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Geschrieben
vor 21 Stunden schrieb Merkur:

Er meint offensichtlich etwas anderes. Systeme haben Mängel, die man abstellen kann und sollte. 

 

Soll ich dem Herrn Bischof auch noch zutrauen, dass er die Verantwortung für die Sünde einem System zuschieben will? Dann hätte er ja wahrhaft sein Amt verfehlt.

Geschrieben

Erzbischof sieht Benedikt XVI. auf Augenhöhe mit heiligem Augustinus

 

Salzburgs Erzbischof Franz Lackner sieht Benedikt XVI. auf einer Stufe mit großen Kirchenlehrern. Ratzinger werde einst neben Augustinus stehen, sagt er – und betont zugleich die Eigenart jedes Papstes.

 

Nun, da jeder Papst ein individueller Mensch ist, hat auch jeder seine Eigenart. Der eine wirkt mehr inspirierend als der andere auf einen Menschen, aber nicht auf einen anderen Menschen. Aber ob man da gleich diesen Schluss ziehen muss ...

"Doch jeder Papst ist eine neue Überraschung ein und desselben Heiligen Geistes", sagte der Salzburger Erzbischof.

... das sei dahingestellt.

 

Was den lieben Josef angeht ... er war sicher ein großer Theologe, ganz unabhängig davon, ob man mit seiner Theologie übereinstimmt oder nicht. Aber ein großer Theologe zu sein qualifiziert nicht notwendigerweise dafür auch ein großer Papst sein zu können.

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb SteRo:

Erzbischof sieht Benedikt XVI. auf Augenhöhe mit heiligem Augustinus

 

Salzburgs Erzbischof Franz Lackner sieht Benedikt XVI. auf einer Stufe mit großen Kirchenlehrern. Ratzinger werde einst neben Augustinus stehen, sagt er – und betont zugleich die Eigenart jedes Papstes.

 

Das ist fraglich. Augustinus gilt wohl als der wichtigste Kirchenlehrer überhaupt. Einiges, was er gelehrt hat - zum Beispiel die Verdammung Umgetaufter - ist sehr bedenklich, aber das ändert nichts daran, dass allem Anschein niemand anderer, es sei denn vielleicht Thomas von Aquin, einen vergleichbaren Einfluss auf die lateinisch Kirche hatte. 

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb iskander:

 

Das ist fraglich. Augustinus gilt wohl als der wichtigste Kirchenlehrer überhaupt. Einiges, was er gelehrt hat - zum Beispiel die Verdammung Umgetaufter - ist sehr bedenklich, aber das ändert nichts daran, dass allem Anschein niemand anderer, es sei denn vielleicht Thomas von Aquin, einen vergleichbaren Einfluss auf die lateinisch Kirche hatte. 

Einflussreich ist das eine, vernünftig und richtig etwas anderes. Beide Dinge sind völlig voneinander unabhängig

 

Werner

Geschrieben
Am 6.6.2026 um 11:14 schrieb SteRo:

Bischof Wilmer bekräftigt umstrittenen Satz über Machtmissbrauch

 

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Heiner Wilmer, hält an seiner umstrittenen Aussage fest, wonach der Missbrauch von Macht in der DNA der Kirche stecke. „Ich habe dafür viel Haue bekommen - auch international", sagte der bisherige Bischof von Hildesheim, der nach Münster wechselt, am Montag. „Ich stehe aber zu der Aussage", so Wilmer auf Journalistenfragen in Hildesheim.

 

Wenn man trotzig zu einer falschen Aussage steht, dann wird die Aussage dadurch nicht richtig.

Der Herr Wilmer will nicht verstehen, dass "DNA" notwendigerweise Determinismus impliziert. Aber das Böse/Schlechte ist keineswegs determiniert, sondern unterliegt dem freien Willen wie auch das Gute es tut.

Bevor er also sich selbst und allen Kirchenmitgliedern einen unbesiegbaren Willen zum Bösen/Schlechten unterstellt und so sein eigenes Amt unterminiert, sollte er nochmal in sich gehen und das von Gott geschenkte Vernunftvermögen engagieren.

Lieber Herr Wilmer, Sünde kann man bereuen und sich von ihr lossagen! Sünde steckt nicht in der DNA der Menschen!

Die Aussage ist vollkommen richtig und letztlich eine Binsenweisheit. Man muss sich nur 2000 Jahre Kirchengeschichte anschauen. Mit den Kapiteln über Intrigen, Machtspielen und Machtmissbrauch lassen sich deutlich mehr Seiten füllen als mit den frommen Themen

 

Werner

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb iskander:

Das ist fraglich. Augustinus gilt wohl als der wichtigste Kirchenlehrer überhaupt. Einiges, was er gelehrt hat - zum Beispiel die Verdammung Umgetaufter - ist sehr bedenklich, aber das ändert nichts daran, dass allem Anschein niemand anderer, es sei denn vielleicht Thomas von Aquin, einen vergleichbaren Einfluss auf die lateinisch Kirche hatte. 

Augustinus war ohne Zweifel ein intelligenter Kopf, aber er hätte nie Theologie betreiben dürfen, geschweigedenn die Lehre der Kirche definieren.

Geschrieben
vor 4 Stunden schrieb Flo77:

Augustinus war ohne Zweifel ein intelligenter Kopf, aber er hätte nie Theologie betreiben dürfen, geschweigedenn die Lehre der Kirche definieren.

 

Es wäre besser gewesen - oder wenn man zumindest sehr kritisch und sehr selektiv bei der Rezeption gewesen wäre. 

Geschrieben
vor 5 Minuten schrieb iskander:

 

Es wäre besser gewesen - oder wenn man zumindest sehr kritisch und sehr selektiv bei der Rezeption gewesen wäre. 

Ich werde nie verstehen, wie er seiner eigenen manichäisch-geprägten(?) - Idee von der Erbsünde den Vorrang vor Pelagius' Idee, der Mensch sei gut geboren, geben konnte.

Geschrieben

Ich weiß nicht, ob es hierhin passt, aber die angeblich katholische Frauengemeinschaft Deutschland (kfd) setzt sich nun für Abtreibungen auch in katholischen Krankenhäusern ein.

 

(Wenn man die verbandskatholische Selbst-Demontage schon für sehr effizient hielt, wird man immer noch eines besseren belehrt…)

 

Da ja das Thema Abtreibung bei der kfd mit dem Gewissen begründet wird, sollten Interessierte mal bei ihren Bischöfen nachfragen, wie deren Gewissen die weitere finanzielle Förderung der kfd betrachtet.

 

Gewissensfreiheit gilt ja für alle, oder?

Geschrieben
vor 14 Stunden schrieb rorro:

Ich weiß nicht, ob es hierhin passt, aber die angeblich katholische Frauengemeinschaft Deutschland (kfd) setzt sich nun für Abtreibungen auch in katholischen Krankenhäusern ein.

 

(Wenn man die verbandskatholische Selbst-Demontage schon für sehr effizient hielt, wird man immer noch eines besseren belehrt…)

 

Da ja das Thema Abtreibung bei der kfd mit dem Gewissen begründet wird, sollten Interessierte mal bei ihren Bischöfen nachfragen, wie deren Gewissen die weitere finanzielle Förderung der kfd betrachtet.

 

Gewissensfreiheit gilt ja für alle, oder?

 

Katholischer Frauenverband fordert Abtreibungen auch in katholischen Krankenhäusern

 

„Katholisch ist es nicht“: Bischof Algermissen über Abtreibungs-Papier von Frauenverband

 

 

Geschrieben

Karibischer Erzbischof: „In der Kirche muss es um mehr gehen als nur um Gefühle“

 

„Wenn wir als Kirche auf junge Menschen zugehen, neigen wir oft dazu, die Dinge für sie spannend zu machen, an ihre Gefühle zu appellieren, an das, was gerade angesagt ist, an das, was ihnen gefällt. Aber das bleibt meist sehr oberflächlich“, erklärte Malzaire. „In der Kirche muss es um mehr gehen als nur um Gefühle.“

 

Mit Blick auf die Zukunft der Kirche nannte Malzaire vor allem eine bessere Glaubensunterweisung und eine stärkere Kommunikation als wichtige Aufgaben. Die Ortskirche benötige mehr Möglichkeiten zur Evangelisierung und zur Förderung von Berufungen. „Kirche in Not“ unterstützt die Kirche in der Karibik unter anderem durch Hilfen für die Priesterausbildung und pastorale Projekte zur Glaubensweitergabe.

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