Flo77 Geschrieben 27. Juli Melden Geschrieben 27. Juli vor einer Stunde schrieb OneAndOnlySon: Die Freizügigkeit von Waren und Fachkräften ist hingegen die Grundlage des deutschen Wohlstands. Wir können wieder auf das BIP von 1985 (vor dem Schengener Abkommen) zurück, wenn das jemand für erstrebenswert hält. Wo wir ja in den 1980ern gehungert und gefroren haben, unsere Rentner Flascheln sammeln mussten und man kaum Klopapier, Mehl und Hefe bekam. Upps... 1 Zitieren
OneAndOnlySon Geschrieben 27. Juli Melden Geschrieben 27. Juli vor 14 Minuten schrieb Flo77: Wo wir ja in den 1980ern gehungert und gefroren haben, unsere Rentner Flascheln sammeln mussten und man kaum Klopapier, Mehl und Hefe bekam. Upps... Also unsere Wohnung hatte in den 80ern noch keine Heizung in allen Zimmern, Warmwasser gab es nur an der Badewanne und meine Eltern haben ein höheren Anteil ihres Einkommens für Lebensmittel ausgegeben als heute. Die Nutzung von Mobilfunk per Autotelefon wäre völlig unbezahlbar gewesen und wir mussten massiv sparen, um uns ein Auto sowie einen bescheidenen Urlaub pro Jahr leisten zu können. Das ist anekdotisch aber deshalb hier noch ein wenig Statistik: Im Jahr 1974 musste der Bundesbürger im Durchschnitt für 10 Eier 17 Minuten arbeiten, 2022 nur noch 7 Minuten. Beim Kilo Kartoffeln ist die notwendige Arbeitszeit tatsächlich von 9 Minuten auf 12 Minuten gestiegen. Bei Benzin ist sie konstant geblieben. Vollmilch kostet dagegen kaufkraftbereinigt nur 57% des Preises von 1974. Für 1 kg Zucker arbeitet der Durchschnittsdeutsche heute 4 Minuten - 1974 waren es noch 10 Minuten. Leider gibt die Statistik weder Klopapier, noch Mehl oder Hefe aus. Zitieren
Higgs Boson Geschrieben 27. Juli Melden Geschrieben 27. Juli vor 34 Minuten schrieb OneAndOnlySon: Also unsere Wohnung hatte in den 80ern noch keine Heizung in allen Zimmern, Warmwasser gab es nur an der Badewanne und meine Eltern haben ein höheren Anteil ihres Einkommens für Lebensmittel ausgegeben als heute. Die Nutzung von Mobilfunk per Autotelefon wäre völlig unbezahlbar gewesen und wir mussten massiv sparen, um uns ein Auto sowie einen bescheidenen Urlaub pro Jahr leisten zu können. Das ist anekdotisch aber deshalb hier noch ein wenig Statistik: Im Jahr 1974 musste der Bundesbürger im Durchschnitt für 10 Eier 17 Minuten arbeiten, 2022 nur noch 7 Minuten. Beim Kilo Kartoffeln ist die notwendige Arbeitszeit tatsächlich von 9 Minuten auf 12 Minuten gestiegen. Bei Benzin ist sie konstant geblieben. Vollmilch kostet dagegen kaufkraftbereinigt nur 57% des Preises von 1974. Für 1 kg Zucker arbeitet der Durchschnittsdeutsche heute 4 Minuten - 1974 waren es noch 10 Minuten. Leider gibt die Statistik weder Klopapier, noch Mehl oder Hefe aus. Klopapier, Hefe, Nudeln, Mehl waren nur 2020/2021 knapp. Aus Gründen. Zitieren
OneAndOnlySon Geschrieben 27. Juli Melden Geschrieben 27. Juli vor 2 Stunden schrieb rorro: Hierzulande muss die AfD wie gesagt nur zuschauen. Besseren Wahlkampf als durch die „etablierten Parteien“ gibt es derzeit nicht - und das auch noch frei Haus. Seit zwei Jahren gibt es Grenzkontrollen an allen deutschen Landesgrenzen, die vor einem Jahr nochmal ausgeweitet wurden. 2024 wurden mehr als 10x so viele Personen an den Grenzen zurückgewiesen wie 2014. Zudem gibt es innerhalb der letzten 6 Jahre eine Verdoppelung der Abschiebungen + allein 36.200 freiwillige Ausreisen in 2025. Auch die reinen Migrationszahlen nehmen seit Jahren ab. Gleichzeitig steigen die Umfragewerte der AfD. Das Migration ist für die AfD zwar immer Thema Nummer Eins. Ihr Aufstieg zeigt aber eher, dass immer mehr Menschen in Deutschland den Bezug zur Realität verloren haben. Dass die CDU meint, mit immer schärferen Maßnahmen gegen Migranten Stimmen von der AfD zurückerobern zu können, ist einfach nur irre. Das Gegenteil ist der Fall: Seit dem inhaltlichen Schwenk der Union hat sich die AfD in den Umfragen fast verdreifacht. Schweinereien wie die Abschiebung von Nichtstraftätern in Terrorstaaten wie Afghanistan sind mittlerweile Salonfähig und heute morgen habe ich gelesen, dass eine dauerhafte Internierung von deutschen Gefährdern gefordert wird - bislang ohne großen Widerspruch aus der Union. 1 Zitieren
Shubashi Geschrieben 28. Juli Melden Geschrieben 28. Juli 6 hours ago, OneAndOnlySon said: Afghanistan Wir haben afghanische Nachbarn - in deren Sicht hat sich dort seit dem Sieg der Taliban v.a. die innere Sicherheit enorm verbessert. Ich zitiere mal einen aktuellen Artikel aus „Foreign Affairs“, der sich mit den Fehleinschätzungen der US-Regierungen zur dortigen Situation befasst (die zum längsten Krieg der US-Geschichte führten): Quote Yet far from ushering in a new age of chaos and carnage, Taliban rule has instead fostered a period of relative stability. The country has been at peace for five years, the longest stretch since 1979, when a Soviet invasion was followed by decades of war. Other than periodic attacks by the Islamic State, resistance to the regime has been minimal. Afghans consistently tell me that the country is now aram, or calm. Since retaking control, the Taliban have not ruthlessly oppressed the Afghan people. The group has not systematically imprisoned its former adversaries or those who worked with the United States, its allies, or the Afghan government. Taliban governors and judges have generally permitted those people to go on with their lives. The biggest danger for them is violence carried out by low-level Taliban members with a grudge, or local rivals looking for an excuse to settle old scores. Jetzt, nach über 20 Jahren Krieg, zigtausend Toten und einer Billion USD Kosten, sieht man ein, dass der Krieg (wieder mal) letztlich auf gravierenden Fehleinschätzungen beruhte. Politik sollte daher ggf. besser auf realistischen Einschätzungen beruhen, nur moralisierende, aber inhaltliche falsche Standpunkt garantieren nicht unbedingt ein besseres Ergebnis. 1 Zitieren
rorro Geschrieben 28. Juli Melden Geschrieben 28. Juli vor 6 Stunden schrieb OneAndOnlySon: Das Migration ist für die AfD zwar immer Thema Nummer Eins. Ihr Aufstieg zeigt aber eher, dass immer mehr Menschen in Deutschland den Bezug zur Realität verloren haben. In einer Demokratie ist eben der demos der Herrscher, das Volk. Das kann man sich bekanntermaßen nicht aussuchen (außer durch Emigration). Auch das Volk entscheidet, welche Themen wichtig sind. Nicht Du oder ich. 1 Zitieren
gouvernante Geschrieben 28. Juli Melden Geschrieben 28. Juli vor 14 Stunden schrieb Flo77: Trotzdem träumst Du auf Deutsch und der Afghane auf Paschtu (oder sonst einer Sprache der Region). Ich habe längere Phasen meines Lebens im nicht-deutschsprachigen Ausland verbracht. Ich habe relativ schnell auch in der jeweiligen Landessprache geträumt. 1 Zitieren
Shubashi Geschrieben 28. Juli Melden Geschrieben 28. Juli 1 hour ago, rorro said: In einer Demokratie ist eben der demos der Herrscher, das Volk. Das kann man sich bekanntermaßen nicht aussuchen (außer durch Emigration). Auch das Volk entscheidet, welche Themen wichtig sind. Nicht Du oder ich. Das Schöne am Verfassungsstaat finde ich allerdings, dass Demokratie eben nicht Willkür der Mehrheit bedeutet, sondern diese Herrschaft im Rahmen der Gesetze ausgeübt wird. Nur so wird die Freiheit aller garantiert, und elementare Bürgerrechte geschützt. Recht und Volkssouveränität stehen dabei in einem gegenseitigen Abhängigkeitsverhältnis - auch die Vorstellungen der AfD wären umsetzbar, wenn sie entsprechende Mehrheiten auf die Beine stellt. Für vieles (wie z.B. die weitgehende Einschränkung der Religionsfreiheit) wäre das eine Zweidrittelmehrheit in Bund und Land, ansonsten gilt zum Glück das Grundgesetz. 3 Zitieren
Werner001 Geschrieben 28. Juli Melden Geschrieben 28. Juli vor 20 Stunden schrieb OneAndOnlySon: von einem in Berlin geborenen Deutschen Sorry, das ist ein Aspekt, den die meisten Deutschen nicht begreifen. Da kommen Leute aus Afghanistan, dem Iran, Irak, Libanon, Syrien, Äthiopien, der Türkei etc. Diese Länder sind alle (mit Ausnahme der Türkei, aber auch dort gibt es starke Minoritäten) keine Nationalstaaten. Iraker zu sein, oder Libanese, oder Syrer etc ist ausschließlich eine Frage des Passes, ansonsten ist man Kurde, Alevit, sunnitischer Araber, schiitischer Araber, Perser, Turkmene, Assyrer, Maronit, Amhari etc pp. Ein „Deutscher werden“ bedeutet dann eben meistens „einen deutschen Pass bekommen“, nicht dass man sich wirklich als Deutscher im ethnischen Sinn fühlen würde. Im Gegenteil, viele würden es entrüstet von sich weisen, nun kein Araber, Kurde etc mehr zu sein, sondern ein Deutscher. Aus Gründen, die mir nicht vollziehbar sind, begreifen viele Deutsche das nicht. Aber Deutsche können ja generell oft nicht zwischen Staatsbürgerschaft und Ethnie unterscheiden Werner 3 Zitieren
Shubashi Geschrieben 28. Juli Melden Geschrieben 28. Juli (bearbeitet) 1 hour ago, Werner001 said: Aus Gründen, die mir nicht vollziehbar sind, begreifen viele Deutsche das nicht. Aber Deutsche können ja generell oft nicht zwischen Staatsbürgerschaft und Ethnie unterscheiden Der Prozess des „Nation building“ war nach Ende der Kolonialzeit für viele der neu entstandenen Staaten eine wichtige Aufgabe und erfolgte Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte später als in Europa. Außerdem erfolgte er im Spannungsfeld verschiedener Ideologien (Sozialismus, Panarabismus, Islamismus, Zionismus u.a.), wobei selbst die von Dir gewählten Oberbegriffe schon recht vereinheitlichend sind. „Araber“ oder „Kurden“ sind z.B. über Jahrhunderte Oberbegriff für zig unterschiedliche, teils verfeindete Stämme, teils mit unterschiedlichen Religionen, die eben plötzlich in sogen. „Nationalstaaten“ endeten, ohne das dafür notwendige Bewusstsein oder die Loyalität zu besitzen. Warum also ein eher zufällig hier geborener Mensch aus einem ganz anderen religiösen, ethnischen und ggf. sprachlichen Kontext sich als „deutscher Staatsbürger“ verstehen sollte, ist eher unklar. Vor allem in Berlin, das div. meiner nichtdeutschen Bekannten genau deshalb schätzen, es ist für sie eben „nicht Deutschland“, sondern eine große kosmopolitische Metropole mit den unterschiedlichsten Wertorientierungen. bearbeitet 28. Juli von Shubashi Zitieren
Werner001 Geschrieben 28. Juli Melden Geschrieben 28. Juli vor 2 Stunden schrieb Shubashi: Warum also ein eher zufällig hier geborener Mensch aus einem ganz anderen religiösen, ethnischen und ggf. sprachlichen Kontext sich als „deutscher Staatsbürger“ verstehen sollte, ist eher unklar. Als deutscher Staatsbürger schon, aber eben nicht als Deutscher. In Ländern wie Kanada, den USA oder Australien ist das anders, weil es da von vornherein nur um die Staatsbürgerschaft geht, die dann konsequenterweise auch nicht nur als Passbesitz angesehen wird, sondern als stark überhöhte Gruppenzugehörigkeit, in einer Weise, die in D selbst bei Urdeutschen mit größtem Misstrauen betrachtet wird. Als was also soll sich ein Eingebürgerter fühlen? Werner 1 Zitieren
Flo77 Geschrieben 28. Juli Melden Geschrieben 28. Juli vor 2 Stunden schrieb Shubashi: Vor allem in Berlin, das div. meiner nichtdeutschen Bekannten genau deshalb schätzen, es ist für sie eben „nicht Deutschland“, sondern eine große kosmopolitische Metropole mit den unterschiedlichsten Wertorientierungen. Was nur halb so tragisch wäre, wenn wir diesen Moloch nicht mit dem Geld der ganzen Republik durchgefüttert werden müsste und es eine klare Grenze zum Rest des Landes gäbe. Zitieren
Shubashi Geschrieben 28. Juli Melden Geschrieben 28. Juli 1 hour ago, Werner001 said: Als deutscher Staatsbürger schon, aber eben nicht als Deutscher. In Ländern wie Kanada, den USA oder Australien ist das anders, weil es da von vornherein nur um die Staatsbürgerschaft geht, die dann konsequenterweise auch nicht nur als Passbesitz angesehen wird, sondern als stark überhöhte Gruppenzugehörigkeit, in einer Weise, die in D selbst bei Urdeutschen mit größtem Misstrauen betrachtet wird. Als was also soll sich ein Eingebürgerter fühlen? Werner Das ist tatsächlich ein Problem, wenn jedes aktive Bekenntnis zu „deutsch“ in weiten Teilen der Gesellschaft schon als „rechts“ angesehen wird. Und rechts eben nicht mehr die neutrale politische Konnotation einer politischen Orientierung, wie „links“ oder „mitte“ hat, sondern perjorativ als „rechtsextrem“ gewertet wird. 1 Zitieren
Guppy Geschrieben 28. Juli Melden Geschrieben 28. Juli vor 9 Stunden schrieb Werner001: Sorry, das ist ein Aspekt, den die meisten Deutschen nicht begreifen. Da kommen Leute aus Afghanistan, dem Iran, Irak, Libanon, Syrien, Äthiopien, der Türkei etc. Diese Länder sind alle (mit Ausnahme der Türkei, aber auch dort gibt es starke Minoritäten) keine Nationalstaaten. Iraker zu sein, oder Libanese, oder Syrer etc ist ausschließlich eine Frage des Passes, ansonsten ist man Kurde, Alevit, sunnitischer Araber, schiitischer Araber, Perser, Turkmene, Assyrer, Maronit, Amhari etc pp. Ein „Deutscher werden“ bedeutet dann eben meistens „einen deutschen Pass bekommen“, nicht dass man sich wirklich als Deutscher im ethnischen Sinn fühlen würde. Im Gegenteil, viele würden es entrüstet von sich weisen, nun kein Araber, Kurde etc mehr zu sein, sondern ein Deutscher. Aus Gründen, die mir nicht vollziehbar sind, begreifen viele Deutsche das nicht. Aber Deutsche können ja generell oft nicht zwischen Staatsbürgerschaft und Ethnie unterscheiden Werner Ich vermute laut Bundesamt für Verfassungsschutz existieren nur Völker, die auch einen eigenen Staat haben. Denn die Volkszugehörigkeit darf ja laut Verfassungsschutz nur über die Staatszugehörigkeit definiert werden. Wer die Volkszugehörigkeit über Abstammung und Kultur definiert, ist ja laut Verfassungsschutz rechtsextrem und verfassungsfeindlich. Also das Volk der Kurden gibt es nach deren Logik gar nicht, weil es keinen kurdischen Staat gibt. Zitieren
Guppy Geschrieben 9. August Melden Geschrieben 9. August Bischof Feige. Der Name ist Programm. 😁 https://katholisch.de/artikel/69782-bischof-feige-keine-gemeinsamkeiten-zwischen-afd-und-kirche Zitieren
Chrysologus Geschrieben 9. August Melden Geschrieben 9. August Wer keine inhaltlichen Argumente hat, der wird halt persönlich. Zitieren
rorro Geschrieben 9. August Melden Geschrieben 9. August vor 21 Minuten schrieb Chrysologus: Wer keine inhaltlichen Argumente hat, der wird halt persönlich. Naja, der Bischof reklamiert seine Meinung als die „der Kirche“, obwohl das der Meinung der Weltkirche entgegensteht. Und da meines Wissens nach kein ehemaliger Richter des BVerfG ein Verbotsverfahren der AfD für aussichtsreich hält, sind die Einstufungen einer politisch weisungsgebundenen Behörde auch mit Skepsis zu bewerten (das kennen wir ja spätestens seit Corona, welcher Unsinn von solchen Behörden verzapft werden kann, wenn ihre politischen Dienstherren das wollen). Zitieren
Chrysologus Geschrieben 9. August Melden Geschrieben 9. August Der Bischof ist vicarius Christi für seine Diözese. So die Lehre der Kirche. Und als solcher äußert er sich zu wichtigen Fragen. Dass es eine Meinung der Weltkirche zur AfD gibt, das ist mir neu. So wichtig ist Deutschland nun nicht. Aber zu Migration und zum Völkischen gibt es klare Aussagen und verbindliche Lehre. Zitieren
Flo77 Geschrieben 9. August Melden Geschrieben 9. August vor 2 Stunden schrieb Guppy: Bischof Feige. Der Name ist Programm. 😁 https://katholisch.de/artikel/69782-bischof-feige-keine-gemeinsamkeiten-zwischen-afd-und-kirche Mal davon ab, daß die Journalistin dafür, daß sie auf einer Katholischen Schule gewesen sein will, reichliche Lücken über Katholische Lehre, Organisation und Praxis hat.. ... finde ich es etwas bedenklich, wenn ein Bischof sich in einem politischen Bündnis engagiert. Über die Übernahme des Narrativs des noch der amtierenden Landesregierung hörigen Verfassungsschutzes, na mei, nicht überraschend. Was ich dagegen extrem überraschend finde ist das völlige Ausblenden der Verantwortung der von ihm so hochgelobten "demokratischen Parteien" an der aktuellen Misere und den Gefahren, die aus diesem Lager für die "Freiheit" (was auch immer Exellenz darunter verstehen mag) ausgehen. Bedauerlich wie immer, daß er sich nicht die Mühe macht und die "Unvereinbarkeit" des AfD-Wahlprogramms mit der katholischen Soziallehre einmal wörtlich, sachlich und inhaltlich zu benennen und sich stattdessen hinter einem DBK-Papier versteckt, daß der Journalistin vermtl so fremd und unbekannt ist, wie 98% der Bevölkerung. Ich habe über 20 Jahre in Meissner-Country gelebt und mehr als eine Aussage meiner Kardinalerzbischöfe hat mich in dieser Zeit auf die Palme gebracht, aber daß +Feige sich jetzt hinstellt und die Lehre der Kirche willentlich und wissentlich falsch darstellt, ist schon extrem harter Tobak. Die Behauptung, "die Kirche" habe sich im Bezug auf den Buchstabensalat "weiterentwickelt" und geändert ist schlicht falsch. Nicht nur, daß noch nicht mal alle deutschen Bischöfe mit ihm da einer Meinung sein dürften, bezogen auf die Gesamtkirche ist es auch noch komplett irreführend. Die Lehre der Kirche - namentlich der KKK - hat sich überhaupt nicht geändert. Eine gute Journalistin hätte ihn auch darauf festnageln können, aber das hätte in diesem Fall wohl zum einen die Kompetenzen der jungen Frau überstiegen als es auch dem Anti-AfD-Narrativ des kompletten Beitrag zuwieder hätte laufen können... Da waren noch mehr Fragezeichen drin, aber so Gott will, wird L13 ihn eh in absehbarer Zeit emeritieren. Mal sehen, in welche Kerbe der Nachfolger schlägt. Zitieren
Lucie Geschrieben 9. August Melden Geschrieben 9. August Hoffentlich in dieselbe. Sonst wird es hier ja noch düsterer. 2 1 Zitieren
rorro Geschrieben 9. August Melden Geschrieben 9. August vor einer Stunde schrieb Chrysologus: Der Bischof ist vicarius Christi für seine Diözese. So die Lehre der Kirche. Und als solcher äußert er sich zu wichtigen Fragen. Dem ist dann zu folgen, wenn er sagt, daß er im Namen Jesu Christi spricht. LG 25. Kennst Du bestimmt auch. Hat er das da getan? vor einer Stunde schrieb Chrysologus: Dass es eine Meinung der Weltkirche zur AfD gibt, das ist mir neu. So wichtig ist Deutschland nun nicht. Aber zu Migration und zum Völkischen gibt es klare Aussagen und verbindliche Lehre. Zur weiteren Morallehre auch. Sie scheint Exzellenz nicht zu lehren… Zitieren
Guppy Geschrieben 9. August Melden Geschrieben 9. August Genosse Feige nennt ja auch - wie immer eben - keine konkreten Punkte. Also zum Beispiel, im Politikfeld XY vertritt die AfD diese oder jene Position und diese konkrete Position ist nicht mit dem vereinbar, was die Kirche lehrt. Dann könnte man darüber wenigstens inhaltlich vernünftig diskutieren. Und man könnte dann auch gegenüberstellen, was denn die anderen Parteien im Politikfeld XY so für Positionen vertreten und ob DIESE denn vereinbar sind mit dem, was die Kirche lehrt. Aber Genosse Feige betreibt eben nur politische Agitation. Er haut einfach mal einen platten Spruch, ohne jede Substanz und Inhalt. Im selben Atemzug behauptet er dann auch noch grob wahrheitswidrig, die Kirche hätte ihre Lehre im Bezug auf widernatürliche Unzucht geändert. Zitieren
Alfons Geschrieben 9. August Melden Geschrieben 9. August vor 29 Minuten schrieb Guppy: Genosse Feige [...] Ist der Mann Mitglied der SPD? Zitieren
Flo77 Geschrieben 9. August Melden Geschrieben 9. August vor 33 Minuten schrieb Alfons: Ist der Mann Mitglied der SPD? Mental zumindest des Einheitsblocks. Zitieren
Guppy Geschrieben 9. August Melden Geschrieben 9. August Feige beklagt ja auch regelrecht, dass die Kirche in Deutschland früher öfter zur Wahl der CDU aufgerufen hätte und das katholisch gleich konservativ war. Da kann man sich denken, wo der gute Mann sich politisch verortet: Irgendwo tief im rot-rot-grünen Sumpf. Passt ja auch zu alldem, was er sonst so an "kirchenpolitische" Parolen raushaut. Unter den grün-woken Bischöfen scheint er einer der grün-wokesten zu sein. Zitieren
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