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Eucharistie


Tobi
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Würdest du bei einem evangelischen Abendmahl teilnehmen?  

59 members have voted

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Hallo zusammen,

ich bin neu in diesem Forum und habe mir interessiert fast alle bisher erschienenen Beiträge durchgelesen. Dabei ist mir folgende Frage in den Sinn gekommen, die ich in Form einer Umfrage verwirklicht habe.

 

LG Tobi

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was für unmögliche Antwortmöglichkeiten.

ich vermisse: Nein, weil mir die Einheit der Christen wichtig ist.

Edited by Edith
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Guest Juergen
was für unmögliche Antwortmöglichkeiten.

ich vermisse: Nein, weil mir die Einheit der Christen wichtig ist.

Ich vermisse:

Nein, Kekse kann ich auch woanders essen, den Leib des Herrn gibt es nur bei den Rechtgläubigen.

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Wie, liebe Edith, siehst du die Einheit zwischen Katholiken und Protestanten gestärkt, wenn du ein gemeinsames Abendmahl ablehnst?

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was für unmögliche Antwortmöglichkeiten.

ich vermisse: Nein, weil mir die Einheit der Christen wichtig ist.

Just diese Antwort habe ich auch vermisst.

 

Im übrigen ist die Fragestellung mißverständlich: teilnehmen würde ich an einem Abendmahlsgottesdienst selbstverfreilich, wenn ich eingeladen bin. Nur zum Abendmahl selbst würde ich nicht hinzutreten, weil ich damit ein falsches Zeichen setzen würde. Bei einem Abendmahlsgottesdienst im kleinen Kreise, wo alle Anwesenden meine Einstellung kennen, könnte ich sogar das tun, weil damit kein falscher Zeichen verbunden wäre.

 

Der Threadtitel ist nun ganz abwegig, weil das mit Eucharistie nun alles nichts zu tun hat.

 

@Jürgen: Nu ja, es muß ja für den Schlumpf nicht immer gleich ne eigene Kategorie sein.

Viele Protestanten, die ich kenne, verstehenh unter dem Abendmahl schon etwas mehr als Kekse essen.

Insofern sind solche Vorschläge nicht dienlich, gleich, aus welchen Motiven sie gemacht werden.

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Lieber Tobi,

erst mal Willkommen im Forum. Was ist denn Dein eigener Standpunkt? Ehrlich gesagt: ich kann hier auch nicht abstimmen, denn die Fragestellung ist mir nicht klar genug. Eine Abendmahlfeier habe ich auch schon mitgefeiert - allerdings ohne am Mahl teilzunehmen. Mir selber ist dabei schon klar, was ich täte, wenn ich es täte - aber ich will keinem ein Ärgernis sein. Es könnten ja Leute auf die Idee kommen, Eucharistie und Abendmahl wäre dasselbe.

 

Gruß,

Lucia

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Guest Juergen
Viele Protestanten, die ich kenne, verstehenh unter dem Abendmahl schon etwas mehr als Kekse essen.

Einbilden können sich die Protestanten viel. Dem widerspreche ich auch nicht.

 

Für mich wäre es aber nur ein Keks.

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Damit keine Missverständnisse entstehen: ich meine mit meiner Frage nicht nur das Mitfeiern, sondern wirklich auch die Teilnahme.

Ein wenig verwirrt bin ich unterdessen von Thomas' Antwort. Die Entscheidung, teilzunehmen oder auch nicht, von dem Kenntnis der anderen Leute über die eigene Einstellung abhängig zu machen, finde ich doch ein wenig suspekt. Damit suggerierst du, dass nicht deine eigene Überzeugung, vielmehr die Überzeugung anderer von dir dein Verhalten steuern.

Eine Frage an Jürgen: Wie definierst du Rechtgläubige?

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Ich habe die dritte Variante gewählt. Edith, Thomas und Lucia - genau aus den Gründen, die Ihr meint (vermute ich zumindest).

 

"Nicht verantworten" kann ich es aus folgenden Gründen:

 

  • Ich habe ein bestimmtes Verständnis von Eucharistie - und das beinhaltet etwas anderes, als das, was von evangelischen Christen beim Abendmahl gemeint ist. Abendmahlsfeier und Eucharistiefeier sind sich "äußerlich" aber so ähnlich, daß meine andere Haltung dabei nicht deutlich werden kann.
  • Damit könnte sowohl bei evangelischen als auch bei katholischen Christen der Eindruck entstehen, die Unterschiede seien mir unwichtig. Das könnte andere dazu verleiten, sich über diese Unterschiede keine Gedanken mehr zu machen.
  • Ökumene kann aber nur dann funktionieren, wenn alle Beteiligten über Verständnisunterschiede im klaren sind - eben, damit diese bewußt angegangen und langfristig behoben werden können. Werden sie bloß ignoriert, kommt es entweder zu einer "Scheingemeinschaft", die irgendwann um so brutaler aufbricht, oder die Beteiligten bemühen sich gar nicht mehr, die eigene Position richtig zu verstehen. Dann geht der eigene Glauben im Laufe der Zeit vor die Hunde.

Ich für mich allein könnte durchaus an einem ev. Abendmahl teilnehmen. Ich weiß ja, was ich da tue. Nur stellt sich dann ja auch die Frage, warum ich das tun sollte. Denn das, was ich in der Eucharistie suche, finde ich da nun einmal nicht.

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Damit keine Missverständnisse entstehen: ich meine mit meiner Frage nicht nur das Mitfeiern, sondern wirklich auch die Teilnahme.

Ein wenig verwirrt bin ich unterdessen von Thomas' Antwort. Die Entscheidung, teilzunehmen oder auch nicht, von dem Kenntnis der anderen Leute über die eigene Einstellung abhängig zu machen, finde ich doch ein wenig suspekt. Damit suggerierst du, dass nicht deine eigene Überzeugung, vielmehr die Überzeugung anderer von dir dein Verhalten steuern.

Eine Frage an Jürgen: Wie definierst du Rechtgläubige?

ich verstehe schon was er meint.

Für ihn ist das ein Keks.

Und da ist bei ihm auch keine Verwirrung zu befürchten.

 

Es ist aber wichtig, die anderen nich zu täuschen, und leider haben so wenige Leute Ahnung vom Unterschied, daß man sehr darauf achten muß, welches Zeichen man setzt.

 

Ich hätte prinzipiell auch kein Problem damit, einen Keks zu essen (mache ich öfter - ich meine, Kekse essen :blink: ) aber ... wie ist das eigentlich.

Sagt der Abendmahlspender, bevor er mir das Brot reicht (evangelisch) "der Leib Christi" ?

Dann könnte ich allerdings nicht "Amen" sagen..... was irgendwie blöd ist... also würde ich gar nicht erst vorgehen.

 

Sieht höflicher aus, als statt "Amen", "Nein" zu sagen, oder?

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Damit keine Missverständnisse entstehen: ich meine mit meiner Frage nicht nur das Mitfeiern, sondern wirklich auch die Teilnahme.

Ein wenig verwirrt bin ich unterdessen von Thomas' Antwort. Die Entscheidung, teilzunehmen oder auch nicht, von dem Kenntnis der anderen Leute über die eigene Einstellung abhängig zu machen, finde ich doch ein wenig suspekt. Damit suggerierst du, dass nicht deine eigene Überzeugung, vielmehr die Überzeugung anderer von dir dein Verhalten steuern.

Nein, so ist das nicht gemeint, Tobi.

 

Ich bin katholisch - daraus folgt, daß ich das katholische Eucharistieverständnis teile und ein evangelisches Abendmahl für mich keine Eucharistie ist - wohl aber ein gemeinsames Gebet mit evangelischen Christen eine Gemeinschaft stiften kann, deren Grund Christus ist, zu dem wir beten.

 

Das evangelische Abendmahl ist dann - wenn wir mal vom komplexeren Problem bei den Lutheranern abesheen - erst mal ein Stück Brot. Der Papst bat ja in der jüngsten Enzyklika die Katholiken nicht darum, fernzubleiben, weil dieses Brot schädlich wäre, sondern weil damit das irrige Zeichen gesetzt würde, daß das evangelische Abendmahl der katholischen Eucharistie entspreche. Das stimmt ja auch - und deshalb würde ich nicht hinzutreten. Wenn ich aber in einem kleinen Kreise davon ausgehen kann, daß alle wissen, daß ich das Abendmahl nicht für Eucharistie, warum sollte ich dann ein Stück Brot zurückweisen?

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Ich hätte prinzipiell auch kein Problem damit, einen Keks zu essen (mache ich öfter - ich meine, Kekse essen :blink: ) aber ... wie ist das eigentlich.

Sagt der Abendmahlspender, bevor er mir das Brot reicht (evangelisch) "der Leib Christi" ?

Dann könnte ich allerdings nicht "Amen" sagen.....

Ooops. Gute Frage, Edith. Das würde ich auch gerne wissen.

 

Und wenn ich Amen sagte, würde ich lügen..

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Guest Juergen
Ich hätte prinzipiell auch kein Problem damit, einen Keks zu essen (mache ich öfter - ich meine, Kekse essen :blink: ) aber ... wie ist das eigentlich.

Sagt der Abendmahlspender, bevor er mir das Brot reicht (evangelisch) "der Leib Christi" ?

Dann könnte ich allerdings nicht "Amen" sagen.....

Ooops. Gute Frage, Edith. Das würde ich auch gerne wissen.

 

Und wenn ich Amen sagte, würde ich lügen..

Man könnte es auch als Frage auffassen:

 

Der Leib Christi ? ---- Wohl nicht !

 

Aber ich meine die evangelischen Pfarrer sagen meist eh' etwas anderes.

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Der Leib Christi ? ---- Wohl nicht !

 

Aber ich meine die evangelischen Pfarrer sagen meist eh' etwas anderes.[/size][/font]

und was sagen die da so?

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Hallo!

 

Evangelen hier?

 

 

Bitte um Beantwortung der Frage, was der Abendmahlsspender dem Empfänger sagt, wenn er Brot/Wein reicht.

 

 

Danke!

 

(Oder wollt IHn ne formale Frage in F&A?)

Edited by Edith
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Tifs ist wohl grad' nicht im Lande und "jakob", der seine Frau fragen könnte, auch nicht - frag mal besser bei F&A, sonst geht's unter.

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Guest Juergen
Hallo!

 

Evangelen hier?

 

 

Bitte um Beantwortung der Frage, was der Abendmahlsspender dem Empfänger sagt, wenn er Brot/Wein reicht.

Wahlweise vermutlich:

 

Piep, piep, piep, Jesus hat dich lieb, Mahlzeit!

Piep, piep, piep, Jesus hat dich lieb, Prost!

 

(Die können sich so lange Spendeformeln erlauben, da ja meist nicht viele kommen; daher auch das Lied: "Liebster Jesu wie sind vier")

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Wahlweise vermutlich:

 

Piep, piep, piep, Jesus hat dich lieb, Mahlzeit!

Piep, piep, piep, Jesus hat dich lieb, Prost!

 

(Die können sich so lange Spendeformeln erlauben, da ja meist nicht viele kommen; daher auch das Lied: "Liebster Jesu wie sind vier")

also... nun seid nicht so giftig.

A bisserl Respekt darfs schon sein. Erwarten wir von den Evangelen ja auch, oder?

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weberknecht

Aus: www.evangelische-liturgie.de:

 

 

5. Sonntag nach Trinitatis (grün) - Der rettende Ruf

 

Predigttext: Lukas 5, 1-11 (I): Von nun an wirst du Menschen fangen

Schriftlesung: 1. Mose 12, 1-4 (II): Geh aus deinem Vaterland

 

Eröffnung

Unsere Hilfe steht im Namen des Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat, der Bund und Treue hält ewiglich, der nicht losläßt das Werk seiner Hände.Amen.

Gott hat uns aus der Alltäglichkeit zur Feier des Gottesdienstes zusammengeführt. Seine Gegenwart dürfen wir erfahren: Hier sollen wir einer ewigen Heimat gewiß werden. Den vielfältigen Ansprüchen, die täglich auf uns einstürmen, müssen wir nicht erliegen. Wir sind gerufen in die Gemeinschaft der Heiligen. Gebe Gott, daß wir werden, was wir sind: Menschen, die aus der Berührung durch ihn eine feste Lebensgrundlage finden, die aus dem Blick auf Christus anders leben können als es in dieser Zeit üblich ist, die gestärkt durch den Heiligen Geist, die Hoffnung nicht verlieren. (a)

 

Votum und Psalm

Herr, du hast mich überredet, und ich habe mich überreden lassen. Du bist mir zu stark gewesen und hast gewonnen; (aber ich bin darüber zum Spott geworden täglich, und jedermann verlacht mich.)Jer 20,7

Psalm 73 - Dennoch bleibe ich stets an dir (EG 733)

 

Tagesgebet

Beten wir in der Stille zu Gott, der uns in Christus zum Leben ruft: - Stille -

Das Wort deiner Gnade, Gott, macht frei davon, großtun zu müssen mit unserer Tüchtigkeit, unseren Vorzügen und Leistungen. Wir gehören einfach in den großen Kreis aller deiner Geschöpfe. Dankbar für die Fülle deiner Gaben bitten wir: Hilf uns in der Gemeinschaft des Glaubens einander zu ermutigen und uns zu freuen am Geschenk deiner Liebe in Jesus Christus, unserm Bruder und Herrn. (:blink:

 

Lobpreis / Bekenntnis

Der Herr läßt sein Heil kundwerden; vor den Völkern macht er seine Gerechtigkeit offenbar. Ps 98,2 Im Vertrauen auf Christi Verheißung glauben und bezeugen wir:

Seligpreisungen - Selig sind, die da geistlich arm sind (EG 760)

 

Fürbitten

Gott, mit deinem mächtigen Wort willst du auf dieser Erde wirken durch Menschen, die auf dich hören. öffne unsere Ohren für deine Botschaft und bereite unser Herz, daß wir tun, was du vorhast, und gehen, wohin uns die Nachfolge Jesu führt. Wir rufen dich an:

R: Kyrie eleison.

Du hast uns gerufen und gesandt zu den Menschen, die wir antreffen auf unseren Wegen. Du hast dein Werk in unsere Hände gelegt und dein Wort in unseren Mund gegeben. Sei unter uns gegenwärtig mit deiner Liebe. Wir rufen dich an:

R: Kyrie eleison.

Hilf uns um der Menschen willen, ein Zeugnis deiner Demut zu werden und Zeichen deiner Güte zu setzen. Hilf uns zum Tragen. Hilf uns, zu verzeihen. Hilf uns, zu trösten. Wir rufen dich an:

R: Kyrie eleison.

Mach licht die Dunkelheiten dieser Welt. Führe uns zur Klarheit, wo Macht mißbraucht wird und Verhältnisse undurchschaubar gehalten werden. Laß unsere Hoffnung glaubwürdig sein. Vergib den Schuldigen. Stärke die Müden und Abgekämpften. Wir rufen dich an:

R: Kyrie eleison.

Bestätige und weite unser Vertrauen. überwinde Angst und Zweifel. Begleite die Bedrohten. Sei nahe den Kranken. Tröste die Sterbenden. Erwecke die Toten. Laß kommen dein Reich. Wir rufen dich an: ©

R: Kyrie eleison.

 

Sendungswort

Aus Gnade seid ihr selig geworden durch Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gnade ist es. Eph 2,8.

 

 

 

*

 

 

* Eingeständnis und Zusage

Christus Jesus kommt auf uns zu. Er sucht die Menschen auf. Er will ihnen helfen und sie auf seinen Weg führen. Wir aber verbringen unsere Tage eher ohne ihn. Wir sind von so vielem anderen erfüllt: von Unruhe, von Sorge um den Alltag, von der Unfähigkeit auf ihn zu hören und mit seinem Auftrag ernst zu machen. Bitten wir darum Gott, daß er uns darüber hinausbringe. Bitten wir um seine Gnade: (f)

=

Christus spricht: Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und bestimmt, daß ihr hingeht und Frucht bringt und eure Frucht bleibt, damit, wenn ihr den Vater bittet in meinem Namen, er‘s euch gebe.Joh 15,16

 

* Kyrie-Litanei

Ewiger, du unser Gott. Du weißt, wer wir sind: Menschen mit gutem und Menschen mit schlechtem Gewissen, zufriedene und unzufriedene, sichere und unsichere Leute, Christen aus überzeugung und Gewohnheitschristen, gläubig oder mit Vorbehalten oder voller Zweifel. Wir rufen dich an:

R: Kyrie eleison.

Und du, Gott, weißt auch, wo wir herkommen: Aus einem weiten Kreis von Verwandten, Bekannten und Freunden oder aus großer Einsamkeit - aus ruhigem Wohlstand oder aus allerhand Verlegenheit und Bedrängnis - aus geordneten Familien oder aus gespannten oder zerstörten Verhältnissen - aus dem engen Kern oder vom Rande der christlichen Gemeinde. Wir rufen dich an:

R: Kyrie eleison

Nun aber stehen wir alle vor dir: In aller Ungleichheit darin gleich, daß wir vor dir und untereinander im Unrecht sind - daß wir alle vergänglich sind und sterben müssen - daß wir ohne deine Gnade verloren wären. Wende uns dein Erbarmen zu in deinem Sohn; daß wir offen werden für dein Wort und zuversichtlich dich preisen. Wir rufen dich an:

R: Kyrie eleison (e)

 

* Bereitung

Einst wurde Abraham von Melchisedek, dem König in Salem und Priester des Höchsten, im verheißenen Land begrüßt mit Brot und Wein und wurde durch ihn gesegnet von Gott, der Himmel und Erde gemacht hat. Wir bringen Brot und Wein, Gaben der Schöpfung und der menschlichen Arbeit vor Gottes Angesicht und bitten: Er schenke uns die Fülle der Verheißung und gewähre uns Anteil am Brot des ewigen Friedens und am Kelch der Versöhnung durch Christus, unsern Bruder und Herrn. (i)

 

* Präfation

In Wahrheit ist es würdig und recht ,/

unser Dienst und unsere Freude, /

+ daß wir dir, ewiger Gott, und deiner Gnade danken.

Hier und jetzt, zu jeder Zeit und an allen Orten bist du zu preisen /

+ und mit allem, was wir sind und haben, zu ehren

Denn du scheust dich nicht, ein Gott der Menschen zu heißen /

+ und zeigst immer von neuem dein Erbarmen.

Du hast dir ein Volk erwählt auf Erden /

+ und uns herausgerufen zur Gemeinschaft deiner Kirche

Darum singen wir dir mit deiner ganzen Schöpfung /

Darum stehen wir in der Schar derer, die dich bezeugen seit Anbeginn der Welt /

Darum loben wir dich mit allen, die von deiner Versöhnung leben, /

+ und bekennen mit der ganzen Schar deiner Engel ohne Ende:(g)

Heilig, heilig, heilig ..

 

* Abendmahglsgebet

Ja, heilig bist du, Gott, mächtig über Himmel und Erde. So sehr hast du die Welt geliebt, daß du deinen eingeborenen Sohn gabst, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Und wie er - Christus - die Seinen geliebt hat, die in der Welt waren, so liebte er auch bis zur Vollendung:

Einsetzungsworte

So feiern wir das Gedächtnis deines Sohnes und danken dir für die Versöhnung, die du, Gott, durch ihn für uns gestiftet hast. - In seinem Namen bitten wir: Sende deinen Heiligen Geist in unsere Mitte. Laß uns empfangen das Brot des Lebens und den Kelch des Heils, Freundschaft und Verstehen, Leben in Fülle, dein großes Erbarmen. - Mach uns frei von Angst und Verbitterung, frei für alle, die du uns zu Nächsten machst, daß unsere Hände den Frieden aufbauen und unsere Herzen Raum geben der Versöhnung. Laß anbrechen dein Reich und beschleunige die Zeit deiner Zukunft, die neue Schöpfung, wo du uns das Licht bist und alles in allem durch ihn, Christus, unsern Bruder und Herrn. (h)

 

* Dankgebet

Wir danken dir, Gott, für deine Gaben: Verborgen in Brot und Wein schenkst du uns die Gegenwart deines Sohnes. So öffne uns auch sonst die Augen für dein verborgenes Wirken. Laß uns inmitten von Bedrängnis und Not deine Nähe erkennen und führe uns auf dem Weg des Lebens, daß wir voll Vertrauen Christus folgen, deinem Sohn, unserm Bruder und Herrn. (i)

 

--------------------------------------------------------

Zur Abendmahlsausteilung heisst es z.B.:

 

Das Brot des Lebens - für Dich hingegeben.

Der Kelch des Heiles - für Dich hingegeben.

 

Oder so :blink:

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Guest Juergen

Jetzt mal ernsthaft.

 

Aus: Dietrich Stollberg: Liturgische Praxis. Kleines evangelischen Zeremoniale. Göttingen, 1993; S. 73.

Während der Austeilung sprechen die Austeilenden entweder bei jeder einzelnen Hostie "Christi Leib für dich gegeben" und bei jedem Darreichen des Kelches das entsprechende Votum oder sie gehen die Reihe durch, indem sie verschiedene biblische Voten (z.B. Johannes 14,6 oder 15,5) rezitieren oder sie verwenden andere agendarische Spendeformeln.
Edited by Juergen
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Beim "Christi Leib für Dich gegeben" hätte ich noch viel mehr Bedenken.

 

Damit ist der Fall klar - das geht nicht mal im kleinen Kreis. Das ist noch eindeutiger unmöglich, als ich es angenommen hatte.

 

Gut, daß wir drüber geredet haben.

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Also bei uns in der SELK (Selbst. Ev. Luth. Kirche) heißt es:

 

1. Dies ist der wahre Leib unseres Herrn Jesus Christus. Er bewahre Dich und stärke dich zum ewigen Leben.

 

2. Dies ist das wahre Blut unseres Herrn Jesus Christus. Es bewahre Dich und stärke dich zum ewigen Leben.

 

Da wir im Gegensatz zum zeitgenössischen Katholizismus die Realpräsenz noch ernstnehmen haben wir die knieende Mundkommunion beibehalten. Den Seitenhieb bzgl. des "Keksessens" von manchen kann ich mir deshalb nicht verkneifen.

 

Eurer Reden empfinde ich etwas respektlos.

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