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Eine christliche Perspektive auf den Umgang mit der AfD


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Geschrieben
12 minutes ago, Flo77 said:

Für mich ist unchristlich

- ein ganzes Land bewusst und absichtlich in die Depression zu schicken.

- ein Volk völlig schutzlos auf den Präsentierteller zu setzen und jedem Ausbeuter und Invasoren auszuliefern

- ein ganzes Volk noch am Tag nach der Wahl in einen Schuldenstrudel zu schicken, den nicht einmal unsere Kindeskinder abzutragen vermögen werden

- als amtierender Politiker mit linken Extremisten zu sympathisieren

- als amtierender Politiker vom Steuergeld zu leben ohne je einen Tag selbst produktiv gearbeitet zu haben

- etc.

 

Und diese Liste könnte ich bis ins Jahr 1955 zurück spielend verlängern. Und da reden wir von "Etablierten", wobei das ja nur heißt, daß das Raubrittertum nett angestrichen und gut angezogen war (wobei mit dem Einzug der Grünen selbst letzteres zum Teufel ging).


Also würde ich das „absichtlich“ schaden bei den allermeisten Politikern bestreiten wollen. Hypotheken auf die Zukunft nimmt jede Politik auf, was die Staatsschulden angeht, steht Deutschland für einen großen Instustriestaat ohne Bodenschätze verglw. moderat da.

Anderes ist sicher vernachlässigt worden - aber oft gerade, um Staatschulden zu vermeiden (z.B. Infrastruktur, Sicherheit), aber diese Fehler wurden in vielen westlichen Staaten gemacht. Mit dermaßen strengen Kriterien müssten die meisten Staaten der Welt als „gescheitert“ oder „korrupt“ gelten - aber im Vergleich zu vielem anderen, was ich geographisch oder historisch oder kulturell als Vergleich heranziehen könnte, sehe ich mich eher als gesegnet und als Glückspilz an. Habe ich mir nicht verdient, sondern bin einfach hier geboren worden, in der richtigen Zeit.

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Geschrieben
vor 10 Minuten schrieb mn1217:

Die werden wohl kaum miteinander koalieren.

Natürlich nicht. Aber wenn die Antidemokraten gemeinsam die absolute Mehrheit haben, hat die Demokratie ein Problem

 

Werner

Geschrieben
20 minutes ago, Werner001 said:

Natürlich nicht. Aber wenn die Antidemokraten gemeinsam die absolute Mehrheit haben, hat die Demokratie ein Problem

 

Werner


Bei uns eröffnete die Zeitung heute mit der Schlagzeile, dass die Linke in HH ihre Mitgliederzahl in den letzten Jahren verdreifacht hat.

Die Linke, die uns zum G-20-Gipfel 

Quote

Grenzenlose Solidarität statt G20“, darunter Attac, Föderation Demokratischer Arbeitervereine(DIDF), Die Linke, Interventionistische Linke (IL), Kongress der kurdischen demokratischen Gesellschaft in Europa (NAV-DEM) und der Rote Aufbau Hamburg.

bescherte. Wo dann gerade die linken Kieze weitgehend verwüstet und v.a. die Schnapsläden geplündert wurden, um mit dem Stilleben „Besoffener Punk im Einkaufswagen vor brennender Barrikade“ ein episches Bild vom kommenden Glück der Revolution zu schaffen.

Geschrieben
vor 52 Minuten schrieb Werner001:

Natürlich nicht. Aber wenn die Antidemokraten gemeinsam die absolute Mehrheit haben, hat die Demokratie ein Problem

 

Werner

solange es demokratisch korrekte Wahlen sind existiert dieses Problem nur dann wenn freie und Geheime Wahlen abgeschafft werden siehe 1932

Geschrieben
vor 3 Minuten schrieb Spadafora:

solange es demokratisch korrekte Wahlen sind existiert dieses Problem nur dann wenn freie und Geheime Wahlen abgeschafft werden siehe 1932

Das verstehe ich nicht wirklich, kann nur vermuten, was du meinst…

Aber auch da gilt: die freien und demokratischen Wahlen wurde unter dem Regime der Partei „die Linke“ (damals noch unter anderem Namen) ebenfalls abgeschafft.

Warum sollte ich dieser Partei mehr trauen als der AfD?

 

Werner

Geschrieben
vor 38 Minuten schrieb Werner001:

Aber auch da gilt: die freien und demokratischen Wahlen wurde unter dem Regime der Partei „die Linke“ (damals noch unter anderem Namen) ebenfalls abgeschafft.

Warum sollte ich dieser Partei mehr trauen als der AfD?

Deine Bewertung müsste aber ebenso für die Ost-CDU gelten, oder?

Geschrieben
vor 8 Minuten schrieb OneAndOnlySon:

Deine Bewertung müsste aber ebenso für die Ost-CDU gelten, oder?

Erstens gibt es die Partei „Ost-CDU“ nicht (mehr)

Zweitens, mach dich mal über die DDR schlau.

Auf dem Papier gab es  bei Wahlen eine „Einheitsliste“, zu der durftest du „ja“ sagen.

Diese Liste wurde von der „Nationalen Front“ aufgestellt. Diese „Nationale Front“ bestimmte auch, wer unter dem Label „Ost-CDU“ auf dieser Liste stand.

Kontrolliert wurde die „Nationale Front“ von der SED (heute „Die Linke“)

Artikel 1 der DDR-Verfassung von 1968 legte die SED (heute „die Linke“) als staatsführend fest.

Die Mitglieder des Politbüros der SED waren Ministern gegenüber weisungsbefugt

Der Staatsratsvorsitzende, formal Staatsoberhaupt der DDR, war stets ein SED-Funktionär.

 

Werner

 

 

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb Shubashi:

Also würde ich das „absichtlich“ schaden bei den allermeisten Politikern bestreiten wollen.

Da mittlerweile nicht mehr klar ist, wer wessen Agenda verfolgt, ist die Grenze zwischen Absicht und Kollateralschaden wohl sehr dünn geworden.

Geschrieben
vor 24 Minuten schrieb Werner001:

Erstens gibt es die Partei „Ost-CDU“ nicht (mehr)

Die Ost-CDU war Teil der Blockparteien und nach der Wende gab es (wie bei der SED) einen direkten Übergang des Personals in die "neue" CDU. Demokraten waren das in beiden Parteien gleichermaßen (oder auch nicht).

Geschrieben (bearbeitet)
vor 3 Stunden schrieb Flo77:

Für mich ist unchristlich

- ein ganzes Land bewusst und absichtlich in die Depression zu schicken.

- ein Volk völlig schutzlos auf den Präsentierteller zu setzen und jedem Ausbeuter und Invasoren auszuliefern

- ein ganzes Volk noch am Tag nach der Wahl in einen Schuldenstrudel zu schicken, den nicht einmal unsere Kindeskinder abzutragen vermögen werden

- als amtierender Politiker mit linken Extremisten zu sympathisieren

- als amtierender Politiker vom Steuergeld zu leben ohne je einen Tag selbst produktiv gearbeitet zu haben

- etc.

 

Und diese Liste könnte ich bis ins Jahr 1955 zurück spielend verlängern. Und da reden wir von "Etablierten", wobei das ja nur heißt, daß das Raubrittertum nett angestrichen und gut angezogen war (wobei mit dem Einzug der Grünen selbst letzteres zum Teufel ging).

Ich wüsste jetzt nicht, was deine Kritikpunkte spezifisch mit christlichem oder unchristlichem Verhalten zu tun haben. 

 

"Unchristlich" wäre es, wenn ein Politiker konkret gegen eines der 10 Gebote verstoßen würde oder im Parteiprogramm direkt dazu aufgefordert würde....

 

Zu jedem deiner Kritikpunkte kann man eine nachvollziehbare politische Gegenpoaition entwickeln.

 

Z.B. "Schuldenstrudel wird mit großem parlamentarischen Konsens begründet, mit dringend benötigten Investitionen in die Infrastruktur ...

 

 

bearbeitet von Cosifantutti
Geschrieben
vor 27 Minuten schrieb OneAndOnlySon:

Die Ost-CDU war Teil der Blockparteien und nach der Wende gab es (wie bei der SED) einen direkten Übergang des Personals in die "neue" CDU. Demokraten waren das in beiden Parteien gleichermaßen (oder auch nicht).

Dass es zweifelhafte Leute in allen Parteien gibt, bringt mich nicht dazu, eine kommunistische Partei, die sich lediglich einen neuen Namen gegeben hat, die aber ständig zeigt, dass sie immer noch von der Weltrevolution träumt, für demokratisch zu halten. Ein solches Maß an Naivität schaffe ich nicht aufzubringen 

 

Werner

Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb Werner001:

Natürlich nicht. Aber wenn die Antidemokraten gemeinsam die absolute Mehrheit haben, hat die Demokratie ein Problem

 

Werner

Das hat sie,wenn Menschen antidemokratisch denken und wählen.

Momentan reicht eine antidemokratische Partei evtl für die Mehrheit in Sachsen- Anhalt. 

 

Geschrieben (bearbeitet)

Nach wie vor kein Grund zur Panik, letztlich halten sich noch alle Beteiligten an die Spielregeln demokratischer Entscheidungsprozesse...

 

https://m.bild.de/politik/inland/bjoern-hoecke-scheitert-erneut-voigt-bleibt-ministerpraesident-6a91351eb3df30a6155287ad

 

Nach der Wahl in Sachsen-Anhalt wird es aus "demokratietheoretischer" Sicht hochinteressant werden, zu beobachten, welche der möglichen ganz unterschiedlichen Optionen zur Regierungsbildung sich letztlich durchsetzen wird, wie sich die verschiedenen politischen Protagonisten positionieren werden und wie die unterschiedlichen Argumentationslinien verlaufen werden....

bearbeitet von Cosifantutti
Geschrieben
Am 27.8.2026 um 12:11 schrieb OneAndOnlySon:

Pole, Ungarn und Brasilien sind nur einige Staaten, bei denen eine rechtspopulistischen Regierung wieder abgelöst wurde.

 

Der entscheidende Punkt ist: sie haben sich auch ablösen lassen. Die Willensbildung des Volkes wurde akzeptiert. Wenn ich (von manchen Seiten) höre, die "Rechten" seien solche Demokratiefeinde, dann sind diese Verläufe eigentlich der beste Beweis des Gegenteils.

 

Zitat

 

Das wird auch in Deutschland nach einer AfD-Regierung passieren - wahrscheinlich eher früher als später. 

 

 

Selbstverständlich würde das irgendwann passieren - und die AfD würde das höchstwahrscheinlich genauso hinnehmen wie jede andere Partei auch.

Geschrieben

Nebenbei: ich hab die KI mal gefragt  ob es überhaupt irgendeine Partei gibt, die auch nur annähernd unser System der sozialen Marktwirtschaft nach Erhard (das wiederum neben-nebenbei den Forderungen der Katholischen Soziallehre immer noch am nächsten kam) wieder in Kraft setzen will.

 

Die Antwort war, daß das BSW dem noch am nächsten käme. Alle anderen Parteien hätten sich bereits inhaltlich weit außerhalb positioniert. Was mich jetzt auch wieder ratlos und traurig zurücklässt. Und verstört..

Geschrieben
On 8/28/2026 at 1:25 PM, Flo77 said:

Da mittlerweile nicht mehr klar ist, wer wessen Agenda verfolgt, ist die Grenze zwischen Absicht und Kollateralschaden wohl sehr dünn geworden.


Nun ja, das ist tatsächlich ein Begleiteffekt der Ausdünnung starker Koalitionen. Die „großen Koaltionen“ sind halt immer noch davon geprägt, dass beide Partner sich für „Volkspateien“ halte, ob die SPD aktuell kein Fünftel der Wählerschaft mehr hinter sich vereint. Sie boxt eindeutig über ihrer Gewichtsklasse. Und in einer Ampel hat es übethaupt nicht funktioniert, weil die inhaltlichen Berührungspartner einfach zu dünn waren. 
Ich bin deshalb der Überzeugung, dass letztlich nur noch Minderheitsregierungen eine Chance haben, die schlicht damit leben müssen, auch Gesetze im Parlament mitzutragen, die überhaupt nicht ihrer Linie entsprechen. Genau das erleben wir ja auch unter der jetzigen Regierung - Parteilinie funktioniert kaum noch.

Geschrieben
Am 28.8.2026 um 18:38 schrieb rorro:

Der entscheidende Punkt ist: sie haben sich auch ablösen lassen. Die Willensbildung des Volkes wurde akzeptiert. Wenn ich (von manchen Seiten) höre, die "Rechten" seien solche Demokratiefeinde, dann sind diese Verläufe eigentlich der beste Beweis des Gegenteils.

Beispiele für demokratiewidrige Ablöseresistenz gibt es auf der linken Seite des Spektrums ja nun wirklich auch mehr als genug. 
Aber ich werde ja auch nicht müde, zu betonen, dass man den vorsichtigen Blick nicht nur in die eine Richtung wenden soll

 

Werner

Geschrieben
Am 28.8.2026 um 12:15 schrieb Werner001:

Das verstehe ich nicht wirklich, kann nur vermuten, was du meinst…

Aber auch da gilt: die freien und demokratischen Wahlen wurde unter dem Regime der Partei „die Linke“ (damals noch unter anderem Namen) ebenfalls abgeschafft.

Warum sollte ich dieser Partei mehr trauen als der AfD?

 

Werner

weil diese Partei gezeigt hat sie ist berreit sich zu verändern und nicht stupid über Alt Parteien schwadroniert und sich gut in das  System der Bundesrepublik eingefügt hat 

Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb Spadafora:

weil diese Partei gezeigt hat sie ist berreit sich zu verändern und nicht stupid über Alt Parteien schwadroniert und sich gut in das  System der Bundesrepublik eingefügt hat 

Bitte, was hat sie?

Geschrieben
vor 57 Minuten schrieb Flo77:

Bitte, was hat sie?

Der Wolf hat versprochen, künftig vegetarisch zu leben. Warum willst du das nicht glauben?

 

Werner

Geschrieben
vor 32 Minuten schrieb Werner001:

Der Wolf hat versprochen, künftig vegetarisch zu leben. Warum willst du das nicht glauben?

Ich glaube an die reale Natur der Dinge.

 

Statt Mauerflüchtlinge zu erschießen, macht diese Partei nun "Witze" darüber Millionäre zu erschießen (man verstehe mich nicht falsch, ich halte zu große Kapitalkonzentrationen in jeder Form, egal ob privat oder als Firma, für hochgradig gefährlich für jede Gesellschaft) und plant Vermögen zu verstaatlichen. Nun verstaatlicht der Staat eh schon 42% oder mehr von jedem verdienten Euro, von daher sollte es nicht verwundern, aber daß man damit in Deutschlamd nochmal erfolgreich Wahlkampf machen kann, lässt mich - nun ja - ratlos zurück.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 46 Minuten schrieb Flo77:

Ich glaube an die reale Natur der Dinge.

 

Statt Mauerflüchtlinge zu erschießen, macht diese Partei nun "Witze" darüber Millionäre zu erschießen (man verstehe mich nicht falsch, ich halte zu große Kapitalkonzentrationen in jeder Form, egal ob privat oder als Firma, für hochgradig gefährlich für jede Gesellschaft) und plant Vermögen zu verstaatlichen. Nun verstaatlicht der Staat eh schon 42% oder mehr von jedem verdienten Euro, von daher sollte es nicht verwundern, aber daß man damit in Deutschlamd nochmal erfolgreich Wahlkampf machen kann, lässt mich - nun ja - ratlos zurück.

Die Linke hat das grundsätzliche Problem, dass ihre Theorien nicht zur menschlichen Natur passen.

“jeder trägt bei nach seinen Fähigkeiten, jeder bekommt nach seinen Bedürfnissen“ hört sich nach der ultimativen Gerechtigkeit an.

Aber was sind die Bedürfnisse, was die Fähigkeiten? Am Ende erwarten die meisten einen maximalen Ertrag für ihren Beitrag, der Rest möchte von vornherein nur Ertrag ohne Beitrag. Weil das in Summe nicht aufgeht, legt der Staat (also die Partei) fest, was deine Bedürfnisse sind. Und das motiviert die meisten nicht besonders zum leisten von Beiträgen. Wodurch der Kuchen kleiner wird, und der Staat deine Bedürfnisse nach unten korrigiert. Eine Abwärtsspirale, die nach kurzer Zeit staatliche Unterdrückung notwendig macht, um überhaupt noch Beiträge zu erhalten.

 

Der Sozialismus wurde schon so oft versucht, hat noch nie funktioniert.

 

Aber da sind die Sozialisten wie die Wundergläubigen: wenn die Gesundbeterei nicht funktioniert, liegt es nur daran, dass nicht genug gebetet wurde, auf keinen Fall daran, dass Gesundbeterei nur einen unrealistische Utopie ist,

Und wenn der Sozialismus noch nie funktioniert hat, dann liegt es nicht daran, dass der Sozialismus eine unrealistische Utopie ist, sondern nur daran, dass man ihn noch nie „richtig“ umgesetzt hat.

 

Der große Unterschied zwischen den Wundergläubigen und den Sozialisten: die Wundergläubigen stürzen nicht gleich eine ganze Gesellschaft ins Unglück, wenn sie einen neue Versuch beginnen 

 

Werner

bearbeitet von Werner001
Geschrieben (bearbeitet)
vor 24 Minuten schrieb Werner001:

Die Linke hat das grundsätzliche Problem, dass ihre Theorien nicht zur menschlichen Natur passen.

“jeder trägt bei nach seinen Fähigkeiten, jeder bekommt nach seinen Bedürfnissen“ hört sich nach der ultimativen Gerechtigkeit an.

Aber was sind die Bedürfnisse, was die Fähigkeiten? Am Ende erwarten die meisten einen maximalen Ertrag für ihren Beitrag, der Rest möchte von vornherein nur Ertrag ohne Beitrag. Weil das in Summe nicht aufgeht, legt der Staat (also die Partei) fest, was deine Bedürfnisse sind. Und das motiviert die meisten nicht besonders zum leisten von Beiträgen. Wodurch der Kuchen kleiner wird, und der Staat deine Bedürfnisse nach unten korrigiert. Eine Abwärtsspirale, die nach kurzer Zeit staatliche Unterdrückung notwendig macht, um überhaupt noch Beiträge zu erhalten.

 

Der Sozialismus wurde schon so oft versucht, hat noch nie funktioniert.

 

Aber da sind die Sozialisten wie die Wundergläubigen: wenn die Gesundbeterei nicht funktioniert, liegt es nur daran, dass nicht genug gebetet wurde, auf keinen Fall daran, dass Gesundbeterei nur einen unrealistische Utopie ist,

Und wenn der Sozialismus noch nie funktioniert hat, dann liegt es nicht daran, dass der Sozialismus eine unrealistische Utopie ist, sondern nur daran, dass man ihn noch nie „richtig“ umgesetzt hat.

 

Der große Unterschied zwischen den Wundergläubigen und den Sozialisten: die Wundergläubigen stürzen nicht gleich eine ganze Gesellschaft ins Unglück, wenn sie einen neue Versuch beginnen 

 

Werner

Ich glaube schon, dass Sozialismus funktioniert, aber nicht als Staatswesen. Genau genommen ist jedes Kloster ein sozialistisches System. Für Menschen, die in ein solches Gefüge eintreten wollen, kann das auch funktionieren. Aber eben nur für die, und nicht für alle.

bearbeitet von Flo77
Geschrieben
8 hours ago, Spadafora said:

weil diese Partei gezeigt hat sie ist berreit sich zu verändern und nicht stupid über Alt Parteien schwadroniert und sich gut in das  System der Bundesrepublik eingefügt hat 

 

Die Linke ist allerdings inzwischen die mit Abstand antisemitischste Partei in Deutschland, mit deutlichen Sympathien zur Hamas. Und das wird aktuell nicht besser, sondern eher schlechter.

Geschrieben
vor 9 Stunden schrieb Spadafora:

weil diese Partei gezeigt hat sie ist berreit sich zu verändern und nicht stupid über Alt Parteien schwadroniert und sich gut in das  System der Bundesrepublik eingefügt hat 

Es gibt bei der Linken sicher Leute wie Herrn Ramelow, die pragmatisch mit anderen Parteien zusammenarbeiten können. Vermutlich gibt es solche bei der AfD auch.
Bei dem, was die Linke im Landtagswahlkampf in Berlin loslässt, bin ich skeptisch. Bei Herrn Siegmund in Sachsen-Anhalt ebenfalls.

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