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Die "Papstwahlfrage" hier im Forum


Stefan M.
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Wen würdet Ihr - wenn Ihr Kardinal wäret - zum Papst wählen. Ich bitte um ernst gemeinte Vorschläge.

 

Ich schlage Dario Kardinal Castrillion Hoyos

und Lucas Kardinal Moreira Neves vor. Beide kommen aus dem Lateinamerikanischen Raum (glaube ich). Moreira Neves ist zwar schon etwas älter. Aber ich denke, der nächste Papst wird ein alter Papst sein...

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Ich wäre auch für Bischof  Kamphaus aus Limburg, wenn er jünger wäre.

Ich bewundere sein Durchhaltevermögen und seine Menschlichkleit und einfache Lebensweise.

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Guest Ketelhohn

Stefan, du überraschst mich! Castrillon Hoyos und Moreira Neves gehören auch zu meinem Favoritenkreis. Allerdings ist Moreira Neves zwar gar nicht so alt, dafür aber leider ziemlich krank. Mein persönlicher Spitzenkandidat wäre ja Janis Pujats aus Riga. Hyacinthe Thiandoum wäre ein weiterer, nicht zu vergessen Joachim Meisner. Ratzinger brauche ich kaum eigens zu erwähnen, er führt derzeit übrigens wieder in jener Umfrage. Freilich sind Favoriten selten Päpste geworden. Dafür Venezianer Patriarchen, was Angelo Scola ins Spiel bringt und Tettamanzis derzeitige Favoritenrolle (in Italien jedenfalls) relativiert. Tja. Aber bringen solche Gedankenspiele was?

 

Vielleicht ist ja der nächste Papst derjenige, dem die dritte Weissagung von Fatima gilt – wenn es nicht doch schon Johannes Paul I. war, wie manche meinen. Vielleicht aber werden sie im nächsten Konklave schon Kardinal Simone Barionini wählen ... Nie gehört? – Nun ja, da muß man schon Solowjow gelesen haben.

 

In diesem Sinne. Wählt man schön, aber verwählt euch nicht. Man weiß nie, wieviele Versuche einem noch bleiben.

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Diese Frage ist geschmacklos. Das Erbe soll zu Lebzeiten  öffentlich verschachert werden.

 

Schäme dich und tue Buße Stefan.

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Hi Stefan M.

 

Wie lautet ein Spruch:

 

Wer als angehender Papst ins Konklave geht, kommt garantiert als Kardinal wieder raus.

 

Gruß

Erich

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Es ist sicher in Ordnung, bereits jetzt über den Nachfolger des Papstes nachzudenken. Schließlich ist "der Papst" keine Privatperson, sondern eine Art Amt, dessen Besetzung von Bedeutung ist: Kommt ein dummer auf den Stuhl, so kann großer Schaden entstehen.

 

Wie kommt man zu der Vermutung, daß es "ein alter" Papst werden wird?

 

Und ist bekannt, was in der Konklave so vor sich geht? Gibt es Fraktionszwang oder wie läuft diese Wahl ab?

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Lieber Trilo,

hier ist ein recht ausführlicher Artikel, in dem so ziemlich alles steht, was man über die Wahl eines Papstes wissen sollte.

http://www.karl-leisner-jugend.de/papstmacher.htm

 

Da es keine (politischen) Parteien, also auch keine Fraktionen unter den Kardinälen gibt, kann es auch keinen Fraktionszwang geben.

 

Grüße,

Lucia

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Zitat von Trilobit am 19:59 - 10.Februar.2002

Schließlich ist "der Papst" keine Privatperson, sondern eine Art Amt, dessen Besetzung von Bedeutung ist: Kommt ein dummer auf den Stuhl, so kann großer Schaden entstehen.


 

Trilobit sollte den von Lichtlein empfohlenen Artikel unbedingt einmal lesen:

 

"Wir dürfen darauf vertrauen, dass es der Heilige Geist selbst ist, der die Geschicke der Kirche leitet."

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Zitat von DJT am 14:34 - 11.Februar.2002


Zitat von Trilobit am 19:59 - 10.Februar.2002

Schließlich ist "der Papst" keine Privatperson, sondern eine Art Amt, dessen Besetzung von Bedeutung ist: Kommt ein dummer auf den Stuhl, so kann großer Schaden entstehen.


 

Trilobit sollte den von Lichtlein empfohlenen Artikel unbedingt einmal lesen:

 

"Wir dürfen darauf vertrauen, dass es der Heilige Geist selbst ist, der die Geschicke der Kirche leitet."

 

 


 

Und weil der Heilige Geist bisher bei jeder Papstwahl zugegen war, ist noch nie jemand Papst geworden, der dieses Amtes nicht würdig war. Dank des Heiligen Geistes wurde Gott immer nur von den würdigsten Vertretern würdig auf Erden vertreten. Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.

 

Amen

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Deshalb sollten wir vielleicht um die Gegenwart des Hl. Geistes bitten, statt über unseren individuellen Wunschpapst zu palavern; anwesende Kardinäle natürlich ausgenommen.... :-)

 

(Geändert von DJT um 15:09 - 11.Februar.2002)

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Zitat von Cano am 14:47 - 11.Februar.2002

Dank des Heiligen Geistes wurde Gott immer nur von den würdigsten Vertretern würdig auf Erden vertreten.


 

Ist heutzutage der Titel "Stellvertreter Gottes / Christi" nicht eher in den Hintergrund gerückt? Ich glaube er wird gar nicht mehr verwendet, man hat sich wohl auf "Nachfolger Petri" besonnen, oder irre ich?

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Zitat von DJT am 15:14 - 11.Februar.2002

 

Ist heutzutage der Titel "Stellvertreter Gottes / Christi" nicht eher in den Hintergrund gerückt? Ich glaube er wird gar nicht mehr verwendet, man hat sich wohl auf "Nachfolger Petri" besonnen, oder irre ich?

Dazu was aus dem KKK:

 

882 Der Papst, der Bischof von Rom und Nachfolger des hl. Petrus, ist "das immerwährende und sichtbare Prinzip und Fundament für die Einheit der Vielheit sowohl von Bischöfen als auch von Gläubigen" (LG 23). "Der Römische Bischof hat kraft seines Amtes, nämlich des Stellvertreters Christi und des Hirten der ganzen Kirche, die volle, höchste und allgemeine Vollmacht über die Kirche, die er immer frei ausüben kann" (LG 22).

 

Aber auch die Bischöfe sind Stellvertreter Christi:

894 "Die Bischöfe leiten Teilkirchen, die ihnen anvertraut worden sind, als Stellvertreter und Gesandte Christi durch Rat, Zuspruch und Beispiel, aber auch mit Autorität und heiliger Vollmacht" (LG 27). Diese Autorität müssen sie jedoch zum Aufbau der Gemeinde im Geist des Dienens ausüben, der der Geist ihres Meisters ist [Vgl. Lk 22, 26-27].

 

"Stellvertreter Christi" ist allerdings auch jeder gültig geweihte Priester z. B. bei der Feier der Eucharistie.

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Zitat von DJT am 15:14 - 11.Februar.2002

 

 

Ist heutzutage der Titel "Stellvertreter Gottes / Christi" nicht eher in den Hintergrund gerückt?


 

Lieber DJT!

 

Einer der zahlreichen offiziellen Titel des Papstes ist "Stellvertreter Christi auf Erden".

Was an diesem Titel problematisch ist, ist, daß man eigentlich nur jemanden an seiner Stelle vertreten kann, der nicht da ist. Da Christus aber nicht weg ist, ist der Begriff "Stellvertreter" schwierig.

 

Viele Grüße

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Zitat von DJT am 15:09 - 11.Februar.2002

Deshalb sollten wir vielleicht um die Gegenwart des Hl. Geistes bitten, statt über unseren individuellen Wunschpapst zu palavern; anwesende Kardinäle natürlich ausgenommen.... :-)

 

(Geändert von DJT um 15:09 - 11.Februar.2002)


 

Sehr sinnvoller Hinweis, dem ich mich nur anschließen kann.

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Wen würdet Ihr - wenn Ihr Kardinal wäret - zum Papst wählen. Ich bitte um ernst gemeinte Vorschläge.

 

Ich schlage Dario Kardinal Castrillion Hoyos

und Lucas Kardinal Moreira Neves vor. Beide kommen aus dem Lateinamerikanischen Raum (glaube ich). Moreira Neves ist zwar schon etwas älter. Aber ich denke, der nächste Papst wird ein alter Papst sein...

*ausgrab* (aus gegebenem Anlass)

 

Erzbischof von Ho Chi Minh, Giovanni Battista Pham Minh Man

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Walter Kasper, Carlo maria Martini oder Godfried Danneels wären meine persönlichen Favoriten, ich glaube aber Angelo Scola oder ein Lateinamerikaner haben bessere Chancen.

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Ich habe eben eine interessante Site gefunden:

 

http://www.cardinalrating.com/

 

Der Titel ist etwas seltsam, aber dort hat sich jemand die Mühe gemacht, zu allen Kardinälen die wichtigsten Daten, Photos und massenweise Zeitungsartikel in verschiedene Sprachen über sie bzw. von ihnen zu sammeln.

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<font face="garamond, times new roman, times, serif"><font color="firebrick"><font size="3">Stefan, du überraschst mich! Castrillon Hoyos und Moreira Neves gehören auch zu meinem Favoritenkreis. Allerdings ist Moreira Neves zwar gar nicht so alt, dafür aber leider ziemlich krank. Mein persönlicher Spitzenkandidat wäre ja Janis Pujats aus Riga. Hyacinthe Thiandoum wäre ein weiterer, nicht zu vergessen Joachim Meisner. Ratzinger brauche ich kaum eigens zu erwähnen, er führt derzeit übrigens wieder in jener Umfrage. Freilich sind Favoriten selten Päpste geworden. Dafür Venezianer Patriarchen, was Angelo Scola ins Spiel bringt und Tettamanzis derzeitige Favoritenrolle (in Italien jedenfalls) relativiert. Tja. Aber bringen solche Gedankenspiele was?

 

Vielleicht ist ja der nächste Papst derjenige, dem die dritte Weissagung von Fatima gilt – wenn es nicht doch schon Johannes Paul I. war, wie manche meinen. Vielleicht aber werden sie im nächsten Konklave schon Kardinal Simone Barionini wählen ... Nie gehört? – Nun ja, da muß man schon Solowjow gelesen haben.

 

In diesem Sinne. Wählt man schön, aber verwählt euch nicht. Man weiß nie, wieviele Versuche einem noch bleiben.</font></font></font>

Wie mir aus "gut unterrichteten Kreisen" heute bekannt gegeben wurde, wäre Kardinal Meisner nicht bereit, die Wahl zum Papst anzunehmen.

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<font face="garamond, times new roman, times, serif"><font color="firebrick"><font size="3">Stefan, du überraschst mich! Castrillon Hoyos und Moreira Neves gehören auch zu meinem Favoritenkreis. Allerdings ist Moreira Neves zwar gar nicht so alt, dafür aber leider ziemlich krank. Mein persönlicher Spitzenkandidat wäre ja Janis Pujats aus Riga. Hyacinthe Thiandoum wäre ein weiterer, nicht zu vergessen Joachim Meisner. Ratzinger brauche ich kaum eigens zu erwähnen, er führt derzeit übrigens wieder in jener Umfrage. Freilich sind Favoriten selten Päpste geworden. Dafür Venezianer Patriarchen, was Angelo Scola ins Spiel bringt und Tettamanzis derzeitige Favoritenrolle (in Italien jedenfalls) relativiert. Tja. Aber bringen solche Gedankenspiele was?

 

Vielleicht ist ja der nächste Papst derjenige, dem die dritte Weissagung von Fatima gilt – wenn es nicht doch schon Johannes Paul I. war, wie manche meinen. Vielleicht aber werden sie im nächsten Konklave schon Kardinal Simone Barionini wählen ... Nie gehört? – Nun ja, da muß man schon Solowjow gelesen haben.

 

In diesem Sinne. Wählt man schön, aber verwählt euch nicht. Man weiß nie, wieviele Versuche einem noch bleiben.</font></font></font>

Wie mir aus "gut unterrichteten Kreisen" heute bekannt gegeben wurde, wäre Kardinal Meisner nicht bereit, die Wahl zum Papst anzunehmen.

hmmm, vermutlich weil 116 kardinäle nicht bereit wären, herrn meisner zu wählen? :blink:

 

es gibt übrigens keinen besser unterrichteten kreis als die poststelle im generalvikariat...

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<font face="garamond, times new roman, times, serif"><font color="firebrick"><font size="3">Stefan, du überraschst mich! Castrillon Hoyos und Moreira Neves gehören auch zu meinem Favoritenkreis. Allerdings ist Moreira Neves zwar gar nicht so alt, dafür aber leider ziemlich krank. Mein persönlicher Spitzenkandidat wäre ja Janis Pujats aus Riga. Hyacinthe Thiandoum wäre ein weiterer, nicht zu vergessen Joachim Meisner. Ratzinger brauche ich kaum eigens zu erwähnen, er führt derzeit übrigens wieder in jener Umfrage. Freilich sind Favoriten selten Päpste geworden. Dafür Venezianer Patriarchen, was Angelo Scola ins Spiel bringt und Tettamanzis derzeitige Favoritenrolle (in Italien jedenfalls) relativiert. Tja. Aber bringen solche Gedankenspiele was?

 

Vielleicht ist ja der nächste Papst derjenige, dem die dritte Weissagung von Fatima gilt – wenn es nicht doch schon Johannes Paul I. war, wie manche meinen. Vielleicht aber werden sie im nächsten Konklave schon Kardinal Simone Barionini wählen ... Nie gehört? – Nun ja, da muß man schon Solowjow gelesen haben.

 

In diesem Sinne. Wählt man schön, aber verwählt euch nicht. Man weiß nie, wieviele Versuche einem noch bleiben.</font></font></font>

Wie mir aus "gut unterrichteten Kreisen" heute bekannt gegeben wurde, wäre Kardinal Meisner nicht bereit, die Wahl zum Papst anzunehmen.

hmmm, vermutlich weil 116 kardinäle nicht bereit wären, herrn meisner zu wählen? :blink:

 

es gibt übrigens keinen besser unterrichteten kreis als die poststelle im generalvikariat...

11. Gebot: "Du sollst Dich nicht täuschen."

 

Dass 116 Kardinäle Kard. Meisner nicht wählen würden ist eine subjektive Ein- Unter- oder Überschätzung.

 

Was die Papstwahlfrage betrifft schließe ich mich gerne jenen Aussagen an die kundtun, dass man diese Wahl den Kardinälen überlassen kann - und betend auf das Wirken des Heiligen Geistes hofft.

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Wie mir aus "gut unterrichteten Kreisen" heute bekannt gegeben wurde, wäre Kardinal Meisner nicht bereit, die Wahl zum Papst anzunehmen.

Das ist auch gut so! Dann müßten die im Vatikan nämlich gut die Fettnäpfchen verstecken, in die er sonst unweigerlich hineintreten würde. Im Kölner Dom braucht nur in der hintersten und düstersten Ecke eins zu stehen, schon latscht Meisner hinein.

 

Meisner als Papst!!!! Der Witz des Tages :blink::):)

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Wie mir aus "gut unterrichteten Kreisen" heute bekannt gegeben wurde, wäre Kardinal Meisner nicht bereit, die Wahl zum Papst anzunehmen.

Das ist auch gut so! Dann müßten die im Vatikan nämlich gut die Fettnäpfchen verstecken, in die er sonst unweigerlich hineintreten würde. Im Kölner Dom braucht nur in der hintersten und düstersten Ecke eins zu stehen, schon latscht Meisner hinein.

 

Meisner als Papst!!!! Der Witz des Tages :blink::):)

Hohn und schlechtes, taktloses Benehmen sprechen für sich selbst.

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Wie mir aus "gut unterrichteten Kreisen" heute bekannt gegeben wurde, wäre Kardinal Meisner nicht bereit, die Wahl zum Papst anzunehmen.

Das ist auch gut so! Dann müßten die im Vatikan nämlich gut die Fettnäpfchen verstecken, in die er sonst unweigerlich hineintreten würde. Im Kölner Dom braucht nur in der hintersten und düstersten Ecke eins zu stehen, schon latscht Meisner hinein.

 

Meisner als Papst!!!! Der Witz des Tages :blink::):)

Hohn und schlechtes, taktloses Benehmen sprechen für sich selbst.

Wieso schlechtes und taktloses Benehmen? Schließlich habe ich nichts über den verstorbenen Papst gesagt, sondern eine mögliche Kandidatur Meisners aufs Korn genommen. Ich glaube, daß auch viele Katholiken nicht ständig von den unqualifizierten Äußerungen dieses Herren peinlich berührt sein möchten. Schlimm genug, daß dieser Mensch die Nachfolge solcher Persönlichkeiten wie Kardinal Höffner und Kardinal Frings angetreten hat. Das muß man nicht global ausweiten.

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