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Eine christliche Perspektive auf den Umgang mit der AfD


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Geschrieben
3 hours ago, rorro said:

Dann befindet sich die AfD allerdings in bester Gesellschaft vor allem mit linken Parteien.


Genau. Neben dem Antisemitismus teilt die Berliner Linke die Angst vor politischer Verantwortung mit der AfD - auch wenn man stärkste Partei will man ggf. nicht in die Regierung, weil dann Hetze und Nörgelei an den „Systemparteien“ nicht mehr so schön funktionieren. 
 

Quote

…In Berlin stehen wir Linke vor einer Richtungsentscheidung: Wollen wir gemeinsam mit SPD und Grünen das Elend dieser Regierung mitverwalten, wie es in der Vergangenheit der Fall war – oder machen wir Berlin zur Herzkammer des Widerstands?“, so die Kritiker einer Regierungsbeteiligung. …


 

Geschrieben (bearbeitet)
7 hours ago, Cosifantutti said:

Wer soll denn eigentlich diese angebliche "Mainstream-Presse" sein, welche Printmedien sind ganz konkret darunter zu verstehen ? Das ist genau diese Zerstörung des politischen, demokratischen Diskurses, die die AfD betreibt, indem sie Andersdenkende pauschal disqualifiziert  und mit bestimmten Pauschal-Begriffen belegt: Systempresse, Mainstream-Medien, Systemparteien, Altparteien....

Relotius schon vergessen? Der gefährlichste Mann Deutschlands? Die Schmierereien um diesen bayerischen Politiker, der als 15-jähriger mal einen Freiflug durch den Auschwitz-Kamin ausrief? Die Hetze während Corona? Oder was Correctiv so alles zusammengelogen hat? Dumm nur, so strunzdumm sind die Leute nicht wie sie Politiker und ihre Hofberichterstatter halten. Es hilft eher den Angegriffenen und Denunzierten wie die Wahlergebnisse ja belegen.

 

Dass immer gegen die gleiche rechte Ecke gebellt wird hat schon System. Daher Systempresse.

bearbeitet von phyllis
Geschrieben

etwas OT trotzdem noch reingestellt. Ein internationales Beispiel das die "Lügenpresse"-Titulierung schön erklärt. CNN, BBC, The New York Times, The Guardian, The Washington Post, Australian Broadcasting Corporation (ABC), Reuters and Associated Press, also alles globale Powermedien berichteten aus Gaza einseitig durchs verwenden von Hamas-Quellen, und kaum je israelische. So stiegen die Ziviltoten in unermessliche Höhen. Und dass es in den Zielländern den Antisemitismus dadurch anfeuert dürfte eigentlich klar sein. Aber wohl egal. Und ich glaube kaum dass in Deutschland ausgewogener berichtet wurde.

 

https://nationalpost.com/news/world/israel-middle-east/news-outlets-hamas-casualty-reporting-war-study

 

Geschrieben
4 hours ago, phyllis said:

etwas OT trotzdem noch reingestellt. Ein internationales Beispiel das die "Lügenpresse"-Titulierung schön erklärt. CNN, BBC, The New York Times, The Guardian, The Washington Post, Australian Broadcasting Corporation (ABC), Reuters and Associated Press, also alles globale Powermedien berichteten aus Gaza einseitig durchs verwenden von Hamas-Quellen, und kaum je israelische. So stiegen die Ziviltoten in unermessliche Höhen. Und dass es in den Zielländern den Antisemitismus dadurch anfeuert dürfte eigentlich klar sein. Aber wohl egal. Und ich glaube kaum dass in Deutschland ausgewogener berichtet wurde.

 

https://nationalpost.com/news/world/israel-middle-east/news-outlets-hamas-casualty-reporting-war-study

 


Die ganzen Opferzahlen in den aktuellen Kriegen sind nur schwer überprüfbar, einfach, weil Journalisten keinen Zugang erhalten. In den  Zeitungen, die ich so lese, steht dann immer dabei, dass die offziellen Angaben der Kriegsparteien nicht überprüfbar sind.Nirgendwo wird soviel gelogen wie im Krieg, weshalb auch die Angaben z.B. der israelischen Armee mit großem Misstrauen behandelt werden sollten.

Diese Situation spricht allerdings sowenig gegen die Prinzipien des seriösen Journalismus wie ein Druckfehler in einem Lehrbuch gegen die Prinzipien wissenschaftlichen Arbeitens spricht. Auch im modernen Publikationswesen wird da durch allerlei „research paper mills“ Unfug verbreitet, nur ist das kein Grund anzunehmen, dass deswegen Vogelschau, Teeblätter, Astrologie oder eben „Influencer“ die verläßlicheren Quellen der Wahrheit sind.

 

Geschrieben
vor 19 Minuten schrieb Shubashi:


Die ganzen Opferzahlen in den aktuellen Kriegen sind nur schwer überprüfbar, einfach, weil Journalisten keinen Zugang erhalten. In den  Zeitungen, die ich so lese, steht dann immer dabei, dass die offziellen Angaben der Kriegsparteien nicht überprüfbar sind.Nirgendwo wird soviel gelogen wie im Krieg, weshalb auch die Angaben z.B. der israelischen Armee mit großem Misstrauen behandelt werden sollten.

Diese Situation spricht allerdings sowenig gegen die Prinzipien des seriösen Journalismus wie ein Druckfehler in einem Lehrbuch gegen die Prinzipien wissenschaftlichen Arbeitens spricht. Auch im modernen Publikationswesen wird da durch allerlei „research paper mills“ Unfug verbreitet, nur ist das kein Grund anzunehmen, dass deswegen Vogelschau, Teeblätter, Astrologie oder eben „Influencer“ die verläßlicheren Quellen der Wahrheit sind.

 

Es ist aber schon erstaunlich, daß immer nur die Zahl einer Seite berichtet wird, natürlich mit dem Hinweis, daß das nicht überprüft werden kann.

 

Warum dann nicht beide?

 

Oder warum überhaupt eine, wenn sie wahrscheinlich falsch ist?

Geschrieben
10 minutes ago, rorro said:

 

Es ist aber schon erstaunlich, daß immer nur die Zahl einer Seite berichtet wird, natürlich mit dem Hinweis, daß das nicht überprüft werden kann.

 

Warum dann nicht beide?

 

Oder warum überhaupt eine, wenn sie wahrscheinlich falsch ist?


Im Gaza-Krieg ist das nicht so erstaunlich - keine gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit ist so alt und verbreitet wie der Antisemitismus, und zwar gerade in intellektuellen Milieus.

Geschrieben

Thomas Sowell wieder mal von einem amerikanischen Juden gefragt, was diese tun könnten, damit sie weniger gehasst werden.

 

Seine Antwort, die es in meinen Augen sehr gut trifft: „stop being successful“.

Geschrieben
vor 14 Stunden schrieb Cosifantutti:

Wer soll denn eigentlich diese angebliche "Mainstream-Presse" sein, welche Printmedien sind ganz konkret darunter zu verstehen ? Das ist genau diese Zerstörung des politischen, demokratischen Diskurses, die die AfD betreibt, indem sie Andersdenkende pauschal disqualifiziert  und mit bestimmten Pauschal-Begriffen belegt: Systempresse, Mainstream-Medien, Systemparteien, Altparteien....

 

Einen Mainstream gibt es zweifellos, insofern, als es eine allgemein akzeptierte Meinung gibt, deren Gegner es schwer haben. Das heißt nicht, dass dieser Mainstream notwendigerweise richtig oder falsch ist.
Ich glaube z.B. nicht, dass selbst Phyllis es befürworten würde, Homosexuelle ins Gefängnis zu werfen oder den Holocaust gutzuheißen - obwohl es sicher Mainstream ist, dass Homosexualität eine Veranlagung ist, die man akzeptieren soll und dass der Holocaust stattgefunden hat und ein Verbrechen war.
Umgekehrt wurde sicherlich der Islam von einem Großteil der Medien verharmlost und wurden Kritiker der Corona-Maßnahmen unfair angegangen (wobei man im letzteren Fall zugestehen muss, dass die Verantwortlichen schnell über etwas entscheiden mussten, was sie nicht genau beurteilen konnten.)

Geschrieben
2 hours ago, MartinO said:

Umgekehrt wurde sicherlich der Islam von einem Großteil der Medien verharmlost und wurden Kritiker der Corona-Maßnahmen unfair angegangen (wobei man im letzteren Fall zugestehen muss, dass die Verantwortlichen schnell über etwas entscheiden mussten, was sie nicht genau beurteilen konnten.)


Der „Economist“ hat diesem Thema in der letzten Ausgabe mehrere Artikel gewidmet. Nicht der Islam an sich ist das Problem, sondern einerseits der Islamismus und seine ständige Verharmlosung, und zum anderen die „Islamhysterie“, die von Rechtspopulisten bewusst geschürt wird, um Wähler zu gewinnen.

Leider stecken alle diese Artikel hinter einer Zahlschranke, aber die Argumentation ist in meinen Augen nachvollziehbar:

1.) Islam ist in seiner Mehrheit zwar sozial konservativ, kümmert sich aber an sich weder um Mission und integriert sich langsam in die Mainstreamgesellschaft. Das wird in Großbritannien tlw. durch eine enorme Zuwanderungswelle in den letzten Jahren überdeckt, die deutlich höher ist als in den Jahrzehnten davor.

2.) Die v.a. von den sozialen Medien oder auch den US-MAGA-Verschwörungstheoretikern betrieben Horrorszenarien sind völlig unrealistisch, behindern aber die Integration und untergraben gleichzeitig die liberal-freitheitliche Gesellschaft.

3.) Zugleich betreiben Islamisten, unterstützt von Linken und Rassismushysterikern sowohl eine gewaltlose Unterwanderungsstrategie, indem sie eine ständige Verharmlosung ihrer menschenfeindlichen Ziele propagieren und gesellschaftliche Positionen besetzen. 
 

Quote

The real danger to Europe is different: of extremism fuelled by Islamism (the belief that the state should enforce Islamic principles) and by social-media-driven right-wing paranoia. The left makes this worse by denying the modest but real threats Islamism poses. So do politicians in the centre, by keeping quiet lest they attract accusations of racism. This dynamic could indeed harm Europe’s liberal democracies—not by replacing them with a caliphate, but by slowing integration and favouring policies that would do lasting harm to their freedoms. The most extreme fears are easily debunked. Even after record migration from majority-Muslim countries, Muslims now make up just 6% of Europe’s population of well over 500m. Although new arrivals typically have more children than the native-born do, fertility rates tend to converge within two generations. That is a long way from civilisational erasure.……

Just as important is the conflation of Islam, a religion, with Islamism, a political ideology. Islam isn’t a problem; Islamism can be. Unlike the jihadis of 9/11, most Islamists do not advocate violence. But many practise “entryism”—infiltrating democratic institutions to promote an illiberal agenda. Well-connected Islamist groups might lobby for sweeping hate-speech laws or against counter-extremism programmes. The main danger of entryism is local. Small, well-organised networks can capture a school, a mosque, a council or a charity and use such institutions to discourage integration and impose religious conformity on other Muslims who live nearby. …

https://www.economist.com/leaders/2026/09/10/the-truth-and-the-lies-about-islam-in-europe

Geschrieben
vor 44 Minuten schrieb rorro:

Es gibt keinen „Islam an sich“.

Es gibt auch kein Christentum, Atheismus etc. an sich.

Für was soll dies die Antwort sein?

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb atheist666:

Es gibt auch kein Christentum, Atheismus etc. an sich.

Für was soll dies die Antwort sein?

 

Für die Behauptung, der „Islam an sich“ sei kein Problem.

 

Gut, was es nicht gibt kann auch kein Problem sein. So gesehen…

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb rorro:

Es gibt keinen „Islam an sich“.

Höchstens für jemanden, der Muslim werden will oder, der es ist und Zweifel daran hat.

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb Shubashi:


Der „Economist“ hat diesem Thema in der letzten Ausgabe mehrere Artikel gewidmet. Nicht der Islam an sich ist das Problem, sondern einerseits der Islamismus und seine ständige Verharmlosung, und zum anderen die „Islamhysterie“, die von Rechtspopulisten bewusst geschürt wird, um Wähler zu gewinnen.

Leider stecken alle diese Artikel hinter einer Zahlschranke, aber die Argumentation ist in meinen Augen nachvollziehbar:

1.) Islam ist in seiner Mehrheit zwar sozial konservativ, kümmert sich aber an sich weder um Mission und integriert sich langsam in die Mainstreamgesellschaft. Das wird in Großbritannien tlw. durch eine enorme Zuwanderungswelle in den letzten Jahren überdeckt, die deutlich höher ist als in den Jahrzehnten davor.

 

Leider stellen die Islamisten und deren Anhänger unter den Muslimen (bzw. den Menschen, die sich so bezeichnen) zwar eine Minderheit da, leider aber eine zu große, als dass man sie vernachlässigen könnte.
Es ist ähnlich wie mit der AfD: Herr Höcke, Herr Krah und das Ehepaar Kotré sind sicher nicht "die AfD", aber eben auch nicht unbedeutende Hinterbänkler.

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb rorro:

 

Für die Behauptung, der „Islam an sich“ sei kein Problem.

 

Gut, was es nicht gibt kann auch kein Problem sein. So gesehen…

Es gibt islamische Grundprinzipien, wie es christliche Grundprinzipien gibt.

Natürlich gibt es immer kleine Gruppen, die das anders sehen, aber die grundsätzlichen Lehren gibt es.

Und die sind es, an denen sich die Kompatibilität mit was auch immer bemisst

 

Werner

Geschrieben
5 hours ago, Shubashi said:

.) Islam ist in seiner Mehrheit zwar sozial konservativ, kümmert sich aber an sich weder um Mission und integriert sich langsam in die Mainstreamgesellschaft. Das wird in Großbritannien tlw. durch eine enorme Zuwanderungswelle in den letzten Jahren überdeckt, die deutlich höher ist als in den Jahrzehnten davor.

2.) Die v.a. von den sozialen Medien oder auch den US-MAGA-Verschwörungstheoretikern betrieben Horrorszenarien sind völlig unrealistisch, behindern aber die Integration und untergraben gleichzeitig die liberal-freitheitliche Gesellschaft.

3.) Zugleich betreiben Islamisten, unterstützt von Linken und Rassismushysterikern sowohl eine gewaltlose Unterwanderungsstrategie, indem sie eine ständige Verharmlosung ihrer menschenfeindlichen Ziele propagieren und gesellschaftliche Positionen besetzen. 

Gad Saad, Jude, evolutionary behaviour researcher und Autor von Suicidal empathy    hat es auf X kürzlich so geschildert:

Cancer is just a peaceful unchecked division of cells. We really need to worry about Cancerism, which has nothing to do with Cancer. Cancer is peaceful. Cancerism is violent

 

Suicidal empathy ist übrigens sehr lesenswert. Es erklärt Verhalten wie die grenzenlose Feigheit von Lehrern, Beamten und Polizisten in Rotherham und anderswo, die kleine Mädchen im Stich liessen aus Angst, Rassisten genannt zu werden. Ich finde es fast schon schade dass es keine Hölle gibt worin diese Typen 1000 Jahre lang schmoren müssten.

Geschrieben
vor 10 Minuten schrieb phyllis:

Ich finde es fast schon schade dass es keine Hölle gibt worin diese Typen 1000 Jahre lang schmoren müssten.

 

Das wäre aber keine Hölle, sondern ein Purgatorium. [oberlehrermodus aus]

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb Werner001:

Es gibt islamische Grundprinzipien, wie es christliche Grundprinzipien gibt.

Natürlich gibt es immer kleine Gruppen, die das anders sehen, aber die grundsätzlichen Lehren gibt es.

Und die sind es, an denen sich die Kompatibilität mit was auch immer bemisst

 

Werner

Ob jedoch die Muslime eine Gefahr für die Gesellschaft darstellen oder nicht, hängt von den leitenden Kräften unter den Muslimen ab. Bei den Christen ebenso.
Kein vernünftiger Mensch kann etwa die Evangelikalen in Deutschland ernsthaft für eine Gefahr für die Demokratie halten. In den USA sieht dies anders aus.

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb Domingo:

 

Das wäre aber keine Hölle, sondern ein Purgatorium. [oberlehrermodus aus]

Und ich dachte immer, daß ich der Einzige Atheist wäre im Forum, der es bedauert, daß es keine Hölle gibt.

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