Corona-Special: in Deutschland, Europa und Global


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Shubashi
vor 16 Minuten schrieb Thofrock:

Ganz genau. Wer Corona völlig losgelöst von allem anderen betrachtet, wird sich die nächsten Monate und noch sehr wundern. 

 

Aber tut man das gerade in der öffentlichen Diskussion denn nicht? "Klima" war vor ein paar Wochen noch das Weltuntergangsthema, die enorm ehrgeizigen Bemühungen von Frau von der Leyen wurden kommentarisch mit der bösen Miene von Greta zu einem in meinen Augen guten Spiel abgefertigt.

Heute ist davon überhaupt keine Rede mehr, die Mischung von pandemischer Pestilenz, weltweiter Wirtschaftsdepression und irgendeiner Migrantenhorde dicht hinter der der Türkei hat das quasi ausgelöscht.

Ich stelle mir das schon ein bisschen schwierig vor, die gleichen Kassandra-Rufe wieder ins Programm zu nehmen, wenn in einigen Wochen die große Kursrallye und die tollsten Post-Pest-Pauschalreisen die Wirtschaftsteile bestimmen könnten.

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Hier eine schöne Zusammenfassung über alles, was von Experten zu COVID-19 verbreitet wird:   1. Im Prinzip dürfen Sie das Haus nicht verlassen, aber wenn Sie es müssen, dann können Sie.

Kurz zu mir: gestern Mittag bekam ich von einem befreundeten Arzt hochdosiert Vitamin C i.v. (15 Gramm!), seither sind Fieber weg und Leben wieder da. Nach 13 Tagen. Wie ausgewechselt.   Kur

Sorry,  aber ich muss es los werden - wenn ich das alles hier lee, kommt mir allmaehlich die Galle hoch. Ein land mit mit einem hervorragenden Gesundheitssystem, einer klaren Linie, wie man in einem K

Ennasus

Komisch, ich sehe das überhaupt nicht als Problem.
Wenn jemand versucht, seine Probleme mit seinem Übergewicht, dem Blutdruck und seinem Zigarettenkonsum in den Griff zu bekommen, und er dann unerwartet eine ... keine Ahnung ... bakterielle Meningitis... bekommt, wird er Schwerpunkt seiner Aufmerksamkeit in diesem Moment sicher bei der Behandlung dieser Erkrankung liegen.
Deswegen wird er aber nicht danach alles andere ausblenden. Ich persönlich hätte sogar eher die Erwartung, dass ihm das noch einmal deutlicher macht, wie kostbar seine Gesundheit ist und dass er mehr darauf achten muss.

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Stormy
vor einer Stunde schrieb Shubashi:

"Klima" war vor ein paar Wochen noch das Weltuntergangsthema...

Auch hier im Forum gab es vor ein paar Wochen noch andere "Weltuntergangsthemen" darunter z.B. die Klimahysterie, die Strompreissteigerung von 6% und eine von Dir genannte Liste an Katastrophen, die zur Auslöschung der Menschheit führen könnten. Davon ist heute auch überhaupt keine Rede mehr.

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Shubashi
Gerade eben schrieb Stormy:

Auch hier im Forum gab es vor ein paar Wochen noch andere "Weltuntergangsthemen" darunter z.B. die Klimahysterie, die Strompreissteigerung von 6% und eine von Dir genannte Liste an Katastrophen, die zur Auslöschung der Menschheit führen könnten. Davon ist heute auch überhaupt keine Rede mehr.

 

Ja, weil eben niemand solche Szenarien wirklich ernst nimmt, oder ernsthaft gedenkt, sein Handeln davon bestimmen zu lassen.

Deswegen vermute ich ja, dass der dramatische Ton in manchen Medien eben mehr über mediale Verkaufstrategien als über eine ernsthafte politische Agenda aussagt.

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tribald
vor 18 Stunden schrieb Marcellinus:

 

 

In welchem anderen Zusammenhang ist uns dieses Phänomen unterschiedlicher wissenschaftlicher Expertisen eigentlich schon mal begegnet? 

 

Sich ein hämisches Grinsen nicht verkneifen könnend ............ Marcellinus

Schieb es auf mein Alter oder was auch immer, so ganz kann ich dir nicht folgen.

 

 

dem Marcellinus sein grinsen durchaus gönnend...………..tribald

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tribald
vor 3 Stunden schrieb Shubashi:

Ich vermute daher, das hysterische Gekreische und die Bußpredigten sind oftmals schlichtweg nichts weiter als bedeutungslose mediale Attitüde. So wie die Zeitung oft nur Fischeinwickelpapier in spe sein möchte, ist auch vieles weltweitnetzbasiertes Anklagen auch nur die temporäre Verzierung von Mattscheiben, die eigentlich nur als Nachtlampen dienen

Hübsch formuliert.:daumenhoch:

 

sowas immer goutierend...………….tribald

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Flo77

Nur, damit ich das jetzt mal ganz komprimiert vor mir habe:

 

Das Corona-Virus verbreitet sich wie eine Grippe bzw. eine Erkältung (und am besten unter feuchtkalten Bedingungen - und daß wo uns der heißeste Sommer ever bevorstehen soll...).

 

Die Inkubationszeit beträgt ca. 14 Tage, die Symptome sind vergleichbar mit einer "normalen" Erkältung, der Verlauf kann von "merke gar nichts" bis "45°-Fieber + Exitus" reichen.

 

Medikamente gibt es im Moment keine, ein Impfstoff an sich ist zwar entwickelt aber noch nicht hinreichend getestet.

 

Außer Wasser + Seife, ggf. Handdesinfektionsmitteln (antiviral!) und einem größeren Abstand zu anderen Menschen gibt es aktuell keine Möglichkeit eine Ansteckung zu vermeiden.

 

Wie hoch die Sterberate tatsächlich ist, kann kein Mensch sagen, da die Zahlen aus China vorsichtig gesagt mit Vorsicht zu genießen sind und bei uns die tatsächliche Durchseuchung überhaupt nicht festgestellt werden kann (wegen zu weniger Tests).

 

Habe ich irgendwas wichtiges vergessen?

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rince

Ja, alle werden sterben, die nicht 200 Rollen Toilettenpapier und 50kg Nudeln daheim haben.

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Ennasus
Gerade eben schrieb Flo77:

Nur, damit ich das jetzt mal ganz komprimiert vor mir habe:

 

Das Corona-Virus verbreitet sich wie eine Grippe bzw. eine Erkältung (und am besten unter feuchtkalten Bedingungen - und daß wo uns der heißeste Sommer ever bevorstehen soll...).

 

Die Inkubationszeit beträgt ca. 14 Tage, die Symptome sind vergleichbar mit einer "normalen" Erkältung, der Verlauf kann von "merke gar nichts" bis "45°-Fieber + Exitus" reichen.

 

Medikamente gibt es im Moment keine, ein Impfstoff an sich ist zwar entwickelt aber noch nicht hinreichend getestet.

 

Außer Wasser + Seife, ggf. Handdesinfektionsmitteln (antiviral!) und einem größeren Abstand zu anderen Menschen gibt es aktuell keine Möglichkeit eine Ansteckung zu vermeiden.

 

Wie hoch die Sterberate tatsächlich ist, kann kein Mensch sagen, da die Zahlen aus China vorsichtig gesagt mit Vorsicht zu genießen sind und bei uns die tatsächliche Durchseuchung überhaupt nicht festgestellt werden kann (wegen zu weniger Tests).

 

Habe ich irgendwas wichtiges vergessen?


Was meine Einstellung zu dem Thema verändert hat, ist die Entwicklung in Italien. In der Lombardei wird triagiert; es werden nur noch die beatmet, die mehr Chancen aufs Überleben haben. Laut Auskunft eines befreundeten italienischen Arztes kommen z.B. Menschen über 65 Jahren nicht mehr an Beatmungsgeräte. 
In Süditalien wird das noch dramatischer werden - das Gesundheitssystem funktioniert dort noch weniger.
Wenn es möglich ist, so eine Entwicklung hier bei uns zu verhindern, trage ich gerne meinen Teil dazu bei und reduziere meine Sozialkontakte eine Zeitlang so weit wie möglich.    

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Lothar1962
vor 13 Minuten schrieb Ennasus:

Was meine Einstellung zu dem Thema verändert hat, ist die Entwicklung in Italien.

 

Irgend etwas scheint mir nicht zu gefallen, an der Situation in Italien. Ich muss zugeben, ich kenne das italienische Gesundheitssystem nicht wirklich gut, ich habe es zwar ein- oder zweimal in Anspruch genommen, allerdings erst, seit ich Privatpatient bin (also seit 1990 - ich konnte damals nicht anders und heute bin ich froh darüber). Da kriegt man das alles nicht mit.

 

Vielleicht tu ich dem italienischen System Unrecht - aber ich fürchte, die haben bereits heute deutlich zu wenige Beatmungsplätze. Dein Hinweis auf Süditalien deutet in diese Richtung. Trotz dass bei uns im SGB steht, dass das Gesundheitssystem (nur) ausreichend (schulisch ist das eine 4) sein braucht, scheint dies bei uns auch kein Problem zu sein, unser System ist immer noch ziemlich effektiv (ich kann das vergleichen, ich kenne durch meine Reisen in alle möglichen Länder verschiedene Gesundheitssysteme und benötige auch manchmal unterwegs einen Arzt oder Apotheker).

 

Ich kenne das niederländische System ein klein wenig, die sind auch finanziell Spitz auf Knopf gestrickt, dafür aber ziemlich effektiv. Von dort höre ich keine Aussagen, dass eine Beschränkung der Beatmung geplant sei. Und das gerade in einem Land, welchem man regelmäßig vorwirft, nicht nur die Leute sterben zu lassen, die allemal auf dem letzten Weg sind und keine Chance mehr zu haben, sondern auch einen Teil der Leute, die man vielleicht noch behandeln könnte.

 

Natürlich - wenn man ein mieses Gesundheitssystem (ich übertreibe vielleicht) hat, benötigt man vielleicht mehr und/oder andere Vorsichtsmaßnahmen. Oder man kann überhaupt nichts mehr machen - Iran z.B. Dieses Land ist faktisch pleite, die können nicht mal mehr vernünftig vorbeugen. Also nimmt man das Thema in die Freitagspredigt auf und hofft, dass andere Leute vorbeugen (Gerüchte sagen, dass Armenien, Georgien und inzwischen auch Azerbaijan derzeit keine Leute, die innert einiger vergangenen Wochen im Iran waren oder auch Iraner aufnimmt, weil der Staat Iran diesen Länder auf diplomatischer Sachbearbeiterebene diese Vorgehensweise empfohlen hat und aufgrund der engen Beziehungen dieser Länder mit dem Iran auch viele Iraner dorthin kommen).

 

Ich weiß nicht, wie die Situation z.B. in Österreich ist - da bist Du ja zu Hause. Siehst Du die Gefahr, dass auch bei Euch die Zahl der Beatmungspflichtigen höher werden könnte als die Zahl der vorhandenen Beatmungsplätze?

 

 

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Ennasus
vor 17 Minuten schrieb Lothar1962:

Ich weiß nicht, wie die Situation z.B. in Österreich ist - da bist Du ja zu Hause. Siehst Du die Gefahr, dass auch bei Euch die Zahl der Beatmungspflichtigen höher werden könnte als die Zahl der vorhandenen Beatmungsplätze?

 

 


In Italien - da gebe ich dir Recht. Da wurde das, was vorhanden war, in den letzten Jahren systematisch kaputt gespart so weit ich weiß.
(Selbst hatte ich ein einziges Mal Kontakt mit dem Gesundheitssytem - meine Schwester war vor einigen Jahren in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt. Das war auch in Norditalien - und ich war damals wirklich entsetzt, wie miserabel die Versorgung in jeder Hinsicht war. Insofern ist das, was da jetzt abläuft, sicher nicht ganz unerwartet.)

In Österreich ist das System an sich sehr großzügig - regelmäßig kam Kritik auf, weil wir im internationalen Vergleich zu viele Akutbetten haben. Die haben wir auch jetzt noch - im Moment sind alle froh darüber. Das ändert aber nichts daran, dass die Kapazitäten rasch erschöpft sein können. Im Moment werden auf den Interne-Abteilungen und den Anästhesien und Chirurgien die Kalender durchforstet nach Terminen mit stationären Abklärungen, die man auch noch verschieben kann, um möglichst viele Betten für Notfälle bereit zu haben.
Die Befürchtung ist aber vor allem auch, dass das Personal ganzer Abteilungen gleichzeitig in Quarantäne muss oder gar erkrankt und dass die Stationen dann geschlossen werden müssen. (Bereits geschehen in der Interne-Abteilung in Hartberg in der Steiermark). 
Darum auch das heftige Bemühen, den Verlauf der Ausbreitung zu verlangsamen und der dringende Appell an alle, nicht notwendige Sozialkontakte zu vermeiden.

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Flo77
vor 52 Minuten schrieb rince:

Ja, alle werden sterben, die nicht 200 Rollen Toilettenpapier und 50kg Nudeln daheim haben.

Pro Person oder pro Haushalt?

 

Wäre es nicht sinnvoller sich schon mal die sechs Bretter Fichte und 4-8 Meter weißen Baumwollstoff auf die Seite zu legen? Nur damit es dann im Fall der Fälle auch schnell gehen kann...

 

(Ich hoffe bei den Stadtverwaltungen liegen schon die Anträge für die Erweiterungen der Friedhöfe - vielleicht können wir so ja auch wieder erwirken, daß auf den Kirchhöfen bestattet werden darf.)

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Flo77

Und was die allgemeine Apokalyptik angeht (auch wenn's eigentlich eher in den Klimathread gehört, aber es geht auch hier um missliebige Kleinlebewesen): Der Borkenkäfer wird im Sommer die deutschen Wälder zerstören (die polnischen und österreichischen anscheinend nicht).

 

https://www.welt.de/regionales/nrw/article206488209/Agrarministerium-warnt-vor-Borkenkaefern-in-deutschen-Waeldern.html

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Marcellinus
vor 54 Minuten schrieb Flo77:

Und was die allgemeine Apokalyptik angeht (auch wenn's eigentlich eher in den Klimathread gehört, aber es geht auch hier um missliebige Kleinlebewesen): Der Borkenkäfer wird im Sommer die deutschen Wälder zerstören (die polnischen und österreichischen anscheinend nicht).

 

https://www.welt.de/regionales/nrw/article206488209/Agrarministerium-warnt-vor-Borkenkaefern-in-deutschen-Waeldern.html

 

Die wollen einfach nur Geld, möglichst bevor man feststellt, daß die Katastrophe ausbleibt. :D 

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Flo77
Gerade eben schrieb Marcellinus:

 

Die wollen einfach nur Geld, möglichst bevor man feststellt, daß die Katastrophe ausbleibt. :D 

Ich weiß ja nicht, ob wir auch Särge zum größten Teil importieren, aber die Corona-Toten könnten doch wenigstens dieses Geschäft beleben und so der heimischen Tischlerei und der Forstwirtschaft unter die Arme greifen. 😎

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Shubashi
vor 4 Stunden schrieb Ennasus:


In Italien - da gebe ich dir Recht. Da wurde das, was vorhanden war, in den letzten Jahren systematisch kaputt gespart so weit ich weiß.
(Selbst hatte ich ein einziges Mal Kontakt mit dem Gesundheitssytem - meine Schwester war vor einigen Jahren in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt. Das war auch in Norditalien - und ich war damals wirklich entsetzt, wie miserabel die Versorgung in jeder Hinsicht war. Insofern ist das, was da jetzt abläuft, sicher nicht ganz unerwartet.)

In Österreich ist das System an sich sehr großzügig - regelmäßig kam Kritik auf, weil wir im internationalen Vergleich zu viele Akutbetten haben. Die haben wir auch jetzt noch - im Moment sind alle froh darüber. Das ändert aber nichts daran, dass die Kapazitäten rasch erschöpft sein können. Im Moment werden auf den Interne-Abteilungen und den Anästhesien und Chirurgien die Kalender durchforstet nach Terminen mit stationären Abklärungen, die man auch noch verschieben kann, um möglichst viele Betten für Notfälle bereit zu haben.
Die Befürchtung ist aber vor allem auch, dass das Personal ganzer Abteilungen gleichzeitig in Quarantäne muss oder gar erkrankt und dass die Stationen dann geschlossen werden müssen. (Bereits geschehen in der Interne-Abteilung in Hartberg in der Steiermark). 
Darum auch das heftige Bemühen, den Verlauf der Ausbreitung zu verlangsamen und der dringende Appell an alle, nicht notwendige Sozialkontakte zu vermeiden.

 

Vielen Dank für diesen kleinen Einblick. In Deutschland hat man über 8 KH-Betten pro 1000 Einwohner, in Italien gerade mal 3,2. Das ist natürlich ein riesiger Unterschied, wobei die Versorgung nach Süden hin in Italien deutlich schlechter wird. Intensivbetten gibt es bei uns ebenfalls deutlich mehr, etwa 28.000, davon wohl mehr als 2/3 mit Beatmungskapazität.

https://www.indexmundi.com/g/r.aspx?v=2227&l=de

http://www.gbe-bund.de/oowa921-install/servlet/oowa/aw92/dboowasys921.xwdevkit/xwd_init?gbe.isgbetol/xs_start_neu/&p_aid=i&p_aid=24383995&nummer=838&p_sprache=D&p_indsp=99999999&p_aid=58053252

 

PS:

Was in Italien auffällt, ist die bisher relativ hohe Letalitätsrate, ist die Frage, ob das am Virus-Subtyp liegt, oder an der schlechten Versorgung?

 

Edit: fehlende potentielle KH-Nutzer nachgetragen

Edited by Shubashi
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Aristippos
vor 7 Minuten schrieb Shubashi:

In Deutschland hat man über 8 KH-Betten pro Einwohner

???

 

Mir würde schon eines reichen, 8 brauche ich gar nicht.

Edited by Aristippos
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Moriz
vor 24 Minuten schrieb Shubashi:

Was in Italien auffällt, ist die bisher relativ hohe Letalitätsrate, ist die Frage, ob das am Virus-Subtyp liegt, oder an der schlechten Versorgung?

 

Ich vermute: An der Testdurchführung.

Wer nur den testet, der halbtot auf die Intensivstation kommt, der wird eine verdammt hohe Sterblichkeit feststellen. Wer auch gesunde Kontaktpersonen testet, der wird sehr viel mehr Infizierte finden, die überleben.

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Moriz
vor 2 Stunden schrieb Flo77:

Wäre es nicht sinnvoller sich schon mal die sechs Bretter Fichte und 4-8 Meter weißen Baumwollstoff auf die Seite zu legen? Nur damit es dann im Fall der Fälle auch schnell gehen kann...

 

(Ich hoffe bei den Stadtverwaltungen liegen schon die Anträge für die Erweiterungen der Friedhöfe - vielleicht können wir so ja auch wieder erwirken, daß auf den Kirchhöfen bestattet werden darf.)

 

vor 1 Stunde schrieb Flo77:

Ich weiß ja nicht, ob wir auch Särge zum größten Teil importieren, aber die Corona-Toten könnten doch wenigstens dieses Geschäft beleben und so der heimischen Tischlerei und der Forstwirtschaft unter die Arme greifen. 😎

 

3. Wir importieren Särge - aus China!

2. Wann warst Du das letzte mal auf einem städtischen Friedhof? Die belegten Flächen sind in den letzten Jahren deutlich geschrumpft, was u.a. an einer gestiegenen Rate an Urnenbestattungen liegt. Da reicht dann ein günstiger halber Friedhofsquadratmeter.

1. Wozu Holz? Im Notfall reichen Leichensäcke. Und ich bin mir sicher, daß wir irgendwo 'geheime' Lager haben in denen die in ausreichender Menge vorgehalten werden...

0. Wie lange braucht ein straßenbauüblicher Bagger für ein Massengrab?

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Frank
vor 4 Stunden schrieb Flo77:

Nur, damit ich das jetzt mal ganz komprimiert vor mir habe:

 

Das Corona-Virus verbreitet sich wie eine Grippe bzw. eine Erkältung (und am besten unter feuchtkalten Bedingungen - und daß wo uns der heißeste Sommer ever bevorstehen soll...).

 

Die Inkubationszeit beträgt ca. 14 Tage, die Symptome sind vergleichbar mit einer "normalen" Erkältung, der Verlauf kann von "merke gar nichts" bis "45°-Fieber + Exitus" reichen.

 

Medikamente gibt es im Moment keine, ein Impfstoff an sich ist zwar entwickelt aber noch nicht hinreichend getestet.

 

Außer Wasser + Seife, ggf. Handdesinfektionsmitteln (antiviral!) und einem größeren Abstand zu anderen Menschen gibt es aktuell keine Möglichkeit eine Ansteckung zu vermeiden.

 

Wie hoch die Sterberate tatsächlich ist, kann kein Mensch sagen, da die Zahlen aus China vorsichtig gesagt mit Vorsicht zu genießen sind und bei uns die tatsächliche Durchseuchung überhaupt nicht festgestellt werden kann (wegen zu weniger Tests).

 

Habe ich irgendwas wichtiges vergessen? 

Eine Korrektur lediglich: Seife zerstört die Hülle des Virus, des dann deshalb auch tot ist. Händedesinfektion ist für "den Normalo" (soll heißen für alle außer Ärzte und Pflegenden und vielleicht noch Leuten die mit Lebensmitteln arbeiten und für die alle auch nur im Dienst) nicht nötig, gründlich(!) Hände waschen völlig ausreichend.

Auch auf die Gefahr dich misszuverstehen: Ich würde Hände waschen als Maßnahme eine Ansteckung zu vermeiden nicht klein reden. Ich schrieb es ja eingangs: Seife vernichtet den Virus. Ein effektiveren Infektionsschutz bietet nur noch die Impfung.

 

Und einen Punkt hast du vergessen: Bei Erkältungssymptomen eher mal Daheim bleiben statt arbeiten gehen. Das ist auch dann sinnvoll wenn die Erkältungsursache ein anderer Keim als Corona ist. Wenn ihr die Rüsselseuche habt, teilt sie nicht solidarisch mit euren Kollegen sondern bliebt im Bett!

 

Und einen weiteren Punkt hast du angesprochen aber ich möchte ihn verdeutlichen: "größeren Abstand zu anderen Menschen [halten]" Man muss nicht warten bis die Behörden Versammlungen unter 1000 Teilnehmer untersagen um einen Kino-Besuch zu unterlassen. Das kann man auch ohne behördliche Weisung machen. Wir im OV überlegen hin und her ob wir die Wahlpartys, am Sonntag, besuchen - momentane Tendenz: Wir lassen es. Es gibt da eine bei der sich unsere Bürgermeisterkandidatin blicken lassen muss, darüberhinaus wird der Wahlabend wohl eher an uns vorüber gehen.

Edited by Frank
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Flo77
vor 14 Minuten schrieb Frank:

Auch auf die Gefahr dich misszuverstehen: Ich würde Hände waschen als Maßnahme eine Ansteckung zu vermeiden nicht klein reden. Ich schrieb es ja eingangs: Seife vernichtet den Virus. Ein effektiveren Infektionsschutz bietet nur noch die Impfung.

 

Und einen Punkt hast du vergessen: Bei Erkältungssymptomen eher mal Daheim bleiben statt arbeiten gehen. Das ist auch dann sinnvoll wenn die Erkältungsursache ein anderer Keim als Corona ist. Wenn ihr die Rüsselseuche habt, teilt sie nicht solidarisch mit euren Kollegen sondern bliebt im Bett!

Ich wollte mit dem "nur" zum Ausdruck bringen, daß wir im Moment gar keine andere Möglichkeit haben als Händewaschen.

 

So wie ich es in der Presse gelesen habe, gibt es ja auch noch Hinweise darauf, daß eine Impfung die Infektion paradoxerweise eher verschlimmert als verhindert.

 

Letzteres ist nur noch eine Frage der Zeit. Die Schule meiner Kinder hat bereits jetzt einen so hohen Krankenstand (ca. 30%), daß ohnehin über eine Schulschließung nachgedacht wird und mein Arbeitgeber hat auch schon die ersten europäischen Niederlassungen soweit irgendmöglich auf Home-Office umgestellt. Bis das auch unseren Standort trifft, kann das auch bei uns jederzeit eintreten.

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Frank
vor 3 Minuten schrieb Flo77:

Ich wollte mit dem "nur" zum Ausdruck bringen, daß wir im Moment gar keine andere Möglichkeit haben als Händewaschen. 

Wie gesagt ist Händewaschen super effektiv, als Infektionsschutz. Aber du hast recht, bis ein Impfstoff zur Verfügung steht bleibt nur das. Ja.

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Shubashi
vor 1 Stunde schrieb Aristippos:

???

 

Mir würde schon eines reichen, 8 brauche ich gar nicht.

 

Alles klar, immerhin muss ich selbst gerade drüber lachen - ich habe die fehlenden 999 Patienten, die sich jetzt um die Betten balgen dürfen, eingefügt.

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Moriz
vor 38 Minuten schrieb Flo77:

So wie ich es in der Presse gelesen habe, gibt es ja auch noch Hinweise darauf, daß eine Impfung die Infektion paradoxerweise eher verschlimmert als verhindert.

Woher, bitteschön, soll man wissen, daß eine noch nicht vorhandene Impfung eine Infektion verschlimmern würde? Das halte ich erst mal für eine Fehlmeldung (um freundlich zu bleiben). Diesen Effekt mag es bei bestimmten Impfungen geben, aber bei Sars-CoV-19?

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