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Eine christliche Perspektive auf den Umgang mit der AfD


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Geschrieben (bearbeitet)

Der "C"DU-Bundestagsabgeordnete Streek hat sich offenbar in den USA ein Kind gekauft per "Leihmutterschaft". Der Herr ist auch Drogenbeauftragter der Bundesregierung und vertritt die "C"DU im Gesundheitsausschuss des Bundestages. Er lebt wohl in einer Verbindung mit einem anderen Mann, dank "C"DU inzwischen rechtlich "Ehe" genannt. Von der "C"DU-Führung bisher keine Reaktion zum Kauf von Kindern durch "Leihmutterschaft".

 

https://www.bild.de/politik/inland/baby-glueck-bei-hendrik-streeck-69e0a22162672238fee07327

 

Bin gespannt, ob die Bischöfe sich da mal irgendwie zu hören lassen oder weiter schweigen über all die anti-christlichen Dinge, die von und aus der "C"DU so alle kommen.

bearbeitet von Guppy
Geschrieben (bearbeitet)
vor 8 Minuten schrieb Guppy:

Unmöglich.

 

Nicht nur das plakative Ausnutzen einer Gesetzeslücke gibt der Sache einen komischen Beigeschmack.

 

Der Mann ist außerdem so alt wie ich. Bis der Kleine Abi macht, ist Streeck bereits Mitte 60. Und sein Partner ist nochmal 2 Jahre älter. DAS nenne ich unverantwortlich.

bearbeitet von Flo77
Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb Flo77:

Der Mann ist außerdem so alt wie ich. Bis der Kleine Abi macht, ist Streeck bereits Mitte 60. Und sein Partner ist nochmal 2 Jahre älter. 

Ganz so plakativ sollte man das nicht darstellen. Als ich Abitur machte war mein Vater 62 und die Mutter 60, ohne dass ich irgendwie darunter gelitten hätte.

Geschrieben
vor 10 Stunden schrieb Flo77:

Unmöglich.

 

Nicht nur das plakative Ausnutzen einer Gesetzeslücke gibt der Sache einen komischen Beigeschmack.

 

Der Mann ist außerdem so alt wie ich. Bis der Kleine Abi macht, ist Streeck bereits Mitte 60. Und sein Partner ist nochmal 2 Jahre älter. DAS nenne ich unverantwortlich.

 

Das Alter finde ich da noch komplett nebensächlich.

 

Ein Kind seiner Mutter wegzunehmen ist  barbarisch. Einem Kind eine intakte Familie zu verwehren und es stattdessen in widernatürlichen Verbindungen grosszuziehen, ist einfach schrecklich. Und allgemein, ein Kind wie ein Produkt zu bestellen und zu kaufen, es wie ein Acessoire für seinen eigenen hedonistischen Lebensstil zu missbrauchen....

 

Man findet kaum Worte für diese Perversion. Leider inzwischen scheinbar ganz normal in der "C"DU und auch die deutschen Bischöfe scheinen keinen Anlass darin zu sehen dazu mal was zu sagen.

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb phyllis:

Interessant wo die RKK wächst und wo sie schrumpft.

Ausgrenzung der AfD hilft der deutschen RKK offensichtlich gar nix.

Der Kirche in Deutschland ist, glaube ich, auch nicht mehr zu helfen.

 

(Ich werde allerdings den Eindruck nicht los, daß dieser "Boom" eher daran liegt, daß es keinen ählich modernismusreservierten Wettbewerber gibt - die wurden ja auch jahrhundertelang weggemendelt - und nicht an der besonderen Überzeugungskraft des Evangeliums. Oder es spielt für die Leute einfach keine Rolle, was sie glauben - denn, daß sie es wirklich wissen und verstanden haben, wage ich zu bezweifeln.)

Geschrieben
vor 29 Minuten schrieb Flo77:

(Ich werde allerdings den Eindruck nicht los, daß dieser "Boom" eher daran liegt, daß es keinen ählich modernismusreservierten Wettbewerber gibt - die wurden ja auch jahrhundertelang weggemendelt - und nicht an der besonderen Überzeugungskraft des Evangeliums. Oder es spielt für die Leute einfach keine Rolle, was sie glauben - denn, daß sie es wirklich wissen und verstanden haben, wage ich zu bezweifeln.)

 

Oder, potzblitz, diese Menschen glauben anderes und anders als Du. Und hören damit trotz Verständnis nicht auf...

Geschrieben
vor 54 Minuten schrieb Flo77:

Der Kirche in Deutschland ist, glaube ich, auch nicht mehr zu helfen.

 

Das sehe ich allerdings ähnlich und finde das auch traurig. 

 

Eine insbesondere postkonziliare, aber auch schon zuvor theologisch gepflegte Antihaltung gegen die oberste Kirchenleitung als Entscheidungsinstanz ist unterhalb einer kritischen Masse einfach nicht mehr verbindend. Oder anders gesagt: ein "trotzdem-katholisch" ist alles andere als einladend.

Geschrieben (bearbeitet)

Übrigens, da meistens über ihn aber selten mit ihm gesprochen wird, hier gibt es ein laaaaaaaaaaaaaaanges Interview (>4h) mit dem enfant terrible der AfD:

 

https://www.youtube.com/watch?v=VO3QuFZ5rFg

 

Der Podcaster ist kein AfD-Sympathisant, der ist eher so gar kein Sympathisant für niemanden. Er redet allerdings mit jedem (hatte auch schon Gysi und Wagenknecht bei sich, selbst auch BSW gewählt, aber allermeistens Nichtpolitiker und ist nicht arg politisch, sondern eben neugierig). Und viele seiner Gäste gebe ich mir nicht ...

 

Ich werde wohl morgen da mal reinhören, bin länger unterwegs.

 

Zu meinem Bedauern(!) gibt es in meinem Freundeskreis schon Stimmen die in etwa sagen: "mich haben nach den letzten Wahlen (damit meinen sie mehrere BT-Wahlen) die Grünen, die SPD, die CDU und die FDP verarscht. Dann wähle ich eben AfD, dann dürfen die velleicht auch mal..."

 

 

bearbeitet von rorro
Geschrieben (bearbeitet)
vor 5 Stunden schrieb taupunkt:

Muss man solche Interviews eigentlich verbreiten?

 

Natürlich muß man das nicht. Aber ich bin ein Freund der freien Rede (mehr als unser Staat zuläßt) und Menschenwürde eines jeden. Und gegen Cancel Culture jeglicher Couleur.

bearbeitet von rorro
Geschrieben (bearbeitet)

Ich habe mir übrigens auch schon ein nahezu zweistündiges Interview mit Götz Kubitschek angeschaut (den interessanterweise manche AfD-Gegner gar nicht kennen, spricht nicht für sie).

 

Mir wurde komplett klar, warum sein Wunsch-Deutschland und mein Wunsch-Deutschland nicht kompatibel sind.

 

Doch das geht auch ganz ohne Schaum vor dem Mund. Warum sollte der Mann nicht gehört werden? Dasselbe gilt für Herrn Höcke.

 

Staatshörige Parteien von links wie rechts (dazu gehören auch die meisten, die sich selbst zur Mitte zählen) bekommen meine Stimme eh nicht.

 

Vor Parteipolitik kommt die Freiheit. Vor allem die zu Rede und Meinung. Daher: allen zuhören, eigene Meinung bilden.

bearbeitet von rorro
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Geschrieben

Übrigens interessant, wie die klassischen Medien jetzt über den Podcaster berichten. Daß er Gysi, Wagenknecht, kürzlich noch van Aken  (auch sehr hörenswert), aber auch Lindner und Klöckner bei sich hatte - und die alle genauso ausreden ließ wie Höcke (und nächste Woche wohl auch Holger Friedrich), scheint für manche dieser Medien unverständlich zu sein…

 

Wie kann man nur medial tätig sein ohne klare Feindbilder, ohne Erziehungsauftrag…?

Geschrieben (bearbeitet)

Natürlich habe ich nichts gegen respektvolle und dennoch kritische Interviews, das wäre ja auch der Job eines Journalisten, der der Podcaster nicht ist.

 

Das setzt aber voraus, daß man den Mann interviewt. Wollte ja keiner außer in seiner eigenen Blase.

bearbeitet von rorro
Geschrieben
Am 29.4.2026 um 22:59 schrieb rorro:

Übrigens, da meistens über ihn aber selten mit ihm gesprochen wird, hier gibt es ein laaaaaaaaaaaaaaanges Interview (>4h) mit dem enfant terrible der AfD:

 

https://www.youtube.com/watch?v=VO3QuFZ5rFg

 

Der Podcaster ist kein AfD-Sympathisant, der ist eher so gar kein Sympathisant für niemanden. Er redet allerdings mit jedem (hatte auch schon Gysi und Wagenknecht bei sich, selbst auch BSW gewählt, aber allermeistens Nichtpolitiker und ist nicht arg politisch, sondern eben neugierig). Und viele seiner Gäste gebe ich mir nicht ...

 

Ich werde wohl morgen da mal reinhören, bin länger unterwegs.

 

Zu meinem Bedauern(!) gibt es in meinem Freundeskreis schon Stimmen die in etwa sagen: "mich haben nach den letzten Wahlen (damit meinen sie mehrere BT-Wahlen) die Grünen, die SPD, die CDU und die FDP verarscht. Dann wähle ich eben AfD, dann dürfen die velleicht auch mal..."

 

 

Der Wahnsinn. Ein unvoreingenommenes Interview mit einem AfD-Vertreter, ohne billige Suggestivfragen und die offenkundige Absicht das eigene Publikum in eine bestimmte Richtung zu manipulieren. Stattdessen ein offenes und freundliches Interview, bei dem der Gast sogar in Ruhe mal seine Gedanken in Worte fassen und aussprechen darf und der Interviewer ein ernsthaftes Interesse daran zu haben scheint, was sein Gesprächspartner so für Ansichten hat und warum.

 

Kennt man ja sonst im selbsternannten "Qualitätsjournalismus" gar nicht.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 12 Stunden schrieb Guppy:

Der Wahnsinn. Ein unvoreingenommenes Interview mit einem AfD-Vertreter, ohne billige Suggestivfragen und die offenkundige Absicht das eigene Publikum in eine bestimmte Richtung zu manipulieren. Stattdessen ein offenes und freundliches Interview, bei dem der Gast sogar in Ruhe mal seine Gedanken in Worte fassen und aussprechen darf und der Interviewer ein ernsthaftes Interesse daran zu haben scheint, was sein Gesprächspartner so für Ansichten hat und warum.

 

Das macht der Podcaster immer so. Auch beim Noch-Parteichef der Linken van Aken oder in der Folge nach Höcke bei dem Verleger Holger Friedrich. Er sagt, es ginge ihm darum, den Menschen kennenzulernen und seine Weltsicht zu verstehen. Er deutet nicht unbedingt an, ob er sie teilt.

 

vor 12 Stunden schrieb Guppy:

Kennt man ja sonst im selbsternannten "Qualitätsjournalismus" gar nicht.

 

Bei Qualitätsjournalismus, was der Podcast nicht sein will, würde ich mir neben dem oben genannten allerdings durchaus noch kritischere Fragen wünschen (unabhängig von der polit. Ausrichtung!!). Allerdings hast Du in einem Recht: man kann nur jemanden kritisieren, den man verstanden hat. Zu oft wird kritisiert, was man von dem anderen zu verstehen meint, ohne ihm selbst zuvor die Möglichkeit gegeben zu haben, sich ausreichend zu erklären.

bearbeitet von rorro
Geschrieben
Am 29.4.2026 um 15:56 schrieb phyllis:

Interessant wo die RKK wächst und wo sie schrumpft.

Ausgrenzung der AfD hilft der deutschen RKK offensichtlich gar nix.

 

Es spricht aus meiner Sicht nichts grundsätzlich dagegen, "unzeitgemäß" zu sein; in einigen Threads zu einigen Themen habe ich ja selbst gegen manches argumentiert, was als opportun galt oder gilt.

Das "Unzeitgemäße" der katholischen Kirche, das diese für manche so attraktiv macht, geht aber eben leider oft zulasten von konkreten Menschen: Frauen, die die Berufung, die sie zu haben glauben, nicht ausleben dürfen; Menschen, die die Wahl haben, ihr gesamtes Leben auf einen Partner zu verzichten und quasi-zölibatär zu leben oder aber in "schwerer Sünde" zu sein; Menschen, die offenbar auch deshalb spirituell oder anders missbraucht werden konnten, weil ein besonders ausgeprägtes Verständnis von Amt oder Autorität herrscht; oder Kinder, die Erfahrungen machen wie diese

Geschrieben
vor 13 Stunden schrieb Guppy:

Während beim grün-woken "Katholikentag" Vertreter der AfD zu unerwünschten Menschen erklärt wurden, empfängt der Heilige Vater AfD-Bundestagsabgeordnete im Vatikan.

Soweit mir bekannt hat der Papst eine Ansprache vor einer größeren Gruppe von OSZE-Politkern gehalten, unter denen auch ein AfD Politiker war. Danach bestand anscheinend die Möglichkeit zu einer kurzen Begrüßung.  

Geschrieben
vor 4 Stunden schrieb rorro:

Wollte man übrigens, daß das Parlament wirklich das Volk abbildet, könnte man als erstes verlangen, daß nur solche ein Mandat bekommen können, die irgendeine Berufserfahrung in der Privatwirtschaft aufweisen können.

 

Nein - wenn schon müsste man verlangen, dass X Prozent der Abgeordneten solche Erfahrungen haben, wobei "X" hier für den entsprechenden Prozentanteil der Bevölkerung steht. Dann könnte man aber auch verlangen, dass Y Prozent der Abgeordneten Mütter sind, wobei Y dann wieder für den Prozentsatz von Müttern n der Bevölkerung stünde. 

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