Cosifantutti Geschrieben Montag um 21:36 Melden Geschrieben Montag um 21:36 vor 24 Minuten schrieb Guppy: Nein, da sehe ich keine Gründe. Diese Menschen sind unter dem Vorwand "Asyl" bzw. "Kriegsflucht" nach Deutschland gekommen. Wenn diese Menschen keinen Asylgrund haben bzw. der Asylgrund entfallen ist, erlischt aus meiner Sicht deren Aufenthaltsberechtigung und sie sollten in ihre Heimat zurück. Ich fände es nicht in Ordnung, da nun zu sagen:"Okay, ihr seid zwar Asylbetrüger und hättet eigentlich nie in Deutschland sein dürfen, aber wer von euch nun gut Deutsch kann und einen guten Job hat, bei dem drücken wir einfach mal beide Augen zu." Das ist ja auch noch eine Belohnung für Asylbetrug. Ich habe auch nie verstanden, warum wir überhaupt über eine Million Syrer in Deutschland aufgenommen haben. Mit Kriegsflucht hatte das eigentlich auch nichts zu tun, denn sobald diese Menschen die syrisch-türkische Grenze überschritten hatten, waren sie bereits ausserhalb des Kriegsgebietes. Es gab also nie einen Grund aus dem Osten der Türkei über die gesamte Balkanroute bis nach Deutschland zu wandern. Das hatte nichts mit "Flucht", sondern mit dem Wunsch nach einem besseren Leben in einem Land, wo es eben einen hohen Lebensstandard und hohen Sozialleistungen gibt. Das war aus meiner Sicht auch immer so eine pseudochristliche Heuchelei. Wieviele ärmere, ältere, gebrechliche, kranke Syrer hatten niemals den Hauch einer Chance aus ihrer Heimatstadt oder gar aus ihrem Heimatland raus zu kommen um dem Krieg zu entkommen. Das interssierte keinen. Aber den jungen, kräftigen, männlichen, gesunden Syrern, die in der Türkei schon sicher waren, aber ein Leben in Mitteleuropa bevorzugten, für die haben wir Milliardensummen ausgegeben und sind uns ach so mitmenschlich vorgekommen. Survival of the fittest. Total christlich war das. 😐 Ich finde es wirklich sehr interessant, dass du beide von dir angesprochenen Gruppen konsequent abschieben würdest, obwohl sie "integriert" sind, einen guten Job haben, als Fachkräfte arbeiten..... und obwohl wir gleichzeitig einen massiven Fachkräftemangel in Deutschland haben und überhaupt einen großen Mangel im Dienstleistungsbereich... Zitieren
nannyogg57 Geschrieben Montag um 21:39 Melden Geschrieben Montag um 21:39 Es ist Fremdenangst. Ganz einfach. 1 Zitieren
phyllis Geschrieben Montag um 21:44 Melden Geschrieben Montag um 21:44 3 minutes ago, nannyogg57 said: Es ist Fremdenangst. Ganz einfach. Quatsch. Wir sind pro-Rechtsstaat, und dass die Gesetze für alle gelten. Und der Staat ist nunmal kein Herz-Jesu-Orden. Zitieren
Werner001 Geschrieben Montag um 22:04 Melden Geschrieben Montag um 22:04 vor 24 Minuten schrieb nannyogg57: Wir haben halt keine vernünftige Einwanderungspolitik und wir werden auch keine bekommen, weil die Angst vor den Fremden eine Mehrheit hat. Das ist Unsinn. Wir bekommen deshalb keine vernünftige Einwanderungspolitik, weil eine solche nicht bedeutet „jeder, der möchte, kommt einfach und bleibt“, sondern weil die bedeuten würde, dass man sich bewirbt ggf angenommen wird oder auch nicht. Wenn aber jeder, der nicht angenommen wird, anschließend einfach „Asyl“ sagt und dann trotzdem bleibt, wird eine vernünftige Einwanderungspolitik ad absurdum geführt Werner Zitieren
nannyogg57 Geschrieben Montag um 22:06 Melden Geschrieben Montag um 22:06 vor 1 Stunde schrieb Guppy: Also von der Antifa (ebenso von den Jusos und der Grünen Jugend) wurde ich schon mehrfach gezielt als Katholikin angegriffen bzw. habe beoachtet, wie Katholiken gezielt angegriffen wurden von denen. Ich empfehle dir mal am Marsch für das Leben teilzunehmen, dann kannst du das mal live erleben. Schwaches Beispiel. Du hast die Rechtsextremen vergessen, an deren Seite du marschiert bist. 1 Zitieren
Guppy Geschrieben Montag um 22:10 Melden Geschrieben Montag um 22:10 vor 32 Minuten schrieb nannyogg57: @Guppy: Achja, wegen der kranken und alten Syrer: Jetzt ehrlich, glaubst du wirklich, es gäbe im Land eine Mehrheit dafür, mit gezielten Programmen pflegebedürftige Leute nach Deutschland zu holen? Die Grünen und die Linken halten das vielleicht für eine gute Idee ... man hat ja selbst bei den Hilfskräften aus Afghanistan Schnappatmung bekommen, weil das sind ja Afghanen und Afghanen sind ja per definitionem gefährlich. Findest du deine Argumentation nicht selbst ein bisserl heuchlerisch? Ich hätte nichts gegen humanitäre Kontingente, die man vorher festlegt und wo man vorher schon kalkuliert, wie man das logistisch gut hinbekommt und was es ungefähr kosten würde. Und dann hätte man vielleicht 20.000 syrische Kinder und deren Mütter, alleinstehende Frauen, auch ältere Menschen, Behinderte etc. aufnehmen und versorgen können, solange wie der Krieg eben andauert. Der ist ja nun schon lange vorbei. Was ich auch für wesentlich effektiver gehalten hätte, wäre Hilfe vor Ort gewesen. Mit den ganzen Milliarden, die wir hier in Deutschland für junge syrische Männer an Sozialleistungen und Integrationsarbeit ausgegeben haben, hätten wir SO VIEL mehr Gutes tun können und viel mehr Menschen helfen können, in Syrien direkt oder eben in der Region, wo sowieso die meisten Flüchtlinge waren. 1 Zitieren
Guppy Geschrieben Montag um 22:17 Melden Geschrieben Montag um 22:17 vor 35 Minuten schrieb Cosifantutti: Ich finde es wirklich sehr interessant, dass du beide von dir angesprochenen Gruppen konsequent abschieben würdest, obwohl sie "integriert" sind, einen guten Job haben, als Fachkräfte arbeiten..... und obwohl wir gleichzeitig einen massiven Fachkräftemangel in Deutschland haben und überhaupt einen großen Mangel im Dienstleistungsbereich... Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun meiner Meinung nach. Wenn man Einwanderung von Fachkräften haben wollte, dann könnte man Einwanderung von Fachkräften eben betreiben. Gibt es ja auch in anderen Ländern, nach Punktesystemen. Da siebt man eben genau die gut ausgebildeten Leute, die man wirklich braucht, die auch schon gute Sprachkenntnisse haben, nicht vorbestraft sind, integrationswillig und -fähig sind usw. Asylbetrug damit zu belohnen, dass man sagt:"Ja du hast betrogen, aber macht nichts, wir können dich trotzdem brauchen" finde ich falsch. Und die AfD hat meiner Meinung nach auch Recht, warum uns denn heute überhaupt Fachkräfte fehlen. Familienfeindliche Politik seit Jahrzehnten mit extrem niedrigen Geburtenraten und 100.000 Kinder jedes Jahr die abgetrieben werden. Ist alles ein hausgemachtes Problem. Zitieren
Guppy Geschrieben Montag um 22:24 Melden Geschrieben Montag um 22:24 vor 11 Minuten schrieb nannyogg57: Schwaches Beispiel. Du hast die Rechtsextremen vergessen, an deren Seite du marschiert bist. Ja solche Rechtsextremen wie Bischof Voderholzer. Ganz schlimmer Kerl ist das. 😁 Wie gesagt, kommt man zum Marsch für das Leben hin. Schau dir das an. "Hätt Maria abgetrieben, wärt ihr uns erspart geblieben", "Kein Gott, kein Staat, kein Patriarchat" und die Schändung von Kreuzen und Bibeln sind noch das harmloseste, was du da von Antifa, Jusos, Grüner Jugend usw. erleben wirst. Christenfeindlichkeit und Aggression pur, bis hin zu hemmungsloser Gewalt. Ich finde das etwas komisch. Du sagst du warst als Jugendliche in der JU. Das wäre dann wohl in den 80ern in Bayern gewesen, zur Zeit von Strauss. Da war die CSU noch viel konservativer als heute. Man würde doch denken, dass du damals eine ziemlich bürgerlich-konservativ denkende Frau warst. Und heute nimmst du Hardcore-Linksextreme und Gewalttäter in Schutz, die auf konservative Katholiken losgehen? Was ist da passiert? 2 Zitieren
nannyogg57 Geschrieben vor 22 Stunden Melden Geschrieben vor 22 Stunden vor 8 Stunden schrieb Werner001: Das ist Unsinn. Wir bekommen deshalb keine vernünftige Einwanderungspolitik, weil eine solche nicht bedeutet „jeder, der möchte, kommt einfach und bleibt“, sondern weil die bedeuten würde, dass man sich bewirbt ggf angenommen wird oder auch nicht. Wenn aber jeder, der nicht angenommen wird, anschließend einfach „Asyl“ sagt und dann trotzdem bleibt, wird eine vernünftige Einwanderungspolitik ad absurdum geführt Werner Wo ist das der Widerspruch? Zitieren
nannyogg57 Geschrieben vor 22 Stunden Melden Geschrieben vor 22 Stunden vor 8 Stunden schrieb Guppy: Ich hätte nichts gegen humanitäre Kontingente, die man vorher festlegt und wo man vorher schon kalkuliert, wie man das logistisch gut hinbekommt und was es ungefähr kosten würde. Und dann hätte man vielleicht 20.000 syrische Kinder und deren Mütter, alleinstehende Frauen, auch ältere Menschen, Behinderte etc. aufnehmen und versorgen können, solange wie der Krieg eben andauert. Der ist ja nun schon lange vorbei. Was ich auch für wesentlich effektiver gehalten hätte, wäre Hilfe vor Ort gewesen. Mit den ganzen Milliarden, die wir hier in Deutschland für junge syrische Männer an Sozialleistungen und Integrationsarbeit ausgegeben haben, hätten wir SO VIEL mehr Gutes tun können und viel mehr Menschen helfen können, in Syrien direkt oder eben in der Region, wo sowieso die meisten Flüchtlinge waren. Auch das wird dann unter "Radwege für Peru" als rausgeschmissenes Geld bezeichnet. 1 Zitieren
nannyogg57 Geschrieben vor 22 Stunden Melden Geschrieben vor 22 Stunden (bearbeitet) vor 8 Stunden schrieb Guppy: Ja solche Rechtsextremen wie Bischof Voderholzer. Ganz schlimmer Kerl ist das. 😁 Wie gesagt, kommt man zum Marsch für das Leben hin. Schau dir das an. "Hätt Maria abgetrieben, wärt ihr uns erspart geblieben", "Kein Gott, kein Staat, kein Patriarchat" und die Schändung von Kreuzen und Bibeln sind noch das harmloseste, was du da von Antifa, Jusos, Grüner Jugend usw. erleben wirst. Christenfeindlichkeit und Aggression pur, bis hin zu hemmungsloser Gewalt. Ich finde das etwas komisch. Du sagst du warst als Jugendliche in der JU. Das wäre dann wohl in den 80ern in Bayern gewesen, zur Zeit von Strauss. Da war die CSU noch viel konservativer als heute. Man würde doch denken, dass du damals eine ziemlich bürgerlich-konservativ denkende Frau warst. Und heute nimmst du Hardcore-Linksextreme und Gewalttäter in Schutz, die auf konservative Katholiken losgehen? Was ist da passiert? Nein, Voderholzer war mit rechtsextrem nicht gemeint. Und was passiert ist: Streibl und der Münchner Kessel. Und mein Mann ist Sozi. Bitte beschreibe die hemmungslose Gewalt der Antifa. Gab es Tote? bearbeitet vor 22 Stunden von nannyogg57 1 Zitieren
Werner001 Geschrieben vor 22 Stunden Melden Geschrieben vor 22 Stunden vor 6 Minuten schrieb nannyogg57: Auch das wird dann unter "Radwege für Peru" als rausgeschmissenes Geld bezeichnet. Ja, dann Radwege sind ein Luxusprojekt, kein Hilfsprojekt. Warum wohl werden die Radwege kritisiert und nicht Schulbau etc? Werner Zitieren
Werner001 Geschrieben vor 22 Stunden Melden Geschrieben vor 22 Stunden vor 8 Stunden schrieb nannyogg57: Schwaches Beispiel. Du hast die Rechtsextremen vergessen, an deren Seite du marschiert bist. Und deswegen sind Angriffe gegen Teilnehmer gerechtfertigt? Bei jeder, ausnahmslos jeder „Demo gegen Rechts“ sind Linksextreme dabei. Delegitimiert das deiner Ansicht mach auch diese Demos und rätst du jedem, sich da fernzuhalten, oder verwendest du je nach deinem Geschmack unterschiedliche Maßstäbe? Werner 1 Zitieren
Werner001 Geschrieben vor 22 Stunden Melden Geschrieben vor 22 Stunden vor 11 Minuten schrieb nannyogg57: Wo ist das der Widerspruch? Der Widerspruch steckt in deiner Feststellung einer fehlenden „vernünftigen Einwanderungspolitik“. Es wurde nämlich die Folgen einer unkontrollierten Migration bemängelt, und da hast du suggeriert, das läge an einer fehlenden „vernünftigen Einwanderungspolitik“. Nur hat das eine mit dem anderen rein gar nichts zu tun. Werner Zitieren
nannyogg57 Geschrieben vor 21 Stunden Melden Geschrieben vor 21 Stunden vor 51 Minuten schrieb Werner001: Und deswegen sind Angriffe gegen Teilnehmer gerechtfertigt? Bei jeder, ausnahmslos jeder „Demo gegen Rechts“ sind Linksextreme dabei. Delegitimiert das deiner Ansicht mach auch diese Demos und rätst du jedem, sich da fernzuhalten, oder verwendest du je nach deinem Geschmack unterschiedliche Maßstäbe? Werner Was erwartest du von einer Gegendemonstration? Und hättest du gerne eine Quote bei Gegendemonstrationen? Also in dem Stil: Wenn die Rechten nur eine Quote von 0,5 Prozent dabei erreichen, dann dürfen das die Linken auch nur? Schon mal nachgedacht, dass es tatsächlich Leute gibt, die einfach gegen rechte Politik sind? Zum Thema Antifa: Ich war schon öfters auf Demos, da waren die dabei, Gewalt gab es nicht (und es lag definitiv nicht am Polizeieinsatz). Zitieren
rorro Geschrieben vor 21 Stunden Melden Geschrieben vor 21 Stunden vor 18 Minuten schrieb nannyogg57: Schon mal nachgedacht, dass es tatsächlich Leute gibt, die einfach gegen rechte Politik sind? Natürlich gibt es die, das ist auch vollkommen legitim, ebenso wie Gegendemos legitim sind. Die ursprüngliche Frage dieses Threads ist ja: sollte sich das Verhalten von Christen ggü. der AfD oder anderen "Rechten" von dem Verhalten von Nichtchristen unterscheiden? Zitieren
Werner001 Geschrieben vor 21 Stunden Melden Geschrieben vor 21 Stunden vor 17 Minuten schrieb nannyogg57: Was erwartest du von einer Gegendemonstration? Und hättest du gerne eine Quote bei Gegendemonstrationen? Also in dem Stil: Wenn die Rechten nur eine Quote von 0,5 Prozent dabei erreichen, dann dürfen das die Linken auch nur? Schon mal nachgedacht, dass es tatsächlich Leute gibt, die einfach gegen rechte Politik sind? Zum Thema Antifa: Ich war schon öfters auf Demos, da waren die dabei, Gewalt gab es nicht (und es lag definitiv nicht am Polizeieinsatz). Irgendwie verstehe ich dein Posting nicht. Du wirfst Guppy vor, bei Demos zu sein, auf denen auch Rechtsextreme sind, aber auf Demos zu sein, auf denen auch Linksextreme sind, findest du völlig ok. Die Rechtsextremen bei dem Marsch fürs Leben sind auch nicht gewalttätig, wo ist also dein Punkt? Nur zur Klarstellung, weder Guppy, noch ihre Ansichten, noch diese Märsche fürs Leben haben meine Sympathie, aber mich stört, wenn im Namen von Demokratie und Freiheit mit zwei krass unterschiedlichen Maßstäben gemessen wird Werner Zitieren
Flo77 Geschrieben vor 20 Stunden Melden Geschrieben vor 20 Stunden vor 38 Minuten schrieb Werner001: aber mich stört, wenn im Namen von Demokratie und Freiheit mit zwei krass unterschiedlichen Maßstäben gemessen wird Nun hat besagte Userin ein Berufsprofil, das mich darüber nicht wundern lässt. Wer glaubt "zu den Guten zu gehören", hat selten Hemmungen sich missionarisch-einseitig zu positionieren. Zitieren
Shubashi Geschrieben vor 20 Stunden Melden Geschrieben vor 20 Stunden 11 hours ago, nannyogg57 said: Es ist Fremdenangst. Ganz einfach. Selbst wenn es so wäre, wir Christen sind nicht berechtigt der Gesellschaft einfach unsere Normen aufzudrücken, egal ob das nun Scheidungsrecht, Abtreibung oder eben Zuwanderungsrecht ist. Wir können allenfalls, wie jede andere Gruppe auch, für unsere Ideen werben, und eben ganz konkret im Rahmen unserer bürgerlichen Freiheit und christlicher Solidarität anderen helfen. Wer wirklich Angst hat, braucht idR Zuwendung und Zusprache, um seine Angst zu überwinden. Anschnauzen, nicht diskutieren, polarisieren und verlangen, dass alle die den eigenen Standpunkt nicht teilen, die Klappe halten, macht aus diffuser Angst ein massives politisches Problem. In der „Bergedorfer Zeitung“ stand gestern ein Interview mit Dirk Kienscherf, dem Fraktionsvorsitzenden der Hamburger SPD: Quote …. Flüchtlingskrise: SPD räumt Fehler ein und kritisiert CDU-Haltung Auch SPD-Fraktionschef Dirk Kienscherf sieht in der Flüchtlingskrise das Fundament, auf dem eine rechtsradikale Partei in Deutschland erstmals wieder groß werden konnte. … Die Schuld lädt er allerdings bei Frau Merkel ab, und möchte jetzt gerne ein AfD-Verbot erreichen. Wie wäre es hingegen, vorher politische Einsicht zu zeigen, und nicht Dinge ohne Debatte durchzusetzen, die am Ende so gravierende Folgen wie eine möglicherweise mehrheitsfähige rechtsextreme Partei haben? Zitieren
nannyogg57 Geschrieben vor 19 Stunden Melden Geschrieben vor 19 Stunden vor einer Stunde schrieb Werner001: Irgendwie verstehe ich dein Posting nicht. Du wirfst Guppy vor, bei Demos zu sein, auf denen auch Rechtsextreme sind, aber auf Demos zu sein, auf denen auch Linksextreme sind, findest du völlig ok. Die Rechtsextremen bei dem Marsch fürs Leben sind auch nicht gewalttätig, wo ist also dein Punkt? Nur zur Klarstellung, weder Guppy, noch ihre Ansichten, noch diese Märsche fürs Leben haben meine Sympathie, aber mich stört, wenn im Namen von Demokratie und Freiheit mit zwei krass unterschiedlichen Maßstäben gemessen wird Werner Nein Guppy marschiert mit Rechtsextremen und beschwert sich über die Antifa. Das fand ich seltsam. Ich lebe in Bayern und nicht in Berlin, das macht für mein Erleben sicher einen Unterschied. Das schlimmste Ereignis in meinem Bekanntenkreis war das Anbringen illegaler Pickerl mit antifaschistischen Inhalten an Masten. Die betreffenden Personen wurden von der Polizei gestellt, btw. Das Verfahren wurde aber eingestellt. Zitieren
Guppy Geschrieben vor 19 Stunden Melden Geschrieben vor 19 Stunden vor 32 Minuten schrieb nannyogg57: Guppy marschiert mit Rechtsextremen und beschwert sich über die Antifa. Das fand ich seltsam. Welche "Rechtsextremen" meinst du eigentlich? Warst du überhaupt schonmal bei dem Marsch für das Leben? Dort sind Bischöfe, Priester, viele Familien mit Kindern, Ordenssschwestern, ältere Leute, Behinderte im Rollstuhl etc. Der Papst lässt über den Nuntius seinen Apostolischen Segen für die Teilnehmer des Marsches überbringen. Und du tust so, als wäre das irgendeine Skinhead-Demo. Was meinst du, warum die Berliner Polizei jedesmal mit so einem riesigen Aufgebot vor Ort ist? Um die Antifa und Jusos vor Gewalt durch katholische Nonnen zu schützen, oder wie? Zitieren
Shubashi Geschrieben vor 19 Stunden Melden Geschrieben vor 19 Stunden 40 minutes ago, nannyogg57 said: Guppy marschiert mit Rechtsextremen und beschwert sich über die Antifa. Das fand ich seltsam. Ich erinnere mich, hier ein Post von einer Demo mit gewaltbereiten Islamisten gegen Islamkritiker gelesen zu haben. Das fand ich genauso seltsam. (Wäre es nicht besser, überhaupt keine Extremisten zu unterstützen?) Zitieren
Guppy Geschrieben vor 19 Stunden Melden Geschrieben vor 19 Stunden vor 2 Stunden schrieb nannyogg57: Schon mal nachgedacht, dass es tatsächlich Leute gibt, die einfach gegen rechte Politik sind? Schau mal hier: https://www.youtube.com/watch?v=qBn7Ydhv1s4 Das war 1980. Strauss, der gefährliche Rechtsextreme, Nazi, Faschist usw... "Nazis raus", Randale und linke Gewalt bei jeder Strauss-Kundgebung. Da warst du ca. 16 und vielleicht schon in der JU? Hast du das damals alles schon mitibekommen? Würde mich interessieren, ob du linksextreme Gewalt damals schon in Ordnung fandest und ob du da auch schon "rechts" mit "rechtsextrem" in einen Topf geworfen hast und alles was nicht links ist irgendwie als gefährlich und schlimm angesehen hast. Zitieren
Shubashi Geschrieben vor 18 Stunden Melden Geschrieben vor 18 Stunden (bearbeitet) Wir neigen dazu, die Vergangenheit zu verklären. Terroristische Gewalt war in den 70ern und 80ern definitiv viel gefährlicher und verbreiteter als heute. Nicht nur als Folge des Kalten Krieges, in denen Rechts- und Linksextremisten ganz andere Ressourcen zur Verfügung standen, sondern v.a. auch durch der Terror sämtlicher europäischer Separatisten. Damals gab es aber auch ein enormen Zusammenhalt der demokratischen Parteien, die für einen entschiedenen Widerstand gegen den Extremismus standen. Heute ist das demokratische Spektrum leider sehr viel zerrissener, die Gesellschaft wesentlich polarisierter und die AfD versucht leider sehr erfolgreich, sich als einzige „Systemopposition“ darzustellen - was sie überaus viele radikalisierte Nichtwähler mobilisieren läßt, die früher keine Chance, ihre zerstörerische Haltung in die Parlamente zu tragen. Was wir heute bräuchten, wäre eine breite und starke Ablehnung der gesellschaftlichen und politischen Polarisierung - die dummerweise von links (einschließlich der Grünen) und rechts am intensivsten betrieben wird, während die deutlich kompromissbereitere Mitte (also CDU, SPD, FDP) schwächelt. bearbeitet vor 16 Stunden von Shubashi Zitieren
Shubashi Geschrieben vor 15 Stunden Melden Geschrieben vor 15 Stunden (bearbeitet) 4 hours ago, nannyogg57 said: Ich lebe in Bayern und nicht in Berlin, das macht für mein Erleben sicher einen Unterschied. Dazu steht im aktuellen „Tagesspiegel“ ein interessanter Artikel (leider Bezahlteil), der über die Jahre die Verteilung der politischen Präferenzen in der Stadt darstellt. War in den 90ern noch die Ost-West-Grenze die dominante Unterscheidung (der Osten PDS-rot, der Westen CDU-schwarz), wandelt sich die Verteilung zur Gegenwart hin zu einer zwischen Zentrum und Peripherie: im Zentrum grün, außerhalb des Berliner S-Bahn-Rings wird es wieder schwarz. Und diese Dinge passieren nicht zufällig; in der Innenstadt dominiert die (Miet-)Wohnung, Fahrrad und ÖPNV, außerhalb haben Autoverkehr und Wohneigentum wesentlich mehr Befürworter. Darüber hinaus findet in Berlin gerade ein Versuch statt, Obdachlosen zur Wahrnehmung ihres Wahlrechts zu verhelfen, indem ein spezielles Wahlbüro eingerichtet wird. Die Unterstützer dieses Projekts rechnen mit vielen Stimmen für die extremen Parteien, insbes. rechts. Übrigens ist die Diakonie Berlin hier besonders engagiert, was ich als einen bemerkenswerten und v.a. konkreten christlichen Beitrag zur Politik ansehe, der ermächtigt statt zu bevormunden. Was ich damit sagen will: Milieus und eigene soziale Situation prägen uns enorm, weshalb wir vorsichtig über abweichende Werthaltungen urteilen sollten. In einem bürgerlichen oder liberalen Haushalt entwickelt man mit hoher Wahrscheinlichkeit unterschiedliche Voraussetzungen der politischen Ansichten, weswegen wir meist auf den Schultern anderer Menschen stehen. Wir müssen aber am Ende mit allen anderen zusammenleben, oft sogar in derselben Stadt. Kompromissbereitschaft und Toleranz werden dann zur Notwendigkeit, um überhaupt noch etwas auf die Reihe zu bekommen. bearbeitet vor 15 Stunden von Shubashi Zitieren
Recommended Posts
Join the conversation
You can post now and register later. If you have an account, sign in now to post with your account.