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Blind für Gott.....?


Mariamante

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Hm- du bist Gott noch nicht begegnet? Vielleicht ist er dir täglich begegnet, aber du hast ihn nicht erkannt???

Dann soll er sich bemerkbar machen.

hmm ...

 

wie würdest Du Dir das wünschen, das bemerkbar machen?

Da er allmächtig sein soll, muss es dazu viele Möglichkeiten geben - besondere Wünsche hätte ich da keine, das überlasse ich voll und ganz ihm!

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Hm- du bist Gott noch nicht begegnet? Vielleicht ist er dir täglich begegnet, aber du hast ihn nicht erkannt???

Dann soll er sich bemerkbar machen.

hmm ...

 

wie würdest Du Dir das wünschen, das bemerkbar machen?

Keine Ahnung. Wenn Gott existiert, wird er bestimm besser als ich wissen, was er zu tun hat.

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Hm- du bist Gott noch nicht begegnet? Vielleicht ist er dir täglich begegnet, aber du hast ihn nicht erkannt???

Dann soll er sich bemerkbar machen.

hmm ...

 

wie würdest Du Dir das wünschen, das bemerkbar machen?

Keine Ahnung. Wenn Gott existiert, wird er bestimm besser als ich wissen, was er zu tun hat.

*unterschreib*, wer is denn hier angeblich allwissend, Gott oder ich.

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Hm- du bist Gott noch nicht begegnet? Vielleicht ist er dir täglich begegnet, aber du hast ihn nicht erkannt???

Dann soll er sich bemerkbar machen.

Gott macht sich sehr deutlich bemerkbar:

 

In den Wunder seiner Schöpfung, in der Sprache durch die Geschöpfe, die Heiligen, die Propheten und Mystiker so wie am allerdeutlichsten in seiner Menschwerdung.

 

Aber wenn sich die Menschen ihre Ohren zustopfen und die Augen verschließen und schreien: wo ist Gott- ich sehe ihn nicht- weil sie zu sehr um sich selbst kreisen, weil die Leidenschaften und Begierden ihn ihnen zu laut sind- dann vernehmen sie die Stimme Gottes nicht und sehen auch nicht mehr klar im Nebel der Leidenschaften.

 

Dazu einige Gedanken von Dr. Jörg Müller:

 

Lässt sich Gott im Alltag erfahren?

 

Sicher. Nur erkennen viele die Zeichensprache Gottes nicht; sie rechnen auch nicht mit ihm, sodass sie blind und taub am Wirken Gottes vorbei leben. Gott ist vor allem in der Stille erfahrbar, in den Worten der Hl. Schrift, in den Sakramenten, in Begegnungen mit den Mitmenschen, in der Natur, auch im Leid. Der Mensch muss sich lediglich öffnen und sensibilisieren für das verborgene und gelegentlich verschlüsselte Handeln Gottes. Denn Gott handelt mittelbar durch die Ereignisse und unmittelbar durch seinen Hl. Geist (Inspiration).

 

Wer hat nicht schon erlebt, dass er in einer dringenden Notlage plötzlich Hilfe bekam oder dass sich manche verfahrene Situation wieder in Wohlgefallen auflöste? Viele wenden sich enttäuscht von Gott ab, weil sie die Zumutung des Leids und die schmerzliche Erfahrung der unerfüllten Bitten nicht verarbeiten können. Doch Gott führt nicht am Leid vorbei, sondern durch das Leid hindurch.

 

Der ehemalige Atheist Paul Claudel, auch der bekannte französische Autor Andre Frossard haben ihre Erfahrung mit Gott niedergeschrieben: „Gott existiert. Ich bin ihm begegnet." Ich selber habe in meiner Biographie „Ich habe dich gerufen" die Führung Gottes beschrieben und aufgezeigt, wie sie auf krummen Zeilen gerade schreibt und einen konkreten Plan mit den Menschen erkennen lässt.

 

Der Prophet Elija sucht Gott und findet ihn erst im „Säuseln des Windes". Wir müssen öfter in die Stille gehen, leer werden, bevor wir Gottes Stimme vernehmen können. Andere suchen Gott und sind froh, wenn sie ihn nicht finden; denn sonst müssten sie ihr Leben ändern. Und so arrangieren sie sich mit ihren Lastern und stecken voller Schuldgefühle. Diese Schuld und Angst färbt nun ihr Verhältnis zu Gott, sodass sie Schicksalsschläge als Strafe Gottes deuten, ausbleibende Gebetser-hörung als Gleichgültigkeit Gottes missverstehen. Doch Gott lockt den größten Sünder und will ihn für sich gewinnen; deshalb machen gerade solche Menschen oft tiefgehende Gotteserfahrungen, die zur radikalen Umkehr führen.

 

Es gibt Erfahrungen, die ganz plötzlich geschehen (situativ) oder allmählich über einen Zeitraum hinweg (prozessual), je nachdem, wie der Betreffende es verkraften kann. Wer jedoch Angst vor Gott hat, hat ihn noch nicht erfahren.

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Allmählich beschleicht mich auch der unangenehme Gedanke, mit meinen Beiträgen einen Troll zu füttern ...

 

Der hier ist für Dich, Mariamante: <°)))o><

Die extremsten Atheisten sind ehemalige Christen.

 

Beispiele: Marx, Nietzsche, tw,. Stalin.

 

Menschen, die Gott einmal erfahren haben- und dann zu Kämpfern gegen den Glauben an Gott werden scheinen vordergründig einfach "Atheisten" zu sein- aber die Schlußfolgerung ist nicht ganz ungebracht (darüber schrieb ich schon weiter vorne) dass sie im tiefsten Herzen Gott ablehnen, und für ihre Ablehnung immer neue Argumente und Gründe suchen. Da der menschliche Verstand im Finden und Erfinden von Argumenten erfinderisch ist, wird es da eine Fülle von Argumenten geben-auch wenn eine einzige Erfahrung Gottes wie sie ein Pater Pio den Menschen vermittelte, wie sei ein Andre Frossard hatte- oder wie sie vielen Gottsuchern und Heiligen geschenkt wurde, das gesamte Argumentationsgebäude hinwegwischt:Denn es kommt nicht auf Gedankenkonstrukte an, die Sammlung von Wissen und Klügelei sondern auf die persönliche Erfahrung Gottes.

 

Daher hat ein hl.Thomas von Aquin, der sehr viele kluge Gedanken zu Papier brachte gesagte, als er gegen Ende seines Lebens eine Christusvision hatte:

 

Alles was ich geschrieben habe ist im Vergleich mit dem was ich schaute, nichts - und er wollte seine Schriften sogar verbrennen. Nicht die "klugen Gedanken" und die unzähligen Argumente sind es die im Bereich des Lebens und der lebendigen Erfahrung Gottes zählen, sondern es ist die persönliche Begegnung mit Gott, die spirituelle Erfahrung. Dass man diese jenen, die sich selbst nicht auf den Weg manchen wollen weder abnehmen noch direkt vermitteln kann ohne die Bereitschaft - können auch manche Beiträge hier bewußt machen.

bearbeitet von Mariamante
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Hm- du bist Gott noch nicht begegnet? Vielleicht ist er dir täglich begegnet, aber du hast ihn nicht erkannt???

Dann soll er sich bemerkbar machen.

Gott macht sich sehr deutlich bemerkbar:

 

In den Wunder seiner Schöpfung, in der Sprache durch die Geschöpfe, die Heiligen, die Propheten und Mystiker so wie am allerdeutlichsten in seiner Menschwerdung.

Nichts davon deutet auf Gott hin.

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Hm- du bist Gott noch nicht begegnet? Vielleicht ist er dir täglich begegnet, aber du hast ihn nicht erkannt???

Dann soll er sich bemerkbar machen.

Gott macht sich sehr deutlich bemerkbar:

 

In den Wunder seiner Schöpfung, in der Sprache durch die Geschöpfe, die Heiligen, die Propheten und Mystiker so wie am allerdeutlichsten in seiner Menschwerdung.

Nichts davon deutet auf Gott hin.

Eben..., Mystiker sagen nichts, Propheten auch nicht...., und angebliche Wunder werden nur zu welchen wenn man sie dazu macht.

 

Und z.b. "heilig"..., also bitte..., das ist kaum ein Argument...

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Menschen, die Gott einmal erfahren haben- und dann zu Kämpfern gegen den Glauben an Gott werden scheinen vordergründig einfach "Atheisten" zu sein- aber die Schlußfolgerung ist nicht ganz ungebracht (darüber schrieb ich schon weiter vorne) dass sie im tiefsten Herzen Gott ablehnen, und für ihre Ablehnung immer neue Argumente und Gründe suchen. Da der menschliche Verstand im Finden und Erfinden von Argumenten erfinderisch ist, wird es da eine Fülle von Argumenten geben

Nicht jeder, der getauft worden ist, hat nicht gleich auch Gott erfahren.

 

Da in Europa fast jeder mal getauft wurde, sind halt die meisten Atheisten ehemalige Christen (zumindest in Europa).

 

Ich bin davon überzeugt, dass es Gott nicht gibt. Aber wenn es ihn gäbe, dann würde ich ihn tatsächlich aus tiefstem Herzen ablehnen.

 

Gründe und Argumente gibt es tatsächlich genug.

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Menschen, die Gott einmal erfahren haben- und dann zu Kämpfern gegen den Glauben an Gott werden scheinen vordergründig einfach "Atheisten" zu sein- aber die Schlußfolgerung ist nicht ganz ungebracht (darüber schrieb ich schon weiter vorne) dass sie im tiefsten Herzen Gott ablehnen, und für ihre Ablehnung immer neue Argumente und Gründe suchen. Da der menschliche Verstand im Finden und Erfinden von Argumenten erfinderisch ist, wird es da eine Fülle von Argumenten geben

Nicht jeder, der getauft worden ist, hat nicht gleich auch Gott erfahren.

 

Da in Europa fast jeder mal getauft wurde, sind halt die meisten Atheisten ehemalige Christen (zumindest in Europa).

 

Ich bin davon überzeugt, dass es Gott nicht gibt. Aber wenn es ihn gäbe, dann würde ich ihn tatsächlich aus tiefstem Herzen ablehnen.

 

Gründe und Argumente gibt es tatsächlich genug.

Ich glaune würde Gott existieren würde er sein Bild das die Kirche von ihm macht ebenfalls vehement ablehnen...

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Hi allerseits,

 

ich meine, man kann Gott schon im Alltag erfahren. Voraussetzung ist, dass man gewillt ist, sich auf diese Interpretationsmöglichkeit einzulassen.

Dieses Gewilltsein ist keine Sache von Pro/Contra Argumenten, sondern einzig und allein eine freie Entscheidung des Individuums, auf die wir beim anderen keinen argumentativen Einfluss haben. Das heisst: jemanden, der nicht gewillt ist, so zu interpretieren, kann man nicht "überzeugen", da ja der eigene Willen inhärente Voraussetzung ist. Wichtiger Punkt dabei: dies beinhaltet keine Wertung.

 

viele Grüsse

 

Olli

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Der Glauben an die alltäglich "Erfahrung" eines Gottes funktioniert wie anderer Aberglauben auch, z. B. der Wahrsagerei:

Wenn Vorausgesagtes eintrifft, nehmen die Leichtgläubigen dies als Bestätigung, dass Wahrsagerei möglich ist. Die überwiegenden Fehltreffer der Wahrsager werden von den Abergläubigen einfach nicht zur Kenntnis genommen.

Ein anderes Beispiel, weil mich das schon lange stört: Wenn ein Unglücksfall gut oder glimpflich ausgeht, sprechen die Zeitungsschmierer von den Schutzengeln die die Leute gehabt hätten. Geht ein Unglück schlecht aus, spricht niemand von den Schutzengeln. Wo waren diese dann, verdammt nochmal?

 

Gruß, Bongo

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ich meine, man kann Gott schon im Alltag erfahren. Voraussetzung ist, dass man gewillt ist, sich auf diese Interpretationsmöglichkeit einzulassen.

 

Man kann auch Feen und Kobolde im Alltag erfahren, vorausgesetzt, dass man gewillt ist, sich auf diese Interpretationsmöglichkeit einzulassen.

 

Sicher. Man kann viele Dinge auf mehrerlei Weisen interpretieren. Aber, wie Bongo völlig richtig anmerkte, dann erfordert dies vor allem auch ein Ausblenden dem widersprechender Erfahrungen.

 

Nehmen wir ein Zugunglück - 100 Menschen sterben, nur ein kleines Kind überlebt. Ein Wunder. Natürlich kann man dieses Wunder so interpretieren, dass Gott eingegriffen hat und das Kind beschützt hat. Nur: Man kann das auch so interpretieren, dass eine finstere Macht eingegriffen, denn es wurden 100 Menschen getötet ...

 

Welche Interpretation ist nun wahrscheinlicher: Dass eine gute Macht eingegriffen hat, die zwar den Tod von 100 Menschen zugelassen hat, obwohl es in ihrer Macht gelegen hätte, das Zugunglück zu vermeiden, oder dass es eine böse Macht war, weil 100 Menschen gestorben sind?

 

Dass Gott die 100 Menschen ins Paradies geführt hat, ist kein Gegeneinwand: Zum einen führt der Tod der 100 Menschen bei den Hinterbliebenen auf Erden zu Kummer, Sorgen und Nöten, also zu Leid, zum anderen kann man dann ebenso gut behaupten, dass damit Leid verursacht werden sollte, und dass die böse Macht eben andere Pläne mit dem Kind hat und es deswegen verschonte.

 

Kurz, die Interpretation ist die reinste Willkür. Man kann aber immer willkürliche ad-hoc-Interpretationen einführen, um etwas zu erklären. Die Sabotage durch unsichtbare Kobolde, die in ihrer Bösartigkeit den Zug sabotiert haben und ein paar gute Feen, die das zwar nicht verhindern konnten, aber immerhin noch das Kind gerettet haben, erschiene mir da auf Anhieb viel einleuchtender.

 

Man kann es auf vielerlei Arten interpretieren - aber diese Interpretation sollte vernünftigen Kriterien folgen. Schlechte Interpretationen kann man daran erkennen, dass man aus exakt denselben Gründen auch das genaue Gegenteil annehmen kann. In diesem Sinne ist die Interpretation mit Gott schlecht. Warum sollte ich schlechte Interpretationen akzeptieren? Nur, weil es möglich ist, ist kein Grund.

 

Dieses Gewilltsein ist keine Sache von Pro/Contra Argumenten, sondern einzig und allein eine freie Entscheidung des Individuums, auf die wir beim anderen keinen argumentativen Einfluss haben. Das heisst: jemanden, der nicht gewillt ist, so zu interpretieren, kann man nicht "überzeugen", da ja der eigene Willen inhärente Voraussetzung ist. Wichtiger Punkt dabei: dies beinhaltet keine Wertung.

 

So finde ich das durchaus akzeptabel. Schlecht ist nur, wenn man dem anderen dann noch nebenbei bösartige Gründe unterstellt, warum er nicht gewillt ist, diese Interpretation zu akzeptieren (und das ist jetzt keineswegs gegen Dich gerichtet). Denn dann fühle ich mich durchaus beleidigt.

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Hi,

 

Man kann auch Feen und Kobolde im Alltag erfahren, vorausgesetzt, dass man gewillt ist, sich auf diese Interpretationsmöglichkeit einzulassen.

 

Das stimmt. Auf Island gibt es auch eine offizielle Feenbeauftragte, die mit dem Strassenbauamt zusammenarbeitet, und z. B. bei bestimmten Felsformationen eine "Umgehung" der geplanten Strasse empfiehlt, um die Feen nicht zu stören. :blink: Auch wenn dies nicht-christlichen Ursprungs ist, finde ich eine solche Sache sympathisch.

 

Sicher. Man kann viele Dinge auf mehrerlei Weisen interpretieren. Aber, wie Bongo völlig richtig anmerkte, dann erfordert dies vor allem auch ein Ausblenden dem widersprechender Erfahrungen.

 

Ich verstehe - um bei Bongos Beispiel zu bleiben - den Einwand schon.

Also eine Frage an die anderen Christen hier im Forum: warum ist auf die Schutzengel kein Verlass?

 

Kurz, die Interpretation ist die reinste Willkür. Man kann aber immer willkürliche ad-hoc-Interpretationen einführen, um etwas zu erklären.

 

Ich denke, das kann man so sehen. Aber das ist ein Teil unseres Denkens, dass wir Situationen in der einen oder anderen Weise interpretieren, insofern durchaus normal.

 

So finde ich das durchaus akzeptabel. Schlecht ist nur, wenn man dem anderen dann noch nebenbei bösartige Gründe unterstellt, warum er nicht gewillt ist, diese Interpretation zu akzeptieren (und das ist jetzt keineswegs gegen Dich gerichtet). Denn dann fühle ich mich durchaus beleidigt.

 

Ich verstehe. Daher (um etwaigen Missverständnissen vorzubeugen) schrieb ich ja, dass Wertung da nicht mit reinspielen sollte.

 

viele Grüsse

 

Olli

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Auch wenn die Argumente schon 1000 x wiedergekaut wurden:

 

Wer einen Sessel sieht, nimmt an dass es jemand gibt, der diesen Sesselerbaut hat.

 

Wenn User hier behaupten, die Schöpfung mit ihrer Herrlichkeit, ihrem wundebaren Bauplan deute nicht auf einen Gott hin, sondern das alles sei einfach so durch Zufall entstanden, gleicht einem Menschen, der sagt:

 

Wenn man die Einzelbestandteile einer Uhr in einer Schachtel nur lange genug schüttelt, dann wird irgendwann per Zufall sicher eine Uhr daraus.

 

Ohne ordnende Intelligenz wird da nichts daraus.

 

Ein Wissenschaftler, der sich speziell mit dem menschlichen Auge und dessen Konstruktion beschäftige meinte, dass hier ein genau durchdachter Plan dahinter steht großartige Gedanken- und dass es wirklich äußerst spekultaiv ist, eine solche Konstruktion dem "Zufall" zuzuschreiben.

 

Aber die Damen und Herren Atheisten sehen das ganz anders. Der Zufall waltet durch das ganze All- und Geist, Intelligenz sind Nebenprodukte chemisch- physikalischer Prozesse. Was alles müssen die Atheisten hier annehmen, um Gottes Existenz zu leugnen- es gehörtja fast mehr Glaube dazu all die wunderbar erdachten und gemachten Geschöpfe als zufällige Evolutionsprodukte, als Selbst- Erschaffungsprodukte anzusehen, als Gott als den höchsten Erschaffer allen Seins zu akzeptieren.

 

Es zeigt sich bei allen Gott ablehnenden Argumenten doch immer wieder, dass hier scheinbar moralische Phänomenen eine Rolle spielen.

 

Wenn auch manche Atheisten hier vorgeben, es wäre Klugheit, Intelligenz nicht an Gott zu glauben- und Dummheit, Unvernunft und Unlogik an einen Gott zu glauben -so greift dieses Argument zu kurz:

 

Wissenschaftler, gebildete Menschen, Menschen mit überragender Intelligenz glauben an Gott, beten und anerkennen Gott. Wieder andere Wissenschaftler lehnen die Existenz Gottes ab. Am Bildungsgrad, an der "Vernunft"und Intelligenz kann es nicht liegen. Denn wer z.B. die gläubigen genialen Denker wie Albertus Magnus, Thomas von Aquin oder den Chemiker Max Thürkauf, die Physikerbrüder Philbert herabwürdigen will, weil sie tiefgläubig sind, der begeht wohl nur einen Versuch einer billigen Atheismus- Rechtfertigung.

 

Die Schlußfolgerung, dass bei manchen Atheisten moralische Momente eine wesentliche Rolle spielen, dass sie blind sind für Gott ,ist nicht von der Hand zu weisen.

 

Die Bergpredigt sagt: Selig die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott schauen. Es scheint, als würde die Finsternis des Herzens, das von Leidenschaften aller Art erfüllt ist ein Hauptgrund für die Blindheit für Gott sein. Vor allem Stolz und die Meinung alles zu wissen oder alles besser zu wissen wirken hier kausal mit.

 

Wenn manche zur Kenntnis bringen sie würden Gott auch ablehnen, wenn es ihn geben würde- so zeigt sich, dass manche Menschen eben mit Gott nicht einverstanden sind, weil sie glauben sie würdenalles besser machen und besser wissen-besser wir Gott. Gott passt nicht in ihr Denken und Leben, weil er nicht so ist, wie sie es sich vorstellen.

 

Allerdings vermute ich, dass Gott jene, die so denken nicht um Erlaubnis fragen muss ob er so sein darf wie er ist: nämlich barmherzig und gerecht.

 

Die Blindheit für Gott - so lassen manche Aussagen annehmen- kommt wohl auch daher, dass Gott nicht so ist wie manche Atheisten es gerne hätten. ...so lehnen sie Gott lieber überhaupt ab, als sich einem Gott zu öffnen, der anders ist, als sie es gerne hätten.

bearbeitet von Mariamante
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Auch wenn die Argumente schon 1000 x wiedergekaut wurden:

In der Tat. :blink:

Am blindesten sind halt immer jene, die nicht sehen wollen.

 

Und selbst wenn Gott noch so deutlich wirkt- wenn es von Zeugnissen für ihn noch so wimmelt:

 

Manche sind einfach blind dafür, weil sie eben nicht sehen wollen.

 

Jesus selbst hat diese bewußte Blindheit oft deutlich zu spüren bekommen:

 

Als er Lazus auferweckte haben die Pharisäer und Schriftgelehrten, die das erleben nicht etwa gesagt: Jetzt bekehren wir uns, dass kann nur Gott tun......nein. Sie beschlossen vielmehr auch Lazarus als einen zu deutlichen Zeugen für Gottes Wirken zu töten.

 

Bei manchen fanatischen Atheisten hat man den Eindruck, sie agieren auf verschiedenen Ebenen ähnlich. Sie unterdrücken, deuten um, denunzieren oder negieren und ignorieren alles, was Gottes Existenz zu klar bezeugt.

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Auch wenn die Argumente schon 1000 x wiedergekaut wurden:

In der Tat. :blink:

Am blindesten sind halt immer jene, die nicht sehen wollen.

 

Und selbst wenn Gott noch so deutlich wirkt- wenn es von Zeugnissen für ihn noch so wimmelt:

 

Manche sind einfach blind dafür, weil sie eben nicht sehen wollen.

Wiederholst Du das deshalb so oft, damit Du es selber endlich glauben kannst?

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Auch wenn die Argumente schon 1000 x wiedergekaut wurden:

In der Tat. :blink:

Am blindesten sind halt immer jene, die nicht sehen wollen.

 

Und selbst wenn Gott noch so deutlich wirkt- wenn es von Zeugnissen für ihn noch so wimmelt:

 

Manche sind einfach blind dafür, weil sie eben nicht sehen wollen.

Wiederholst Du das deshalb so oft, damit Du es selber endlich glauben kannst?

Nein- sondern damit es Begriffsstutzige und von Hochmut und Egozentrik benebelte vielleicht doch mal sehen und verstehen. :)

bearbeitet von Mariamante
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Die Blindheit für Gott - so lassen manche Aussagen annehmen- kommt wohl auch daher, dass Gott nicht so ist wie manche Atheisten es gerne hätten. ...so lehnen sie Gott lieber überhaupt ab, als sich einem Gott zu öffnen, der anders ist, als sie es gerne hätten.

Das glaube ich nicht. Der Teufel ist ja auch nicht so, wie Ihr es gerne hättet, aber dennoch glaubt Ihr an seine Existenz.

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Auch wenn die Argumente schon 1000 x wiedergekaut wurden:

In der Tat. :blink:

aber wie blind muss man sein nicht zu sehn das Gott die Welt erschaffen hat ? so blind das man schon wieder "sieht" (oder es zumindest glaubt) vermutlich mit Glasaugen der Zukunft muhaha :)

 

eure augen liegen vor euch in einem Glas gefüllt mit wasser ... greift dannach und wirft sie euch da rein wo sie hingehören :P

 

 

... nein nicht da ... :)

 

scheint ja doch schwieriger zu sein als ich dachte :ph34r:

bearbeitet von Poliven
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Nein- sondern damit es Begriffsstutzige und von Hochmut und Egozentrik benebelte vielleicht doch mal sehen und verstehen. :blink:

Dann erkläre es, begründe es - übersetze es.

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Die Blindheit für Gott - so lassen manche Aussagen annehmen- kommt wohl auch daher, dass Gott nicht so ist wie manche Atheisten es gerne hätten. ...so lehnen sie Gott lieber überhaupt ab, als sich einem Gott zu öffnen, der anders ist, als sie es gerne hätten.

Das glaube ich nicht. Der Teufel ist ja auch nicht so, wie Ihr es gerne hättet, aber dennoch glaubt Ihr an seine Existenz.

Nun Lissie- es ist ein Unterschied, ob ich an jemnd glaube wie an Gott und ihn liebe- oder ob ich an jemandes Existenz glaube. Der Glaube an Gott schließt mehr ein, als nur die Annahme seiner Existenz- eine persönliche Beziehung.

 

Aber eines stimmt: Gott wirkt und waltet- ob seine Pläne den Atheisten nun passen oder nicht - und auch der Teufel versucht zu wirken - allerdings passt es ihm gar nicht, dass man seine Existenz zu deutlich wahrnimmt, denn da könnte man ja etwas gegen ihn unternehmen.

 

Dass die Blindheit für Gott manchmal mit der Blindheit für die Werke des Widersachers einher zu gehen scheint ist allerdings ein interessanter Aspekt.

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Die Blindheit für Gott - so lassen manche Aussagen annehmen- kommt wohl auch daher, dass Gott nicht so ist wie manche Atheisten es gerne hätten. ...so lehnen sie Gott lieber überhaupt ab, als sich einem Gott zu öffnen, der anders ist, als sie es gerne hätten.

Das glaube ich nicht. Der Teufel ist ja auch nicht so, wie Ihr es gerne hättet, aber dennoch glaubt Ihr an seine Existenz.

Nun Lissie- es ist ein Unterschied, ob ich an jemnd glaube wie an Gott und ihn liebe- oder ob ich an jemandes Existenz glaube. Der Glaube an Gott schließt mehr ein, als nur die Annahme seiner Existenz- eine persönliche Beziehung.

 

Aber eines stimmt: Gott wirkt und waltet- ob seine Pläne den Atheisten nun passen oder nicht - und auch der Teufel versucht zu wirken - allerdings passt es ihm gar nicht, dass man seine Existenz zu deutlich wahrnimmt, denn da könnte man ja etwas gegen ihn unternehmen.

 

Dass die Blindheit für Gott manchmal mit der Blindheit für die Werke des Widersachers einher zu gehen scheint ist allerdings ein interessanter Aspekt.

"und auch der Teufel versucht zu wirken - allerdings passt es ihm gar nicht, dass man seine Existenz zu deutlich wahrnimmt,"

 

eben . und reibt sich die hände wenn leute wie Poliven als geisteskranke Dämonenspinner abgestempelt werden :blink: .

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Nein- sondern damit es Begriffsstutzige und von Hochmut und Egozentrik benebelte vielleicht doch mal sehen und verstehen. :blink:

Dann erkläre es, begründe es - übersetze es.

Nun- hier einige Ansatzpunkte:

 

1. Gott = Liebe

 

Wir Christen glauben nicht an einen inhaltlich unbestimmten Gott, auch nicht an Baal oder Osiris.

 

„Unter den vielen Antworten auf die Frage, wer oder wie Gott ist, hat die christliche Theologie immer einer den unbedingten Vorrang eingeräumt: Gott ist die Liebe" (E.J.)

 

Nun ist die Liebe per definitionem das Unbeweisbare, da sie der Freiheit des Liebenden entspringt.

 

Darum ist der Ausdruck „Liebesbeweis“ genau besehen ein Unbegriff.

Denn nie und nimmer kann ich die Existenz meiner Liebe jemandem beweisen im Sinne eines Denkzwanges.

Stets bin ich darauf angewiesen, dass der andere mir die Liebe, die ich ihm nicht beweisen, sondern nur erweisen kann, glaubt.

Jeder noch so heroische „Liebesbeweis“ kann vom Gegenüber zurückgewiesen werden mit dem misstrauischen Verdacht: Du täuscht mich, du mimst nach außen hin Liebe und hegst nach innen Abneigung.

 

Mit anderen Worten:

Liebe kann ich nie wissen wie ich eine Telefonnummer weiß. Der wichtigste Vollzug im menschlichen Leben, die Liebe, ist ausschließlich dem Glauben zugänglich.

 

So, wie man allein durch Hören und nicht etwa durch Riechen der Musik gewahr wird, so wird man allein durch Glauben

der Liebe gewahr und nicht durch Wissen und Beweisen.

Der Glaube geschieht allerdings nicht blind und unbegründet. Zwar bleibt er unentrinnbar mit dem Risiko behaftet, dass ich jemandem vertraue, der mich dann enttäuscht, aber ich werde mit Recht zunächst nach Anhaltspunkten (nicht Beweisen!)für die Glaubwürdigkeit des Gegenübers fragen, ehe ich den Glauben wage.

 

 

 

2: Gott steht über seiner Schöpfung:

 

Nach der christlichen Religion (und glaub ich auch

so manch anderer) ist Gott der Schöpfer des Universums. Wie willst du ihn denn in seiner Schöpfung finden (beweisen).

 

Dazu ein Beispiel: Ein Programmierer schreibt ein tolles Spiel, aber meinst du, man könnte die Person des

Programmierer im Spiel selbst finden.

Nein, natürlich nicht, da er ausserhalb seiner Schöpfung existiert, höchstens in den Credits steht sein Name, aber das war es auch schon.

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Nein- sondern damit es Begriffsstutzige und von Hochmut und Egozentrik benebelte vielleicht doch mal sehen und verstehen. :blink:

Mit dieser Überheblichkeit und Geringschätzigkeit gegen Mitmenschen wirst du selbst bei deinem Gott keine Pluspunkte sammeln.

Solches Geschwätz muß die Blinden ja noch blinder machen.

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