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Synodaler Weg - schon versperrt?


Jan_Duever

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vor 2 Stunden schrieb rorro:

Ich weiß ja nicht einmal, ob ich als Katholik gerettet werde (gibt keinen Automatismus, das wäre der "once saved, always saved"-Protestantismus).

 

Vielleicht solltest du dann besser zum Judentum konvertieren? Wenn alle Juden gerettet werden, aber als Katholik ist es nicht sicher, ob du gerettet wirst, wäre es ja für dein Seelenheil doch besser Jude zu werden.

 

vor 2 Stunden schrieb rorro:

Die Rettung stand für Edith Stein nie im Vordergrund. Wie Du vielleicht weißt, wurde sie Katholikin, weil sie Teresa von Avila gelesen hatte und wußte: das ist die Wahrheit. Das finde ich auch als Grund weitaus überzeugender. Außerdem ist es viel schöner, den Retter besser kennenzulernen, der alle retten kann.

 

Wäre aber trotzdem interessant, ob sie ihren Glauben an Christus als rettend und heilsnotwendig ansah, oder ob sie der Meinung war, an Christus zu glauben sei "nice to have", aber nicht wirklich wichtig für das Seeleheil.

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vor 5 Stunden schrieb rorro:

Auch Juden werden durch Christus gerettet (anders geht’s nicht), doch geschieht dies zumeist so, dass sie dem ersten Bund treu bleiben.

 

Wenn der Gott der Geschichte uns Deutsche eins gelehrt hat, dann dies: Deutsche sollten keine Judenmission betreiben.

 

Sehe ich anders, schon alleine wegen der trinitatischen Einheit: Der Mensch kann/wird durch Gott gerettet werden; ob das in Jesus oder im Gottvater oder im Heiligen Geist geschieht, ist nicht entscheidend, denn alle drei sind eins.

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Der dunkle Kult um die Keuschheitsgelübde
Gegen die Manipulation mit Reinheitsversprechen

Seit einiger Zeit wenden sich Menschen an mich, weil sie mit dem Thema Keuschheitsgelübde („Reinheitsversprechen“) vor der Ehe zu tun bekommen haben – Eltern, deren pubertierende Kinder auf kirchlichen Jugendtreffen von Veranstaltern zu solchen Versprechen angeregt und angeleitet wurden, bis dazu hin, in Gottesdiensten öffentlich „Kein Sex vor der Ehe“ zu versprechen; aber auch Pfarrer und seelsorgliches Personal in unterschiedlichen Diözesen, denen diese Praxis aufstößt. Auch Bischöfe sind informiert. Manche von ihnen haben Bedenken, meinen aber, nichts dagegen tun zu können. Andere scheinen gar keine Bedenken zu haben, zumal dann nicht, wenn die jungen Leute, denen solche Gelübde nahegelegt werden, schon volljährig sind. Was ist davon zu halten?

Klaus Mertes auf sinnundgesellschaft.de [klick]

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Ich finde davon ist (bei Minderjährigen) genauso viel zu halten wie von der Überzeugung, vor der Ehe Sex zu haben sei unabdingbar und es ist notwendig, schon Grundschüler über Sexualpraktiken aufzuklären.

 

 Beides Ideologie.

bearbeitet von rorro
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vor 2 Stunden schrieb rorro:

Ich weiß nicht, wer gerettet wird und wer nicht. Du?

 

"Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird. Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er nicht an den Namen des einzigen Sohnes Gottes geglaubt hat."

 

Johannes 3, 16

 

Ich finde es traurig und schlimm, wenn die Kirche ausgerechnet den Juden das Evangelium nicht bringen und sie nicht zum Glauben an den Sohn Gottes bekehren möchte, damit auch sie nicht gerichtet werden, sondern gerettet werden.

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Der Gott, der Gott sterben läßt, um Gott zu besänftigen"...Hundert Folianten, die für oder wider das Christentum geschrieben worden sind, ergeben eine geringere Evidenz als der Spott dieser zwei Zeilen. 
(Denis Diderot)

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30 minutes ago, Guppy said:

Johannes 3, 16

und das beginnt bekanntlich mit:

Also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, auf daß alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.

Johannes und die Mengenlehre ... naja... ich möcht das Zeugs auch mal ausprobieren!

 

13 minutes ago, Marcellinus said:

Der Gott, der Gott sterben läßt, um Gott zu besänftigen"...

und schuld daran ist .. tatatata.. der böse Judas!

 

Ich hab das schon als 9-jährige nicht so ganz begriffen. Meiner theologisch irrelevanten, irisch-katholischen,  und gott-hab-sie-selig (ernst gemeint) Grossmutter zufolge war es eine göttliche Duftmarke. Ihr Menschen müsst euch so vergeben wie ich euch vergebe dass ihr meinen Sohn (oder mich selbst oder so) abschlachtet. So rein common-sense-mässig leuchtet mir das irgendwie noch ein. Judas war nur eine kleine Nebenrolle welche die Geldgier symbolisierte. Als Mythos mmn ok.

bearbeitet von phyllis
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vor 8 Stunden schrieb Guppy:

 

"Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird. Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er nicht an den Namen des einzigen Sohnes Gottes geglaubt hat."

 

Johannes 3, 16

 

Ich finde es traurig und schlimm, wenn die Kirche ausgerechnet den Juden das Evangelium nicht bringen und sie nicht zum Glauben an den Sohn Gottes bekehren möchte, damit auch sie nicht gerichtet werden, sondern gerettet werden.

Da kannst du mal sehen, wie sich Menschen fühlen, denen bestimmte Aspekte der kirchlichen Lehre zuwider laufen und die dann von Leuten wie dir gewöhnlich hören, das sei nun mal die Lehre der Kirche, damit müssten sie leben.

Und die sind meist in ihrem innersten, persönlichen Leben betroffen, während es für dich und dein Leben nicht den geringsten Unterschied macht, ob Juden nun missioniert werden oder nicht.

Also: finde dich damit ab, es ist die Lehre der Kirche.

 

Werner

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vor 12 Stunden schrieb Guppy:

 

Lehrt die Kirche das schon immer so?

Nein.

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vor 9 Stunden schrieb Guppy:

 

"Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird. Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er nicht an den Namen des einzigen Sohnes Gottes geglaubt hat."

 

Johannes 3, 16

 

Ich finde es traurig und schlimm, wenn die Kirche ausgerechnet den Juden das Evangelium nicht bringen und sie nicht zum Glauben an den Sohn Gottes bekehren möchte, damit auch sie nicht gerichtet werden, sondern gerettet werden.

 

Ich halte mich an die Lehre der Kirche. Sie ist weiser als ich. Ist vielleicht bei anderen anders, das kann ich nicht beurteilen.

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vor 2 Stunden schrieb rorro:

 

Ich halte mich an die Lehre der Kirche. Sie ist weiser als ich. Ist vielleicht bei anderen anders, das kann ich nicht beurteilen.

Es kommt darauf an. In Angelegenheiten, die die Kirche betreffen hast du Recht. Meine eigenen Angelegenheiten kann ich dagegen besser beurteilen als die Kirche.

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vor einer Stunde schrieb Merkur:

Meine eigenen Angelegenheiten kann ich dagegen besser beurteilen als die Kirche.

 

Das kann man so sehen, muss man aber nicht. Ein Arzt oder ein Therapeut (Physio wie Psycho) kann auch manches besser beurteilen als man selbst, auch wenn es nur die eigenen Angelegenheiten sind.

 

In allen Fällen, bei der Kirche auch, ist es die Anwendung von erfahrenen Grundsätzen auf den Einzelfall.

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vor 49 Minuten schrieb rorro:

Ein Arzt oder ein Therapeut (Physio wie Psycho) kann auch manches besser beurteilen als man selbst, auch wenn es nur die eigenen Angelegenheiten sind.

Wenn er seriös ist, stellt er aber keine allgemeinen, für alle gültigen Diagnosen auf

 

Werner

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vor einer Stunde schrieb rorro:
vor 2 Stunden schrieb Merkur:

Meine eigenen Angelegenheiten kann ich dagegen besser beurteilen als die Kirche.

 

Das kann man so sehen, muss man aber nicht. Ein Arzt oder ein Therapeut (Physio wie Psycho) kann auch manches besser beurteilen als man selbst, auch wenn es nur die eigenen Angelegenheiten sind.

Und dennoch entscheidet der Patient welche Behandlung vorgenommen wird, bzw. ob die empfohlene Behandlung vorgenommen wird.

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Selbstverständlich stellt ein Arzt Diagnosen für alle auf. Ein HbA1c > 6,5% bedeutet Diabetes mellitus. Das gilt für alle. Eine irreversible FeV1 von 40-60% bei normaler IVC bedeutet eine COPD. Das gilt auch für alle.

 

Es wäre ein grober Kunstfehler, strafbewehrt, wenn jeder Arzt sich seine Kriterien für eine Diagnose aussuchen würde. Fatal wäre das. Gleiches gilt für Physio- und Psychotherapeuten.

 

Die Diagnose ist allerdings was anderes als die Therapie. Die ist individuell und u.a. abhängig von den Zielen des Patienten. 

 

Ich zwinge niemanden zur Nikotinkarenz. Nur weiß jeder Patient, dass das Risiko des früheren Ablebens (und Dahinsiechens) größer ist als ohne. Natürlich kenne ich auch die, die das nicht glauben wollen. Ist halt so.

 

Nichts anderes tut eine Kirche, sobald sie nicht mehr die geringste politische Macht hat (was besser für sie ist).

 

Entscheiden tut jeder für sich. 

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vor 33 Minuten schrieb rorro:

Nichts anderes tut eine Kirche, sobald sie nicht mehr die geringste politische Macht hat (was besser für sie ist).

Die Medizin hält sich viel darauf zugute, sich ständig weiterzuentwickeln. Heute möchte niemand mehr mit den medizinischen Methoden des Mittelalters oder der Barockzeit therapiert werden. Die Kirche beruft sich hingegen gerne auf ihre angeblich zeitlos gültige Lehre. Während man bei der Medizin nur die Transferleistung Grundsatz zu Einzelfall erbringen muss, kommt bei der Kirche noch die Übersetzung "früher für gut angesehen" zu "heute für gut angesehen" hinzu. Vom Glaubenssatz zur Einzelfallentscheidung ist es da ein erheblich längerer Weg als von der medizinischen Diagnose zur Therapieentscheidung.

bearbeitet von Merkur
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vor 19 Stunden schrieb Merkur:

Die Medizin hält sich viel darauf zugute, sich ständig weiterzuentwickeln. Heute möchte niemand mehr mit den medizinischen Methoden des Mittelalters oder der Barockzeit therapiert werden. Die Kirche beruft sich hingegen gerne auf ihre angeblich zeitlos gültige Lehre. Während man bei der Medizin nur die Transferleistung Grundsatz zu Einzelfall erbringen muss, kommt bei der Kirche noch die Übersetzung "früher für gut angesehen" zu "heute für gut angesehen" hinzu. Vom Glaubenssatz zur Einzelfallentscheidung ist es da ein erheblich längerer Weg als von der medizinischen Diagnose zur Therapieentscheidung.

 

Die Lehre ist die Diagnose.

 

Und während der Arzt den Diabetes früher diagnostizierte, indem er den Urin schmeckte (Diabetes mellitus heißt honigsüßer Urin), gibt es heute glücklicherweise bessere Methoden, die auch schon früher etwas erkennen.

 

Doch die Diagnose bleibt gleich. 

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vor 23 Minuten schrieb rorro:

Doch die Diagnose bleibt gleich.

 

Nein, auch die Diagnose hat sich geändert, genauer gesagt, das Verständnis, das sich damit verbindet. Ein Verständnisproblem, daß immer auftritt, wenn man Analogieschlüsse zwischen Glauben und Wissen versucht.

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Der Vergleichspunkt wäre: Die Diagnose ist dieselbe, aber die Kirche beharrt auf den Therapiemöglichkeiten vergangener Zeiten.

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vor 21 Stunden schrieb Merkur:

Und was ist die Therapie?

 

Beim Diabetes immer eine Verhaltensänderung - wie eigentlich bei allen Zivilisationskrankheiten.

 

Wie weit diese geht, hängt wie erwähnt vom Ziel des Patienten ab.

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