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Corona-Special: in Deutschland, Europa und Global


Mistah Kurtz

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vor 8 Stunden schrieb Frank:
vor 11 Stunden schrieb Marcellinus:

Nein, natürlich nicht. Das mit dem Ende November haben sie uns nur erzählt, damit nicht gleich der Shitstorm losbricht.

Die Angst vor Shitstorm kann eine Erklärung sein.

Eine andere das Massnahmen der Verwaltung immer der Überprüfung bedürfen ob sie 1.: Noch notwendig sind, 2.: noch ausreichend,  3.: noch Verhältnismässig und 4.: noch Verhältnismässig oder ob sie nicht am Ende doch bereits Obsolet.

Aber bitte, wenn dir eine Regierung lieber ist die sich nicht um Rechtsstaatliche Prinzipien schert

Theoretisch hast du recht, allerdings hat man das nicht so kommuniziert (genaugenommen hat man das noch nie so kommuniziert).

Stattdessen hat man uns weitgehend 'normale' Weihnachten versprochen wenn wir nur das November-Lockdönchen durchhalten.

Und: Es war absehbar, daß wir nicht sooo schnell von den hohen Zahlen runterkommen. Das hätten wir auch mit den harten Maßnahmen des Frühlings-Lockdowns nicht schnell genug geschafft. Auch das spricht für die erste Erklärung.

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vor 1 Stunde schrieb Naja:

 

Oder er möchte einfach verhindern, dass in kurzer Zeit das Elend wieder von vorne beginnt?

 

Hätten die Chinesen das vor eineinhalb Jahren ernsthaft (und erfolgreich - ein bisschen Glück gehört wahrscheinlich auch dazu) betrieben, hätte es diesen Thread nie gegeben.

Covid19 mag in Asien geboren worden sein. Dieses Virus wird auch in Asien auf den Menschen übergesprungen sein.

 

Zur Pandemie wurde es (ich hoffe ich finde den Artikel nochmal) interessanterweise erst in der Lombardei.

 

Wenn wir schon was-wäre-wenn spielen wollen, war vermutlich das marod-korrupte Gesundheitssystem Norditaliens in Kombination mit einem miserabel anmutenden Krisenmanagement (ich wollte "Pepponesk" schreiben, aber ich fürchte fast, Don Camillo und Peppone hätten in Boscaccio bessere Arbeit geleistet) der Motor dieser Pandemie.

bearbeitet von Flo77
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vor 18 Minuten schrieb Moriz:

Theoretisch hast du recht, allerdings hat man das nicht so kommuniziert (genaugenommen hat man das noch nie so kommuniziert).

Stattdessen hat man uns weitgehend 'normale' Weihnachten versprochen wenn wir nur das November-Lockdönchen durchhalten.

Und: Es war absehbar, daß wir nicht sooo schnell von den hohen Zahlen runterkommen. Das hätten wir auch mit den harten Maßnahmen des Frühlings-Lockdowns nicht schnell genug geschafft. Auch das spricht für die erste Erklärung.

 

Heute morgen im Radio: Maßnahmenverlängerung bis 10.Januar, Söder möchte es gerne schärfer

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vor 17 Minuten schrieb Flo77:

Covid19 mag in Asien geboren worden sein. Dieses Virus wird auch in Asien auf den Menschen übergesprungen sein.

 

Zur Pandemie wurde es (ich hoffe ich finde den Artikel nochmal) interessanterweise erst in der Lombardei.

 

Wenn wir schon was-wäre-wenn spielen wollen, war vermutlich das marod-korrupte Gesundheitssystem Norditaliens in Kombination mit einem miserabel anmutenden Krisenmanagement (ich wollte "Pepponesk" schreiben, aber ich fürchte fast, Don Camillo und Peppone hätten in Boscaccio bessere Arbeit geleistet) der Motor dieser Pandemie.

 

Da mag was dran sein. Den Artikel würde ich gerne lesen.

 

Das ändert aber nichts daran, dass es sinnvoll ist, mögliche Erreger schon zu identifizieren, bevor sie eine Epi- und möglicherweise nachfolgende Pandemie verursachen.

Das Schweinegrippevirus konnte ja auch nicht mehr eingefangen werden, hat sich nur glücklicherweise als recht harmlos herausgestellt.

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vor 19 Minuten schrieb Die Angelika:

 

Heute morgen im Radio: Maßnahmenverlängerung bis 10.Januar, Söder möchte es gerne schärfer

 

Keine Ahnung, ob das nicht sogar wirkungsvoller wäre.

Ich habe im Moment den bösen Verdacht, dass der Plan lautet: "Lockdown-light" bis ins Frühjahr, wenn es wärmer wird und zunehmend Leute geimpft sind.

 

Das ruiniert die gesamte Veranstaltungsbranche, die Gastronomie und den Freizeitsport.

 

Ein kürzerer scharfer Lockdown - auch über Weihnachten! - wäre zwar kurzfristig teuer, aber wahrscheinlich deutlich wirkungsvoller.

Dann könnte man mit moderateren Einschränkungen durch den weiteren Winter kommen.

 

Aber mal was Positives:

Ich finde schon faszinierend, mit welcher akribischen Planung man gerade die Impfkampagne angeht. Hut ab! Das ist eine organisatorische Meisterleistung!

 

bearbeitet von laura
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vor 3 Stunden schrieb rince:

Wenn man sich weigert, aus Angst vor Rasdismus-Vorwürfen von den helmuts in diesem Land Muster zu erkennen, bleibt man hilflos, wo man sonst gezielt präventiv tätig werden könnte. 

vielleicht rassistische muster, subjektiv erarbeitet durch ein  hirn mit unbewußter rassistischer sozialer wahrnehmung.

 

wie sähe eine gezielte prävention aus? alle türken raustreten und corona befehle üben. oder alle türken bekommen wohnungen in deutscher durchschnittsgröße.

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vor 27 Minuten schrieb laura:

 

Keine Ahnung, ob das nicht sogar wirkungsvoller wäre.

Ich habe im Moment den bösen Verdacht, dass der Plan lautet: "Lockdown-light" bis ins Frühjahr, wenn es wärmer wird und zunehmend Leute geimpft sind.

 

Das ruiniert die gesamte Veranstaltungsbranche, die Gastronomie und den Freizeitsport.

 

Ein kürzerer scharfer Lockdown - auch über Weihnachten! - wäre zwar kurzfristig teuer, aber wahrscheinlich deutlich wirkungsvoller.

Dann könnte man mit moderateren Einschränkungen durch den weiteren Winter kommen.

 

Aber mal was Positives:

Ich finde schon faszinierend, mit welcher akribischen Planung man gerade die Impfkampagne angeht. Hut ab! Das ist eine organisatorische Meisterleistung!

 

das wird hoffentlich eine meisterleistung.

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vor 9 Stunden schrieb Thofrock:

Abgesehen davon, dass die Anhänger der freien Marktwirtschaft das gar nicht vorgesehen haben, gibt es bekanntlich eine Reihe von Maßnahmen, die dafür sorgen, dass die Anzahl der Insolvenzen in diesem Jahr kaum höher sein wird, als sie auch ohne Corona gewesen wäre. 

die insolvenzen kommen im nächsten jahr. es braucht überlegungen nach den insolvenzen, die ja die  gläubiger betrifft, einen neuanfang zu ermöglichen. die gläubiger werden damit an den kosten beteiligt.

 

wenn nötig müssen strukturveränderungen in der vergnügungsindustrie vorgenommen werden.

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vor 32 Minuten schrieb laura:

Ein kürzerer scharfer Lockdown - auch über Weihnachten! - wäre zwar kurzfristig teuer, aber wahrscheinlich deutlich wirkungsvoller.

Nein. Einen Lockdown über Weihnachten würden weite Teile der Bevölkerung ignorieren. Und zwar nicht mehr nur Randgruppen (wie arabische Hochzeiten und Libanesenclans), sondern aus der Mitte der Gesellschaft. Dann würde auch offensichtlich werden, dass der Staat schon praktisch keine Handhabe hat, solche Kontaktsperren durchzusetzen. Das wäre für den weiteren Verlauf des Lockdowns "nicht hilfreich".

 

Politik ist die Kunst des Möglichen.

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vor 4 Minuten schrieb Aristippos:

......Und zwar nicht mehr nur Randgruppen (wie arabische Hochzeiten und Libanesenclans), ......

DIE randgruppen oder einzelne aus den randgruppen? weißt du mehr oder bist du rassistisch sensibilisiert?

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vor 45 Minuten schrieb laura:

Dann könnte man mit moderateren Einschränkungen durch den weiteren Winter kommen.

Mit den gegenwärtigen Maßnahmen haben sich die Zahlen stabilisiert. Mit moderateren Einschränkungen würden sie wieder steigen.

Mit anderen Worten: Weniger geht (auf Dauer) nicht. Über andere Maßnahmen könnte man diskutieren.

 

vor 47 Minuten schrieb laura:

Ich finde schon faszinierend, mit welcher akribischen Planung man gerade die Impfkampagne angeht. Hut ab! Das ist eine organisatorische Meisterleistung!

(Noch ist sie nicht durchgeführt und der Teufel ist ein Eichhörnchen)

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vor 41 Minuten schrieb helmut:

oder alle türken bekommen wohnungen in deutscher durchschnittsgröße.

Ich glaube nicht, dass alle Türken oder Araber-Clan-Familien ihre Wohnungen, Häuser und Villen gegen kleinere tauschen wollen.

bearbeitet von rince
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vor 31 Minuten schrieb helmut:

wie sähe eine gezielte prävention aus?

Habe ich geschrieben. Versuche es mit Lesen und Verstehen.

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vor einer Stunde schrieb Naja:

Da mag was dran sein. Den Artikel würde ich gerne lesen.

Die Aussage selbst stammte von Kekulé bei Lanz:

 

https://www.24vest.de/welt/markus-lanz-zdf-kekule-virologe-corona-china-wuhan-ursprung-mutation-italien-zr-90115211.html

 

Die Interpretation ist von mir.

bearbeitet von Flo77
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vor einer Stunde schrieb laura:

Das ist eine organisatorische Meisterleistung!

Ähm... noch ist kein einziger geimpft worden. Ein bisschen früh, die Lorbeeren zu verteilen.

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vor 55 Minuten schrieb Moriz:

Mit den gegenwärtigen Maßnahmen haben sich die Zahlen stabilisiert.

 

Ja, „mit“. Ob auch „wegen“, das ist die Frage. Mittlerweile ist sogar unserer Tageszeitung aufgefallen, daß die allermeisten Todesfälle immer noch in Alten- und Pflegeheimen auftreten. Hier allerdings weiß man die Ursache: zu wenig und überarbeitetes Personal,, fehlende Ausstattung, fehlerhafte Organisation, keine Aufarbeitung von Versäumnissen. So rächt sich die Fixierung auf vermeintliche „Infektionszahlen“, und es zeigt sich, daß es um die Vermeidung von Opfern überhaupt nicht geht, sondern nur um die Rechtfertigung des Corona-Regimes. Vermutlich endet das erst, wenn dieser Regierung endgültig niemand mehr Geld leiht.

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vor 4 Minuten schrieb Marcellinus:

 Rechtfertigung des Corona-Regimes

????

Klar: Alternative: Freie Bürger in einem freien Land.

Schau in die USA oder nach Belgien, die nicht oder zu spät reagiert haben. Dann siehst du, was diesen freien Bürgern bevorsteht.

Aber für die eigene Freiheit muss man ja auch zu Opfern bereit sein.

 

 

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vor 13 Minuten schrieb laura:

Schau in die USA oder nach Belgien, die nicht oder zu spät reagiert haben.

 

Belgien hat seine Geschäfte drastischer geschlossen als wir. Könntest du vielleicht mal eine Augenblick den Gedanken riskieren, daß das alles mit staatlichen Maßnahmen kaum etwas zu tun hat, sondern mehr mit den sozialen Verhältnissen, dem Gesundheitsstand und Durchschnittsalter der Bevölkerung und natürlich dem Anteil der Hochbetagten in Betreuungseinrichtungen und deren Ausstattung? Diese Fixierung auf Kontaktsperren für die breite Bevölkerung, Geschäftsschließungen jeder Art, und die Verunglimpfung des Wunsches der Menschen nach Freiheit hat sich zu einer Verschwörungstheorie entwickelt, die sich gegen Tatsachenbeobachtungen mittlerweile immun gemacht hat.

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vor einer Stunde schrieb Marcellinus:

 

Ja, „mit“. Ob auch „wegen“, das ist die Frage. Mittlerweile ist sogar unserer Tageszeitung aufgefallen, daß die allermeisten Todesfälle immer noch in Alten- und Pflegeheimen auftreten. Hier allerdings weiß man die Ursache: zu wenig und überarbeitetes Personal,, fehlende Ausstattung, fehlerhafte Organisation, keine Aufarbeitung von Versäumnissen. So rächt sich die Fixierung auf vermeintliche „Infektionszahlen“, und es zeigt sich, daß es um die Vermeidung von Opfern überhaupt nicht geht, sondern nur um die Rechtfertigung des Corona-Regimes. Vermutlich endet das erst, wenn dieser Regierung endgültig niemand mehr Geld leiht.

Tja, man hätte den Sommer über an Schutzkonzepten für besagte Einrichtungen arbeiten können. Hat offensichtlich keiner für notwendig erachtet. Aber auch hier war man ja ein Schurke, wenn man gefordert hat, sich auf den Schutz von Risikogruppen zu konzentrieren, weil das war eine Forderung des Bösen (Zumutung, ummoralisch, gar nicht machbar, was gab es da nicht immer zu lesen)... Nun kommen die grossen traurigen Augen

bearbeitet von rince
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vor 2 Stunden schrieb rince:

Ich glaube nicht, dass alle Türken oder Araber-Clan-Familien ihre Wohnungen, Häuser und Villen gegen kleinere tauschen wollen.

du hast das problem erfasst. nur mußt noch erwachsen die antwort formulieren.

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vor 56 Minuten schrieb rince:

Tja, man hätte den Sommer über an Schutzkonzepten für besagte Einrichtungen arbeiten können. Hat offensichtlich keiner für notwendig erachtet. Aber auch hier war man ja ein Schurke, wenn man gefordert hat, sich auf den Schutz von Risikogruppen zu konzentrieren, weil das war eine Forderung des Bösen (Zumutung, ummoralisch, gar nicht machbar, was gab es da nicht immer zu lesen)... Nun kommen die grossen traurigen Augen

Das hat man ja getan. Vielerorts übrigens auch mit Erfolg. Denn angesichts der Tatsache, dass derzeit trotz hoher Infektionszahlen in den Pflegeheimen Besuche möglich sind, sind die Zahlen bundesweit gesehen sehr gering.

 

In dem Heim meiner Angehörigen war ein Fall auf dem Wohnbereich - ein Mitarbeiter war infiziert (mit Symptomen). Keine einzige weitere Ansteckung, weder beim Personal noch bei den Bewohnern. Das heißt, hier hat man entweder mordsmäßig Glück gehabt oder das Schutzkonzept hat funktioniert. Oder eine Mischung aus beidem. 

 

bearbeitet von laura
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vor 2 Stunden schrieb helmut:

vielleicht rassistische muster, subjektiv erarbeitet durch ein  hirn mit unbewußter rassistischer sozialer wahrnehmung.

 

wie sähe eine gezielte prävention aus? alle türken raustreten und corona befehle üben. oder alle türken bekommen wohnungen in deutscher durchschnittsgröße.

 

q. e. d. 

Hauptsache du kannst über Rassismus schwadronieren. 

Von Türken schreibst übrigens du, ich hatte von Deutschen mit türkischem Migrationshintergrund geschrieben. 

Im übrigen wohnen diese Jugendlichen in Wohnungen deutscher Durchschnittsgröße. 

Deine "gezielte Präventionsidee" scheint mit deiner Primärsozialisation zu tun zu haben. 

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Liegt es an mir oder wird unsere Sprache - die ich bisher immer für eine der präzisen hielt - mittlerweile ziemlich verhunzt?

 

Zuerst der Unfug mit dem Homeschooling, dann wurde auf einmal erwartet, daß jeder weiß, was Inzidenz und R-Wert bedeuten und dann der Tanz um den Lockdown. Wir haben ein eigenes Wort für die Verschimmerung eines Zustandes durch den Versuch es zu verbessern, sind aber nicht in der Lage vernünftig zu benennen, in welcher Situation wir uns befinden. Stattdessen wird das Fremdwort ähnlich sinnvoll verwendet wie "Handy".

 

Mit "Lockdown" wird im Englischen die Anweisung durch Militär oder Polizei bezeichnet den Ort an dem man sich gerade befindet nicht mehr zu verlassen. Der Begriff kommt aus der Praxis in Gefängnissen die Insassen in bestimmten Situationen abzuriegeln.

 

Das hat nun wenig bis gar nichts mit den bei uns verhängten Maßnahmen zu tun.

 

Weder gibt es bei uns eine polizeiliche oder militärische Anweisung noch sind wir eingesperrt.

 

Wenn man das gemacht hätte und außer Polizei, Gesundheitswesen, die unabdingbaren Teile der öffentlichen Verwaltung und der technischen Infrastruktur niemand mehr hätte seine Wohnung bzw. sein Grundstück verlassen dürfen (außer mit Passierschein) und die Versorgung über Carepakete erledigt worden wäre, wären wir vermutlich quick & dirty durchgekommen. Auch wenn ich davon ausgehe, daß uns in der Zwischenzeit schon wieder hunderte Einreisende das Virus erneut eingeschleppt hätten. Hätte man eine konsequente Grenzsicherung machen müssen. Und hätte man ggf. Aus den Gelockdownten ggf. Helfer rekrutieren müssen. Hätte man Verstöße konsequent ahnden müssen (Geldstrafe, Knast, Ausweisung). Hätte man z.B. Hotels für requirieren können.

 

Die 4-8 Wochen hätte man aus dem Kalender gestrichen, e fin.

 

Die verhängten Berufsverbote, die völlig wahnsinnige Umsatzausfallregelung, die Kontaktebeschränkungsempfehlungen und die Maskenpflicht doktern doch nur am Problem herum, bringen aber letztlich keine befriedigenden Ergebnisse.

 

Dazu kommt, was @Marcellinus ja auch schon angeführt hat: es gibt nach wie vor keine schwerpunktorientierten Schutzkonzepte, kein einigermaßen akzeptables Materialmanagement und kaum Kontrolle durch das Parlament verbunden mit einer immer geringeren Bereitschaft der Bevölkerung sich diesem halbgaren Prozedere zu unterwerfen.

 

Dazu kommt, daß die ganze Zeit immer nur "bis der Impfstoff" da ist als Zeitrahmen angegeben wurde, sich aber kein Politiker getraut hat sich hinzustellen und zu sagen, nach der Pandemie müssen wir Folgendes tun (dem öffentlichen Gesundheitssystem ausreichend Betten, Materialreserven, Personal und Personalreserven zur Verfügung stellen, Arbeitsschutz und Entgelte in der Pflege adjustieren, die Finanzierung unseres Gesundheitssystems überprüfen (inkl. Katastrophenreserve an der sich ALLE beteiligen müssen), Schulungen der Bevölkerung für den Katastrophenfall durchführen, Reserven für den Katastrophenschutz im Haushalt vorhalten, nicht in Verhaltensmuster verfallen in denen jeder Mitmensch nur noch als Keimschleuder und potenzielle Bedrohung wahrgenommen wird, etc. etc.).

 

Aber ich bin vermutlich einfach zu simpel gestrickt.

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