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Die Treibjagd geht weiter ...


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Erst wenn der Staub sich gelegt hat und auch der AKR sich zurückgenommen hat wird Rom reagieren.
Meine unverbindliche Schätzung: Ende diesen / Anfang nächsten Jahres. Möglichst in Zusammenhang mit einer "Spitzenmeldung" (Kardinalsernennungen?) oder mit einem "routinemäßigen" Ernennungs-Karussell, damit die GeLuMü-Meldung dann möglichst untergeht.
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ohne jetzt die vertraulichkeit verletzten zu wollen
das ist Dir sehr hoch anzurechnnen, Siri, daß Du die Vertraulichkeit nicht verletzen willst! Für jemanden, der so viel Höchst Internes und Hochsensibles aus den innersten Kämmerlein der Kirche, aus hohen, höchsten, ja, ich wage es zu sagen, vielleicht Allerhöchsten Kreisen weiß wie Du, ist das sicher sehr schwer!
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ach ja, vor einiger Zeit wurde doch hier gefragt, ob das Südamerika-Thema im Rahmen der hier behandelten Thematik noch aktuell sei. Ich bin mir nicht sicher, habe aber dazu doch noch etwas gefunden:

 

 

"... Gleichzeitig hätte diese Ernennung des sozial leidenschaftlich engagierten Befreiungstheologen Müller auch in Lateinamerika Vorteile. Mit Müllers Ernennung als Nuntius für Bolivien, Chile, Peru oder Venezuela könnte der Vatikan konservative Wirtschaftskreise beruhigen, die durch die Wahlsiege sozialdemokratisch orientierter Präsidenten verunsichert sind. Die Verbindungen des kolonialen konservativen Christentums in Lateinamerika zur deutschen Exportwirtschaft würden damit gestärkt und der marxistisch-befreiungstheologische Einfluss in Lateinamerika zurückgedrängt. ..."

 

 

Quelle, und ganzer Artikel:

http://www.akr-aktionskreis-regensburg.de/.../publik0706.htm

Unwahrscheinlich - er ist kein Diplomat! Und das meine ich jetzt mal nicht spöttisch, sondern ganz ernsthaft. Er kommt nicht aus den Reihen der Vatikandiplomaten. Damit ist die Stelle eines Nuntius recht unwahrscheinlich geworden. Ich denke, das wird sich ausgehen wie mit Ignatius von Senestrey, der als Bischof in Regensburg äußerst unbeliebt war, es aber knapp 50 Jahre auf diesem Posten ausgehalten hat.
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ach ja, vor einiger Zeit wurde doch hier gefragt, ob das Südamerika-Thema im Rahmen der hier behandelten Thematik noch aktuell sei. Ich bin mir nicht sicher, habe aber dazu doch noch etwas gefunden:

 

 

"... Gleichzeitig hätte diese Ernennung des sozial leidenschaftlich engagierten Befreiungstheologen Müller auch in Lateinamerika Vorteile. Mit Müllers Ernennung als Nuntius für Bolivien, Chile, Peru oder Venezuela könnte der Vatikan konservative Wirtschaftskreise beruhigen, die durch die Wahlsiege sozialdemokratisch orientierter Präsidenten verunsichert sind. Die Verbindungen des kolonialen konservativen Christentums in Lateinamerika zur deutschen Exportwirtschaft würden damit gestärkt und der marxistisch-befreiungstheologische Einfluss in Lateinamerika zurückgedrängt. ..."

 

 

Quelle, und ganzer Artikel:

http://www.akr-aktionskreis-regensburg.de/.../publik0706.htm

Unwahrscheinlich - er ist kein Diplomat! Und das meine ich jetzt mal nicht spöttisch, sondern ganz ernsthaft. Er kommt nicht aus den Reihen der Vatikandiplomaten. Damit ist die Stelle eines Nuntius recht unwahrscheinlich geworden. Ich denke, das wird sich ausgehen wie mit Ignatius von Senestrey, der als Bischof in Regensburg äußerst unbeliebt war, es aber knapp 50 Jahre auf diesem Posten ausgehalten hat.

 

und immerhin gibt es hier in der Umgebung einige Straßen, die nach ihm benannt sind. :huh:

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