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Eine christliche Perspektive auf den Umgang mit der AfD


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Geschrieben (bearbeitet)

Warum sollte ich der AfD eine Chance geben, wenn das Beste an der ganzen Sache ist, dass sie einen Großteil ihrer hochfliegenden Pläne nicht wird umsetzen können?

 

Weil sie es nicht finanziert bekommen werden und weil es dafür, zum Beispiel den tollen Grenzschutz, einfach nicht genug Leute gibt?

 

Und klar, nach der Ampel dachten alle, so schwer kann es doch nicht sein, dass Merz es besser macht ... War nix.

 

Aber dass es die AfD mit Ansage noch schlechter machen wird als Merz oder sonst wer, das ist gewiss.

 

Und bestimmt nicht christlicher.

bearbeitet von nannyogg57
Geschrieben

In Sachsen-Anhalt ist die AfD auch dafür, das beim Waffenschein die Sache lockerer genommen wird.

 

Freut bestimmt alle Extremisten welcher Gesinnung auch immer.

 

Und nicht christlich.

 

Unser AfDler vor Ort hatte unter anderem den Plan, den Ausbau der Radwege nicht weiter zu verfolgen.

 

Ist das im Sinne der Schöpfung?

Geschrieben
vor 12 Minuten schrieb nannyogg57:

In Sachsen-Anhalt ist die AfD auch dafür, das beim Waffenschein die Sache lockerer genommen wird.

 

Steht das echt im Programm?

 

vor 12 Minuten schrieb nannyogg57:

Freut bestimmt alle Extremisten welcher Gesinnung auch immer.

 

Und nicht christlich.

 

Wenn es nicht drinsteht, ist die Verleumdung christlich?

 

vor 12 Minuten schrieb nannyogg57:

 

Unser AfDler vor Ort hatte unter anderem den Plan, den Ausbau der Radwege nicht weiter zu verfolgen.

 

Ist das im Sinne der Schöpfung?

 

Wenn dadurch weniger Schulden gemacht werden, wahrscheinlich ja. 
 

Wie groß ist denn der auf die Schöpfung messbare Effekt von Radwegen (für den natürlich Boden versiegelt werden muss…).

Geschrieben
vor 20 Minuten schrieb nannyogg57:

Unser AfDler vor Ort hatte unter anderem den Plan, den Ausbau der Radwege nicht weiter zu verfolgen.

Waren die Radwege in Peru, die wir mit unserem Steuergeld bezahlt haben christlich?

 

Sorry, aber Deine Argumentation ist hanebüchen und voller Unterstellungen.

 

Wenn Du ein Land nach vollkommenen christlichen Grundsätzen haben willst, geht das nur in einem kommunistischen Regime und es geht nur in einer Diktatur mit Erziehungsmonopol.

 

Der Ehrliche ist der Dumme. Sehe ich jeden Tag an meinem Kontoauszug.

Geschrieben
vor 31 Minuten schrieb nannyogg57:

Ist das im Sinne der Schöpfung?

Dafür sind eigentlich 5 Euro ins Phrasenschwein fällig 

😂

 

Werner

Geschrieben
vor 8 Minuten schrieb Flo77:

Wenn Du ein Land nach vollkommenen christlichen Grundsätzen haben willst, geht das nur in einem kommunistischen Regime und es geht nur in einer Diktatur mit Erziehungsmonopol.

Nein, denn die zur Durchsetzung nötige Gewalt wäre ja schon wieder unchristlich.

Das Christentum ist keine Gesellschaftsordnung. Jeder einzelne darf sich so christlich verhalten, wie es ihm richtig erscheint, aber eine vollkommen christliche Gesellschaft geht schlicht nicht.


Werner

Geschrieben
vor 15 Minuten schrieb Werner001:

Nein, denn die zur Durchsetzung nötige Gewalt wäre ja schon wieder unchristlich.

Das Christentum ist keine Gesellschaftsordnung. Jeder einzelne darf sich so christlich verhalten, wie es ihm richtig erscheint, aber eine vollkommen christliche Gesellschaft geht schlicht nicht.

Oh ich bitte Dich. Wenn der Papst das erlaubt geht alles.

 

"Er mag die Leut ohne Sünd wohl peinigen und töten. Ja, er tut daran ein Gottes Werk, dass er den Sünder um seiner Sünde willen strafet. Denn damit wird Gottes Zorn versühnet." Der Sachsenspiegel über die Arbeit des Henkers.

Geschrieben
vor 17 Minuten schrieb Flo77:

Oh ich bitte Dich. Wenn der Papst das erlaubt geht alles.

 

"Er mag die Leut ohne Sünd wohl peinigen und töten. Ja, er tut daran ein Gottes Werk, dass er den Sünder um seiner Sünde willen strafet. Denn damit wird Gottes Zorn versühnet." Der Sachsenspiegel über die Arbeit des Henkers.

Sachsenspiegel, echt jetzt? Da war Mohammed schlauer, als der sich sein heiliges Buch ausgedacht hat, hat er das gleich mit reingeschrieben 

 

Werner

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb Werner001:

Sachsenspiegel, echt jetzt? Da war Mohammed schlauer, als der sich sein heiliges Buch ausgedacht hat, hat er das gleich mit reingeschrieben

Gibt den Satz auch anderswo, aber da hab ich ihn jetzt als erstes gefunden.

Geschrieben
vor 4 Stunden schrieb rorro:

Wie groß ist denn der auf die Schöpfung messbare Effekt von Radwegen (für den natürlich Boden versiegelt werden muss…).

 

Ist es denn im Sinne der Schöpfung, Wälder abzuholzen um dort Windparks zu bauen?

Ist es im Sinne der Schöpfung, die ganze Landschaft mit riesigen Windindustrieanlagen vollzustellen, die dann unzählige Vögel und Insekten töten?

 

Ist es christlich, einen CO2-Steuer einzuführen, die z.B. Heizen so teuer machen, dass ärmere Menschen, vorallem auch viele ältere mit kleinen Renten, im Winter frieren müssen, weil sie sonst die Rechnung nicht bezahlen könnten?

Geschrieben
vor 6 Stunden schrieb rorro:

 

Steht das echt im Programm?

Lies Zeitung.

Geschrieben
vor 6 Stunden schrieb Werner001:

Dafür sind eigentlich 5 Euro ins Phrasenschwein fällig 

😂

 

Werner

Sorry.

Geschrieben

Man sieht in diesem Strang was rauskommt wenn Staat und Kirche nicht getrennt werden. 🤣 Die von unserem alten Freund @Volker begonnene Debatte über Irrationalität des Gottesglaubens passt hier besser rein. Darf Politik irrational sein? Im Prinzip nein, aber die Realität beweist offensichtlich das Gegenteil. Die Folgen kennen wir.

 

PS könnte sich jemand bei Herrn Merz einsetzen dass uns hier noch etwa 20km Radwege gesponsert werden? Unsere Gemeinde hat leider kein Geld dafür....🤤

 

Geschrieben
vor 6 Stunden schrieb nannyogg57:

Lies Zeitung.

Das beantwortet die Frage nicht.

 

Wer weiß, welche Propagandablättchen Du liest.

Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb Flo77:

Das beantwortet die Frage nicht.

 

Wer weiß, welche Propagandablättchen Du liest.

Achja. Das Argument.

Geschrieben

Es ging ursprünglich um die Frage, was am Programm der AfD unchristlich sein solle.

 

Es ging nicht um die Frage, ob Politik dem Christentum untergeordnet sein solle.

 

Menschen, die Religionen angehören, sind Wähler und Wählerinnen, genauso wie der Schützenverein und die Feuerwehr.

 

An diesem Punkt lässt sich Politik und Religion/Vereinsinteressen nicht zu 100 Prozent trennen.

Geschrieben
58 minutes ago, nannyogg57 said:

Es ging ursprünglich um die Frage, was am Programm der AfD unchristlich sein solle.

 

Es ging nicht um die Frage, ob Politik dem Christentum untergeordnet sein solle.

 

Menschen, die Religionen angehören, sind Wähler und Wählerinnen, genauso wie der Schützenverein und die Feuerwehr.

 

An diesem Punkt lässt sich Politik und Religion/Vereinsinteressen nicht zu 100 Prozent trennen.


Das fasst eigentlich alles zusammen. Es impliziert allerdings auch die Frage, ob sich aus der Religion irgendeine politische Kompetenz ergibt? Warum sollte das so sein? Es erwartet ja auch niemand, dass Christen kompetentere Mechaniker sind.

Das einzige was Christen politisch kompetent entscheiden können, ob z.B. eine bestimmte Politik ihrer eigenen ethischen Werthaltung entspricht. Ob diese Politik dann auch sachpolitisch zu den gewünschten Ergebnissen führte, können sie als Christen schon nicht mehr entscheiden, höchstens als informierte Staatsbürger.

Der Magdeburger Bischof Feige vertritt deshalb einen meiner Meinung nach gut nachvollziehbaren Standpunkt:

Quote

….Die Kirche gebe ausdrücklich keine Wahlempfehlung. Christen könnten konservativ, liberal, sozial oder ökologisch wählen. »Einen Schnitt mache ich aber dort, wo es um Extremismus geht. Da ist eine Grenze«, sagte Feige.

Der Bischof warnte vor den Folgen eines starken Abschneidens der AfD bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. Das Regierungsprogramm der Partei stehe im Widerspruch zu christlichen Werten. Er verwies auf mögliche Auswirkungen auf Theater, Schulen, Kindertagesstätten, Beratungsdienste und den Umgang mit sozial Schwachen. Auch wirtschaftlich könne ein AfD-geführtes Land Schaden nehmen. »Menschen und Unternehmen könnten Sachsen-Anhalt verlassen. Die Auswirkungen wären verheerend«, so der Bischof. …


Die Anzahl religiöser Extremisten, Gefährder und Demokratiefeinde ist im Lande schon erschreckend genug, es wäre fatal, wenn die Kirchen sich da einreihen würden.

Geschrieben
vor 7 Minuten schrieb Shubashi:


Das fasst eigentlich alles zusammen. Es impliziert allerdings auch die Frage, ob sich aus der Religion irgendeine politische Kompetenz ergibt? Warum sollte das so sein? Es erwartet ja auch niemand, dass Christen kompetentere Mechaniker sind.

Das einzige was Christen politisch kompetent entscheiden können, ob z.B. eine bestimmte Politik ihrer eigenen ethischen Werthaltung entspricht. Ob diese Politik dann auch sachpolitisch zu den gewünschten Ergebnissen führte, können sie als Christen schon nicht mehr entscheiden, höchstens als informierte Staatsbürger.

Der Magdeburger Bischof Feige vertritt deshalb einen meiner Meinung nach gut nachvollziehbaren Standpunkt:


Die Anzahl religiöser Extremisten, Gefährder und Demokratiefeinde ist im Lande schon erschreckend genug, es wäre fatal, wenn die Kirchen sich da einreihen würden.

Wenn er jetzt auch noch vor den Linken warnen würde, oder alternativ es allgemein bei der Ablehnung von Extremisten beließe, dann könnte ich das unterschreiben.

 

Werner

Geschrieben
3 minutes ago, Werner001 said:

Wenn er jetzt auch noch vor den Linken warnen würde, oder alternativ es allgemein bei der Ablehnung von Extremisten beließe, dann könnte ich das unterschreiben.

 

Werner


Die Linke wird inzwischen nur noch wenig vom Verfassungsschutz beobachtet, meines Wissens nach nur noch kleine Teilgruppen. In Sachsen-Anhalt sind sie abgeschlagen drittgrößte Partei. In Berlin würde ich das wie Du sehen - massiv antisemitisch und den Islamismus verharmlosend, dabei auf dem Weg stärkste Partei zu werden. 

Geschrieben
vor 13 Stunden schrieb nannyogg57:

Lies Zeitung.

 

Wenn Du glaubst, Redaktionen würden immer neutral berichten, dann kannst Du auch statt Zeitung Kaffeesatz lesen.

Geschrieben
vor 38 Minuten schrieb Shubashi:

Die Linke wird inzwischen nur noch wenig vom Verfassungsschutz beobachtet

Ja klar, wenn die Kommunisten sagen, sie seien jetzt ganz lieb, muss man das natürlich glauben, schon klar.

 

Vor 100 Jahren galt alles als gut, wenn es nur „gegen links“ war, heute scheint alles gut, wenn es nur „gegen rechts“ ist.

 

wir brauchen weder Faschisten noch Kommunisten, auch nicht wenn sie Kreide gefressen haben. Wir brauchen Demokraten, dann klappt‘s auch mit den „christlichen Werten“

 

Werner

Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb Shubashi:


Die Linke wird inzwischen nur noch wenig vom Verfassungsschutz beobachtet, meines Wissens nach nur noch kleine Teilgruppen. 

 

Und warum bloß? Weil der Verfassungsschutz dem Innenministerium unterstellt ist. Potentielle spätere Unterstützer verärgert man nicht.

Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb nannyogg57:

Es ging ursprünglich um die Frage, was am Programm der AfD unchristlich sein solle.

 

Genau. Programm. Nicht Zeitungsberichte über.

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb Shubashi:

Das Regierungsprogramm der Partei stehe im Widerspruch zu christlichen Werten.

 

Welche Punkte genau sagt der Bischof dann nicht. Es bleibt sehr vage. Schade eigentlich, wäre eine Chance gewesen.

Geschrieben
4 hours ago, Shubashi said:

….Die Kirche gebe ausdrücklich keine Wahlempfehlung. Christen könnten konservativ, liberal, sozial oder ökologisch wählen. »Einen Schnitt mache ich aber dort, wo es um Extremismus geht. Da ist eine Grenze«, sagte Feige.

Der Bischof warnte vor den Folgen eines starken Abschneidens der AfD bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. Das Regierungsprogramm der Partei stehe im Widerspruch zu christlichen Werten. Er verwies auf mögliche Auswirkungen auf Theater, Schulen, Kindertagesstätten, Beratungsdienste und den Umgang mit sozial Schwachen. Auch wirtschaftlich könne ein AfD-geführtes Land Schaden nehmen. »Menschen und Unternehmen könnten Sachsen-Anhalt verlassen. Die Auswirkungen wären verheerend«, so der Bischof.

Stark pigmentiertes nur zur Feststellung das diese Aussage nicht von @Shubashi kommt.

Zu der rhetorischen Meisterleistung des Bischofs: Im zweiten Abschnitt widerspricht er zu 100% seinem ersten Abschnitt. Viel blöder geht kaum noch. Und die Grenze zum Extremismus zieht er höxtpersönlich selbst.

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