Higgs Boson Geschrieben vor 6 Stunden Melden Geschrieben vor 6 Stunden (bearbeitet) Am 20.8.2026 um 17:41 schrieb Higgs Boson: Gen 1,26 (Buber) Gott sprach: Machen wir den Menschen in unserem Bild nach unserem Gleichnis! Sie sollen schalten über das Fischvolk des Meeres, den Vogel des Himmels, das Getier, die Erde all, und alles Gerege, das auf Erden sich regt. ויאמר אלהים נעשה אדם בצלמנו כדמותנו וירדו בדגת הים ובעוף השמים ובבהמה ובכל־הארץ ובכל־הרמש הרמש על־הארץ ויאמר אלהים : Und Gott sprach. Das drösel ich jetzt nicht mehr auf נעשה : wir werden machen, 1. Person männlich, Plural, Futur. Prinzipiell, ohne Kontext im Satzverlauf, ist es nicht von ‚es werde gemacht‘ zu unterscheiden. Die Wurzel von machen ע.שׂ.ה hatten wir ja schon des öfteren. אדם : eine Menschheit. Das ist das gleiche Wurzel, auf den auch der Erdboden vom letzten Vers zurückgeht. Das Wort ist unbestimmt. Es könnte theoretisch auch ein Eigenname sein. Aber da im Versverlauf diese Menschheit mit einem Pluralverb angesprochen wird, ist es kein Eigenname בצלמנו : in unserem Abbild. Das ist wieder so ein Baukastenwort. ב in etwas, hatten wir schon, doch wir haben eine neues Suffix נו , ein Hinweis auf erste Person Plural. Die Wurzel צ.ל.ם bedeutet Abbild. Wird heute auch für Photographie eingesetzt. Sie kommt vermutlich aus der Bildhauerei. כדמותנו : wie unsere Ähnlichkeit. Wieder Baukastenwort, diesmal mit der Vorsilbe ‚wie‘ כ , dann die Wurzel ד.מ.ה steht für Ähnlichkeit, der schwache Vokal ה entfällt, mit ות wir ein weibliches Substantiv konstruiert und das Suffix נו kennen wir schon, erste Person Plural וירדו : und sie werden herrschen, 3. Person männlich Plural Zukunft. Die Wurzel für herrschen ר.ד.ה bedeutet eigentlich ‚tyrannisieren‘ oder ‚unterdrücken‘, das ist eine durch und durch aktive Geschichte. Weshalb ich an dieser Stelle das Wort herrschen verwende, und am vierten Tag die Herrschaft der Leuchten mit Regieren ersetzen werde. Denn diese beiden Begriffe sind unterschiedlich. Dort Regierung, im Sinne eines Regiments, das durch Regeln vorgegeben ist und keine wirkliche Entscheidungsfreihat hat. (Die Wurzel hatte mit Vergleich zu tun, ist also gebunden) Herrschaft dagegen, mit Tyrannei als negatives Pendant, hat die volle Freiheit zu tun und zu lassen. בדגת הים : in der Meere Fischwelt. Präposition ב in etwas, Fisch דג , Fischwelt דגה , der schwache Konsonant ה wird zum ת , da das mit dem nächsten Wort ein status konstruktus ist. Das mit ה und ת kann man sich merken, das kommt in allen möglichen Situationen vor. Die Meere הים ובעוף השמים : und über der Himmel Fluggetier ; da es im Deutschen nicht möglich ist ‚in einem Getier‘ zu herrschen, sondern nur ‚über‘ (das funktioniert ausnahmsweise in der Fischwelt), wird im Folgenden die Präposition mit ‚über‘ übersetzt. Manche Präposition gehen halt nicht immer glatt. ובבהמה : und über Großgetier ובכל־הארץ : und über das ganze Land ובכל־הרמש : und über jedes Kriechgetier הרמש : kriechig, Adjektiv zum vorhergehenden Wort, mit der gleichen Wurzel על־הארץ : auf dem Land Übersetzung ויאמר אלהים Und Gott sprach נעשה אדם בצלמנו כדמותנו wir werden eine Menschheit machen in unserem Abbild wie unser Ebenbild וירדו בדגת הים ובעוף השמים sie werden herrschen in der Meere Fischwelt und über der Himmel Fluggetier ובבהמה ובכל־הארץ ובכל־הרמש הרמש על־הארץ und über Großgetier und über das Land und über jedes kriechige Kriechgetier auf dem Land Diesmal keine Analyse direkt hier, ich mache dafür einen neuen Beitrag, weil der interpretiert. Ich will das nicht vermischen. Gen 1,29 (Buber) Gott sprach: Da gebe ich euch alles samensäende Kraut, das auf dem Antlitz der Erde all ist, und alljedem Baum, daran samensäende Baumfrucht ist, euch sei es zum Essen, ויאמר אלהים הנה נתתי לכם את־כל־עשב זרע זרע אשר על־פני כל־הארץ ואת־כל־העץ אשר־בו פרי־עץ זרע זרע לכם יהיה לאכלה Wa’yomer elohim hineh natati lachem et’kol’esev zorea zera ascher al'pnei kol’ha’arez we’et’kol’ha’ez ascher’bo pri’ez zorea zara lachem yihyeh le’ochla וַיֹּאמֶר (wa’yomer) – und … sprach אֱלֹהִים (elohim) - Gott הִנֵּה (hineh) – hier ist, siehe Wortzerlegung: hineh (hier ist, Ausrufewort / Hinweiswort) נָתַתִּי (natati) – ich habe gegeben Wortzerlegung: natati (ich habe gegeben, Vergangenheit, 1. Person, Einzahl) Wurzel: נ.ת.ן (N-T-N) – geben Binyan: Kal/Paal (einfach) לָכֶם (lachem) – für euch Wortzerlegung: la- (zu, für) + chem (euch, Fürwort-Endung der 2. Person männlich, Mehrzahl אֶת־כָּל־עֵשֶׂב (et’kol’esev) – jedes Kraut Wortzerlegung: et- (Akkusativanzeiger) + kol (jedes, alles) + esev (Kraut, männlich, einzahl) Wurzel: כ.ל.ל (K-L-L) – umfassen, ganz sein Wurzel: ע.ש.ב (Aj-S-B) – grünen, krauten זֹרֵעַ (zorea) - samentragend Wortzerlegung: zorea (samentragend, Partizip, wirkt hier wie ein Eigenschaftswort, männlich Einzahl) Wurzel: ז.ר.ע (Z-R-Aj) – säen Binyan: Kal/Paal (einfach) זֶרַע (zera) - Same Wortzerlegung: zera (Same, männlich, Einzahl) Wurzel: ז.ר.ע (Z-R-Aj) – säen אֲשֶׁר (ascher) - welches Wortzerlegung: ascher (welches, bezügliches Fürwort) עַל־פְּנֵי (al'pnei) – auf Antlitz כָּל־הָאָרֶץ (kol’ha’arez) - des ganzen Landes Wortzerlegung: col- (ganzen) + ha- (Artikel) + arez (Land) וְאֶת־כָּל־הָעֵץ (we’et’kol’ha’ez) – und jeden Baum Wortzerlegung: we- (und) + et- (Akkusativanzeiger) + kol- (jeden) + ez (Baum, männlich, einzahl) Wurzel : ע.צ.ץ (Aj-Z-Z) – fest sein / Holz sein אֲשֶׁר־בּוֹ (ascher’bo) – in welchem Wortzerlegung: ascher- (welches) + b- (in, wie be-, oder ba-) + o (ihm, Nachsilbe für 3. Person männlich, einzahl) פְרִי־עֵץ (pri’ez) – Baumes Frucht Wortzerlegung: pri (Frucht) + ez (Baum) Konstruktus זֹרֵעַ (zorea) - samentragend זָּרַע (zara) - Same לָכֶם (lachem) – für euch יִהְיֶה (yihyeh) - … wird sein Wortzerlegung: yihyeh (wird sein, Zukunft, 3. Person, männlich, einzahl) לְאׇכְלָה (le’ochla) – zu Essen Wortzerlegung: le- (zu) + ochla (Essen, weiblich, singular) Wurzel: א.כ.ל (A-Ch-L) Speise, Essen Und Gott sprach siehe ich habe gegeben für euch jedes Kraut samentragend Same welches auf dem Antlitz des ganzen Landes und jeden Baum in welchem Baumes Frucht samentragend Same für euch wird sein zu Essen bearbeitet vor 6 Stunden von Higgs Boson Zitieren
Higgs Boson Geschrieben vor 6 Stunden Melden Geschrieben vor 6 Stunden vor 2 Minuten schrieb Higgs Boson: Gen 1,29 (Buber) Gott sprach: Da gebe ich euch alles samensäende Kraut, das auf dem Antlitz der Erde all ist, und alljedem Baum, daran samensäende Baumfrucht ist, euch sei es zum Essen, ויאמר אלהים הנה נתתי לכם את־כל־עשב זרע זרע אשר על־פני כל־הארץ ואת־כל־העץ אשר־בו פרי־עץ זרע זרע לכם יהיה לאכלה Wa’yomer elohim hineh natati lachem et’kol’esev zorea zera ascher al'pnei kol’ha’arez we’et’kol’ha’ez ascher’bo pri’ez zorea zara lachem yihyeh le’ochla וַיֹּאמֶר (wa’yomer) – und … sprach אֱלֹהִים (elohim) - Gott הִנֵּה (hineh) – hier ist, siehe Wortzerlegung: hineh (hier ist, Ausrufewort / Hinweiswort) נָתַתִּי (natati) – ich habe gegeben Wortzerlegung: natati (ich habe gegeben, Vergangenheit, 1. Person, Einzahl) Wurzel: נ.ת.ן (N-T-N) – geben Binyan: Kal/Paal (einfach) לָכֶם (lachem) – für euch Wortzerlegung: la- (zu, für) + chem (euch, Fürwort-Endung der 2. Person männlich, Mehrzahl אֶת־כָּל־עֵשֶׂב (et’kol’esev) – jedes Kraut Wortzerlegung: et- (Akkusativanzeiger) + kol (jedes, alles) + esev (Kraut, männlich, einzahl) Wurzel: כ.ל.ל (K-L-L) – umfassen, ganz sein Wurzel: ע.ש.ב (Aj-S-B) – grünen, krauten זֹרֵעַ (zorea) - samentragend Wortzerlegung: zorea (samentragend, Partizip, wirkt hier wie ein Eigenschaftswort, männlich Einzahl) Wurzel: ז.ר.ע (Z-R-Aj) – säen Binyan: Kal/Paal (einfach) זֶרַע (zera) - Same Wortzerlegung: zera (Same, männlich, Einzahl) Wurzel: ז.ר.ע (Z-R-Aj) – säen אֲשֶׁר (ascher) - welches Wortzerlegung: ascher (welches, bezügliches Fürwort) עַל־פְּנֵי (al'pnei) – auf Antlitz כָּל־הָאָרֶץ (kol’ha’arez) - des ganzen Landes Wortzerlegung: col- (ganzen) + ha- (Artikel) + arez (Land) וְאֶת־כָּל־הָעֵץ (we’et’kol’ha’ez) – und jeden Baum Wortzerlegung: we- (und) + et- (Akkusativanzeiger) + kol- (jeden) + ez (Baum, männlich, einzahl) Wurzel : ע.צ.ץ (Aj-Z-Z) – fest sein / Holz sein אֲשֶׁר־בּוֹ (ascher’bo) – in welchem Wortzerlegung: ascher- (welches) + b- (in, wie be-, oder ba-) + o (ihm, Nachsilbe für 3. Person männlich, einzahl) פְרִי־עֵץ (pri’ez) – Baumes Frucht Wortzerlegung: pri (Frucht) + ez (Baum) Konstruktus זֹרֵעַ (zorea) - samentragend זָּרַע (zara) - Same לָכֶם (lachem) – für euch יִהְיֶה (yihyeh) - … wird sein Wortzerlegung: yihyeh (wird sein, Zukunft, 3. Person, männlich, einzahl) לְאׇכְלָה (le’ochla) – zu Essen Wortzerlegung: le- (zu) + ochla (Essen, weiblich, singular) Wurzel: א.כ.ל (A-Ch-L) Speise, Essen Und Gott sprach siehe ich habe gegeben für euch jedes Kraut samentragend Same welches auf dem Antlitz des ganzen Landes und jeden Baum in welchem Baumes Frucht samentragend Same für euch wird sein zu Essen Gen 1,30 (Buber) und Allem Lebendigen der Erde, allem Vogel des Himmels, allem was auf Erden sich regt, darin lebendes Wesen ist, alles Grün des Krauts zum Essen. Es ward so. ולכל־חית הארץ ולכל־עוף השמים ולכל רומש על־הארץ אשר־בו נפש חיה את־כל־ירק עשב לאכלה ויהי־כן U’le’kol’hayat ha’arez u’le’kol’of ha’schamajim u’le’kol romes al’ha’arez ascher’bo nefesch hayah et’col’yerek esev le’ochla wa’yihi’ken וּלְכָל־חַיַּת (u’le’kol’hayat) – und für jedes Lebende Wortzerlegung: u- (und) + le- (für) + kol- (jedes) + hayat (Leben, weiblich, einzahl, Konstruktus) הָאָרֶץ (ha’arez) – das Land וּלְכָל־עוֹף (u’le’kol’of) – und für jedes Fluggetier Wortzerlegung: u- (und) + le- (für) + kol- (jedes) + of (Fluggetier, männlich, einzahl, Konstruktus) הַשָּׁמַיִם (ha’schamajim) – die Himmel וּלְכֹל רוֹמֵשׂ (u’le’kol romes) – und für jedes Kriechende Wortzerlegung: u- (und) + le- (für) + kol- (jedes) + romes (Kriechende, Partizip , wirkt hier wie ein Eigenschaftswort, männlich Einzahl) רוֹמֵשׂ (romes) – kriechende Wurzel: ר.מ.ש (R-M-S) – kriechen, wimmeln Binyan: Kal/Paal (einfach) עַל־הָאָרֶץ (al’ha’arez) – auf dem Land אֲשֶׁר־בּוֹ (ascher’bo) – in welchem נֶפֶשׁ (nefesch) – ein Wesen Wortzerlegung: nefesch (Wesen, weiblich, einzahl) Wurzel: נ.פ.ש (N-P-Sch) Tier, Wesen, Seele חַיָּה (hayah) – lebendig Wortzerlegung: hayah (lebendig, weiblich, einzahl) אֶת־כָּל־יֶרֶק עֵשֶׂב (et’col’yerek esev) – jedes Krautes Grün Wortzerlegung: et- (Akkusativanzeiger) + kol- (jedes) + yerek (Grünes, männlich, singular) Wurzeln: י.ר.ק (Y-R-Q) – grün sein / sprießen לְאָכְלָה (le’ochla) – zu Essen וַיְהִי־כֵן (wa’yihi’ken) – Und es war so Wortzerlegung: wa- (und) + yihi (es war, 3.Person, männlich, einzahl, Wayyiqtol) + ken (ja, so, Bestätigung) Und für jedes des Landes Lebende Und für jedes der Himmel Fluggetier Und für jedes Kriechende auf dem Land in welchem ein lebendiges Wesen jedes Krautes Grün zu Essen Und es war so Was ich meine: Stellen wir fest, Alle essen das, was am dritten Schöpfungstag angefangen hat zu wachsen. War es dort nur Gras, ist es jetzt grünes Kraut (Nicht zu verwechseln mit dem samentragenden Kraut), samentragendes Kraut und Obst. Und so ist die Aufteilung: Für die Menschen das samentragende Kraut (kultivierbare Pflanzen) und die Obstbäume. Für die Tiere das Gras (grünes Kraut). Tiere sind Freunde, nicht Futter. Was sagt uns das? Hier ist die ideale Welt vorgestellt. Es gibt keinen Mord und Totschlag. Die Raubtiere fressen Gras und greifen niemanden an, das Wild geht nicht an die Ackerflächen und frisst nicht den jungen angesäten Mais. Alle sind Veganer. Und das ganze wird bei Jesaja 11,7 nochmal aufgegriffen, wenn er vom messianischen Zeitalter schreibt: da frisst der Löwe Stroh wie das Rind. Der himmlische Schweinebraten entfällt, es gibt Tofugriller. Das Thema Speisekarte wird nach der Flut nochmal ausdrücklich Thema. Zitieren
Higgs Boson Geschrieben vor 6 Stunden Melden Geschrieben vor 6 Stunden (bearbeitet) vor 6 Minuten schrieb Higgs Boson: Gen 1,30 (Buber) und Allem Lebendigen der Erde, allem Vogel des Himmels, allem was auf Erden sich regt, darin lebendes Wesen ist, alles Grün des Krauts zum Essen. Es ward so. ולכל־חית הארץ ולכל־עוף השמים ולכל רומש על־הארץ אשר־בו נפש חיה את־כל־ירק עשב לאכלה ויהי־כן U’le’kol’hayat ha’arez u’le’kol’of ha’schamajim u’le’kol romes al’ha’arez ascher’bo nefesch hayah et’col’yerek esev le’ochla wa’yihi’ken וּלְכָל־חַיַּת (u’le’kol’hayat) – und für jedes Lebende Wortzerlegung: u- (und) + le- (für) + kol- (jedes) + hayat (Leben, weiblich, einzahl, Konstruktus) הָאָרֶץ (ha’arez) – das Land וּלְכָל־עוֹף (u’le’kol’of) – und für jedes Fluggetier Wortzerlegung: u- (und) + le- (für) + kol- (jedes) + of (Fluggetier, männlich, einzahl, Konstruktus) הַשָּׁמַיִם (ha’schamajim) – die Himmel וּלְכֹל רוֹמֵשׂ (u’le’kol romes) – und für jedes Kriechende Wortzerlegung: u- (und) + le- (für) + kol- (jedes) + romes (Kriechende, Partizip , wirkt hier wie ein Eigenschaftswort, männlich Einzahl) רוֹמֵשׂ (romes) – kriechende Wurzel: ר.מ.ש (R-M-S) – kriechen, wimmeln Binyan: Kal/Paal (einfach) עַל־הָאָרֶץ (al’ha’arez) – auf dem Land אֲשֶׁר־בּוֹ (ascher’bo) – in welchem נֶפֶשׁ (nefesch) – ein Wesen Wortzerlegung: nefesch (Wesen, weiblich, einzahl) Wurzel: נ.פ.ש (N-P-Sch) Tier, Wesen, Seele חַיָּה (hayah) – lebendig Wortzerlegung: hayah (lebendig, weiblich, einzahl) אֶת־כָּל־יֶרֶק עֵשֶׂב (et’col’yerek esev) – jedes Krautes Grün Wortzerlegung: et- (Akkusativanzeiger) + kol- (jedes) + yerek (Grünes, männlich, singular) Wurzeln: י.ר.ק (Y-R-Q) – grün sein / sprießen לְאָכְלָה (le’ochla) – zu Essen וַיְהִי־כֵן (wa’yihi’ken) – Und es war so Wortzerlegung: wa- (und) + yihi (es war, 3.Person, männlich, einzahl, Wayyiqtol) + ken (ja, so, Bestätigung) Und für jedes des Landes Lebende Und für jedes der Himmel Fluggetier Und für jedes Kriechende auf dem Land in welchem ein lebendiges Wesen jedes Krautes Grün zu Essen Und es war so Was ich meine: Stellen wir fest, Alle essen das, was am dritten Schöpfungstag angefangen hat zu wachsen. War es dort nur Gras, ist es jetzt grünes Kraut (Nicht zu verwechseln mit dem samentragenden Kraut), samentragendes Kraut und Obst. Und so ist die Aufteilung: Für die Menschen das samentragende Kraut (kultivierbare Pflanzen) und die Obstbäume. Für die Tiere das Gras (grünes Kraut). Tiere sind Freunde, nicht Futter. Was sagt uns das? Hier ist die ideale Welt vorgestellt. Es gibt keinen Mord und Totschlag. Die Raubtiere fressen Gras und greifen niemanden an, das Wild geht nicht an die Ackerflächen und frisst nicht den jungen angesäten Mais. Alle sind Veganer. Und das ganze wird bei Jesaja 11,7 nochmal aufgegriffen, wenn er vom messianischen Zeitalter schreibt: da frisst der Löwe Stroh wie das Rind. Der himmlische Schweinebraten entfällt, es gibt Tofugriller. Das Thema Speisekarte wird nach der Flut nochmal ausdrücklich Thema. Gen 1,31 (Buber) Gott sah alles, was er gemacht hatte, und da, es war sehr gut. Abend ward und Morgen ward: der sechste Tag. וירא אלהים את־כל־אשר עשה והנה־טוב מאד ויהי־ערב ויהי־בקר יום הששי Wa’yar elohim asah we’hineh’tov meod wa’yehi-erev wa’yehi-boker yom ha’schischi וַיַּרְא (wa’yar) – und … sah Wortzerlegung: wa- (und) + yar (sah, 3.Person, männlich, einzahl, Wayyiqtol) Wurzel: ר.א.ה (R-A-H) – sehen Binyan: Kal/Paal (einfach) אֱלֹהִים (elohim) - Gott אֶת־כָּל־אֲשֶׁר (et’kol’aser) Wortzerlegung: et- (Akkusativanzeiger) + kol (jedes) + aser (welches) עָשָׂה (asah) – gemacht hat Wortzerlegung: asah (gemacht hat, Vergangenheit, 3. Person männlich, einzahl) Wurzel: ע.ש.ה (Aj-S-H) – machen, tun, herstellen Binyan: Kal/Paal (einfach) וְהִנֵּה־טוֹב (we’hineh’tov) – und siehe gut Wortzerlegung: we- (und) + hineh (siehe) + tov (gut) Wurzel: ט.ו.ב (T-W-B)) – gut sein מְאֹד (meod) - sehr Wurzel: א.ו.ד (A-W-D) – Kraft, Überfluss וַיְהִי־עֶרֶב (wa’yehi-erev) – und es war Abend וַיְהִי־בֹקֶר (wa’yehi-boker) – und es war Morgen יוֹם (yom) – Tag הַשִּׁשִּׁי (ha’schischi) – der sechste Wortzerlegung: ha- (Artikel) + schischi (sechster, Ordnungszahl, männlich, einzahl) Diskussion: Die Übersetzung ‚sechster‘ Tag ist wörtlich richtig, aber das ist, wie wir bereits wissen, auch ein Wochentagsname, also Der Freitag Und Gott sah was er gemacht Und siehe es ist sehr gut Und es war Abend Und es war Morgen Der sechste Tag Der sechste Tag. Dieser Tag hat einen bestimmten Artikel bearbeitet vor 6 Stunden von Higgs Boson Zitieren
Higgs Boson Geschrieben vor 6 Stunden Melden Geschrieben vor 6 Stunden (bearbeitet) vor 21 Minuten schrieb Higgs Boson: Hier ist die ideale Welt vorgestellt. Es gibt keinen Mord und Totschlag. Die Raubtiere fressen Gras und greifen niemanden an, das Wild geht nicht an die Ackerflächen und frisst nicht den jungen angesäten Mais. Alle sind Veganer. Und das ganze wird bei Jesaja 11,7 nochmal aufgegriffen, wenn er vom messianischen Zeitalter schreibt: da frisst der Löwe Stroh wie das Rind. Der himmlische Schweinebraten entfällt, es gibt Tofugriller. Das Thema Speisekarte wird nach der Flut nochmal ausdrücklich Thema. Vielleicht ist damit auch klar, weshalb für die jüdische Sicht das messianische Zeitalter noch nicht gekommen sein kann. Die Löwen reißen immer noch Zebras. Und selbst die Christen, die für sich behaupten, sie lebten schon in diesem messianischen Zeitalter, legen immer noch Steaks in die Pfanne. Allerdings wird, so will es die rabbinische Tradition, wenn Messias da ist, der Leviatan (riesiges Seemonster) in einem gigantischen Festmahl aufgegessen. Das ist das ultimative Ende aller mesopotamischen Götter. Wenn Jesus also nach seiner Auferstehung Fisch isst, könnte das ein Hinweis auf diese Überlieferung sein. Aber danach ist Schluss. bearbeitet vor 6 Stunden von Higgs Boson Zitieren
Cosifantutti Geschrieben vor 6 Stunden Melden Geschrieben vor 6 Stunden (bearbeitet) Manchmal kehrt man wieder zu den grundsätzlichen "Einleitungsfragen" zurück..... z. B.: wann ( genau !!! ) wurden die vier Evangelien verfasst ? In den meisten biblischen Kommentaren wird ja die Zerstörung des Tempels und die Eroberung Jerusalems 70 n. Chr. sozusagen als zeitlicher Referentpunkt angenomnen: Sprachliche Hinweise von Zerstörung und Verfolgung im Markusevangelium, etc... Das klingt ja alles sehr plausibel, logisch, nachvollziehbar. Aber es fehlt der entscheidende historische "Beleg", die "smoking gun", es bleiben alles letztendlich Hinweise, "Indizien".... Das Johannesevangelium gilt als das "jüngste" von allen vier Evangelien. Wer sagt denn, dass es nicht sehr viel früher geschrieben wurde. Spielt der Tod von Paulus und Petrus ( wohl in den 60er Jahren )bei der zeitlichen Einordnung eine Rolle ? Spielt der Tod des "Herrenbruders" Jakobus bei der zeitlichen Einordung eine Rolle ? Muss man den Tod dieser Apostel bei der schriftlichen Fixierung der Evangelien voraussetzen. Wenn ja, warum ? Ohne konkrete zeitliche eindeutige Belege bleiben alle Aussagen letztlich konstruiert, man arbeitet mit Wahrscheinlichkeiten.... bearbeitet vor 6 Stunden von Cosifantutti Zitieren
johannes12 Geschrieben vor 3 Stunden Autor Melden Geschrieben vor 3 Stunden Am 25.8.2026 um 16:56 schrieb Higgs Boson: Am 25.8.2026 um 10:42 schrieb johannes12: sie - ...sie. - Mensch Frau ... Mensch Mann ... Mensch Mann und Frau ... Mensch alle Menschen ... Und an diesem Punkt die Frage: 2 oder viele? Eher viele ... 1 Zitieren
johannes12 Geschrieben vor 2 Stunden Autor Melden Geschrieben vor 2 Stunden Am 25.8.2026 um 16:56 schrieb Higgs Boson: 27 Gott erschuf den Menschen als sein Bild, als Bild Gottes erschuf er ihn. Männlich und weiblich erschuf er sie. 1 Mose 1,27 Oh! - Wenn Gott erschuf die Menschen männlich und weiblich - und das nach Seinem Abbild - soll es nicht heißen, daß quasi "Männlich und Weiblich" ist eine von Seinen Eigenschaften? Zitieren
johannes12 Geschrieben vor 2 Stunden Autor Melden Geschrieben vor 2 Stunden Am 25.8.2026 um 16:56 schrieb Higgs Boson: Am 25.8.2026 um 10:42 schrieb johannes12: Männlich und weiblich - es heißt für mich: Ein Mann alleine nicht unbedingt ein Abbild Gottes ist - nur zusammen mit einer Frau ... Umgekehrt ist es genau so. nette Idee, gefällt mir Und was muss unbedingt da sein, damit ein Mann und eine Frau zusammen halten? Vielleicht eine Beziehung zwischen ihnen? Und so kann ich doch vermuten noch einer Eigenschaft Gottes auf die Spur zu kommen... ? Im Prinzip schon die Silhouette der Trinität aufgeht? Zitieren
Higgs Boson Geschrieben vor 2 Stunden Melden Geschrieben vor 2 Stunden vor 14 Minuten schrieb johannes12: Oh! - Wenn Gott erschuf die Menschen männlich und weiblich - und das nach Seinem Abbild - soll es nicht heißen, daß quasi "Männlich und Weiblich" ist eine von Seinen Eigenschaften? Also dieses Männlein und Weiblein sind rein biologische Begriffe. Die würde ich jetzt nicht auf Gott anwenden, also in diesem biologischen Sinn. Du verstehst? Unter den beiden Begriffen ist kein modernes Rollenbild versteckt. Aber unabhängig davon, brütet ja die ruach Gottes über den Wassern. Das ist eindeutig weiblich. Der Tenach hat zwar ein hauptsächlich männliches Gottesbild, doch werden auch weibliche Charaktereigenschaften genannt. Das Wort für 'Barmherzigkeit' ist weiblicher wie es weiblicher nicht geht. Und da kann man schon fragen, hat Gott tatsächlich eine Gebärmutter? (Beide Wörter haben die selbe Wurzel). Im Sinne von Eigenschaften, würde ich Dir zustimmen. Zitieren
Higgs Boson Geschrieben vor 2 Stunden Melden Geschrieben vor 2 Stunden (bearbeitet) vor 20 Minuten schrieb johannes12: Und was muss unbedingt da sein, damit ein Mann und eine Frau zusammen halten? Vielleicht eine Beziehung zwischen ihnen? Und so kann ich doch vermuten noch einer Eigenschaft Gottes auf die Spur zu kommen... ? Im Prinzip schon die Silhouette der Trinität aufgeht? Das Beziehungsdings zwischen Mann und Frau und Schöpfung kommt aber erst im zweiten Schöpfungsbericht. Was die Beziehungsfrage der Trinität angeht, da bringen meines Wissens Vater und Sohn die Geist hervor, bei den orthodoxen nur der Vater. Aber katholisch musste irgendeinen Grund finden, um den politischen Streit irgendwie zu theologisieren. (filioque-Streit) Solange Du dem Tenach keine Gewalt antun möchtest, wirst Du da keine Vielfaltigkeit finden. Da hätte es Gelegenheiten gegeben, das irgendwie einfließen zu lassen. Aber an dem Punkt - Sense. Wenn es dafür irgendwelche stichhaltige Argumente aus der Schrift gegeben hätte, hätte man sich einige Dogmen sparen können und alle, einschließlich der ZJ wären einer Meinung. Was im Christentum unstrittig ist: Jesus ist am Kreuz gestorben. Muss man schon Muslim sein und an die Verfälschung des NT glauben, um das aus dem Glaubensbekenntnis zu streichen. Dafür braucht man kein Dogma. Wenn was ein Dogma ist, dann hat man dafür keine ausreichende Textbelege. Die muss man dann konstruieren. Irgendwie. Mit Vorsatz. Und das gilt für alle Dogmen. Das ist ihr Wesen. bearbeitet vor 2 Stunden von Higgs Boson Zitieren
Cosifantutti Geschrieben vor 1 Stunde Melden Geschrieben vor 1 Stunde vor 4 Stunden schrieb Cosifantutti: Manchmal kehrt man wieder zu den grundsätzlichen "Einleitungsfragen" zurück..... z. B.: wann ( genau !!! ) wurden die vier Evangelien verfasst ? In den meisten biblischen Kommentaren wird ja die Zerstörung des Tempels und die Eroberung Jerusalems 70 n. Chr. sozusagen als zeitlicher Referentpunkt angenomnen: Sprachliche Hinweise von Zerstörung und Verfolgung im Markusevangelium, etc... Das klingt ja alles sehr plausibel, logisch, nachvollziehbar. Aber es fehlt der entscheidende historische "Beleg", die "smoking gun", es bleiben alles letztendlich Hinweise, "Indizien".... Das Johannesevangelium gilt als das "jüngste" von allen vier Evangelien. Wer sagt denn, dass es nicht sehr viel früher geschrieben wurde. Spielt der Tod von Paulus und Petrus ( wohl in den 60er Jahren )bei der zeitlichen Einordnung eine Rolle ? Spielt der Tod des "Herrenbruders" Jakobus bei der zeitlichen Einordung eine Rolle ? Muss man den Tod dieser Apostel bei der schriftlichen Fixierung der Evangelien voraussetzen. Wenn ja, warum ? Ohne konkrete zeitliche eindeutige Belege bleiben alle Aussagen letztlich konstruiert, man arbeitet mit Wahrscheinlichkeiten.... ....ich habe ganz vergessen zu fragen: weiß jemand, ob es doch konkrete Belege zur zeitlichen Einordnung gibt, oder bleibt letzlich alles Spekulation / Konstruktion aufgrund verschiedener Indizien ? Zitieren
Higgs Boson Geschrieben vor 1 Stunde Melden Geschrieben vor 1 Stunde (bearbeitet) vor 9 Minuten schrieb Cosifantutti: vor 4 Stunden schrieb Cosifantutti: Manchmal kehrt man wieder zu den grundsätzlichen "Einleitungsfragen" zurück..... z. B.: wann ( genau !!! ) wurden die vier Evangelien verfasst ? In den meisten biblischen Kommentaren wird ja die Zerstörung des Tempels und die Eroberung Jerusalems 70 n. Chr. sozusagen als zeitlicher Referentpunkt angenomnen: Sprachliche Hinweise von Zerstörung und Verfolgung im Markusevangelium, etc... Das klingt ja alles sehr plausibel, logisch, nachvollziehbar. Aber es fehlt der entscheidende historische "Beleg", die "smoking gun", es bleiben alles letztendlich Hinweise, "Indizien".... Das Johannesevangelium gilt als das "jüngste" von allen vier Evangelien. Wer sagt denn, dass es nicht sehr viel früher geschrieben wurde. Spielt der Tod von Paulus und Petrus ( wohl in den 60er Jahren )bei der zeitlichen Einordnung eine Rolle ? Spielt der Tod des "Herrenbruders" Jakobus bei der zeitlichen Einordung eine Rolle ? Muss man den Tod dieser Apostel bei der schriftlichen Fixierung der Evangelien voraussetzen. Wenn ja, warum ? Ohne konkrete zeitliche eindeutige Belege bleiben alle Aussagen letztlich konstruiert, man arbeitet mit Wahrscheinlichkeiten.... ....ich habe ganz vergessen zu fragen: weiß jemand, ob es doch konkrete Belege zur zeitlichen Einordnung gibt, oder bleibt letzlich alles Spekulation / Konstruktion aufgrund verschiedener Ind Ich glaube die Argumentation geht so: Die Verfasser wussten, dass der Tempel zerstört wurde, darum mussten die Texte danach geschrieben worden sein. Die Texte wurden danach geschrieben, darum sind die Anspielungen keine echten Prophezeiungen. Wer findet den Zirkelschluss? Sollte lieber so sein: Wir gehen nicht von Prophezeiung aus, darum müssen die Texte danach geschrieben worden sein. Aber wenn die Prophezeiung echt ist, können sie auch davor verfasst worden sein. bearbeitet vor 1 Stunde von Higgs Boson Zitieren
Cosifantutti Geschrieben vor 36 Minuten Melden Geschrieben vor 36 Minuten (bearbeitet) vor einer Stunde schrieb Higgs Boson: Ich glaube die Argumentation geht so: Die Verfasser wussten, dass der Tempel zerstört wurde, darum mussten die Texte danach geschrieben worden sein. Die Texte wurden danach geschrieben, darum sind die Anspielungen keine echten Prophezeiungen. Wer findet den Zirkelschluss? Sollte lieber so sein: Wir gehen nicht von Prophezeiung aus, darum müssen die Texte danach geschrieben worden sein. Aber wenn die Prophezeiung echt ist, können sie auch davor verfasst worden sein. Ich fand es immer schon sehr merkwürdig, dass im Grunde alleine die Eroberung Jerusalems und die Tempelzerstörung für die zeitliche Einordnung herangezogen wird ( = auf jeden Fall: "danach"... ), natürlich ist die Argumentation sinnvoll und vollkommen nachvollziehbar. Es wäre darüber hinaus sehr schön und überaus hikfreich, wenn andere Beobachtungen / "Indizien" diese Vermutung / Theorie bestärken würden bearbeitet vor 34 Minuten von Cosifantutti Zitieren
rorro Geschrieben vor 12 Minuten Melden Geschrieben vor 12 Minuten vor 1 Stunde schrieb Cosifantutti: ....ich habe ganz vergessen zu fragen: weiß jemand, ob es doch konkrete Belege zur zeitlichen Einordnung gibt, oder bleibt letzlich alles Spekulation / Konstruktion aufgrund verschiedener Indizien ? Letzteres. Immer. Klaus Berger hat einiges sehr früh datiert (u.a. das Joh Ev). Dein Hinweis, daß die Synoptiker nach 70 sein müssen wegen der Erwähnung der Tempelzerstörung (was natürlich als Wertung auch schon ein Vorurteil ist), wird von vielen akzeptiert, doch handfeste Evidenz außerhalb der Texte selbst gibt es nicht. Zitieren
Recommended Posts
Join the conversation
You can post now and register later. If you have an account, sign in now to post with your account.