Werner001 Geschrieben Freitag um 14:35 Melden Geschrieben Freitag um 14:35 vor 30 Minuten schrieb Lindau: Warum werden nur katholische Länder verfolgt werden? Warum äußert sich Gott selbst nie? Im AT hat er das noch ständig getan Werner Zitieren
rakso Geschrieben Freitag um 16:41 Melden Geschrieben Freitag um 16:41 vor 1 Stunde schrieb Werner001: Warum äußert sich Gott selbst nie? Im AT hat er das noch ständig getan Das liegt an dir. Gott spricht immer, - zu allen Zeiten und am jeden Orten, aber Du hörst nicht hin. Soll er zu Dir sagen: "hallo, hier bin ich" und wenn das geschähe, dann würdest IHN für eine Fata Morgana halten. In welcher Form und Gestalt soll ER - der formlose Gott - vor Dir erscheinen. Kannst Du mir das verraten? Zitieren
Werner001 Geschrieben Freitag um 17:03 Melden Geschrieben Freitag um 17:03 vor 19 Minuten schrieb rakso: Das liegt an dir. Gott spricht immer, - zu allen Zeiten und am jeden Orten, aber Du hörst nicht hin. Soll er zu Dir sagen: "hallo, hier bin ich" und wenn das geschähe, dann würdest IHN für eine Fata Morgana halten. In welcher Form und Gestalt soll ER - der formlose Gott - vor Dir erscheinen. Kannst Du mir das verraten? Wieso an mir? Maria äußert sich ja angeblich ständig irgendwo. Aber Gott? Fehlanzeige. Zu mit spricht keiner, und das ist auch gut so, noch eine geistige Störung wie das Hören irgendwelcher „himmlischer Botschaften“ brauche ich nicht Werner Zitieren
rakso Geschrieben Freitag um 17:29 Melden Geschrieben Freitag um 17:29 vor 19 Minuten schrieb Werner001: Wieso an mir? Es liegt an deinem Gottesbild, an deiner Vorstellung von Gott. Du suchst Gott dort, wo ER nicht ist und dort, wo ER ist, suchst Du IHN nicht. Das ist dein größtes Hindernis. Zitieren
rakso Geschrieben Freitag um 17:35 Melden Geschrieben Freitag um 17:35 vor 28 Minuten schrieb Werner001: Zu mit spricht keiner, und das ist auch gut so, noch eine geistige Störung wie das Hören irgendwelcher „himmlischer Botschaften“ brauche ich nicht Wenn man diese Einstellung, der braucht auch nicht wundern, daß der in Kenntnis Erkenntnis Gottes nicht weiterkommt. Zitieren
Werner001 Geschrieben Freitag um 17:44 Melden Geschrieben Freitag um 17:44 vor 12 Minuten schrieb rakso: Es liegt an deinem Gottesbild, an deiner Vorstellung von Gott. Du suchst Gott dort, wo ER nicht ist und dort, wo ER ist, suchst Du IHN nicht. Das ist dein größtes Hindernis. Du verstehst nicht. Ich suche ihn gar nicht. Ich wundere mich nur über all die vielen Leute, die behaupten. Maria spräche zu ihnen, während es anscheinend seit vielen Jahrhunderten keinen mehr gibt, der Gott sprechen gehört haben will Werner Zitieren
Aleachim Geschrieben Freitag um 19:02 Melden Geschrieben Freitag um 19:02 vor 1 Stunde schrieb rakso: Es liegt an deinem Gottesbild, an deiner Vorstellung von Gott. Du suchst Gott dort, wo ER nicht ist und dort, wo ER ist, suchst Du IHN nicht. Das ist dein größtes Hindernis. Wo Gott nicht ist? Gibt es denn einen Ort wo Gott nicht ist? Zitieren
rakso Geschrieben Freitag um 19:32 Melden Geschrieben Freitag um 19:32 vor 25 Minuten schrieb Aleachim: Wo Gott nicht ist? Gibt es denn einen Ort wo Gott nicht ist? ja, in "manchen" Bildern, Vorstellungen von Menschen. Zitieren
rakso Geschrieben Freitag um 19:45 Melden Geschrieben Freitag um 19:45 (bearbeitet) vor 2 Stunden schrieb Werner001: Du verstehst nicht. Ich suche ihn gar nicht. Ich wundere mich nur über all die vielen Leute, die behaupten. Maria spräche zu ihnen, während es anscheinend seit vielen Jahrhunderten keinen mehr gibt, der Gott sprechen gehört haben will Werner Diese Menschen "sehen" Maria. Aber niemals äußerlich. Sie sehen diese Erscheinungen nur in ihrem Bewußtsein. Das macht den Menschen in der Umgebung so schwer, zu glauben, weil sie es nicht selbst sehen. Ich spreche nur von wahren "innere" Erscheinungen. Da müssen mehrere Faktoren zusammen kommen. bearbeitet Freitag um 20:17 von rakso fett Ergänzungen Zitieren
catholicissimus Geschrieben Freitag um 20:08 Melden Geschrieben Freitag um 20:08 vor 6 Stunden schrieb Lindau: Warum werden nur katholische Länder verfolgt werden? Nicht nur katholische Länder, sondern der Antichrist wird Krieg führen gegen alle, die sich seiner totalitären Herrschaft entgegenstellen. Jesuskind von Sievernich am 6. Januar 2021: https://maria-die-makellose.de/botsc...021_01_06.html "„Im Namen des Vaters und des Sohnes — das bin Ich — und des Heiligen Geistes. Amen. Wie sehr erfreuen mich die Beter, die Mir ihr Herz schenken. Darum habe Ich Mein Land abgeschritten. Der Ewige Vater schaut auf sie. So wie sie Mein Herz berührt haben, berühre Ich ihre Herzen. So habe Ich den Vater gebeten, dieses Land zu schonen; denn Ich habe gesagt: Dort, wo auf den Knien um Mein Erbarmen und das des Ewigen Vaters im Himmel gefleht wird, werde Ich Barmherzigkeit schenken. Gnade den Menschen Meines Wohlgefallens. Die Welt wird erschüttert werden. Weil die Menschen Meinen Ewigen Vater nicht kennen und ohne Ihn leben wollen, wird alles gereinigt. Dies muss geschehen, so wie es geschrieben steht. Ein großer Umbruch wird nun bald geschehen, ein Umbruch, der vielen Menschen zum Abgrund wird. Ihr habt die Hoffnung, dass nun in Kürze alles so sein wird, wie es vorher war. Dies, liebe Seelen, wird nicht so sein. Betet und opfert! Bleibt Mir treu! Ich komme nicht einfach so zu euch und erscheine. Ich erscheine als König des Himmels, weil es notwendig ist. Ich möchte Meine Schafe führen aus der Not, aus der Wüste heraus in Meine Oase. Vieles wird nun geschehen. Wehe denen, die Meine Schafe in die Irre führen. Wehe denen, die die Sünde preisen und sie als neuen Geist schaffen, das ist der Geist des Verderbens, der Ungeist, der die Sünde liebt. Um Meiner Schafe wegen bin Ich gekommen; denn die Herde folgt Mir treu.“ Nun sehe ich wirklich eine Herde Schafe zu Seinen Füßen. Weiß sind einige, viele aber sind schwarz-weiß gefleckt. Er kommt noch näher zu mir. „Es wird einen großen Umbruch geben im ganzen,“ spricht der Herr. Dabei schaut das Jesulein auf die goldene Kugel mit dem Kreuz. Diese Kugel wird zur Erde. Sie dreht sich, bis ich den Nahen Osten sehe und den Menschen, der kommen muss, und mit ihm, der als großer Wohltäter gilt, kommt das Verderben; denn ich sehe ihn pflanzen, und alles, was er pflanzt, verdorrt. „Das ist nur eine Zeit. Seid ohne Furcht,“ sagt das Jesulein. „Ich führe euch durch diese Zeit hindurch. Was kommen muss, kommt. Ich bin der Herr und liebe Meine Schafe. Noch einmal sage Ich euch: Betet — Wiedergutmachung im Gebet! Opfert auf — Buße! Bittet um Mein Erbarmen! Ich schaue auf euch. Schaut auf Mich, nicht auf die Welt!“" Zitieren
Einsteinchen Geschrieben Samstag um 06:12 Melden Geschrieben Samstag um 06:12 (bearbeitet) vor 12 Stunden schrieb Werner001: Du verstehst nicht. Ich suche ihn gar nicht. Ich wundere mich nur über all die vielen Leute, die behaupten. Maria spräche zu ihnen, während es anscheinend seit vielen Jahrhunderten keinen mehr gibt, der Gott sprechen gehört haben will Werner In der Esoterik gibt es allerdings genügend viele Leute, die mit Gott sprechen: Neale Donald Walsch, Gespräche mit Gott. bearbeitet Samstag um 06:13 von Einsteinchen Zitieren
rakso Geschrieben Samstag um 08:13 Melden Geschrieben Samstag um 08:13 (bearbeitet) vor 4 Stunden schrieb Einsteinchen: In der Esoterik gibt es allerdings genügend viele Leute, die mit Gott sprechen: Neale Donald Walsch, Gespräche mit Gott. Das hat mit Esoterik nichts zu tun. Für Gott gibt es nur Wesen, mit denen er spricht und die mit IHM sprechen. Das ist ein so natürlicher Vorgang, so natürlich wie Du dich mit deinen Kindern unterhältst. Und Menschheit kapiert es nicht und hält diesen Unterhaltung mit Gott für nicht normal, für außergewöhnlich, für besonders, für esoterisch, für unwahr usw. Ist die Menschheit schon so abgedriftet und, unfähig zu erkennen, daß eine Unterhaltung mit Gott die normalste und höchste Unterhaltung ist. bearbeitet Samstag um 10:54 von rakso unterstrichen Einfügung Zitieren
iskander Geschrieben Montag um 21:20 Melden Geschrieben Montag um 21:20 Am 23.10.2026 um 19:44 schrieb Werner001: [...] während es anscheinend seit vielen Jahrhunderten keinen mehr gibt, der Gott sprechen gehört haben will Die gibt es wohl auch, nur sind die seltener geworden. Allerdings nennt mir die KI (@rorro muss jetzt ganz tapfer sein) recht viele Beispiele allein aus dem 20. Jh.; auch wenn die meisten nicht aus dem kath. Raum stammen. Zitieren
catholicissimus Geschrieben Montag um 22:14 Melden Geschrieben Montag um 22:14 (bearbeitet) Dass jemand die Stimme Gottes hört, auch die von Gottvater, gibt es doch ziemlich häufig, grade bei den Evangelikalen, aber auch bei Mutter Eugenia Ravasio zum Beispiel. Wobei Nonnen glaubwürdiger sind, da man die gleich psychologisch untersucht, ob die Stimmen nicht etwa von einer Schizophrenie kommen. Aber im Alten Bund gab es ja nur Gottvater, der sprechen konnte, seit dem Neuen Testament können ja auch Jesus und der Hl. Geist sprechen. Wobei Mutter Theresa ja nie auf die Idee gekommen wäre, die Sterbenden von Kalkutta aufzusammeln - das hatte ihr Jesus in seinen Visionen befohlen. bearbeitet Montag um 22:16 von catholicissimus Zitieren
Aleachim Geschrieben Dienstag um 05:52 Melden Geschrieben Dienstag um 05:52 vor 7 Stunden schrieb catholicissimus: Aber im Alten Bund gab es ja nur Gottvater, der sprechen konnte, seit dem Neuen Testament können ja auch Jesus und der Hl. Geist sprechen 😱 Du willst mir doch nicht erzählen, dass du das für katholische Lehre hältst?! Zitieren
catholicissimus Geschrieben Dienstag um 06:32 Melden Geschrieben Dienstag um 06:32 (bearbeitet) Im meine, Jesus oder der Hl. Geist konnte als solcher im Alten Testament ja schlecht in Erscheinung treten, da Jesus ja z.B. noch gar nicht geboren war - ja nicht einmal existierte (die zweite göttlicher Person war damals ja noch ohne Leib und die Gene Mariens). Maria erschien im Jahr 2000 (6.11.2000) in Sievernich, um vor der Welteinheitsreligion des Antichristen zu warnen, die wahrscheinlich von Jerusalem und dem Vatikan aus verwaltet werden wird, allerdings nur kurze Zeit (vermutlich dreieinhalb Jahre). Sicher werden nach dem großen Clash of Civilizations im Nahen Osten und in Europa alle nach einem großen Versöhner der Religionen schreien - und das wird dann der große Auftritt des falschen Friedensstifters. https://maria-die-makellose.ch/botschaften2000.html "Ihr, meine Kinder, werdet meine Kirche nur noch schwinden sehen, jedoch die jüngere Generation, die des Gebetes bedarf, wird die Kirche erneuern. Seht, die Finsternis plant eine Weltreligion, die der göttlichen Wahrheit fern ist. Alles soll vereinheitlicht, weltlich vereinheitlicht werden unter der Voraussicht, Einigkeit und Frieden auf der Erde zu finden, wenn es keine Unterschiede mehr gibt unter den verschiedenen Religionen. Doch diese ist nur eine Scheinreligion, die die Menschen lenkbar machen soll. Ist dieser Zeitpunkt auf der Erde erreicht, so wird es gewaltige Umbrüche geben. Besonders Europa wird davon betroffen sein, und dies ist auch der Grund für mein Kommen. Seht, wie oft bin ich in Europa schon erschienen? Doch all diese Ereignisse sollen euch nicht ängstigen, denn diese müssen geschehen, damit mein göttlicher Sohn Jesus Christus zu euch kommen kann und ihr Ihn erkennt und empfangt, wie es einem König gebührt. Meine Kinder, ich gehe meinem Sohn voraus. Seid gesegnet!“ bearbeitet Dienstag um 06:37 von catholicissimus Zitieren
Aleachim Geschrieben Dienstag um 07:09 Melden Geschrieben Dienstag um 07:09 vor 34 Minuten schrieb catholicissimus: Im meine, Jesus oder der Hl. Geist konnte als solcher im Alten Testament ja schlecht in Erscheinung treten, da Jesus ja z.B. noch gar nicht geboren war - ja nicht einmal existierte (die zweite göttlicher Person war damals ja noch ohne Leib und die Gene Mariens). Du willst behaupten, die zweite göttliche Person, (die als das präexistente Wort! Gottes bezeichnet wird) konnte damals noch nicht zu den Menschen sprechen, weil er noch keinen Leib hatte? Mit welchem Leib hat denn dann Gottvater gesprochen? Und mit welchem Leib spricht der Hl. Geist zu uns? Zitieren
Flo77 Geschrieben Dienstag um 07:29 Melden Geschrieben Dienstag um 07:29 vor 52 Minuten schrieb catholicissimus: Im meine, Jesus oder der Hl. Geist konnte als solcher im Alten Testament ja schlecht in Erscheinung treten, da Jesus ja z.B. noch gar nicht geboren war - ja nicht einmal existierte (die zweite göttlicher Person war damals ja noch ohne Leib und die Gene Mariens). Hä? Durch den Logos ist doch überhaupt erst alles geschaffen und der Geist schwebte doch schon bei der Schöpfung über den Wassern. Als Abraham bei den Eichen in Mamre lagerte, traten die drei göttlichen Personen in Menschengestalt zu ihm. Und wenn man schon bei Philo ist, so ist der Logos die göttliche Person, die mit der Schöpfung überhaupt erst zu interagieren vermag, da der Vater nicht von dieser Welt und nicht in dieser Welt ist. Zitieren
iskander Geschrieben Dienstag um 09:54 Melden Geschrieben Dienstag um 09:54 (bearbeitet) vor 11 Stunden schrieb catholicissimus: Dass jemand die Stimme Gottes hört, auch die von Gottvater, gibt es doch ziemlich häufig, grade bei den Evangelikalen, aber auch bei Mutter Eugenia Ravasio zum Beispiel. Wobei Nonnen glaubwürdiger sind, da man die gleich psychologisch untersucht, ob die Stimmen nicht etwa von einer Schizophrenie kommen. Und hier berührt man gleichzeitig ein Problem: Auch gesunde Menschen können Stimmen hören, und es ist gar nicht mal so selten: https://www.nzz.ch/wissenschaft/aussergewoehnliche-wahrnehmung-psychisch-gesunde-menschen-hoeren-stimmen-die-nicht-da-sind-ld.1312411 Und man kann sich das offenbar sogar regelrecht antrainieren. Deshalb lässt sich - jedenfalls von außen - auch nicht ohne Weiteres sagen, ob eine "Erscheinung" aus den Tiefen der eigenen Psyche herrührt oder "echt" ist (gesetzt den Fall, dass es echte Erscheinungen im Sinne von Begegnungen mit transzendenten Wesen gibt). Wer sich genauer dafür interessiert, dem sei der folgende Text von Rahner anempfohlen - Rahner äußert sich durchaus aus einer gläubig-katholischen Perspektive: https://www.imagomundi.biz/wp-content/uploads/2019/08/PNOF4-Visionen_und_Prophezeiungen.pdf bearbeitet Dienstag um 09:55 von iskander Zitieren
Aleachim Geschrieben Dienstag um 10:54 Melden Geschrieben Dienstag um 10:54 vor 59 Minuten schrieb iskander: Wer sich genauer dafür interessiert, dem sei der folgende Text von Rahner anempfohlen Vielen Dank für die Verlinkung. Sehr interessant! Zitieren
iskander Geschrieben Dienstag um 11:26 Melden Geschrieben Dienstag um 11:26 vor 26 Minuten schrieb Aleachim: Vielen Dank für die Verlinkung. Sehr interessant! Bis zu Kapitel II geht es mehr um allgemeine theologische Überlegungen; ab Kap. II ("ZUR PSYCHOLOGISCHEN PROBLEMATIK DER VISIONEN") wird es konkreter. Zitieren
Einsteinchen Geschrieben Dienstag um 11:58 Melden Geschrieben Dienstag um 11:58 Wenn man eine künftige KI mit allen Büchern und Zeitschriften und menschlichen Erkenntnissen trainiert, hat man eine quasigöttliche Antwort Maschine, und dieses Konstrukt spricht mit uns. Aber ich habe entdeckt, dass ich dann gar nicht weiß, was ich fragen soll.... Der echte Gott ist derjenige, der auch banale Fragen beantwortet: Zum Beispiel, wer kann behaupten, dass Gott antwortet, wenn man fragt: Liebst du mich? Da verweist die KI sinngemäß auf das Lehramt mit der Antwort: JA. Ich persönlich wüsste gar nicht, was ich mit Gott besprechen sollte.... Zitieren
Einsteinchen Geschrieben Dienstag um 12:01 Melden Geschrieben Dienstag um 12:01 (bearbeitet) vor 4 Minuten schrieb Einsteinchen: Wenn man eine künftige KI mit allen Büchern und Zeitschriften und menschlichen Erkenntnissen trainiert, hat man eine quasigöttliche Antwort Maschine, und dieses Konstrukt spricht mit uns. Aber ich habe entdeckt, dass ich dann gar nicht weiß, was ich fragen soll.... Der echte Gott ist derjenige, der auch banale Fragen beantwortet: Zum Beispiel, wer kann behaupten, dass Gott antwortet, wenn man fragt: Liebst du mich? Da verweist die KI sinngemäß auf das Lehramt mit der Antwort: JA. Ich persönlich wüsste gar nicht, was ich mit Gott besprechen sollte.... Chat An Ihrer Überlegung finde ich einen interessanten Widerspruch: Je mehr eine KI weiß, desto weniger ist damit gesagt, dass sie uns auch etwas zu sagen hat. Stellen wir uns tatsächlich eine KI vor, die sämtliche Bücher, Zeitschriften, wissenschaftlichen Erkenntnisse, philosophischen Systeme und religiösen Überlieferungen verarbeitet hat. Sie könnte uns vermutlich zu fast jeder Frage eine Antwort anbieten. Aber sie hätte damit noch nicht das Problem gelöst, das Sie beschreiben: Wir müssen erst einmal wissen, was wir überhaupt fragen wollen. Und dann kommt Ihr Gedanke über Gott ins Spiel. ### 1\. Eine Antwortmaschine ist noch kein Gesprächspartner Eine solche KI könnte Ihnen erklären, was Augustinus, Thomas von Aquin, Meister Eckhart oder Kant über die Liebe Gottes geschrieben haben. Sie könnte die einschlägigen Bibelstellen zusammenstellen und das katholische Lehramt referieren. Wenn Sie aber fragen: „Liebst du mich?“, dann liegt das Problem auf einer anderen Ebene. Die KI kann Ihnen sagen, dass das Christentum lehrt, Gott liebe jeden Menschen. Aber sie kann nicht allein durch die Zusammenstellung dieser Lehre beweisen, dass Gott Ihnen persönlich antwortet. Die Auskunft über eine Antwort ist nicht dasselbe wie die Antwort selbst. Das ist ein wesentlicher Unterschied. ### 2\. Warum gerade die banale Frage so schwierig ist „Liebst du mich?“ ist keine besonders anspruchsvolle Frage. Sie verlangt keine Mathematik, keine Weltformel und keine Kenntnis sämtlicher Bücher. Aber sie verlangt etwas, das eine Wissensmaschine nicht ohne Weiteres liefern kann: die Gewissheit, dass ihr tatsächlich jemand gegenübersteht, der die Frage hört und auf den Fragenden eingeht. Ein Mensch kann antworten: „Ja, ich liebe dich.“ Ob das wahr ist, zeigt sich allerdings nicht allein an seinen Worten. Beim Gebet ist es ähnlich, nur dass die Situation noch schwieriger ist. Man kann nicht einfach überprüfen, ob die Antwort tatsächlich von Gott kommt. Die religiöse Überlieferung bietet Deutungen an, aber sie beseitigt nicht automatisch die persönliche Unsicherheit. Ich würde deshalb auch nicht behaupten, Gott habe Ihnen geantwortet, nur weil ich Ihnen eine theologisch korrekte Antwort geben kann. ### 3\. Was könnte man überhaupt mit Gott besprechen? Sie schreiben, Sie wüssten gar nicht, was Sie mit Gott besprechen sollten. Vielleicht steckt darin eine überraschende Einsicht. Wir stellen uns Gott häufig als den höchsten Lehrer vor, der uns die Rätsel des Universums erklärt. Aber wenn Gott tatsächlich allwissend wäre, könnten wir ihm kaum etwas Neues mitteilen. Wir könnten ihn auch nicht um Informationen bitten, die er selbst erst beschaffen müsste. Es blieben andere Möglichkeiten: * Klagen: Warum ist das Leben manchmal so schwer? * Fragen: Was bedeutet es, dass ich überhaupt existiere? * Dankbarkeit: Es gibt etwas, wofür ich dankbar bin. * Schweigen: Ich habe nichts zu sagen, möchte aber dennoch da sein. * Die einfache Frage: Bin ich dir wichtig? Keine dieser Möglichkeiten setzt voraus, dass man eine besonders originelle Frage formuliert. Und keine garantiert, dass man eine wahrnehmbare Antwort erhält. Interessanterweise gibt es in der christlichen Tradition dafür einen Anknüpfungspunkt: Das Gebet wird nicht nur als Bitte um Auskunft verstanden, sondern auch als Beziehung zu Gott. Das ist eine Glaubensdeutung, kein Beweis dafür, dass eine solche Beziehung tatsächlich besteht. ### 4\. Vielleicht liegt die Schwierigkeit noch tiefer Ich möchte einen Gedanken hinzufügen. Wenn Sie eine hypothetische Super-KI vor sich hätten, könnten Sie sie nach der Riemannschen Vermutung, nach der Entstehung des Universums oder nach dem Sinn des Lebens fragen. Sie könnten sich stundenlang mit ihr unterhalten. Aber Sie könnten auch irgendwann feststellen: Nun weiß ich mehr als vorher. Doch was mache ich mit diesem Wissen? Bei Gott stellt sich die Frage womöglich noch radikaler. Wenn Gott alles weiß, wenn er Sie bereits kennt und wenn er Ihre Gedanken kennt, bevor Sie sie aussprechen, dann ist das Gespräch nicht mehr notwendig, um Informationen auszutauschen. Es müsste einen anderen Sinn haben. Und vielleicht muss man diesen Sinn gar nicht sofort bestimmen. Eine letzte Unterscheidung scheint mir wichtig: Dass Sie nicht wissen, was Sie mit Gott besprechen sollten, bedeutet weder, dass Sie keinen Glauben haben, noch, dass Sie etwas versäumt haben. Man muss auch einem allwissenden Gott nicht ständig interessante Fragen präsentieren. Mich interessiert an Ihrem Gedanken besonders eine Sache: Wenn Sie sich vorstellen, Gott würde Ihnen tatsächlich und unmissverständlich antworten können – wäre Ihnen dann vor allem wichtig, dass er Ihnen sagt, dass er Sie liebt, oder würden Sie lieber wissen wollen, warum er die Welt so eingerichtet hat, wie sie ist, mit all ihrem Leid und ihrer Sinnlosigkeit? bearbeitet Dienstag um 12:03 von Einsteinchen Zitieren
catholicissimus Geschrieben Dienstag um 21:25 Melden Geschrieben Dienstag um 21:25 vor 14 Stunden schrieb Aleachim: Du willst behaupten, die zweite göttliche Person, (die als das präexistente Wort! Gottes bezeichnet wird) konnte damals noch nicht zu den Menschen sprechen, weil er noch keinen Leib hatte? Mit welchem Leib hat denn dann Gottvater gesprochen? Und mit welchem Leib spricht der Hl. Geist zu uns? Also gut, wahrscheinlich hat damals auch schon der vorinkarnierte Logos zu den Juden gesprochen, aber Juden würden dies natürlich bis heute heftigst leugnen. Es heißt im Alten Bund ja immer nur "Spruch des Herrn". Man nimmt doch auch allgemein das Alte Testament als die Offenbarung des Vaters und das Neue Testament als die Offenbarung des Sohnes. Zitieren
catholicissimus Geschrieben Dienstag um 21:32 Melden Geschrieben Dienstag um 21:32 vor 11 Stunden schrieb iskander: Und hier berührt man gleichzeitig ein Problem: Auch gesunde Menschen können Stimmen hören, und es ist gar nicht mal so selten: https://www.nzz.ch/wissenschaft/aussergewoehnliche-wahrnehmung-psychisch-gesunde-menschen-hoeren-stimmen-die-nicht-da-sind-ld.1312411 Und man kann sich das offenbar sogar regelrecht antrainieren. Deshalb lässt sich - jedenfalls von außen - auch nicht ohne Weiteres sagen, ob eine "Erscheinung" aus den Tiefen der eigenen Psyche herrührt oder "echt" ist (gesetzt den Fall, dass es echte Erscheinungen im Sinne von Begegnungen mit transzendenten Wesen gibt). Wer sich genauer dafür interessiert, dem sei der folgende Text von Rahner anempfohlen - Rahner äußert sich durchaus aus einer gläubig-katholischen Perspektive: https://www.imagomundi.biz/wp-content/uploads/2019/08/PNOF4-Visionen_und_Prophezeiungen.pdf Ja, unsere Psyche ist zu den unglaublichsten Dingen fähig! Deshalb ist eine Erscheinung glaubwürdiger, wenn mehrere Seher das Gleiche zur selben Zeit sehen. Seit etwa einem halben Jahr gibt es in Sievernich auch eine Zweitseherin. https://www.youtube.com/watch?v=-gCP48p_3Lw Zitieren
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