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Moderatorenkritik


GermanHeretic
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vor 13 Stunden schrieb Frank:

Ihr seht nämlich das Poppersche Toleranzparadox entgegen wonach bei bedingungsloser Toleranz die Toleranz am Ende verlieren wird, weswegen es keine Toleranz intoleranten gegenüber geben dürfe.

Dafür hat die Spieltheorie eine Lösung. Der erfolgreichste Beginn ist immer Kooperation. Erst im Laufe der Beziehung darf (und muss) die Sanktion auf unkooperatives Verhalten kommen. Irgendetwas zu legitimieren fällt mir als Einzelperson etwas schwer. Das können nur Menschen, die mehr von sich selbst überzeugt sind als ich es bin. (Für mich das eigentliche Paradoxon, „wo ist der feste Boden“)

 

Gruß, Martin

Edited by Soulman
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vor 4 Stunden schrieb Shubashi:


Ich gestehe aber auch, dass ich in Fragen des Gesprächs ein ziemlicher Optimist bin.

 


Ich grundsätzlich auch, aber ich denke, das Setting muss stimmen.
Wenn ich ein einzelnes Gegenüber habe (und genug Zeit zur Verfügung habe und auch warten kann, bis der Kairos stimmt), geht manches, das in einer öffentlichen Diskussion keinesfalls geht.

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Für mich kein Problem. Diskutiere stets so, wie du auch mit dem Universum diskutieren würdest. 

Edited by Soulman
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Eine Drohung a la "macht kaputt,was euch kaputt macht",die auch von gewalttätigen Gruppen geaeussert wird sowie offene Staatsfeindlichkeit ist nicht nur " Kritik".

Aber klar,wirklich schlimm ist nur. " Wir" zu schreiben,wenn man es vielleicht besser nicht getan hätte.

 

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vor 4 Stunden schrieb mn1217:

Eine Drohung a la "macht kaputt,was euch kaputt macht",die auch von gewalttätigen Gruppen geaeussert wird sowie offene Staatsfeindlichkeit ist nicht nur " Kritik".

Aber klar,wirklich schlimm ist nur. " Wir" zu schreiben,wenn man es vielleicht besser nicht getan hätte.

 

Posts werden interpretiert, das ergibt sich innerhalb der Diskussion.

 

Im Corona-Thread wird gerade ziemlich viel interpretiert, drei davon waren innerhalb des Threads wiederum Teil der Diskussion, soweit ich das überblicke.

 

Ich vermute, das ist zum Teil der Tatsache geschuldet, dass das Thema jeden irgendwie betrifft und mit negativen Gefühlen in welcher Richtung auch verbunden ist.

 

Ein eigener Post wird Gegenstand von Interpretationen, man selber beteiligt sich auch daran.

 

Ich halte IMHO den Thread trotz all den wilden Auseinandersetzungen für eine Möglichkeit, sich zu diesem Thema zu äußern und auch Emotionen zur Sprache zu bringen.

 

Die Moderation hat niemals dein "Wir" zum Gegenstand von moderativen Eingriffen gemacht, das nur fürs Protokoll.

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Das weiß ich,da war ich nur sauer. 

 

Ich habe aber ein Problem damit,dass staatsfeindliche Äußerungen  (nicht kritische,das ist kein Problem ) stehen bleiben. 

An: "der Staat ist mein Feind"gibt es nicht viel zu interpretieren. 

Im entsprechenden Zusammenhang auch nicht an:  "macht kaputt,was euch kaputt macht".

 

 

Edited by mn1217
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Ich möchte den Moderatoren weniger zur Last fallen, daher die Frage: Wenn ich meinen Schreibstil auf hochtrabend moralisch umstelle, folglich bei Widerspruch den anderen einfach ein mieses Diskussionsverhalten vorwerfen kann, und noch fölglicher die Forenregeln penetrant in meinem Sinne auslegen kann, hättet ihr dann weniger zu löschen? 

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vor 1 Stunde schrieb nannyogg57:

Das gilt auch für den Begriff "BRDDR", der wird moderiert.

Ohne jetzt selber den "Begriff" verwendet zu haben, aber was ist der Grund?

 

Martin als Sprachliberalist

Edited by Soulman
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vor 30 Minuten schrieb Soulman:
vor 2 Stunden schrieb nannyogg57:

Das gilt auch für den Begriff "BRDDR", der wird moderiert.

Ohne jetzt selber den "Begriff" verwendet zu haben, aber was ist der Grund?

Sie hat mich halt auf dem Kieker.

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vor 49 Minuten schrieb Soulman:

Ohne jetzt selber den "Begriff" verwendet zu haben, aber was ist der Grund?

 

Martin als Sprachliberalist

So als OT Vermutung : Weil es das Land nicht gibt.

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nannyogg57
vor 59 Minuten schrieb Moriz:

Sie hat mich halt auf dem Kieker.

🤦‍♀️

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Die Verharmlosung des Angriffs auf die Demokratie in den USA ist also "Nichts".

 

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nannyogg57

Der Begriff "BRDDR" ist der Versuch zu suggerieren, die Bundesrepublik sei in Wirklichkeit eine Diktatur. Dieser Vorwurf kann mit Argumenten diskutiert werden (im geeigneten Thread), als permanente Metabotschaft ist das vom Sprachgebrauch her nicht akzeptabel.

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vor 3 Minuten schrieb nannyogg57:

🤦‍♀️

Seit wann dürfen wir hier wieder facepalmen? Ich erinnere mich an Zeiten, da war dieser Emoji nicht nur verpönt, sondern sogar aus der Liste der verfügbaren Emojis gelöscht.

 

Wenn ich das gewusst hätte...

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nannyogg57
vor 4 Minuten schrieb mn1217:

 

Die Verharmlosung des Angriffs auf die Demokratie in den USA ist also "Nichts".

 

Es gilt in diesem konkreten Fall die Meinungsfreiheit, als Meinung wurde es eindeutig formuliert.

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nannyogg57

@Flo77Wer suchet, der findet ...

 

Sorry, aber der Vorwurf der Gesinnungsmoderation ist eine billige Masche.

 

Voila, ich kann dieses "facepalm" auch in Worte fassen.

Edited by nannyogg57
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vor 4 Minuten schrieb nannyogg57:

Der Begriff "BRDDR" ist der Versuch zu suggerieren, die Bundesrepublik sei in Wirklichkeit eine Diktatur. Dieser Vorwurf kann mit Argumenten diskutiert werden (im geeigneten Thread), als permanente Metabotschaft ist das vom Sprachgebrauch her nicht akzeptabel.

Darf ich ergänzen?

Für mich beinhaltet der Begriff "BRDDR" eine Gleichsetzung, die ein ungutes Grundgefühl hervorruft.

Die Unterschiede zwischen diesen beiden Ländern sind dermaßen vielschichtig und teils exorbitant - das läßt sich nicht in wenigen Sätzen und schon gar nicht in fünf Buchstaben darstellen.

Daher Danke für das Moderieren in den Threads, wo es einfach thematisch komplett fehl am Platze ist.

 

Die Formulierung permanente Metabotschaft ist so zutreffend, werde ich in das RL übernehmen, wenn es recht ist.

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Ich gebe zu bedenken, dass permanente Metabotschaften schon immer zum Sprachgebrauch gehörten und gehören. Trotzdem danke für die Erklärung.

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nannyogg57

Ja, natürlich. Ohne die könnten wir gar nicht kommunizieren. Eine Begriff kann in dem einen Frame witzig, im anderen beleidigend wirken. Ich schreibe bewusst "wirken". Das macht Moderation so "spannend".

 

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Die Angelika

Wie kommt man eigentlich zu dem Ergebnis, dass etwas nicht verglichen werden dürfe, wenn man zuvor nicht verglichen hat?

Wenn man aber doch zuvor genau das getan hat, dann ist es merkwürdig, anschließend festzulegen, dass ein Vergleich unzulässig sei, da sich das, was man vergleichen will, einem Vergleich entzöge. 

 

Ich bin der Meinung, dass alles verglichen werden kann. Im Anschluss an den Vergleich kann dann diskutiert und entschieden werden, ob der Vergleich unpassend ist.

Verbiete ich hingegen einen Vergleich, so laufe ich Gefahr, dass ich mit diesem Verbot genau das Gegenteil dessen bewirke, was ich möchte. Die Tabuisierung von Vergleichen  macht mMn blind für die Wurzeln dessen, was als unvergleichlich gilt. 

 

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Die Angelika
vor 49 Minuten schrieb nannyogg57:

Der Begriff "BRDDR" ist der Versuch zu suggerieren, die Bundesrepublik sei in Wirklichkeit eine Diktatur. Dieser Vorwurf kann mit Argumenten diskutiert werden (im geeigneten Thread), als permanente Metabotschaft ist das vom Sprachgebrauch her nicht akzeptabel.

 

Vielleicht wäre es sinnvoller, diesen Versuch in seiner (Un-)Sinnhaltigkeit auszudiskutieren, anstatt ihn auszulöschen?

 

Wenn ihr jetzt anfangen wollt, permanente Metabotschaften auslöschen zu wollen, werdet ihr mindestens einen User bald ausgelöscht haben (und nein, ich meine damit nicht den mit der Kombination der 5 Buchstaben)

 

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Die Angelika
vor 31 Minuten schrieb Soulman:

Ich gebe zu bedenken, dass permanente Metabotschaften schon immer zum Sprachgebrauch gehörten und gehören. 

 

Jup. Genau deshalb halte ich es auch für keine gute Löschbegründung. Aber ich werde mir das jetzt jedenfalls mal merken und melden, wenn mir wieder mal eine permanente Metabotschaft auffällt. 

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Wenn die Moderation einen (angeblichen) Nazivergleich als "sinnbefreit" versteht, dann ist wohl die Modration "verstehensbefreit". Ich habe niemand mit den Nazis verglichen, nur gezeigt, dass man mit denselben Argumenten, mit denen man die Woken verteidigen kann, die Nazis verteidigen könnte - was einiges über die Qualität der Argumente aussagt.

 

Ich nehme übrigens an, ich weiß, wer meinen Beitrag gemeldet hat, und da hätte ich nichts Anderes erwartet. Doch dass die Moderation so einfach nachzieht, finde ich lächerlich.

Edited by Domingo
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Ich finde in der moderieten Begrifflichkeit steckt das Ergebnis des Vergleichs schon drin. Daher schwierig. Außerdem sind die beiden Vergleichsobjekte dermaßen komplex und vielschichtig, so daß ein derartig gezogener Vergleich in dieser Kürze nur falsch sein kann.

Selbstverständlich können verschiedene Aspekte der Vergleichsobjekte ausführlich beleuchtet werden, verschiedene Aspekte jeweils für sich gerne. Pauschal- oder Komplettergebnisse in diesem konkreten Fall werden keinem Vergleichsobjekt bzw. dem Leben darin gerecht.

Dies alles irgendwo anders gerne, aber nicht in dem moderierten Thread, der thematisch woanders unterwegs ist.

 

Gerne kannst Du einen Thread zu diesem speziellen Vergleich eröffnen.

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nannyogg57
vor 21 Minuten schrieb Die Angelika:

 

Jup. Genau deshalb halte ich es auch für keine gute Löschbegründung. Aber ich werde mir das jetzt jedenfalls mal merken und melden, wenn mir wieder mal eine permanente Metabotschaft auffällt. 

Kommt immer darauf an, was man womit vergleicht.

 

Wenn es möglich wäre, 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche und 365 Tage im Jahr hier zu diskutieren, Sprachanalyse zu betreiben, nachzufragen, nicht-korrekte Sachverhalte, vielleicht sogar mit umfassender Quellenangabe, klarzustellen, dann könnte ich dem zustimmen, was du oben geschrieben hast: Der Sache gründlich auf den Grund gehen ist das Gebot der Stunde.

 

Aber das scheitert am RL.

 

Man kann diskutieren, ob der Himmel grün ist, ob es immer sinnvoll ist, das ist eine andere Sache.

 

Und jetzt fahre ich das Kind zum Bahnhof.

Edited by nannyogg57
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