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Alfons
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Am 13. Mai, in etwas mehr als einer Woche, beginnt in Würzburg der 104. Katholische Kirchentag. Ist jemand aus der Community dort dabei und hat die Muße, von einem oder zwei Programmpunkten zu berichten? 

 

Missio hat mich angeschrieben und gebeten, dafür zu werben, dass möglichst viele Besucher möglichst viele alte Handys zum Kirchentag mitbringen und spenden. Die Geräte werden gesammelt, um wertvolle Rohstoffe zurück zu gewinnen. Zitat: "In deutschen Haushalten verstauben schätzungsweise rund 200 Millionen alte Handys. Das entspricht etwa 6.000 Kilogramm Gold, das in den Handys enthalten ist."

 

 

Edited by Alfons
  • Alfons changed the title to Katholikentag 2026
Guppy
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Habe schonmal ins Programmheft geschaut und freue mich schon auf tolle "Queer-Gottesdienste" und Workshops zu "kindlicher Sexualität", Gestaltung von "Segnungsgottesdiensten mit "trans*Personen", zur "lesbischen Frau als Ebensbild Gottes" und "Queerem Klimaschutz".

 

Grüne, Linke und die Rosa Luxemburg Stiftung sind auch am Start.

 

Wird sicher ein grossartiges Fest des katholischen Glaubens. 

 

Nicht.

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Domingo
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Was denkt Papat Leo über den kommenden Katholikentag? Hat er ihn verurteilt? ich meine, seine Meinung sollte die endgültige kath. Position sein, oder?

SteRo
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vor 5 Stunden schrieb Domingo:

Was denkt Papat Leo über den kommenden Katholikentag? Hat er ihn verurteilt? ich meine, seine Meinung sollte die endgültige kath. Position sein, oder?

 

Da hast du was falsch verstanden. Der Papst entscheidet unfehlbar (d.h. nicht angreifbar) bei lehramtlichen Differenzen, die anders nicht beigelegt werden können. Daneben kann er aber - wie jeder andere Mensch auch - Meinungen zu diesem oder jenem haben und diese äußern ohne dass diese für seine Glaubensgemeinschaft verbindlich wären, denn anderer Meinung kann man immer sein. Der Glaube, der weiterzugeben und zu bewahren und zu verteidigen ist, hat aber nichts mit Meinungen zu tun, weder mit der Meinung der Person, die das Papstamt innehat, noch mit Meinungen von anderen Bischöfen, noch mit Meinungen von irgendwelchen Nicht-Amtsträgern.

Edited by SteRo
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SteRo
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vor 8 Stunden schrieb Guppy:

Habe schonmal ins Programmheft geschaut und freue mich schon auf tolle "Queer-Gottesdienste" und Workshops zu "kindlicher Sexualität", Gestaltung von "Segnungsgottesdiensten mit "trans*Personen", zur "lesbischen Frau als Ebensbild Gottes" und "Queerem Klimaschutz".

 

Grüne, Linke und die Rosa Luxemburg Stiftung sind auch am Start.

 

Wird sicher ein grossartiges Fest des katholischen Glaubens. 

 

Nicht.

 

Gott bewahr uns vor dem deutschen römisch-katholischen Narrentum.

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Chrysologus
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vor 23 Minuten schrieb Alfons:

Und komm - dass es unter 900 Angeboten auch ein paar Veranstaltungen gibt, die nicht in dein konservatives Weltbild passen, das wirst du vertragen. 

Nun, sie verzerrt bewußt die Titel der Veranstaltungen recht deutlich. So dürfte es sich bei dem Worksghop zu "kindlicher Sexualität" (ich weiß, da werden viele Piusler ganz aufgeregt) um die Workshops "Kinder stärken. Meine Gefühle, mein Körper, meine Rechte" gehen - und die behandeln Prävention sexueller Gewalt.Und ja, es gibt eine Werkstatt dazu, das auch lesbische Frauen Ebenbilder Gottes sind. Das ist klare katholische Lehre, die man wohl wird vertreten dürfen!

 

Ich werde in Würzburg sein, ein wenig bei den Aufarbeitungskommissionen und der DPSG aushelfen und sonst schauen, was es spannendes geben wird. Alte Liturgie zum Beispiel, recht viel Anbetung, eine Menge neuer Ideen für die praktische Arbeit - und viele Menschen, die zu treffen Freude macht. Wer also auch dort sein wird....

 

 

Edited by Chrysologus
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iskander
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vor einer Stunde schrieb Alfons:

Und komm - dass es unter 900 Angeboten auch ein paar Veranstaltungen gibt, die nicht in dein [gemeint ist Guppys] konservatives Weltbild passen, das wirst du vertragen. 

 

Dein Wort in Gottes Ohr. 

atheist666
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Ich höre mir immer Mathias von Gersdorff an.

Ja, es wird ein satanisches Treffen in Würzburg mit Häretikern, Ketzern etc.

Da frage ich mich, ob es nicht ein Fehler war die Inquisition abzuschaffen.

atheist666
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Am 4.5.2026 um 23:36 schrieb Guppy:

Habe schonmal ins Programmheft geschaut und freue mich schon auf tolle "Queer-Gottesdienste" und Workshops zu "kindlicher Sexualität", Gestaltung von "Segnungsgottesdiensten mit "trans*Personen", zur "lesbischen Frau als Ebensbild Gottes" und "Queerem Klimaschutz".

 

Grüne, Linke und die Rosa Luxemburg Stiftung sind auch am Start.

 

Wird sicher ein grossartiges Fest des katholischen Glaubens. 

 

Nicht.

Ich kann Dich verstehen, auch wenn ich nicht Gläubiger bin, weil genau diese Leute Apostaten der reinen Lehre sind in ihren eigenen Reihen. Statt Marx Queer-und Genderidelogie 🤮

Shubashi
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18 hours ago, atheist666 said:

Ich kann Dich verstehen, auch wenn ich nicht Gläubiger bin, weil genau diese Leute Apostaten der reinen Lehre sind in ihren eigenen Reihen. Statt Marx Queer-und Genderidelogie 🤮


Was ist die „reine Lehre“ für jemanden, der sowieso nicht daran glaubt? Und warum sollter bloßer sozialer Strukturkonservatismus irgendetwas mit Religion zu tun haben? Dass sich frühere soziale Randgruppen nun auf einem nationalen Treffen in den öffentlichen Blickpunkt trauen, scheint mir bei weitem eher der christlichen Botschaft zu entsprechen, als ein gesellschaftlicher Konformismus, der jede Abweichung davon geradezu wegmobbt.

Und man sollte deshalb auch nicht den Fehler machen, deshalb ein paar Nonkonformisten gleich mit dem kirchlichen Mainstream zu verwechseln.

(Christentum als bloße Mischung aus Schwulenhass, Sexualneurose und sozialrepressivem Strukturkonservatismus wäre in meinen Augen eine weit bizarrere religiöse Travestie.)

iskander
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vor 22 Stunden schrieb atheist666:

Ich kann Dich verstehen, auch wenn ich nicht Gläubiger bin, weil genau diese Leute Apostaten der reinen Lehre sind in ihren eigenen Reihen. Statt Marx Queer-und Genderidelogie 🤮

 

Willst Du als Atheist denn, dass die Kirche ihre bisherige "reine Lehre" - die aus Deiner Sicht ja eh falsch ist - auf Kosten der Betroffenen durchsetzt? Bist Du denn der Meinung, dass die Kirche - um nur ein Beispiel zu nennen - Homosexuelle weiterhin vor die Alternative stellen soll, entweder ihr Leben lang komplett auf jede Sexualität zu verzichten oder sich als schwere Sünder zu fühlen - mit allen negativen Folgen?

 

Mehrere Beiträge von Dir sprechen genau dafür, dass Du willst, dass die Kirche völlig auf dieser Linie bleibt.

 

Das ist schwierig zu verstehen. Ich begreife es ja noch irgendwie, wenn jemand eine harte und unbarmherzig wirkende Haltung einnimmt, weil er glaubt, dass die  Wahrheit und Gottes Willen eben entsprechend beschaffen seien. Aber wenn man das nicht glaubt? Was steht dann dahinter?

 

Edited by iskander
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Am 10.5.2026 um 14:48 schrieb atheist666:

Ich höre mir immer Mathias von Gersdorff an.

 

Apropos ...

 

Wo das Narrentum von weltlich-rechts sich tummelt, da darf dann natürlich auch das Narrentum von weltlich-links nicht fehlen:

 

Katholische Gruppen fordern mutige Reformen der Kirche

 

Ein Zusammenschluss von 30 Verbänden, Betroffeneninitiativen und Reformgruppen will Kirche und Gesellschaft verändern. ...

In dem Aufruf heißt es: "Wir setzen uns ein für eine Kirche, die Teilhabe und Demokratie ernstnimmt."

 

 

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Auch "interessant" ...

 

„Kein Widerspruch zum Katechismus“: BDSM-Stand auf der Kirchenmeile beim Katholikentag

 

Darin auch Informatives zu den Auswahlkriterien (wer überhaupt zugelassen wird zur "Kirchenmeile" auf dem Katholikentag):

Alle Organisationen mit einem explizit christlichen Bezug haben prinzipiell dieses Recht [auf der Kirchenmeile vertreten zu sein], sofern sie nicht verfassungsfeindlich oder gruppenbezogen menschenfeindlich sind“, erklärte Cosima Jagow-Duda, Abteilungsleiterin Presse und Marketing beim Katholikentag, gegenüber CNA Deutsch. Inhaltlich gehe es „um das christliche Selbstverständnis dieser Gruppe“.

Jagow-Duda verwies auf die im Programmheft formulierten Vorgaben für die Kirchenmeile. „Wir weisen ausdrücklich (gedrucktes Programmheft, Seite 58) darauf hin, dass auf der Kirchenmeile viele Meinungen vertreten sind und Diskurs erwünscht ist“, schrieb die Pressesprecherin. „Hier geht es um einen Stand, an dem Christ*innen über ihren Glauben ins Gespräch kommen.“

Die Bewerbungen liefen „entlang klarer Regeln und Vorgaben“. So würden etwa „keine rechtsextremen und demokratieverachtenden Gruppen“ zugelassen.

Edited by SteRo
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vor 13 Stunden schrieb Shubashi:

Dass sich frühere soziale Randgruppen nun auf einem nationalen Treffen in den öffentlichen Blickpunkt trauen, scheint mir bei weitem eher der christlichen Botschaft zu entsprechen, als ein gesellschaftlicher Konformismus, der jede Abweichung davon geradezu wegmobbt.

 

"Homosexuelle" und "Transgender" sind doch gar keine sozialen Randgruppen mehr. Im Gegenteil, das ist doch heute totaler Mainstream und voll im Trend. Diese Gruppen auf einem Katholikentag zu hofieren wirkt doch eher wie ein billiges Anbiedern an den Zeitgeist, nach dem Motto:"Schaut mal alle her, wir von der Kirche machen auch mit bei dem Trend, wir sind jetzt auch cool."

 

Richtige soziale Randgruppen, die z.T. noch kriminalisiert werden, wären z.B. Inzest-Paare oder auch polyamoröse Partnerschaftsmodelle werden ja nicht auf dem Kirchentag präsentiert. Warum wohl? Da gibt es keinen Applaus zu ernten in den Medien und aus der Mehrheitsgesellschaft.

 

Die übliche Heuchelei eben. 

Wunibald
Posted
vor 7 Stunden schrieb Guppy:

Richtige soziale Randgruppen, die z.T. noch kriminalisiert werden, wären z.B. Inzest-Paare oder auch polyamoröse Partnerschaftsmodelle werden ja nicht auf dem Kirchentag präsentiert.

Ob die überhaupt ein Interesse daran hätten?

Posted
vor 16 Stunden schrieb SteRo:

Auch "interessant" ...

 

„Kein Widerspruch zum Katechismus“: BDSM-Stand auf der Kirchenmeile beim Katholikentag

 

Darin auch Informatives zu den Auswahlkriterien (wer überhaupt zugelassen wird zur "Kirchenmeile" auf dem Katholikentag):

Alle Organisationen mit einem explizit christlichen Bezug haben prinzipiell dieses Recht [auf der Kirchenmeile vertreten zu sein], sofern sie nicht verfassungsfeindlich oder gruppenbezogen menschenfeindlich sind“, erklärte Cosima Jagow-Duda, Abteilungsleiterin Presse und Marketing beim Katholikentag, gegenüber CNA Deutsch. Inhaltlich gehe es „um das christliche Selbstverständnis dieser Gruppe“.

Jagow-Duda verwies auf die im Programmheft formulierten Vorgaben für die Kirchenmeile. „Wir weisen ausdrücklich (gedrucktes Programmheft, Seite 58) darauf hin, dass auf der Kirchenmeile viele Meinungen vertreten sind und Diskurs erwünscht ist“, schrieb die Pressesprecherin. „Hier geht es um einen Stand, an dem Christ*innen über ihren Glauben ins Gespräch kommen.“

Die Bewerbungen liefen „entlang klarer Regeln und Vorgaben“. So würden etwa „keine rechtsextremen und demokratieverachtenden Gruppen“ zugelassen.

 

Was da auffällt ist, dass es den Gruppen/Organisationen, die Präsenz begehren, selbst überlassen bleibt sich einen positiven christlichen Bezug zu geben. Jeder der will, kann.

Eine größere Distanz der Organisatoren des Katholikentags zum christlichen Glauben ist kaum vorstellbar, passt aber in das Bild des sich von Gottes Offenbarung loslösenden und sich stattdessen an weltlichen Idealen (Liberalität, Meinungspluralismus, "alles kann, nichts muss") orientierenden deutschen Katholizismus.

Interessant auch, dass zwar rechtsextreme, aber nicht linksextreme Gruppen/Parteien per se von der Präsenz ausgeschlossen sind. Liegt vielleicht daran, dass die Linksextremen sich überlicherweise auch mit dem Wort "demokratie" schmücken und also kaum "demokratieverachtend" sein können (siehe zB "Volksdemokratie" als Name für die 'Diktatur des Proletariats' oder "Deutsche Demokratische Republik").

Aleachim
Posted
Am 4.5.2026 um 20:53 schrieb Alfons:

Am 13. Mai, in etwas mehr als einer Woche, beginnt in Würzburg der 104. Katholische Kirchentag. Ist jemand aus der Community dort dabei und hat die Muße, von einem oder zwei Programmpunkten zu berichten? 

 

Missio hat mich angeschrieben und gebeten, dafür zu werben, dass möglichst viele Besucher möglichst viele alte Handys zum Kirchentag mitbringen und spenden. Die Geräte werden gesammelt, um wertvolle Rohstoffe zurück zu gewinnen. Zitat: "In deutschen Haushalten verstauben schätzungsweise rund 200 Millionen alte Handys. Das entspricht etwa 6.000 Kilogramm Gold, das in den Handys enthalten ist."

 

 

Ich bin am Donnerstag mit meiner Familie dort. Ich schau mal, was wir noch für Handys rumliegen haben...

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Kann man auch kostengünstiger entsorgen.

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Auf die KNA ist Verlass!

 

ZdK-Präsidentin Stetter-Karp: Katholikentag in Würzburg stellt sich gegen „Hass und Hetze“

 

Daraus:

 

Stetter-Karp sprach von einer großen Bedeutung der Katholikentage, die zuletzt nur noch wenige zehntausend Besucher hatten ...

 

Zu den Veranstaltungen des Katholikentags in Würzburg, der am Mittwoch beginnt und bis Sonntag dauert, zählen etwa „Barrieren überwinden. Wenn queere Gläubige auf Kirche treffen“, „Von Krimidinner bis Escape Games. Queere Spuren in der Bibel mit spielerischen Methoden entdecken“ und „Männlich – weiblich – trans* – einzigartig. Segnungsgottesdienste mit trans* Personen gestalten“ allein am 14. Mai. Und am 15. Mai finden sich weitere derartige Veranstaltungen, etwa „Queer in der Klimakrise. Vulnerabilität und Empowerment – auch in Europa“ und „Zwischen Realität, Intransparenz und mutigem Einstehen. Orden und Queerness“.

 

Die Katholikentage als Zusammenkunft des Verbandskatholizismus gibt es in Deutschland seit 1848. Seit 2003 gab es auch insgesamt drei Ökumenische Kirchentage – 2003 in Berlin, 2010 in München und 2021 in Frankfurt.

 

Kritik gibt es von verschiedenen Stellen immer wieder an einer einseitigen Positionierung der Katholikentage. Der Sender K-TV berichtete 2024 etwa über eine nicht angemessene Behandlung des Lebensschutzes. „Lehramtstreue Katholiken waren einsam beim Katholikentag“, titelte die katholische Wochenzeitung „Die Tagespost“ damals und betonte mit Blick auf eine Veranstaltung: „Auf dem Podium […] saß mit Stephan Goertz zwar auch ein Moraltheologe. Doch der Professor von der Universität Mainz vertrat nun eben nicht das katholische Lehramt.“

Posted (edited)

Im einem muss man der Dame Recht geben.

 

Zitat

Die große Beachtung, die Katholikentage wie auch Kirchentage medial immer wieder erfahren, spricht für sich.

 

In den großen Printmedien findet er nicht mehr wirklich statt (von kleinen Skandälchen mal abgesehen). Im ÖRR sitzen auch Kirchenvertreter, da gibt’s dann mal ein Goodie.

 

Die mehrstündigen Übertragungen von früher sind Geschichte.

Edited by rorro
Chrysologus
Posted

Sollte jemand Lust auf ein sponatnes Treffen auf dem Katholikentag haben - mich findet man am Freitag und Samstag jeweils von 11 bis 14 Uhr am Stand der DPSG Würzburg im Ringpark - und am Samstag um 18:00 zu usnerem Gottesdienst dort.

iskander
Posted
Am 11.5.2026 um 23:12 schrieb Guppy:

"Homosexuelle" und "Transgender" sind doch gar keine sozialen Randgruppen mehr. Im Gegenteil, das ist doch heute totaler Mainstream und voll im Trend. Diese Gruppen auf einem Katholikentag zu hofieren wirkt doch eher wie ein billiges Anbiedern an den Zeitgeist, nach dem Motto:"Schaut mal alle her, wir von der Kirche machen auch mit bei dem Trend, wir sind jetzt auch cool."

 

Richtige soziale Randgruppen, die z.T. noch kriminalisiert werden, wären z.B. Inzest-Paare oder auch polyamoröse Partnerschaftsmodelle werden ja nicht auf dem Kirchentag präsentiert. Warum wohl? Da gibt es keinen Applaus zu ernten in den Medien und aus der Mehrheitsgesellschaft.

 

Die übliche Heuchelei eben. 

 

Heuchelei wäre es, wenn a) die entsprechenden Gruppen in jeder relevanten Hinsicht vergleichbar wären und b) wenn sie trotz eines echten Interesses ihrerseits ausgeschlossen würden. 

iskander
Posted
Am 11.5.2026 um 17:01 schrieb SteRo:

Apropos ...

 

Wo das Narrentum von weltlich-rechts sich tummelt, da darf dann natürlich auch das Narrentum von weltlich-links nicht fehlen:

 

Katholische Gruppen fordern mutige Reformen der Kirche

 

Ein Zusammenschluss von 30 Verbänden, Betroffeneninitiativen und Reformgruppen will Kirche und Gesellschaft verändern. ...

In dem Aufruf heißt es: "Wir setzen uns ein für eine Kirche, die Teilhabe und Demokratie ernstnimmt."

 

Ich möchte es offen lassen, inwieweit weltliche Gruppen aktiv für Veränderungen innerhalb von religiösen Gruppen werben sollten oder nicht. Mir ist klar, dass das etwas heikel ist. 

 

Aber wenn ein Außenstehender für etwas werben will, wäre es ja wohl sinnvoll, für ein Mehr an Menschenfreundlichkeit und für ein Weniger an solchen Restriktionen zu werben, die aus der Außenperspektive keinen Sinn ergeben. Ein selbsterklärter Materialist, der kein Muslim ist, sollte es also doch wohl beispielsweise eher begrüßen als empörend finden, wenn beispielsweise innerhalb einer muslimischen Gemeinschaft die Rolle von Frauen aufgewertet wird oder wenn die Pflicht zum Kopftuchtragen abgeschafft wird. Dass er hingegen darauf besteht, dass die entsprechende Gemeinschaft möglichst konservativ und restriktiv bleibt, und dass er alle Reformer verdammt, ergibt aus seiner Perspektive doch überhaupt keinen Sinn. Und das gilt nicht allein für muslimische Gemeinschaften, sondern mutatis mutandis generell. 

  • Like 1
Werner001
Posted
Am 11.5.2026 um 11:09 schrieb iskander:

Bist Du denn der Meinung, dass die Kirche - um nur ein Beispiel zu nennen - Homosexuelle weiterhin vor die Alternative stellen soll, entweder ihr Leben lang komplett auf jede Sexualität zu verzichten oder sich als schwere Sünder zu fühlen - mit allen negativen Folgen?

Äh, das tut sie ja? Kümmert nur keinen mehr, was sie tut.

 

Werner

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