SteRo Geschrieben 26. Juli Melden Geschrieben 26. Juli (bearbeitet) vor 1 Stunde schrieb Guppy: Das Beispiel Marx steht ja auch wieder stellvertretend dafür, was in der Kirche falsch läuft. ... Bischof ... Papst ... Im weltlichen Zusammenhang würde man sowas wohl als absolutes Führungsversagen auf allen Ebenen bezeichnen. Im Falschen kann es kein Richtiges geben. Aber warum sollte das die Rechtgläubigen anfechten? Warum überbewerten, was von Menschen kommt? Es gibt diese Unkultur, Vertreter einer Tradition, die mal Überbringer von Offenbarung war, als Offenbarende in die Pflicht nehmen zu wollen. Aber sie sind nur die Laufburschen, die stolpern und Termine verpassen und sich daneben benehmen. Lasst uns für sie beten. bearbeitet 26. Juli von SteRo Zitieren
Merkur Geschrieben 26. Juli Melden Geschrieben 26. Juli Am 25.7.2026 um 09:40 schrieb SteRo: „Wie erklären wir den offenkundigen Widerspruch Ihrer Handreichung zu Fiducia supplicans, oder gilt Fiducia supplicans in unserer Erzdiözese nicht mehr?“, Sollte ein Vorgesetzter einen in diesem Ton gehaltenen offenen Brief einer Gruppe von Mitarbeitern öffentlich beantworten? Im Normalfall wohl eher nicht. Zitieren
Frank Geschrieben 26. Juli Melden Geschrieben 26. Juli Am 25.7.2026 um 15:47 schrieb Guppy: Mal sehen, ob Genosse Marx sich überhaupt dazu äussern wird. Vermutlich nicht. Aktuell ist er noch schwer damit beschäftigt, das Thema Leihmutterschaft/Menschenhandel totzuschweigen, aus Angst vor Liebesentzug durch den grün-woken Mainstream. Wozu sollte er? Es steht alles nötige in dem Brief, mit dem er "Segen gibt der Liebe Kraft" für sein Bistum eingeführt hat. Frei mit meinen Worten: "Wenn angeklopft wird, dann macht was da im Papier steht." Zitieren
rorro Geschrieben 26. Juli Melden Geschrieben 26. Juli (bearbeitet) vor 15 Minuten schrieb Frank: "Wenn angeklopft wird, dann macht was da im Papier steht." Womit man sich aber bekanntlich gegen den Willen der Weltkirche stellt. Das ist ja das Problem der Priester, die ihr Anliegen vorbringen. Sollen sie etwas mittragen müssen, was der Papst explizit nicht will. Darum geht es. Übrigens: "Die Antwort von Kardinal Reinhard Marx an 26 kritische Priester des Erzbistums München und Freising ging kurz nach Redaktionsschluss der Die Tagespost im Juli 2026 ein. Darin teilt der Erzbischof mit, dass er die Punkte zur Kenntnis nehme, und schlägt eine einjährige Phase vor." Das hatte ich auch gelesen. Es soll eine einjährige Erprobungsphase geben und die Handreichung sei nicht verbindlich. Wirklich Antworten hat er nicht gegeben. Ich hoffe er will es nicht aussitzen. Und der Brief der 26 wurde veröffentlicht, um den Antwort-Druck zu erhöhen. Mit Erfolg. Also teilweise, denn eine wirkliche Antwort ist das ja nicht... bearbeitet 26. Juli von rorro Zitieren
Merkur Geschrieben 26. Juli Melden Geschrieben 26. Juli Das müssen sie ja nicht. Das steht doch ausdrücklich drin: Zitat Seelsorger*innen, die dennoch zu der Überzeugung gelangen, eine Segnung nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren zu können oder sich diesbezüglich unsicher sind, sollen das um Segen bittende Paar an unterstützende Personen (z. B. Beauftragte für Queer-Seelsorge, Ehe- und Familienpastoral der Diözese) vermitteln. 1 Zitieren
rorro Geschrieben 26. Juli Melden Geschrieben 26. Juli Gerade eben schrieb Merkur: Das müssen sie ja nicht. Das steht doch ausdrücklich drin: Zitat Seelsorger*innen, die dennoch zu der Überzeugung gelangen, eine Segnung nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren zu können oder sich diesbezüglich unsicher sind, sollen das um Segen bittende Paar an unterstützende Personen (z. B. Beauftragte für Queer-Seelsorge, Ehe- und Familienpastoral der Diözese) vermitteln. Man kann guten Gewissens kaum jemanden an Stellen verweisen, die etwas tun, was man selbst für falsch hält. Das wäre so, als würde man mich als Arzt verpflichten, an Sterbehilfe-Ärzte zu verweisen. Absurd. 2 Zitieren
Guppy Geschrieben 26. Juli Melden Geschrieben 26. Juli vor 36 Minuten schrieb Frank: Wozu sollte er? Weil offenbar einige Priester und Laien in seinem Bistum im Unklaren darüber sind. Sollte doch für einen Bischof kein Problem sein zu erläutern, wie sich von ihm angeordnete Segnungen mit dem Verbot entsprechender Segnungen durch Rom in Einklang bringen lassen sollen, oder? Zitieren
nannyogg57 Geschrieben 26. Juli Melden Geschrieben 26. Juli vor 7 Stunden schrieb nannyogg57: Die Pharisäer waren besser als ihr Ruf. Mich ärgert, dass du den Begriff "Pharisäer" abwertend benutzt. Zitieren
Merkur Geschrieben 26. Juli Melden Geschrieben 26. Juli vor 2 Stunden schrieb rorro: Man kann guten Gewissens kaum jemanden an Stellen verweisen, die etwas tun, was man selbst für falsch hält. Das wäre so, als würde man mich als Arzt verpflichten, an Sterbehilfe-Ärzte zu verweisen. Absurd. Das ist dann halt ein irrendes Gewissen. Rechtfertigt natürlich keine Insubordination gegenüber dem Ortsordinarius, dem man Ehrfurcht und Gehorsam versprochen hat. Zitieren
rorro Geschrieben 26. Juli Melden Geschrieben 26. Juli vor einer Stunde schrieb Merkur: Das ist dann halt ein irrendes Gewissen. Rechtfertigt natürlich keine Insubordination gegenüber dem Ortsordinarius, dem man Ehrfurcht und Gehorsam versprochen hat. Darum geht es ja in dem Brief und diese Fragen hätten die Priester gerne von ihrem Bischof beantwortet bekommen. Scheint er aber entweder nicht gewillt oder nicht in der Lage zu sein… Zitieren
Merkur Geschrieben 27. Juli Melden Geschrieben 27. Juli vor 9 Stunden schrieb rorro: Scheint er aber entweder nicht gewillt oder nicht in der Lage zu sein… Woran mag das wohl liegen? Zitieren
rorro Geschrieben 27. Juli Melden Geschrieben 27. Juli vor 29 Minuten schrieb Merkur: Woran mag das wohl liegen? Das wird man ihn fragen müssen. Zitieren
SteRo Geschrieben 27. Juli Melden Geschrieben 27. Juli Bischöfe sind auch nur Gläubige auf dem Pilgerweg. Da gibt's Intellektuelle, Karrieristen, welche die von Allen geliebt sein wollen, Manager, Theologieprofessoren und ein paar wahre Hirten gibt's sicher auch. Die vielen Nicht-Hirten, die es gibt, sind das Kreuz der Rechtgläubigen, welches diese gerne auf sich nehmen ohne zu verzagen oder zu hadern. Zitieren
nannyogg57 Geschrieben 27. Juli Melden Geschrieben 27. Juli Ich bin mit meinem Hirten sehr zufrieden! 1 Zitieren
SteRo Geschrieben 27. Juli Melden Geschrieben 27. Juli vor 1 Stunde schrieb nannyogg57: Ich bin mit meinem Hirten sehr zufrieden! Wäre auch nicht gut, wenn du wegen deines "Hirten" unzufrieden wärst. Denn das würde ja bedeuten, dass du die Kreatur und ihre Limitiertheit über den Glauben stellen würdest. Zitieren
nannyogg57 Geschrieben 27. Juli Melden Geschrieben 27. Juli Ich kann, bedauerlicherweise, deiner Logik nicht folgen ... [verwirrt] ... Zitieren
Frank Geschrieben 28. Juli Melden Geschrieben 28. Juli Am 26.7.2026 um 19:34 schrieb rorro: Am 26.7.2026 um 19:32 schrieb Merkur: Das müssen sie ja nicht. Das steht doch ausdrücklich drin: Zitat Seelsorger*innen, die dennoch zu der Überzeugung gelangen, eine Segnung nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren zu können oder sich diesbezüglich unsicher sind, sollen das um Segen bittende Paar an unterstützende Personen (z. B. Beauftragte für Queer-Seelsorge, Ehe- und Familienpastoral der Diözese) vermitteln. Expand Man kann guten Gewissens kaum jemanden an Stellen verweisen, die etwas tun, was man selbst für falsch hält. Das wäre so, als würde man mich als Arzt verpflichten, an Sterbehilfe-Ärzte zu verweisen. Absurd. Mit Verlaub, die schlechtesten Ärzte (auch die schlechtesten Pflegekräfte) stülpen ihren Patienten ihr Wertesystem ungefragt über. Wenn ich Sterbehilfe wollen würde dann ist es dein Job sie mir - soweit es das Gesetz erlaubt - sie mir zu geben oder mich an einen Kollegen zu verweisen der dies tut (sorry, mach ich nicht - Gewissensgründe - aber mein Kollege Klaus-Dieter) Das einzige was hier absurd ist, ist deine Vorstellung deine Übergriffigkeit wäre legitim Zitieren
Shubashi Geschrieben 28. Juli Melden Geschrieben 28. Juli 18 minutes ago, Frank said: Mit Verlaub, die schlechtesten Ärzte (auch die schlechtesten Pflegekräfte) stülpen ihren Patienten ihr Wertesystem ungefragt über. Wenn ich Sterbehilfe wollen würde dann ist es dein Job sie mir - soweit es das Gesetz erlaubt - sie mir zu geben oder mich an einen Kollegen zu verweisen der dies tut (sorry, mach ich nicht - Gewissensgründe - aber mein Kollege Klaus-Dieter) Das einzige was hier absurd ist, ist deine Vorstellung deine Übergriffigkeit wäre legitim Im Prinzip stimme ich mit Dir überein, ein guter Arzt oder Therapeut wird sich allerdings immer bemühen, bestmöglich zu helfen oder zu beraten. Hinter dem Wunsch „ich will sterben“ steckt häufig erstmal der Wunsch „ich will Hilfe“, und darin ist unsere medizinische Versorgung lange nicht so gut, wie es erforderlich wäre. Einfach nur an jemand anderen weiterzuvermitteln, der genau das will, was Patient will, ist daher vermutlich etwas zu kurz gegriffen - niemand glaubt z.B. bei einem Suchtkranken, dass mehr Suchtmittel die Lösung wären. Herauszufinden, an was der Patient wirklich leidet, wäre in meinen Augen immer noch Hilfe, keine Übergriffigkeit. (Wenn ich einen Patienten nach einem Unfall übergebe, und er ihr im Vertrauen gestanden hat, dass der Unfall eigentlich ein Suzidversuch war, soll ich es dann nicht an Arzt oder Schwester weitergeben? Ich hatte mal so einen Fall, er hat mich sehr beschäftigt, aber mein „Vertrauensbruch“ war meiner Meinung nach immer noch richtig. Ein doofes Gefühl bleibt trotzdem.) Zitieren
rorro Geschrieben 28. Juli Melden Geschrieben 28. Juli vor 32 Minuten schrieb Frank: Mit Verlaub, die schlechtesten Ärzte (auch die schlechtesten Pflegekräfte) stülpen ihren Patienten ihr Wertesystem ungefragt über. Wenn ich Sterbehilfe wollen würde dann ist es dein Job sie mir - soweit es das Gesetz erlaubt - sie mir zu geben oder mich an einen Kollegen zu verweisen der dies tut (sorry, mach ich nicht - Gewissensgründe - aber mein Kollege Klaus-Dieter) Das einzige was hier absurd ist, ist deine Vorstellung deine Übergriffigkeit wäre legitim Tja, ich bin eben kein Mitläufer. Ich beteilige mich nicht am Töten. Auch nicht durch „Weiterleiten“. Mein „Job“ wird durch den ärztlichen Ethos beschrieben. Sicher nicht durch Dich oder irgendwelche Politiker. 1 Zitieren
SteRo Geschrieben 28. Juli Melden Geschrieben 28. Juli vor 14 Stunden schrieb nannyogg57: Ich kann, bedauerlicherweise, deiner Logik nicht folgen ... [verwirrt] ... Du solltest nicht wegen einem Bischof oder Papst glauben oder wegen einem Bischof oder Papst nicht glauben. Der rechte Glaube kann nicht auf einer Kreatur gründen. Zitieren
nannyogg57 Geschrieben 28. Juli Melden Geschrieben 28. Juli vor 6 Stunden schrieb SteRo: Du solltest nicht wegen einem Bischof oder Papst glauben oder wegen einem Bischof oder Papst nicht glauben. Der rechte Glaube kann nicht auf einer Kreatur gründen. Habe ich das geschrieben? Dass ich wegen meines Hirten glauben würde? Zitieren
Higgs Boson Geschrieben 28. Juli Melden Geschrieben 28. Juli vor 12 Stunden schrieb Frank: Mit Verlaub, die schlechtesten Ärzte (auch die schlechtesten Pflegekräfte) stülpen ihren Patienten ihr Wertesystem ungefragt über. Wenn ich Sterbehilfe wollen würde dann ist es dein Job sie mir - soweit es das Gesetz erlaubt - sie mir zu geben oder mich an einen Kollegen zu verweisen der dies tut (sorry, mach ich nicht - Gewissensgründe - aber mein Kollege Klaus-Dieter) Das einzige was hier absurd ist, ist deine Vorstellung deine Übergriffigkeit wäre legitim Ich kann @rorros Bedenken verstehen. Und wenn er die einzige Quelle wäre, die wüsste welche anderen Ärzte diesen Dienst tun, könnte man das als Übergriffigkeit auslegen, aber dem ist nicht so. Ich halte es für ein Unding, von einem Menschen zu verlangen, sich an der Tötung eines Anderen in welcher Form auch immer, beteiligen zu müssen. Es gibt genügend Leute, die da hilfreich sein können. Aber so, er will sich nicht beteiligen, das ist sein gutes Recht. Du willst es zu seinem Job machen - das ist übergriffig. Zitieren
SteRo Geschrieben 29. Juli Melden Geschrieben 29. Juli (bearbeitet) vor 18 Stunden schrieb nannyogg57: Habe ich das geschrieben? Dass ich wegen meines Hirten glauben würde? Aber nun mal was Sache ist ... Welche Rolle spielt eigentlich ein Bischof im Leben eines Gläubigen? Also im praktischen Leben, außerhalb dieser Forumsblase von uns Plappermäulern. Ein Gläubiger erfährt doch von der Existenz "seines" (vermeintlich "seines") Bischofs nur durch die Presse oder durch die Fürbitten in der heiligen Messe. Sonst hat der doch nichts mit dem Bischof zu schaffen. Der einzige Amtsträger, der für das praktische Leben eines Gläubigen relevant ist, ist doch der Pfarrer (oder ein anderer Amtsträger in seiner kleinen Gemeinde), oder? bearbeitet 29. Juli von SteRo Zitieren
nannyogg57 Geschrieben 29. Juli Melden Geschrieben 29. Juli Hmmm. Nicht so oft wie mein Pfarrer, aber gelegentlich schon. Ich besuche Veranstaltungen, wo mein Bischof ist, und lese regelmäßig, was er so sagt und macht. Man kann ihm gut aus'm Weg gehen, man muss es aber nicht. Zitieren
SteRo Geschrieben 29. Juli Melden Geschrieben 29. Juli vor 2 Stunden schrieb nannyogg57: Hmmm. Nicht so oft wie mein Pfarrer, aber gelegentlich schon. Ich besuche Veranstaltungen, wo mein Bischof ist, und lese regelmäßig, was er so sagt und macht. Man kann ihm gut aus'm Weg gehen, man muss es aber nicht. Mit deinem gelegentlichen Interesse bist du wohl die Ausnahme von der Regel. Das Gerede vom Bischof als "Hirten" hat doch aber keine wirkliche Entsprechung im Leben der Gläubigen. Da ist doch der "Hirte", wenn es so einen überhaupt gibt, irgendwer vor Ort in der Gemeinde. Der ganze Überbau aber hat sich doch schon lange komplett von den Gläubigen abgelöst, hat abgehoben und ist beschäftigt mit Politik, Finanzen, Organisationsmenangement, Selbstdarstellung uvm. Zitieren
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