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Stefan Oster


Rollin

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Das Problem, dass Oster eine unueberbrueckbare Kluft produziert in seinen Texten. Letzlich kann man sie reduzieren auf ein "Was waere wenn, dann waere es prima ..."

 

Die Kluft existiert zwischen seiner eigenen Welt und dem Rest der Welt.

 

Ich finde ehrlich gesagt, keinen Anhaltspunkt, da irgendwo einzuhaken realistisch. Es ist einfach ... leer, was er sagt.

 

(Fuer ihn sicher nicht, aber wie will man den stetigen sich wiederholenden Gedanken "wie gut waere es, wenn alle an Christus glaubten und dem Lehramt folgten, dann haetten wir die Loesung etc." in irgendwas realistisches uebersetzen? Da ist nicht einmal versuchte Verkuendigung, sondern einfach Leere).

Faellt dir das nicht auf, dass da gar keine substanzielle Basis ist fuer eine Uebersetzung?

 

 

Das ist bei der Bergpredigt auch so.

So geht vom Ideal einer besseren Welt aus.

 

An jedem von uns liegt es, dieses Ideal zu verwirklichen.

 

 

 

Wir reden hier ueber Oster und seine leeren Reden.

 

Was verkuendet er denn? Dass morgen der Himmel blau ist, wenn wir es uns nur wuenschen? Dass alle Ehen halten, wenn wir nur jeden Abend zu zweit zu Gott beten? Dass die Politik nicht die Sache eines Christen sei, weil sich die Beschaeftigung damit eruebrige, wenn man nur immer tiefer und tiefer zu Christus durchdringe? Ja, dass die Probleme der Welt, die uns alle so auf den Naegeln brennen, automatisch geloest sein wuerden, wenn wir alle nur tief und fest endlich glaubten und auf Jesus stierten?

 

Mal davon abgesehen, wie armselig solche Vorschlaege konkret sind - ich habe oefter erlebt, dass Nichtchristen, ja sogar Atheisten ausgezeichnete Problemloesungen hatten. Offenbar geht es manchmal auch ganz ohne Glauben und gar nicht so schlecht. Vieles von dem Uebel wurde ganz ohne Glauben geloest.

 

Das Uebel der Welt - nach Oster - ist einfach die Glaubensfaulheit der anderen. Wenn diese nicht waere, waeren die Welt aus dem Schneider. Zwar wuerden die Polkappen immer noch schmelzen und die Tiger vom Aussterben bedroht sein und in California wuerde man immer noch vor dem Jahrhundertbeben zittern und der Plastikmuell wuerde in den Weltmeeren nicht weniger werden, aber Hauptsache, wir glauben alle ganz fest daran, dass das Sakrament der Ehe jeden von uns sicher und unbelastet von unseren individuellen Biografien zu Heiligen macht, dann wird's schon klappen und dann erledigt sich das Problem mit den Wiederheirateten oder in Suende lebenden sowieso ganz von selbst.

 

Es gibt doch dieses Sprichwort, die Sau durchs Dorf treiben. Da treibt jemand altes Laub durchs Dorf und und du vergleichst es mit der Bergpredigt?

Der war gut, ehrlich.

bearbeitet von Long John Silver
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Wir reden hier ueber Oster und seine leeren Reden. Was verkuendet er denn? Dass morgen der Himmel blau ist, wenn wir es uns nur wuenschen? Dass alle Ehen halten, wenn wir nur jeden Abend zu zweit zu Gott beten? Dass die Politik nicht die Sache eines Christen sei, weil sich die Beschaeftigung damit eruebrige, wenn man nur immer tiefer und tiefer zu Christus durchdringe? Ja, dass die Probleme der Welt, die uns alle so auf den Naegeln brennen, automatisch geloest sein wuerden, wenn wir alle nur tief und fest endlich glaubten und auf Jesus stierten? Mal davon abgesehen, wie armselig solche Vorschlaege konkret sind - ich habe oefter erlebt, dass Nichtchristen, ja sogar Atheisten ausgezeichnete Problemloesungen hatten. Offenbar geht es manchmal auch ganz ohne Glauben und gar nicht so schlecht. Vieles von dem Uebel wurde ganz ohne Glauben geloest. Das Uebel der Welt - nach Oster - ist einfach die Glaubensfaulheit der anderen. Wenn diese nicht waere, waeren die Welt aus dem Schneider. Zwar wuerden die Polkappen immer noch schmelzen und die Tiger vom Aussterben bedroht sein und in California wuerde man immer noch vor dem Jahrhundertbeben zittern und der Plastikmuell wuerde in den Weltmeeren nicht weniger werden, aber Hauptsache, wir glauben alle ganz fest daran, dass das Sakrament der Ehe jeden von uns sicher und unbelastet von unseren individuellen Biografien zu Heiligen macht, dann wird's schon klappen und dann erledigt sich das Problem mit den Wiederheirateten oder in Suende lebenden sowieso ganz von selbst. Es gibt doch dieses Sprichwort, die Sau durchs Dorf treiben. Da treibt jemand altes Laub durchs Dorf und und du vergleichst es mit der Bergpredigt? Der war gut, ehrlich.

Wenn du ihn so interpretierst, hast du allerdings recht.

Ich möchte mal versuchen, ohne auf Gott und Glaube zu verweisen, zu erklären was Oster meint: Er will sagen, dass sich die Probleme der Welt verringern würden, wenn jeder seine innere Einstellung dahingehend ändern würde, dass er ehrlich, zuverlässig und verantwortungsbewusst handelt und nicht nur auf sich, sondern auch auf den Nächsten achtet und so handelt, dass es dem auch gut geht. Dann würden Kriege überflüssig und Umweltschutz selbstverständlich. > vereinfacht und plakativ erklärt. Selbstverständlich weiß Oster, dass es in der Realität nicht ganz so einfach funktioniert und dass dafür jeder hart an sich arbeiten müsste, aber es letztendlich durch eine Veränderung der inneren Bereitschaft doch schaffen könnte.

bearbeitet von sofan
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Franciscus non papa

aha - das meint Oster also - verdammt nochmal, warum sagt er es dann nicht?

 

wenn er nicht imstande ist, das zu sagen, was er meint, dann soll er einfach d.K.h.

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wenn jeder seine innere Einstellung dahingehend ändern würde, dass er ehrlich, zuverlässig und verantwortungsbewusst handelt und nicht nur auf sich, sondern auch auf den Nächsten achtet und so handelt, dass es dem auch gut geht.
gibt es überwiegend menschen, denen du unterstellst dass sie genauso nicht handeln?
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wie sieht es mit der schuld aus, die eltern zutragen haben, wenn sie ihren kindern das zerrbild einer ehe lebenslang vorleben?

dieses zerrbild wird durch die generationen getragen.

 

Auch solche Schuld sollte nicht verharmlost werden, sondern angesprochen.

Sie ist bisweilen sehr groß.

Allerdings ist Scheinheiligkeit oft schwer greifbar.

 

was ist daran scheinheilig? solche schuld lebt im verborgenen aus sich heraus. sie "anzusprechen zu wollen" ist scheinheilig.

sie ist im pastoral umfassend zu berücksichtigen. dazu gehört des wissen um die verschiedenen mechanismen der entstehung von schuld.

 

das reden vom regelgerechten v.geln in kaputten familien ist kontraproduktiv. hat eine frau, ein mann nach trennung einer kaputten ehe kein recht auf liebe und glück? haben die kinder kein recht auf eine möglichst gute beziehung in diesem kontext? in patchworkfamilien kann viel liebe, wärme, zuneigung, verläßlichkeit gedeihen. das ist zu fördern.

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Das ist bei der Bergpredigt auch so. So geht vom Ideal einer besseren Welt aus. An jedem von uns liegt es, dieses Ideal zu verwirklichen.

nein. ich nenne mal die seligpreisungen. das ist keine bessere welt. das ist kein ideal, vor dir hingepflanzt. das ist jeder einzelne in seinem sein.

 

3Selig sind, die da geistlich arm sind; denn ihrer ist das Himmelreich.

4Selig sind, die da Leid tragen; denn sie sollen getröstet werden.

5Selig sind die Sanftmütigen; denn sie werden das Erdreich besitzen.

6Selig sind, die da hungert und dürstet nach der Gerechtigkeit; denn sie sollen satt werden.

7Selig sind die Barmherzigen; denn sie werden Barmherzigkeit erlangen.

8Selig sind, die reinen Herzens sind; denn sie werden Gott schauen.

9Selig sind die Friedfertigen; denn sie werden Gottes Kinder heißen.

10Selig sind, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihrer ist das Himmelreich.

11Selig seid ihr, wenn euch die Menschen um meinetwillen schmähen und verfolgen und reden allerlei Übles gegen euch, wenn sie damit lügen.

12Seid fröhlich und getrost; es wird euch im Himmel reichlich belohnt werden. Denn ebenso haben sie verfolgt die Propheten, die vor euch gewesen sind.

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Er (Oster) will sagen, dass sich die Probleme der Welt verringern würden, wenn jeder seine innere Einstellung dahingehend ändern würde, dass er ehrlich, zuverlässig und verantwortungsbewusst handelt und nicht nur auf sich, sondern auch auf den Nächsten achtet und so handelt, dass es dem auch gut geht. Dann würden Kriege überflüssig und Umweltschutz selbstverständlich. > vereinfacht und plakativ erklärt. Selbstverständlich weiß Oster, dass es in der Realität nicht ganz so einfach funktioniert und dass dafür jeder hart an sich arbeiten müsste, aber es letztendlich durch eine Veränderung der inneren Bereitschaft doch schaffen könnte.

 

 

Hätte, hätte, Fahrradkette ... ach Du lieber Himmel, welch platte Binsenweisheiten. Solche Episteln wurden schon über meinen Urgroßeltern eimerweise ausgekippt ... Leergedroschenes Stroh eben, sag ich doch.

Um sowas abzulassen, braucht's kein Theologiestudium und keinen Bischof ... :popcorn:

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aha - das meint Oster also - verdammt nochmal, warum sagt er es dann nicht?

 

wenn er nicht imstande ist, das zu sagen, was er meint, dann soll er einfach d.K.h.

er sagt es doch - ständig. Nur hab ich die entscheidende Dimension in seinen Aussagen weggelassen - den Glauben / dieses Urvertrauen, aus dem das alles kommt.

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aha - das meint Oster also - verdammt nochmal, warum sagt er es dann nicht?

 

wenn er nicht imstande ist, das zu sagen, was er meint, dann soll er einfach d.K.h.

Hm, warum haben sofan und ich es verstanden, du aber nicht?

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Das ist bei der Bergpredigt auch so. So geht vom Ideal einer besseren Welt aus. An jedem von uns liegt es, dieses Ideal zu verwirklichen.

nein. ich nenne mal die seligpreisungen. das ist keine bessere welt. das ist kein ideal, vor dir hingepflanzt. das ist jeder einzelne in seinem sein.

 

3Selig sind, die da geistlich arm sind; denn ihrer ist das Himmelreich.

4Selig sind, die da Leid tragen; denn sie sollen getröstet werden.

5Selig sind die Sanftmütigen; denn sie werden das Erdreich besitzen.

6Selig sind, die da hungert und dürstet nach der Gerechtigkeit; denn sie sollen satt werden.

7Selig sind die Barmherzigen; denn sie werden Barmherzigkeit erlangen.

8Selig sind, die reinen Herzens sind; denn sie werden Gott schauen.

9Selig sind die Friedfertigen; denn sie werden Gottes Kinder heißen.

10Selig sind, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihrer ist das Himmelreich.

11Selig seid ihr, wenn euch die Menschen um meinetwillen schmähen und verfolgen und reden allerlei Übles gegen euch, wenn sie damit lügen.

12Seid fröhlich und getrost; es wird euch im Himmel reichlich belohnt werden. Denn ebenso haben sie verfolgt die Propheten, die vor euch gewesen sind.

 

 

 

...."Ihr sollt also vollkommen sein, wie auch euer Vater im Himmel vollkommen ist." (Mt 5,48)

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aha - das meint Oster also - verdammt nochmal, warum sagt er es dann nicht?

 

wenn er nicht imstande ist, das zu sagen, was er meint, dann soll er einfach d.K.h.

Hm, warum haben sofan und ich es verstanden, du aber nicht?

 

 

Vielleicht weil F.n.P. in dem abgedroschenen Oster-Gewäsch erst noch etwas Substanz vermutet, dann aber nicht gefunden hat.

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Das ist bei der Bergpredigt auch so. So geht vom Ideal einer besseren Welt aus. An jedem von uns liegt es, dieses Ideal zu verwirklichen.

nein. ich nenne mal die seligpreisungen. das ist keine bessere welt. das ist kein ideal, vor dir hingepflanzt. das ist jeder einzelne in seinem sein.

 

3Selig sind, die da geistlich arm sind; denn ihrer ist das Himmelreich.

4Selig sind, die da Leid tragen; denn sie sollen getröstet werden.

5Selig sind die Sanftmütigen; denn sie werden das Erdreich besitzen.

6Selig sind, die da hungert und dürstet nach der Gerechtigkeit; denn sie sollen satt werden.

7Selig sind die Barmherzigen; denn sie werden Barmherzigkeit erlangen.

8Selig sind, die reinen Herzens sind; denn sie werden Gott schauen.

9Selig sind die Friedfertigen; denn sie werden Gottes Kinder heißen.

10Selig sind, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihrer ist das Himmelreich.

11Selig seid ihr, wenn euch die Menschen um meinetwillen schmähen und verfolgen und reden allerlei Übles gegen euch, wenn sie damit lügen.

12Seid fröhlich und getrost; es wird euch im Himmel reichlich belohnt werden. Denn ebenso haben sie verfolgt die Propheten, die vor euch gewesen sind.

 

 

 

...."Ihr sollt also vollkommen sein, wie auch euer Vater im Himmel vollkommen ist." (Mt 5,48)

 

 

Machst du jetzt den Gerhard und zerpfluegst die Bibel mit dem Bulldozer, bis du das dir passend scheinende findest?

 

Es ist okay und keiner will es dir nehmen, wenn dir nichtsssagendes Wortgeklingel gefaellt, aber wundere dich nicht, wenn deine Kirchenbaenke immer leerer werden. ,

 

Von haette und wuerde und sollte ist noch nie einer satt geworden. Weder konkret noch spirituell.

bearbeitet von Long John Silver
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Es ist okay und keiner will es dir nehmen, wenn dir nichtsssagendes Wortgeklingel gefaellt,

 

Nichtssagendes Wortgeklingel verabscheue ich zutiefst.

Die Frage ist doch, ob die Worte von Bischof Oster mehr sind.

 

Manche glauben das, manche nicht.

 

Und darüber lohnt es sich zu diskutieren.

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Nichtssagendes Wortgeklingel verabscheue ich zutiefst.

Die Frage ist doch, ob die Worte von Bischof Oster mehr sind.

Manche glauben das, manche nicht.

Und darüber lohnt es sich zu diskutieren.

 

 

Mit wem genau willst Du worüber "diskutieren"?

Für mich steht ausser Frage, dass Oster nichtssagendes Wortgeklingel absondert. Und über nichtssagendes Wortgeklingel zu diskutieren, lohnt sich nicht.

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Franciscus non papa

Dem Himmel sei Dank ist bisher mein Glaube stark genug gewesen, auch das dümmste Geschwätz des einen oder anderen Bischofs unbeschadet zu überstehen.

 

Nach wie vor neige ich dazu, meine Mitmenschen ernst zu nehmen und in ihren Worten Wahrhaftigkeit und Klugheit zu unterstellen - auch wenn ich in beider Hinsicht gerade bei Angehörigen des Leeramtes allzuoft enttäuscht wurde.

 

Aber wie lauten noch mal die Worte des alten Nell - der Mensch ist kein vernunftbegabtes Wesen, er wird nur als solches definiert..

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Das ist bei der Bergpredigt auch so. So geht vom Ideal einer besseren Welt aus. An jedem von uns liegt es, dieses Ideal zu verwirklichen.

nein. ich nenne mal die seligpreisungen. das ist keine bessere welt. das ist kein ideal, vor dir hingepflanzt. das ist jeder einzelne in seinem sein.

 

3Selig sind, die da geistlich arm sind; denn ihrer ist das Himmelreich.

4Selig sind, die da Leid tragen; denn sie sollen getröstet werden.

5Selig sind die Sanftmütigen; denn sie werden das Erdreich besitzen.

6Selig sind, die da hungert und dürstet nach der Gerechtigkeit; denn sie sollen satt werden.

7Selig sind die Barmherzigen; denn sie werden Barmherzigkeit erlangen.

8Selig sind, die reinen Herzens sind; denn sie werden Gott schauen.

9Selig sind die Friedfertigen; denn sie werden Gottes Kinder heißen.

10Selig sind, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihrer ist das Himmelreich.

11Selig seid ihr, wenn euch die Menschen um meinetwillen schmähen und verfolgen und reden allerlei Übles gegen euch, wenn sie damit lügen.

12Seid fröhlich und getrost; es wird euch im Himmel reichlich belohnt werden. Denn ebenso haben sie verfolgt die Propheten, die vor euch gewesen sind.

 

 

 

...."Ihr sollt also vollkommen sein, wie auch euer Vater im Himmel vollkommen ist." (Mt 5,48)

 

wenn du das als moralpredigt verstehst, ja. aber die seligpreisungen sind für mich keine moralpredigt. "selig sein", sich "seligkeit" wünschen ist doch keine moralfrage.

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Nichtssagendes Wortgeklingel verabscheue ich zutiefst.
dann werde doch konkret mit anthropologie, psychologie und soziologie im umfeld des neubeginns nach einer trennung. wo sind die die probleme und die chancen für neue beziehungen? wie willst du die chancen fördern? welchen platz hat die getrennte beziehung? wieweit willst du die neue beziehung einschränken, verarmen? aber keine frommen sprüche, sondern handfestes aus anthropologie, psychologie und soziologie.

 

außer "anthropologie" als wort von dir, las ich nichts bisher.

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Long John Silver

 

Wir reden hier ueber Oster und seine leeren Reden. Was verkuendet er denn? Dass morgen der Himmel blau ist, wenn wir es uns nur wuenschen? Dass alle Ehen halten, wenn wir nur jeden Abend zu zweit zu Gott beten? Dass die Politik nicht die Sache eines Christen sei, weil sich die Beschaeftigung damit eruebrige, wenn man nur immer tiefer und tiefer zu Christus durchdringe? Ja, dass die Probleme der Welt, die uns alle so auf den Naegeln brennen, automatisch geloest sein wuerden, wenn wir alle nur tief und fest endlich glaubten und auf Jesus stierten? Mal davon abgesehen, wie armselig solche Vorschlaege konkret sind - ich habe oefter erlebt, dass Nichtchristen, ja sogar Atheisten ausgezeichnete Problemloesungen hatten. Offenbar geht es manchmal auch ganz ohne Glauben und gar nicht so schlecht. Vieles von dem Uebel wurde ganz ohne Glauben geloest. Das Uebel der Welt - nach Oster - ist einfach die Glaubensfaulheit der anderen. Wenn diese nicht waere, waeren die Welt aus dem Schneider. Zwar wuerden die Polkappen immer noch schmelzen und die Tiger vom Aussterben bedroht sein und in California wuerde man immer noch vor dem Jahrhundertbeben zittern und der Plastikmuell wuerde in den Weltmeeren nicht weniger werden, aber Hauptsache, wir glauben alle ganz fest daran, dass das Sakrament der Ehe jeden von uns sicher und unbelastet von unseren individuellen Biografien zu Heiligen macht, dann wird's schon klappen und dann erledigt sich das Problem mit den Wiederheirateten oder in Suende lebenden sowieso ganz von selbst. Es gibt doch dieses Sprichwort, die Sau durchs Dorf treiben. Da treibt jemand altes Laub durchs Dorf und und du vergleichst es mit der Bergpredigt? Der war gut, ehrlich.

Wenn du ihn so interpretierst, hast du allerdings recht.

Ich möchte mal versuchen, ohne auf Gott und Glaube zu verweisen, zu erklären was Oster meint: Er will sagen, dass sich die Probleme der Welt verringern würden, wenn jeder seine innere Einstellung dahingehend ändern würde, dass er ehrlich, zuverlässig und verantwortungsbewusst handelt und nicht nur auf sich, sondern auch auf den Nächsten achtet und so handelt, dass es dem auch gut geht. Dann würden Kriege überflüssig und Umweltschutz selbstverständlich. > vereinfacht und plakativ erklärt. Selbstverständlich weiß Oster, dass es in der Realität nicht ganz so einfach funktioniert und dass dafür jeder hart an sich arbeiten müsste, aber es letztendlich durch eine Veränderung der inneren Bereitschaft doch schaffen könnte.

 

 

Wie wohlfeil ist das denn? Wenn, haette, wenn ... Das ist wie die Frau, die meint, wenn sie nur etwas huebscher waere und ihr Gesicht und Koerper nur mehr den Modezeitschriften entspraeche, wuerden sich die Maenner eher fuer sie interessieren.

 

Zum einen meine ich, dass die allermeisten Menschen auf der Welt zuverlaessig sind, ehrlich und verantwortungsbewusst, jedenfalls in dem Mass, wie es ihnen moeglich ist, den Umstaenden entsprechend. Sonst waere ein Zusammenleben nicht moeglich, eine funktionierende soziale Gemeinschaft. Und dabei ist es offenbar gleichgueltig, welcher Religion sie sind oder ob ueberhaupt einer zugehoerig.

 

Es gibt allerdings auf der Welt so etwas wie Strukturen, wie Gesellschaften funktionieren, Oekonomie, Politik, gewachsene Umstaende, die sich negativ oder positiv auswirken auf lange Zeit. Ich bin sicher, dass es im Nahen Osten eine Menge zuverlaessiger und ehrlicher und verantwortungsbewusster Menschen gibt, die allerdings von der Wirkmaechtigkeit der vorgebenen Strukturen, die sie selbst gar nicht zu verantworten haben, eingeholt werden und in ihrem Handeln bestimmt. Das ist nur ein Beispiel. Genauso ist es mit der Wirkmaechtigkeit von familiaeren Strukturen und individuellen Biografien, die beeinflussen und bestimmen, welche Ziele der einzelne ueberhaupt erreichen kann, ob er nicht notwendigerweise an Idealen "scheitern" wird und muss und welcher Art diese Ideale ueberhaupt sind. Wie billig ist, auf diese Wirkmaechtigkeit zu schauen und zu sagen: ja, es ginge euch entschieden besser, wenn ihr oder jede einzelne nur mehr an Christus glaubte und das ist die Loesung? Auf bestimmte Weise steckt dahinter eine Verachtung anderer, ein voellig Ausblenden von Problematiken, eine Schuldzuweisung, die ich ganz unertraeglich finde. Dahinter steckt eine kindische Arroganz und Weltfremdheit, die eine geistliche Leitung sich heutzutage eigentlich nicht mehr leisten kann, wenn sie ernst genommen werden will in der Verkuendigung des Evangeliums.

 

Du sagst es selbst - Oster hat nichts anzubieten ausser seinem eigenen Wunschdenken. Das waere nicht weiter schlimm, wenn er es nicht damit vermengen wuerde damit, ueber die Realitaet Aussagen zu treffen wollen, die Realitaet der Welt und anderer Menschen und sein Wunschdenken als Loesung deklarieren. Dann geht es auch um das Gottesbild, das dahinter steckt.

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Wir reden hier ueber Oster und seine leeren Reden. Was verkuendet er denn? Dass morgen der Himmel blau ist, wenn wir es uns nur wuenschen? Dass alle Ehen halten, wenn wir nur jeden Abend zu zweit zu Gott beten? Dass die Politik nicht die Sache eines Christen sei, weil sich die Beschaeftigung damit eruebrige, wenn man nur immer tiefer und tiefer zu Christus durchdringe? Ja, dass die Probleme der Welt, die uns alle so auf den Naegeln brennen, automatisch geloest sein wuerden, wenn wir alle nur tief und fest endlich glaubten und auf Jesus stierten? Mal davon abgesehen, wie armselig solche Vorschlaege konkret sind - ich habe oefter erlebt, dass Nichtchristen, ja sogar Atheisten ausgezeichnete Problemloesungen hatten. Offenbar geht es manchmal auch ganz ohne Glauben und gar nicht so schlecht. Vieles von dem Uebel wurde ganz ohne Glauben geloest. Das Uebel der Welt - nach Oster - ist einfach die Glaubensfaulheit der anderen. Wenn diese nicht waere, waeren die Welt aus dem Schneider. Zwar wuerden die Polkappen immer noch schmelzen und die Tiger vom Aussterben bedroht sein und in California wuerde man immer noch vor dem Jahrhundertbeben zittern und der Plastikmuell wuerde in den Weltmeeren nicht weniger werden, aber Hauptsache, wir glauben alle ganz fest daran, dass das Sakrament der Ehe jeden von uns sicher und unbelastet von unseren individuellen Biografien zu Heiligen macht, dann wird's schon klappen und dann erledigt sich das Problem mit den Wiederheirateten oder in Suende lebenden sowieso ganz von selbst. Es gibt doch dieses Sprichwort, die Sau durchs Dorf treiben. Da treibt jemand altes Laub durchs Dorf und und du vergleichst es mit der Bergpredigt? Der war gut, ehrlich.

Wenn du ihn so interpretierst, hast du allerdings recht.

Ich möchte mal versuchen, ohne auf Gott und Glaube zu verweisen, zu erklären was Oster meint: Er will sagen, dass sich die Probleme der Welt verringern würden, wenn jeder seine innere Einstellung dahingehend ändern würde, dass er ehrlich, zuverlässig und verantwortungsbewusst handelt und nicht nur auf sich, sondern auch auf den Nächsten achtet und so handelt, dass es dem auch gut geht. Dann würden Kriege überflüssig und Umweltschutz selbstverständlich. > vereinfacht und plakativ erklärt. Selbstverständlich weiß Oster, dass es in der Realität nicht ganz so einfach funktioniert und dass dafür jeder hart an sich arbeiten müsste, aber es letztendlich durch eine Veränderung der inneren Bereitschaft doch schaffen könnte.

 

 

Wie wohlfeil ist das denn? Wenn, haette, wenn ... Das ist wie die Frau, die meint, wenn sie nur etwas huebscher waere und ihr Gesicht und Koerper nur mehr den Modezeitschriften entspraeche, wuerden sich die Maenner eher fuer sie interessieren.

 

Zum einen meine ich, dass die allermeisten Menschen auf der Welt zuverlaessig sind, ehrlich und verantwortungsbewusst, jedenfalls in dem Mass, wie es ihnen moeglich ist, den Umstaenden entsprechend. Sonst waere ein Zusammenleben nicht moeglich, eine funktionierende soziale Gemeinschaft. Und dabei ist es offenbar gleichgueltig, welcher Religion sie sind oder ob ueberhaupt einer zugehoerig.

 

Es gibt allerdings auf der Welt so etwas wie Strukturen, wie Gesellschaften funktionieren, Oekonomie, Politik, gewachsene Umstaende, die sich negativ oder positiv auswirken auf lange Zeit. Ich bin sicher, dass es im Nahen Osten eine Menge zuverlaessiger und ehrlicher und verantwortungsbewusster Menschen gibt, die allerdings von der Wirkmaechtigkeit der vorgebenen Strukturen, die sie selbst gar nicht zu verantworten haben, eingeholt werden und in ihrem Handeln bestimmt. Das ist nur ein Beispiel. Genauso ist es mit der Wirkmaechtigkeit von familiaeren Strukturen und individuellen Biografien, die beeinflussen und bestimmen, welche Ziele der einzelne ueberhaupt erreichen kann, ob er nicht notwendigerweise an Idealen "scheitern" wird und muss und welcher Art diese Ideale ueberhaupt sind. Wie billig ist, auf diese Wirkmaechtigkeit zu schauen und zu sagen: ja, es ginge euch entschieden besser, wenn ihr oder jede einzelne nur mehr an Christus glaubte und das ist die Loesung? Auf bestimmte Weise steckt dahinter eine Verachtung anderer, ein voellig Ausblenden von Problematiken, eine Schuldzuweisung, die ich ganz unertraeglich finde. Dahinter steckt eine kindische Arroganz und Weltfremdheit, die eine geistliche Leitung sich heutzutage eigentlich nicht mehr leisten kann, wenn sie ernst genommen werden will in der Verkuendigung des Evangeliums.

 

Du sagst es selbst - Oster hat nichts anzubieten ausser seinem eigenen Wunschdenken. Das waere nicht weiter schlimm, wenn er es nicht damit vermengen wuerde damit, ueber die Realitaet Aussagen zu treffen wollen, die Realitaet der Welt und anderer Menschen und sein Wunschdenken als Loesung deklarieren. Dann geht es auch um das Gottesbild, das dahinter steckt.

 

Nur ganz kurz: Du hast mit dem, was du schreibst völlig recht - nämlich deshalb, weil du die zwei wichtigsten Faktoren, die ich nur am Rande erwähnt hab, völlig ausblendest: zum einen funktioniert es nicht auf diese einfache lapidare Weise - sondern nur in minimalen Schrittchen und zweitens hab ich auch in meiner Beschreibung die Dimension Glaube, Vertrauen, Zuversicht ausgeklammert.

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zum einen funktioniert es nicht auf diese einfache lapidare Weise - sondern nur in minimalen Schrittchen und zweitens hab ich auch in meiner Beschreibung die Dimension Glaube, Vertrauen, Zuversicht
damit bist du sofort im allgemeinsprech. mach es doch konkret: wie sähen denn die kleinen schrittchen aus? wie willst du sie unterstützen? welche würdest du anregen? womit beginnen?

 

wo und wie wirkt die dimension Glaube, Vertrauen, Zuversicht? wie willst du sie einpflanzen wenn sie nicht vorhanden ist?

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zum einen funktioniert es nicht auf diese einfache lapidare Weise - sondern nur in minimalen Schrittchen und zweitens hab ich auch in meiner Beschreibung die Dimension Glaube, Vertrauen, Zuversicht

damit bist du sofort im allgemeinsprech. mach es doch konkret: wie sähen denn die kleinen schrittchen aus? wie willst du sie unterstützen? welche würdest du anregen? womit beginnen?

 

wo und wie wirkt die dimension Glaube, Vertrauen, Zuversicht? wie willst du sie einpflanzen wenn sie nicht vorhanden ist?

 

Konkretes kann man sinnvollerweise eigentlich nur schreiben, wenn man wirklich auf einen konkreten Menschen und (s)eine konkrete Situation Bezug nimmt. Ich sehe nicht, dass das Forum der richtige Ort dazu wäre.

Wie stellst du dir das vor?

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Wir reden hier ueber Oster und seine leeren Reden. Was verkuendet er denn? Dass morgen der Himmel blau ist, wenn wir es uns nur wuenschen? Dass alle Ehen halten, wenn wir nur jeden Abend zu zweit zu Gott beten? Dass die Politik nicht die Sache eines Christen sei, weil sich die Beschaeftigung damit eruebrige, wenn man nur immer tiefer und tiefer zu Christus durchdringe? Ja, dass die Probleme der Welt, die uns alle so auf den Naegeln brennen, automatisch geloest sein wuerden, wenn wir alle nur tief und fest endlich glaubten und auf Jesus stierten? Mal davon abgesehen, wie armselig solche Vorschlaege konkret sind - ich habe oefter erlebt, dass Nichtchristen, ja sogar Atheisten ausgezeichnete Problemloesungen hatten. Offenbar geht es manchmal auch ganz ohne Glauben und gar nicht so schlecht. Vieles von dem Uebel wurde ganz ohne Glauben geloest. Das Uebel der Welt - nach Oster - ist einfach die Glaubensfaulheit der anderen. Wenn diese nicht waere, waeren die Welt aus dem Schneider. Zwar wuerden die Polkappen immer noch schmelzen und die Tiger vom Aussterben bedroht sein und in California wuerde man immer noch vor dem Jahrhundertbeben zittern und der Plastikmuell wuerde in den Weltmeeren nicht weniger werden, aber Hauptsache, wir glauben alle ganz fest daran, dass das Sakrament der Ehe jeden von uns sicher und unbelastet von unseren individuellen Biografien zu Heiligen macht, dann wird's schon klappen und dann erledigt sich das Problem mit den Wiederheirateten oder in Suende lebenden sowieso ganz von selbst. Es gibt doch dieses Sprichwort, die Sau durchs Dorf treiben. Da treibt jemand altes Laub durchs Dorf und und du vergleichst es mit der Bergpredigt? Der war gut, ehrlich.

Wenn du ihn so interpretierst, hast du allerdings recht.

Ich möchte mal versuchen, ohne auf Gott und Glaube zu verweisen, zu erklären was Oster meint: Er will sagen, dass sich die Probleme der Welt verringern würden, wenn jeder seine innere Einstellung dahingehend ändern würde, dass er ehrlich, zuverlässig und verantwortungsbewusst handelt und nicht nur auf sich, sondern auch auf den Nächsten achtet und so handelt, dass es dem auch gut geht. Dann würden Kriege überflüssig und Umweltschutz selbstverständlich. > vereinfacht und plakativ erklärt. Selbstverständlich weiß Oster, dass es in der Realität nicht ganz so einfach funktioniert und dass dafür jeder hart an sich arbeiten müsste, aber es letztendlich durch eine Veränderung der inneren Bereitschaft doch schaffen könnte.

 

 

Wie wohlfeil ist das denn? Wenn, haette, wenn ... Das ist wie die Frau, die meint, wenn sie nur etwas huebscher waere und ihr Gesicht und Koerper nur mehr den Modezeitschriften entspraeche, wuerden sich die Maenner eher fuer sie interessieren.

 

Zum einen meine ich, dass die allermeisten Menschen auf der Welt zuverlaessig sind, ehrlich und verantwortungsbewusst, jedenfalls in dem Mass, wie es ihnen moeglich ist, den Umstaenden entsprechend. Sonst waere ein Zusammenleben nicht moeglich, eine funktionierende soziale Gemeinschaft. Und dabei ist es offenbar gleichgueltig, welcher Religion sie sind oder ob ueberhaupt einer zugehoerig.

 

Es gibt allerdings auf der Welt so etwas wie Strukturen, wie Gesellschaften funktionieren, Oekonomie, Politik, gewachsene Umstaende, die sich negativ oder positiv auswirken auf lange Zeit. Ich bin sicher, dass es im Nahen Osten eine Menge zuverlaessiger und ehrlicher und verantwortungsbewusster Menschen gibt, die allerdings von der Wirkmaechtigkeit der vorgebenen Strukturen, die sie selbst gar nicht zu verantworten haben, eingeholt werden und in ihrem Handeln bestimmt. Das ist nur ein Beispiel. Genauso ist es mit der Wirkmaechtigkeit von familiaeren Strukturen und individuellen Biografien, die beeinflussen und bestimmen, welche Ziele der einzelne ueberhaupt erreichen kann, ob er nicht notwendigerweise an Idealen "scheitern" wird und muss und welcher Art diese Ideale ueberhaupt sind. Wie billig ist, auf diese Wirkmaechtigkeit zu schauen und zu sagen: ja, es ginge euch entschieden besser, wenn ihr oder jede einzelne nur mehr an Christus glaubte und das ist die Loesung? Auf bestimmte Weise steckt dahinter eine Verachtung anderer, ein voellig Ausblenden von Problematiken, eine Schuldzuweisung, die ich ganz unertraeglich finde. Dahinter steckt eine kindische Arroganz und Weltfremdheit, die eine geistliche Leitung sich heutzutage eigentlich nicht mehr leisten kann, wenn sie ernst genommen werden will in der Verkuendigung des Evangeliums.

 

Du sagst es selbst - Oster hat nichts anzubieten ausser seinem eigenen Wunschdenken. Das waere nicht weiter schlimm, wenn er es nicht damit vermengen wuerde damit, ueber die Realitaet Aussagen zu treffen wollen, die Realitaet der Welt und anderer Menschen und sein Wunschdenken als Loesung deklarieren. Dann geht es auch um das Gottesbild, das dahinter steckt.

 

Nur ganz kurz: Du hast mit dem, was du schreibst völlig recht - nämlich deshalb, weil du die zwei wichtigsten Faktoren, die ich nur am Rande erwähnt hab, völlig ausblendest: zum einen funktioniert es nicht auf diese einfache lapidare Weise - sondern nur in minimalen Schrittchen und zweitens hab ich auch in meiner Beschreibung die Dimension Glaube, Vertrauen, Zuversicht ausgeklammert.

 

 

Denkst du, alle die anderen, die jenseits dieses weissen Wortrauschens und der Schuldzuweisungen leben und denken, besitzen keine Zuversicht, Glauben oder Vertrauen?

bearbeitet von Long John Silver
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Da schreibt LJS, dass manche durch politische und/oder familiäre Strukturen (man könnte innerpsychische dazunehmen) dazu verurteilt sind, an Idealen zu scheitern, und Du sagst: In kleinen Schrittchen funktioniert es aber!

 

Da erklärt Dir LJS, dass ein Gottesbild - oder wenn Du so willst: Glaube, Vertrauen, Zuversicht - wichtig werden, sobald jemand andere unter den Vorgaben desselben zu manipulieren versucht, und Du sagst: Ich habe es doch auch ausgeklammert!

 

Kein Wunder, dass er sich jetzt so kurz fasst - vielleicht liest Du ja dann alles, was er schreibt.

(Ob dieses Posting kurz genug ist?)

bearbeitet von Claudia-Jutta
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