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Evangelium vom Samstag/ Bibelteilen/ Verweilen....


Monika

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Ihr werdet den Himmel geöffnet und die Engel Gottes auf- und niedersteigen sehen über dem Menschensohn.

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Samstag der 27. Woche im Jahreskreis

 

 

 

Zur Lesung „Der Tag des Herrn“ ist das Generalthema des Joelbu­ches. Der Tag des Herrn ist nahe (4, 14). Er wird in apokalyptischen Far­ben geschildert. Im Tal Joschafat werden alle Völker zum Gericht versammelt. Joschafat heißt „Jahwe richtet“; es ist kein Ort der Geogra­phie. Ort und Zeit des Gerichtes über die schuldig gewordenen Völker be­stimmt der Richter. Auch Jerusalem und Zion wird dann nicht mehr ein geographischer Ort sein. „Israel“ wird da sein, wo man erkennt, „dass ich der Herr, euer Gott, bin“ (4, 17). Dass dies erkannt wird, ist Ziel des Völ­kergerichts. Damit ist aber auch gesagt, dass alles gegenwärtige Wissen von Jahwe, dem lebendigen und anwesenden Gott, noch nicht die Erkenntnis ist. - Zu 4, 12-14: Sach 14, 2; Jes 63, 1-6; Mt 13, 39; Offb 14, 14-16. – Zu 4, 15-17: Jer 25, 3o-31; Am 1, 2; Ps 46, 2-3; Jes 4, 5; - Zu 4, 18-21: Am 9, 13; Jes 30, 25; Ez 47, 1-12; Sach 14, 8; Obd 10; Jer 17, 25; Ez 37, 25.

 

 

 

 

Lesung Joel 4, 12-21

Schwingt die Sichel; denn die Ernte ist reif

 

Lesung aus dem Buch Joel

 

12Die Völker sollen aufbrechen und heraufziehen zum Tal Joschafat. Denn dort will ich zu Gericht sitzen über alle Völker ringsum.

 

13Schwingt die Sichel; denn die Ernte ist reif. Kommt, tretet die Kelter; denn sie ist voll, die Tröge fließen über. Denn ihre Bosheit ist groß.

 

14Getöse und Getümmel herrscht im Tal der Entscheidung; denn der Tag des Herrn ist nahe im Tal der Entscheidung.

 

15Sonne und Mond verfinstern sich, die Sterne halten ihr Licht zurück.

 

16Der Herr brüllt vom Zion her, aus Jerusalem dröhnt seine Stimme, so dass Himmel und Erde erbeben. Doch für sein Volk ist der Herr eine Zuflucht, er ist eine Burg für Israels Söhne.

 

17Dann werdet ihr erkennen, dass ich der Herr, euer Gott, bin und dass ich auf dem Zion wohne, meinem heiligen Berg. Jerusalem wird heilig sein, Fremde werden nie mehr hindurchziehen.

 

18An jenem Tag triefen die Berge von Wein, die Hügel fließen über von Milch, und in allen Bächen Judas strömt Wasser. Eine Quelle entspringt im Haus des Herrn und tränkt das Schittim-Tal.

 

19Ägypten wird zur Wüste, Edom wird zur verödeten Steppe, wegen der Gewalttat an Judas Söhnen, in deren Land sie unschuldiges Blut vergossen.

 

20Juda aber bleibt für immer bewohnt, und Jerusalem besteht von Geschlecht zu Geschlecht,

 

21 [ich erkläre ihr Blut für unschuldig, das ich vorher nicht für unschuldig erklärte, und der Herr wohnt auf dem Zion.

 

 

 

 

 

Antwortpsalm Ps 97 (96), 1-2.5-6.11-12 (R: 12a)

 

R Ihr Gerechten, freut euch am Herrn! - R (GL 722, 1)

 

1 Der Herr ist König. Die Erde frohlocke. V. Ton

 

Freuen sollen sich die vielen Inseln.

 

2 Rings um ihn her sind Wolken und Dunkel,

 

Gerechtigkeit und Recht sind die Stützen seines Throns. - ®

 

5 Berge schmelzen wie Wachs vor dem Herrn,

 

vor dem Antlitz des Herrschers aller Welt.

 

6 Seine Gerechtigkeit verkünden die Himmel,

 

seine Herrlichkeit schauen alle Völker. - ®

 

11 Ein Licht erstrahlt den Gerechten

 

und Freude den Menschen mit redlichem Herzen.

 

12 Ihr Gerechten, freut euch am Herrn,

 

und lobt seinen heiligen Namen! - R

 

 

 

Ruf vor dem Evangelium Vers: vgl. Lk 11, 28

 

Halleluja. Halleluja.

 

Selig, die das Wort Gottes hören

 

und es befolgen.

 

Halleluja.

 

 

 

 

 

Zum Evangelium Wo Jesus spricht und handelt, kommt über die Menschen Gottes Herrschaft und sein Reich. Und der hörende Mensch empfängt eine neue Fähigkeit zur Freude, zur Mitfreude, eine neue Freiheit zum Wort. Das hat die Frau erfahren, die auf einmal nicht mehr schweigen konnte und die Mutter Jesu glücklich preisen musste. Die Verherrlichung der Mutter gilt in Wirklichkeit Jesus selbst. Seine Antwort ist keine Zurückweisung, sondern eine Klarstellung, und zwar nach zwei Richtungen: l. Maria ist glücklich zu preisen nicht schon deshalb, weil sie die leibliche Mutter Jesu ist, sondern weil sie zu denen gehört, „die das Wort Gottes hören und es befolgen“; 2. Maria ist die vollkommene Hörerin des Wortes, aber sie ist nicht die einzige; alle, die das Wort hören und es befolgen, haben Gemeinschaft mit Jesus, und sie alle sind glücklich zu preisen. - Zu 11, 27: Lk 1, 28.48; 4, 15. - Zu 11, 28: Lk 8, 15.21; Dtn 6, 3; Spr 19, 16; Offb 1, 3.

 

 

Evangelium Lk 11, 27-28

 

Selig der Leib, der dich getragen hat

Selig vielmehr die, die das Wort Gottes hören

 

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas

 

27Als er das sagte, rief eine Frau aus der Menge ihm zu: Selig die Frau, deren Leib dich getragen und deren Brust dich genährt hat.

 

28Er aber erwiderte: Selig sind vielmehr die, die das Wort Gottes hören und es befolgen.

 

Quelle

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Selig sind die, die das Wort Gottes hören und es befolgen.

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Selig die Frau, deren Leib dich getragen und deren Brust dich genährt hat.

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Samstag der 28. Woche im Jahreskreis

 

Zur Lesung Schon im Galaterbrief (4, 21-31) hat Paulus zwei Seiten des Alten Testaments unterschieden: das Gesetz (Hagar, das irdische Jerusalem) und die Verheißung (Sara, das obere Jerusalem). Auch das Gesetz ist von Gott, aber die Frage ist, ob aus dem Gesetz die Gerechtigkeit kommt, d. h. ob die Beobachtung des Gesetzes einen Anspruch des Menschen vor Gott begründet. Wenn es das gibt, dann regelt sich alles Recht und Verdienst. Aber das gibt es eben nicht, einmal weil Gott mit dem Menschen nicht auf gleicher Ebene steht, und außerdem weil es keinen Menschen gibt, der das Gesetz erfüllt. Es gibt in Wirklichkeit zwei Linien: 1. Gesetz - Übertretung - Zorn Gottes, und 2. Verheißung - Glaube - Gnade. Abraham empfing die Segensverheißung, und er glaubte: nicht weil die Verheißung alle Wahrscheinlichkeit für sich hatte - das hatte sie ganz und gar nicht -, sondern weil er sich auf Gottes Macht und Treue verließ. Glauben gibt es nur als Glauben an den Gott, „der die Toten lebendig macht und das, was nicht ist, ins Dasein ruft“ (V. 17). Mit einem solchen Glauben wird Gott als Gott geehrt. - Gen 12, 2-3.7; 22, 15-18; Hebr 11, 8-12; Gal 3, 15-16; Dtn 32, 39; Ez 37, 1-10; Hebr 11, 19.

 

 

Lesung Röm 4, 13.16-18

Gegen alle Hoffnung hat er voll Hoffnung geglaubt

 

Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Römer

 

13Denn Abraham und seine Nachkommen erhielten nicht aufgrund des Gesetzes die Verheißung, Erben der Welt zu sein, sondern aufgrund der Glaubensgerechtigkeit.

16Deshalb gilt: „aus Glauben“, damit auch gilt: „aus Gnade“. Nur so bleibt die Verheißung für alle Nachkommen gültig, nicht nur für die, welche das Gesetz haben, sondern auch für die, welche wie Abraham den Glauben haben.

17Nach dem Schriftwort: Ich habe dich zum Vater vieler Völker bestimmt, ist er unser aller Vater vor Gott, dem er geglaubt hat, dem Gott, der die Toten lebendig macht und das, was nicht ist, ins Dasein ruft.

18Gegen alle Hoffnung hat er voll Hoffnung geglaubt, dass er der Vater vieler Völker werde, nach dem Wort: So zahlreich werden deine Nachkommen sein.

 

 

Zum Evangelium Das Evangelium, die Botschaft von der Gottesherrschaft, ist ein Geschehen von Gott her. Es verlangt vom Jünger eine doppelte Antwort, die im Grunde doch nur eine einzige ist: Glauben und Bekennen. Bekennen ist nicht das Gleiche wie Verkündigen. Mit der Verkündigung tritt das Wort aus dem Dunkel heraus in den hellen Tag (V. 3); das Bekennen geschieht ebenfalls im Wort, aber es ist das Wort in der Situation der Verfolgung, das Wort, hinter dem die Bereitschaft zum letzten Einsatz steht. Mit dem Bekenntnis stellt sich der Jünger auf die Seite des Menschensohnes, und dieser wird sich im Gericht Gottes auf die Seite des­sen stellen, der sich zu ihm bekannt hat. Das ist eine Verheißung und eine Warnung. - Zwei Aussagen über den Heiligen Geist stehen in diesem Ab­schnitt (V. 10 u. 12); beide sollen den Jüngern Mut machen. Ihre Bot­schaft wird, wie die Botschaft Jesu selbst, auf Widerspruch stoßen. Der­selbe Geist, der ihnen die Kraft zum Glauben und Bekenntnis gibt, wird die richten, die sich gegen bessere Einsicht der Botschaft endgültig ver­schließen, und er wird in keinem Augenblick die im Stich lassen, die für Jesus Zeugnis geben. - Zu 12, 8-9: Mt 10, 32-33; Mk 8, 38. - Zu 12, 10: Mt 12, 32; Mk 3, 29; 1 Joh 5, 16; Hebr 6, 4-8; 10, 26-31. - ­Zu 12, 11-12: Lk 21, 12-15; Mt 10, 17-20; Mk 13, 11; Joh 14, 26.

 

 

 

Evangelium Lk 12, 8-12

Der Heilige Geist wird euch in der gleichen Stunde eingeben, was ihr sagen müsst

 

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas

 

8Ich sage euch: Wer sich vor den Menschen zu mir bekennt, zu dem wird sich auch der Menschensohn vor den Engeln Gottes bekennen.

9Wer mich aber vor den Menschen verleugnet, der wird auch vor den Engeln Gottes verleugnet werden.

10Jedem, der etwas gegen den Menschensohn sagt, wird vergeben werden; wer aber den Heiligen Geist lästert, dem wird nicht vergeben.

11Wenn man euch vor die Gerichte der Synagogen und vor die Herrscher und Machthaber schleppt, dann macht euch keine Sorgen, wie ihr euch verteidigen oder was ihr sagen sollt.

12Denn der Heilige Geist wird euch in der gleichen Stunde eingeben, was ihr sagen müsst.

 

 

(Quelle: Erzabtei Beuron)

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Gegen alle Hoffnung hat er voll Hoffnung geglaubt.

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3. November

 

Hl. Hubert

 

Bischof

 

 

Über Herkunft und Werdegang Huberts wissen wir nichts. Die Hubert­uslegende stammt erst aus dem 11. Jahrhundert und ist nicht historisch. Sicher ist, dass Hubert um 705 Bischof von Maastricht wurde. Später übertrug er die Reliquien des hl. Lambert von Maastricht nach Lüttich und verlegte auch seinen Bischofssitz dorthin. Er missionierte in Südbrabant und in den Ardennen, damals noch ein großes Waldgebiet, wohin das Christentum kaum vorgedrungen war. Hubert starb am 30. Mai 727 in der Nähe von Brüssel. Am 3. November 743 wurde sein Leib in der Kathedrale von Lüttich feierlich erhoben; 825 wurde er nach St. Hubert (früher Andagium) in den Ardennen übertragen. - Nach der Legende erschien dem damals noch nicht heiligen Hubert, als er an einem Karfreitag jagte, ein Hirsch mit einem Kreuz zwischen den Geweihen. Hubert gilt als Patron der Jäger, Schützen, Kürschner usw.

 

 

 

 

 

Lesung 1 Kor 9, 24-27

 

Ich laufe nicht wie einer, der ziellos läuft

 

Lesung aus dem ersten Brief des Apostels Paulus an die Korinther

 

Wisst ihr nicht, dass die Läufer im Stadion zwar alle laufen, aber dass nur einer den Siegespreis gewinnt? Lauft so, dass ihr ihn gewinnt.

 

Jeder Wettkämpfer lebt aber völlig enthaltsam; jene tun dies, um einen vergänglichen, wir aber, um einen unvergänglichen Siegeskranz zu gewinnen.

 

Darum laufe ich nicht wie einer, der ziellos läuft, und kämpfe mit der Faust nicht wie einer, der in die Luft schlägt;

 

vielmehr züchtige und unterwerfe ich meinen Leib, damit ich nicht anderen predige und selbst verworfen werde.

 

 

 

 

 

Evangelium Mt 24, 42-47

 

Selig der Knecht!

 

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus

 

Seid also wachsam! Denn ihr wisst nicht, an welchem Tag euer Herr kommt.

 

Bedenkt: Wenn der Herr des Hauses wüsste, zu welcher Stunde in der Nacht der Dieb kommt, würde er wach bleiben und nicht zulassen, dass man in sein Haus einbricht.

 

Darum haltet auch ihr euch bereit! Denn der Menschensohn kommt zu einer Stunde, in der ihr es nicht erwartet.

 

Wer ist nun der treue und kluge Knecht, den der Herr eingesetzt hat, damit er dem Gesinde zur rechten Zeit gibt, was sie zu essen brauchen?

 

Selig der Knecht, den der Herr damit beschäftigt findet, wenn er kommt!

 

Amen, das sage ich euch: Er wird ihn zum Verwalter seines ganzen Vermögens machen.

 

 

 

(Quelle: Erzabtei Beuron)

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Selig der Knecht, den der Herr damit beschäftigt findet, wenn er kommt!

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Hl. Leo der Große

Papst, Kirchenlehrer

 

 

 

Leo, der erste Papst mit dem Beinamen „der Große“, stammte wahrscheinlich aus der Toskana. 440 zum Papst gewählt, war er ein hervorragender Verfechter der Vorrangstellung des römischen Papstes als Nachfolgers des hl. Petrus. Er griff in die Glaubenskämpfe seiner Zeit ein, lehnte die monophysitische Irrlehre ebenso ab wie die nestorianische (Frage der Einheit der Person Christi und der Zweiheit sei­ner Naturen). Berühmt ist sein „dogmatischer Brief“ an den Bischof Flavian von Konstantinopel (449). Er rettete Rom und Italien vor den Hunnen, indem er dem Hunnenkönig Attila bis nach Mantua entgegenreiste und ihn zur Umkehr bewog. Als Geiserich mit seinen Vandalen heranrückte, konnte Leo die Stadt Rom wenigstens vor Mord und Brand bewahren. Briefe und Predigten, die von Papst Leo erhalten sind, erweisen ihn als sicheren Theologen und als Meister der Sprache, aber auch als Mann von einer tiefen, gemütbetonten Frömmigkeit. Er starb am 10. November 461 in Rom.

 

 

 

„Beim großen und letzten Gericht

 

wird bei den einen ihre freigebige Güte, bei den anderen ihr liebloser Geiz so wichtig genommen, dass jene wegen der einen guten Eigenschaft in das Himmelreich eingehen, so als hätten sie alle Tugenden im reichsten Maß, während die anderen wegen des einen Fehlers dem ewigen Feuer überantwortet werden, so als würden sie alle Laster in sich vereinen.“ (Leo d. Gr., Predigt)

 

 

 

Zur Lesung Es gibt viele Wege, auf denen Weisheit gesucht und gefunden wird: und es gibt Wege, auf denen man sie ganz sicher nicht findet. Davon war im vorausgehenden Abschnitt des Buches Jesus Sirach die Rede (Sir 38, 24-34). Die Wahrheit Gottes und der Menschen erkennt man nur durch beharrliches und ehrfürchtiges Studium. Da aber der Geist der Weisheit eine Gabe Gottes ist, wird sie dem gegeben, der um sie bittet (39, 5) und unaufhörlich für die empfangene Gabe dankt. Ein nicht geringer Teil dieses Dankes besteht darin, dass er die empfangene Erkenntnis auch an andere weitergibt. Ein Egoist kann nicht weise sein.

 

Lesung Sir 39, 6-10 (8-14)

Er wurde mit dem Geist der Einsicht erfüllt

 

Lesung aus dem Buch Jesus Sirach

 

6Wenn Gott, der Höchste, es will, wird er mit dem Geist der Einsicht erfüllt: Er bringt eigene Weisheitsworte hervor, und im Gebet preist er den Herrn.

 

7Er versteht sich auf Rat und Erkenntnis und erforscht die Geheimnisse;

 

8er trägt verständige Lehre vor, und das Gesetz des Herrn ist sein Ruhm.

 

9Viele loben seine Einsicht; sie wird niemals vergehen. Sein Andenken wird nicht schwinden, sein Name lebt fort bis in ferne Geschlechter.

 

10Von seiner Weisheit erzählt die Gemeinde, sein Lob verkündet das versammelte Volk.

 

 

 

 

Antwortpsalm Ps 37 (36), 3-4.5-6.30-31 (R: vgl. 30a)

 

R Der Mund des Gerechten spricht Worte der Weisheit. - R (GL 646, 2 oder 687, 1)

 

3 Vertrau auf den Herrn und tu das Gute,

 

bleib wohnen im Land und bewahre Treue!

 

4 Freu dich innig am Herrn!

 

Dann gibt er dir, was dein Herz begehrt. - ®

 

5 Befiehl dem Herrn deinen Weg und vertrau ihm;

 

er wird es fügen.

 

6 Er bringt deine Gerechtigkeit heraus wie das Licht

 

und dein Recht so hell wie den Mittag. - ®

 

30 Der Mund des Gerechten bewegt Worte der Weisheit,

 

und seine Zunge redet, was recht ist.

 

31 Er hat die Weisung seines Gottes im Herzen,

 

seine Schritte wanken nicht. - R

 

 

 

 

 

Ruf vor dem Evangelium Vers: Mk 1, 17b

 

Halleluja. Halleluja.

 

(So spricht der Herr:)

 

Folgt mir nach!

 

Ich werde euch zu Menschenfischern machen.

 

Halleluja.

 

 

 

 

 

Zum Evangelium „Die Leute“ – „Ihr aber“ – „Simon Petrus“ (16, 13.15.16): das sind drei Stufen des Glaubens (der Unglaube kam in 12, 24-25 zu Wort). Jesus bezeichnet sich als den „Menschensohn“, was so viel bedeutet wie „Mensch“, aber seit Ezechiel und Daniel doch nicht irgendeinen beliebigen Menschen bezeichnet. Wenn die Jünger die Lehre Jesu verstanden haben (16, 12), müssen sie auch über seine Person Klar­heit haben. Diese Klarheit zu schaffen ist Zweck der Frage Jesu. „Für wen halten die Leute den Menschensohn?“ Von der Antwort auf diese Frage hängt alles ab. Im Markusevangelium lautet die Antwort des Petrus: „Du bist der Messias“ (Mk 8, 29); bei Matthäus fügt er hinzu: „der Sohn des lebendigen Gottes“. Was nach Mt 14, 33 die Jünger in einer plötzlichen Helligkeit der Nacht gesagt haben, das bekennt jetzt Simon Petrus bei Tag. Jesus bestätigt den Glauben des Simon; er soll Petrus, der Fels, sein, in dem bis zur Wiederkunft des Herrn die Kirche ihr Fundament und ihre Festigkeit haben wird. „Meine“ Kirche, sagt der „Sohn des lebendigen Gottes“; über ihn selbst hat der Tod keine Macht mehr (Röm 6, 9); auch seine Kirche wird dem Ansturm der Todesmächte, den Wehen und Drangsalen, die dem Erscheinen des Menschensohnes vorausgehen, nicht erlie­gen. Dass sie zu leiden haben wird, sagt die Fortsetzung dieses Evangeliums. - Mk 8, 27-30; Lk 9, 18-21; Dan 7; Mt 11, 27; Jes 28, 16; Joh 1, 42; Mt 18, 18; Jes 22, 22; Lk 22, 31-32; Joh 20, 23; Offb 3, 7; Mt 24; Ps 127, 1.

 

 

 

 

Evangelium Mt 16, 13-19

Du bist Petrus - der Fels -, und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen

 

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus

 

13Als Jesus in das Gebiet von Cäsarea Philippi kam, fragte er seine Jünger: Für wen halten die Leute den Menschensohn?

 

14Sie sagten: Die einen für Johannes den Täufer, andere für Elija, wieder andere für Jeremia oder sonst einen Propheten.

 

15Da sagte er zu ihnen: Ihr aber, für wen haltet ihr mich?

 

16Simon Petrus antwortete: Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes!

 

17Jesus sagte zu ihm: Selig bist du, Simon Barjona; denn nicht Fleisch und Blut haben dir das offenbart, sondern mein Vater im Himmel.

 

18Ich aber sage dir: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen, und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen.

 

19Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben; was du auf Erden binden wirst, das wird auch im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, das wird auch im Himmel gelöst sein.

 

Quelle

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Du bist Petrus, und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen, und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen.

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Vertraue auf Gott und tue das Gute!

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