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Eine christliche Perspektive auf den Umgang mit der AfD


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Geschrieben
vor 2 Minuten schrieb OneAndOnlySon:

Der Mann ist mir in vielerlei Hinsicht zuwider - besonders in seiner inhaltlichen Nähe zur AfD. Und damit schließt sich der Kreis zum Threadthema.

Welche Inhalte ?

Geschrieben
vor 2 Minuten schrieb OneAndOnlySon:

Der Mann ist mir in vielerlei Hinsicht zuwider - besonders in seiner inhaltlichen Nähe zur AfD. Und damit schließt sich der Kreis zum Threadthema.

Oh gut zu wissen.

 

Dann möchte ich Dich doch bitten auf meine Postings nicht mehr zu antworten. Nicht daß Du dir bei mir noch was einfängst.

 

(Und nebenbei: Spahn ist mir aus den gleichen Gründen zuwider wie alle Politiker...)

OneAndOnlySon
Geschrieben
vor 10 Minuten schrieb Frey:

Welche Inhalte ?

Ich sag nur Zustrombegrenzungsgesetz und Entschließungsantrag zur Verschärfung des Asylrechts.

Geschrieben
vor 7 Minuten schrieb OneAndOnlySon:

Ich sag nur Zustrombegrenzungsgesetz und Entschließungsantrag zur Verschärfung des Asylrechts.

Aus religiösen Gründen oder eher politischen? Oder noch anderen (wenn Du antworten magst).

Geschrieben
vor 6 Minuten schrieb OneAndOnlySon:

Ich sag nur Zustrombegrenzungsgesetz und Entschließungsantrag zur Verschärfung des Asylrechts.

🤣🤣🤣🤣🤣🤣

OneAndOnlySon
Geschrieben
vor 21 Minuten schrieb Frey:

Aus religiösen Gründen oder eher politischen? Oder noch anderen (wenn Du antworten magst).

Sowohl als auch aber die politischen Gründe überwiegen wohl. 

Geschrieben

Zum Thema Spahn und Leihmutterschaft gibt es einen eigenen Thread. 

Alfons als Moderator

Cosifantutti
Geschrieben
Am 17.7.2026 um 13:53 schrieb Flo77:

 

 

Wie nah sich Religion und BDSM sind, wäre mal ein Thema für mehrere Doktorarbeiten, aber Frank hat recht, wenn er sagt, die Bibel verurteile keine homosexuellen Beziehungen, während Dein Einwurf, das AT verurteile homosexuellen Sex das nur mit der Einschränkung gilt, daß es nur eine einzelne schwule Praktik betrifft.

„Wie nah sich Religion und BDSM sind….“

kannst du näher erläutern, was du mit dieser Nähe von Religion und BDSM konkret meinst. Wo du Anknüpfungspunkte, Nähe, Verbindungen siehst ?

 

Vorab: „BDSM“ ist ja auch nur wiederum ein „Label“, eine „Schublade“,.

BDSM hat sehr viele, unterschiedliche Aspekte und Facetten.

 

Ein wichtiger Bezugspunkt sehe ich unter dem Stichwort „Unterwerfung“. Es ist natürlich kein Zufall, dass Michel Houellebecq in seinem Roman mit dem bezeichneten Titel „Unterwerfung“ an einer Stelle explizit auf den Roman „Die Geschichte der O“ verweist: ein Schlüsselroman im Kontext der Welt der sexuellen Unterwerfung und der Erziehung zum sexuellem Gehorsam. Die Protagonistin „O“ erlebt aus freien Stücken und eigener Entscheidung ihre sexuelle Emanzipation und ihre sexuelle Erfüllung durch ihre sexuelle Unterwerfung und durch ihre Erziehung zum sexuellen Gehorsam.

 

In Roissy, eine Art abgelegenes und abgeschirmtes Schloss in der Nähe von Paris erlebt Roissy wesentliche Schritte ihrer sexuellen Unterwerfung.  Gerade hier wird die Nähe und der Zusammenhang zu Religion sehr deutlich gemacht. Roissy wird als eine Art „Kloster“ beschrieben, mit eigenen Verhaltensregeln; Kleiderregeln ( Kleider, Röcke, keine Hosen…. ) strenger Tagesablauf. „O“ hat wie die anderen „Novizinnen“ eine kleine Art „Klosterzeller“, es gibt ein als „Refektorium“ bezeichneter Speisesaal mit  Schweigegebot beim Essen….. 

 

„O“ wird in einem besonderen „Ritual“ als „Novizin“ im „Kloster“ Roissy aufgenommen und entsprechend eingeführt und mit den Regeln, die ihrer sexuellen Unterwerfung dienen, eingeführt. 

 

Der Bezugspunkt von „Die Geschichte der O“ und die literarische Beschreibung der sexuellen Unterwerfung und Erziehung zum sexuellen Gehorsam in diesem Roman zur Religion ist eben das, was wir mit dem Begriff „Unterwerfung“ zu beschreiben versuchen:

In der Religion geht es immer wieder um „Unterwerfung“ unter den einen Gott, die auch ganz bestimmte Formen und Konkretisierungen zur Verwirklichung annehmen kann, z. B. Im Ordensleben: Die Frauen, die als Novizinnen in ein Nonnenkloster eintreten beachten bestimmte Kleiderregeln, Verhaltensregeln, der Tagesablauf ist ritualisiert. Die spezielle „Pointe“ dabei ist, dass bei den Frauen, die ihre Unterwerfung unter Gott in einem Nonnenkloster erleben und verwirklichen explizit auch die sexuelle Unterwerfung einschließt: Sie versprechen als eine wichtige „Säule“ dieser Unterwerfung unter Gott explizit auf die vollkommene sexuelle Enthaltsamkeit, lebenslange Jungfräulichkeit „um des Himmelreiches Willen“. Dies ist genau der Bezugspunkt zu „O“ und dieser Ausprägung von „BDSM“. Unterwerfung in Bezug auf die Sexualität und dem Ausleben der Sexualität….. 

Geschrieben
vor 1 Minute schrieb Cosifantutti:

„Wie nah sich Religion und BDSM sind….“

Garantiert nicht hier öffentlich. Sonst hab ich nachher St. Augustinus in seinem kompostierten Ist-Zustand hier stehen.

Cosifantutti
Geschrieben (bearbeitet)
vor 17 Minuten schrieb Flo77:

Garantiert nicht hier öffentlich. Sonst hab ich nachher St. Augustinus in seinem kompostierten Ist-Zustand hier stehen.

Ok, kann ich nachvollziehen, interessiert mich einfach, wo du selber die Nähe,Verbindung etc…sieht. Man kann sich ja auch über solche Themenbereiche wie BDSM, sexuelle Unterwerfung, Erziehung zum sexuellen Gehorsam, auch der Bereich Strafe, körperliche Züchtigungen als eine Form der Bestrafung für sexuellen Ungehorsam eher „diskursiv“ austauschen……

 

Was das alles jetzt ausgerechnet mit „St. Augustinus“ zu tun haben sollte, erschließt sich mir überhaupt nicht. Wir leben im 21. Jahrhundert und wenn man in dieser ganzen Thematik von Sexualität heute noch ernsthaft Augustinus und seine Epigonen heranzieht für einen gegenwärtigen Diskurs, dem ist dann auch irgendwo nicht mehr zu helfen. ( Der darf dann anderseits auch nicht immer wieder rumjammern, dass er unter diesen Vorstellungen von Sexualität leidet…. )    

bearbeitet von Cosifantutti
Werner Hoffmann
Geschrieben (bearbeitet)

Meine Mutter stammt auch aus einer Flüchtlingsfamilie. Ihre Eltern hatten Haus und Hof und Vieh in Oberschreiberhau.

Oberschreiberhau ist heute als Szklarska Poręba bekannt, ein polnischer Ort im Riesengebirge in der Woiwodschaft Niederschlesien.

1947 wurde die Familie mit 5 kleinen Kindern vertrieben und bekam in Niedersachsen in Deutschland auf einem Dorf eine Mietwohnung zugewiesen. Ihnen schlug damals auch schon Hass und Ablehnung entgegen, weil sie Migranten waren.

Das ist heute auch nicht anders. Allerdings haben die Vertriebenen nach dem Zweiten Weltkrieg keine Probleme gemacht und sich integriert.

Das scheint heutzutage schwieriger zu sein. Vermutlich weil die Unterschiede im Hinblick auf Religion und Kultur zu groß sind. Afghanistan und Deutschland ist ein riesiger Unterschied. Da treffen Gegensätze aufeinander. Man kommt nicht auf einen gemeinsamen Nenner. Aggressionen schaukeln sich hoch.

Mit diesem schwierigen Thema befasst sich zum Beispiel auch das Max-Planck-Institut zur Erforschung multireligiöser und multiethnischer Gesellschaften. Es ist eines der führenden Zentren für die multidisziplinäre Erforschung der vielfältigen Formen von gesellschaftlicher Vielfalt in der heutigen globalisierten Welt in der Universitätsstadt Göttingen.

 

https://www.mmg.mpg.de/282980/das-institut

 

bearbeitet von Werner Hoffmann
Werner Hoffmann
Geschrieben (bearbeitet)

Beispiel für den Umgang mit Flüchtlingen. Ein Vorfall, der wohl auch die damalige Bundeskanzlerin Merkel beeinflusst hat:

 

Der Tod von 71 Flüchtlingen, die im August 2015 in einem Kühllaster in Österreich gefunden wurden, hätte wohl verhindert werden können. Nach Recherchen von NDR, WDR und "Süddeutscher Zeitung" hörte die ungarische Polizei die Telefone der Drahtzieher ab.

 

Hinten, im Dunkel der Ladefläche, stehen und hocken dichtgedrängt 71 Menschen: 15 Syrer, 21 Afghanen, 29 Iraker und fünf Iraner. Eine Person ist bis heute nicht identifiziert. Die Jüngste ist gerade einmal elf Monate alt. Wenig später werden sie alle qualvoll erstickt sein.

 

https://www.tagesschau.de/ausland/erstickte-fluechtlinge-101.html

bearbeitet von Werner Hoffmann
jeremiajohnsen
Geschrieben
vor 10 Stunden schrieb Werner Hoffmann:

Beispiel für den Umgang mit Flüchtlingen. Ein Vorfall, der wohl auch die damalige Bundeskanzlerin Merkel beeinflusst hat:

 

Der Tod von 71 Flüchtlingen, die im August 2015 in einem Kühllaster in Österreich gefunden wurden, hätte wohl verhindert werden können. Nach Recherchen von NDR, WDR und "Süddeutscher Zeitung" hörte die ungarische Polizei die Telefone der Drahtzieher ab.

 

Hinten, im Dunkel der Ladefläche, stehen und hocken dichtgedrängt 71 Menschen: 15 Syrer, 21 Afghanen, 29 Iraker und fünf Iraner. Eine Person ist bis heute nicht identifiziert. Die Jüngste ist gerade einmal elf Monate alt. Wenig später werden sie alle qualvoll erstickt sein.

 

https://www.tagesschau.de/ausland/erstickte-fluechtlinge-101.html

Wieviele Deutsche sind ermordet worden, vergewaltigt , schwer beschädigt an Leib und Seele, seit der unkontrollierten Massenmigration aus hauptstächlich moslemischen Ländern. Und wieviele werden es noch ? Tausende oder mehr. Mir ist es leid , kann das alles nicht mehr. Ich denke an meine Kinder und Enkel. Diese polemischen abgefahrenen Polit Diskussionen tangieren mich nicht mehr. Veranstaltungen, Lebensgefahr, Schwimmbad Besuch , wie im Shit hole. Unsere Kinder ständig Opfer in der Schule. Und und und. Und dann fragen Sie sich warum manche Christen AFD wählen. Deutschland schafft sich ab, die ersten Opfer sind die Christen.

OneAndOnlySon
Geschrieben
vor 48 Minuten schrieb jeremiajohnsen:

Wieviele Deutsche sind ermordet worden, vergewaltigt , schwer beschädigt an Leib und Seele, seit der unkontrollierten Massenmigration aus hauptstächlich moslemischen Ländern. Und wieviele werden es noch ? Tausende oder mehr.

Seit der Wiedervereinigung sind um die 13.000 Menschen von Ostdeutschen ermordet, und ca. 40.000 zumeist Frauen von Ostdeutschen vergewaltigt worden. Also Mauer wieder hoch, oder?

jeremiajohnsen
Geschrieben
vor einer Stunde schrieb OneAndOnlySon:

Seit der Wiedervereinigung sind um die 13.000 Menschen von Ostdeutschen ermordet, und ca. 40.000 zumeist Frauen von Ostdeutschen vergewaltigt worden. Also Mauer wieder hoch, oder?

Welche Drogen wirfst Du ein ?

 

jeremiajohnsen
Geschrieben
Gerade eben schrieb jeremiajohnsen:

Welche Drogen wirfst Du ein ?

 

Mach Dich nicht lächerlich. Nimm doch paar Goldstücke auf, sind wohl eh besser als die , die jeden Tag aufstehen arbeiten und ihre Schlächter finanzieren.

Solche Honks sind mit Schuld an unserer Misere..

jeremiajohnsen
Geschrieben

Es darf nicht sein was nicht sein darf. Von Links Grün habe ich schon oft Abartigkeiten gehört, dachte nicht das man das noch toppen kann. Du hast es geschafft. Salafist?

jeremiajohnsen
Geschrieben

Ey grad gesehen, bist Admin, sperrt mich jetzt

OneAndOnlySon
Geschrieben

Ich kann NICHT für die aktiven Moderatoren des Forums sprechen aber ich glaube, ein virtuelles Martyrium entspricht nicht deinem Niveau.

jeremiajohnsen
Geschrieben
Gerade eben schrieb jeremiajohnsen:

Ey grad gesehen, bist Admin, sperrt mich jetzt

Nur wohlfeile Ansichten teilen, möglichst die. die ich vertrete. Dann gehoere ich zu den Menschen die moralisch oben, zeitgeist, sind. Was schert mich die Meinung anderer, womöglich Eltern mit Kindern, Enkeln. Solange ich nicht vor die Türe gehe kann ich in meinem Elfenbeinturm die gute Seite der verständnisvollen katholischen Kirche übermitteln .Deutschland soll gefälligst alle Konflikte lösen, weltweit. Flüchtlinge retten. Das gibt mir gute Gefühle. Wenn die Zeit kommt in der die Moslems dieses Land aufgrund des Geburten Jihads übernehmen, bin ich eh schon tot. Ich bin ein guter Mensch.

Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb OneAndOnlySon:

Seit der Wiedervereinigung sind um die 13.000 Menschen von Ostdeutschen ermordet, und ca. 40.000 zumeist Frauen von Ostdeutschen vergewaltigt worden. Also Mauer wieder hoch, oder?

 

Nur weil wir schon genug Einheimische haben, die Schweiße bauen, müssen wir nicht noch zusätzlich Menschen aus sehr gewaltaffinen Kulturen mit kurzer Zündschnur holen.

 

Ich kenne einige AfD-Sympathisanten. Alle haben dieselbe Einstellung zu Migration wie Helmut Schmidt - und würden den auch wählen.

jeremiajohnsen
Geschrieben

O.K -Frieden. Das schöne bei uns Katholiken ist wir streiten und versöhnen, ohne uns die Köpfe einzuschlagen. Hab wohl überzeichnet, ist auch darin geschuldet dass ich mich schon immer mit Geschichte und Islam beschäftigt habe. Vor 35 Jahren hatte ich schon Diskussionen mit den Studi Freunden meiner Frau. Leider, leider sind viele  Sachen so eingetroffen wie ich diese damals ansprach.

OneAndOnlySon
Geschrieben
vor 1 Minute schrieb rorro:

Nur weil wir schon genug Einheimische haben, die Schweiße bauen, müssen wir nicht noch zusätzlich Menschen aus sehr gewaltaffinen Kulturen mit kurzer Zündschnur holen.

 

Ich kenne einige AfD-Sympathisanten. Alle haben dieselbe Einstellung zu Migration wie Helmut Schmidt - und würden den auch wählen.

Ich bin einfach ein unverbesserlicher Optimist - vielleicht auch ein Naivling und/oder Ignorant (das hängt wohl von der Perspektive ab).

 

Die deutsche Gesellschaft hat sich in 30 Jahren nach der Wiedervereinigung laut polizeilicher Kriminalstatistik positiv entwickelt, was die Anzahl schwerer Gewalttaten betrifft. Und das trotz eine Enttabuisierung und damit höherer Anzeigebereitschaft bei Sexualstraftaten. Man kann also durchaus behaupten, dass die deutsche Kultur gewaltfreier geworden ist, obwohl wir von gesellschaftlichen "Werten" gekommen sind wie Härte, Kampf, körperlicher Züchtigung in der Erziehung und sexueller Unterwerfung von Frauen. Gleiches traue ich den hier lebenden Migranten "aus sehr gewaltaffinen Kulturen" zu. 

 

Wie soll uns für dieses (in Richtung Gewaltheitfreiheit) weiterentwickelte Deutschland von 2026 die Einstellung des Mannes helfen, der vor über 40 Jahren Bundeskanzler war, als Deutschland innen wie außen in einer völlig anderen Situation war? FSSPX-Sympathisanten mögen zur Liturgie dieselbe Einstellung haben wie Pius XII. und würden den auch als Papst akzeptieren? Das sagt mehr aus über die Sympathisanten als über die katholische Kirche oder Pius XII.

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb OneAndOnlySon:

Ich bin einfach ein unverbesserlicher Optimist - vielleicht auch ein Naivling und/oder Ignorant (das hängt wohl von der Perspektive ab).

 

Die deutsche Gesellschaft hat sich in 30 Jahren nach der Wiedervereinigung laut polizeilicher Kriminalstatistik positiv entwickelt, was die Anzahl schwerer Gewalttaten betrifft. Und das trotz eine Enttabuisierung und damit höherer Anzeigebereitschaft bei Sexualstraftaten. Man kann also durchaus behaupten, dass die deutsche Kultur gewaltfreier geworden ist, obwohl wir von gesellschaftlichen "Werten" gekommen sind wie Härte, Kampf, körperlicher Züchtigung in der Erziehung und sexueller Unterwerfung von Frauen. Gleiches traue ich den hier lebenden Migranten "aus sehr gewaltaffinen Kulturen" zu. 

 

Wie soll uns für dieses (in Richtung Gewaltheitfreiheit) weiterentwickelte Deutschland von 2026 die Einstellung des Mannes helfen, der vor über 40 Jahren Bundeskanzler war, als Deutschland innen wie außen in einer völlig anderen Situation war? FSSPX-Sympathisanten mögen zur Liturgie dieselbe Einstellung haben wie Pius XII. und würden den auch als Papst akzeptieren? Das sagt mehr aus über die Sympathisanten als über die katholische Kirche oder Pius XII.

 

Wenn das allgemeine Empfinden eines relevanten Teils der Bevölkerung (die Sympathisanten der AfD gehören selten zu den gesellschaftlichen Gewinnern) einen Mangel an öffentlicher(!) Sicherheit beklagt - ob man der erwähnten Kriminalstatistik glauben darf, darf nach Interviews mit Ex-Polizisten eh bezweifelt werden - dann gibt es ja nur zwei Möglichkeiten: die Menschen irren millionenfach oder die Statistik drückt nicht das aus, was die Menschen bewegt (wenn sie überhaupt stimmt).

 

Wenn selbst CDUler sagen, daß sie gerne die Zeit zurück hätten, wo man kein Sicherheitspersonal oder gar wie in Berlin Paßkontrolle fürs Freibad braucht, dann mag das kein Problem des Schwerverbrechens sein - doch es ist für die Menschen relevant, besonders für die, die sich außer dem Freibad für ihre Kinder keinen Urlaub leisten können. Und wenn dagegen nicht systematisch vorgegangen wird, indem man genau vorab(!) kontroliert, wen man ins Land reinläßt und auch eine Rückkehr garantieren kann bei fehlendem Daseinsanspruch - dann muß die AfD keinen Wahlkampf mehr machen. Sie muß einfach nur zusehen. Der Berliner CSD-Anschlag hilft ihr genauso wie in Freibäder gruppenweise einfallende musl. junge Männer aus Frankreich. 

 

Wenn man, ob als Christ oder nicht, nicht möchte daß die AfD Mehrheiten holt, dann müssen diese Probleme abgestellt(!) werden. Nicht beredet - also faktisch belabert und zerredet, sondern abgestellt. 

 

Anders wird das nichts.

 

Die muslimischen Kulturen waren vor 40 Jahren auch schon so wie heute (und vor 400 auch), die einzige Ausnahmen mögen die Türkei und etwas weniger der Iran sein. Der Rest ist archaisch, so Leid es mir tut (ich fände es anders auch besser). Kaum ein Bundeskanzler hat die dt. Seele besser verstanden als Schmidt, in einem Land, das selbst noch hundertausende Heimatvertriebene hat, die nie wirklich in ihrer neuen innerdeutschen "Heimat" angekommen sind.

Man kann auch auf Peter Scholl-Latour hören, der arabisch sprach und nahezu alles vorausgesehen hat, was seit 2001 so passiert ist. Doch diesem Realitätscheck wollen sich viele nicht stellen, sie glauben mit ein paar Kursen sei die jahrelange Prägung des Menschen umzudrehen. Ja, da ist hochgradig naiv.

Ich mag kein kulturell homogenes Deutschland, das ist nicht meine Erfahrung und nicht "mein Deutschland", doch ich gestehe a) jedem eine andere Meinung dazu zu und b) ist Integration eine Holschuld und ein anständiges Leben hier Pflicht (was die allermeisten sehr gut integrierten Türken von den neuen Arabern hier denken, ist nicht jugendfrei, da bin ich sehr harmlos gegen...).

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