesüchtig oder zu ängstlich ist um Rechte wahrzunehmen dem kann auch das beste Gesetz nicht weiterhelfen.

 

1 hour ago, mn1217 said:

Ein Recht,das irgendwo steht,ist nett,aber das reicht nicht.

Jedes Recht das irgendwo steht kann gerichtlich durchgesetzt werden wenn es verletzt wird.

Was willste denn noch? Du meckerst viel aber Vorschläge deinerseits sind rar bis nicht-existent.

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Ist auch eine Energiefrage. Mit Kindern und Job hat  der Tag schon zu wenig Stunden.

Und:Klagen gegen den Ehepartner sind auch so eine Sache.

 

Oft genug läuft es auch gar nicht auf der juristischen Ebene,nach der wäre alles okay.. 

 

Zu sagen,dass wer nicht klagt,blöd ist,greift mMn zu kurz.

 

 

Das betrifft übrigens gar nicht mich, aber es gibt ja Andere.

 

 

bearbeitet von mn1217
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vor 1 Stunde schrieb mn1217:

Oft genug läuft es auch gar nicht auf der juristischen Ebene,nach der wäre alles okay.. 

Dann ist ja gut. Was bei Paaren doof läuft, ist deren Problem.

 

Denn wenn du sagst, Klagen gegen den Ehepartner wären so eine Sache... WAS schwebt dir vor?

 

Frau hat ihren Mann doch wohl frei und nach reiflicher Überlegung geheiratet? Soll einmal im Jahr das Fräullein vom Standesamt kommen, um die Ehetauglichkeits-TÜV-Plakette zu erneuern anhand einer woken Checkliste?

 

Wer bringt wie oft den Müll raus? Wer putzt wie oft? Wer befriedigt wie oft den anderen Oral? Sowas?

 

Nein, ich verstehe nicht ansatzweise, was du willst und wo dein Problem ist. Wir reden hier doch nicht von geistig Eingeschränkten, die eigentlich in eine Einrichtung für betreutes Wohnen gehören? Ist es wirklich zu viel verlangt, Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen? Ja, Augen auf beim Partnerkauf... ähhh, bei der Partnersuche. 

 

Wenn man bei dir und und laura mitliest, scheint sich ein Klischee zu bewahrheiten: Viele Frauen suchen sich lieber die Urschlöcher als die Netten, und dann wird gejammert... 

bearbeitet von rince
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vor 56 Minuten schrieb rince:

Ist es wirklich zu viel verlangt, Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen?

 

Es ist halt entschieden einfacher, sich zum Opfer zu erklären. 

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vor 1 Stunde schrieb rince:

Viele Frauen suchen sich lieber die Urschlöcher als die Netten, und dann wird gejammert... 

Nun, die Netten sind halt entweder schwul oder vergeben...

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vor 45 Minuten schrieb Marcellinus:

 

Es ist halt entschieden einfacher, sich zum Opfer zu erklären. 

Mag ja sein, aber ist die Tugend der Selbstachtung so aus der Mode gekommen?

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vor 13 Minuten schrieb Flo77:
vor 58 Minuten schrieb Marcellinus:

Es ist halt entschieden einfacher, sich zum Opfer zu erklären. 

Mag ja sein, aber ist die Tugend der Selbstachtung so aus der Mode gekommen?

 

Ja, entscheidend ist, wieviele Likes du von anderen bekommst. Und wenn du die nicht bekommt, ganz egal, warum nicht, wirst du diskriminiert und hast allen Grund, laut zu klagen.

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Es heißt "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst" und nicht "bedaure deinen Nächsten aber dich selbst bedaure am meisten", aber ich bin bestimmt nur einer unzuverlässigen Übersetzung aufgesessen.

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vor einer Stunde schrieb Flo77:
vor 2 Stunden schrieb rince:

Viele Frauen suchen sich lieber die Urschlöcher als die Netten, und dann wird gejammert... 

Nun, die Netten sind halt entweder schwul oder vergeben...

Jupp, genau so! Meine Erfahrung: 1 x schwul, mehrmals vergeben und 1 x angehender Priesteramtskandidat. Die, die auf'm Markt sind, kannste vergessen.

 

Bedauert mich jetzt auch irgendjemand?

bearbeitet von UHU
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vor 2 Stunden schrieb UHU:

Jupp, genau so! Meine Erfahrung: 1 x schwul, mehrmals vergeben und 1 x angehender Priesteramtskandidat. Die, die auf'm Markt sind, kannste vergessen.

 

Bedauert mich jetzt auch irgendjemand?

Wie wär's mit 'ner Frau?

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vor 55 Minuten schrieb UHU:

Danke für Deinen Beratungsversuch. Aber neeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeee ..... definitiv nicht.

Ja, dann kann ich Dir auch nicht mehr helfen.

 

(Manche Frauen scheinen ihre Männersuche zu gestalten wie die Spezialisten für Weihnachtseinkäufe am 24.12. - kurz vor knapp und sich dann wundern, daß die Auswahl eher mau ist...)

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vor 3 Minuten schrieb Flo77:

Ja, dann kann ich Dir auch nicht mehr helfen.

 

(Manche Frauen scheinen ihre Männersuche zu gestalten wie die Spezialisten für Weihnachtseinkäufe am 24.12. - kurz vor knapp und sich dann wundern, daß die Auswahl eher mau ist...)

Manno! Ich wollte doch bedauert werden :wacko:

 

Mit Weihnachtsgeschenken bin ich immer sehr früh dran. Manchmal habe ich die ersten schon im Hochsommer.

Auch bei der Männerauswahl war ich gar nicht so megaspät dran und Ausdauer habe ich auch bewiesen, aber wie geschrieben ohne glückliches Händchen ...

 

Ganz schlimm sind die "Empfehlungen" von Freunden/Bekannten. Supergruselig, was als "ihr könntet gut zusammen passen" im Angebot war. *immernochschüttel*

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Meine Frau steht auf dieses "First Dates" im Restaurant von Roland Trettl. Die Trefferquote ist aber nur so um die 10%.

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vor 19 Stunden schrieb mn1217:

als negativ empfunden werden und auch oft negative Auswirkungen  (Karriere, Gehalt...) haben, sind nicht so frei, wie sie auf dem Papier aussehen.

 

Freiheit - wie will man sie definieren?

Nach meiner persönlichen Meinung kann man in einer Gesellschaft nur dann erfolgreich leben, wenn man Freiheiten teilweise abbedingt. 

 

Es gibt nun mal Entscheidungen, die binden langfristig. Ausbildungs- und Berufswahl, Eheschließung, Kinderfrage,...

 

Da ist man dann trotz "guter" Gesetze, genauso, wie Du es beschreibst, nicht mehr frei.

 

Mit meiner Eheschließung vor knapp 35 Jahren habe ich mich in eine seit damals bestehende Abhängigkeit begeben, ebenso wie meine Frau. Wenn man will, dass die Ehe bestehen bleibt (und üblicherweise will man das, zumindest zu dem Zeitpunkt, wo man heiratet), dann muss man Kompromisse zu Lasten der persönlichen Freiheit eingehen. Wie auch immer. 

 

Wenn man Kinder hat und aufgrund der persönlichen bzw. äußeren Umstände weder auf eine Oma, Tante oder ähnliches zurückgreifen kann und auch keine Betreuungseinrichtung findet, dann wird man dadurch eingeschränkt in der Freiheit, ein ausgeprägter Berufskarrierist zu werden. 

 

Wenn man beschließt, mit 16 Jahren anstatt in eine Ausbildung in die Fabrik zum Arbeiten zu gehen, "weil man da ja gleich Geld verdient" (hört man heute noch), dann wird man wahrscheinlich in Zukunft immer nur gerade so viel Geld haben, dass es grad zum Leben reicht. 

 

Während ich beim letzten Punkt gegebenenfalls noch die jugendliche Blödheit als Argument gelten lasse und auch später noch Ausbildungsmöglichkeiten bestehen, sollten sich die weiter oben stehenden Punkte eigentlich bei der grundsätzlichen Frage der Familiengründung / der Begründung einer Ehe vorab zumindest absprechen lassen (was ja erfreulicherweise auch immer häufiger passiert). 

 

Deswegen frage ich Dich ganz konkret: Du schreibst ja, dass Du keine zusätzlichen Gesetze erwartest. Was also wünschst Du Dir zum einen von "den Frauen" und was wünschst Du Dir von "den Männern"? Und welche Interventionen - abseits von einer Klärung der Rollenverteilung in einer späteren Familie bereits vor deren Gründung - stellst Du Dir da vor?

 

Mir persönlich fällt da nichts ein. 

 

vor 19 Stunden schrieb mn1217:

Wirklich freie Entscheidungen, bei denen Vorurteile, blöde Bemerkungen von Kollegen und Familienmitgliedern, Steuervorteile usw keine Rolle spielen,fielen wohl etwas anders aus.

 

Natürlich hast Du da recht. Vorurteile sind auch problematisch, das habe ich schon vor 35 Jahren bemerkt, wo man mir in meiner damaligen Kirchengemeinde mit ernstem Ton erklärt hat, dass meiner Frau und meine Vorstellung, dass sowohl sie als auch ich Teilzeit arbeiten werden, wenn Kinder zu betreuen sind, nicht christlich ist - denn die Frau als Mutter hat nicht aushäusig zu arbeiten, sondern sich vollumfänglich um die Kinder zu kümmern.

Als Kinderloser habe ich auch genügend Vorurteile erlebt, teilweise sehr beleidigende Kommentare erfahren (nein, ich gebe sie hier nicht wieder). Meine Frau übrigens ebenfalls. Noch gravierender und beleidigender als ich, so dass man sich teilweise fragen musste, ob die Welt - damals ganz ohne Corona - noch ganz knuschper im Kopf ist. Meine Mutter hat es übrigens auch abgekriegt: "Sie sind doch eine arme Frau, keine Enkel..."

 

Steuervorteile und Gehaltsstrukturen spielen nur dann keine Rolle, wenn man entweder im Wohlstand schwimmt oder hundertprozentig das gleiche verdient. Gut - wir haben den Splittingtarif, der mir politisch sehr missfällt, weil er die üblicherweise gering verdienenden Frauen aus dem Berufsleben raushalten will, aber auch in Ländern ohne Ehegattensplitting wird üblicherweise ein Kompromiss zu Lasten der Berufstätigkeit des weniger verdienenden Partners eingegangen.

 

 

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