Dies ist ein beliebter Beitrag. Aleachim Geschrieben 17. Mai Dies ist ein beliebter Beitrag. Melden Geschrieben 17. Mai (bearbeitet) Irgendwie verleidet mir die seltsame Diskussion hier eine persönliche Rückmeldung wie es war... Ich schreib aber trotzdem einen kleinen Bericht. Ich war ja wie gesagt mit meiner Familie da. Unsere Kinder sind 10 und knapp 7 Jahre. Daher haben wir ganz bewusst nur kinderfreundliches Programm ausgesucht. Keine Podiumsdiskussion, kein Vortrag, nichts Kontemplatives o. ä. Wir wollten einfach gemeinsam einen schönen Tag dort verbringen. Dieser Plan ist wunderbar aufgegangen. Wir sind zu Beginn einfach ein wenig über Kirchenmeile spaziert. Es war noch ganz wenig los und die Sonne schien. An ein paar Ständen blieben wir stehen, entweder weil wir jemanden kannten, oder weil uns jemand zu einer Mitmachaktion einlud. Die Aktion des Bonifatiuswerks hat uns besonders angesprochen. Man konnte da einen kreativen Beitrag leisten zur Sanierung der Kirche der Heiligen Familie auf den Lofoten. Schließlich kamen wir ans Zirkuszelt von Don Bosco. Da war noch kein Programm, also schlenderten wir noch ein wenig weiter. Kurz danach fing es an zu regnen und wir flüchteten mit vielen anderen Familien doch ins Zelt. Genau zum richtigen Zeitpunkt. Es startete nämlich der erste Programmpunkt des Tages. Die Kinder (und auch Erwachsenen) durften verschiedene Zirkusnummern ausprobieren, z. B. Diabolo, Teller jonglieren, Ringe werfen etc. Es machte allen großen Spaß. Nach einer halben Stunde war der Programmpunkt beendet und die Sonne schien wieder. Wir holten uns was zu Essen, (Die Schlange war lang!) und machten uns danach auf den Weg zum Stift Haug, wo ein Gottesdienst mit Clowns auf dem Programm stand. Da war mein persönliches Highlight des Tages. Zwar keine Messfeier, aber die Bezeichnung „Wortgottesdienst“ würde auch nicht passen. Es waren so wenig Worte, wie ich noch nie bei einem Gottesdienst gehört habe. Es war auch eine größere Gruppe Gehörloser dabei. Manches wurde für die in Gebärdensprache übersetzt, aber vieles wurde eben von den Clowns ohne Worte dargestellt. Es war ein wunderschöner, berührender und sehr ungewöhnlicher Gottesdienst. Schließlich möchte ich noch erwähnen, das ich @Chrysologus treffen und kennenlernen durfte, worüber ich mich sehr gefreut habe. Für uns war es ein rundum gelungener Tag. bearbeitet 17. Mai von Aleachim 5 2 Zitieren
Shubashi Geschrieben 17. Mai Melden Geschrieben 17. Mai (bearbeitet) 2 hours ago, Aleachim said: Ich schreib aber trotzdem einen kleinen Bericht. Vielen Dank dafür! (Sich bitte nicht von den hiesigen Debatten ärgern lassen. Dein Bericht zeigt viel besser, welche positive Bandbreite es heutzutage haben kann.) bearbeitet 17. Mai von Shubashi 1 Zitieren
SteRo Geschrieben 17. Mai Melden Geschrieben 17. Mai vor 2 Stunden schrieb Aleachim: Irgendwie verleidet mir die seltsame Diskussion hier eine persönliche Rückmeldung wie es war... Ich schreib aber trotzdem einen kleinen Bericht. ... Für uns war es ein rundum gelungener Tag. Es hängt halt immer davon ab, was man erwartet und ob man "Katholiken" im Wort "Katholikentag" besondere Bedeutung beimisst. Zitieren
Guppy Geschrieben 17. Mai Melden Geschrieben 17. Mai https://katholisch.de/artikel/68613-warteschlange-vor-queer-gottesdienst-beim-katholikentag Was für eine diabolische Veranstaltung. Zitieren
SteRo Geschrieben 17. Mai Melden Geschrieben 17. Mai vor 12 Minuten schrieb Guppy: https://katholisch.de/artikel/68613-warteschlange-vor-queer-gottesdienst-beim-katholikentag Was für eine diabolische Veranstaltung. Na ja, ob diabolisch ...? Typisch deutsch-katholisch halt. Auf katholisch.de taucht neuerdings ein Clown nach dem anderen auf und behauptet tatsächlich, besser zu wissen, was der Papst sagen wollte als er (der Papst) selbst es wußte. Das ist auch typisch deutsch-katholisch. Zitieren
Guppy Geschrieben 17. Mai Melden Geschrieben 17. Mai vor 13 Minuten schrieb SteRo: Na ja, ob diabolisch ...? Die Sünde anzubeten, zu verherrlichen, zu kultivieren ist diabolisch. Zitieren
SteRo Geschrieben 17. Mai Melden Geschrieben 17. Mai vor 1 Minute schrieb Guppy: Die Sünde anzubeten, zu verherrlichen, zu kultivieren ist diabolisch. Weiß nicht, ob das eine zutreffende Beschreibung ist ... "anbeten"? "verherrlichen und kultivieren" eher, aber das fällt unter reguläre schwere Sünde, die ja darin besteht, dass man sich an der eigenen Sündhaftigkeit ergötzt. Das finden wir auch bei allen sogenannten "pride parades" ... da kommt der Stolz (der eh schon Sünde ist) auf die eigene Sündhaftigkeit noch obendrauf. Zitieren
Flo77 Geschrieben 17. Mai Melden Geschrieben 17. Mai (bearbeitet) Lk 6,38 bearbeitet 17. Mai von Flo77 Zitieren
Chrysologus Geschrieben 17. Mai Melden Geschrieben 17. Mai vor 2 Stunden schrieb Guppy: https://katholisch.de/artikel/68613-warteschlange-vor-queer-gottesdienst-beim-katholikentag Was für eine diabolische Veranstaltung. Was ist an der Anbetung Gottes diabolisch? Zitieren
iskander Geschrieben 17. Mai Melden Geschrieben 17. Mai vor 3 Stunden schrieb Guppy: Die Sünde anzubeten, zu verherrlichen, zu kultivieren ist diabolisch. Ich schlage Dir folgendes vor: Du beschreibst dem Apostolischen Nuntius Deine Situation, nämlich dass Du aus der Kirche ausgetreten bist, und dann fragst Du ihn, wer nach offizieller kirchlicher Auffassung schwerer sündigt und schwerer gegen die Gebote Gottes verstößt: Katholische Bischöfe und Priester, die offiziell in Einheit mit Rom stehen und von Rom nie bestraft wurden; oder eine Katholikin, die wegen ihrer schweren Verfehlungen gegen die Kirche kirchenrechtlich wie eine Exkommunizierte dasteht und verbotenerweise auch noch die Sakramente empfängt. (Und wenn Du trotz allem immer noch nicht glaubst, dass Du die Sakramente verbotenerweise empfängst, selbst wenn Du das außerhalb Deiner Diozöse tust, dann kannst Du den Nuntius auch gleich danach fragen.) Hier erneut der Kontakt: https://www.nuntiatur.de/kontakt.html Oder willst Du gar nicht wissen, was die Kirche denkt? 1 Zitieren
Werner001 Geschrieben 17. Mai Melden Geschrieben 17. Mai vor 4 Stunden schrieb Guppy: https://katholisch.de/artikel/68613-warteschlange-vor-queer-gottesdienst-beim-katholikentag Was für eine diabolische Veranstaltung. Mach dir keine Sorgen. Gerade mal freundlich geschätzte 200 Teilnehmer? Danke der allerjungfräulichsten Seligkeit, ihr habt sie bald alle rausgeekelt Werner Zitieren
Dies ist ein beliebter Beitrag. Frank Geschrieben 17. Mai Dies ist ein beliebter Beitrag. Melden Geschrieben 17. Mai vor 4 Stunden schrieb Guppy: https://katholisch.de/artikel/68613-warteschlange-vor-queer-gottesdienst-beim-katholikentag Was für eine diabolische Veranstaltung. Der Katholikentag eine „diabolische Veranstaltung“? Wohl kaum! Ich war heuer zum ersten Mal auf einem Katholikentag und habe etwas völlig anderes erlebt. Ich gebe offen zu, dass ich das Event im Vorfeld komplett falsch eingeschätzt hatte und dachte, man fährt dorthin vor allem wegen der Vorträge, Podien und harten Diskussionen. Das ist aber nur die halbe Wahrheit. Die andere Hälfte ist: Der Katholikentag ist ein riesiges Happening, ein Fest, an dem man den Glauben feiert. Natürlich und allem voran im Gebet, aber eben nicht nur. Das liturgische Angebot war für mich katholisch im besten, urgriechischen Wortsinn: allumfassend. Von der klassischen Eucharistiefeier und der eucharistischen Anbetung bis hin zu queeren Gottesdiensten war das Spektrum gigantisch. Ich persönlich habe in Eucharistiefeiern, im Gebet der liebenden Aufmerksamkeit und in der „Headbangers Church“ eine dichte Gotteserfahrung gemacht. In diesem Rock-Gottesdienst gab es schönen Lärm zur höheren Ehre Gottes, und das Ganze als durch und durch rubrikentreue Wortgottesfeier. Ich jedenfalls habe selten in meinem eigenen Gebet so klare Gedanken gehabt wie dort. Um diese Erfahrung zu machen, kann Kontemplation auch ein guter Weg sein; ich hatte das gestern im Gebet der liebenden Aufmerksamkeit selbst erlebt – aber gute, laute Musik kann das ebenso. Wenn man es richtig macht, hat beides seine Existenzberechtigung. Zudem habe ich in den Bibelgesprächen wichtige Impulse für meinen Beruf und mein Ehrenamt bei den Priener Grünen mitgenommen. Weder ist der Katholikentag eine rein politische Veranstaltung, noch ist er diabolisch. Wenn die Kirche so in die Welt hineinwirken will, wie es uns Jesus Christus vorgemacht hat, dann muss sie parteiisch sein für den Schutz von Marginalisierten, für die Menschenrechte und für die Bewahrung der Schöpfung. Damit sind wir im politischen Raum. Ja. Das muss aber auch sein. Denn: Eine unpolitische Kirche betreibt Arbeitsverweigerung. Aber eine Kirche, die nur noch dem Menschen dient und nicht mehr Gott, betreibt ebenfalls Arbeitsverweigerung. Das Kreuz hat nun mal immer zwei Balken – einen horizontalen und einen vertikalen. Dienst am Menschen und Dienst an Gott gehören untrennbar zusammen. Deswegen ist der Katholikentag auch Gebet und Gottesdienst. Und das nicht nur in exotischen Angeboten oder Feinschmecker-Liturgie, sondern auch in ganz normaler spiritueller Hausmannskost. Das Schöne am Katholischsein ist doch gerade unsere spirituelle Weite. Niemand muss alles mitmachen, was der Bruder oder die Schwester im gemeinsamen Glauben tut, wie er oder sie betet oder zu Gott findet. Mich sucht man in einem Queer-Gottesdienst vergebens, und wenn auf dem Katholikentag Messen in einer vorkonziliaren Liturgie gefeiert würden – was nicht geschieht –, hätten sie ohne mich stattgefunden. Weder bin ich queer, noch ist die Alte Messe meine Spiritualität. Aber das ist auch gar nicht relevant. Mein Heimatpfarrer hat früher immer gesagt, dass in der Messe in erster Linie Gottes Dienst an den Menschen stattfindet. Gott braucht unseren Dienst an ihm nicht, aber wir brauchen das Erleben von Gottes Liebe. Und dass das passiert, kann man niemandem absprechen. Der Katholikentag ist ein Ort, an dem Katholiken der unterschiedlichsten Strömungen zusammenkommen, um in friedlicher Coexistenz die Kirche und den gemeinsamen Glauben an den Auferstandenen zu feiern. Er ist auch ein Experimentierraum, in dem man Gebetsformen ausprobieren kann, mit denen man vorher nichts zu tun hatte. Wer eine solche Veranstaltung „diabolisch“ nennt, disqualifiziert sich argumentativ von selbst. Wo Tausende Menschen auf ganz verschiedenen Wegen aufrichtig die Nähe Gottes suchen, werden keine finsteren Mächte beschworen. Ein solcher Vorwurf spaltet, wo Gemeinschaft gesucht wird – und als Brüder und Schwestern im selben Glauben sollten wir eigentlich gelernt haben, die Vielfalt des Geistes zu achten, statt sie zu verteufeln. 5 2 Zitieren
Aleachim Geschrieben 17. Mai Melden Geschrieben 17. Mai vor 3 Minuten schrieb Frank: Ich war heuer zum ersten Mal auf einem Katholikentag und habe etwas völlig anderes erlebt. Schön, mal wieder was von dir zu lesen. Schade, dass wir uns nicht getroffen haben. Zitieren
Chrysologus Geschrieben 17. Mai Melden Geschrieben 17. Mai vor 27 Minuten schrieb Aleachim: Schön, mal wieder was von dir zu lesen. Schade, dass wir uns nicht getroffen haben. Dem schließe ich mich an Zitieren
Werner001 Geschrieben 18. Mai Melden Geschrieben 18. Mai vor 10 Minuten schrieb atheist666: Und wie war der Fesselsex? Jedenfalls spannender als eine lateinische Messe Werner Zitieren
Aleachim Geschrieben 18. Mai Melden Geschrieben 18. Mai vor 31 Minuten schrieb atheist666: Und wie war der Fesselsex? Das würdest du gern wissen, was? 🤭 Zitieren
Guppy Geschrieben 18. Mai Melden Geschrieben 18. Mai Am 17.5.2026 um 20:56 schrieb Frank: Der Katholikentag eine „diabolische Veranstaltung“? Wohl kaum! Die Sünde zu verherrlichen ist diabolisch. Was denn sonst? Der Teufel ist der Urheber der Sünde. Wer die Sünde verherrlicht, huldigt dem Teufel und treibt ihn die Seelen zu. Zitieren
Chrysologus Geschrieben 18. Mai Melden Geschrieben 18. Mai vor 6 Minuten schrieb Guppy: Die Sünde zu verherrlichen ist diabolisch. Was denn sonst? Der Teufel ist der Urheber der Sünde. Wer die Sünde verherrlicht, huldigt dem Teufel und treibt ihn die Seelen zu. Du meinst eine Sünde wie etwa eigenmächtige Bischofsweihen, in denen auch noch gelogen wird? 1 Zitieren
Frank Geschrieben 19. Mai Melden Geschrieben 19. Mai (bearbeitet) vor 8 Stunden schrieb Guppy: Am 17.5.2026 um 20:56 schrieb Frank: Der Katholikentag eine „diabolische Veranstaltung“? Wohl kaum! Die Sünde zu verherrlichen ist diabolisch. Was denn sonst? Der Teufel ist der Urheber der Sünde. Wer die Sünde verherrlicht, huldigt dem Teufel und treibt ihn die Seelen zu Das ist auf mehreren Ebenen schräg. Zum einen haben wir beide überhaupt keine Ahnung, was an dem Gottesdienst wirklich passiert ist, weil schlicht keiner von uns dort war. Wer so viel Meinung bei so wenig eigener Anschauung hat, sollte vielleicht einfach mal die Klappe halten, um wenigstens den Anschein von Kompetenz zu wahren. Aber gut, was erwarte ich von Menschen, die ihrerseits die Einheit mit dem Heiligen Vater aufgekündigt haben und Häretikern das Wort reden? Hier argumentative Redlichkeit zu unterstellen, war mein Fehler. Wird nicht wieder vorkommen. Apropos Heiliger Vater: Der Gottesdienst wurde von einem Ordensbruder des Papstes geleitet. Einem Angehörigen des so lehramtstreuen und traditionsreichen Augustinerordens pauschal, ohne eigene Anschauung „Teufelshuldigung“ zu unterstellen, hat einen verdammt eigenwilligen Humor. Und wo wir gerade bei Augustinus sind: Deinen Blick auf den Mitmenschen möchte ich ehrlich gesagt nicht haben. Denn selbst wenn man die kirchliche Morallehre buchstabengetreu ernst nimmt, ist eine homosexuelle Orientierung keine Sünde. Wenn zwei Menschen Verantwortung füreinander übernehmen, füreinander da sind und Liebe leben, ist das zutiefst christlich. Dein Blick auf den Menschen reduziert das Ganze in einer Pauschalverurteilung ausschließlich auf das Genitale. Du betreibst hier selbst eine handfeste Hypersexualisierung. Um zu deinem Schluss zu kommen, musst du am Ende den Menschen hassen. Der heilige Augustinus lehrte uns aber: „Die Sünde hassen, den Sünder lieben.“ Wenn es stimmt, dass wir im Gottesdienst Gottes Dienst am Menschen und Seine Liebe zu den Menschen feiern, dann trennst du Menschen, die Gott suchen, von ihrer Erlösung. Das griechische Wort diabolos bedeutet wörtlich „der Trennende“. Wer betreibt hier also Diabolismus? bearbeitet 19. Mai von Frank Zitieren
rorro Geschrieben 19. Mai Melden Geschrieben 19. Mai vor einer Stunde schrieb Frank: Denn selbst wenn man die kirchliche Morallehre buchstabengetreu ernst nimmt, ist eine homosexuelle Orientierung keine Sünde. Wenn zwei Menschen Verantwortung füreinander übernehmen, füreinander da sind und Liebe leben, ist das zutiefst christlich. Dein Blick auf den Menschen reduziert das Ganze in einer Pauschalverurteilung ausschließlich auf das Genitale. Du betreibst hier selbst eine handfeste Hypersexualisierung. Um zu deinem Schluss zu kommen, musst du am Ende den Menschen hassen. Das ist komplett falsch. Die Kirche beurteilt nie irgendeine Neigung, sondern immer Taten (und Unterlassungen). Niemand ist nur schlecht und keine Neigung oder Einstellung hat ausschließlich negative Folgen. Auch eine von der Kirchenlehre abweichende Praxis wie die Polygamie kann Liebe, Treue und Verantwortung beinhalten - dadurch wird sie nicht gut. Bau keine Strohmänner auf, dafür sind die Argumente zu schwach. Sag einfach, daß Du die katholische Sexuallehre für falsch hälst und gut ist. Du mußt Dich nicht verstecken. 1 1 Zitieren
SteRo Geschrieben 19. Mai Melden Geschrieben 19. Mai „Netzwerk katholischer Lesben“ fordert Änderung des Katechismus auf Katholikentag Zitieren
Frank Geschrieben 19. Mai Melden Geschrieben 19. Mai vor 44 Minuten schrieb rorro: vor 1 Stunde schrieb Frank: Denn selbst wenn man die kirchliche Morallehre buchstabengetreu ernst nimmt, ist eine homosexuelle Orientierung keine Sünde. Wenn zwei Menschen Verantwortung füreinander übernehmen, füreinander da sind und Liebe leben, ist das zutiefst christlich. Dein Blick auf den Menschen reduziert das Ganze in einer Pauschalverurteilung ausschließlich auf das Genitale. Du betreibst hier selbst eine handfeste Hypersexualisierung. Um zu deinem Schluss zu kommen, musst du am Ende den Menschen hassen. Das ist komplett falsch. Die Kirche beurteilt nie irgendeine Neigung, sondern immer Taten (und Unterlassungen). Niemand ist nur schlecht und keine Neigung oder Einstellung hat ausschließlich negative Folgen. Auch eine von der Kirchenlehre abweichende Praxis wie die Polygamie kann Liebe, Treue und Verantwortung beinhalten - dadurch wird sie nicht gut. Bau keine Strohmänner auf, dafür sind die Argumente zu schwach. Sag einfach, daß Du die katholische Sexuallehre für falsch hälst und gut ist. Du mußt Dich nicht verstecken Wo bitte habe ich geschrieben, dass die Kirche Neigungen moralisch bewertet? Aber danke, dass du das, was ich wirklich geschrieben habe, im ersten Satz so vehement bestätigst. Wenn ich geschrieben hätte, was du mir da unterstellst, würde ich ja gerne über dein Stöckchen springen. So aber: Nö. Mal ganz davon abgesehen, dass es auf dieser Welt wahrlich wichtigere Themen gibt, als sich permanent an diesem einen Punkt abzuarbeiten. Zitieren
rorro Geschrieben 19. Mai Melden Geschrieben 19. Mai vor 1 Stunde schrieb Frank: Wo bitte habe ich geschrieben, dass die Kirche Neigungen moralisch bewertet? Aber danke, dass du das, was ich wirklich geschrieben habe, im ersten Satz so vehement bestätigst. Wenn ich geschrieben hätte, was du mir da unterstellst, würde ich ja gerne über dein Stöckchen springen. So aber: Nö. Mal ganz davon abgesehen, dass es auf dieser Welt wahrlich wichtigere Themen gibt, als sich permanent an diesem einen Punkt abzuarbeiten. Du unterstellst Guppy, Zitat "Um zu deinem Schluss zu kommen, musst du am Ende den Menschen hassen". Dafür gibt es keinerlei Beleg. Noch einmal: "Queer"-Gottesdienste sind so zu bewerten wie etwaige "Polygamie"-Gottesdienste. Es gibt da keine qualitativen Unterschied. 1 Zitieren
Kara Geschrieben 19. Mai Melden Geschrieben 19. Mai vor 8 Minuten schrieb rorro: Noch einmal: "Queer"-Gottesdienste sind so zu bewerten wie etwaige "Polygamie"-Gottesdienste. Wir wissen doch gar nicht, was bei diesem Gottesdienst gelaufen ist. Deswegen können wir gar nicht beurteilen, ob dort "Sünde verherrlicht" wurde, wie es @Guppy geschrieben hat. Lehramtstreuer Standpunkt hin oder her. Ich glaube, das war auch Franks Punkt. @Frank: vor 2 Stunden schrieb Frank: Wo bitte habe ich geschrieben, dass die Kirche Neigungen moralisch bewertet? Aber danke, dass du das, was ich wirklich geschrieben habe, im ersten Satz so vehement bestätigst. Wenn ich geschrieben hätte, was du mir da unterstellst, würde ich ja gerne über dein Stöckchen springen. Das war ein Missverständnis. Ich denke, dass sich hier alle einig sind, dass "queere" Neigungen für sich genommen keine Sünde sind. Woran sich @rorro wohl gestört hat, war eher der darauf folgende Satz: vor 4 Stunden schrieb Frank: Wenn zwei Menschen Verantwortung füreinander übernehmen, füreinander da sind und Liebe leben, ist das zutiefst christlich. Wenn man die kirchliche Morallehre ernst nimmt, dann ist das Ausleben dieser Liebe eben nicht christlich. Darauf war vermutlich das "völlig falsch" bezogen. vor 2 Stunden schrieb Frank: Mal ganz davon abgesehen, dass es auf dieser Welt wahrlich wichtigere Themen gibt, als sich permanent an diesem einen Punkt abzuarbeiten. Ja, darin dürften sich hier wohl auch fast alle einig sein. Zitieren
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