Wunibald Geschrieben 20. April Melden Geschrieben 20. April Am 13.4.2026 um 16:17 schrieb SteRo: Papst im Flieger: „Den Führern der Welt sage ich: Schluss mit Kriegen“ Durch einen Artikel in der Altbayerischen Heimatpost, die nicht bloß über bayerisches Brauchtum und Kochrezepte schreibt, bin ich auf Argula von Grumbach gestoßen, die sich schon 1524 an den Regensburger Reichstag mit der Forderung gerichtet hat: Das Wort Gottes muss unsere Waffe sein – nicht mit Waffen dreinzuschlagen, sondern den Nächsten zu lieben und Frieden untereinander zu haben. Es lohnt, sich mit dieser Frau näher zu beschäftigen. Ergänzend zu Wiki gibt es auch einen ausführlichen Artikel im Ökumenischen Heiligenlexikon. 1 Zitieren
SteRo Geschrieben 22. April Melden Geschrieben 22. April Wortlaut: Papst Leo XIV. vor Äquatorialguineas Kulturvertretern Im Garten des Buches Genesis steht neben dem Baum des Lebens auch der Baum der Erkenntnis von Gut und Böse (vgl. Gen 2,9), dessen Früchte Gott dem Mann und der Frau zu essen verbietet. Es muss betont werden, dass es sich dabei nicht um eine Verurteilung der Erkenntnis an sich handelt, ... Das Problem liegt also nicht in der Erkenntnis selbst, sondern in ihrer Abwandlung zu einer Intelligenz, die nicht mehr versucht, der Wirklichkeit zu entsprechen, sondern diese nach den eigenen Maßstäben zurechtzubiegen Die christliche Tradition kennt noch einen anderen Baum, den Baum des Kreuzes. Sie betrachtet ihn nicht als Verneinung menschlicher Intelligenz, sondern als Zeichen ihrer Erlösung (vgl. Kol 2,2-3). Während im Buch Genesis von der Versuchung eines von der Wahrheit und dem Guten losgelösten Wissens die Rede ist, offenbart sich am Kreuz hingegen eine Wahrheit, die sich, weit davon entfernt, ihre Herrschaft zu erzwingen, aus Liebe hingibt und den Menschen zu jener Würde erhebt, die ihm von Anbeginn an zugedacht war. Zitieren
SteRo Geschrieben 26. April Melden Geschrieben 26. April Wortlaut: Papst Leo beim österlichen Mittagsgebet Brüder und Schwestern, wir sind aufgerufen, uns zu besinnen und vor allem auf die Umfriedung unseres Herzens und unseres Lebens zu achten, denn wer dort Einlass findet, kann die Freude vervielfachen oder sie uns – wie ein Dieb – rauben. Die „Diebe“ können viele Gesichter haben: Es sind jene, die ungeachtet des äußeren Anscheins unsere Freiheit ersticken ... Sofern wir überhaupt die Freiheit durch Jesus Christus schon erreicht haben. Denn was zuvor als Freiheit scheint, ist gar keine, sondern ist die Täuschung des Verführers. es sind Überzeugungen und Vorurteile, die uns daran hindern, einen heiteren Blick auf andere und auf das Leben zu werfen; Oder Überzeugungen und Vorurteile, die uns blenden und uns in der idiotischen Heiterkeit der Blinden belassen. es sind falsche Vorstellungen, die uns dazu verleiten können, schlechte Entscheidungen zu treffen; z.B. jenen zu folgen, die den Glauben in seiner Gesamtheit (als Offenbarung Gottes, der nicht irrt und nicht täuscht) nicht achten und nur diesseitige Politik verfolgen. es sind oberflächliche oder von Konsumdenken geprägte Lebensweisen, die uns innerlich aushöhlen und uns dazu treiben, nur noch außerhalb unserer selbst zu leben. Und vergessen wir auch jene „Diebe“ nicht, die durch die Plünderung der Ressourcen der Erde, ... Lieber Robert, die Plünderung der Ressourcen findet durch uns alle statt. Hast du mal deinen ökologischen Fußabdruck berechnet, den deine Afrikareise verursacht hat? So verzichtet auch niemand sonst auf seine Flugreise ... weil es immer einen gaaaanz wichtigen Grund dafür gibt, weshalb man dazu grade mal die Ressourcen nicht schonen kann. Dann unser Essen, unsere Kleidung und unser Wohnung (selbst wenn es sich dabei nicht um Paläste handelt). Es sind nicht immer die anderen, die "Diebe" Und vergessen wir auch jene „Diebe“ nicht, die ... .... nichts anderes tun, als uns allen die Möglichkeit einer Zukunft in Frieden und Unbeschwertheit zu rauben. Ja, die Unbeschwertheit, die scheint ebenso wichtig zu sein wie die falsche Freiheit. Friede Freude Eierkuchen ... die "Diebe" wollens uns nehmen Zitieren
iskander Geschrieben 28. April Melden Geschrieben 28. April Vielleicht sollten die letzten Entwicklungen auch ein Denkanstoß für diejenigen sein, die das in großen Teilen sehr konservative und stark politisierte US-amerikanische Christentum samt dem dortigen Katholizismus bewundern. Man sollte bedenken, dass Trump und seine Regierung aus diesen Formen des Christentum und des Katholizismus die ganze Zeit sehr viel Unterstützung erfuhren und eng mit ihnen zusammengearbeitet haben. Zitieren
SteRo Geschrieben 3. Mai Melden Geschrieben 3. Mai (bearbeitet) Wortlaut: Papst Leo beim Mittagsgebet am 3. Mai 2026 »Glaubt!«, sagt Jesus zu uns. Das ist das Geheimnis! »Glaubt an Gott und glaubt an mich« (Joh 14,1). Eben dieser Glaube befreit unser Herz von dem rastlosen Streben nach Besitz und Erfolg, von diesem Irrglauben, man müsse nach einer angesehenen Position streben, um etwas zu gelten. Jeder hat in Gottes Geheimnis, das die wahre Wirklichkeit ist, bereits unendlichen Wert. Indem wir einander so lieben, wie Jesus uns geliebt hat, schenken wir uns gegenseitig dieses Bewusstsein. Das ist das neue Gebot, dass wir so schon jetzt den Himmel auf Erden leben und allen offenbaren, dass Geschwisterlichkeit und Frieden unsere Bestimmung sind. Denn in der Liebe entdeckt jeder inmitten einer Vielzahl von Schwestern und Brüdern, dass er einzigartig ist. Und wieder zeichnet der Robert ein Zerrbild der Wirklichkeit. Er macht dies immer und immer wieder und verfährt dabei nach dem naiven Schema 'Hie der Unglaube mit allen bösen und schlechten Eigenschaften und einem unglücklichen und freudlosen Leben und da der Glaube mit alle guten Eigenschaften und einem glücklichen freudvollen Leben.' Aber damit macht er den Glauben zu einer unglaubwürdigen Karikatur, denn es ist tatsächlich überhaupt nicht so, dass notwendigerweise alles schlecht und böse ist ohne Glaube, dass man notwendigerweise ein unbefriedigendes und unglückliches und freudloses Leben führt ohne Glaube und dass man mit Glauben notwendigerweise ein befriedigendes und glückliches und freudvolles Leben führt. Wenn er aber denkt, dass er innerhalb seiner Blase so reden müsse, dann offensichtlich deshalb, weil er nicht weiß wie er sonst den Leuten den Glauben schmackhaft machen und sie "bei der Stange halten" kann. Er appelliert also an Menschen, die er als kleine Kinder wahrzunehmen scheint, die immer und überall von allen geliebt sein wollen und immer und überall Anerkennung von allen brauchen. Ich nehme erwachsene Menschen scheinbar ganz anders wahr als der Robert das tut. Ich kann hier Zeugnis ablegen, dass ich als Atheist keineswegs von "rastlose{m] Streben nach Besitz und Erfolg" besessen war und auch nicht geglaubt habe, ich "müsse nach einer angesehenen Position streben, um etwas zu gelten". Ich habe auch nicht danach gestrebt "unendlichen Wert" zu haben oder "einzigartig" zu sein. Für mich hat sich also durch den Glauben diesbzgl. überhaupt nichts geändert. Fast möchte ich sagen: Gott sei Dank! bearbeitet 3. Mai von SteRo Zitieren
SteRo Geschrieben 4. Mai Melden Geschrieben 4. Mai Buch zeigt: Papst Leo XIV. früh von Befreiungstheologie geprägt Das würde natürlich seinen Polit-Aktivismus erklären. Der Papst wäre dann Head einer quasi-NGO ... Zitieren
SteRo Geschrieben 5. Mai Melden Geschrieben 5. Mai (bearbeitet) Vatikan veröffentlicht Absage an deutsche Bischöfe zu Segensfeiern Ein Zeichen! Dank sei Gott. bearbeitet 5. Mai von SteRo Zitieren
rorro Geschrieben 5. Mai Melden Geschrieben 5. Mai vor 50 Minuten schrieb SteRo: Vatikan veröffentlicht Absage an deutsche Bischöfe zu Segensfeiern Ein Zeichen! Dank sei Gott. Vor allem eine Ohrfeige für die dt. Bischöfe und ZdK-Vertreter, die die ganze Zeit gelogen haben, das hiesige Vorgehen sei mit Rom so abgesprochen. Eine wirklich feiste Lüge, die Prof. Söding neulich noch wiederholt hat. Zitieren
Chrysologus Geschrieben 5. Mai Melden Geschrieben 5. Mai vor einer Stunde schrieb SteRo: Vatikan veröffentlicht Absage an deutsche Bischöfe zu Segensfeiern Ein Zeichen! Dank sei Gott. Wie immer sehr auf Sex fixiert. Zitieren
SteRo Geschrieben 5. Mai Melden Geschrieben 5. Mai (bearbeitet) Habe den Bischof Bertram ja hier bereits lobend erwähnt. Da möchte ich nun anlässlich der Aktualität nicht unerwähnt lassen, was in einem Artikel vom August 2025 von ihm zu lesen war: So wird die Segenshandreichung in deutschen Bistümern umgesetzt Daraus: Neben Köln sind es vier Bistümer, die auf Anfrage eine Anwendung klar ausgeschlossen haben: Augsburg, Eichstätt, Passau und Regensburg. Einhellig verweisen sie in ihren Antworten auf "Fiducia supplicans". Augsburg, Köln und Regensburg sehen die Handreichung als weitreichender als die Erklärung aus Rom an. Am ausführlichsten erläutert Augsburg, warum Bischof Bertram Meier die Handreichung nicht zum Maßstab für die Pastoral in seinem Bistum machen wird. Vier Punkte der Handreichung seien "nicht ganz konform" mit "Fiducia supplicans": Bistum Augsburg zur Segenshandreichung Der Verzicht auf eine rituelle Festlegung der Form der Segensspendung durch kirchliche Autoritäten wird in Fiducia supplicans mit dem qualitativen Unterschied zwischen der sakramentalen Feier der Trauung und der Segnung in einem außerliturgischen Kontext begründet (FS 31), in der Handreichung hingegen mit der "größeren Spontaneität und Freiheit im Blick auf die Lebenssituation derjenigen …, die um den Segen bitten". Während die Erklärung Fiducia supplicans ausdrücklich betont, dass solche Segnungen weder gefördert noch ein Ritual dafür vorgesehen werden soll (FS 38), spricht die Handreichung explizit von "Segensfeiern" und beabsichtigt die Auswertung der Erfahrungen mit solchen Segnungen. Wo die Erklärung Fiducia supplicans von einer spontanen Segnung im Kontext eines "Besuchs eines Heiligtums, bei einer Begegnung mit einem Priester, bei einem Gebet, das in einer Gruppe oder während einer Pilgerreise" ausgeht (FS 40) und ausdrücklich "niemals im direkten Zusammenhang mit einer standesamtlichen Feier oder sonst in irgendeiner Verbindung damit" (FS 39), legen demgegenüber einige "Hinweise für die Praxis" in der Handreichung die planvolle und ästhetisch ansprechende Gestaltung einer gottesdienstlichen Segensfeier mit Musik und Gesang nahe (Segensspender: geweihte Amtsträger oder bischöfliche Gottesdienstbeauftragte; Teilnahme aller "im Zusammenspiel mit dem Leiter / der Leiterin durch Akklamation, Gebet und Gesang"; Rezitation passender biblischer Texte und ggf. deren Auslegung). Die expliziten Grenzziehungen in der Erklärung Fiducia supplicans, den außerliturgischen Segen als Zeichen göttlicher Nähe zu verstehen allerdings ohne den Anspruch "irgendetwas zu sanktionieren oder zu legitimieren" (FS 34) und jegliche Wahl der Kleidung, der "Gesten und Worte, die Ausdruck für eine Ehe sind" zu unterlassen (FS 39), finden in der Handreichung keinen Niederschlag. bearbeitet 5. Mai von SteRo Zitieren
Guppy Geschrieben 5. Mai Melden Geschrieben 5. Mai Die Genossen Bätzing, Marx und Co. haben schlichtweg in Ausübung ihres Hirtenamtes dreist gelogen und die Gläubigen/die Öffentlichkeit arglistig getäuscht um ihre antikatholische Agenda in ihren Bistümer zu verankern. Dass der Vatikan nun dieses Schreiben veröffentlicht dürfte kein Zufall sein, auch nachdem der Papst erst vor Kurzem eindeutige Worte zu dem Thema geäussert hat. Ich würde mal vermuten, dasss das jetzt der letzte Warnschuss für Bätzing, Marx und Co. ist, ihren Irrweg zu schleunigst zu korrigieren und davon abzulassen. Ansonsten wird der Heilige Vater hoffentlich durchgreifen und diese Lügen und den Ungehorsam im deutschen Bischofskollegium nicht mehr dulden. 1 Zitieren
Flo77 Geschrieben 5. Mai Melden Geschrieben 5. Mai vor einer Stunde schrieb Guppy: Ansonsten wird der Heilige Vater hoffentlich durchgreifen und diese Lügen und den Ungehorsam im deutschen Bischofskollegium nicht mehr dulden. Yeah. Lasst uns Scheiterhaufen errichten und die Museen Spaniens nach Inquisitionsutensilien durchforsten um ein praktisches Exempel zu statuieren. Der Segen sind genug gewechselt, lasst endlich Köpfe rollen. 1 Zitieren
iskander Geschrieben 5. Mai Melden Geschrieben 5. Mai vor 4 Stunden schrieb Guppy: Ansonsten wird der Heilige Vater hoffentlich durchgreifen und diese Lügen und den Ungehorsam im deutschen Bischofskollegium nicht mehr dulden. Vielleicht sollte der Papst die Bischöfe genauso hart bestrafen wie Dich - durch eine Quasi-Exkommunikation? Tut er aber offenbar nicht. Anscheinend hält er Dein eigenes Verhalten für wesentlich gravierender als das der Bischöfe. Vielleicht solltest Du also erst mal den Balken aus Deinem eigenen Auge herausziehen? Zitieren
rorro Geschrieben 5. Mai Melden Geschrieben 5. Mai Meine evidenzfreie(!) Einschätzung ist, daß der Papst selbst das Thema am liebsten auf sich beruhen lasen würde, aber reichlich Druck aus verschiedenen Regionen bekommt (Nordamerika und Afrika). Aber das sind nur Spekulationen meinerseits. Zitieren
SteRo Geschrieben 5. Mai Melden Geschrieben 5. Mai Ich muss meine Freude zurücknehmen, denn jetzt kommt wieder das Argument mit den verschiedenen Versionen des Textes: Vatikan war gegen Homo-Segnungen in Deutschland – aber Dokument wurde laut DBK revidiert [von mir unterstrichen] Unklar ist, welche Revisionen zwischen November 2024 und April 2025 an dem vom Glaubens-Dikasterium kritisierten „Vademecum“ vorgenommen wurden. Gegenüber CNA Deutsch erklärte Kopp, der DBK-Pressesprecher, der Brief von Fernández an Ackermann „bezieht sich auf den Entwurf des Textes ‚Segen gibt der Liebe Kraft. Segnungen für Paare, die sich lieben. Handreichung für Seelsorger*innen‘, der auf der Grundlage des Handlungstextes ‚Segensfeiern für Paare, die sich lieben‘ in einer von der Gemeinsamen Konferenz eingerichteten Arbeitsgruppe erarbeitet worden ist“. „Der Entwurf wurde nach Eingang des Briefes noch einmal überarbeitet, um den kritischen Anmerkungen Rechnung zu tragen“, betonte Kopp. „Er wurde dann nach der Beratung im Ständigen Rat der Deutschen Bischofskonferenz und der Annahme durch die Gemeinsame Konferenz am 23. April 2025 veröffentlicht. Der Brief von Kardinal Fernández hatte also als Referenzdokument einen anderen Text als den im April 2025.“ Das Problem scheint mir - wie bereits zum Ausdruck gebracht - bei Robert zu liegen: Zuletzt hatte sich Papst Leo auf dem Rückflug von Afrika nach Rom am 23. April 2026 zum Umgang mit Segnungen für homosexuelle Verbindungen in Deutschland geäußert. So sagte er: „Der Heilige Stuhl hat bereits mit den deutschen Bischöfen gesprochen. Der Heilige Stuhl hat deutlich gemacht, dass wir mit der formalisierten Segnung von Paaren nicht einverstanden sind ... Gleichzeitig betonte der Pontifex, er halte es „für sehr wichtig zu verstehen, dass es bei der Einheit oder Spaltung der Kirche nicht um sexuelle Fragen gehen sollte. Wir neigen dazu zu denken, dass, wenn die Kirche über Moral spricht, das einzige moralische Thema das der Sexualität ist. Ich glaube aber, dass es in Wirklichkeit viel größere, wichtigere Themen gibt, wie Gerechtigkeit, Gleichheit, die Freiheit von Männern und Frauen, Religionsfreiheit – all das hätte Vorrang vor diesem speziellen Thema.“ Der Rober sagt also soviel wie: Wir sind mit den Segensfeiern nicht einverstanden, aber es gibt Wichtigeres. Ja, sagt die DBK, denken wir auch, und macht weiter mit den Segensfeiern. Zitieren
SteRo Geschrieben 5. Mai Melden Geschrieben 5. Mai (bearbeitet) vor 9 Minuten schrieb SteRo: Der Rober sagt also soviel wie: Wir sind mit den Segensfeiern nicht einverstanden, aber es gibt Wichtigeres. Ja, sagt die DBK, denken wir auch, und macht weiter mit den Segensfeiern. Man sollte sich aber klar machen, was es bedeutet, wenn ein Papst die Offenbarungen Gottes nach Gutdünken als mehr oder weniger wichtig einstuft. Das ist der eigentliche Hammer. Der Robert wird seiner Aufgabe nicht gerecht, weil er seinen Polit-Aktivismus für wichtiger hält als die Offenbarung Gottes. Statt den Glauben zu bewahren, verrät er ihn - zumindest, wenn er korrekt wiedergegeben wurde ... aber er könnte das klarstellen, falls nicht. bearbeitet 5. Mai von SteRo Zitieren
Guppy Geschrieben 5. Mai Melden Geschrieben 5. Mai vor 58 Minuten schrieb iskander: Vielleicht sollte der Papst die Bischöfe genauso hart bestrafen wie Dich - durch eine Quasi-Exkommunikation? Was soll eine "Quasi-Exkommunikation" sein? Entweder man ist exkommuniziert oder man ist es nicht. Ich bin es nicht. 😉 Zitieren
Guppy Geschrieben 5. Mai Melden Geschrieben 5. Mai vor 41 Minuten schrieb rorro: Meine evidenzfreie(!) Einschätzung ist, daß der Papst selbst das Thema am liebsten auf sich beruhen lasen würde, aber reichlich Druck aus verschiedenen Regionen bekommt (Nordamerika und Afrika). Aber das sind nur Spekulationen meinerseits. Das wäre die schlimmere Version. Was die Kirche nicht braucht ist ein Papst, der Irrlehren und Segen für Sünde "am liebsten auf sich beruhen lassen würde". Aber ich würde Leo das mal nicht unterstellen wollen, sondern hoffe wird diese Sache nicht auf sich beruhen lassen und endlich durchgreifen im deutschen Episkopat. Zitieren
SteRo Geschrieben 5. Mai Melden Geschrieben 5. Mai vor 6 Minuten schrieb Guppy: Das wäre die schlimmere Version. Was die Kirche nicht braucht ist ein Papst, der Irrlehren und Segen für Sünde "am liebsten auf sich beruhen lassen würde". Aber ich würde Leo das mal nicht unterstellen wollen, sondern hoffe wird diese Sache nicht auf sich beruhen lassen und endlich durchgreifen im deutschen Episkopat. Bislang macht er eher einen konfliktscheuen Eindruck und mit der "Einheit der Kirche" als oberstes Ziel, lässt sich doch jeder Konflikt und jedes Durchgreifen vermeiden. Zitieren
iskander Geschrieben 5. Mai Melden Geschrieben 5. Mai vor 31 Minuten schrieb Guppy: Was soll eine "Quasi-Exkommunikation" sein? Entweder man ist exkommuniziert oder man ist es nicht. Ich bin es nicht. 😉 Mit Quasi-Exkommunikation meine ich eine Bestrafung, die in nahezu allen Konsequenzen auf eine echte Exkommunikation hinausläuft, auch wenn sie anders heißt. Zwischen Deinem Status und dem eines offiziell Exkommunizierten gibt es kaum einen Unterschied. (Ich meine der einzige Unterschied besteht darin, dass jemand, der exkommuniziert wurde, nicht kirchlich begraben werden darf, während jemand, der wie Du nur aus der Körperschaft Kirche ausgetreten ist, aus Kulanz doch ein kirchliches Begräbnis haben dürfte. Ansonsten ist, soweit ich mich erinnere, alles gleich.) Vergiss nicht: Die Kirche wirft Dir "eine schwere Verfehlung gegenüber der kirchlichen Gemeinschaft" vor und bestraft Dich mit ausdrücklicher Billigung durch Rom mit einer Strafe, wie sie nur geringfügig schwerer sein könnte. Keinem einzigen der von Dir kritisierten Bischöfe wirft sie eine "schwere Verfehlung" vor. Keinen einzigen hat sie seines Amtes enthoben. Und erst recht hat sie keinen einzigen mit einer Strafe sanktioniert, die in fast allen Punkten einer Exkommunikation gleicht. Du kannst Dir damit selbst überlegen, wer aus kirchlicher Sicht kritikwürdiger gehandelt hat: Ein Bischof, der von der Kirche bewusst im Amt gelassen wird, mit seiner vollen Autorität, oder ein Katholik, der aufgrund seines schweren Fehlverhaltens unter einer schwerwiegenden Strafe steht und praktisch wie ein Exkommunizierter behandelt wird. Wenn Du Dich als eine "kirchentreue" Katholikin verstehst, dann hast Du allen Grund, Dich selbst tausend mal anzuklagen, bevor Du auch nur auf die Idee kommst, Kritik an einem amtierenden Bischof zu üben. Und wenn Du keine "kirchentreue" Katholikin bist und ganz bewusst und schwerwiegend gegen das von Rom selbst rekognoszierte kirchliche Recht verstößt, dann wirf es bitte keinem anderen Katholiken jemals vor, wenn er sich in viel milderen Fällen, in denen es nicht mal eine kirchliche Strafe gibt, dem Willen der Kirche verweigert. Alles andere wäre eine Heuchelei, die jeden Begriff sprengt. Zitieren
SteRo Geschrieben 6. Mai Melden Geschrieben 6. Mai Papst: Wenn mich jemand kritisiert, soll er das mit der Wahrheit tun „Die Mission der Kirche ist es, das Evangelium zu verkünden, den Frieden zu predigen. Wenn mich jemand dafür kritisieren will, dass ich das Evangelium verkünde, soll er dies mit der Wahrheit tun“ Die Wahrheit ist, dass die Mission ist, den rechten Glauben zu verbreiten und zu kultivieren. Erst auf der Basis des rechten Glaubens kann Friede entstehen. Der Friede entsteht nicht, indem man von ihm/über ihn predigt oder versucht Ungläubige damit zu belehren. Zitieren
Shubashi Geschrieben 6. Mai Melden Geschrieben 6. Mai 4 hours ago, SteRo said: Die Wahrheit ist, dass die Mission ist, den rechten Glauben zu verbreiten und zu kultivieren. Erst auf der Basis des rechten Glaubens kann Friede entstehen. Der Friede entsteht nicht, indem man von ihm/über ihn predigt oder versucht Ungläubige damit zu belehren. Was ist denn der „rechte Glaube“? Ich komme mit der Auslegung der christlichen Friedensbotschaft durch den Papst jedenfalls wesentlich besser zurecht, als mit Leuten, die von ihrem Gott vor allem Hilfe beim möglichst effizienten Töten von Menschen erwarten. 1 Zitieren
rorro Geschrieben 6. Mai Melden Geschrieben 6. Mai Der Thread heißt “aus dem Vatikan für alle“, aber SteRo macht daraus sein privates Bewertungsstudio des Apostolischen Stuhls. Nicht weiter beachtenswert. 2 1 Zitieren
SteRo Geschrieben 6. Mai Melden Geschrieben 6. Mai vor 23 Minuten schrieb Shubashi: Ich komme mit der Auslegung der christlichen Friedensbotschaft durch den Papst jedenfalls wesentlich besser zurecht, als mit Leuten, die von ihrem Gott vor allem Hilfe beim möglichst effizienten Töten von Menschen erwarten. Da solltest du dir nochmal überlegen, was du eigentlich ausdrücken willst, denn du vergleichst dein "Zurechtkommen" mit einer Auslegung mit deinem "Zurechtkommen" mit "Leuten". Aber vielleicht wolltest du sagen, dass du den Papst liebst, weil dir seine Auslegung gefällt, während du "Leute" hasst, weil dir ihre Auslegung nicht gefällt, und du dich im Zustand der Liebe besser fühlst als im zustand des Hasses? vor 23 Minuten schrieb Shubashi: Was ist denn der „rechte Glaube“? Der rechte Glaube ist im wesentlichen ein gerechter Glaube, ein Glaube also, der Gott gibt, was Ihm zusteht, und der das Subjekt des Glaubens in jeder Hinsicht Gott unterordnet. Dieser gerechte Glaube führt also zu einem Leben in, durch und mit Gott, zur Liebe von Gott über alles und jeden und demzufolge zu einem Leben ohne Sünde bzw in steter Abwehr von Sündhaftigkeit, was gelegentliches Versagen durchaus beinhalten kann, wenn ein solches zu gerechter Reue und Buße führt. Zitieren
SteRo Geschrieben 6. Mai Melden Geschrieben 6. Mai (bearbeitet) Wortlaut: Die Katechese der Generalaudienz am 6. Mai 2026 Die Kirche schreitet nämlich in dieser irdischen Geschichte stets auf ihr endgültiges Ziel zu: die himmlische Heimat. Es handelt sich um eine wesentliche Dimension, die wir jedoch oft vernachlässigen oder herunterspielen, weil wir uns zu sehr auf das unmittelbar Sichtbare und auf die konkreteren Dynamiken des Lebens der christlichen Gemeinschaft konzentrieren. Oder weil wir zu sehr mit Weltpolitik beschäftigt sind und dem Frieden in dieser unwesentlichen Welt und deshalb die "wesentliche Dimension" vergessen. Wir sind daher aufgerufen, die gemeinschaftliche und kosmische Dimension des Heils in Christus zu betrachten und unseren Blick auf diesen endgültigen Horizont zu richten, um alles in dieser Perspektive zu betrachten und zu beurteilen. Wir betrachten also Unwesentliches aus der wesentlichen Perspektive, wodurch wir notwendigerweise nicht beim Unwesentlichen verweilen. Die Kirche lebt in der Geschichte im Dienst am Kommen des Reiches Gottes in der Welt. "Wir erwarten ... das Leben der kommenden Welt." heißt es im Bekenntnis. Die Kirche verkündet also nicht sich selbst; im Gegenteil, in ihr muss alles auf das Heil in Christus verweisen", betonte Leo XIV. Deshalb sollte auch der Robert nicht sich selbst verkünden, sondern immer schön bei der Offenbarung bleiben, die die Tradition bis zum heutigen Tag überliefert, vertieft und entfaltet hat. Denn nur Gott irrt sich nicht und täuscht nicht. Der Text ist natürlich viel länger. Meine kritischen Kommentare dürfen gern als appetizer verstanden werden, um selbst zu lesen. bearbeitet 6. Mai von SteRo Zitieren
Recommended Posts
Join the conversation
You can post now and register later. If you have an account, sign in now to post with your account.