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Ungläubige und Tod


Sainty
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Hallo,

 

da in einigen Diskussionen immer wieder Menschen Gott verneinen, ihn als nicht existent bezeichnen, frage ich mich, wie diese Menschen mit dem Thema Tod umgehen.

 

Also konkret:

 

Was erhofft sich ein Mensch, der nicht an Gott glaubt, für die "Zeit" nach seinem Tod?

 

Erwarten Ungläubige ein Leben nach dem Tod, oder ist es in ihren Gedanken einfach wie einschlafen und nicht mehr aufwachen, alles vorbei und dunkel und damit war es das?

 

Ich freue mich besonders auf Antworten vom betroffenen Personenkreis, also Menschen die nicht an Gott glauben, aber auch von Christen, die ihre Vermutungen dazu äussern.

 

Liebe Grüsse

 

Sainty

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Angelocrator
Was erhofft sich ein Mensch, der nicht an Gott glaubt, für die "Zeit" nach seinem Tod?

Es waere nett, wenn es irgendwie weitergehen wuerde.

 

Wenn nicht, auch nicht so schlimm, denn ich wuerde es ja nicht mitbekommen.

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Was erhofft sich ein Mensch, der nicht an Gott glaubt, für die "Zeit" nach seinem Tod?

Daß sie nicht schlimmer wird als die Zeit vor der Geburt.

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Was erhofft sich ein Mensch, der nicht an Gott glaubt, für die "Zeit" nach seinem Tod?

er kann sich nur die absolute Vernichtung seiner Person erhoffen :blink: Führwahr das nenn ich eine gute Hoffnung :)

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Keiner von Euch ist daran interessiert, dass es Menschen, die Euch überleben, gut geht?

 

Glaub ich nicht, glaub ich nicht.

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Aber vielleicht sollten die A&A nur solche Hoffnungen erwähnen, die dem christlichen Glauben widersprechen.

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Keiner von Euch ist daran interessiert, dass es Menschen, die Euch überleben, gut geht?

Das hängt davon ab, wie man die Frage versteht.

Ich habe sie dahingehend verstanden, daß nach dem gefragt wird, was man für sich persönlich erhofft.

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Aber vielleicht sollten die A&A nur solche Hoffnungen erwähnen, die dem christlichen Glauben widersprechen.

Wie so oft, so ist auch bei der gestellten Frage der christliche Glaube für A&A völlig irrelevant. Wir pflegen Fragen nicht unter besonderer Berücksichtigung des christlichen Glaubens zu beantworten.

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Was erhofft sich ein Mensch, der nicht an Gott glaubt, für die "Zeit" nach seinem Tod?

er kann sich nur die absolute Vernichtung seiner Person erhoffen :blink: Führwahr das nenn ich eine gute Hoffnung :)

Die Hoffnung stirbt zuletzt, Erich,

aber sie stirbt auch. Der Sterbende bekommt es nur nicht mehr mit. Er stirbt kurz vorher.

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Das hängt davon ab, wie man die Frage versteht.

Ich habe sie dahingehend verstanden, daß nach dem gefragt wird, was man für sich persönlich erhofft.

Ja, so hatte ich sie auch gestellt.

 

Mich interessiert, was ihr persönlich für euch selbst hofft oder halt nicht erhofft.

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Die Hoffnung stirbt zuletzt, Erich,

aber sie stirbt auch. Der Sterbende bekommt es nur nicht mehr mit. Er stirbt kurz vorher.

in euren Fall dürft ihr erst dann richtig sterben, wenn das Gericht über euch kommt, bis dahin könnt ihr ein wenig dem Teufel Gesellschaft leisten

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Die Hoffnung stirbt zuletzt, Erich,

aber sie stirbt auch. Der Sterbende bekommt es nur nicht mehr mit. Er stirbt kurz vorher.

in euren Fall dürft ihr erst dann richtig sterben, wenn das Gericht über euch kommt, bis dahin könnt ihr ein wenig dem Teufel Gesellschaft leisten

Das klingt so, als würde Dich das richtig freuen.

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Die Hoffnung stirbt zuletzt, Erich,

aber sie stirbt auch. Der Sterbende bekommt es nur nicht mehr mit. Er stirbt kurz vorher.

in euren Fall dürft ihr erst dann richtig sterben, wenn das Gericht über euch kommt, bis dahin könnt ihr ein wenig dem Teufel Gesellschaft leisten

Das klingt so, als würde Dich das richtig freuen.

nein, das freut mich nicht. Ich würde am meisten freuen, wenn Jesus euch Ungläubige bekehrt und wir uns alle im Himmel wiedersehen. Dafür bete ich.

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Ich schließe mich den Antworten an: wie vor der Geburt.

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Was erhofft sich ein Mensch, der nicht an Gott glaubt, für die "Zeit" nach seinem Tod?

er kann sich nur die absolute Vernichtung seiner Person erhoffen :blink: Führwahr das nenn ich eine gute Hoffnung :)

Sie hoffen nicht nur, sie erwarten sie auch noch. Und zwar mit wissenschaftlicher Sicherheit, denn alles andere konnte wissenschaftlich noch nicht nachgewiesen werden, weshalb in den Augen von A&A eine begründete Vermutung, die an wissenschaftliche Sicherheit grenzt, dafür spricht. Außerdem wäre alles andere unlogisch, da A&A nicht über einen Geist, sondern nur über Ionenandockstationen verfügen, die selbstverständlich mit dem gesamten Leib aufhören zu funktionieren.

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Ich vermute, dass deine Ionenandockstation genau so zu funktionieren aufhört .... :blink:

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Ich vermute, dass deine Ionenandockstation genau so zu funktionieren aufhört .... :blink:

Aber darin sitzt nicht meine Seele, liebe Ute.

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Ich schließe mich den Antworten an: wie vor der Geburt.

Kannst du mir das bitte etwas genauer erklären, ich selbst kann mich an diese Zeit leider nicht mehr erinnern.

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Ich schließe mich den Antworten an: wie vor der Geburt.

Kannst du mir das bitte etwas genauer erklären, ich selbst kann mich an diese Zeit leider nicht mehr erinnern.

Genau das meint Ute, Sainty. Wir haben Millionen von Jahren nicht existiert und es war nicht schlimm und wir haben nicht einmal was davon bemerkt.

 

Vermutlich würde es nichteinmal eine Rolle für Dich spielen, ob Du von nun an 1000 Milliarden Jahre nicht existierst oder doppelt solange oder nur 10 Minuten: Es käme Dir alles gleich lang vor, wenn Du danach wieder aufwachen würdest: Wie der Bruchteil einer Sekunde.

 

Ich fänd es trotzdem schön, wenn es ein "danach" gibt.

Edited by lissie
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Aber vielleicht sollten die A&A nur solche Hoffnungen erwähnen, die dem christlichen Glauben widersprechen.

Mecky: Das war ein Schlag unter die Guertellinie. Nicht hoeflich.

 

Aber, um ehrlich zu sein, wenn man sich die bisherigen Beitraege in diesem Thread ansieht, dann sehe ich nur Haeme, und die-andere-Seite-vorfuehren-wollen. Du hast diesen Ball zugespielt bekommen.

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Was erhofft sich ein Mensch, der nicht an Gott glaubt, für die "Zeit" nach seinem Tod?

er kann sich nur die absolute Vernichtung seiner Person erhoffen :blink: Führwahr das nenn ich eine gute Hoffnung :)

Nein, keine gute Hoffnung. Aber man kann damit leben.

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Sainty fragte nach zwei Dingen. Der Erwartung, und der Hoffnung.

 

Ich bin mir ziemlich sicher, dass es kein Leben nach dem Tod (im christlichen Sinne) gibt, und auch keine Wiedergeburt (im Buddhistischen und manchmal animistischen Sinne). Es koennte natuerlich sein, dass ich hier Unrecht habe; aber ich kann mein Leben und Denken nur nach der fuer mich wahrscheinlichsten Version planen und auslegen.

 

Ich erwarte, dass ich einfach aufhoere zu existieren. Damit sind nicht die koerperlichen Ueberreste gemeint (was mit denen geschieht ist eine interessante technische Frage, aber nicht besonders diskussionswuerdig), sondern die Person, die durch das (Selbst-) Bewusstsein definiert ist. Ich werde nichts mehr erleben und mitkriegen, und nichts mehr am Zustand der Welt aendern. Und wahrscheinlich nie wiederkommen.

 

Und ich erwarte, dass der Rest der Welt groesstenteils unveraendert weiterexistiert. Mit "groesstenteils" ist hier gemeint, dass mein Ableben sicher direkte Auswirkungen haben wird: eine kleine Notiz in der Zeitung, viel Papierkram fuer Lebensversicherungen, und leider wahrscheinlich auch Leiden und Trauer und Hektik und Aufregung und andere unerbauliche Dinge fuer Freunde und Familie. Aber im grossen und ganzen wird sich ausserhalb meines direkten Einflussbereichts nichts aendern.

 

Und ich kann nur hoffen, das all dies, das ich anderen vor dem Tod erhoffe, auch weiter geschieht. Wenn ich hoffe, dass das Wetter morgen schoen ist, damit meine Kollegen im Buero nachmittags einen Wanderausflug machen koennen, dann ist das unabhaengig davon, ob ich morgen noch lebe oder nicht, und ob ich mitwandere oder nicht. Manche Hoffnungen werden einfach irrelevant. Ich hoffe zum Beispiel, dass ich morgen abend auf dem Schiessstand mindestens 290 Punkte bekomme; sollte ich morgen frueh sterben, dann ist diese Hoffnung einfach nicht mehr von Interesse. Man kann sicher viel mehr Beispiele fuer das Erhoffte konstruieren, aber die werden schnell sehr persoenlich, und wir wollen das mal aussen vor lassen. Ich glaube, der Grund dafuer, dass die Hoffnung sich wenig aendert, ist, dass Hoffnung ja gerade per Definition ausserhalb des eigenen Einflussbereichs ist. Wenn ich das Wetter selber machen koennte, dann wuerde ich es so einrichten, dass es sonnig ist, wenn wir spazierengehen; und wenn ich tot bin, kann ich das nicht mehr, dann wird das Wetter halt so, wie es wird. Wenn ich zuverlaessig 300 Punkte schiessen koennte, dann braeuchte ich nicht auf 290 Punkte zu hoffen. Deswegen macht bei der Hoffnung auf zukuenftige Ereignisse der Tod des Hoffenden gar keinen Unterschied.

 

So, Mecky, jetzt hast Du was, wo Du reinbeissen kannst. Kritik und Diskussion oberhalb der Guertellinie, bitte.

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Was erhofft sich ein Mensch, der nicht an Gott glaubt, für die "Zeit" nach seinem Tod?

er kann sich nur die absolute Vernichtung seiner Person erhoffen :blink: Führwahr das nenn ich eine gute Hoffnung :)

Nein, keine gute Hoffnung. Aber man kann damit leben.

Ich fände das sehr erstrebenswert. Vielleicht gewährt Gott mir diese Gnade.

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