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Das Aus für die Alte Messe(?)


Frank

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vor einer Stunde schrieb Flo77:

HG 4 habe ich glaube ich noch nie gehört, HG 3 hat der Pfarrer meiner Heimatgemeinde vor Corona versucht als "Standard" zu etablieren, ist aber an der Realität gescheitert (ich pers. kann diesen Text nicht ausstehen, aber 1960er-Jahre Lyrik muss ja nicht jedem gefallen). Als Kind bin ich mit HG 2 aufgewachsen und das ist auch heute noch/wieder das meistgehörte.

 

Ich glaube, ich habe noch nie etwas anderes als HG 2 gehört 🤔.

 

Mir gefällt HG 4. Ein wahnsinnig schöner Text. Sehr dicht, sehr berührend. Mal sehen, ob ich es jemals live erlebe.

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vor 4 Minuten schrieb Kara:

Mir gefällt HG 4. Ein wahnsinnig schöner Text. Sehr dicht, sehr berührend. Mal sehen, ob ich es jemals live erlebe.

Frag doch einfach mal Euren Pfarrer.

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Ich bin mit HG 3 aufgewachsen und erwarte schon nichts anderes mehr (höre den auch zumeist). I und IV sind echte Leckerbissen (I allerdings mit der kürzeren Nennung der Heiligen, sonst stockt das arg) - doch die beide höre ich nahezu nie (I glaube ich erst ein- zweimal).

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vor 37 Minuten schrieb rorro:

Ich bin mit HG 3 aufgewachsen

Du bist ernsthaft mit "Bis ans Ende der Zeiten versammelst du Dir ein Volk, damit deinem Namen das reine Opfer dargebracht werde vom Aufgang der Sonne bis zum Untergang." aufgewachsen?

 

Erstaunlich - ich habe es erst mit dem letzten Pfarrerwechsel kennengelernt.

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vor 11 Stunden schrieb rorro:

Nur mit Karnevalsdeko hätte ich kein Problem. Doch die Schunkelmusik

O Haupt voll Blut und Wunden auf die Melodie einer Liebesschnulze zu singen, ist aber in Ordnung? 

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vor 1 Stunde schrieb Flo77:

Du bist ernsthaft mit "Bis ans Ende der Zeiten versammelst du Dir ein Volk, damit deinem Namen das reine Opfer dargebracht werde vom Aufgang der Sonne bis zum Untergang." aufgewachsen?

 

Erstaunlich - ich habe es erst mit dem letzten Pfarrerwechsel kennengelernt.

Abwechselnd 2 und 3. 

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vor 11 Stunden schrieb Moriz:

Karnevalsdeko und eucharistische Anbetung müssen tatsächlich nicht zusammen passen. Sind in meinen Augen aber auch zwei verschiedene Dinge.

Während einer (Karnevals)Messe findet sowieso keine eucharistische Anbetung statt.

 

Ich finde in der Heiligen Messe sollte allgemein keine Karnevalsdeko sein. Ist halt nicht mein Geschmack.

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vor 2 Stunden schrieb Flo77:

Du bist ernsthaft mit "Bis ans Ende der Zeiten versammelst du Dir ein Volk, damit deinem Namen das reine Opfer dargebracht werde vom Aufgang der Sonne bis zum Untergang." aufgewachsen?

 

Ja. Ist mir sehr vertraut.

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vor 16 Stunden schrieb Bartholomäa:

Ich finde in der Heiligen Messe sollte allgemein keine Karnevalsdeko sein. Ist halt nicht mein Geschmack.

Dann fangen wir doch mal mit den barocken Puttos und den Rocaillen an. Und als nächstes verbannen wir bitte Sichtbeton und -klinker aus den Kirchen. Ist nämlich auch nicht mein Geschmack.

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vor 34 Minuten schrieb Flo77:

Dann fangen wir doch mal mit den barocken Puttos und den Rocaillen an. Und als nächstes verbannen wir bitte Sichtbeton und -klinker aus den Kirchen. Ist nämlich auch nicht mein Geschmack.

Und für mich bitte weg mit diesen dämlichen Fahnen und irgendwelchen unifornierten Männergruppen (Schützen, Ehrenreiter etc) bei Prozessionen.

Ist nicht mein Geschmack.

Und Orgelmusik auch nicht.

 

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vor 8 Minuten schrieb laura:

Für dich NGL.

" Einer hat uns angesteckt..."

Habe ich früher in den Familienmessen immer tapfer mitgesungen …..Was tut man nicht alles für seine Kinder.

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vor 14 Minuten schrieb Florianklaus:

Kardinal Müller: https://www.kath.net/news/80923

 

Na, der haut aber rein. Er gibt sich kaum noch die Mühe, seine beißende Kritik an Franziskus auch nur diplomatisch zu verbrämen. Freunde werden die beiden Herren wohl nicht mehr, oder wie Martel schreibt:

 

"Pope Francis did not appreciate Müller’s critiques of the Synod on the Family, and in particular of Amoris Laetitia. In his Christmas wishes in 2017, he singled out Müller without naming him, by denouncing those people ‘who betray [his] trust [and] allow themselves to be corrupted by ambition or vainglory; and when they are delicately expelled falsely declare themselves to be martyrs to the system, rather than doing their mea culpa’. Even more sternly, the pope has denounced those behind ‘plots’, and who represent ‘a cancer’ in these small circles. As we can see, Francis and Müller are hardly on the best of terms."

 

Zumindest wenn man Krzysztof Charamsa glauben kann, sind die Vorwürfe auch durchaus zutreffend; die Glaubenskongregation (unter Müller) habe direkt gegen Franziskus intrigiert und versucht, ihn unter den Bischöfen zu isolieren.

bearbeitet von iskander
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Ich will meinen ursprünglichen Post umformulieren: Der Lernprozess, den Kardinal Müller im Umgang mit der überlieferten Liturgie durchgemacht hat, würde man auch Papst Franziskus wünschen. 

bearbeitet von Studiosus
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Ich hätte einmal eine Frage:

 

Ich besuche mit Gewinn beide Messformen. Täglich lese ich die Messtexte sowohl zum alten Ritus als auch zum neuen.

 

Nun ist es so, dass ich allmählich festgestellt habe, dass beim Lesen der alten Messtexte und Gebete sich mir die Sinnzusammenhänge besser erschließen als bei den neuen. Zusätzlich habe ich beim alten Schott zu den Sonntagen die Einführung, die eine kurze Zusammenfassung bietet, und ich greife auf das Volksmissale von Pater Martin Ramm zurück, das ebenfalls eine Einführung bietet. Zum neuen Ritus liegt mir nichts vor. Dessen jeweiligen Messtexte lese ich ebenfalls mit Gewinn, aber die Zusammenstellung erschließt sich mir nicht ganz so klar.

 

Nun ist der Besuch einer hl. Messe kein Oberseminar und letztlich ist die Teilhabe an der Eucharistiefeier wichtiger. Dennoch würde ich gerne einmal fragen, ob es zu den neuen Messtexten Erklärungshilfen gibt bzw. wie diejenigen, die nur in den neuen Ritus gehen, damit umgehen.

bearbeitet von Inge33
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vor 8 Minuten schrieb Inge33:

Ich hätte einmal eine Frage:

 

Ich besuche mit Gewinn beide Messformen. Täglich lese ich die Messtexte sowohl zum alten Ritus als auch zum neuen.

 

Nun ist es so, dass ich allmählich festgestellt habe, dass beim Lesen der alten Messtexte und Gebete sich mir die Sinnzusammenhänge besser erschließen als bei den neuen. Zusätzlich habe ich beim alten Schott zu den Sonntagen die Einführung, die eine kurze Zusammenfassung bietet, und ich greife auf das Volksmissale von Pater Martin Ramm zurück, das ebenfalls eine Einführung bietet. Zum neuen Ritus liegt mir nichts vor. Dessen jeweiligen Messtexte lese ich ebenfalls mit Gewinn, aber die Zusammenstellung erschließt sich mir nicht ganz so klar.

 

Nun ist der Besuch einer hl. Messe kein Oberseminar und letztlich ist die Teilhabe an der Eucharistiefeier wichtiger. Dennoch würde ich gerne einmal fragen, ob es zu den neuen Messtexten Erklärungshilfen gibt bzw. wie diejenigen, die nur in den neuen Ritus gehen, damit umgehen.

Zum Proprium des Tages gibt's Einführungen im Laacher Messbuch.

Für den Rest könnte man "Erhebet die Herzen" von Friedrich Lurz (Verlag Butzon & Bercker) nennen.

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vor 17 Minuten schrieb Inge33:

Täglich lese ich die Messtexte sowohl zum alten Ritus als auch zum neuen.

Musst du Langeweile haben... ähh... ich meine nazürluch viel Freizeit. Ich nutze meine freie Zeit gern zum Lernen neuer Sprachen.

bearbeitet von rince
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vor 9 Minuten schrieb Frank:

Zum Proprium des Tages gibt's Einführungen im Laacher Messbuch.

Für den Rest könnte man "Erhebet die Herzen" von Friedrich Lurz (Verlag Butzon & Bercker) nennen.

Vielen Dank!

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vor 7 Minuten schrieb rince:

Musst du Langeweile haben... ähh... ich meine nazürluch viel Freizeit. Ich nutze meine freie Zeit gern zum Lernen neuer Sprachen.

Dafür braucht es nicht viel Zeit.

bearbeitet von Inge33
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Am 28.2.2023 um 07:30 schrieb Inge33:

Dafür braucht es nicht viel Zeit.

Ich mag ja die Ästhetik der alten Messe auch und finde den gregorianischen Choral bzw. die getragene Melodie oft zugänglicher als das eine oder andere „moderne“ Kirchenlied.

Dass die lateinische Sprache mittlerweile ganz aus den Gottesdiensten verschwunden ist und es den deutschen Gliedern der lateinischen Kirche nicht mehr möglich ist, gemeinsam mit den Gläubigen anderer Länder in einer gemeinsamen Sprache zu feiern, finde ich auch nicht mehr im Einklang mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil. In meiner früheren Pfarrei hat man sich darum wenigstens gesorgt und eine Sonntagsmesse im Monat auf Latein gefeiert.

Praktisch habe ich meine Zweifel, ob die Messe trotz deutscher Sprache mehr nachvollzogen werden kann als wenn sie in Latein wäre.

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