Jump to content

Wichtiges von den Bistümern


Monika

Recommended Posts

Am 12.11.2022 um 09:58 schrieb Sauerteig:

 

Wahrscheinlich hat man den katholischen Ursprung des Spektakels vergessen.

Das Spektakel hat doch keinen katholischen Ursprung (welcher könnte das denn sein?)

Das Spektakel heidnischen Ursprungs hat lediglich (bis auf wenige Ausnahmen) nur in katholischen Gegenden die Zeiten überdauert, weil die katholische Kirche gegenüber solch heidnischem Treiben relativ tolerant war

 

Werner

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

vor 28 Minuten schrieb Werner001:

Das Spektakel hat doch keinen katholischen Ursprung (welcher könnte das denn sein?)

Das Spektakel heidnischen Ursprungs hat lediglich (bis auf wenige Ausnahmen) nur in katholischen Gegenden die Zeiten überdauert, weil die katholische Kirche gegenüber solch heidnischem Treiben relativ tolerant war

 

Werner

Das stimmt nicht ganz.

 

Der rheinische Karneval hat seinen Ursprung NICHT in den römischen Saturnalien. Es gibt keine ungebrochene Karnevalstradition, die bis in die vorchristliche Zeit zurückgehen würde.

 

Hier ist er tatsächlich aus den Umtrieben zum Winterende und dem Beginn der Fastenzeit im Mittelalter hervorgegangen.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

vor 3 Stunden schrieb Flo77:

Der rheinische Karneval hat seinen Ursprung NICHT in den römischen Saturnalien. Es gibt keine ungebrochene Karnevalstradition, die bis in die vorchristliche Zeit zurückgehen würde.

 

Nein, aber der Anlaß war ähnlich, das Ende der Winteraussaat. Und gerade Städte wie Köln oder Mainz haben nun einmal eine ununterbrochene Besiedlung seit der Römerzeit. 

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

vor 15 Minuten schrieb Marcellinus:

 

Nein, aber der Anlaß war ähnlich, das Ende der Winteraussaat. Und gerade Städte wie Köln oder Mainz haben nun einmal eine ununterbrochene Besiedlung seit der Römerzeit. 

Ich weiß ja nicht, wann bei Euch das Wintergetreide in die Erde kommt, aber bei uns sind Roggen und Winterweizen um Karneval schon 3 Monate in der Erde und längst gekeimt...

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

vor einer Stunde schrieb Flo77:
vor 1 Stunde schrieb Marcellinus:

Nein, aber der Anlaß war ähnlich, das Ende der Winteraussaat. Und gerade Städte wie Köln oder Mainz haben nun einmal eine ununterbrochene Besiedlung seit der Römerzeit. 

Ich weiß ja nicht, wann bei Euch das Wintergetreide in die Erde kommt, aber bei uns sind Roggen und Winterweizen um Karneval schon 3 Monate in der Erde und längst gekeimt...

 

Was ich damit sagen wollte: es ist halt, wie in allen bäuerlichen Gesellschaften, die Zeit, in der man Zeit für Feste hat, weil die Arbeit auf dem Feld weitgehend ruht.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

vor 2 Minuten schrieb Marcellinus:

 

Was ich damit sagen wollte: es ist halt, wie in allen bäuerlichen Gesellschaften, die Zeit, in der man Zeit für Feste hat, weil die Arbeit auf dem Feld weitgehend ruht.

Dir ist schon klar, daß der rheinische Karneval eine reichsstädtische Erfindung ist?

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

vor 34 Minuten schrieb Flo77:

Dir ist schon klar, daß der rheinische Karneval eine reichsstädtische Erfindung ist?

Ich habe ja auch nicht behauptet, daß aus dem Festkomitee der Saturnalien übergangslos der Elferrat entstanden ist. ;)

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

https://www.t-online.de/region/koeln/id_100090752/erzbistum-koeln-kardinal-woelki-feuert-engen-vertrauten.html

 

Woelki ist seit 8 Jahren Bischof von Köln ... und jetzt muss der 6. Medienchef gehen.

Hat er nicht auch den 4. Generalvikar ...? 

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Am 15.11.2022 um 17:25 schrieb Marcellinus:

 

Nein, aber der Anlaß war ähnlich, das Ende der Winteraussaat. Und gerade Städte wie Köln oder Mainz haben nun einmal eine ununterbrochene Besiedlung seit der Römerzeit. 

Nur fanden die Saturnalien im Dezember statt und nicht im Februar / März.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

vor 17 Stunden schrieb laura:

https://www.t-online.de/region/koeln/id_100090752/erzbistum-koeln-kardinal-woelki-feuert-engen-vertrauten.html

 

Woelki ist seit 8 Jahren Bischof von Köln ... und jetzt muss der 6. Medienchef gehen.

Hat er nicht auch den 4. Generalvikar ...? 

 

 Der Link funktioniert nicht. Hier ist der richtige.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

vor 8 Minuten schrieb o_aus_h:

Zweifel an Woelkis eidesstattlicher Versicherung nach einer Zeugenaussage von Oliver Vogt im Prozess um einen BILD-Bericht:

https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/woelki-prozess-missbrauch-beauftragter-aussage-100.html

 

Katholisch.de stellt das anders dar:

 

https://www.katholisch.de/artikel/43034-vorwuerfe-gegen-kardinal-woelki-nach-zeugenbefragung-nicht-erhaertet

 

Mal sehen, wie's weiter läuft...

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Das Erzbistum Köln will zum 1. September 2023 die Großgemeinden weiter zu sog. "Pastoralen Einheiten" zusammenlegen.

 

Für meine Heimatgemeinde heißt das, sie wird aus einem großen Seelsorgebereich in einem halben Dekanat mit mindestens 13(!) Kirchengemeinden aufgehen.

 

Manchmal möchte ich gar nicht wissen, ob der Kardinalerzbischof sich noch als Bischof oder als geweihter Totengräber versteht...

 

https://www.erzbistum-koeln.de/kirche_vor_ort/zusammenfinden/

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

vor 2 Stunden schrieb Flo77:

Für meine Heimatgemeinde heißt das, sie wird aus einem großen Seelsorgebereich in einem halben Dekanat mit mindestens 13(!) Kirchengemeinden aufgehen.


Wirkt wie das Gegenteil von „Pastoral“.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

vor 3 Stunden schrieb Flo77:

Das Erzbistum Köln will zum 1. September 2023 die Großgemeinden weiter zu sog. "Pastoralen Einheiten" zusammenlegen.

 

Für meine Heimatgemeinde heißt das, sie wird aus einem großen Seelsorgebereich in einem halben Dekanat mit mindestens 13(!) Kirchengemeinden aufgehen.

 

Der Pfarrer sitzt zentral und in den Gemeinden gibt es dann (studierte) Laien als (mehr oder weniger) feste Ansprechpartner.

 

Daß gerade Woelki die Vorschläge des Synodalen Weges so promt umsetzen wird...

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

vor 15 Minuten schrieb Moriz:

 

Der Pfarrer sitzt zentral und in den Gemeinden gibt es dann (studierte) Laien als (mehr oder weniger) feste Ansprechpartner.

 

Daß gerade Woelki die Vorschläge des Synodalen Weges so promt umsetzen wird...

Nur wo er einen - Pardon - Deppen hernehmen will, der für so einen Bezirk den Pfarrer geben will... Das kann doch mit geistiger Berufung nicht mehr vereinbar sein.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

vor 19 Minuten schrieb Flo77:

Nur wo er einen - Pardon - Deppen hernehmen will, der für so einen Bezirk den Pfarrer geben will... Das kann doch mit geistiger Berufung nicht mehr vereinbar sein.

Auf diesen Stellen werden gerade die Jungpriester nach ihrer Kaplanszeit verbrannt.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

vor 2 Stunden schrieb Moriz:

Der Pfarrer sitzt zentral und in den Gemeinden gibt es dann (studierte) Laien als (mehr oder weniger) feste Ansprechpartner.

... mit dem Problem, dass das Kölner Modell den Pfarrer zum Leiter einer Einheit macht, die er nicht mehr überblicken kann.

 

Selbst wenn dann Pasti NN in der Gemeinde X sitzt, ist er bei allen wichtigen Entscheidungen von dem 20 km entfernt stationierten Pfarrer abhängig und hat eben keine eigene Entscheidungsmacht. Letztlich entscheidet in diesem Modell immer noch der Pfarrer, wie die Erstkommunionkatechese zu laufen hat - egal ob er jemals ein Erstkommunionkind der konkreten Gemeinde live gesehen hat. 

Damit ist der Pasti vom guten Willen des Pfarrers abhängig. Das kann gut laufen, es kann aber auch zur Katastrophe werden, wenn der Pfarrer nicht delegieren kann oder will. 

 

Viel sinnvoller wäre es, wenn der Pasti Gemeindeleiter (nach can 517,2) wäre und wirklich in allen wichtigen Fragen auch entscheiden könnte - und es eben einen Priester gäbe, der wirklich primär Sakramente und Seelsorge machen würde. Dann könnte der Pasti die Erstkommunionkatechese so gestalten, wie sie vor Ort sinnvoll ist - weil er die Leute und ihre Bedürfnisse kennt. 

 

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Willkommen in meiner Lebensrealität. Hier in der Diaspora werden die Entfernungen von Ortsgemeinden, Hauptamtlichen, usw. auch immer größer.

Meine Gemeinde ging inzwischen in zwei nächstgrößeren Gemeindeverbänden auf. Aktueller Stand: eine Pfarrei mit gut 2.500 km² (längste Ausdehnung sind fast 100 km Luftlinie!) bei ca. 5.000 Katholiken verwaltet von einem Pfarrer als Hauptverantwortlicher, zwei Patern in den beiden anderen ehem. Hauptorten, einem Kaplan und zwei Gemeindereferentinnen.

Bei mir vor Ort schmeißt ein ehrenamtlicher Laie, der in Vollzeit außerhalb der Kirche arbeitet, den "Laden" inkl. Wortgottesdienste und Krankenkommunion. Der Hauptamtliche kommt insgesamt 3 - 5 x pro Monat für eine Hl. Messe plus Beerdigungen. Der hauptverantwortliche Pfarrer war noch nie hier. Nicht mal zum 20. Weihejubiläum vor 4 Jahren (nach Neubau des Gemeindehauses).

Nein, das hat mit Lebensbegleitung, mit Seelsorge, mit Neuevangelisation, mit geistlicher Erbauung Einzelner, nichts, gar nichts zu tun.

 

Trotzdem erschreckt es mich sehr, wenn es im Erzbistum Köln, das ich für eine der Hochburgen der Katholizimus in Deutschland halte (inzwischen gehalten habe?) so bergab geht. Das ist wirklich schade, traurig und ja erschreckend.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

vor 47 Minuten schrieb laura:

... mit dem Problem, dass das Kölner Modell den Pfarrer zum Leiter einer Einheit macht, die er nicht mehr überblicken kann.

 

Selbst wenn dann Pasti NN in der Gemeinde X sitzt, ist er bei allen wichtigen Entscheidungen von dem 20 km entfernt stationierten Pfarrer abhängig und hat eben keine eigene Entscheidungsmacht. Letztlich entscheidet in diesem Modell immer noch der Pfarrer, wie die Erstkommunionkatechese zu laufen hat - egal ob er jemals ein Erstkommunionkind der konkreten Gemeinde live gesehen hat. 

Damit ist der Pasti vom guten Willen des Pfarrers abhängig. Das kann gut laufen, es kann aber auch zur Katastrophe werden, wenn der Pfarrer nicht delegieren kann oder will. 

 

Also so wie in einem mittelgroßen Unternehmen.

 

vor 47 Minuten schrieb laura:

Viel sinnvoller wäre es, wenn der Pasti Gemeindeleiter (nach can 517,2) wäre und wirklich in allen wichtigen Fragen auch entscheiden könnte - und es eben einen Priester gäbe, der wirklich primär Sakramente und Seelsorge machen würde. Dann könnte der Pasti die Erstkommunionkatechese so gestalten, wie sie vor Ort sinnvoll ist - weil er die Leute und ihre Bedürfnisse kennt.

 

Ob das sinnvoller ist, sei mal dahingestellt. Wenn es ein gemeinsames Unternehmensziel gibt, spricht nichts gegen größere Einheiten.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

vor 4 Minuten schrieb UHU:

Willkommen in meiner Lebensrealität. Hier in der Diaspora werden die Entfernungen von Ortsgemeinden, Hauptamtlichen, usw. auch immer größer.

Meine Gemeinde ging inzwischen in zwei nächstgrößeren Gemeindeverbänden auf. Aktueller Stand: eine Pfarrei mit gut 2.500 km² (längste Ausdehnung sind fast 100 km Luftlinie!) bei ca. 5.000 Katholiken verwaltet von einem Pfarrer als Hauptverantwortlicher, zwei Patern in den beiden anderen ehem. Hauptorten, einem Kaplan und zwei Gemeindereferentinnen.

Bei mir vor Ort schmeißt ein ehrenamtlicher Laie, der in Vollzeit außerhalb der Kirche arbeitet, den "Laden" inkl. Wortgottesdienste und Krankenkommunion. Der Hauptamtliche kommt insgesamt 3 - 5 x pro Monat für eine Hl. Messe plus Beerdigungen. Der hauptverantwortliche Pfarrer war noch nie hier. Nicht mal zum 20. Weihejubiläum vor 4 Jahren (nach Neubau des Gemeindehauses).

Nein, das hat mit Lebensbegleitung, mit Seelsorge, mit Neuevangelisation, mit geistlicher Erbauung Einzelner, nichts, gar nichts zu tun.

 

Wenn wir weiter die Versorgerkirche wollen, hast Du Recht.

 

Wieso funktioniert das in anderen Ländern (USA, Canada, Australien, in vielen asiat. Ländern ...)?

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

vor 3 Stunden schrieb Moriz:

Auf diesen Stellen werden gerade die Jungpriester nach ihrer Kaplanszeit verbrannt.

 

Die sind ja nicht blöd und wissen, was auf sie zukommt. Außerdem ist das auch nicht so ein Riesendrama. Es gab schon immer Pfarreien mit 20.000 Katholiken, früher wohnten die eben enger zusammen. Die Ratio Gläubige/Priester ist immer noch viel besser als in den meisten Regionen der Welt. Wie schaffen es eigentlich manche Regionen sogar zu wachsen (relativ auch mehr als der Bevölkerungszuwachs!) und haben längst nicht unser Zahlenverhältnis? Könnten wir vielleicht sogar was von ihnen lernen (au ja, Deutsche lernen von anderen, was ganz Neues!)?

 

Das Frühere bedeutet ja auch nicht, daß der "Herr Kaplan" für die Masse der Menschen präsenter war, die eben recht wenig von ihm wollten. Das was weiterhin wächst sind die Stellen in den Ordinariaten und die Verwaltungsaufgaben der Priester.

 

Als nächster natürlicher Schritt werden Kirchgebäude aufgegeben.

bearbeitet von rorro
Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

vor 35 Minuten schrieb rorro:

Wenn wir weiter die Versorgerkirche wollen, hast Du Recht.


Langfristig wird sich die Kirche in Deutschland verändern. Die Kirchensteuer wird hinfällig werden, an den Staatsleistungen ist die Regierung jetzt schon dran. Viele Menschen haben Sorgen, dass die Kirche kleiner wird, „schrumpft“, mir scheint dieser formal-quantitative Ansatz problematisch zu sein.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Join the conversation

You can post now and register later. If you have an account, sign in now to post with your account.

Gast
Auf dieses Thema antworten...

×   Du hast formatierten Text eingefügt.   Formatierung jetzt entfernen

  Only 75 emoji are allowed.

×   Dein Link wurde automatisch eingebettet.   Einbetten rückgängig machen und als Link darstellen

×   Dein vorheriger Inhalt wurde wiederhergestellt.   Clear editor

×   You cannot paste images directly. Upload or insert images from URL.

×
×
  • Neu erstellen...