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Verbrennen oder begraben? Eine ernsthafte Frage.


Petrus

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Danke fürs Suchen! Jetzt bin ich ganz nostalgisch, seufz!

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BTW: Hat schon mal jemand darüber nachgedacht sich zu einem Diamanten pressen zu lassen?

 

Ja, ich hab das meiner Holden als Möglichkeit offeriert. Sie wollte erstmal wissen, was das kosten würde. :D

 

 

seine Holde einfach großartig findend....................tribald

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BTW: Hat schon mal jemand darüber nachgedacht sich zu einem Diamanten pressen zu lassen?

 

Ja, ich hab das meiner Holden als Möglichkeit offeriert. Sie wollte erstmal wissen, was das kosten würde. :D

 

 

seine Holde einfach großartig findend....................tribald

 

Checkliste 4U

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Sie wollte erstmal wissen, was das kosten würde.

 

Solange sie nicht fragt, was das Ding wert ist, wenn man es verkauft, geht's ja noch.

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vielen Dank für Eure Antworten.

 

neuerdings weiß ich, mit welcher Musik ich begraben/beerdigt/verbrannt werden möchte.

 

dazu muß ich vielleicht aus der Kirche austreten,

 

also, in Unterfranken, auf dem Dorffriedhof, geht das überhaupt.nicht.

 

in meiner Heimatstadt, in Oberfranken, geht das auch nicht.

 

hallo bfg, geht das bei Euch?

 

ach so ja,

 

das wünsche ich mir:

(und das meine ich ernst):

 

https://www.youtube.com/watch?v=U-2DFOyUDAc

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Ich kann mal meinen Pfarrer fragen.

 

Frage an dich: Warum?

weil ich das Lied so mag.

 

unsere Pastoralreferentin hatte ich schon gefragt. sie war nicht dafür.

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Eine recht fröhliche Melodie im Marschrhythmus.

 

Als Theologin würde ich dir empfehlen, dass als einen Ausdruck deines festen Glaubens an deinen Marsch als Frischauferstandener in das Paradies zu verkaufen.

 

Unter dem Jubel der himmlischen Posaunen und Trommler (die sind eher apokryph).

 

Oder als rheinische Variante des Gospels :"O when the saints go marching in ...".

 

Ich denke, der Himmel hält auch solche Melodien bereit für jene, die Gott liebt.

 

Du solltest aber dem beerdigendem Personal Hinweise geben, damit die Trauergäste (???) pastoral auf die Musik eingestimmt werden können. Eine Predigt posthum, vielleicht?

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Das soll keiner Kritik an deinem Wunsch sein. Ganz im Gegenteil, irgendwie find ich den cool.

 

Aber wie gut das ich nicht der Pfarrer oder der Mensch bei der Friedhofsverwaltung bin, der das zu entscheiden hat...

... wäre ich es würde ich erst einmal die Hinterbliebenen fragen, was die dazu sagen... und stünde eventuell vor der Entscheidung zwischen "Respekt vor dem letzten Willen" einerseits und dem "Respekt vor den Gefühlen der Trauernden" anderseits.

 

Das es definitiv kein Fehler ist sich gegen den "letzten Willen" und für die Angehörigen zu entscheiden, davon bin ich überzeugt. Die sind es die bleiben und die auch mit den Erinnerungen an das Begräbnis weiter leben müssen... Ob aber eine solche Entscheidung richtig, da bin ich mir nicht so sicher.

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Mein Vater war Jahrgang 1925 (Bevor hier jemand rechnet: Er war nicht mehr der Jüngste, als ich geboren wurde, also bin ich nicht steinalt).

 

Er starb recht plötzlich und im Urlaub im Ausland, was uns 11 Tage Zeit zur Beerdigung "verschaffte" (wegen der Überführung und so. Bevor Nachfragen kommen: Er wurde in Formaldehyd eingelegt. Nicht umweltfreundlich, aber wirkungsvoll, und, für weitere Nachfragen: Nein, das mit dem Formaldehyd war nicht unsere Idee).

 

Und wir haben deshalb die Zeit gehabt, fürs Requiem eine Jugendband anzuheuern, da er dem NGL sehr zugeneigt war (eventuell hätten wir es mit dem "Ave Maria" versuchen sollen. Es hätte die Möglichkeit geboten, dass er sich aus dem Sarg erhebt um die Sängerin zu erwürgen).

 

Mit Osterlied am Schluss.

 

Versteht sich.

 

Es gibt so ein paar Dinge, da vertraue ich meiner Familie. Das muss ich, wenn ich tot bin. Ich will nicht verbrannt werden, ich will kein "Ave Maria" und ich will auf einem richtigen Kirchenfriedhof beerdigt werden.

 

Kann sein, dass nichts davon eintrifft.

 

Kann sein, dass mein Ältester ins Gefängnis kommt, weil er mich illegal und eigenhändig auf einem Kirchenfriedhof beerdigt, das traue ich dem zu.

 

Ich hoffe nur, ich kriege das irgendwie vom Himmel aus mit.

 

Die sollen machen, was ihnen gut tut. Und wenn sie mich verbrennen und das "Ave Maria" singen lassen, damit sie ihre früh-, mittel und spättraumatischen Erfahrungen mit mir verarbeiten können, dann sitze ich auf Wolke sieben und lache mich schlapp.

 

Und sie wissen das.

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Eine Predigt posthum, vielleicht?

Du wirst lachen - auch das hat es schon gegeben. in München.

 

vor ca. fünfzehn Jahren, starb ein Mensch, Hinterbliebene haben dann einen Umschlag gefunden, mit was drin, und der Aufschrift "Bei meiner Beerdigung abzuspielen".

 

dann kam die Beerdigung, es ertönten einige Takte Trauermusik, und dann ertönte die Stimme des Verstorbenen, mit den Worten

 

"Ihr Scheinheilige! Ihr Erbschleicher! Schämt Euch!"

 

Seitdem gibt es auf allen Münchner Friedhöfen die Vorschrift, dass eingelieferte Tonträger vorab bis zum Ende abgehört werden müssen.

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Wenn du aber so einen speziellen Wunsch hast, dann musst du denn auch vermitteln. Rede mit den Leuten, die das übernehmen müssen.

 

Oder vertraue ihnen.

 

Wer es nicht schafft, zu Lebzeiten seine Pflöcke einzuschlagen, der macht sich zum Narren, wenn er es posthum tut.

 

Meine Mutter hinterließ kein Testament, es gab nur einen Zettel, 8 mal 8 Zentimeter, aber das war nur eine Gedächtnisstütze.

 

Was sie wollte, hatte sie uns gesagt. Wir haben es getan. Punkt.

 

Und der Rest: Ich denke, sie wird damit leben müssen, dass wir eigenständige Menschen sind.

 

Ich halte es für zwanghaft, wenn man seine Beerdigung im Detail plant.

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Wir hören jetzt das "Ave Maria" auf Wunsch des Verstorbenen. Und dann noch dies und das. Peinlichst.

 

Pietät in ihrer Höchstform. Leblos.

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Die sind es die bleiben und die auch mit den Erinnerungen an das Begräbnis weiter leben müssen.

stimmt. ich habe mich stets darum bemüht, bei allen Beerdigungen ...

 

nuja, einfach da zu sein.

 

Peter.

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Wir hören jetzt das "Ave Maria" auf Wunsch des Verstorbenen. Und dann noch dies und das. Peinlichst.

Pietät in ihrer Höchstform. Leblos.

nuja,

 

für mich gab es Skurrileres. Eine Sängerin haben wir begraben, wir durften ihre Stimme noch mal hören. Von einer Schallplatte.

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Das, finde ich, ist was anderes.

 

Ich finde, die Wünsche der Angehörigen nach einer Form eines Gedächtnisses, sind was anderes.

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Aber ich will nicht, dass meine Leute bei meiner Beerdigung aus Pietät ein letztes Mal nach meiner Pfeife tanzen müssen.

 

Sollen sie auf meinem Grab tanzen, wenn sie wollen.

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Sollen sie auf meinem Grab tanzen, wenn sie wollen.

hierzu gern noch - wie ich meine - ein m. E. nicht unpassendes NGL:

 

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Du solltest aber dem beerdigendem Personal Hinweise geben

nö. das ist ganz einfach. wer mich kennt und trotzdem auf meine Beerdigung geht, darf gern da sein.

 

:78:

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hallo bfg, geht das bei Euch?

 

ach so ja,

 

das wünsche ich mir:

(und das meine ich ernst):

 

Von unserer Seite aus geht das natürlich(ich war schon auf Beerdigungen, auf denen Klassiker wie Highway to Hell u.ä. gespielt wurden), die Frage ist nur, ob es die jeweilige Friedhofsordnung vor Ort erlaubt.

Unsere Redner sind da eigentlich recht flexibel (leider finden sich immer weniger Leute, welche dieses Amt übernehmen wollen) und da wir an keine Form gebunden sind...

 

Eine Beerdigung in der Art wie die von Lemmy hätte durchaus was für sich (wer die Liveübertragung gesehen hat, weiß was ich meine).

 

Ansonsten geht viel, solang es außerhalb des Einflussbereichs der Kirche stattfindet. Das es bei uns durchaus mal Musik und Tanz gibt, hab ich ja schonmal erwähnt.

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Muss man aus der Kirche austreten um nicht kirchlich beerdigt zu werden?

 

Ich hätte ja gerne "Spirit in the Sky" auf meiner Beerdigung, aber meine Kuscheldecke mit den Brandflecken auf dem Sarg (nicht im Sarg, das Ding ist 100% Kunstfaser und verrottet vermutlich in 1000 Jahren nicht) ist mir eigentlich wichtiger.

 

Die Beerdigung meiner Schwägerin richtet die Familie alleine aus (wohl mit Unterstützung des Bestatterters und etlicher Freunde). Es geht also auch ganz "inoffiziell".

 

Nebenbei: Mir war nicht bewusst, daß am Wochenende keine Beisetzungen stattfinden dürfen. Trauerfeiern ja, aber ins Grab darf nur Mo-Fr gelegt werden. Irgendwie auch Schikane...

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Man darf das ganze aber auch etwas seriöser gestalten.

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Man darf das ganze aber auch etwas seriöser gestalten.

 

ja, und du hast das sehr gut gemacht.

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Danke.

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Unsere Redner sind da eigentlich recht flexibel (leider finden sich immer weniger Leute, welche dieses Amt übernehmen wollen)
Woran liegt das?
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