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Geschrieben
vor 18 Stunden schrieb Werner001:

Was die rk Definition von Sünde betrifft, dürfte ein Bischof weitaus höhere Kompetenz besitzen als ein erklärter Nicht-Katholik wie du

 

Werner

 

Erstens bin ich kein "erklärter Nicht-Katholik" und zweitens hat ein Bischof nicht die Kompentenz, Dinge hinsichtlich Sünde zu erklären, die der Glaubenslehre widersprechen, denn er selbst ist weder die Tradition noch das Lehramt.

 

Geschrieben
vor 38 Minuten schrieb SteRo:

 

Erstens bin ich kein "erklärter Nicht-Katholik" und zweitens hat ein Bischof nicht die Kompentenz, Dinge hinsichtlich Sünde zu erklären, die der Glaubenslehre widersprechen, denn er selbst ist weder die Tradition noch das Lehramt.

Natürlich ist der Bischof das Lehramt in seiner Diözese, bzw. er übt es aus. Das Lehramt ist kein abstrakter Begriff, sondern eine an konkrete Personen in einem begrenzten Rahmen übertragene Verantwortung. 

Geschrieben
vor 1 Minute schrieb OneAndOnlySon:

Natürlich ist der Bischof das Lehramt in seiner Diözese, bzw. er übt es aus. Das Lehramt ist kein abstrakter Begriff, sondern eine an konkrete Personen in einem begrenzten Rahmen übertragene Verantwortung. 

 

Ja ja, es ist schon so, dass er das Lehramt "ausübt". Aber er ist es nicht. Als Überbringer der Botschaft ist er Vertreter des Lehramtes. Es obliegt nicht dem individuellen Bischof Gottes Offenbarung zu präsentieren ohne zu beachten, was das Lehramt präsentiert.

 

 

Geschrieben
Am 19.8.2026 um 16:38 schrieb SteRo:

 

Wird nichts ändern.

 

Die grün-woken Bischöfe werden das obligatorische Schreiben aus dem Vatikan wie immer ignorieren, ihren Gender-Wahnsinn in den Schulen weitertreiben und behaupten der Papst stehe voll und ganz hinter ihnen. Der Vatikan wird zusehen und nichts machen. Alles wie immer eben.

 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 13 Stunden schrieb Guppy:

 

Wird nichts ändern.

 

Die grün-woken Bischöfe werden das obligatorische Schreiben aus dem Vatikan wie immer ignorieren, ihren Gender-Wahnsinn in den Schulen weitertreiben und behaupten der Papst stehe voll und ganz hinter ihnen. Der Vatikan wird zusehen und nichts machen. Alles wie immer eben.

 

 

Vermutlich hast du recht. Da nützt auch Robert's hehrer Appell "zu dienen und nicht Macht auszuüben" nichts, zumal er selbst sich fragen muss, wem oder was er eigentlich dient, wenn er den Glauben nicht aktiv verteidigt, sondern nur dann aktiv wird (-> siehe Piusse), wenn seine Macht infrage gestellt wird. Bei den deutschen Bischöfen ist wenigstens klar wem/was sie dienen.

 

bearbeitet von SteRo
Geschrieben

Mehrheit laut Umfrage gegen islamisches Freitagsgebet auf Ortseingangsschildern

 

Zwar eine bundesweite Umfrage, da aber Anlass Vorkommnisse im Bistum Augsburg sind, stell ich's hierein.

 

Die Frage lautete: „Wie stehen Sie zur folgenden Aussage? Hinweisschilder an Ortseingängen sollten neben christlichen Gottesdiensten auch auf muslimische Freitagsgebete hinweisen.“

 

Die Frage zielt also indirekt drauf ab, ob die Befragten der Meinung sind, dass Staat und öffentliche Verwaltung religionsüberparteilich agieren sollten.

Warum es von bundensweitem Interesse sein sollte, was die Penzberger tun, entzieht sich meinem Verständnis. Aber das ist nun mal das Geschäftsmodell dieser sog. "Meinungs-Institute".

Wie gestern gelesen, sind in Penzberg mittlerweile alle Schilder mit Hinweis auf das muslimische Freitagsgebete mit schwarzer Farbe beschmiert worden.

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb SteRo:

sondern nur dann aktiv wird (-> siehe Piusse), wenn seine Macht infrage gestellt wird.

Seine Macht ist heiliger, von Gott geoffenbarter Glaube. Wusstest du das nicht? Der Heilige Geist hat das geoffenbart, wer es in Frage stellt, ist vom wahren christlichen Glauben vollkommen abgefallen 

 

Werner

Geschrieben

Gutes Interview mit Bischof Wilmer in der Faz, leider Bezahlteil.

Auf katholisch.de wird es leider nur paraphrasiert. 
Unvermeidlich wohl gleich die Frage zur AfD, aber da steht auch der mir wichtigste Satz:

Quote

…Dürfen Katholiken diese Partei wählen?

Die Zeiten sind vorbei, in denen jemand sagt: Du kannst nur das oder das tun. Wir leben in einer mündigen Gesellschaft. …


Und zum „Synodalen Weg“ inkl. „Handreichung“:

Quote

Mein Eindruck ist – und Papst Leo hat es auch klar gesagt –, dass über diese Frage die katholische Kirche doch nicht zerbrechen möge. Ich glaube, dass es auch aus römischer Sicht darum geht, wie wir Menschen gut pastoral begleiten können. Gleichzeitig haben wir dabei auch unterschiedliche kulturelle Gegebenheiten und Gepflogenheiten zu respektieren. Und dann haben wir die Bistümer vor Ort mit Verantwortlichen. Ich bin der festen Überzeugung, dass auch Rom den jeweils Verantwortlichen vertraut und ihnen zutraut, mit Blick auf die Situation vor Ort und auf die Weltkirche richtige Entscheidungen zu treffen.


Und Kirche in Deutschland an sich (inkl. der Frage nach Austrittszahlen:

Quote

Ich möchte nur sagen: Die Messung ist nicht hinreichend. Mir fehlt der Maßstab Jesu, des Evangeliums. Es gibt noch eine andere Definition von Kirche.

Und die wäre?

Es wäre vermessen, Kirchenzugehörigkeit nur daran zu messen, wie die deutsche Institution verfasst ist. Es geht nicht nur um die Frage, wer sonntags zur Kirche geht, wer sich taufen und kirchlich trauen lässt. Es ist richtig, das alles zu fragen. Zusätzlich möchte ich dazu einladen, auch zu messen, wer und wie viele Menschen in Deutschland Hungrigen zu essen geben, die sich nach Brot, aber auch nach Sinn und Erfüllung sehnen. Wer besucht Kranke? Wie viele kümmern sich um Obdachlose?

 

Geschrieben

„Staatsbürgerliche Pflicht“: Bischof Voderholzer nimmt wieder an „Marsch für das Leben“ teil

 

„Ich halte es für meine staatsbürgerliche Pflicht, denen eine Stimme zu geben, die selbst noch keine oder keine mehr haben.“

 

Unter der Maßgabe der Wahrung der verfassungsrechtlich festgeschriebenen Menschenwürde kann man durchaus von "staatsbürgerlicher Pflicht" reden. Ist wohl auch ratsam hier nicht so sehr den Glauben in den Fokus zu stellen, wenn man auch außerhalb der Gemeinde wirksam sein will.

Geschrieben (bearbeitet)

„Wir haben nicht geschwiegen“: Bischof Wilmer äußert sich zum Thema Leihmutterschaft

 

Mir geht's jetzt aber nicht um die Leihmutterschaft, sondern um was anderes in dem Artikel:

 

Mit Blick auf die Segnung homosexueller Verbindungen sagte Wilmer im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen zur Kritik aus dem Vatikan: „Mein Eindruck ist – und Papst Leo hat es auch klar gesagt –, dass über diese Frage die katholische Kirche doch nicht zerbrechen möge.

Ich glaube, dass es auch aus römischer Sicht darum geht, wie wir Menschen gut pastoral begleiten können. Gleichzeitig haben wir dabei auch unterschiedliche kulturelle Gegebenheiten und Gepflogenheiten zu respektieren. Und dann haben wir die Bistümer vor Ort mit Verantwortlichen. Ich bin der festen Überzeugung, dass auch Rom den jeweils Verantwortlichen vertraut und ihnen zutraut, mit Blick auf die Situation vor Ort und auf die Weltkirche richtige Entscheidungen zu treffen.“

(Hervorhebung durch mich)

 

 

Man kann sehr gut erkennen wie die von Robert, dem Bischof von Rom und Papst, gesetzten Maßstäbe gerne von Wilmer aufgenommen werden. Denn von Robert ist tatsächlich  in der Presse überliefert:

Gleichzeitig betonte der Pontifex, er halte es „für sehr wichtig zu verstehen, dass es bei der Einheit oder Spaltung der Kirche nicht um sexuelle Fragen gehen sollte.

Wir neigen dazu zu denken, dass, wenn die Kirche über Moral spricht, das einzige moralische Thema das der Sexualität ist. Ich glaube aber, dass es in Wirklichkeit viel größere, wichtigere Themen gibt, wie Gerechtigkeit, Gleichheit, die Freiheit von Männern und Frauen, Religionsfreiheit – all das hätte Vorrang vor diesem speziellen Thema.“

(Hervorhebung durch mich)

Was diese Äußerungen Roberts vermissen lassen ist eine Erläuterung, wie es sein kann, dass die Kirche, die sich darauf beruft unfehlbar Gottes Offenbarung präsentiert zu haben, nun ihre eigene Präsentation hinsichtlich der Sexuallehre nicht so wichtig nehmen kann, obgleich sie diese doch über Jahrhunderte als Gottes Offenbarung ausgegeben hatte.

Oder anders ausgedrückt: Welches Ausmaß an Abweichung von der Offenbarung Gottes ist eigentlich zugunsten der Einheit der Kirche zulässig? Ab wann geht es an die Substanz der Kirche?

 

Zurück zum Artikel über Wilmer:

Auch das Nachhaken – „Sie lassen solche Segensfeiern für homosexuelle Paare also in Ihrem Bistum zu, wollen aber nicht weiter darüber reden“ – antwortete Wilmer: „Ich bin dafür, dass wir das Evangelium verkünden, mit Freude, mit Zuwendung und mit Herz.“

Auch hier hat Wilmer einen von Robert gesetzten Maßstab gerne übernommen. Denn als Robert dabei ertappt wurde wie er Politik betrieben hat, hat auch dieser weit von sich gewiesen, dass er Politik machen würde, denn er verkünde ja nur das Evangelium.

bearbeitet von SteRo

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