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Welche Motivation gibt es für eine Konversion?


benedetto

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Ich kannte die Geschichte auch irgendwoher und sicherlich gab es solche Fälle... hm, obwohl, vielleicht sind das auch nur Urban Legends, die in die Welt gesetzt wurden, um dem Papst die evang. Kirchenaustritte in die Schuhe zu schieben :angry:
selbstverständlich sind wir auch für die evangelischen Kirchenaustritte verantwortlich. Denn wir sind die Kirche :D

 

In Bayern verzeichnet die Kath. Kirche übrigens mehr Kirchenaustritte als die Evangelische Kirche:

 

Bevölkerungsanteil 1970 / 2004

römisch-katholisch 70,4 % / 57,8 %

evangelisch 25,2 % / 21,8 %

 

Quelle

 

Ins Verhältnis gesetzt hat die RKK in Bayern von 1970 bis 2004 einen höheren Anteil an Mitgliedern verloren, als die evang.-luth Landeskirche.

 

Woran liegt das?

ich meine, die Erklärung ist ganz einfach. Schau, unsere Kirche gibt es schon seit ca. zwei Jahrtausenden - ich finde das zwar nicht so schön, daß wir nach so vielen Jahren dann auch mal ein bißchen müde werden, kann das aber irgendwo verstehen.

 

Euch gibt es erst seit ca. 500 Jahren - Ihr seid noch viel frischer. Da bin ich nicht neidisch; das finde ich eher gut.

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Ich kannte die Geschichte auch irgendwoher und sicherlich gab es solche Fälle... hm, obwohl, vielleicht sind das auch nur Urban Legends, die in die Welt gesetzt wurden, um dem Papst die evang. Kirchenaustritte in die Schuhe zu schieben :angry:
selbstverständlich sind wir auch für die evangelischen Kirchenaustritte verantwortlich. Denn wir sind die Kirche :D

 

In Bayern verzeichnet die Kath. Kirche übrigens mehr Kirchenaustritte als die Evangelische Kirche:

 

Bevölkerungsanteil 1970 / 2004

römisch-katholisch 70,4 % / 57,8 %

evangelisch 25,2 % / 21,8 %

 

Quelle

 

Ins Verhältnis gesetzt hat die RKK in Bayern von 1970 bis 2004 einen höheren Anteil an Mitgliedern verloren, als die evang.-luth Landeskirche.

 

Woran liegt das?

ich meine, die Erklärung ist ganz einfach. Schau, unsere Kirche gibt es schon seit ca. zwei Jahrtausenden - ich finde das zwar nicht so schön, daß wir nach so vielen Jahren dann auch mal ein bißchen müde werden, kann das aber irgendwo verstehen.

 

Euch gibt es erst seit ca. 500 Jahren - Ihr seid noch viel frischer. Da bin ich nicht neidisch; das finde ich eher gut.

Diesfalls gebe ich zu bedenken, was mir ein evangelischer Pfarrer einmal auf dieses Argumentb gesagt hat: "Unsere Wege mögen sich vor 500 Jahren getrennt haben. Aber was davor war, war auch unsere Geschichte. Wir sind nicht jünger als ihr."

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Ich finde es auch logischer, wenn SpaceRat seine kath. Frau in der evang. Kirche heiratet, er nach röm.-kath. Lehre ein Sakrament der Ehe empfängt, sie aber nicht :angry:

Wie wäre es mit einer ökumenischen Trauung?? Dann empfangen doch garantiert beide das Sakrament der Ehe.

 

Ich muss aber zugeben, dass ich mich mit diesen Feinheiten noch nicht so auskenne. Weiss hier jemand, ob eigentlich oft eine Ehe ökumenisch geschlossen wird? Das würde mich jetzt mal interessieren.

Weder die röm.-kath. Kirche noch die ev. Kirche kennen eine "ökumenische Trauung". Soetwas gibt es gar nicht.
Ausnahmen bestätigen die Regel: Im Bistum Freiburg geht das (Formular C). Ist aber wirklich weltweit einmalig.
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In Bayern verzeichnet die Kath. Kirche übrigens mehr Kirchenaustritte als die Evangelische Kirche:

 

Bevölkerungsanteil 1970 / 2004

römisch-katholisch 70,4 % / 57,8 %

evangelisch 25,2 % / 21,8 %

 

Quelle

 

Ins Verhältnis gesetzt hat die RKK in Bayern von 1970 bis 2004 einen höheren Anteil an Mitgliedern verloren, als die evang.-luth Landeskirche.

 

Woran liegt das?

Okay, Lutheraner, versuchen wir es heute Abend wieder einmal mit ein wenig Küchen-Mathematik.

Du hast zwar recht, die RKK in Bayern hat zwar mehr Mitglieder verloren (auch absolut) als die evangelischen Kirchen (laut Wikipedia nicht nur die ev.-luth.Landeskirche, sondern alles, was ev. heißt). Aber so doll viel mehr auch nicht. Der Rückgang betrug bei den Katholen (70,4-57,8)/70,4 = 17,9 %, bei den Evangelen waren es 13,5 % der Schäfchen.

Ich finde den Unterschied schon erheblich, immerhin schwinden die Katholiken fast 33% schneller als die Protestanten, obwohl bundesweit ein anderer Trend herrscht.

 

Woran liegt das?

Ich weiß es nicht. Ich kann nur eins ausschließen. Die Katholen sind nicht zu den Evangelen konvertiert, denn ansonsten hättet ihr euren Marktanteil von 25,2 % auf 37,8 % ausbauen können - statt auf 21,8 zu schrumpfen. Also haben beide an den Verein der Kirchensteuerzahlerverweigerer verloren. Andere mögliche Erklärung: Vielleicht hast Du ja die Zahlen bei Wikipedia eingestellt. :angry:

 

Andere mögliche Erklärungen:

Starke Vermengung von Politik und Glaube/Kirche in Bayern, was zu Lasten der kath. Kirche gehen könnte.

 

Oder Zuwanderung, bei einer Gemeinde bei Heinsberg beobachtet: Die Meldungen über Austritte erreichen den ev. Pfarrer am ehesten auf dem Friedhof, so viele Schafe hat er zu beerdigen... trotzdem wächst die Gemeinde konstant stark an.

Grund: Die Gemeinde erfährt starke Zuwanderung aus der verbrannten Heimat (Garzweiler II).

 

Und ich kann mir für Bayern vorstellen, daß es starke Zuwanderung aus dem Osten erfährt, der, wenn er gläubig ist, dann meistens protestantisch.

 

Man sollte aber auch nicht die Möglichkeit vernachlässigen, daß die ev.-luth. Landeskirche in Bayern die Menschen einfach besser erreicht als die kath. Kirche in Bayern oder die EKD insgesamt...

 

Im Schnitt sehe ich schon mehr Jugendarbeit bei ev. Kirchen als bei der kath. Kirche.

bearbeitet von SpaceRat
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Euch gibt es erst seit ca. 500 Jahren - Ihr seid noch viel frischer. Da bin ich nicht neidisch; das finde ich eher gut.

 

Das stimmt nicht :angry:

Unser Glaube ist 2000 Jahre alt. Eurer nicht.

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Okay, Lutheraner, versuchen wir es heute Abend wieder einmal mit ein wenig Küchen-Mathematik.

Du hast zwar recht, die RKK in Bayern hat zwar mehr Mitglieder verloren (auch absolut) als die evangelischen Kirchen (laut Wikipedia nicht nur die ev.-luth.Landeskirche, sondern alles, was ev. heißt). Aber so doll viel mehr auch nicht. Der Rückgang betrug bei den Katholen (70,4-57,8)/70,4 = 17,9 %, bei den Evangelen waren es 13,5 % der Schäfchen.

 

Woran liegt das?

Ich weiß es nicht. Ich kann nur eins ausschließen. Die Katholen sind nicht zu den Evangelen konvertiert, denn ansonsten hättet ihr euren Marktanteil von 25,2 % auf 37,8 % ausbauen können - statt auf 21,8 zu schrumpfen. Also haben beide an den Verein der Kirchensteuerzahlerverweigerer verloren. Andere mögliche Erklärung: Vielleicht hast Du ja die Zahlen bei Wikipedia eingestellt. :angry:

 

Eine wirklich erklärende Antwort ist das ja nicht.

 

Hier gibt's doch schlaue Leute, die in diesem Thread breit erklärt haben, warum so viele Protestanten aus der Kirche austreten. Jetzt wüsste ich doch von denen gerne, weshalb hier in Bayern viel mehr Katholiken austreten. Oder warum in Württemberg 2,5 Mal so viele Katholiken zur konservativ-pietistischen Landeskirche konvertieren als in die andere Richtung.

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Ich finde es auch logischer, wenn SpaceRat seine kath. Frau in der evang. Kirche heiratet, er nach röm.-kath. Lehre ein Sakrament der Ehe empfängt, sie aber nicht :angry:

Wie wäre es mit einer ökumenischen Trauung?? Dann empfangen doch garantiert beide das Sakrament der Ehe.

 

Ich muss aber zugeben, dass ich mich mit diesen Feinheiten noch nicht so auskenne. Weiss hier jemand, ob eigentlich oft eine Ehe ökumenisch geschlossen wird? Das würde mich jetzt mal interessieren.

Weder die röm.-kath. Kirche noch die ev. Kirche kennen eine "ökumenische Trauung". Soetwas gibt es gar nicht.
Ausnahmen bestätigen die Regel: Im Bistum Freiburg geht das (Formular C). Ist aber wirklich weltweit einmalig.

 

Liebe SpaceRat!

 

Du sollst nicht falsch zitieren Deines Nächsten Worte!

 

Der Zöllner

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Euch gibt es erst seit ca. 500 Jahren - Ihr seid noch viel frischer. Da bin ich nicht neidisch; das finde ich eher gut.

 

Das stimmt nicht :D

Unser Glaube ist 2000 Jahre alt. Eurer nicht.

 

Was soll denn das heißen? :angry:

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Euch gibt es erst seit ca. 500 Jahren - Ihr seid noch viel frischer. Da bin ich nicht neidisch; das finde ich eher gut.

 

Das stimmt nicht :D

Unser Glaube ist 2000 Jahre alt. Eurer nicht.

 

Was soll denn das heißen? :angry:

 

Wir Lutheraner glauben was die Kirche immer geglaubt hat - vom ersten Tag an. Es ist bei uns nicht vorstellbar, dass der Glaube oder Riten unserer Väter plötzlich falsch oder verboten sind.

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Euch gibt es erst seit ca. 500 Jahren - Ihr seid noch viel frischer. Da bin ich nicht neidisch; das finde ich eher gut.

 

Das stimmt nicht :D

Unser Glaube ist 2000 Jahre alt. Eurer nicht.

 

Was soll denn das heißen? :angry:

 

Wir Lutheraner glauben was die Kirche immer geglaubt hat - vom ersten Tag an. Es ist bei uns nicht vorstellbar, dass der Glaube oder Riten unserer Väter plötzlich falsch oder verboten sind.

 

Und was ist in der katholischen Kirche am Glauben inzwischen falsch oder verboten? Bei den Riten spielst du wohl auf den Laienkelch an? (Der ist aber auch nicht falsch oder verboten).

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Hallo Elima,

 

Und was ist in der katholischen Kirche am Glauben inzwischen falsch oder verboten?

 

Mit der Einführung jedes Dogmas wurde immer ein Teil des bestehenden Glaubens für ungültig erklärt. Dieselbe Kritik kommt ja auch von Orthodoxer Seite. Unserer Auffassung nach haben die Orthodoxen aber nur den Glauben aus dem 4. Jahrhundert eingefroren.

 

Bei den Riten spielst du wohl auf den Laienkelch an? (Der ist aber auch nicht falsch oder verboten).

 

hier meinte ich die Reformen des Vat. II. Wobei es hier ja in letzter Zeit wieder Lockerungen gab.

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Hallo Elima,

 

Und was ist in der katholischen Kirche am Glauben inzwischen falsch oder verboten?

 

Mit der Einführung jedes Dogmas wurde immer ein Teil des bestehenden Glaubens für ungültig erklärt. Dieselbe Kritik kommt ja auch von Orthodoxer Seite. Unserer Auffassung nach haben die Orthodoxen aber nur den Glauben aus dem 4. Jahrhundert eingefroren.

 

Bei den Riten spielst du wohl auf den Laienkelch an? (Der ist aber auch nicht falsch oder verboten).

 

hier meinte ich die Reformen des Vat. II. Wobei es hier ja in letzter Zeit wieder Lockerungen gab.

 

 

 

Konkret????

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Liebe Forumsmitglieder,

 

im Eingangsbeitrag wurde gefragt, warum Menschen zum Katholischen Glauben konvertieren. Ich bin einer der angesprochenen.

 

Meine Gründe sind vielfältig, die Reihenfolge ist beliebig.

 

- mich spricht die katholische Liturgie wesentlich intensiver an (sie ist ein roter Faden, egal ob ich gerade traurig, fröhlich, niedergeschlagen oder gut drauf bin).

 

- Predigten katholischer Geistlicher sind oft kurz prägnant und ansprechend (natürlich gibt es auch Ausnahmen). Ihre Sprache ist nüchtern, seltsverständlich, aber nicht überhöht.

In evangelischen Gottesdiensten wird aus meiner Sicht oft überhöht oder überbrodelnd gesprochen, ich kann da nicht folgen, besonders während vieler Predigten bin ich oftmals ausgestiegen.

 

- meine Frau und ich sind katholisch getraut.

 

- mich sprechen die Sakramente an.

 

- es gibt vieles zu entdecken, was mir im evangelischen Glauben verborgen geblieben ist.

 

Natürlich gibt für mich an der Katholischen Kirche auch Kritikpunkte, Glaubenssätze, mit denen ich mich schwer tue, aber das verringert nicht die große Anziehungskraft des Katholischen.

 

Und nicht zuletzt habe ich guten Kontakt zu den Pallottinern. Die Art und Weise, wie die Jungs über die frohe Botschaft Gottes reden, ist einfach herzerfrischend.

 

Gruß

Andreas 61

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Hallo lieber Andreas,

 

ich kann Dich gut verstehen :-)

 

Bist Du schon konvertiert?

 

LG

JohannaP

 

 

nein, aber der große Tag steht kurz bevor :angry:

 

Gruß

 

Andreas61

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Hallo lieber Andreas,

 

ich kann Dich gut verstehen :-)

 

Bist Du schon konvertiert?

 

LG

JohannaP

 

 

nein, aber der große Tag steht kurz bevor :angry:

 

Gruß

 

Andreas61

 

Da grüßen wir bereits Konvertierten doch recht herzlich!

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Hallo lieber Andreas,

 

ich kann Dich gut verstehen :-)

 

Bist Du schon konvertiert?

 

LG

JohannaP

 

 

nein, aber der große Tag steht kurz bevor :angry:

 

Gruß

 

Andreas61

 

 

 

Da grüßen wir bereits Konvertierten doch recht herzlich!

 

Danke vielmals.

 

Mich interessieren auch Eure Gründe. Aber die sind wahrscheinlich schon vor längerer Zeit ins Forum gestellt worden, oder? Gibt es einen Hinweis, wo ich sie finden kann?

 

Gruß,

Andreas 61

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Hallo lieber Andreas,

 

ich kann Dich gut verstehen :-)

 

Bist Du schon konvertiert?

 

LG

JohannaP

 

 

nein, aber der große Tag steht kurz bevor :angry:

 

Gruß

 

Andreas61

 

 

 

Da grüßen wir bereits Konvertierten doch recht herzlich!

 

Danke vielmals.

 

Mich interessieren auch Eure Gründe. Aber die sind wahrscheinlich schon vor längerer Zeit ins Forum gestellt worden, oder? Gibt es einen Hinweis, wo ich sie finden kann?

 

Gruß,

Andreas 61

 

Du kannst diesen Thread hier durchgehen, ansonsten hiess der Thread meiner Person "Konvertiert und glücklich" oder so... :D

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Liebe Forumsmitglieder,

 

im Eingangsbeitrag wurde gefragt, warum Menschen zum Katholischen Glauben konvertieren. Ich bin einer der angesprochenen.

 

Meine Gründe sind vielfältig, die Reihenfolge ist beliebig.

 

- mich spricht die katholische Liturgie wesentlich intensiver an (sie ist ein roter Faden, egal ob ich gerade traurig, fröhlich, niedergeschlagen oder gut drauf bin).

 

- Predigten katholischer Geistlicher sind oft kurz prägnant und ansprechend (natürlich gibt es auch Ausnahmen). Ihre Sprache ist nüchtern, seltsverständlich, aber nicht überhöht.

In evangelischen Gottesdiensten wird aus meiner Sicht oft überhöht oder überbrodelnd gesprochen, ich kann da nicht folgen, besonders während vieler Predigten bin ich oftmals ausgestiegen.

 

- meine Frau und ich sind katholisch getraut.

 

- mich sprechen die Sakramente an.

 

- es gibt vieles zu entdecken, was mir im evangelischen Glauben verborgen geblieben ist.

 

Natürlich gibt für mich an der Katholischen Kirche auch Kritikpunkte, Glaubenssätze, mit denen ich mich schwer tue, aber das verringert nicht die große Anziehungskraft des Katholischen.

 

Und nicht zuletzt habe ich guten Kontakt zu den Pallottinern. Die Art und Weise, wie die Jungs über die frohe Botschaft Gottes reden, ist einfach herzerfrischend.

 

Gruß

Andreas 61

 

Hallo Andreas61,

 

was Du hier beschreibst, kann ich sehr gut verstehen, denn auch ich habe ganz bewusst vor einigen Jahren konvertiert.

 

Ich glaube, ich war viele Jahre einfach noch auf der Suche. Ich bin in der evangelischen Kirche großgeworden, wurde auch konfirmiert, weil man das eben so macht. Nach der Konfirmation gab es bei uns noch nicht einmal eine Gruppenstunde oder sowas und so bin ich mit meiner Freundin in eine Gruppenstunde der katholischen Kirche gekommen. So bin ich dann nach und nach und Schritt für Schritt in die katholische Kirche reingewachsen. Ich habe mich dort immer wohler gefühlt und ich hatte auch in den Gottesdiensten das Gefühl, nach Hause gekommen zu sein. Mit den evangelischen Gottesdiensten konnte ich nie etwas anfangen, das war mir zu unruhig, zu unstrukturiert. Da wurde so viel geredet, das war einfach ermüdend.

Dann habe ich dort in der katholischen Gemeinde auch noch meinen Mann kennengelernt, der schon jahrelang Messdiener war und so entwickelte sich das weiter. Und irgendwann kam für mich dann der Zeitpunkt, dass ich ganz dazugehören wollte. Ich hatte da auch einen ganz tollen Pfarrer, der mich geführt hat. Bei ihm hatte ich nie das Gefühl, dass ich eigentlich ja gar nicht dazu gehörte, weil ich evangelisch war. Das spielte keine Rolle, weil ich mit dem Herzen voll da war. Der Übertritt war nur noch eine reine Formsache und ich habe das bisher nie bereut. Ich hoffe, dass es Dir genau ergehen wird und herzlich willkommen.

 

Viele Grüße

walrossbaby

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Unser Glaube ist 2000 Jahre alt.
fein. magst Du ein bißchen was erzählen, über den Glauben?

 

Klaus Berger kann das in 29 Sekunden:

 

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Unser Glaube ist 2000 Jahre alt.
fein. magst Du ein bißchen was erzählen, über den Glauben?

 

Klaus Berger kann das in 29 Sekunden:

 

fein.

 

eigentlich hatte ich Dich, Lutheraner, gefragt.

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Ja lieber Benedetto,

 

ich hab auch gehofft dass sich hier mehr Konvertiten äußern.

 

Ich denke darüber nach zum katholischen Glauben zu konvertieren weil

 

a) ich mich in den katholischen Gottesdiensten geborgener und Gott näher fühle als in evangelischen.

 

b ich mich von Kindesbeinen an zu den Katholiken hingezogen fühle.

 

c) ich Christ bin und mich ohne Kirche irgendwie alleine fühle.

 

d) die wunderbare Liturgie die wirklich alle Sinne anspricht sehr schätze.

 

Und wegen Gottes Bodenpersonal. Was ich sagen will ist dass ich mit katholischen Geistlichen einfach bessere Erfahrungen gemacht habe als mit evangelischen. Das sind aber meine Erfahrungen. Ich möchte das nicht pauschalisieren.

 

LG

JohannaP

 

 

 

Hallo JohannaP!

 

Ich kann Dich nur ermutigen, Deinem Herzen zu folgen und Dich - sobald wie möglich - zum wahren Glauben und zur heiligen, apostolischen und römisch-katholischen Kirche zu bekennen und zu ihr zu konvertieren. Die von Dir genannten Beweggründe sprechen eine eindeutige Sprache und lassen erkennen, dass Du Dich in der Katholischen Kirche in jeder Beziehung beheimatet fühlst! Lass' Dich nicht beirren, sondern folge Deinem Glauben und Herzen! Ich hoffe, Du wagst den Schritt, den Du sicher nie bereuen wirst!

 

Gruß

Der Zöllner

 

 

Aus Faulheit schliesse ich mich beiden postings an :angry: - sowohl was meine Eintrittsgründe in die KK betrifft als auch der Wunsch an Johanna.

 

Ich bin zwar konvertiert, aber "eigentlich" ist das verkehrt gesagt. Ich war mit 22 aus der ev. Kirche ausgetreten und wurde erst mit 26 katholisch.

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Unser Glaube ist 2000 Jahre alt.
fein. magst Du ein bißchen was erzählen, über den Glauben?

 

Klaus Berger kann das in 29 Sekunden:

 

fein.

 

eigentlich hatte ich Dich, Lutheraner, gefragt.

 

Ich glaube an die Jungfrauengeburt.

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