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Was wollen eigentlich Abtreibungsgegner?


Alouette

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-Abtreibungsbefürworter halten Abtreibung für ein Menschenrecht und bezichtigen ärztliche Abtreibungsverweigerer wider besseres Wissens des Gesetzesbruchs.

 

beleg?

Lies österreichische Tageszeitungen, Repliken auf Äußerungen kirchlicher Funktionäre u. dgl.

Das stimmt nicht .........in Österreich kann jeder Arzt in jedem Spital die Mitwirkung an Abtreibungen verweigern......gegenteiligen Meldungen sind Gräuelpropaganda.

 

Wenn allerdinmgs die Salzburger ÖVP die Abtreibung an Landespitälern mit dem Argument ablehnt, dass die Frauen ohnedies nach Wien fahren können, hat jeder der dies nahe am Gesetzesbruch empfindet mein Verständnis.

bearbeitet von wolfgang E.
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Mal eine Frage an diejenigen, die ihre Ablehnung einer strafrechtlichen Verfolgung mit deren Wirkungslosigkeit begründen: Würdet ihr die strafrechtliche Verfolgung begrüßen, wenn nachweisbar wäre, dass sie die Abbruchquote in einem Land durchschnittlich um, sagen wir, 50% reduziert?

 

 

Das ist natürlich sehr hypothetisch, weil es in Wirklichkeit nicht so ist....

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@Uldaricus, Stanley, kam &Co.

Redet mal Klartext. Wo ist für euch der Unterschied zwischen einer Zygote und einem Neugeborenen?

Die Körpergröße

Du siehst also keinen wesentlichen Unterschied zwischen dir und einer Zygote und einen Neugeborenen, ausser der Größe?

vielleicht ein bisschen mehr Intelligenz?
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@Uldaricus, Stanley, kam &Co.

Redet mal Klartext. Wo ist für euch der Unterschied zwischen einer Zygote und einem Neugeborenen?

Die Körpergröße

Du siehst also keinen wesentlichen Unterschied zwischen dir und einer Zygote und einen Neugeborenen, ausser der Größe?

vielleicht ein bisschen mehr Intelligenz?

 

Bei der Zygote!?

 

SCNR

JP

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Mal eine Frage an diejenigen, die ihre Ablehnung einer strafrechtlichen Verfolgung mit deren Wirkungslosigkeit begründen: Würdet ihr die strafrechtliche Verfolgung begrüßen, wenn nachweisbar wäre, dass sie die Abbruchquote in einem Land durchschnittlich um, sagen wir, 50% reduziert?

 

 

Das ist natürlich sehr hypothetisch, weil es in Wirklichkeit nicht so ist....

 

Solange das unter strikter Beachtung des Schuldprinzips geschieht: ja.

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@Uldaricus, Stanley, kam &Co.

Redet mal Klartext. Wo ist für euch der Unterschied zwischen einer Zygote und einem Neugeborenen?

Die Körpergröße

Du siehst also keinen wesentlichen Unterschied zwischen dir und einer Zygote und einen Neugeborenen, ausser der Größe?

vielleicht ein bisschen mehr Intelligenz?

Ja gut, also wenn ein bisschen mehr Intelligenz der einzige Unterschied ist, dann wäre Abtreibung schlicht und einfach Mord und auch als solcher strafrechtlich zu ahnden. Todschlag fällt weg, weil heimtücke unterstellt werden kann und auch eine vorausgegangene Planung.

bearbeitet von boandlkramer
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Ja gut, also wenn ein bisschen mehr Intelligenz der einzige Unterschied ist, dann wäre Abtreibung schlicht und einfach Mord und auch als solcher strafrechtlich zu ahnden. Todschlag fällt weg, weil heimtücke unterstellt werden kann und auch eine vorausgegangene Planung.

 

Ein Fötus ist arglos? Seltsame Heimtückevorstellung hast du.

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Naja, eine Sperma- ode Eizelle allein wird aber nicht zum Baby, eine Zygote aber schon- wenn auch nicht immer.
nöö, “von alleine” dh. ohne mutter wird eine zygote nicht sehr alt. darum rede ich vom potential - und das hat jede sperma- und eizelle auch. man muss sie nur zusammenbringen. daher kann ich mit der gleichen logik mit der ich die strafbarkeit der abtreibung in den ersten ss-wochen begründe auch die masturbiererei bestrafen.
ja, allerdings wird eine Spermazelle selbst mit "Mutter" nicht sehr alt, und wie alt Eizellen so ganz alleine werden, wissen wir Frauen ja... da gibts schon einen unterschied. Für mich ist es schon so, dass ich "Leben" ab der Befruchtung sehe.
geschenkt. aber ich meinte ganz etwas anderes. nämlich dass eine zygote/fötus nicht sehr alt wird ohne die biologische kooperation des organismuses der mutter. abtreibung strafbar zu machen heisst nun diese kooperation zu erzwingen. das halte ich für ethisch sehr bedenklich selbst wenn es zum schutze des kindes geschieht. und von einem kind im sinne einer wahrnehmenden und fühlenden person kann einfach keine rede sein in den ersten 6-8 wochen oder so.

 

Um die Frage zu benatworten: Ich bin gegen Abtreibung, mit der momentanen gexetzlichen regelung einverstanden, würde aber die Indikationenlösung wie vor der Änderung Ibevorzugen und Spätabtreibungen ganz verbieten. Wenn man bedenkt, ab wann Embryos als Frühchen schon "durchgebracht" werden können, ergibt sich da eine ganz makabre Situation. mal abgesehen davon dass es sich bei Spätabtreinungen meistens um behinderte Kinder handelt- das ist mir auch zu nahe an "Eugenik".
halte ich für inkonsequent. ok du bist gegen spätabtreibungen und gegen eugenik. aber der zwang zum austragen behinderter kinder ist nix anderes als eugenik. nenne es "invertierte eugenik" meinetwegen, aber es ist ethisch keinen deut besser. es werden soziale-politische vorstellungen über den wert des behinderten lebens durchgesetzt auf dem buckel der schwangeren. von den besonders schweren belastungen die auf die mutter oder eltern in diesem fall zurollen reden wir besser erst gar nicht.

 

wenn schon das strafrecht bemüht wird fände ich es 100x sinnvoller, grob fahrlässiges und abusives verhalten der schwangeren unter strafe zu stellen, sofern das kind dadurch permanent geschädigt wird. aber gegen eine fristenlösung habe ich nichts mehr einzuwenden. darauf kann stanley wirklich stolz sein - es sind typen wie er die mich schliesslich überzeugt haben, die fristenlösung nicht länger abzulehnen. ;) ich würde die frist zwar tiefer ansetzen (etwa 8 statt 12 resp. 10 statt 14SSW) dafür die zwangsberatungen abschaffen. diese sind für jede frau demütigend und entwürdigend und verstossen mmn explizit gegen die verfassung und das selbstbestimmungsrecht der frauen. nach ablauf der frist müssen aber die interessen des kindes mit berücksichtigt werden. ab ungefähr dieser phase muss man (konservativ geschätzt) zumindest von einem schmerz-empfinden und rudimentären wahrnehmugs-vermögen des fötus ausgehen.

 

Ansosnaten bin ich für ein soziales und gesellschaftliches Umfeld, dass es faruen möglich macht, kinder zu bekommen, evtl zur Adoption freizugeben oder auch selbst groß zu ziehen, ohne dass sie in finanzielle/soziale Notlagen kommen und wenn nötig auch mit viel psychologischer Unterstützung. Eine Gesellschaft, in der Kinderbetreuung überall erschwinglich ist. Und eine Gesellschaft, die auch Männer für Abtreibungen verantwortlich macht, diese auch mit ins Strafrecht einbezieht. An einer Schwangerschaft sind zwei beteiligt!
ok, darüber dürfte es wenig streit geben. :)
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ok, darüber dürfte es wenig streit geben. ;)

 

 

Naja, ich weiß ja immer noch nicht, in welcher Form "der Mann ins Strafrecht einbezogen werden soll". In dieser Vagheit lässt sich dazu auch nichts sagen.

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ok, darüber dürfte es wenig streit geben. ;)
Naja, ich weiß ja immer noch nicht, in welcher Form "der Mann ins Strafrecht einbezogen werden soll". In dieser Vagheit lässt sich dazu auch nichts sagen.
mn meint vermutlich etwas anderes aber was mich betrifft: wichsen unter strafe stellen. das ist die logische konsequenz aus der strafbarkeit der abtreibung ab woche 1 und erst recht dann, wenn nidationshemmer auch verboten werden sollten - was eigentlich wiederum konsequent ist wenn man jeder befruchtete eizelle für so schützenswert hält wie ein erwachsener mensch.

 

aus jeder spermazelle kann neues leben entstehen. jede zygote kann sich zu einem fötus weiterentwickeln. jeder fötus kann bis zur geburt überleben. die wahrscheinlichkeit dazu wird natürlich bei jedem schritt grösser, aber seriöse schätzungen gehen davon aus, dass immerhin 30-50% aller zygoten auf natürlichem weg abgehen. das potentials-argument zieht nicht respektive ist für spermien, eizellen und zygoten dasselbe.

bearbeitet von phyllis
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Ja gut, also wenn ein bisschen mehr Intelligenz der einzige Unterschied ist, dann wäre Abtreibung schlicht und einfach Mord und auch als solcher strafrechtlich zu ahnden. Todschlag fällt weg, weil heimtücke unterstellt werden kann und auch eine vorausgegangene Planung.

 

Ein Fötus ist arglos? Seltsame Heimtückevorstellung hast du.

Hä..? Ich bezog mich auf Urdal mit seinem, dass er nur ein bisschen mehr intelligent ist als ein Fötus oder Zygote und daraus ergibt sich ja auch umgekehrt, dass ein Fötus oder Zygote sich nicht von einem Urdal wesentlich unterscheidet und damit wäre, eine Abtreibung Mord. Und ja, also die Heimtücke wäre damit erfüllt, also nach Uralismus und nein, Wiki greift da nicht, weil dass nicht Urdalismus ist, weil ein Fötus und Co. nur "ein bisschen Intelligenzgemindert sind". (http://de.wikipedia.org/wiki/Heimt%C3%BCcke)

 

P.S. das klingt alles vlt. etwas wirr, sorry... sollte bettchen, war ein langer Tag.

bearbeitet von boandlkramer
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Also eins weiß ich wieder-nach lesen dieses Thread´s-daß es gut ist in einer pluralistischen Gesellschaft zu leben. So wie hier mit Strafforderungen locker umgegangen wird, kann einem nur übel werden.

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Und mal auf das Threadthema zurückzukommen.

 

Im Grunde genommen ist das Thema Abtreibung immer nur ein Scheinthema gewesen um reaktionäre Gesinnung durchzusetzen. Zum einen braucht man halt den Nachwuchs als Kanonenfutter für Kriege und zum anderen zur Unterdrückung der Frau.

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Und mal auf das Threadthema zurückzukommen.

 

Im Grunde genommen ist das Thema Abtreibung immer nur ein Scheinthema gewesen um reaktionäre Gesinnung durchzusetzen. Zum einen braucht man halt den Nachwuchs als Kanonenfutter für Kriege und zum anderen zur Unterdrückung der Frau.

 

Das ist in dieser Pauschalität falsch. Allerdings gibt es dieses Begründungsmuster und nicht nur in der nationalsozialistischen Reformierung des Abtreibungsstrafrechts. So wurde auch in geachteten Nachkriegskommentaren die "Volkskraft" als mitgeschützt von § 218 StGB angesehen und auch Udalricus hat einmal sinkende Geburtenzahlen als Argument angebracht (ich gehe in diesem Fall aber davon aus, dass es sich dabei um eine Entgleisung gehandelt hat und es ihm und auch den anderen Strafbefürwortern hier im Thread um die Leibesfrucht geht).

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Und mal auf das Threadthema zurückzukommen.

 

Im Grunde genommen ist das Thema Abtreibung immer nur ein Scheinthema gewesen um reaktionäre Gesinnung durchzusetzen. Zum einen braucht man halt den Nachwuchs als Kanonenfutter für Kriege und zum anderen zur Unterdrückung der Frau.

 

Das ist in dieser Pauschalität falsch. Allerdings gibt es dieses Begründungsmuster und nicht nur in der nationalsozialistischen Reformierung des Abtreibungsstrafrechts. So wurde auch in geachteten Nachkriegskommentaren die "Volkskraft" als mitgeschützt von § 218 StGB angesehen und auch Udalricus hat einmal sinkende Geburtenzahlen als Argument angebracht (ich gehe in diesem Fall aber davon aus, dass es sich dabei um eine Entgleisung gehandelt hat und es ihm und auch den anderen Strafbefürwortern hier im Thread um die Leibesfrucht geht).

 

Sorry Clown, aber es ist doch richtig, wenn man bedenkt, wie lange es schon den §218 gibt und wozu er immer gedient hat.

Ich müßte mal die Disk. der 20. Jahre raussuchen, wo das erstemal über die Abschaffung des §218 diskutiert wurde, da wird es nämlich sehr viel offensichtlicher.

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Hm, was ist mit einem psychischen Notfall? Angenommen eine Frau ist Opfer einer Vergewaltigung geworden oder kann partout nicht damit umgehen, mit einem kranken Kind schwanger zu sein, und droht mit Suizid?
Du kannst Normen nicht vom Einzelfall her diskutieren. Sonst bräuchte es ja keine Gerichte, die Einzelfälle entscheiden.
eine vergewaltigte frau die abtreibt gehört deiner meinung nach vor gericht? ;)

 

Das ist halt der eigentliche Streitpunkt, da bewerte ich das Lebensrecht des Kindes höher. Wenn Leben aber nicht als höchstes Rechtsgut gesehen wird, sind andere Einschätzungen nicht inkonsequent. Es gibt dann noch den Trick das Leben unter zeitliche oder qualitative Bedingungen zu stellen, um zu verschleiern, daß man es eben nicht als höchstes Rechtsgut sieht.
es tut mir ja leid wenn das in der juristischen schwarzweiss-welt als trick erscheint, aber in wirklichkeit gibt es leben nun einmal in verschiedensten bewusstseins- und qualitätsformen, inklusive solcher welche die meisten menschen für nicht lebenswert halten. natürlich kann man dessen ungeachtet jedes leben als höchstes rechtsgut betrachten, aber das ist dann ein dogma und kein vernünftiges argument mehr. als ob der mensch für das recht da sei. mmn sollte es umgekehrt sein.

 

Ach ja, noch eine Inkonsequenz der Abtreibungsbefürworter: was ist eigentlich, wenn der Vater das Kind oder die Schwangerschaft der Frau nicht in sein Leben integrieren will oder kann?
wieso inkonsequenz? raffe ich nicht. es gibt ja 4 möglichkeiten.
  • beide wollen das kind, alles palletti.
  • beide wollen das kind nicht, dann wohl abtreibung.
  • sie will, er nicht. das kind dürfte überleben zum pech für ihn. :) oder er macht sich aus dem staub hat in jedem fall aber unterhaltspflichten. kann man als unfair bezeichnen. würdest du als abtreibungsgegner etwas ändern daran? was denn und warum?
  • er will, sie nicht, da liesse sich mit gutem willen sicher eine lösung finden, wo das kind überlebt. die gesetzgebung müsste eben auch viel harscher sein und endlich nicht geleistete unterhaltszahlungen hart sanktionieren statt sie als kavaliersdelikt aufzufassen. eine frau mit kind trägt immer das risiko sitzen gelassen zu werden. dieses risiko liesse sich minimieren aber ich habe meine zweifel dass die klassischen abtreibungsgegner wie stanley und udal sich gross engagieren würden. und auf die kirche mit ihren patriarchischen strukturen die man in südamerika noch so schön in ihrer urform bewundern kann höre ich eh nicht.

bearbeitet von phyllis
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Also ich sehe schon einen sehr grossen Unterschied zwischen Eizelle, Spermium und Zygote. Auch was das Potential angeht.

 

@Uldaricus, Stanley, kam &Co.

Redet mal Klartext. Wo ist für euch der Unterschied zwischen einer Zygote und einem Neugeborenen? Gibt es den überhaupt? Ist Zygote = Kleinstkind? Wenn ja, wenn Zygote = Mensch mit allem, was dazu gehört... warum verlangt ihr nicht, dass eine Abtreibung, die aufgrund der sozialen Indikation oder auch aufgrund einer Behinderung des Embryos durchgeführt wird, rechtlich mit Mord gleichgesetzt wird? Warum nur 5 Jahre Haft und nicht lebenslänglich? Gibt es überhaupt irgendwelche Gründe, eine Zygote/einen Embryo weniger zu schützen bzw. entsprechende Straftaten weniger zu bestrafen als einem Fall, in dem geborenes Leben zu Schaden kommt?

 

Du spielst ungeborenes Leben gegen geborenes Leben aus. Eigentlich willst Du nur Deine Sicht der Dinge zementieren. Ob es dazu dieses Threads bedarf erschließt sich mir nicht. Mitstreiter hast Du auf jeden Fall genug.

 

MfG

Stanley

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aber ich habe meine zweifel dass die klassischen abtreibungsgegner wie stanley und udal sich gross engagieren würden.

 

Den Vorwurf geb ich gern an die Abtreibungsbefürworter zurück, die meinen mit einem Achselzucken sei dieses Problem totzuschweigen oder schönzureden. Mein Engagement gegen Abtreibungen beschränkt sich ganz sicher nicht auf das Schreiben in solchen Threads. An den Reaktionen auf meine Meinung ist sehr gut abzulesen, dass ich weiter machen muss, solange mir die Möglichkeit besteht.

 

MfG

Stanley

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Also ich sehe schon einen sehr grossen Unterschied zwischen Eizelle, Spermium und Zygote. Auch was das Potential angeht.

 

@Uldaricus, Stanley, kam &Co.

Redet mal Klartext. Wo ist für euch der Unterschied zwischen einer Zygote und einem Neugeborenen? Gibt es den überhaupt? Ist Zygote = Kleinstkind? Wenn ja, wenn Zygote = Mensch mit allem, was dazu gehört... warum verlangt ihr nicht, dass eine Abtreibung, die aufgrund der sozialen Indikation oder auch aufgrund einer Behinderung des Embryos durchgeführt wird, rechtlich mit Mord gleichgesetzt wird? Warum nur 5 Jahre Haft und nicht lebenslänglich? Gibt es überhaupt irgendwelche Gründe, eine Zygote/einen Embryo weniger zu schützen bzw. entsprechende Straftaten weniger zu bestrafen als einem Fall, in dem geborenes Leben zu Schaden kommt?

 

Du spielst ungeborenes Leben gegen geborenes Leben aus. Eigentlich willst Du nur Deine Sicht der Dinge zementieren. Ob es dazu dieses Threads bedarf erschließt sich mir nicht. Mitstreiter hast Du auf jeden Fall genug.

 

MfG

Stanley

 

Du hast nach meiner Meinung gefragt und ich habe sie dir erläutert. Darf ich mich nicht mehr für die Meinungen anderer Menschen interessieren?

Mich wundert einfach diese Inkonsequenz. Wenn schon Zygote=Mensch (und es ist in der Tat gar nicht einfach zu erklären, warum ein Embryo/Fötus weniger Mensch sein soll als ein Neugeborenes), warum nicht Abtreibung=Mord=lebenslange Haft bzw. 15 Jahre?

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aber ich habe meine zweifel dass die klassischen abtreibungsgegner wie stanley und udal sich gross engagieren würden.

 

Den Vorwurf geb ich gern an die Abtreibungsbefürworter zurück, die meinen mit einem Achselzucken sei dieses Problem totzuschweigen oder schönzureden. Mein Engagement gegen Abtreibungen beschränkt sich ganz sicher nicht auf das Schreiben in solchen Threads. An den Reaktionen auf meine Meinung ist sehr gut abzulesen, dass ich weiter machen muss, solange mir die Möglichkeit besteht.

 

MfG

Stanley

 

Phyllis ging es hier um die Unterhaltszahlungen, die von den Vätern zu zahlen sind und die sich zu gern davor drücken. Und da engagierst du dich?

 

An einer Abtreibung ist nichts schön. Wirkungsvolle Verhütung ist 1000mal besser (und die Geburt eines Kindes Milliarden Mal besser). Der Zwang zum Austragen ist allerdings wesentlich schlimmer als eine (frühe) Abtreibung. Zumindest sehen das sehr viele so. Spätabtreibungen werden (hoffentlich) bald der Vergangenheit angehören, aber nicht durch gesetzliche Bestimmungen, sondern durch Fortschritte (was ich jetzt nicht wertend meine) in der Medizin.

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An einer Abtreibung ist nichts schön. Wirkungsvolle Verhütung ist 1000mal besser (und die Geburt eines Kindes Milliarden Mal besser). Der Zwang zum Austragen ist allerdings wesentlich schlimmer als eine (frühe) Abtreibung. Zumindest sehen das sehr viele so. Spätabtreibungen werden (hoffentlich) bald der Vergangenheit angehören, aber nicht durch gesetzliche Bestimmungen, sondern durch Fortschritte (was ich jetzt nicht wertend meine) in der Medizin.

 

Um mal einen praktischen Vorschlag zu machen. Die Bundeszentrale für Gesundheit könnte doch mal eine gruslige Kampagne gegen Abtreibung starten, bei AIDS macht sie das ja auch. Würde sich ergänzen. Das wäre zwar nicht 100% katholische Linie, aber besser als nichts.

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An einer Abtreibung ist nichts schön. Wirkungsvolle Verhütung ist 1000mal besser (und die Geburt eines Kindes Milliarden Mal besser). Der Zwang zum Austragen ist allerdings wesentlich schlimmer als eine (frühe) Abtreibung. Zumindest sehen das sehr viele so. Spätabtreibungen werden (hoffentlich) bald der Vergangenheit angehören, aber nicht durch gesetzliche Bestimmungen, sondern durch Fortschritte (was ich jetzt nicht wertend meine) in der Medizin.

 

Um mal einen praktischen Vorschlag zu machen. Die Bundeszentrale für Gesundheit könnte doch mal eine gruslige Kampagne gegen Abtreibung starten, bei AIDS macht sie das ja auch. Würde sich ergänzen. Das wäre zwar nicht 100% katholische Linie, aber besser als nichts.

 

Macht sie doch: "Machs mit!" - alles, was eine HIV-Infektion verhindert, verhindert eine Schwangerschaft auch. Oder sollen die nun eine Kampagne für mehr Oralsex auflegen?

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An einer Abtreibung ist nichts schön. Wirkungsvolle Verhütung ist 1000mal besser (und die Geburt eines Kindes Milliarden Mal besser). Der Zwang zum Austragen ist allerdings wesentlich schlimmer als eine (frühe) Abtreibung. Zumindest sehen das sehr viele so. Spätabtreibungen werden (hoffentlich) bald der Vergangenheit angehören, aber nicht durch gesetzliche Bestimmungen, sondern durch Fortschritte (was ich jetzt nicht wertend meine) in der Medizin.

 

Um mal einen praktischen Vorschlag zu machen. Die Bundeszentrale für Gesundheit könnte doch mal eine gruslige Kampagne gegen Abtreibung starten, bei AIDS macht sie das ja auch. Würde sich ergänzen. Das wäre zwar nicht 100% katholische Linie, aber besser als nichts.

 

Macht sie doch: "Machs mit!" - alles, was eine HIV-Infektion verhindert, verhindert eine Schwangerschaft auch. Oder sollen die nun eine Kampagne für mehr Oralsex auflegen?

 

Der Aspekt der Abtreibung fehlt bisher.

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ich würde die frist zwar tiefer ansetzen (etwa 8 statt 12 resp. 10 statt 14SSW) dafür die zwangsberatungen abschaffen. diese sind für jede frau demütigend und entwürdigend und verstossen mmn explizit gegen die verfassung und das selbstbestimmungsrecht der frauen.

 

Ich halte die Beratungen für höchst sinnvoll, weil viele (vor allem ungewollte) Schwangere über die Hilfsangebote eine nur vage Kenntnis haben. Es geht im Gesetz (zumindest in D) auch um eine ergebnisoffene Beratung, das heißt, es sollen alle Wege, die mit Kind möglich sind, aufgezeigt werden, es soll über die Risiken eines Abbruchs informiert werden, und die Frau muss danach Zeit haben, darüber nachzudenken.

 

Deshalb wäre ich auch gegen eine Verkürzung der Fristen, da diese auch die Überlegenszeit erheblich einschränkt. Es dauert je schon mal eine Zeit, bis die Frau weiß (oder: vermutet), dass sie schwanger sein könnte, und wenn dann noch Druck im Raum steht, dann ist das alles andere als gut.

 

Denn selbst dann, wenn man ein Kind, will, ist das Faktum "Schwanger!" eines, dass erst einmal verdaut werden will.

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An einer Abtreibung ist nichts schön. Wirkungsvolle Verhütung ist 1000mal besser (und die Geburt eines Kindes Milliarden Mal besser). Der Zwang zum Austragen ist allerdings wesentlich schlimmer als eine (frühe) Abtreibung. Zumindest sehen das sehr viele so. Spätabtreibungen werden (hoffentlich) bald der Vergangenheit angehören, aber nicht durch gesetzliche Bestimmungen, sondern durch Fortschritte (was ich jetzt nicht wertend meine) in der Medizin.

 

Um mal einen praktischen Vorschlag zu machen. Die Bundeszentrale für Gesundheit könnte doch mal eine gruslige Kampagne gegen Abtreibung starten, bei AIDS macht sie das ja auch. Würde sich ergänzen. Das wäre zwar nicht 100% katholische Linie, aber besser als nichts.

 

Macht sie doch: "Machs mit!" - alles, was eine HIV-Infektion verhindert, verhindert eine Schwangerschaft auch. Oder sollen die nun eine Kampagne für mehr Oralsex auflegen?

 

Der Aspekt der Abtreibung fehlt bisher.

 

Wie stellst du ihn dir vor?

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