Cosifantutti Geschrieben Montag um 15:26 Melden Geschrieben Montag um 15:26 vor 37 Minuten schrieb SteRo: Wie gesagt, "Durch das neue Testament ist die christliche "Lesart" des alten Testamentes unique." Und natürlich ist die jüdische Auslegung möglich, für Juden aber nicht für Christen. Das muss ich erstmal so stehen lassen, weise aber daraufhin, dass die exklusiv-christliche "Lesart" der AT-Schriften dennoch Bestand hat und nicht durch die jüdische ersetzt werden kann. Denn die letzte Offenbarung Gottes kann nicht aufgehoben/rückgängig gemacht werden. Auch weise ich darauf hin ... Mt 21, 43 Darum sage ich euch: Das Reich Gottes wird euch weggenommen und einem Volk gegeben werden, das die Früchte des Reiches Gottes bringt. ... obgleich dies vielleicht auch anders interpretierbar ist, kann daraus auch die Zurückweisung der Juden durch Gott gelesen werden. Das ist eine Behauptung, die der Überprüfung harrt. Aber selbst wenn es sich so verhält, ergibt sich daraus lediglich die Herausforderung wie unter diesen Umständen die letztendliche Gültigkeit des christlichen Glaubens und die letztendliche Ungültigkeit des jüdischen Glaubens kompatibel wären. Dem Ergebnis kann ich "aus dem Stand" nicht vorgreifen. Vom christlichen Glauben aber darf der Christ auf keinen Fall auch nur ein Jota abweichen. Und der einzig geeignete Leitfaden ist der Katechismus (KKK), aus dem gleichen Hause, den gleichen "Grundeinsichten" und dem gleichen "Selbstverständnis der katholischen Kirche" entsprechend, welche du für deine Behauptung beanspruchst. ....einfach mal die Erklärung des 2. Vatikanums "Nostra Aetate" zur Kenntnis nehmen..... das wäre in diesem Zusammenhang sehr hilfreich..... Zitieren
SteRo Geschrieben Montag um 16:45 Melden Geschrieben Montag um 16:45 vor einer Stunde schrieb Cosifantutti: ....einfach mal die Erklärung des 2. Vatikanums "Nostra Aetate" zur Kenntnis nehmen..... das wäre in diesem Zusammenhang sehr hilfreich..... Natürlich ... das 2. Vatikanum ... da ist es wieder. Also man kann natürlich vielfältig spekulieren, was die Motivation hinter solchen Erklärungen ist. Aber eines steht fest: Für den Glauben eines Christen sind sie völlig irrelevant. Warum? Weil ein Christ zur Liebe Gottes über alles strebt/streben muss und diese Gottesliebe auf ihn selbst und andere "ausfließt", unabhängig davon, ob diese anderen Freunde, Feinde, Sünder oder Ungläubige sind. In diem Sinne ergießt sich diese Liebe natürlich auch auf diejenigen, die jüdischen Glaubens sind, auch wenn es genügend Hinweise im Neuen Testament gibt, dass jene, die nicht an Jesus Christus glauben, vom Heil ausgeschlossen sind. Den Ausgangspunkt unserer Konversation berührt diese Erklärung also überhaupt nicht, denn der christliche Glaube ist eben der christliche Glaube und kann nicht durch jüdischen Glauben ersetzt werden, wo es einem in den Kram passt. Das Alte Testament ist aus der Perspektive des Neuen Testamentes zu verstehen. Die letzte Offenbarung Gottes ist nicht reversibel, sondern gültig. Die Perspektive eines vergleichenden Religionswissenschaftlers ist nicht die Perspektive des allein heilsrelevanten christlichen Glaubens eines Christen. Zitieren
Cosifantutti Geschrieben Montag um 17:58 Melden Geschrieben Montag um 17:58 vor einer Stunde schrieb SteRo: Den Ausgangspunkt unserer Konversation berührt diese Erklärung also überhaupt nicht, denn der christliche Glaube ist eben der christliche Glaube und kann nicht durch jüdischen Glauben ersetzt werden, wo es einem in den Kram passt. Das Alte Testament ist aus der Perspektive des Neuen Testamentes zu verstehen. Die letzte Offenbarung Gottes ist nicht reversibel, sondern gültig. Die Perspektive eines vergleichenden Religionswissenschaftlers ist nicht die Perspektive des allein heilsrelevanten christlichen Glaubens eines Christen. Statt Argumentation: Lauter Zirkelschlüsse und Tautologien…… ein Denken im unendlichen Kreisel…. 1 Zitieren
Higgs Boson Geschrieben Montag um 18:37 Melden Geschrieben Montag um 18:37 vor 10 Stunden schrieb Einsteinchen: Hat Martin Bubers Übersetzung irgendwie Relevanz? Sie hat den Anspruch, möglichst texttreu zu sein. Zum Beispiel übersetzt es lautmalerisch Tohuwabohu mit Irrsal und Wirrsal. Und Gott sprach: Licht werde! Licht ward. Da sieht man die unmittelbare Konsequenz des göttlichen Willens... Der Unterschied zwischen Buber-Rosenzweig und dem Codex Leningradensis ist der, letzterer ist leichter zu lesen. Und glaube ja nicht, Buber hätte keine Agenda, wenn er übersetzt, was er übersetzt. Aber er übersetzt konsequent aus dem Hebräischen, nicht im Zweifel aus der LXX. Das ist der Unterschied zu Luther. Ehrlich, Hebräisch ist deutlich leichter zu lernen als Griechisch oder Ungarisch. Besonders, wenn man es nur lesen möchte. Die fehlenden Vokale sind dabei hilfreich, weil der Wortstamm schneller erkannt werden kann. Die Wörter sind alle sehr kurz und im modernen Hebräisch erkennt man Fremdwörter daran, dass man über sie stolpert und erstmal rätselt, was dieser Konsonantenhaufen sein soll. Schwierig wird die Sprache erst, wenn man sie sprechen, oder das gesprochene Wort verstehen soll. 1 Zitieren
SteRo Geschrieben Dienstag um 06:22 Melden Geschrieben Dienstag um 06:22 vor 12 Stunden schrieb Cosifantutti: Statt Argumentation: Lauter Zirkelschlüsse und Tautologien…… ein Denken im unendlichen Kreisel…. Ein weiterer Irrtum deinerseits, denn der rechte Glaube lässt sich nicht herbei argumentieren, so wie er sich auch nicht durch vergleichende Religionswissenschaft erschließen lässt. Zitieren
SteRo Geschrieben Dienstag um 06:47 Melden Geschrieben Dienstag um 06:47 (bearbeitet) vor 15 Stunden schrieb Cosifantutti: ....einfach mal die Erklärung des 2. Vatikanums "Nostra Aetate" zur Kenntnis nehmen..... das wäre in diesem Zusammenhang sehr hilfreich..... vor 14 Stunden schrieb SteRo: Natürlich ... das 2. Vatikanum ... da ist es wieder. Also man kann natürlich vielfältig spekulieren, was die Motivation hinter solchen Erklärungen ist. Aber eines steht fest: Für den Glauben eines Christen sind sie völlig irrelevant. Warum? Weil ein Christ zur Liebe Gottes über alles strebt/streben muss und diese Gottesliebe auf ihn selbst und andere "ausfließt", unabhängig davon, ob diese anderen Freunde, Feinde, Sünder oder Ungläubige sind. In diem Sinne ergießt sich diese Liebe natürlich auch auf diejenigen, die jüdischen Glaubens sind, auch wenn es genügend Hinweise im Neuen Testament gibt, dass jene, die nicht an Jesus Christus glauben, vom Heil ausgeschlossen sind. Die Leitung der römisch-katholischen Kirche hat - im Gegensatz zu ihren rechtgläubigen Mitgliedern - natürlich ein historisches Problem mit dem jahrhundertelangen unchristlichen Judenhass in ihren Reihen und mit rechtgläubigen Mitgliedern, die aus Liebe zu den Menschen jüdischen Glaubens diese zum christlichen Glauben bekehren wollen, weil Liebe eben das Wohl und damit das Heil der Geliebten will. Warum sie mit Judenhass ein Problem hat ist offensichtlich und mit missionswilligen Katholiken hat sie deshalb ein Problem, weil dies das friedliche Zusammenleben mit den Menschen jüdischen Glaubens belasten könnte. Demzufolge haben die Erklärungen in "Nostra Aetate" rein politischen Charakter sind aber irrelevant für das Heil der rechtgläubigen Christen. Natürlich waren die Juden das auserwählte Volk, aber der Zweck der Auserwählung wurde mit dem Hervorbringen des einen Herrn Jesus Christus und der ersten Judenchristen erfüllt. In Folge konnte sich das Christentum über die ganze Erde ausbreiten. Nach Jesus Christus sind die Menschen jüdischen Glaubens nicht weniger Ungläubige wie es auch die Muslime sind und das Heil ist ihnen also verwehrt, wenn man das Neue Testament berücksichtigt, was man als Christ natürlich tun muss. Da sich die Ungläubigen aber jederzeit zu Jesus Christus bekennen und ihm nachfolgen können, ist ihnen auf der anderen Seite das Heil ebenso offen wie den rechtgläubigen Christen. bearbeitet Dienstag um 06:50 von SteRo Zitieren
Chrysologus Geschrieben Dienstag um 08:42 Melden Geschrieben Dienstag um 08:42 vor 1 Stunde schrieb SteRo: Natürlich waren die Juden das auserwählte Volk, Katholische Lehre: Die Juden sind das auserwählte Volk. Zitieren
SteRo Geschrieben Dienstag um 08:57 Melden Geschrieben Dienstag um 08:57 vor 14 Minuten schrieb Chrysologus: Katholische Lehre: Die Juden sind das auserwählte Volk. Na ja, da nur ein Mal ein Volk ausgewählt wurde, sind sie es, ja. Da aber der Zweck der Auswahl bereits erfüllt ist, waren sie es. Zitieren
Higgs Boson Geschrieben Dienstag um 19:38 Melden Geschrieben Dienstag um 19:38 vor 10 Stunden schrieb SteRo: Na ja, da nur ein Mal ein Volk ausgewählt wurde, sind sie es, ja. Da aber der Zweck der Auswahl bereits erfüllt ist, waren sie es. Der Zweck ist es, ein Licht für die Völker zu sein. Der Zweck ist es, ein heiliges, das heißt zu Gott gehörendes Volk zu sein. Und der Bund ist ewig, ohne Ablaufdatum. Und der Tenach kennt nicht das Konzept, der Zweck wäre, den Messias hervorzubringen. Beispiel: Eine rote Reißzwecke hat den Zweck etwas anzupinnen. Sie hat nicht den Zweck, rot zu sein. Auch wenn sie rot ist. Selbst wenn Du mir ihr 'Ich seh etwas was Du nicht siehst, und das ist rot' spielst, bleibt ihr Zweck gleich. Du kannst sie für Dein Spiel fremdverzwecken, keine Frage, aber hergestellt wurde sie nicht dafür. Fremdverzwecken ist nicht verboten, ändert aber den eigentlichen Zweck nicht. Zitieren
johannes12 Geschrieben Dienstag um 21:21 Autor Melden Geschrieben Dienstag um 21:21 (bearbeitet) Am 25.7.2026 um 21:55 schrieb johannes12: Zunächst mit Einheitsübersetzung und dann werden wir sehen mit welcher noch ... Im Anfang erschuf Gott Himmel und Erde. 1Mose, 1 Im Anfang - Beginn der materiellen Welt, Raum und Zeit erschuf - .... Gott - .... Himmel - ... geistliche Welt und Erde. - materielle Welt bearbeitet Dienstag um 21:22 von johannes12 Zitieren
Flo77 Geschrieben Dienstag um 21:46 Melden Geschrieben Dienstag um 21:46 vor 15 Minuten schrieb johannes12: Im Anfang erschuf Gott Himmel und Erde. 1Mose, 1 Im Anfang - Beginn der materiellen Welt, Raum und Zeit erschuf - .... Gott - .... Himmel - ... geistliche Welt und Erde. - materielle Welt Als Gott im Anfang die Wasser droben und das Land zu schaffen begann... (Man könnte auch weniger poetisch sagen: Als Gott im Anfang das ganze Universum zu schaffen begann...) Zitieren
Higgs Boson Geschrieben Mittwoch um 00:16 Melden Geschrieben Mittwoch um 00:16 (bearbeitet) vor 2 Stunden schrieb Flo77: vor 2 Stunden schrieb johannes12: Im Anfang erschuf Gott Himmel und Erde. 1Mose, 1 Im Anfang - Beginn der materiellen Welt, Raum und Zeit erschuf - .... Gott - .... Himmel - ... geistliche Welt und Erde. - materielle Welt Expand Als Gott im Anfang die Wasser droben und das Land zu schaffen begann... (Man könnte auch weniger poetisch sagen: Als Gott im Anfang das ganze Universum zu schaffen begann...) בראשית ברא אלהים את השמים ואת הארץ בראשית : Im Anfang, das ist schon richtig, auch wenn die Übersetzung: Als Gott begann.. gleichfalls als korrekt angesehen wird, da Schöpfung ein Prozess ist. Nicht: Zack, Bum, alles da. Die Präposition ב zeigt an, dass sich etwas in etwas befindet, sei es zeitlich oder räumlich. ברא : Er erschuf. 3.Person Singular, männlich, Vergangenheit. אלהים : Gott. Grundsätzlich bezeichnet das Wort aber nur ein mächtiges Wesen. Das kann auch ein Mensch sein. Das ist zum einen Pluralform, zum anderen aber auch ein feststehender Begriff. Daher wird, da bekannt ist, um wen es sich handelt, kein bestimmter Artikel davor gesetzt, wie das auch bei Eigennamen der Fall ist. Trotz Pluralform, das Verb entscheidet, dass es sich um ein Wort im Singular handelt. Das ist nicht verhandelbar. Und beides wird später, an anderen Stellen noch wichtig. Und das Wort bekommt auch im Akkusativ keinen bestimmten Artikel. Wie man sieht, ist an der Stelle lediglich durch die Semantik die Übersetzung vorgegeben. את : Zeigt an, dass jetzt das Akkusativ Objekt kommt. Da das immer ein bestimmtes Objekt ist, MUSS das Objekt einen bestimmten Artikel haben. Außer Eigennamen usw. השמים : Die Himmel. Das Wort beginnt, weil es ein Akkusativ Objekt ist mit dem bestimmten Artikel ה . Das ist ein Pluralwort, das auch, wenn es Subjekt des Satzes ist, eine Pluralform als Adjektiv oder Verb nach sich zieht. Der Begriff bezeichnet sowohl das Firmament, als auch einen spirituellen Raum. ואת : Das ist wieder der Anzeiger für ein Akkusativ Objekt, diesmal mit der Präposition für 'und' ו הארץ : Die Erde. Wieder Akkusativ Objekt, wieder bestimmter Artikel ה als Präposition Ich enthalte mich jetzt eine eigenen Deutung und Auslegung. Ich habe den 666 Regalkilometern Kommentare da nichts wesentliches hinzuzufügen. bearbeitet Mittwoch um 00:20 von Higgs Boson 2 Zitieren
Higgs Boson Geschrieben Mittwoch um 02:03 Melden Geschrieben Mittwoch um 02:03 Vielleicht ein Hinweis: Wenn die Thora ein Regelbuch ist, das sich im Wesentlichen mit den für das Volk Israel (und nur für das Volk Israel) geltenden Gesetzen befasst, warum geht es dann nicht gleich mit den Regeln los? Warum diese 'Vorgeschichten'. Rashi sagt, Gott erschafft alles. Darum gehört ihm alles. Und darum kann er seinem Volk das Land geben, wie es ihm passt: Zitat Rashi בראשית. R. Jizchak sagte, die Torah hätte erst bei dem Abschnitt (Ex. 12) „dieser Monat sei euch», zu beginnen brauchen, weil dieser das erste Gebot enthält, das Israel aufgetragen wurde. Warum fängt sie aber mit der Schöpfung an? (Ps. 111, 6) „Weil Er Seine Allmacht Seinem Volke verkündete, ihm das Erbe der Nationen zu geben.» Wenn die Völker der Welt zu Israel sprechen sollten, ihr seid Räuber, denn ihr habt die Länder der sieben Nationen eingenommen, so antworten sie ihnen, die ganze Erde gehört dem Heiligen, gelobt sei Er. „Er hat sie erschaffen und dem gegeben, der gerecht in Seinen Augen» (Jer. 27, 5); nach Seinem Willen hat Er sie jenen gegeben und nach Seinem Willen sie ihnen genommen und uns gegeben (Jalk. Ex. 12, 2). Zitieren
nannyogg57 Geschrieben Mittwoch um 06:17 Melden Geschrieben Mittwoch um 06:17 Und, wie auch in der Tora steht: Gott gibt das Land, man nimmt sich das nicht einfach. Zitieren
Flo77 Geschrieben Mittwoch um 07:26 Melden Geschrieben Mittwoch um 07:26 vor einer Stunde schrieb nannyogg57: Und, wie auch in der Tora steht: Gott gibt das Land, man nimmt sich das nicht einfach. Aus Deiner Tastatur hat das einen extrem giftigen Beigeschmack. Zitieren
SteRo Geschrieben Mittwoch um 08:36 Melden Geschrieben Mittwoch um 08:36 vor 12 Stunden schrieb Higgs Boson: Der Zweck ist es, ein Licht für die Völker zu sein. Der Zweck ist es, ein heiliges, das heißt zu Gott gehörendes Volk zu sein. Und der Bund ist ewig, ohne Ablaufdatum. Und der Tenach kennt nicht das Konzept, der Zweck wäre, den Messias hervorzubringen. Beispiel: Eine rote Reißzwecke hat den Zweck etwas anzupinnen. Sie hat nicht den Zweck, rot zu sein. Auch wenn sie rot ist. Selbst wenn Du mir ihr 'Ich seh etwas was Du nicht siehst, und das ist rot' spielst, bleibt ihr Zweck gleich. Du kannst sie für Dein Spiel fremdverzwecken, keine Frage, aber hergestellt wurde sie nicht dafür. Fremdverzwecken ist nicht verboten, ändert aber den eigentlichen Zweck nicht. Der Zweck war es, eine Kultur hervorzubringen auf deren Basis es erst Sinn machte, dass Gott sich zum letzten endgültigen Male offenbarte durch den Herrn Jesus Christus. Auf dass den Menschen, geblendet von selbstgefertigten Gesetzen und Ritualen, dann erst bekannt werden konnte, was gemeint war, als der Herr sprach "Ihr sollt heilig sein; denn ich, der HERR, euer Gott, bin heilig." (Lev. 19,1) Die Juden waren nie Licht, aber aus ihrer auserwählten Mitte kam das Licht für die Völker hervor. Sie waren auch leider nie ein heiliges Volk, aber erfüllten den Zweck, dass aus ihrer auserwählten Mitte der heiligste Mensch hervorkam, allen Menschen aller Völker als Vorbild. Und dieser zweite und letzte Bund, den der Herr den Menschen durch Jesus Christus angeboten hat, ist der nach dieser Offenbarung einzig verbleibende mögliche Bund und da Jesus Christus ewig lebt, ist es von seiten Gottes ein ewiger Bund, von seiten der Menschen allerdings wärt er nur solange, solange es Menschen gibt, die ihm nachfolgen. Dein Fehler, der Fehler der Juden ist, dass sie das Mittel zum Zweck mit dem Zweck verwechseln. Zitieren
manden Geschrieben Mittwoch um 08:36 Melden Geschrieben Mittwoch um 08:36 Die Bibel ist menschliche Einbildung und Erfindung. Nicht von Gott inspiriert, und dementsprechend falsch. Zitieren
johannes12 Geschrieben Mittwoch um 08:43 Autor Melden Geschrieben Mittwoch um 08:43 vor 6 Minuten schrieb manden: Die Bibel ist menschliche Einbildung und Erfindung. Nicht von Gott inspiriert, und dementsprechend falsch. Jeder darf glauben das was er kann - Du auch. Zitieren
manden Geschrieben Mittwoch um 08:49 Melden Geschrieben Mittwoch um 08:49 vor 5 Minuten schrieb johannes12: Jeder darf glauben das was er kann - Du auch. Ich verlasse mich nicht auf Glauben . Zitieren
Weihrauch Geschrieben Mittwoch um 11:37 Melden Geschrieben Mittwoch um 11:37 vor 11 Stunden schrieb Higgs Boson: את : Zeigt an, dass jetzt das Akkusativ Objekt kommt. Da das immer ein bestimmtes Objekt ist, MUSS das Objekt einen bestimmten Artikel haben. Außer Eigennamen usw. השמים : Die Himmel. Das Wort beginnt, weil es ein Akkusativ Objekt ist mit dem bestimmten Artikel ה . Das ist ein Pluralwort, das auch, wenn es Subjekt des Satzes ist, eine Pluralform als Adjektiv oder Verb nach sich zieht. Der Begriff bezeichnet sowohl das Firmament, als auch einen spirituellen Raum. ואת : Das ist wieder der Anzeiger für ein Akkusativ Objekt, diesmal mit der Präposition für 'und' ו הארץ : Die Erde. Wieder Akkusativ Objekt, wieder bestimmter Artikel ה als Präposition Entschuldige bitte, wenn ich hier noch mal nachfrage. Ich frage nicht, weil ich dir nicht glauben würde, ich muss ja jedem glauben, da ich keine Ahnung habe. Du sagst, dass bei Himmel und Erde der Artikel stehen MUSS. Andere sagen, dass er hier nicht stehen sollte, da Himmel und Erde hier noch indefinit sind. Kann das bei solch grammatikalischen Fragen Ansichtssache sein, wann welche Regel greift und wann nicht? Ich weiß nicht wem ich was glauben soll. Ich wüsste so gerne, was jetzt wirklich stimmt. Zitieren
Flo77 Geschrieben Mittwoch um 11:57 Melden Geschrieben Mittwoch um 11:57 (bearbeitet) vor 20 Minuten schrieb Weihrauch: Andere sagen, dass er hier nicht stehen sollte, da Himmel und Erde hier noch indefinit sind Das ist eine theologische Aussage. Es hängt also davon ab, welche Aussage Du als Leser getroffen lesen möchtest. Ich würde immer für die Version mit definitem Artikel argumentieren, weil die Wasser droben und das Land nichts abstraktes sind und nach meinen Begriffen keine "Ideen" (c) by Plato sind. Himmel und Erde sind absolut konkret. Zumal dieser Einleitungssatz retrospektiv von der seienden Welt ausgeht. Die Welt bzw. "Himmel und Erde" sind da und der Erzähler setzt an mit "Als Gott begann unsere heute reale Welt zu bauen..." bearbeitet Mittwoch um 12:01 von Flo77 Zitieren
johannes12 Geschrieben Mittwoch um 14:43 Autor Melden Geschrieben Mittwoch um 14:43 vor 5 Stunden schrieb manden: vor 5 Stunden schrieb johannes12: Jeder darf glauben das was er kann - Du auch. Ich verlasse mich nicht auf Glauben . Oh!!!!! Es ist jemand da, der glaubt zu wissen! Zitieren
johannes12 Geschrieben Mittwoch um 14:50 Autor Melden Geschrieben Mittwoch um 14:50 vor 3 Stunden schrieb manden: Wer der Echte Gott ist, sollte dich interessieren. Jetzt hast Du nur einen Götzen. Beweis vorhanden Aus dem Finger Ausgelutschtes nennst Du ein Beweis? Zitieren
Higgs Boson Geschrieben Mittwoch um 18:16 Melden Geschrieben Mittwoch um 18:16 (bearbeitet) vor 10 Stunden schrieb SteRo: Der Zweck war es, eine Kultur hervorzubringen auf deren Basis es erst Sinn machte, dass Gott sich zum letzten endgültigen Male offenbarte durch den Herrn Jesus Christus. Auf dass den Menschen, geblendet von selbstgefertigten Gesetzen und Ritualen, dann erst bekannt werden konnte, was gemeint war, als der Herr sprach "Ihr sollt heilig sein; denn ich, der HERR, euer Gott, bin heilig." (Lev. 19,1) Die Juden waren nie Licht, aber aus ihrer auserwählten Mitte kam das Licht für die Völker hervor. Sie waren auch leider nie ein heiliges Volk, aber erfüllten den Zweck, dass aus ihrer auserwählten Mitte der heiligste Mensch hervorkam, allen Menschen aller Völker als Vorbild. Und dieser zweite und letzte Bund, den der Herr den Menschen durch Jesus Christus angeboten hat, ist der nach dieser Offenbarung einzig verbleibende mögliche Bund und da Jesus Christus ewig lebt, ist es von seiten Gottes ein ewiger Bund, von seiten der Menschen allerdings wärt er nur solange, solange es Menschen gibt, die ihm nachfolgen. Dein Fehler, der Fehler der Juden ist, dass sie das Mittel zum Zweck mit dem Zweck verwechseln. Stell Dir einfach die Frage: 'Woher weiß ich, was ich weiß.' Und dann versetze Dich in die Lage einer Person aus dem Volk Israel vor der Verfassung des NT. Alles was er hat sind die hebräischen Schriften. Vielleicht auf griechisch übersetzt, vielleicht erkennt er nicht alle an. Aber nehmen wir mal die Pharisäer, als Vorgänger des heutigen rabbinischen Judentum, die anderen Judentümer haben es, abgesehen vom Hellenistischen, nicht geschafft, und das sind auch die, die mit dem christlichen Bibelkanon der vorchristlichen Schriften im wesentlichen übereinstimmen. Diese Person steht in einer Auslegetradition, sie hat Schriften. Sie hat kein NT. Nicht weil sie blind und verschleiert ist, das gibt es einfach noch nicht. Aus diesen geht jetzt der von mir beschriebene Zweck hervor. Aus den Schriften geht nicht hervor, dass der Messias ben David zum einen zweimal käme, noch dass dieser eine Funktion über das friedliche Königsein hinaus hätte. Es gibt zwar auch grundsätzlich die Idee eines Messias Ben Josef, der im Kampf stirbt, aber das ist ein Kriegsmessias, der ist kein Stück friedlich. Für sie ist der 'Zweck' notwenigerweise so wie ich beschrieben habe. Wie soll diese Person nun zu Deiner Auffassung kommen? Ihre Schriften sind ja abgeschlossen, da kommt nix dazu. Spätere Offenbarungen sind für die Lehre irrelevant. Wenn Du jetzt kommst und sagst, aber im NT und im KKK - und dass man das sogenannte AT nur durch diese richtig verstehen kann. Und damit machst Du aus der roten Reißzwecke ein X-beliebiges rotes Objekt, dessen neuer, bisher unbekannter Zweck 'rotsein' als zwingend angesehen wird. Du magst zwar jetzt ins Nachhinein alles mögliche in die vergangenen Schriften hineinlesen, aber das führt unmittelbar zu Zirkelschlüssen, weil Du in der Argumentation das NT vor das AT setzt. Auch das Christentum sieht seine Schriften als abgeschlossen. Spätere Offenbarungen werden als irrelevant abgetan. Das hindert aber weder Mormonen noch Muslime daran, genau das zu tun. Auch sie treiben ihre eigenen Zirkelschlüsse weiter. Das alles entwertet Nachfolgereligionen nicht, man kann Christ sein, Moslem oder Mormone, aber man darf seine Vorgänger nicht auf neue Offenbarungen festlegen und ihnen erklären, sie hätten ja keine Ahnung, was in ihren eigenen Schriften steht und wie das zu verstehen wäre, und man müsse sich auf das Neue als Voraussetzung zum Verständnis einlassen. Das ist großer Bullshit. Und das ist Dein Fehler. Weil deine Voraussetzung zum 'wahren' Verständnis nicht im Voraus kommt, sondern ins Nachhinein. bearbeitet Mittwoch um 19:30 von Higgs Boson Zitieren
Higgs Boson Geschrieben Mittwoch um 19:28 Melden Geschrieben Mittwoch um 19:28 (bearbeitet) vor 8 Stunden schrieb Weihrauch: Entschuldige bitte, wenn ich hier noch mal nachfrage. Ich frage nicht, weil ich dir nicht glauben würde, ich muss ja jedem glauben, da ich keine Ahnung habe. Du sagst, dass bei Himmel und Erde der Artikel stehen MUSS. Andere sagen, dass er hier nicht stehen sollte, da Himmel und Erde hier noch indefinit sind. Kann das bei solch grammatikalischen Fragen Ansichtssache sein, wann welche Regel greift und wann nicht? Ich weiß nicht wem ich was glauben soll. Ich wüsste so gerne, was jetzt wirklich stimmt. 'Deutscher Akkusativ' im Hebräischen Der bestimmte Artikel beim Akkusativobjekt entfällt nur bei Eigennamen oder wenn ein Possessivsuffix verwendet wird. Ansonsten muss er dabei stehen. Fehlt er, setzt ihn Mora Gila in rot dazu. Und fängt dann beim Durchsprechen das Hausaufgabe damit an, dass nach את unbedingt ה stehen muss. Übrigens nicht nur beim Nomen, hat es ein Adjektiv, dann auch dort. Beim Adjektiv auch bei Eigennamen. Das bedeutet, lässt man das ה beim Nomen weg, dann muss es sich um einen Eigennamen handeln. Jetzt gibt es noch den Fall, dass es sich um ein unbestimmtes Objekt handelt: Ich lese ein Buch. Hier gäbe es keinen Anzeiger auf ein Akkusativobjekt, also kein את. Das gilt dann auch nicht als Akkusativ (das mit den Fällen ist ein Versuch das für deutsche Grammatik zu erklären). Du liebst das gute Buch אתה אוהב את הספר הטוב Standardfall. Wir wissen um welches Buch es sich handelt, את und ה beim Akkusativobjekt Buch ספר Das Adjektiv טוב hat ein ה Du liebst mein gutes Buch אתה אוהב את הספר הטוב שלי ODER אתה אוהב את ספרי הטוב Das Buch ist bekannt, aber es gehört mir. Wenn ich 'mein' ausschreiben möchte, dann ה , את und שלי ODER ich drücke das mit dem Possesivsuffix י aus, dann entfällt das ה beim Buch ספר, das את bleibt In beiden Fällen, das Adjektiv טוב hat ein ה Du liebst ein gutes Buch אתה אוהב ספר טוב Nur irgendein gutes Buch. Kein את und kein ה sehr allgemein, unbestimmt Das Adjektiv טוב hat kein ה Du liebst die gute Sarah אתה אוהב את שרה הטובה Wir wissen genau, wer diese Sarah שרה ist. Aber das ist ihr Name, der bestimmte Artikel ה entfällt, aber את muss dabei stehen. Das Adjektiv טוב hat ein ה Das ה hinten beim Adjektiv ist reine Genderei, da sich Sarah als Frau identifiziert. bearbeitet Mittwoch um 19:40 von Higgs Boson 1 Zitieren
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