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Politik für Alle


mn1217

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vor 41 Minuten schrieb Chrysologus:

In Basel erstach unlängst eine psychisch kranke Seniorin einen 7 jährigen Jungen, zwischen beiden bestand keine Verbindung. Es steht ob der räumlichen Nähe zu vermuten, dass rince dies auch mitbekommen hat, es aber nicht berichtenswert fand. Hingegen fand er es sehr berichtenswert, dass ein psychisch kranker Mann einen ihm ebenfalls unbekannten Jungen in Frankfurt getötet hat. Es muss hier also einen Filter geben, den er angewandt hat. Man kann nun vermuten, dass rince sich nicht für Taten aus der Schweiz interessiert.

 

"Du sollst nicht falsch gegen deinen Nächsten aussagen" 

 

Nun aber husch, ab zur Beichte mein Grundguter...

 

Ich habe diesen Fall nicht berichtet, das hat ein anderer Forant getan. 

Mein erster Beitrag zu diesem Fall war dieser hier. 

 

Aber einfach mal munter Lügen verbreiten, gell? Weil es gegen einen angeblich von dir identifizierten Salon-Antisemiten geht, muss man es mit der Wahrheit nicht so genau nehmen, vermute ich. Hauptsache mit Dreck werfen, irgendwas bleibt schon hängen. Wenn man mit dem Finger auf andere zeigt, zeigen 3 andere auf einen selber... ;) 

bearbeitet von rince
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vor 13 Stunden schrieb Frank:

Manchmal muss es auch mal Parteipolitisch sein.

 

"AfD schürt laut Studie systematisch Furcht vor Zugewanderten" Berichtet der Deutschlandfunk. [klick]

Daraus, Zitat: "Das Forschungsteam hat mehr als 240 Pressemitteilungen der Partei zum Thema Kriminalität in Deutschland aus dem vergangenen Jahr ausgewertet und mit der Kriminalitätsstatistik verglichen. „Soweit die AfD bei Tatverdächtigen die Nationalität nennt, sind dies zu 95 Prozent Ausländer, nur zu fünf Prozent Deutsche“, so Hestermann. Bei den fünf Prozent deutschen Tatverdächtigen in den AfD-Mitteilungen werde stets betont, dass diese einen Migrationshintergrund hätten oder ihr Tatbeitrag gering gewesen sei. Tatsächlich liegt der Anteil der nicht-deutschen Verdächtigen laut Kriminalitätsstatistik bei weniger als 35 Prozent."

 

Die Studie selber:

Kriminalität in Deutschland im Spiegel von Pressemitteilungen der Alternative für Deutschland (AfD)

von Prof. Dr. Thomas Hestermann und Prof. Dr. Elisa Hoven

Abstract
An Straftaten entzündet sich die politische Debatte in besonderer Weise. Fragen nach Ursachen, Entwicklung und Bekämpfung von Kriminalität berühren verbreitete Ängste; wer sie zum Gegenstand macht, kann sich öffentlicher Aufmerksamkeit sicher sein. Der vorliegende Beitrag betrachtet 242 Pressemitteilungen der AfD aus dem Jahr 2018, die sich mit strafbaren Handlungen befassen. Es wird untersucht, welche Kriminalitätsphänomene die Meldungen beschreiben, welche Täter- und Opferbilder sie skizzieren und auf welche Weise eine Bedrohung durch Kriminalität und Zuwanderung formuliert wird. [klick]

 

 

Ich finde die Studie sehr interessant, mir scheint es aber besonders wichtig, sie richtig zu lesen: es geht hier um die Analyse von Politik - d.h. eine politische Taktik, die ja augenscheinlich für die AfD recht erfolgreich ist, bedarf einer politischen Antwort. Und da ist der Haken: wie muss diese Antwort aussehen?

Sagt man den Leuten einfach: "Stellt Euch nicht so an, es ist alles gar nicht so schlimm?" Komischerweise tut das niemand, selbst die Grünen sind zu glühenden Vertreter des Schlachtrufs: "Mehr Polizei!" geworden.

D.h. diese Studie enthält eine für unsere Demokratie sehr unangenehme Wahrheit: die AfD hat mit dem Thema "Ausländerkriminalität" ein sehr erfolgreiches politisches Zugpferd angeschirrt - und die Antworten ihrer politischen Rivalen sind eher schwach und nicht sehr überzeugend.

bearbeitet von Shubashi
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So, jetzt hatten alle ihren Spass am sich gegenseitig ans Bein pinkeln, jetzt bitte husch husch retour auf die Sachebene!

Bitte, Danke!

 

Frank

(Moderation)

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Die Sachebene ist, dass Chryso nachweislich die Unwahrheit über mich verbreitet. Seine Motivation kann man auch nachlesen...

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@Shubashi: Ja,jeder versucht, die AFD rechts zu überholen.  Vermutlich, um Wähler abzugrein. Aber das ist meistens eher kontraproduktiv. 

 

Auf den Basler Fall hatte ich schon hingewiesen,aber wenn ein mutmasslicher Täter nicht schwarz ist,ist es wohl langweilig. 

 

Die Schießereien in den USA kommen daher,dass jeder eine Waffe hat . Da muss man sich nicht wundern,dass die auch benutzt werden.

 

 

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Long John Silver
vor 30 Minuten schrieb Chrysologus:

Informationen werden immer gefiltert, es geht gar nicht anders. Es passiert deutlich mehr in der Welt, als das wir das aufnehmen könnten. Das ist eine Binsenweisheit, aber offensichtlich muss man daran erinnern. 

 

Die Frage ist nun eher die, nach welchen Kriterien gefiltert wird. So kam es in den letzten 10 Tagen zu zwei Tötungsdelikten auf offener Straße, eines wurde breit berichtet (Stuttgart), eines hingegen blieb ein lokales Ereignis (Kassel).

 

In Basel erstach unlängst eine psychisch kranke Seniorin einen 7 jährigen Jungen, zwischen beiden bestand keine Verbindung. Es steht ob der räumlichen Nähe zu vermuten, dass rince dies auch mitbekommen hat, es aber nicht berichtenswert fand. Hingegen fand er es sehr berichtenswert, dass ein psychisch kranker Mann einen ihm ebenfalls unbekannten Jungen in Frankfurt getötet hat. Es muss hier also einen Filter geben, den er angewandt hat. Man kann nun vermuten, dass rince sich nicht für Taten aus der Schweiz interessiert. Oder für Taten von älteren Frauen. Oder von Taten von Weißen. 

 

Und es ist Steuerung und Beeinflussung, wenn man immer nur die Taten von Afrikanern oder von AfD'lern berichtet, dasselbe Tun aber im Falle von Weißen oder Grünen nicht berichtet (manche sprechen da schon von Zensur, ich tue das ausdrücklich nicht). Darauf kann und muss man hinweisen, auch wenn die Betroffenen dann weinerlich werden.

 

Mich persoenlichen interessieren die Grabenkaempfe zwischen Rince und dir nicht, die tun fuer mich weder an meiner Ansicht aendern noch ueberhaupt was zu Sache, deshalb stimmte ich Frank hinsichtlich seiner Mahnung zu. 

 

Warum es mir speziell geht, habe ich versucht, zu verdeutlichen, ich bin, vermute ich, sachlich genug, persoenliche Geschichten, was der oder jener in der Hinsicht versaeumt habe zu  begreifen, interessieren mich nicht. Das bitte ich zu beruecksichtigen, wenn man meine Postings liest ;-))

 

Ich arbeite mich nicht an anderen Usern ab, mir geht es um was ganz anderes, sehr viel allgemeineres, was ich eben gefaehrlich finde als verordnetes Motto einer Gesellschaft. Das mag man anders sehen, da scheiden sich die Geister, ich finde die Aufgabe bestimmter demokratischer Prinzipien fuer wesentlich gefaehrlicher als die Auseinandersetzung mit Leuten zu fuehren, die Informationen zur Hetze benutzen koennten oder es tatsaechlich auch tun. Das sind zwei grundverschiedene Ansichten, aber ich persoenlich sehe keinen Grund, dass sie nicht beide existieren sollten und koennten, ohne sich gegenseitig aller moeglichen Dinge zu beschuldigen. Jede dieser Ansichten hat ihre Begruendungen, Vorteile und Nachteile, fuer mich ueberwiegen bei deiner Ansicht voellig die Nachteile eventuelle Vorteile, so ist das halt im oeffentlichen Diskurs, dass die Ansichten sehr differieren. Und zwar die Nachteile auf lange Sicht. Es kann etwas kurzfristig sehr erleichternd wirken, aber auf lange Sicht sehr negative Auswirkungen haben. Und das ist meiner Meinung hier so, dass fuer eine kurzfristige "Entspannung" Dinge in Kauf genommen werden, die langfristig nicht gut sind. 

 

 

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In der Tat bin ich dem eigenen Vorurteil aufgesessen - was ich ausdrücklich bedauere. Ich würde meinen Post gerne löschen, in dem ich rince etwas unterstellt habe, was er nicht getan hat, weil ich seine Beiträge offensichtlich nicht hinreichend gegen die anderer User abgegrenzt habe. Ich habe mich selbst in ein Freund - Feind Schema hinein begeben, das mir zutiefst unangenehm ist, zumal ich rince im allgemeinen für einen netten und umgänglichen Menschen halte, ihn hier jedoch als Projektionsfläche mißbrauchte.

 

Rince, dies ist mir besonders peinlich, weil mir dein erster Beitrag zum Thema Frankfurt sogar sehr positiv auffiel, weil es genau die Differenzierung war, die ich für absolut wichtig halte. Wie gesagt, ich würde es löschen, was ich geschrieben habe. Ich habe dir Unrecht getan.

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Chryso, von mir aus kann die Moderation alle entsprechenden Beiträge (auch von mir) löschen.

 

Danke und Respekt für die Entschuldigung.

 

Und ich selber bin bekanntlich auch nicht frei von Fehlern und provoziere all zu gerne. 

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Ja,es werden mehr  . Ich denke, in den nächsten Wochen kommen da noch ein paar aus ihren Löchern. 

Er klingt ja ein bisschen nach FDP ,aber prinzipiell ist es ja gut,wenn es Alternativen aus den verschiedenen "Strömungen " in der SPD gibt.

Was ist eigentlich aus Schwan und Kühnert geworden? 

Laut Spiegel wohl zumindestens 

Frau Schwan noch Interesse...

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vor 46 Minuten schrieb rince:

Und nun wieder zur Politik:

 

Die SPD hat einen neuen unbekannten (mir zumindest) Freiwilligen für den Vorsitz: https://www.zeit.de/politik/deutschland/2019-08/nahles-nachfolge-robert-maier-spd-parteivorsitz-kandidieren

 

Ganz ehrlich -  ich denke, die SPD ist zumindest auf Bundesebene im Eimer. Und auch auf Landesebene wird es aktuell dieses Jahr nicht unbedingt besser.

Ob solche Konstruktionen wie in Bremen da wirklich helfen?

Bei der CDU bin ich mir noch nicht sicher - dieses Gleichziehen von Union und Grünen in Umfragen kommt mir noch ein bisschen spanisch vor. In der letzten Bundestagswahl wurden die Grünen kleinste Fraktion - der Sprung zur größten in nur einer Legislaturperiode wäre tatsächlich ein politisches Erdbeben.

Was mir allerdings auch ernste Sorgen bereiten würde - wenn so was möglich ist, ist das Fundament der Republik deutlich verändert - und auch ganz andere Kandidaten und Parteien könnten einen Blitzstart hinlegen. Leuten wie Bolsonaro, Trump oder Johnson haben nur Komiker ein wichtiges Amt zugetraut - und was haben wir jetzt?

 

PS

Ich bin mit meiner Meinung nicht alleine, eine Kommentar aus der FAZ dazu.

https://www.faz.net/aktuell/politik/spd-zustand-die-umfragewerte-und-die-stimmung-der-partei-16317947.html

 

Was für mich sehr schade ist, eigentlich war die SPD, solange ich wählen darf, immer "meine Partei". Meine erste Stimme in einer BT-Wahl war für "Schmidt, Bergedorf" als Direktkandidaten - leider erst in seiner letzten Kandidatur.

Mit dem jetzigen Kuddelmuddel aus irrigen Visionen, Bekenntnisdrang und fehlender politischer Realitätseinstellung kann ich leider nichts mehr anfangen.

bearbeitet von Shubashi
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vor einer Stunde schrieb Shubashi:

Meine erste Stimme in einer BT-Wahl war für "Schmidt, Bergedorf" als Direktkandidaten - leider erst in seiner letzten Kandidatur.


"Erler, Fritz" - auch bei seiner letzten Kandidatur.  😉

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vor 3 Stunden schrieb Chrysologus:

Man darf jede Information  bringen, die man für wichtig hält. Das schließt den Hinweis auf Afrikaner oder Muslime im Jahr 2019  ebenso ein wie den auf Juden 1932. Man muss damit leben, dann ein dreckiger Hetzer und Brandstifter genannt zu werden, das haben allerdings 1932 zu wenige getan, aber das möchten manche gerne verbieten.

 

Das ist mir jetzt zu blöd. Wer allzu lange allzu viel unter den Teppich kehrt, darf sich nicht wundern, wenn es dann völlig aus der Proportion geblasen darunter früher oder später darunter hervorbricht. Und erst dann, aufgeblasen zu einem Zerrbild dessen, was wirklich geschah, wird es ernsthaft bösartig.

 

Teil meines persönlichen Credos ist der Satz von Ingeborg Bachmann: "Die Wahrheit ist den Menschen zumutbar." Wir müssen sie aushalten, so unangenehm sie auch sein mag. Das Schlimmste überhaupt ist der Staat, der meint, den Menschen das Denken abnehmen zu müssen. Dahinter verbirgt sich eine Sicht des Menschen, die regelmäßig in einer Diktatur und von da weiter zu Gräuel und Massaker fortschreitet.

 

Nein. Wir brauchen nicht weniger Information, sondern mehr. Nur wer gut informiert ist, kann auch gute Entscheidungen treffen. 

bearbeitet von Mistah Kurtz
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vor 18 Minuten schrieb Julius:


"Erler, Fritz" - auch bei seiner letzten Kandidatur.  😉

 

Danke, interessant - dass Schmidt den BT-Fraktionsvorsitz damals direkt von Erler übernommen hatte, war mir gar nicht mehr bewusst....

 

Wie viele gute Leute die SPD mal hatte - diese Kombination von klaren, biographisch untermauerten ethischen Grundüberzeugungen bei gleichzeitigem politischem Realismus und tlw. enormer Durchsetzungs- und Führungsfähigkeit....

 

Jetzt werden ich gleich noch politisch sentimental.

😐

 

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vor 4 Stunden schrieb rince:

Wer hat zu entscheiden, wer welche Information wichtig finden darf und welche nicht? Das Gutmenschen-Kommittee angeführt von dir Chryso und Frank? 

 

ich entscheide gar nichts. ich schließe mich deiner meinung an. diese informationen sind wohl für die bevölkerung wichtig, meinen wir gutmenschen. "gutmensch" ist so ein treffendes, zutreffendes argument.

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vor 3 Stunden schrieb mn1217:

.. Die Schießereien in den USA kommen daher,dass jeder eine Waffe hat . Da muss man sich nicht wundern,dass die auch benutzt werden.

es braucht zwei dinge: die tötungsmaschine und den tötungsgedanken. wenn es pauschal gegen migranten, mexikaner, braunhäutige geht halte ich es für rassistische gedanken. es ist vergleichbar mit der "herrschaft des unrechts", von herrn seehofer postuliert. da ist widerstand gefragt. vielleicht raffte sich stefan ernst zu diesem widerstand auf.

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vor 18 Minuten schrieb Shubashi:

Jetzt werden ich gleich noch politisch sentimental.


Ich auch.
"Ich hab Anfang der 70er immer gesagt, Leute, wenn wir nicht mehr für Afrika machen, dann kommen wir unter einen Einwanderungsdruck, der uns zum Polizeistaat machen kann, aber es hat kein Mensch zugehört."
Erhard Eppler, mittlerweile 93 Jahre alt ("Pietcong")

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vor 16 Stunden schrieb rince:

Hier geht es mal wieder nur darum, Emotionen zu bedienen. Wie will Herr Seehofer verhindern, dass jemand einen wartenden Fussgänger an einer roten Ampel vor einen LKW/BUS/PKW schubst?

An jede Fußgängerampel einen Polizisten hinstellen.:lol::lol:

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vor 41 Minuten schrieb Mistah Kurtz:

 

Das ist mir jetzt zu blöd. Wer allzu lange allzu viel unter den Teppich kehrt, darf sich nicht wundern, wenn es dann völlig aus der Proportion geblasen darunter früher oder später darunter hervorbricht. Und erst dann, aufgeblasen zu einem Zerrbild dessen, was wirklich geschah, wird es ernsthaft bösartig.

 

Teil meines persönlichen Credos ist der Satz von Ingeborg Bachmann: "Die Wahrheit ist den Menschen zumutbar." Wir müssen sie aushalten, so unangenehm sie auch sein mag. Das Schlimmste überhaupt ist der Staat, der meint, den Menschen das Denken abnehmen zu müssen. Dahinter verbirgt sich eine Sicht des Menschen, die regelmäßig in einer Diktatur und von da weiter zu Gräuel und Massaker fortschreitet.

 

Nein. Wir brauchen nicht weniger Information, sondern mehr. Nur wer gut informiert ist, kann auch gute Entscheidungen treffen. 

auch du hast recht. die information ob der mörder ein eriträer, der vergewaltiger ein kameruner, der grabscher ein syrer, der schläger ein bayer, der betrüger ein jude, der pädophile ein holsteiner, der stadtrennen fahrende ein russe, der schwarzfahrer ein pole, der bettler ein zigeuner ist,  ist wichtig für die bevölkerung und für dich und mich. sie läßt dich und mich die guten entscheidungen treffen. an welche entscheidungen denkst du? welche stehen an? was schlägst du mir vor?

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vor 5 Minuten schrieb Julius:


Ich auch.
"Ich hab Anfang der 70er immer gesagt, Leute, wenn wir nicht mehr für Afrika machen, dann kommen wir unter einen Einwanderungsdruck, der uns zum Polizeistaat machen kann, aber es hat kein Mensch zugehört."
Erhard Eppler, mittlerweile 93 Jahre alt ("Pietcong")

Den Flüchtlingsstrom aus Afrika als "Einwanderungsdruck" zu bezeichnen und das ausgerechnet von dir...........:rolleyes: Entschuldigung, du hast ja nur zitiert!

bearbeitet von Howe
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vor 3 Minuten schrieb Howe:

An jede Fußgängerampel einen Polizisten hinstellen.:lol::lol:

ich bin für das grundsätzliche. entweder keine ampel oder nur grüne ampeln. auch keine polizisten sondern rettungssanitäter.

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vor 6 Minuten schrieb Shubashi:

Wie viele gute Leute die SPD mal hatte - diese Kombination von klaren, biographisch untermauerten ethischen Grundüberzeugungen bei gleichzeitigem politischem Realismus und tlw. enormer Durchsetzungs- und Führungsfähigkeit....

 

Jetzt werden ich gleich noch politisch sentimental.

 

Die Welt war damals eben einfacher! Scherz beiseite! Natürlich war die Welt nicht einfacher, man hat sie nur einfacher gesehen. Es gab rechts und es gab links. Und es gab einen verlorenen Krieg, und in den Anfangsjahren noch überall Trümmer, die noch meinen Schulweg säumten, und das Ideal hat mein Vater damals so formuliert: "Einmal wieder besoffen, und dann mit fettige Finger!".

 

So hatte man Gestalten wie Wehner, den ehemaligen Kommunisten, Schmidt, der erst in der Niederlage zum Demokraten wurde, Genscher, der Wendehals, Strauß, Dregger, und nicht zu vergessen: Willy Brandt, eine Bandbreite, die wir uns heute kaum noch vorstellen können. Eines waren die meisten allerdings nicht: Karrieristen.

 

Bei den Grundüberzeugungen wäre ich vorsichtig. Welche gemeinsamen Grundüberzeugungen sollten Brandt, Wehner ("der Herr badet lau") und Schmidt denn gehabt haben außer der, die SPD sollte regieren? Ja, ok, nie wieder Krieg! Aber das war angesichts der Lage mehr Einsicht in die Notwendigkeit. Zumindest Adenauer hat einen Krieg kaltlächend riskiert, Schmidt zumindest mit ihm gedroht, beide vermutlich, weil sie der Ansicht waren, nur so den Frieden zu sichern, was ja auch zumindest hier in Europa funktioniert hat.

 

Dafür akzeptierte man, was die jeweiligen Großmächte in ihren Einflußsphären taten, und trat auch dann gegen die Gegenseite auf, wenn die mal etwas richtig machte. Es war eine Zeit, in der die Regierenden in weit höherem Maße vor der öffentlichen Meinung geschützt waren als heute, auch wenn diese Zeit langsam zuende ging, so wie die Industriegesellschaft, der die SPD ihren Aufstieg verdankte. Mit Kohle und Stahl ging es zuende, und mit den Gewerkschaften ebenso, und es begann der Aufstieg der linksbürgerlichen Funktionäre in der SPD. Die Krone dieser Entwicklung ist Kevin Kühnert.

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vor 1 Minute schrieb Howe:

Den Flüchtlingsstrom aus Afrika als "Einwanderungsdruck" zu bezeichnen und das ausgerechnet von dir...........:rolleyes:

natürlich ist das ein druck, aber wir schaffen ihn.

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Nebenbei: Bin ich der Einzige bei dem MEHR Polizei das Sicherheitsgefühl nicht verstärkt sondern im Gegenteil die gefühlte Bedrohung verstärkt?

 

Wenn die Situation sicher wäre, bedürfte es ja nicht der zusätzlichen Sicherheitskräfte.

 

Den Eindruck hatte ich schon weiland vor 25 Jahren in den damaligen Diskotheken.

bearbeitet von Flo77
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vor 3 Stunden schrieb mn1217:

@Shubashi:   

 

Die Schießereien in den USA kommen daher,dass jeder eine Waffe hat . Da muss man sich nicht wundern,dass die auch benutzt werden.

 

 

@ mn1217: Ja, da ist sicherlich was wahres dran. Aber genauso könnte man auch schlussfolgern: Die Unfälle auf deutschen Autobahnen kommen daher, dass jeder schneller als 130 fährt!

Nicht der Besitz einer Waffe, oder eines PS-starken Autos, führt zu Todesfällen, sondern der falsche Gebrauch und der kriminelle Wille!

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