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Die Bibel als das Ganze neu entdecken - Wort für Wort, Zeile für Zeile, Schritt für Schritt ...


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Geschrieben (bearbeitet)
On 10/20/2026 at 8:00 PM, Werner001 said:

Schon klar, aber Gott als Anstifter? Er sagt Kain nicht mal, warum er dessen Opfer nicht mag. Er stiftet aus reiner Willkür Zwietracht. Was ist das für ein Gott?

 

Werner

 

Mit dem Konzept von Gott als allmächtiger und allgütiger Gesetzgeber und Exekutive funktioniert der Mythos nicht.

 

Betrachtet man die Orientierung an Gott als Orientierung am Guten, dann funktioniert er.

 

Wir haben in der Realität keinen übernatürlichen Helfer, der Neid verhindert.

 

Es war kein Gott da, der den Deutschen im dritten Reich sagte, warum Juden überdurchschnittlich viel und schnell höhere gesellschaftliche Positionen erreichten (es gab Menschen, die das taten, aber es wirkte nicht).

 

Der Neid als Gift wirkte und führte zum massenhaft ausgeführten Raubmord.

bearbeitet von KevinF
Geschrieben
vor 10 Stunden schrieb johannes12:

Diese Fragen - einige davon mehr,  die anderen weniger - beschäftigen mich auch. 

Dazu noch: Was hat das alles mit mir zu tun? ...

 

Nichts speziell, ich wollte sie nur in den Raum stellen. 

Geschrieben
vor 8 Stunden schrieb Werner001:

Und wer soll das alles aufgeschrieben haben? Die Sintflut vernichtete ja alles.

 

Alles kann nur Gott vernichten.

Geschrieben
vor 37 Minuten schrieb johannes12:

 

Alles kann nur Gott vernichten.

Ja der hat ja zu diesem Zweck die Sintflut geschickt

 

Werner

Geschrieben
vor 12 Stunden schrieb Werner001:
vor 13 Stunden schrieb johannes12:

Alles kann nur Gott vernichten.

Ja der hat ja zu diesem Zweck die Sintflut geschickt

 

....  außer Noah, seiner Familie, die Tieren in der Arche, die Arche, die Erde, ? ...

Geschrieben
vor 13 Stunden schrieb johannes12:

Alles kann nur Gott vernichten.

Gott kann nichts vernichten und vernichtet auch nichts, denn dann würde er sich selbst vernichten und das ist unmöglich. Er löst nur seine fixierten Gedankenformen in seinem Bewußtsein auf.

Geschrieben
vor 22 Stunden schrieb Werner001:

Und wer soll das alles aufgeschrieben haben? Die Sintflut vernichtete ja alles.

in Gott ist alles gespeichert, was je geschehen ist und alle, die mit Gott eins werden und sind, bekommen dieses Wissen. Moses hat 7 Bücher verfaßt, wovon 2 Bücher - das 6. u. 7. Buch - verschollen sind.

Geschrieben
Am 29.10.2026 um 11:12 schrieb johannes12:

1. Mose 5:32

 

¹ Und es geschah, als die Menschen begannen, sich auf der Fläche des Erdbodens zu vermehren und ihnen Töchter geboren wurden,

² da sahen die Söhne Gottes, dass die Töchter der Menschen schön waren, und sie nahmen sich zu Frauen, die sie irgend erwählten.

1. Mose 6:1-2

 

Und es geschah, - .... nicht erfunden ...

 

als die Menschen begannen, - seit Beginn  der Vermehrung, von der die Rede weiter folgt ...

 

sich auf der Fläche des Erdbodens zu vermehren - und zu verbreiten - nehme ich an ....

 

und ihnen Töchter geboren wurden, - klar, auch die Söhne - doch jetzt im Fokus sind die Töchter ....

 

da sahen die Söhne Gottes, - diese Stelle ist für mich ein Rätsel ...  Eine von Erklärungen, die für mich am plausibelsten ist, führt zurück zu 1. Mose 5,3: Adam zeugte einen Sohn namens Seth nach seinem Gleichnis; weil Adam selber wurde erschaffen nach Gleichnis Gottes, dann diese Eigenschaften machen die Beiden zu Söhnen Gottes ... wenn die Nachkomme Seths haben seine Eigenschaften geerbt  - dann könnten sie auch als Söhne Gottes genannt werden.

 

dass die Töchter der Menschen - es könnte heißen, die Töchter der Menschen, die keine Nachkommen des Seths waren.

 

schön waren, - für Männer ist diese Eigenschaft am wichtigsten .... meistens .... leider.

 

und sie nahmen sich zu Frauen, -  was ja ganz logisch ist 

 

die sie irgend erwählten. - irgend wie .... 

Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb johannes12:

 

....  außer Noah, seiner Familie, die Tieren in der Arche, die Arche, die Erde, ? ...

Und das dicke Buch, in dem ein unbekannter Autor die ganzen Stories von Methusalix und Obelix aufgeschrieben hatte

 

Werner

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb rakso:

in Gott ist alles gespeichert, was je geschehen ist und alle, die mit Gott eins werden und sind, bekommen dieses Wissen. Moses hat 7 Bücher verfaßt, wovon 2 Bücher - das 6. u. 7. Buch - verschollen sind.

Da er ja schon vor dem Ende des 5. Buches verstorben ist, wie in diesem Buch geschrieben steht, hatte er wohl Schwierigkeiten, das sechste und siebte zu schreiben 

 

Werner

Geschrieben

Es dürfte wohl anerkannt sein, dass er gar nicht geschrieben hat... 

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb Einsteinchen:

Es dürfte wohl anerkannt sein, dass er gar nicht geschrieben hat... 

 

Ganz schlimm .... oder? 🙂

Geschrieben
vor 5 Stunden schrieb johannes12:

¹ Und es geschah, als die Menschen begannen, sich auf der Fläche des Erdbodens zu vermehren und ihnen Töchter geboren wurden,

² da sahen die Söhne Gottes, dass die Töchter der Menschen schön waren, und sie nahmen sich zu Frauen, die sie irgend erwählten.

1. Mose 6:1-2

 

³ Und der HERR sprach: Mein Geist soll nicht ewiglich mit dem Menschen rechten, da er ja Fleisch ist; und seine Tage seien 120 Jahre.

1. Mose 6:3

 

Und der HERR sprach: - als Reaktion auf Blödsinn der Söhnen Gottes, die Töchter der Menschen zu Frauen genommen haben.

 

Mein Geist soll nicht ewiglich mit dem Menschen rechten, - es bringt doch sowieso nichts ...

 

da er ja Fleisch ist; - eben

 

und seine Tage seien 120 Jahre. - ... erste Mensch, der mit 120 Jahren aus dem Leben geschieden ist war Mose. 

 

Geschrieben
vor 4 Stunden schrieb Werner001:

Da er ja schon vor dem Ende des 5. Buches verstorben ist, wie in diesem Buch geschrieben steht, hatte er wohl Schwierigkeiten, das sechste und siebte zu schreiben 

Der ist nicht gestorben. Seit Anbeginn ist noch kein Mensch gestorben, noch wird je ein Mensch in Zukunft sterben. Sie legen nur ihren sterblichen Körper ab und somit für unsere materiellen Sinne nicht mehr erfahrbar. Moses und Elias sind auf dem  Berg Tabor dem Jesus, Johannes. Petrus und Jakobus erschienen, bzw. zusammengekommen. Die Berge Sinai und Tabor stehen für einen sehr hohen Bewußtseinsgrad. Das heißt: Jesus, Johannes. Petrus und Jakobus waren zu der Zeit fähig, jenseitige " Menschen zu sehen und Jesus unterhielt sich mit Moses und Elias. Mk 9,2-10.

 

Jenseitige können sich Diesseitigen mitteilen, wenn sie auf den gleichen Bewußtseinsgrad oder- ebene sind. Mit und ohne Körper, das spiel keine Rolle. Wichtig ist der Bewußtseinsgrad oder -ebene.

Geschrieben
vor 5 Stunden schrieb johannes12:

 

³ Und der HERR sprach: Mein Geist soll nicht ewiglich mit dem Menschen rechten, da er ja Fleisch ist; und seine Tage seien 120 Jahre.

1. Mose 6:3

 

Und der HERR sprach: - als Reaktion auf Blödsinn der Söhnen Gottes, die Töchter der Menschen zu Frauen genommen haben.

 

Mein Geist soll nicht ewiglich mit dem Menschen rechten, - es bringt doch sowieso nichts ...

 

da er ja Fleisch ist; - eben

 

und seine Tage seien 120 Jahre. - ... erste Mensch, der mit 120 Jahren aus dem Leben geschieden ist war Mose. 

 

 

⁴ In jenen Tagen waren die Riesen auf der Erde, und auch nachher, als die Söhne Gottes zu den Töchtern der Menschen eingingen und diese ihnen gebaren. Das sind die Helden, die von alters her waren, die Männer von Ruhm gewesen sind.

1. Mose 6:4

 

Sind auch die Namen bekannt von eben diesen Riesen?

Geschrieben

⁵ Und der HERR sah, dass des Menschen Bosheit groß war auf der Erde, und alles Gebilde der Gedanken seines Herzens nur böse den ganzen Tag.

1. Mose 6:5

 

Ich kann nicht sage, was genau diese Menschen taten, doch die wussten schon das ihre Taten in Gottes Augen böse waren.

Geschrieben

⁶ Und es reute den HERRN, dass er den Menschen gemacht hatte auf der Erde, und es schmerzte ihn in sein Herz hinein.

1. Mose 6:6

 

Dieser Satz widerspricht meinem Gottes Bild und dem, wie ich sehe die Menschwerdung 

Geschrieben
vor 44 Minuten schrieb johannes12:

⁶ Und es reute den HERRN, dass er den Menschen gemacht hatte auf der Erde, und es schmerzte ihn in sein Herz hinein.

1. Mose 6:6

 

Dieser Satz widerspricht meinem Gottes Bild und dem, wie ich sehe die Menschwerdung 

Und was machst du jetzt damit? Stellst du dein Gottesbild oder die Bibel in Frage? 

Geschrieben
vor 43 Minuten schrieb Aleachim:

Und was machst du jetzt damit? Stellst du dein Gottesbild oder die Bibel in Frage? 

Das ist die Frage. 😁

Geschrieben

Tja, das Dilemma entsteht, wenn man Genesis als wörtlich zu verstehendes Wort Gottes und Tatsachenbericht sieht.

Dann bekommt man nicht nur mit dem christlichen Gottesbild ein Problem, sondern auch mit all den Widersprüchen und Unmöglichkeiten, die da stehen.

 

Nimmt man Genesis als das, was es ist, nämlich eine Sammlung uralter Märchen, Mythen, Legenden und Fabeln, dann gibt es diese Probleme nicht.

 

Werner

Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb Werner001:

Tja, das Dilemma entsteht, wenn man Genesis als wörtlich zu verstehendes Wort Gottes und Tatsachenbericht sieht.

Dann bekommt man nicht nur mit dem christlichen Gottesbild ein Problem, sondern auch mit all den Widersprüchen und Unmöglichkeiten, die da stehen.

 

Nimmt man Genesis als das, was es ist, nämlich eine Sammlung uralter Märchen, Mythen, Legenden und Fabeln, dann gibt es diese Probleme nicht.

 

Werner

Genau. Deswegen finde ich es ja interessant, wenn jemand wie @johannes12 diese Feststellung trifft.

 

Ich denke, die meisten blenden das einfach aus und lösen das Dilemma unbewusst in eine Richtung auf. Jetzt bin ich gespannt in welche Richtung Johannes gehen möchte. 😉

Geschrieben
vor 5 Stunden schrieb Aleachim:
vor 6 Stunden schrieb johannes12:

⁶ Und es reute den HERRN, dass er den Menschen gemacht hatte auf der Erde, und es schmerzte ihn in sein Herz hinein.

1. Mose 6:6

 

Dieser Satz widerspricht meinem Gottes Bild und dem, wie ich sehe die Menschwerdung 

Und was machst du jetzt damit? Stellst du dein Gottesbild oder die Bibel in Frage? 

 

Ich tue das was schon immer in solchen Situationen getan habe: Sowohl ... als auch, sogar noch mehr. Aber zunächst diese Stelle kommt auf die Liste der so genannten dunklen Stellen und bei nächster Gelegenheit wird aufgeklärt oder wenigstens nach einer mehr oder weniger plausibler Erklärung gegriffen.

Geschrieben
vor 12 Stunden schrieb Werner001:

Tja, das Dilemma entsteht, wenn man Genesis als wörtlich zu verstehendes Wort Gottes und Tatsachenbericht sieht.

Dann bekommt man nicht nur mit dem christlichen Gottesbild ein Problem, sondern auch mit all den Widersprüchen und Unmöglichkeiten, die da stehen.

 

Nimmt man Genesis als das, was es ist, nämlich eine Sammlung uralter Märchen, Mythen, Legenden und Fabeln, dann gibt es diese Probleme nicht.

 

Werner

 

Reflektierst Deine eigene Gedanken? ... ok .... mach es weiter ...

Geschrieben
vor 15 Stunden schrieb johannes12:

1. Mose 6:6

⁷ Und der HERR sprach: Ich will den Menschen, den ich geschaffen habe, von der Fläche des Erdbodens vertilgen, vom Menschen bis zum Vieh, bis zum Gewürm und bis den Vögeln des Himmels; denn es reut mich, dass ich sie gemacht habe.

1. Mose 6:7
 

.... ja, aber wie es sich weiter herausstellt, Noah wird doch erhalten bleiben ...

 

 

Geschrieben (bearbeitet)
vor einer Stunde schrieb johannes12:

⁷ Und der HERR sprach: Ich will den Menschen, den ich geschaffen habe, von der Fläche des Erdbodens vertilgen, vom Menschen bis zum Vieh, bis zum Gewürm und bis den Vögeln des Himmels; denn es reut mich, dass ich sie gemacht habe.

1. Mose 6:7
 

.... ja, aber wie es sich weiter herausstellt, Noah wird doch erhalten bleiben ...

 

 

.....und auch die Tiere. Dies wird ja oft vollkommen sozusagen "überlesen".

 

Ich finde auch, dass es eine besonders bewegende, ja erschütternde Stelle ist, wenn wir im 6. Kapitel des Buches Genesis lesen, als Gott mitansehen musste,...

 

"dass auf der Erde die Schlechtigkeit des Menschen zunahm und alles Sinnen und Trachten seines Herzens immer nur böse war. Da reute es den Herrn, auf der Erde den Menschen gemacht zu haben und es tat in seinem Herzen weh.... 

 

Man muss natürlich immer bedenken, dass wir eine Erzählung im mythischen Gewand haben. 

 

Vielleicht wird hier das "innere Ringen" in Gott selber erzählt, als er mitansehen musste, was aus seiner "freigelassenen" Schöpfung geschieht: Dass diese Freiheit - bis zum heutigen Tag - immer wieder zum abgrundtiefen Bösen missbraucht wird. Die Alternative für Gott: den Stecker komplett ziehen und die ganze Schöpfung schlicht zu "vernichten".... oder eben: die Freiheit, die er selber in die Schöpfung hineingelegt hat als sein "Gegenüber" mit allen Konsequenzen zu ertagen und erdulden: "Nie wieder" heißt es entsprechend in Genesis 9,11ff... ( vorher schon Genesis 8, 21.. )

 

Nochmals: die Geschichte der Arche Noah erzählt, dass es nicht nur um den Menschen geht, sondern auch die Tiere in der Schöpfung ein Bleiberecht haben.. .

bearbeitet von Cosifantutti

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